Hallo Leute, ich bin es schon wieder. Die Heizölpreise sinken immer noch. Bedingt duch unseren Kolzhessel verbrauchen wir kaum noch Öl, weshalb es jetzt auch schon ca. 6 Jahre im Tank liegt. Heizöl ist laut den üblichen Aussagen nur begrenzt haltbar. Als Vollblutelektroniker ist nicht unbedingt mein Fach. Deshalb die Frage: ist es sinnvoll, jetzt nachzutanken und das alte mit neuem Öl zu strecken, oder sollte ich es lieber vorher weitgehend verbrennen? Es sind noch ca. 1000l da, die beim derzeitigen Verbrauch für weitere 5 Jahre reichen würden.
Heizöl ist nur 4-10 Jahre Lagerfähig, Auftanken streckt diesen Zeitraum ABER du musst hier mindestens 3.000 Liter tanken. Denn der Altheizöl Anteil sollte unter 25% liegen.
Besser ist es das alte Heizöl aufzubrauchen und nur einen Vorrat für 3-5 Jahre zu kaufen.
In der Vollkostenrechnung kann eine leichte Anhebung des Heizölverbrauchs durchaus wirtschaftlich sein.
Hallo,
keine Panik,
Heizöl altert nicht. Ich habe noch Öl aus den 70ern in einem Kanister und ist wie neu. Es gibt alte Traktoren, die betankt 30 Jahre im Schuppen standen und sofort liefen. Es kann sein, dass einige flüchtige Stoffe entweichen(Cetan etc.).
Meine Eltern haben 1977 auf Gas umgestellt.
Den Gerüchten zufolge müsste in den alten Ölfiltergehäsen an der Wand reine „Butter“ sein. Ist es aber nicht
Gruß
Harald
Ok, danke ertmal. Anders gefragt: was könnte denn passieren, wenn das Öl zu alt wird? Mehr, als Dass es Filter und Düsen zusetzen könnte, ist doch nicht zu befürchten, oder?
Diese alten Heizöle sind nicht mit den heutigen Heizölen vergleichbar!
Früher waren die komplexen Bestandteile mit viel Schwefel und diversen Zusatzstoffen vor dem altern Geschützt die heute Verboten sind!
Das heutige Heizöl seit etwa 1995…2003 ist stofflich anders zusammengesetzt, enthält viel mehr gecrackte Verbindungen, auch Bioölbeimischungen! JA Bioölderivate, genauso wie der Diesel an der Tankstelle, hat viel weniger Schwefel und ist durch weglassen diverser Chemie nicht mehr Lagerbeständig.
Der Vergleich mit altem Kraftstoff ist auch leider falsch, da früher auch hier andere Zusammensetzungen herschten.
Heutiger Kraftstoff ist teilweise weniger als 60 Tage lagerfähig! E-10 ist am schlimmsten.
ok, das ist wohl so. Bleibt die Frage, was sich in dem Kraftstoff verändert und mit welchen Folgen zu rechnen ist, wenn er tatsächlich überlagert wurde? Mehr als zugesetzte Filter/Düsen ist wohl nicht zu erwarten, oder?
Bist nicht der Einzige mit „altem Heizöl“. Die Brennstoffhändler werden dir alle sagen, dass mußt du unbedingt tauschen. Im praktischen Umfeld aber wird das auch nach 100 Jahren noch brennen.
Die Viskosität ändert sich evtl. gering und mögliche Aditive verlieren ihre Wirkung. Sofern Aditive vorhanden sind.
Ich würde diese Bedenken at Acta legen und das Heizöl einfach weiter verheizen. Gruß
ja, das werde ich so machen. Ich habe nur schon meine Bedenken gehabt, weil er, besonders bei hohen Außentemperaturen gerne Flammabriss hat und nachzünden muss. Aber laut Rußmagier ist das nichts Ungewöhnliches. Im Winter macht er das dann nicht mehr. Liegt vielleicht am mangelhaften Zug/Rückstau bei kalter Anlage?
Flammabriss kommt häufig von sehr schlechtem oder gar keinem Zug des Schornsteins und bei älteren Ölleitungen wird am Anfang sehr viel Luft mitgefördert.
Kenne das selber, seitdem ich alle 2 Wochen den Brenner für 20-30 Minuten laufen lasse gibt es keine großen Probleme mehr mit zu viel Luft.
Das Heizöl trennt sich langsam, Additive und Hilfstoffe fangen an sich nach ihrer Dichte zu setzen. Ein kleiner Teil Verdunstet auch.
Problematisch wird es erst, wenn die ausfallenden Bestandteile sich mit Kondenswasser zu einem Schleim-Schlamm-Siff am Boden vermengen. Dazu kommt noch hinzu das die Viskosität sich verändert.
Das kann soweit gehen das der Ölbrenner – vor allem die mit Vorwärmung – nur noch sehr schlechte Verbrennungsergebnisse liefern und die Anlage suboptimal bis schlecht läuft. Rußbildung, Flammabriss eher selten, schlechte Verbrennungswerte, zu mageres oder zu fettes Verbrennungsgemisch, schlechte Zündfähigkeit usw….
Schlimmer wird es wenn BioÖl Anteile im Heizöl vorhanden sind, diese bringen einem die „Dieselpest“ oder Algen oder Bakterien mit in den Tank.
Ich hatte schon 3 Anlagen indenen BioHeizöl verbrannt werden muss, damit die Vorschriften zum Ökowärmeanteil eingehalten wird in Baden-Würtemberg. Das BioHeizöl kann man laut Hersteller nur 24 Monate lagern, jedoch haben die Besitzer einen 5 Jahresvorrat geordert… nach nur knapp über 2 Jahren Lagerzeit hatten:
Beim ersten Bakterien für ein ausfällen gesorgt und die Plörre hatte Klumpen.
Der Andere Problemfall hatte Algen im Tank.
Der nächste hatte geliertes BioHeizöl.
…, gib den Algen in deinem Biooel – Wasser keine Chance, halte den Tank dunkel
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Wasser im Tank
http://www.mikrofiltertechnik.de/upload/4137099-76-79-Dieselmittel.pdf
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Ok, danke, Bart und Feueresel, also haben sie uns mit dem leidigen Bioöl wohl doch wieder etwas untergejubelt. Ich werde es so machen, dass ich trotz der verlockenden Ölpreise nicht nachtanke und den Bestand erst aufbrauche und dann erst einmal reinigen lasse. Kann dabei das noch vorhandene Öl gefiltert/getrennt werden, oder muss es entsorgt werden?
Heizöl muss Biodiesel-frei sein.
Gruß
Harald
@ Lambdasonde
Es gibt BioHeizöl, bei dem bis zu 10% Biobestandteile beigemischt sind um die ENEV einzuhalten. Google hilft.
Leider sind bis zu 1% unvorhergesehene Biobeimischung heutzutage bei den Heizölen oftmals mit dabei. Das kommt weil die großen Schiffe oder auch Zwischentanklaster Bioheizöl und normales Heizöl in einem Tankwagen fahren und zwischen dem Sortenwechsel nicht reinigen.
Zudem dürfen in einigen EU Staaten Bioöl Crackprodukte dem Heizöl beigemischt werden, dieses ist nicht Deklarationspflichtig, verursacht jedoch im Grenzgebiet gerne auch mal Probleme.
Eine Tankreinigung bei Heizöltanks ist nach 10-15 Jahren zu empfehlen.
Die Tanks werden dazu möglichst durch die Heizung sogut wie möglich leergeheizt. Der Rest ist in der Regel eine Mischung aus vielem. Wasser, Schlamm, Schleim usw..
Das wird dann abgepumpt und danach wird der Tank gereinigt.
In der Regel ist der letzte untere Bodenrest circa 2-5% des gesamten Tankanlagenvolumens.
Wenn man jedoch sieht, wenn die Tanks leergeheizt sind und man mit einem Tuch am Stock eine Wischprobe nimmt und man kaum Schlamm am Tuch hat, kann man auch auf eine Reinigung verzichten.
Man kann das hier ewig weiter führen.
Meine Tanks sind von 1965 und ich habe sie 1989 neu aufgestellt wg. Umbau.
Es waren unten ca. 2cm Wasser im Tank.
Das hat mich dann zu der Überlegung gebracht, die Tankentlüftung so zu gestalten, dass kein Luftaustausch ausserhalb der Betankung stattfindet.
Das kalte Öl lässt nämlich in heissen Sommern Kondensat an der Öloberfläche ausfällen, das dann zu Boden sinkt.
Bei meiner Heizung könnten 10cm Wasser (oder Schlamm) am Boden liegen, die Heizung bekommt trotzdem sauberstes Heizöl.
Schlimmer noch:
Ich habe Stahltanks und es liegen Zinkanoden im „Schlamm“.
Selbst meine Brennwert-Öltherme lässt das „kalt“(macht es heiss).
Aber „Schlamm drüber“
Harald
Bodenrest kann Wasser, Schlamm usw.. sein.
Das meiste ist Wasser und etwas Schlamm.
Mit einer schwimmenden Entnahme hat man die wenigsten Probleme.
Nicht jedes Mal muss man, kann aber Probleme kriegen .
eine Frage an die Experten habe ich doch noch: in welcher Höhe ist die Entnahmestelle üblicherweise montiert? Bei mir kann ich das nicht feststellen, es muss aber relativ tief sein, aber auch nicht zu tief, damit nicht Wasser/Schlamm angesaugt wird. Das Nachmessen hat ergeben, dass sich weit weniger Öl im Tank befindet, als der Schwimmer-Höhenmesser anzeigt. Die Probe sah gut aus, ich kann allerdings deshalb immer noch nicht sagen, wieviel Wasser sich unter dem Öl befindet, da beim Eintauchen ja alles benetzt wird. Bringt es etwas, wenn ich das Wasser absauge?
…, würde in die Heizölzuleitung vor den Normalfilter,
noch einen entsprechend großen Wasserabscheider (auch mit Filter
) einbauen.
Danach kann man die Saugleitung im Tank schrittweise tiefer hängen bis Wasser und Schlamm,
nach und nach eingefangen und am Filter / Abscheider nach Bedarf unten bei stehenden Brenner abzulassen sind.
Gruß
Bernhard
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
ok, danke Bernhard, ich werde mich diesbezüglich einmal umsehen.
Grüssli
In 2-8 Zentimer Abstand zum Tankboden wird die Saugleitung normalerweise positioniert.
Mit dem Zusatzfilter ist eine gute Idee.
ok, danke, dann lag ich mit meinen geschätzten 5cm ja nicht falsch.
Keine Panik
Ich tanke alle 10 Jahre , habe noch 3000 Liter
keine Probleme
Tank im Keller seit 1978.
Öler läuft ohne Probleme
Vor etwa 6-10 Jahren gab es das massive Lagerproblem mit dem Heizöl noch gar nicht. Erst mit dem Auftreten von schwefelarmen Heizöl und Bioheizöl gibt es immer mehr Probleme bei der Langzeitstabilität.
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