Fragen und AntwortenAtmos DC 40 GS RLA Probleme
Monty antwortete vor 10 Jahren

Hallo zusammen!

Ich habe momentan massive Probleme meinen DC 40 GS vernünftig zum Laufen zu bringen. Es handelt sich um ein älteres Modell, ich habe noch keine Steuerung direkt am Kessel, lediglich die Stellräder für Kessel- und Rauchgastemperatur.

Zur Vorgeschichte: Früher wurde dieser von meinem Vater mit einem Termovar (von welchem ich bis jetzt nur schlechtes gelesen habe) für die RLA betrieben. Mit 1000l Puffer, ohne jegliche Steuerung, und teilweise sogar einfach wie ein normaler Stückholzofen. Die RL Temperatur hat auch nicht gepasst, der Kessel hat oft zu viel geteert. Da ich ohnehin am Renovieren war, wurde die Heizung über den Sommer neu gemacht. Also hab ich folgendes geändert:

– Puffer auf 3700l erhöht
– Kessel komplett zerlegt und gereinigt
– Rohrleitung zur Pufferspeisung von 28 auf 40mm erhöht
– RLA mitt 3-Wege Mischer realisiert
– Pumpe gegen eine neue getauscht. Eine Wilo, Modell weiß ich jetzt nicht auswendig

Da ich für die Mischermotoren und HKL Leitungen damals vom Fachhändler Seltron Mischermotoren und Steuerungen bekam, hab ich diese auch für die RLA gekauft. Ich war bis dato recht zufrieden damit. Es handelt sich um einen Konstantemperaturregler Seltron Promatic Acc20. Da der Kessel ja keine Anschlüsse hat, habe ich 2 Anlegefühler auf Vorlauf- und Rücklaufleitung am Kessel montiert und isoliert – eigentlich alles nach Schema.

Jetzt funktioniert diese aber nicht wie sie soll
Der Kessel heizt auf, die RLA regelt noch recht gut. Dann ab 65 Grad (eingestellter RL Wert) regelt die Seltron den RL ziemlich konstant. Die Kessel- und Vorlauftemperatur steigen bis zur maximalen VL Temperatur von 90 Grad (auch am Seltron eingestellt). Aber dann fängt der Regler an mehr Kaltwasser zu mischen, die VL Temperatur sinkt bis auf 50 Grad, und eigentlich beginnt wieder eine neue Anheizphase, wenn ich das richtig sehe…

Ich habe den Regler eingeschickt. Er wurde getestet und funktioniert (laut Werk) einwandfrei. Also hab ich das Teil mit Softwareupdate (und einer Menge Ratlosigkeit seitens Hersteller) wieder retour bekommen. Der ganze Zirkus hat über 3 Monate gedauert inklusive etlicher Excel Listen erstellen, was der Kessel und Regler bei welcher Temperatur machen, und neuer Einstellparameter testen. Da ich mich selber erst seit diesem Sommer mit Heizungen beschäftige, weiß ich also nicht ob ich den Kessel vielleicht nicht falsch eingestellt habe (laut Atmos Bewchreibung), ich die RLA falsch am Kessel montiert habe, oder was sonst das Problem sein könnte.

Momentaner Zustand: noch nix wieder eingebaut, ich fahre den Kessel im kompletten Handbetrieb. Also nur wenn ich zuhause bin und immer kontrollieren kann.

Ich hoffe hier kann mir geholfen werden. Bei Bedarf mache ich gerne Fotos!



48 Antworten
HKruse antwortete vor 10 Jahren

moin mulambo,

bei höherer Kessel-VL-Temperatur will dein Regler den Kessel „kühlen“…
das kann kein RLA-Mischer sinnvoll „schaffen“…
bis die VLTemp oder die KesselTemp überhaupt minimal sinkt, hat der Mischer den Kessel mit „Kaltwasser geflutet“…

http://et-shop.ch/contents/de-ch/sel10Datenblatt%5B1%5D.pdf

„Verwendungs-möglichkeiten ACC20″… du hast nr.1.(fühler am VL)…
ich würde deinen Kessel-/VL-Fühler NICHT BENUTZEN…
wenn dieser Fühler nicht abgeklemmt werden darf,
lass ihn im „freien“ oder pack ihn AUF die Kessel-RL-Isolierung

ne andere Idee für deinen „zu schnellen“ Regler habe ich nicht…
was sagt die Betriebsanleitung ?

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Scheitholz antwortete vor 10 Jahren

Hallo Mulambo,

ich habe selber einen DC 40 GS. Ich habe auch die ganze Zeit einen Termovar im Einsatz. Kannst Du mal bitte einen Hydraulikplan erstellen und diesen einstellen? Gut ist, dass Du die Verrohrung von 28 auf 40mm erhöht hast. Ich selber habe eine 35mm Verrohrung aber noch mit ein paar „Engstellen“. Damals hatte ich noch nicht wirklich Ahnung und habe alles selber gemacht. Es wird Zeit, dass ich im Sommer das ein oder andere NO-GO umbaue. Mein Kessel verfügt auch nur über die Originalsteuerung. Ich habe lediglich ein Zeitrelais für den Anheizvorgang sowie eine Edelstahlplatte als Düsenschutz eingebaut. Weitere Optimierungen folgen in kürze, da ich meine komplette Steuerung umbauen möchte.

Ohne Deine Hydraulik usw. zu kennen, vermute ich, dass Dein Mischer zu schnell läuft und somit zu früh den kompletten Quesrschnitt frei gibt. Bei der Verrohrung wird dann das heiße Wasser zu schnell abtransportiert. Schau mal nach, was Du für eine Pumpe verbaut hast. Erste Abhilfe bekommst Du, wenn du die Pumpe auf kleinste Stufe stellst. Weiterhin solltest Du ein paar Einstellungen an dem Regler ändern. Es gilt, in das System eine gewisse Trägheit zu bringen. Dafür stellst Du den Wert für:
1. P_ Setting of mixing valve Position correction intensity – kleineren Wert einstellen
2. I_ Setting of mixing valve control frequency – kleineren Wert einstellen
3. d_ Setting of intensity of controlled temeprature changes to mixing valve Position corrections – kleineren Wert einstellen

Mit den drei Werten solltest Du alles in den Griff bekommen. Ändere aber immer nur einen Wert und beobachte die Anlage und die Auswirkungen. Wenn die restlichen Einstellungen stimmen, dann solltest Du innerhalb kurzer Zeit zu einem vernünftigen Ergebnis kommen. Ich habe bei mir vor meinem Termovar einen Kugelhahn eingebaut, mit dem ich die RLA gedrosselt habe. Hat auch etwas gedauert, bis ich die richtige Einstellung gefunden habe.

Viel Erfolg

Gruß Stephan

Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Danke schon mal!

Ich verweise nochmal auf die verlinkte Anleitung:

Schema 1 ist genau das, was ich umgesetzt habe. Und ich meine wirklich identisch. Meine Heizkreisläufe gehen dann erst wieder mit seperaten Leitungen aus dem Puffer.
Den oberen Fühler hab ich halt entsprechend direkt am Stutzen der VL Leitung am Kessel. Den unteren Fühler direkt nach der Pumpe.

Es war auch meine Vermutung, dass der Regler zu viel aufmacht, daher zu schnell zu viel Kaltwasser in den Kessel kommt, und er dann beim Nachregeln zu langsam wird, und somit der Kessel schneller kalt wird, als der Mischer wieder in den ‚Warmwasserbereich‘ retour regeln kann.
Was mich dabei aber verwundert, ist das der Regler solange funktioniert, bis die obere Maximaltemperatur erreicht wird.

Meine Befürchtung wäre, wenn ich den VL Regler weg gebe, dass die Steuerung über die 65 Grad hinausregelt, da sie denkt, der Kessel wäre zu kalt. Damit würde der Regler ja immer voll aufmachen und der Kessel schnell überhitzen. Oder sehe ich das falsch?
Ich könnte das zumindest mal am Wochenende unter Beobachtung testen. Anleitung ist ja kaum vorhanden zu dem Regler…

Mir ist nämlich auch nicht klar, wie der genaue Betrieb auszusehen hat. Ich hatte vorher nur Scheitholz. Als mein Vater den Kessel noch bediente, war es so, dass der Ventilator welcher mit dem Rauchgasthermostat an-/ausgemacht werden kann etwa zu 2/3 des Betriebes aus war. Somit hat der Kessel vermehrt gepecht.
Jetzt wo ich in Handbetrieb heize, gebe ich das Thermostat immer ganz runter, der Ventilator rennt durch, und der Füllraum bleibt ziemlich sauber. Was ich natürlich bevorzuge, da ich nicht alle 2 Wochen 5mm Pech von den Schamotten seitlich kratzen muss…

Scheitholz antwortete vor 10 Jahren

Hallo Mulambo,

eigentlich hast Du zwei Baustellen. Zum einen der ordentliche Betrieb des Kessels mit seinen Einstellungen und zum anderen die RLA. Klar spielt beides ein Stückweit zusammen, können aber eigentlich getrennt betrachtet werden.

Die Anleitung für den Regler ist wirklich sehr spartanisch. Ich habe mir diese vorhin mal im Internet rausgesucht. Daher konnte ich dir auch schreiben, wo Du etwas ändern solltest. Was hast Du denn als Temperaturen in den Regler eingetragen?

Was den Kessel angeht, so sollten wir mal bei Adam und Eva anfangen. Da ich den selben Kessel habe können wir am besten mal telefonieren. Du kannst mir bei Interesse ja Deine Telefonnummer per PN schicken.

Viele Grüße

Stephan

Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Ich war eigentlich der Meinung, ich hätte den Kessel korrekt im Betrieb. Daher dachte ich schon darüber nach, ob was defekt sein könnte. Hier mal ne chronologische Auflistung:

– Zerlegt und geputz, dabei wurde Folgendes erneuert: Schamotte, Dichtungen, Ventilator, Kondensator, Sibralstreifen
– zugstange für Primär-/Sekundärluft ganz hinengeschoben und 20mm heraus gezogen. Ich verwende Weichholz/Kiefer
– Kette der Luftklappe ganz locker gelassen, erste Anheizphase bis 80 Grad, den Regler mit dem Hebel für die Lüftungsklappe auf 80 Grad gedreht und die Klappe dann auf etwa 5mm eingehängt

Das sollte laut Beschreibung alles sein. Ich sehe hier keinen Fehler. Im Betrieb bleibt mein Vorlauftemperaturregler immer auf den 90 Grad. Das wäre genau am Ende des langen Strichs, bevor die Punkte beginnen. Laut Anleitung soll es ja mindestens 80 Grad haben.
Das Rauchgasthermosthat stelle ich nach der Anheizphase immer mittig auf den Punkt. Ich habe gelesen, dass manche eine eigene Temperaturanzeige verbauen um dies genauer zu machen. Aber ich ging einfach mal nach Anleitung vor, wo dies so erklärt wird…

Ja und zum Seltron, den habe ich eigentlich in verschiedenen Einstellungen durchgetestet. Hauptsächlich so:

RL Fühler Werte:
Max pipe temp: 99 (default)
Min pipe temp: 0 (default)
Requested pipe temp: 65

VL Fühler Werte:
Min heat source: 40 (damit die Pumpe früher umwälzt)
Max heat source: 90 (analog zum Kessel VL Thermostat)

Alles andere hab ich wieder default gelassen. Während meines Kontaktes mit Seltron bekam ich dann Probeparameter die dann diverse Werte auf 0,3 hatten. Der Bereich liegt zwischen 0,2-3. Also haben diese den Regler wohl träger gemacht, da default 1 ist. Hier ging es hauptsächlich um position correction intensity und control frequency. Aber andere Sachen wurden mir auch (erfolglos) vom Hersteller angeraten.

Ich hatte den Seltron seit dem Update nicht mehr in Betrieb. Ich wollte mich vorerst hier erkundigen, ob ich die Fühler korrekt installiert habe. Es gibt nämlich seitlich auch ein Loch am Kessel, hinten unter dem Ventilator. Aber dort scheine ich immer weit über 200 Grad zu haben. Ich habe mal probiert, ob dies für eine Sonde sein könnte. Ihn neu einzubauen ist mit etwas Aufwand verbunden, daher wollte ich das alles vorher abklären. Ich werde ihn mal wieder mit allen Fühlern einbauen und eine neue Heizphase durchgehen.

Wenn ich den VL Temp Fühler weggebe, würde aber mein Kessel überhitzen, korrekt? Genau das Problem hatte ich nämlich auch, wenn ich die Parameter höher stellte. Der Regler war dann zu ’scharf‘ eingestellt, mein Kessel ging zu schnell hoch und hat dann Kaltwasser über den seperaten Kühlkreislauf durchgelassen.

Per se hat ja der Atmos keine Vorkehrung, um die Kesseltemperatur auf 90 Grad zu halten. Und wenn die Pumpe voll läuft und der Mischer ganz offen ist, weil er glaubt der VL wäre noch zu kalt, wird das Wasser praktisch nur vom Kessel VL in den RL gepumpt. Auch dieses Phänomen hab ich schon erlebt. Es hat dann 4x so lange gedauert bis der Puffer überhaupt auf Temperatur kam.

HKruse antwortete vor 10 Jahren

Hallo !

Meine Befürchtung wäre, wenn ich den VL Regler weg gebe, dass die Steuerung über die 65 Grad hinausregelt, da sie denkt, der Kessel wäre zu kalt. Damit würde der Regler ja immer voll aufmachen und der Kessel schnell überhitzen. Oder sehe ich das falsch?
Ich könnte das zumindest mal am Wochenende unter Beobachtung testen. Anleitung ist ja kaum vorhanden zu dem Regler…

nein macht der Regler doch nicht…
siehe weiter oben…

Dann ab 65 Grad (eingestellter RL Wert) regelt die Seltron den RL ziemlich konstant. Die Kessel- und Vorlauftemperatur steigen bis zur maximalen VL Temperatur von 90 Grad (auch am Seltron eingestellt). Aber dann fängt der Regler an mehr Kaltwasser zu mischen, die VL Temperatur sinkt bis auf 50 Grad

sonst würde ich wie von Stephan vorgeschlagen vorgehen
…bei den PID.einstellungen : zB bei wikipedia nachlesen(proportionaler, integraler u. differentialer Regler“anteil“)

Gruß Heinrich
(von meinen 4100 L Puffer sind 2100 L auch „etwas schmal“ verrohrt, letztes Jahrtausend…
ich brauche keine 40kwh, eine 45kg Füllung läuft gut 8std, keine 30kw…)

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Monty antwortete vor 10 Jahren

Hallo Mulambo,

Ich denke das der VL-Fühler in Deiner Regelung als MAX oder Grenzwertfühler verwendet wird. Dann wird die Regelfunktion versuchen möglichst schnell den VL runter zu bekommen.

Deshalb machs wie HKruse schon schrieb und lege den Fühler einfach so hin. Dann sollte alles funktionieren.

Gruss monty

Feueresel antwortete vor 10 Jahren

Und ich denke, der Fühler oben am Kesselvorlauf gibt den Temperaturwert zum ein und abschalten der Kesselkreisladepumpe
Den einschalt / Abschalttemperaturpunkt für die Kesselkreisladepumpe,
kann man in der Regel auch, irgend wie wo – am Steuergerät einstellen.

Und der Fühler unten am Kesselrücklauf gibt den Temperaturwert zurück um die eingestellte Kesselrücklauftemperatur zu finden.
Das Steuergerät regelt so auch die Mischerstellung auf den dort, irgend wie wo – eingestellten Kesselrücklauftemperaturwert.

So macht dass Sinn, ist relativ einfach im Aufbau und in der Anwendung.

Gruß Bernhard

„Der Halbgebildete ist schlimmer als der Unwissende.“

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Scheitholz antwortete vor 10 Jahren

Hallo Mulambo,

die Pumpe würde ich generell nicht über die Steuerung des Mischers laufen lassen. Vor allem, da bei Deinem Mischer die Steuerung nicht die Drehzahl der Pumpe regeln kann. Du solltest die Pumpe wieder am Kessel anschließen. Ich weiß, dass dies nicht schön ist, da die Pumpe dann über das Rauchgasthermostat des Kessels angesteuert wird. Ist vor allem beim Anheizen nicht schön. Abhilfe schafft hier der ASU Timer welcher über das Rauchgasthermostat gesteckt wird. Ich habe auf den Timer verzichtet und habe mir ein Zeitrelais eingebaut. Der Ausgang des Relais wird parallel zu den beiden Pumpenklemmen geschaltet. Wenn ich meinen Kessel starte schaltet das Relais automatisch die Umwälzpumpe für eine Stunde (Zeit kann individuell eingestellt werden) ein. Innerhalb dieser Stunde übernimmt das Rauchgasthermostat die Steuerung der Pumpe.
Wenn ich später Holz nachlegen will drücke ich einfach einen Taster und das Relais lässt erneut die Pumpe für eine Stunde laufen.

Gruß Stephan

Mulambo antwortete vor 10 Jahren
Feueresel:
Und ich denke, der Fühler oben am Kesselvorlauf gibt den Temperaturwert zum ein und abschalten der Kesselkreisladepumpe
Den einschalt / Abschalttemperaturpunkt für die Kesselkreisladepumpe,
kann man in der Regel auch, irgend wie wo – am Steuergerät einstellen.

Und der Fühler unten am Kesselrücklauf gibt den Temperaturwert zurück um die eingestellte Kesselrücklauftemperatur zu finden.
Das Steuergerät regelt so auch die Mischerstellung auf den dort, irgend wie wo – eingestellten Kesselrücklauftemperaturwert.

So macht dass Sinn, ist relativ einfach im Aufbau und in der Anwendung.

Gruß Bernhard

„Der Halbgebildete ist schlimmer als der Unwissende.“

So in etwa sehe ich das auch. Zumindest geht die Pumpe erst beim Min Wert an, und beim Max Wert aus. Natürlch hab ich keine Ahnung, was über den Fühler am VL noch alles geregelt wird. Aber ich versuche diesen mal weg zu lassen, in der Hoffnung dass das ganze so funktioniert…

Wie funktioniert das hier genau mit den Antwortposts?! Ich habe vorgestern einen Elends langen Beitrag verfasst – auch mit ACC 20 Einstellwerten – und warte immer noch auf Adminfreigabe. Aber inzwischen sind hier schon 4 Antworten dazu gekommen

Mulambo antwortete vor 10 Jahren
Scheitholz:
Hallo Mulambo,

die Pumpe würde ich generell nicht über die Steuerung des Mischers laufen lassen. Vor allem, da bei Deinem Mischer die Steuerung nicht die Drehzahl der Pumpe regeln kann. Du solltest die Pumpe wieder am Kessel anschließen. Ich weiß, dass dies nicht schön ist, da die Pumpe dann über das Rauchgasthermostat des Kessels angesteuert wird. Ist vor allem beim Anheizen nicht schön. Abhilfe schafft hier der ASU Timer welcher über das Rauchgasthermostat gesteckt wird. Ich habe auf den Timer verzichtet und habe mir ein Zeitrelais eingebaut. Der Ausgang des Relais wird parallel zu den beiden Pumpenklemmen geschaltet. Wenn ich meinen Kessel starte schaltet das Relais automatisch die Umwälzpumpe für eine Stunde (Zeit kann individuell eingestellt werden) ein. Innerhalb dieser Stunde übernimmt das Rauchgasthermostat die Steuerung der Pumpe.
Wenn ich später Holz nachlegen will drücke ich einfach einen Taster und das Relais lässt erneut die Pumpe für eine Stunde laufen.

Gruß Stephan

Ich kann die Pumpe aber nur über den Mischer laufen lassen. Oder zumindest hat mein Atmos auch nur einen 3-poligen Pumpenanschluß. Ergo spielt es keine Rolle wo ich anstecke, oder sehe ich das falsch? Bräuchte man für eine Drehzahlregelung nicht einen 4-poligen, wie beim Ventilator? Auch der Stecker meiner Pumpe hat nur 3 Kabelanschlüsse.

Achja! Mein Beitrag weiter oben ist auch da. Danke an den Admin!

Im übrigen fahre ich grade einen Probebetrieb ohne VL Fühler. Mal sehen wie sich das System jetzt verhält…

Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Testlauf abgebrochen! Es ist so ziemlich genau das passiert, was ich befürchtet habe. Meine Werte waren:

RF Max 75 (damit der Rücklauf nicht zu heiß in den Kessel geht, un diesen schneller überhitzt)
RF Min 0
RLT 65 (solls ja sein laut Hersteller)

VL Min 10 (wegen der Pumpe)
VL Max 90 (aber egal, da der Fühler nicht montiert war)

Position Correction 0,4
Control Frequency 0,4
Intensity 0,4

Die letzten 3 hab ich um 0,1 höher als Seltron mir das empfohlen hat.

– Kessel halb befüllt
– Mischer ging korrekt ganz nach links (nur Kessel VL in den RL)
– 51-52 Grad RLT: Kessel hat 90 Grad, der Ventilator geht aus
– 55 RLT: Mischer macht nach rechts auf, etwa 1/4. Kessel bereits auf 95
– RLT ist auf 52 abgefallen, da der Mischer ja aufmachte. Kessel steigt weiterhin!
– kurz danach, macht das Sicherheitsventil auf, und kühlt den Kessel mit Wasser

Hier hab ich abgebrochen und per Handbetrieb wieder kaltes Wasser aus dem Puffer beigemischt um den Kessel unter 80 zu bekommen. Das ganze hat in etwa 45-60min gedauert, genau kann ich es nicht sagen. Es war aber sicher mind. 30min bis der RL auf 40 Grad war. Die abgelesenen Kesseltemperaturen waren von der Anzeige, also sollte das korrekterweise die VL Temperatur sein, wenn ich nicht irre…

Scheitholz antwortete vor 10 Jahren

Hallo Mulambo,

das mit der Adminfreigabe dauert am Anfang etwas. Ich hatte das selbe Problem. Hab dem Admin dann eine PN geschickt und er hat mich dann gleich freigeschaltet.

Gruss Stephan

Monty antwortete vor 10 Jahren

Hallo Mulambo,

Zwei Fragen:
1. Wann läuft Deine Pumpe und wie ist diese am Mischer angeschlossen?
2. Ist der Ventilkörper der RLA auch richtig eingebaut? Also Tor AB zum RL-Kessel?

monty

Mulambo antwortete vor 10 Jahren

So, diesmal hab ich versucht die Pumpe am Kessel anzuschließen. Dass ich nicht selber drauf kam, immerhin war es ja beim Termovar genauso…

Hier der Ablauf. Der Einfachheit halber ist KT die Kesseltemperatur (die Anzeige ganz links direkt neben dem Rauchgasregler) und RLT die Rücklauftemperatur wel he der Mischer anzeigt.

12:10 Anheizen, Pumpe ist noch aus
12:18 KT 40, RLT 28, Pumpe geht an (von mir auf Konstantdruck und Stufe 2 eingestellt, laut Anzeige 7,3 wasauchimmer)
12:40 der Mischer fängt an links und rechts zu regeln, RLT ~46
13:00 KT 80, RLT 51, Ventilator geht aus
13:10 KT 90, RLT 53, es fängt an zu Gluckern und Rauschen im Kessel
13:12 die Pumpe wird langsamer – schwankt zwischen 7 und 3,5. also kann der Kessel die wohl doch regeln irgendwie…
13:14 meine VT max war ja auf 90, daher geht der Mischer jetzt auf rechts, und kühlt den RL runter. Das Sicherheitsventil setzt auch wieder ein, ich gebe daher VT max auf 80 runter
13:18 KT 80, RLT 45, Ventilator geht wieder an
13:36 diesmal wurde das VT max von 80 erreicht, der Mischer gibt mehr Pufferwasser bei, KT 78, RLT 45

Natürlich gluckert es dann bei der 2. Aufheizphase nicht mehr. Mein Dilemma jetzt also: ich komme mit der RLT nicht über 50, da ja der Kessel vorher schon seine 80 (oder 90 – den VT max Wert eben) erreicht.
Die Pumpe geht nie aus! Sollte das der Kessel nicht regeln? Macht er doch auch beim Laddomat, bzw meinem Termovar auch.

Ich sehe jetzt 2 Möglichkeiten:

1) Ich belasse es so, und versuche es so gut wie möglich zu optimieren. Auch wenn dadurch ggf meine RLT immer unter 50 bleibt. Jedenfalls kann mir so der Kessel nicht überhitzen

2) Ich versuche noch die Pumpe am Mischer, und VL Fühler & RL Fühler. Das wäre eigentlich genau das vorgesehen Setup, welches mir aber ständig den Kessel überhitzt hat, bzw war dann immer zu 2/3 der Ventilator aus und mein Kessel immer voll Pech.

Zu den Fragen von Monty:
Beim Mischer hätte ich einfach ein Kabel für die Pumpe mit L,N, und Erdung, wo ich den Stecker montieren würde. Das kommt fix von der Platine. Da hab ich sonst keine Möglichkeiten.
Soweit ich’s noch im Kopf habe, würde der Mischer die Pumpe auch an-/ausschalten, was der Kessel ja nicht macht. Allerdings hatte ich mit der Pumpe am Mischer nie so einen guten Lauf wie gerade eben. Lediglich die RLT ist mit 50 etwas niedriger, aber das würde mich weniger stören als ständig Pech rauszukratzen…

Zur zweiten Frage habe ich absolut keine Ahnung was ein Ventilkörper sein soll. Ich habe in der RLA einen Esbe 3-Wege Mischer, darauf die Seltron und zwischen Mischer und Kessel RL die Pumpe.

Mulambo antwortete vor 10 Jahren

So sieht die ganze RLA aus:

Linkes Rohr vom Puffer, und oberhalb vom Mischer ist das T-Stück vom Kessel VL in den Puffer. Hier mit etwas mehr Licht, dafür näher dran:

Der RL Fühler ist direkt nach der Pumpe unten im Bogen montiert.
Und hier habe ich den VL Fühler montiert:

HKruse antwortete vor 10 Jahren
12:18 KT 40, RLT 28, Pumpe geht an (von mir auf Konstantdruck und Stufe 2 eingestellt, laut Anzeige 7,3 wasauchimmer)
12:40 der Mischer fängt an links und rechts zu regeln, RLT ~46
13:00 KT 80, RLT 51, Ventilator geht aus

das kann nicht sein, unmöglich…
warum läuft die Pumpe auf II ????
wenn du Wasser durch den Kessel „bewegen“ willst, mach was, irgend was
hat das Ding keine höhere Stufe ?? warum pumpt das Teil nicht ?

die KT interessiert doch überhaupt nicht,
die KT steigt erst wenn der Füllraum warm ist

du hast da eine, ich sach mal…, für unsere 40er Kessel, „grenzwertig verwinkelte Röhrung“ als RLA…
diese Winkel bremsen den Wasserstrom hervorragend,
dann auf die Idee zu kommen, „Pumpenstrom sparen“, mit „mittelprächtiger“ Pumpenleistung, Hut ab…

Soweit ich’s noch im Kopf habe, würde der Mischer die Pumpe auch an-/ausschalten, was der Kessel ja nicht macht. Allerdings hatte ich mit der Pumpe am Mischer nie so einen guten Lauf wie gerade eben. Lediglich die RLT ist mit 50 etwas niedriger, aber das würde mich weniger stören als ständig Pech rauszukratzen…

das darf doch wohl nicht wahr sein…
du willst diesen beknackten VL-Fühler zum Pumpe schalten benutzen ?
denk mal nach…
Kesselstart, die Pumpe steht, der Kessel heizt, …..
da wo du den „Pumpenstartfühler“ wieder anpappen willst, wird es bei stehender Pumpe nie warm…
LASS DAS BLEIBEN

Als erstes würde ich die Pumpe vom Atmos schalten lassen, das funktioniert.

Dann als zweites läuft die Kesselpumpe auf höchster Stufe, immer wenn der Kessel das „will“,
(dein RLA.mischer kann die Pumpe garnicht anschalten, siehe oben…)

Drei… alle Fühler sind am Regler wie vorgesehen angeschlossen…
___aber dein VL-Fühler darf NIE VL- od. Kesselwasser „fühlen“, weil dein Regler dann „durchdreht“,
__also bleibt dessen „fühlendes Teil“ im Freien…

Vier—-setz den RLAregler zurück auf „werksstellung“,
wenn dann deine Pumpe gegen deine „Winkelrohrung“ vernünftig arbeitet, die RLA-temp auf ca 67°C eingestellt ist,
steigt die Temp bis 67°C und sollte dann gehalten werden,
wenn deine Hydraulik funktioniert, nicht zu stark bremst, erreichst du eine VL-Temp um 80°C
im 2.ten Drittel des Abbrandes wird die VL-Temp etwas höher sein,
der Lüfter wird nicht abschalten, die TAS bleibt trocken…

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Ich weiß nicht, ob wir über den gleichen Atmos sprechen, aber meiner sieht nicht so aus, wie die DC 40 die momentan am Markt sind:

Der steht schon 15 Jahre bei mir, und wurde damals schon gebraucht gekauft. Wie vorhin beschrieben, ist KT bei mir die Temperaturanzeige am Kessel. Hab grade die Beschreibung rausgekramt dort steht ‚Thermometer Vorlauf‘.

Nächste Rechtfertigung – die Anordnung. Ich habe einen Gewölbekeller/Weinkeller, da ich ein altes Bauernhaus habe. Mein vorheriger Puffer war 1000l, weil nicht mehr rein passt. So einfach. Ich habe allein für den neuen Puffer 4 Monate Schweißen hinter mir, bis ich einen quadratischen hatte, welcher auf einer Seite nach oben rund ist. Dafür kann ich nix, damit muss ich leben, und deswegen kann ich beim Kessel auch nicht viel ändern. Ich kann mir weder noch einen Keller runtergraben, noch ne Scheune in den Hof stellen. Und da der Kessel schon von meinem Vater gekauft wurde, kann ich einfach nur das beste draus machen…

Die Pumpe WAR bei diesem zweiten Testlauf am Atmos angeschlossen. Der Kessel schaltet sie erst ein, wenn am Vorlaufthermometer 40 Grad sind, dann läuft sie durch bis der Kessel überhitzt und er sie runterdrosselt. Beim ersten Versuch war sie am Regler angeschlossen, dieser schaltet sie auch ständig ein und aus. Morgen hab ich geplant alle Fühler anzuhängen (da ich den ersten Versuch ja ohne VL Fühler probiert habe, wie mir hier geraten wurde), und die Pumpe wieder auf den Regler zu geben.

Stufe 2 lediglich deshalb, weil ich nicht wusste was korrekt wäre, und daher die goldene Mitte gewählt habe. Wäre ich Heizungsbauer, würde ich nicht hier nachfragen. Man kann mir höchstens nachsagen blöd gefragt zu haben…

Wenn ich den Seltron mit den Defaulteinstellungen laufen lasse, hab ich das Problem dass der Kessel immer überhitzt. Deswegen habe ich diesen auch eingeschickt. Ich war mir ja nicht sicher, ob er defekt ist, oder ob vielleicht am Kessel selbst irgendwas defekt ist.

Mein Beitrag von 15:43 mit den Uhrzeiten beim Ablauf ist genau jene Anordnung: Pumpe ans 3-polige Pumpenkanel vom DC 40, beide Fühler des Reglers angeschlossen. Jetzt bin ich genau so schlau wie vorher, da ein ‚am Atmos anschließen‘ eben nicht funktioniert.

Feueresel antwortete vor 10 Jahren
Monty:
Hallo Mulambo,

Zwei Fragen:
1. Wann läuft Deine Pumpe und wie ist diese am Mischer angeschlossen?
2. Ist der Ventilkörper der RLA auch richtig eingebaut? Also Tor AB zum RL-Kessel?

monty

Der Mischer kann einmal auf beimischen und anderseits auf verteilen betrieben werden.

Wenn der Mischer – Motor – Hebel abgezogen ist kann man auf der Mischer-Welle eine Markierung
abgeflachte Eckkante erkennen,
die muß zum beimischen links oben stehen, so wird von links und oben kommend nach rechts gemischt
Wenn die nämlich rechts oben steht, verteilt der Mischer von links kommend nach oben und nach rechts

http://www.esbe.eu/de/de-de/produkte/mischventile/vrg330

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
HKruse antwortete vor 10 Jahren

kein Streß,
tschuldigung, wenn ich „zu blöd rübergekommen“ bin…
…für die Pumpe und den Mischer wird sich ein Weg finden

Die Pumpe WAR bei diesem zweiten Testlauf am Atmos angeschlossen. Der Kessel schaltet sie erst ein, wenn am Vorlaufthermometer 40 Grad sind, dann läuft sie durch bis der Kessel überhitzt und er sie runterdrosselt.

so ein „schaltverhalten“ gibts auch bei neueren Atmossen nicht,
da läuft die Pumpe IMMER wenn der Lüfter dreht,
die Pumpe läuft weiter wenn der STB den Lüfter abschaltet(übertemperatur)

ist bei dir ein zusätzlicher Thermoschalter eingebaut ?
unter der oberen Abdeckung/Isolierung ?

Mein „neuer Test-Vorschlag“ :
um auszuprobieren ob die Pumpe die Wärme „wegbringt“,
würde ich die Kesselpumpe direkt ans Stromnetz anschließen (steckdose > schalter > pumpe)

zum Mischer :
ich habe einen Mischer+Motor als „verteiler/umschalter“
Bernhards Tipp

Der Mischer kann einmal auf beimischen und anderseits auf verteilen betrieben werden.

Wenn der Mischer – Motor – Hebel abgezogen ist kann man auf der Mischer-Welle eine Markierung
abgeflachte Eckkante erkennen,
die muß zum beimischen rechts oben stehen, so wird von links und oben kommend nach rechts gemischt
Wenn die nämlich links oben steht, verteilt der Mischer von rechts und links kommend nach oben

…ich mußte das „Küken“ im Mischer um „90°<“ drehen,
so wie ausgeliefert eingebaut,
hätte mein Stellmotor versucht die „dichte“ vierte Seite anzumischen…

mehrere Blätter habe ich „vollgemalt“…
zu welcher Seite muß der Motor drehen, wenns wärmer werden soll…
bewegt sich dann das „Küken“ richtig, kann vom VL mehr Wasser kommen >> weniger vom RL ???

die RLA-Leitung zur Pumpe muß IMMER OFFEN bleiben !!
…ist mir erst auf meinem dritten Blatt aufgefallen…

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Ich hab ihn genau so eingebaut:

Meine Überlegung dazu war ja:
Links kommt mein kaltes Pufferwasser, oben ist der heiße VL des Kessels, rechts der RL zum Kessel. Wenn der Regler die RLT erhöhen will dreht er gegen den Uhrzeigersinn. Bei vollem Anschlag würde er dann das kalte Pufferwasser komplett sperren, und praktisch nur mehr Kessel VL Wasser direkt in den Kessel RL pumpen. Bis 65 grad theoretisch (praktisch wird er ja wohl nach einer gewissen Kurve schon vorher irgendwie regeln). Dann würde er wohl langsam den Mischer im Uhrzeigersinn drehen, sodass immer mehr kaltes Pufferwasser dem heißen Kessel VL beigemischt wird, um die 65 Grad zu halten. Somit würde er zuerst mal den Kessel schnell auf 65 Grad RL bringen.

Andersrum beim Verteilen, würde der Kessel ja ständig in den Puffer pumpen, womit dieser am Anfang schon miterwärmt werden muss. Was folglich viel länger dauern würde, bis ich meine 65 Grad am RL erhalte.

Das erschien mir so logisch…

Feueresel antwortete vor 10 Jahren

…, jetzt muß nur noch die Drehrichtung vom Mischer-Motor stimmen, nicht dass da die Kabel vertauscht sind …

…, jetzt muß nur noch die Drehrichtung vom Mischer-Motor stimmen nicht das da die Kabel vertauscht sind …
oder der Mischer – Motorantrieb ist um 90° versetzt aufgesteckt und macht so die Leitung zum Rücklauf zu anstatt die von oben, also vom Kesselvorlauf kommend nach unten
Dass könnte die Fehlerursache sein

Mit linker Mischer – Motoranschlagseite anstatt mit rechter Anschlagseite aufgesetzt …

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Mulambo antwortete vor 10 Jahren

No harm done! Aber ich muss ja die Sachlage erklären. Mir ist bewußt, dass meine Anordnung nicht optimal ist. Aber ich hab einfach nicht mehr Platz und ein neuer Kessel steht nicht zur Debatte
Immerhin hab ich zusätzlich noch eine Tür zwischen Puffer und Kessel, dh ich muss mit der 40er Leitung einmal hoch, quer durch den Raum und dann wieder runter. Ich kann gerne alles ablichten, aber momentan scheint es ja noch wo anders zu happern. Ich denke nicht dass der optimale Durchfluß hier schon relevant wird

Zur Frage:
Nein Thermoschalter ist mir keiner bekannt. Ich hab ein altes Bild vom Zerlegen, leider nicht alles sichtbar. Um das zu kontrollieren, muss ich aber auch die Seitenwand entfernen, das dauert etwas…

Ich hab eben die Anzeigen und Schalter vom Bedienfeld. Aus diesen gehen Drähte an den Verteilerblock hinten mittig. Dann an den Kondensator. Ein blanker draht geht seitlich aus dem Kessel und dann hinten in den Blechteil wo der Ventilator montiert ist. Und ein paar Kabel + 1 blanker Draht gehen hinten links in ein Loch im Kessel. Dass ist direkt rechts neben dem Kondensator. Keine Ahnung was da drin ist…

HKruse antwortete vor 10 Jahren
Dann an den Kondensator. Ein blanker draht geht seitlich aus dem Kessel und dann hinten in den Blechteil wo der Ventilator montiert ist.

vom Motorlüfter kommen vier Leitungen,
davon zwei Leitungen….==== „Kondensator-Motor“….

der „blanke Draht“ ist ein Kapillarrohr(Fühler-Rauchgasthermostat)

Und ein paar Kabel + 1 blanker Draht gehen hinten links in ein Loch im Kessel. Dass ist direkt rechts neben dem Kondensator. Keine Ahnung was da drin ist…

„Loch im Kessel“… in der Kessel-Oberfläche unter der isolierung, Richtung VL-Flansch hinten rechts ?
da sitzen zwei Fühler für die KT(kesseltemp) und den Kesselthermostaten

(insgesamt drei Kapillare beim GS : Thermometer, K.-Thermostat, RG-Themostat)

dh ich muss mit der 40er Leitung einmal hoch, quer durch den Raum und dann wieder runter.

ich denke mal, die 40er Leitung reicht…(meine „Altpuffer“ sind nicht so üppig verrohrt…)

http://www.esbe.eu/de/de-de/~/media/ESBE%20PIM_ESBE%20sync%20BR/Images/Flow%20drawings/png%20400×400%20px/DE/VRG330%20mixing_DE_A-01.ashx?mw=200
ich würde noch mal bei dem „kleinen schwarzen“ Küken im Mischer „nachsehen“,
wenn das „verdreht“ arbeitet, wird diese Fehlfunktion bei kaltem Kessel nicht auffallen…

bleiben erstmal zwei „Baustellen“ : Pumpe „extern bestromen“…, „Kükenkontrolle“…

Gruß Heinrich
ps

Und ein paar Kabel + 1 blanker Draht gehen

Kabel in die Tauchhülse ? doch ein „elektro“ Temp.fühler ?

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Manfred antwortete vor 10 Jahren
Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Der Mischer sollte auch korrekt sein:

Mein Regler ist gerade ganz offen für VL, damit sollten die 270 Grad (links) korrekt sein. Bei Drehrichtung im Uhrzeigersinn und voll geöffnetem Puffer RL dann eben auf 360 Grad (oben). Das entspräche dem Bild 2a:

Ich habs extra auf den Kopf gestellt, weil mein Mischer genau so verbaut ist, und die Flußrichtungen so stimmen.

Die Pumpe gebe ich mit Stecker und maximaler Leistung direkt an den Strom auf Dauerbetrieb. Welche der beiden Arten wäre hier zu bevorzugen?

Die Pumpe befüllt ja lediglich den Puffer. Also sind weder die Heizkörperausführung, noch eine Fußbodenheizung Anhaltspunkte für mich…

Manfred antwortete vor 10 Jahren
Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Leider ist mir just in der Endphase der Fliesenleger gekommen, also hab ich keine kompletten Daten:

9:25 Anheizen, RLT 22, KVLT 20
10:22 RLT 40, KVLT 60
10:44 RLT 50, KVLT 80
– Fliesenleger :/
11:17 Kühlung lief, Venti war aus, RLT 55, KVLT 95

KVLT ist hier ide Vorlauftdmperatur am Kesselthermometer oben.
Pumpe lief voll durch. Ich habe dann den Kessel mit kaltem RL geflutet zur Abkühlung. Neue Beobachtungsphase läuft grad.

Das Problem ist ja (für mich zumindest), dass der Kessel heiß wird, aber der Regler immer noch voll auf links ist, da meine RLT nur auf 50 kommt. Es wird kaum Pufferwasser beigemischt.

Also sie sollte das theoretisch behoben werden?
1) Mehr Kaltwasser im RL, dafür ein-/ausschalten der Pumpe um den Kessel nicht zu schnell zu kühlen.
2) Nur über Begrenzung der max VL Temp, wobei die Pumpe immer laufen kann – falls dies überhaupt möglich ist.

Direkt am Armos wird die Pumpe jedenfalls nie abgeschalten. Am Regler hat dies nicht hinreichend funktioniert. Zumindest steht aber noch der Test der Pumpe am Regler mit beiden Fühlern aus. Dies habe ich seit dem Softwareupdate noch nicht probiert…

Scheitholz antwortete vor 10 Jahren

Hallo Mulambo,

eingangs hatte ich geschrieben, dass Du zwei Baustellen hast. Nachdem ich die Bilder gesehen habe, sieht es so aus, als ob Du drei Baustellen hast. Aber lass Dich nicht entmutigen, dass wird alles schon werden, auch wenn Du zwischendurch am liebsten alles an die Wand werfen würdest.
Deine erste Baustelle ist zum einen die Rücklaufanhebung,
die zweite Baustelle ist ein ordentlicher Betrieb des HV und
die dritte Baustelle ist das entfernen aller verzinkten Fitting!

Dein HV ist wirklich alt. Der ist ja noch älter wie meiner. Das macht aber nichts. Kannst Du mir mal bitte, falls vorhanden, den Stromlaufplan Deines Kessels schicken? Bei mir ist der schon auf der Innenseite des Deckels sowie in der spärlichen Bedienungsanleitung abgedruckt. Gibt’s es diese noch bei Dir?
Im Moment kämpfst Du an zwei Fronten. Zum einen an der Pumpe und zum anderen an dem Mischer. Das funktioniert nicht. Beginne zuerst nur mit dem Mischer. Daher solltest Du die Pumpe an Dauerstrom hängen. Sprich, wenn Du Deinen HV einschaltest läuft sofort die Pumpe los und stoppt erst dann, wenn Du den Kessel wieder ausschaltest. Die Pumpe solltest Du bei Gelegenheit gegen eine 08/15 Pumpe tauschen. Du brauchst an dieser Stelle keine Pumpe mit Energiesparfunktionen. für den Anfang solltest Du die Funktion Differenzdruck konstant einstellen
Jetzt kannst Du Die notwendigen Einstellungen am Mischer vornehmen. Dafür brauchst Du beide Temperaturfühler, da die Elektronik von Deinem VL-Fühler sich ändernde Werte erwartet. Da es sich um Anlegefühler handelt und diese damit sehr träge sind, muss Du die Abtastrate des Mischer so niedrig wie möglich stellen.
Wenn Du später die verzinkten Fittinge raus schmeißt, kannst Du ja noch Tauchhülsen verbauen.
Den zweiten Fühler hängst Du auch möglichst dicht an den HV.
Jetzt kannst Du mit den Werten spielen.
1. P_ Setting of mixing valve Position correction intensity – kleineren Wert einstellen
2. I_ Setting of mixing valve control frequency – kleineren Wert einstellen
3. d_ Setting of intensity of controlled temeprature changes to mixing valve Position corrections – kleineren Wert einstellen

Ein kleiner Tipp noch. Wenn ich das richtig sehe, dann hast Du über dem Mischer auf der Vorlaufseite einen Kugelhahn. Drossel damit mal den Volumenstrom etwas ein. Bei mir habe ich ebenfalls einen Kugelhahn verbaut, welcher ca. zu 1/3 geschlossen ist.

Wenn Dein Mischer läuft, dann kümmern wir uns um die nächste Baustelle, sprich den Anschluss der Pumpe. Dafür bekommst Du dann einen Stromlaufplan von mir. Vielleicht bekommen wir es auch hin, dass wir die Pumpe doch vernünftig über den Mischer zum Laufen bekommen.

Gruß Stephan

P.S. Mein Angebot Dir telefonisch zu helfen steht immer noch. Schreib mir eine PN.

Monty antwortete vor 10 Jahren

Hallo Mulambo,

Der Mischer ist richtig eingebaut.

Mach den VL des HV, also der Anschluß oben, mit dem Mischer zu.
Dann sollte der HV-VL über die Puffer in den HV-RL gehen.

Stelle die Pumpe nach rechts auf III, welches Konstantdruck bedeutet, dann regelt die Pumpe nicht.

Mach den Kessel voll und heize an. Das Wasser muß nun über die Puffer wieder in den Kessel somit sollte Dein Kessel nie die TAS auslösen konnen. Es sie denn das Wasser aus den Puffern kommt mit mehr als 80° zurück.

monty

Feueresel antwortete vor 10 Jahren
Mulambo:
No harm done! Aber ich muss ja die Sachlage erklären. Mir ist bewußt, dass meine Anordnung nicht optimal ist. Aber ich hab einfach nicht mehr Platz und ein neuer Kessel steht nicht zur Debatte
Immerhin hab ich zusätzlich noch eine Tür zwischen Puffer und Kessel, dh ich muss mit der 40er Leitung einmal hoch, quer durch den Raum und dann wieder runter. Ich kann gerne alles ablichten, aber momentan scheint es ja noch wo anders zu happern. Ich denke nicht dass der optimale Durchfluß hier schon relevant wird
Keine Ahnung was da drin ist…

Vielleicht ist auf dem Weg über die Pufferanbindung doch noch irgendwo ein Luftpolster, Ventil, Schutzfänger als Durchflussverhinderer und oder anderweitiges – wie gegengerichtete Heizkreispumpe, vor / Rücklauf vertauscht.
Derweil der Heizwasserrückstrom aus den Puffern und Heizungsnetz so unberechenbar reagiert.
Entweder alles oder nichts kommt am Mischer an …. ?
Man könnte den Mischer auch mal von Hand ohne Stellmotor zum testen bedienen.
Da kann man die Krücke auch mal im Kreis gedreht austesten, es ist ja nicht gewährleistet das die Markierung an der Mischerwelle richtig angebracht wurde – von wem auch immer …

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Danke Stephan für das telefonische Angebot! Ich dachte mir anfangs nur mal ich habe derart viele Probleme, das ich wohl mit einer Gruppendiskussion im Forum besser beraten wäre.

An Monty: Natürlich könnte ich den VL am Mischer komplett abschalten, aber dann hötte ich die 64 Grad RL nicht welche Atmos vorschreibt.

Dies betrifft wohl alle hier: Ich kann sehr wohl auch den Mischer so einstellen, dass ich keine Kesselüberhitzung habe und er konstant den RL regelt. Dies erreiche ich, indem ich die max VL Temp auf etwa 70 heruntersetze. Dann beginnt der Mischer ab 70 den Rücklauf vom Puffer zu öffnen, es strömt kälteres Wasser nach. Mein Kessel geht dann auf der Kessel VL Temp Anzeige bis etwa 80-85. dann setzt der kalte Zustrom voll ein und er beginnt abzukühlen. Bis etwa 70 Grad. Je nachdem wie meine Werte sind auch mal bis 60. Einziges Problem hierbei ist, dass meine RL Temp auf 50 konstant bleibt.

Also das einzige Problem das ich prinzipiell nicht lösen kann, ist wie ich meine RL Temp von 50 auf 64 (da gefordert) heben kann, ohne dass mir der Kessel überhitzt/bzw zu viel abkühlt. Bevor ich ihn eingeschickt habe, war er derart eingestellt, dass meine VL Kesselanzige bis etwa 85 ging, dann wurde der Kessel VL auf 60 gekühlt, bis der Mischer wieder ganz links war und meinen Puffer RL verschlossen hatte.

Für mich beißt sich die Kuh damit selbst in den Schwanz: wenn ich den Regler träger mache, kühlt er meinen RL zwar nicht zu sehr ab, schafft es aber obenrum nicht, meinen Kessel rechtzeitig runter zu drosseln, womit dieser über 95-100 Grad VL Temp anzeigt.

An Bernhard: wenn ich den Mischer mit der Hand bediene funktioniert alles einwandfrei. Nur habe ich nicht die Zeit das selber zu machen
Ich kann den Mischer auch einfach aufschrauben, um den Verschlußmechanismus zu kontrollieren. Aber da er im Handbetrieb geht, denke ich das hat alles so seine Richtigkeit.

Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Ich teile alles, weil 1 Beitrag zu lange wäre… Und unübersichtlich…

Nach dem Fliesenlegerdilemma habe ich noch 2 Probeläufe gemacht. Der erste war mit der Pumpe auf Dauerstrom, volle Leistung. Da zuvor der Kessel überhitzte, habe ich hier am Regler VL max T auf 80 reduziert (von 90). Ich habe ja oben schon beschrieben, das ich so ein Überhitzen verhindern kann.

Viel hat sich hier nicht geändert, der Kessel lief relativ stabil im Kreis:
12:05 – 50 RLT, 80 VLT
12:13 – Kessel blubbert und zischt, klingt nach kochendem Wasser
12:14 – der Ventilator war aus, 52 RLT, 85 VLT
Das macht mich stutzig, also lese ich auch die VLT am Regler ab: 78, er gibt also immer noch nur heißen VL zum RL
12:24 – hier war dann die Abkühlphase vorbei, der Mischer war wieder ganz offen für den VL. meine T waren 43 RLT, 76 VLT

Also ist schon mal die Temperatur, welche das Kessel Vorlaufthermometer anzeigt um 7 Grad höher, als die vom Regler. Dies hab ich beim zweiten Durchlauf berücksichtigt und am Regler VL max T auf 73 gesenkt!

Außerdem habe ich zum ersten mal die Pumpe am Regler angeschlossen, mit beiden Fühlern montiert:

VLK = Vorlauftemp am Kesselthemometer
VLR = Vorlauftemp vom Regler, also am Kessel VL Stutzen gemessen

13:05 – 50 RLT, 80 VLK, 74 VLR
13:07 – der Regler beginnt die Kühlphase wegen VL max, 50 RLT (recht konstant eigentlich), VLK 82 (dies war der höchste Wert, kein blubbern mehr), VLR 75
13:12 – Kühlphase beendet, der Mischer ist wieder ganz links (voller Kessel VL), RLT 40, VLK 54, VLR 57

Der Kessel pendelt also in solchen Intervallen, das kann ich auch mit dem Regler etwas verändern. Jedoch komme ich nie an die 64 Grad RL konstant heran, höchstens etwa 50-55, grob geschätzt. Dazu müsste ich mich aber wohl sehr lange mit dem Regler spielen.ä

Außerdem!: die Pumpe lief durch, wirde auch nicht gedrosselt. Keine Ahnung, soweit ich das sah, machte der Regler einfach auf Dauerplus…

Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Der Tragödie 3. Teil! Hier deüie Stromlaufpläne:

Die sehen nahezu identisch aus. Ich habe nicht alle Kabel kontrolliert, nur die wichtigsten. Und ein zwei lose bei der Wartung wieder fixiert. Jedoch keines abgenommen, oder entfernt! Ich hab nur die nachgezogen, die gewackelt haben.

Soweit ich erkannt habe, sollte ich aber Typ A haben…

HKruse antwortete vor 10 Jahren
» 13.02.16 11:35 «

KVLT ist hier ide Vorlauftdmperatur am Kesselthermometer oben.
Pumpe lief voll durch. Ich habe dann den Kessel mit kaltem RL geflutet zur Abkühlung. Neue Beobachtungsphase läuft grad.

das Kesselthermometer zeigt nicht die VL-Temperatur,
die Kessel-Temp „hinkt deutlich hinterher“ bis ca 1.std nach dem Kesselstart

der 40gse hat zusätzlich den RGT-II gesteuerten Belimo und hinten „mehr“ WTfläche
wenn ich meinen 40er mit dem „original Atmos-Krawallstart“ loslaufen lasse,
brennt der komplette Füllraum sehr schnell bis oben
(die Tauchhülse des Kesselthermometers sitzt direkt über dem Füllraum)
ich kann mit meiner 120watt Kesselpumpe das Wasser über dem Füllraum nicht „gesteuert“ kühlen
mit meinem OventropTriM (ventil + Kapillarthermostat) kann ich nur die RLA-Temp und die VL-Temp „in den Keller schicken“…

diese Differenz VL-Temp >>> Kessel-Temp habe ich anfangs nicht verstanden….
noch länger habe ich gebraucht, bis ich meine Füllraumbrände und die Kesseltemperatur „zusammengesehen“ habe
(2009/10 habe ich meine 45kg „standart“Füllung in 3,5 std durchgezogen,
12-15 kg/h Holz…“vermutlich“ 25-30kw/h Kesselleistung…grottenschlecht…)

versuch mal den 40er „langsamer“ auf „Temperatur“ kommen zu lassen
…der Füllraum soll nicht bis oben „durchglühen“ direkt in der Aufheizphase
NICHT mit der Primluftstange die Füllraumbelüftung reduzieren, beim GS fördert das zuviel Sekundärluft >>> Kühlung im Brennraum

hinter der FZR-Klappe, vor dem „Gesamtluft“-Loch einen Blech-„Flachschieber“,
ein spitzes Dreieck mit dem der Querschnitt einfach verändert/angepaßt, „zugeschoben“ wird

stell die RL-Temp auf meinetwegen 65°C ein,
lass die Pumpe mit maximaler Leistung laufen
der Mischer soll nach erreichen der „65“ diese Temp halten, fertich…
die Temperaturdifferenz(RLA-VL) wird langsam weiter steigen
wenn Pumpe und Hydraulik „passen“, wirst du keine 20°K Tempdifferenz zwischen RLA un VL schaffen
deine KT sollte langsamer als die VL-Temp steigen…kein Scheiterhaufenschnellabbrand…

KesselTemp ist NICHT gleich VL-Temp

meine maximale KT erreiche ich zu Beginn der Holzkohlephase,
die Glut strahlt erst dann frei nach oben zum „Kesseltemp.fühler“…

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
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Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Ok, das bewegt mich mal zum Nachdenken. Wie ist der prinzipielle Ablauf einer Verbrennung im Atmos? Ich komme aus der Scheitholzfraktion. Vielleicht sehe ich ja was falsch dabei. Meiner hat früher viel geteert. Das sah alle 2 Wochen so aus:

Vorne an der Türe rinnt mir schon das Pech raus und verkrustete die Türdichtung. Hinten an den Ecken der Rückwand hatte ich 1-2cm Pech kleben. Das Luftrohr oben mit der Zugstange hatte immer 2-3cm Pech, ich musste dies immer mit einer Spachtel abkratzen, wa es sonst nicht mehr luftdicht schloß. Außerdem habe ich immer gehört, ein Hv soll wenig Asche bilden, ich habe die säckeweise rausgetragen! Die Konsitenz kam mir auch komisch vor, sie war sehr hell. Hatte was von Pellets oder verpressten Holzspänen. Ich konnte praktisch den ganzen Ascherückstand auf einmal mit dem Blechding rausholen, als und dann zwischen den Fingern zerreiben. Das war wie ne verpresste Masse…

Der Ventilator war auch die meiste Zeit aus, ich hab ihn ganz senkrecht auf den Punkt oben ausgerichtet, nach Anleitung. Durch herumprobieren wird man schlauer: wenn der Venti durchläuft, gibt’s weniger Teer, und meine Schamotte waren wieder weiß an den Seitenflächen.

Also bin ich zu folgender Heizmethode übergegangen:
Papier durch die Düse stecken. Etwas Karton drauf, dann Sägespäne vom Holzschneiden. Dünne Holzreste mit teilweise Rinde. Dann ein paar kleinere 5cm Stücke, am besten gehackt und ausgefranst. Und dann bis oben anfüllen. Zugstange rausziehen und Klappe auf. Füllraumtür schließen. Rauchgasthermostat nach links drehen, damit der Ventilator rennt. Unten aufmachen, Papier anzünden, Tür mit einem kleine Spalt von 1-2cm offen halten. Ca 5-10sec offen halten, dann schließen. Dann etwa ne halbe Minute warten und die Zugstange reindrücken. Danach fängt er sofort zu Brummen und Wummern an, und die Sache ist gegessen. Der Ventilator bleibt laufen, damit ich kein Teer habe. Das wäre in etwa die Einstellung 5mm vor dem Punkt, oder wenn ich nach der Uhr gehe 5 vor 12. So rennt er die meiste Zeit durch, und schaltet ab, wenns zu heiß im Kessel wird.

Zu meiner Deklaration: in der Beschreibung steht, dass diese Anzeige im Bedienfeld die Vorlauftemperatur angibt. Ich denke die Kabel gehen links neben dem Kondensator in diese Rohr, in eine Tauchhülse. Ob das jetzt schon ein Bereich des Vorlaufs, oder doch noch Kessel ist weiß ich nicht. Ich wollte nur das aus der Beschreibung rezitieren

Und unter Aufheizphase verstehen ich jene Spanne, bis der Kessel an diesem Thermometer seine ~80 Grad erreicht hat. Ich müsste suchen, aber in der Anleitung steht der VL soll in etwa 80 haben. Danach hätte ich gesagt, soll er dort relativ stabil bleiben und verbrennen.

PS: Sorry auch wegen der Rechtschreibfehler. Das liegt aber am Tablet. Erstens ist Schreiben damit mühsam. Und zweitens ist das Forum hier nicht gerade ipad tauglich! Sobald ich Bilder drin habe, schneidet es rechts eine Menge vom Rand ab. Was weder der Ansicht, noch der Benutzung hilfreich ist. Ich komme mir vor wie ein Legastheniker wenn ich noch mal drüber lese

HKruse antwortete vor 10 Jahren

als Ergänzung :

» 13.02.16 21:24 «
Viel hat sich hier nicht geändert, der Kessel lief relativ stabil im Kreis:
12:05 – 50 RLT, 80 VLT

KesselTemp ist NICHT gleich VL-Temp

12:13 – Kessel blubbert und zischt, klingt nach kochendem Wasser
12:14 – der Ventilator war aus, 52 RLT, 85 VLT
Das macht mich stutzig, also lese ich auch die VLT am Regler ab: 78, er gibt also immer noch nur heißen VL zum RL

Dein Füllraum brennt bis oben, direkt unter dem KT-Fühler…
…du mußt deinen Kesselstart ruhiger gestalten, kein „Füllraumbrand“ >> kein „zischen,kochen“…

12:24 – hier war dann die Abkühlphase vorbei, der Mischer war wieder ganz offen für den VL. meine T waren 43 RLT, 76 VLT

die Glut ist fast „aus“, der Kessel liefert kaum noch Wärme,
daher wird der VL fast komplett in die RLA „geleitet“

also erst garnicht so weit kommen lassen >> vom Start an ruhiger belüften >> keinen „Scheiterhaufen“abbrand…

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
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Puffervolumen: 3100 L
HKruse antwortete vor 10 Jahren

moin,
falls es dich irgendwie beruhigt, …ich bin nicht mit/an ner „Tastortour“ groß geworden…
ich brauche länger,
selbst dann ist mein Geschreibsel nicht immer so richtig klar… also „nachhaken“ wenn’s undeutlich bleibt

Ok, das bewegt mich mal zum Nachdenken. Wie ist der prinzipielle Ablauf einer Verbrennung im Atmos? Ich komme aus der Scheitholzfraktion. Vielleicht sehe ich ja was falsch dabei. Meiner hat früher viel geteert. Das sah alle 2 Wochen so aus:

so sieht mein Füllraum auch immmer aus, wie auf deinem Foto
ich denke mal, daß wird so bleiben, Holzgas >> Holzteer an den Wasser-, Luft-Blechen oberhalb der Keramik, auch hinten an der Rückseite
(..gut, daß ich die vordere Seite nicht so oft sehen muß !!..)

..harte Dichtung der Füllraumtür habe ich nach den ersten 100metern Holz auch…
Teerfäden „ziehen“ an der Ecke unter dem Griff…, wenn ich zu früh nachlegen will, noch zuviel Holzgas/-teer in der „Füllraumgasthermik“ unterwegs ist…

Asche…
nehme ich aus dem Füllraum, wenn die 16 Primluft-löcher nur noch knapp oberhalb der Restasche „aufliegen“
wenn dein Lüfter durchläuft, die Glut nicht immer wieder „abgewürgt“ wird,
wird auch die Restfeuchte, bzw das „chemische“ Wasser(H2o aus der chem.Reaktion/Verbrennung) nicht mehr die Asche „betonieren“,
der Wasserdampf wird mit dem Abgas wegtransportiert, erst im lezten Abbranddrittel, in der Holzkohlephase wird kein H2O mehr „frei“, das Abgas ist „trocken“, der Schornstein wird „trocken gefönt“

Anheizen…

Und unter Aufheizphase verstehen ich jene Spanne, bis der Kessel an diesem Thermometer seine ~80 Grad erreicht hat. Ich müsste suchen, aber in der Anleitung steht der VL soll in etwa 80 haben. Danach hätte ich gesagt, soll er dort relativ stabil bleiben und verbrennen.

ich „verstehe“ diese „80grad KT“ mittlerweile als Zieltemperatur…
die Temperatur im/über dem Füllraum soll sich da „bewegen“,
weil dann die Pyrolyse im Füllraum wahrscheinlich unter brauchbaren Bedingungen „abläuft“…
(ich habe einen Temperaturfühler vor dem seitl. Abgasweg/Brennraum-Tür,
…mein „originalwerksatmos“ hatte auch nur das KT,
wenn die Firma nichts anderes „liefert“, kann man sich damit begnügen…)
Anzünden…
zu deiner Methode kann ich nichts sagen, machen viele vom Brennraum unten aus
ich zünde von oben mit einem Unkrautbrenner an, „Startgrundlage“ ähnlich deiner, dann vollegen, die Füllraumtür oben bleibt noch etwas länger „nur angelehnt“
die untere Brennraumtür wird nur zum Saubermachen/Entaschen geöffnet( 1-2.meter Holz )
die AHK nutze ich nicht, das Gestänge ist abgebaut, die Platte umgedreht, vom Füllraum her verschraubt
(verfrühtes Nachlegen geht also garnicht…, aber
ebenerdiger Hauswirtschaftsraum mit Aussentür und Fenster zum „Ablüften“…)

Deklaration: in der Beschreibung steht, dass diese Anzeige im Bedienfeld die Vorlauftemperatur angibt.

die Vorlauftemperatur ist die Vorlauftemperatur ist die Vorlauftemperatur…
das ATMOSKESSELTEMPERATUR.teil vorne mist nicht die VL.temp…
…ich kuck da freiwillig nicht mehr rein…in die BA….
Gruß Heinrich

by se way…
nu mal meine „Erfahrung“ mit unserer „Füllraum>>Düse>>Brennraum“-Kombination…
die GS/gse/Gsx können tatsächlich ganz gut „brennen“,
diese Grundkonstruktion hat seit Jahren alles was auch andere HVs haben
…nur an der Atmos“Einstellung“ fehlt doch vieles,
mit einem „schlichten“ Wasser-Thermometer macht es sich Firma u. Vertrieb extrem einfach…

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
uschy43 antwortete vor 10 Jahren

Hallo!
Mein FM 444 Modul auf der Buderus-Steuerung schaltet einfach die Pumpe der Rücklaufanhebung ab um die 50° oder 60°oder 70° je nach Einstellung der Rücklauftemperatur nicht zu unterschreiten!
Steigt die Kessel-Temperatur wieder über einen Wert schaltet die RL-Pumpe wieder ein!
Erst wenn die 50°-60° oder 70° vom Puffer zurückkommen schaltet die RL-Pumpe mit einem Hysteresewert (einstellbar) vom unteren Pufferfühler!Der Mischer ist dann komplett offen!
Lade so meine 3x 1000l Puffer auf 90°-94° wenn ich will!
LG!

Monty antwortete vor 10 Jahren

Hallo Mulambo,

Lass doch mal die vorgeschriebene RLA außer acht. Es geht doch darum erstmal den Fehler zu lokaliesieren.

Es könnte auch sein das Dein Regler, an dem Du 50° max eingestellt hast, als schneller P-Regler fungiert. Das würde erklären das Du nie an die 65 HV-RL kommst.
Normaler weise bedeutet ein kleiner P-Bereich große auswirkung auf den Mischer und ein großer P-Bereich kleine Auswirkung auf den Mischer mit bleibender Regelabweichung.

monty

Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Ok, zurück zu den Basics…

Stichwort Füllraumbrand. Der Kessel sollte ja in der Düse nach unten verbrennen, und mit dem Rauchgas (oder wie auch immer), das Holz darüber verkokeln. Wenn ich den Füllraum öffne sieht das mit geschlossener Zugluftklappe so aus:

Bei geöffneter Zugklappe fast identisch, nur eben ohne Rauch:

Liegt dies an der offenen Füllraumtür, oder ist das schon ein Paradebeispiel für einen Füllraumbrand? Bzw wie kann ich das sonst feststellen?

Soweit ich das sehe, ist mein Hauptproblem einmal, dass mein Kessel zu schnell warm wird. Oder einfach auch der Temperaturunterschied zwischen RLA und Kessel. Im Schnitt sind hier doch 25-30 Grad Unterschied.

Wenn ich es richtig verstanden habe, und was ich eigentlich auch anstreben würde:
Ich schalte die Pumpe voll ein, mein Kessel geht langsam auf die 65 zu und meine Temp an der RLA sollte konstant mitsteigen, da ja eigentlich nur das Wasser im Kreis gepumpt wird.

Also wenn jetzt mein Füllraum einfach zu heiß wird, und somit das Wasser zu schnell ‚aufkocht‘, wie kann ich das beheben?

HKruse antwortete vor 10 Jahren

moin,

A_
Liegt dies an der offenen Füllraumtür, oder ist das schon ein Paradebeispiel für einen Füllraumbrand? Bzw wie kann ich das sonst feststellen?
B_
Soweit ich das sehe, ist mein Hauptproblem einmal, dass mein Kessel zu schnell warm wird. Oder einfach auch der Temperaturunterschied zwischen RLA und Kessel. Im Schnitt sind hier doch 25-30 Grad Unterschied.

A
Tür offen, AHK offen ?………die „Primärluft“ wird nur noch direkt über den Scheiterhaufen gezogen,
die Hölzchen sind furztrocken an der Oberfläche, brennt gut das Zeugs,
die Flammen sagen so also nichts über einen vorherigen Füllraumbrand

B
die RLA bestimmt indirekt die VL-Temperatur, mehr nicht…
die RLAtemperatur sollte über 65°C liegen, ich habe ca 70-72°C eingestellt
der Temperaturunterschied/die Temp.differenz zur VL-Temp ist „interessant“… falls diese Temp zu „hoch“ wird, senke ich die RLA_temp…
meine Kesseltemp soll auch im „Hauptabbrand“ nicht die TAS bzw den STB(Lüfterabschaltung) auslösen
das klappt mit meiner Betriebsweise
(ca 250m2 Hütte, 4100.L Puffer, maxmaler Holzverbrauch/tag ~80-90kg,
zwei Füllungen, pro „Ladung“ 45kg > anzünden-abschalten > ~ 8std )
deine „Schnellstaufheizung“ würde ich vom Start an einbremsen,
wie oben angesprochen deine Gesamtluft reduzieren als „Einstieg“
dann gibt es einige weitere Möglichkeiten mit einfachen Mitteln den Gastransport zu „steuern“, das Aufheizen „entspannter“ zu gestalten

mein Kessel geht langsam auf die 65 zu und meine Temp an der RLA sollte konstant mitsteigen

die RlA-Temp steigt bis zum eingestellten Wert, nur abhängig von der „Kesselleistung“, da ist nichts „Einstellbares“…
die dann erreichte eingestellte RLA-temp wird vom Mischer eingehalten, unabhängig von der Kesselleistung,
die Temperaturdifferenz RLA><VL wird von der tatsächlichen Kesselleistung
und deiner Pumpenleistung>Kessel>Puffer-Hydraulik bestimmt

Also wenn jetzt mein Füllraum einfach zu heiß wird, und somit das Wasser zu schnell ‚aufkocht‘, wie kann ich das beheben?

einfach den Start ruhiger gestalten, also die „ZULUFT“ auch anfangs schon begrenzen,
nicht vergessen :
…die KaminrohrAGT zeigt verzögert daß der Brennraum auch warm ist…
die Kessel.Temp zeigt stark verzögert daß der Kessel warm ist…

Es wird von anderen 30,40,50er Heizern sicher noch Tipps geben…

[zB mein „elektromechanisches“ Brennraumtemperaturgebastel,
lüfterdrehzahl,schalter,fühler,relais,etc „kostet“ Zeit,
ca 150-200€ insgesamt und funktioniert m.M.n. gut…]
(vorher schon „dran“…der LC seit 2009..)

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Die Primärluft kann ich doch nur über die Klappe mit der Kette einstellen korrekt? Oder spielt der Ventilator da auch mit? Hier meine, bei etwa 55 Grad am Thermometer des Bedienfelds:

Ich habe sie so eingestellt wie beschrieben. Auf 80 Grad aufheizen, dann den Honeywell auf 80 drehen (der war schon vom Vorbesitzer dort) und dann die Klappe auf etwa 5mm Spaltmaß einhängen. Was mich wundert, der Regler hat 2 Skalen:

Ich habe ihn auf die untere, rote eingestellt. Da er praktisch dort war, musste ich nur etwas nachjustieren. Laut oberer Anzeige wäre er zwischen 30-40, also etwa 35. Der Honeywell wird in der Beschreibung kaum genauer erklärt. Auf 2 Skalen wird schon gar nicht erst hingewiesen. Also dachte ich, ich belasse es wie beim Vorbesitzer…

Dh aber, um meine Zugluft zu begrenzen, bräuchte ich lediglich eine Vorrichtung bauen, mit welcher ich diesen Stutzen hinter der Klappe am Querschnitt verringern könnte, richtig? Und wenn ja, wie viel sollte ich denn zur Probe mal abzwacken? Querschnitt halbieren?

HKruse antwortete vor 10 Jahren
Mulambo:
Die Primärluft kann ich doch nur über die Klappe mit der Kette einstellen korrekt? Oder spielt der Ventilator da auch mit? Hier meine, bei etwa 55 Grad am Thermometer des Bedienfelds:

mit dem „Drehschalter“ wird der Lüfter bei xy°C abgeschaltet

Ich habe sie so eingestellt wie beschrieben. Auf 80 Grad aufheizen, dann den Honeywell auf 80 drehen (der war schon vom Vorbesitzer dort) und dann die Klappe auf etwa 5mm Spaltmaß einhängen. Was mich wundert, der Regler hat 2 Skalen:

bei der FZR“einstellung“ hilft nur „testen,testen“…,
da ist kein „Präzisionsthermometer versteckt“ eingebaut…

Ich habe ihn auf die untere, rote eingestellt. Da er praktisch dort war, musste ich nur etwas nachjustieren. Laut oberer Anzeige wäre er zwischen 30-40, also etwa 35. Der Honeywell wird in der Beschreibung kaum genauer erklärt. Auf 2 Skalen wird schon gar nicht erst hingewiesen. Also dachte ich, ich belasse es wie beim Vorbesitzer…

Dh aber, um meine Zugluft zu begrenzen, bräuchte ich lediglich eine Vorrichtung bauen, mit welcher ich diesen Stutzen hinter der Klappe am Querschnitt verringern könnte, richtig? Und wenn ja, wie viel sollte ich denn zur Probe mal abzwacken? Querschnitt halbieren?

die Klappenhalterung ist am Kessel verschraubt,
die Klappe soll nie ganz geschlossen sein…Distanzschraube

man kann die Klappenhalterung auf „Distanz“ zum Kessel anschrauben(vorlegescheiben, zusätzl. Muttern)
durch diesen Spalt kannst du das „Spitzendreieck“(s.o.) als Flachschieber nutzen
ob 1/3, 1/4, 1/2 od. ein anderer Querschnitt abgedeckt werden muß,
wieder „testen, testen“…

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Schraubenfeder antwortete vor 10 Jahren
Mulambo:

Was mich wundert, der Regler hat 2 Skalen:

moin,
die rote skale wird benutzt bei horizontalen einbau

micha1151 antwortete vor 10 Jahren

Was hat dein Stellmotor für eine Laufzeit?

Mulambo antwortete vor 10 Jahren

Stellzeit 2min/90Grad
Zusätzlich hab ich noch Parameter für position correction intensity und control frequency. Beide von 0,2-3,0 einstellbar. Hier habe ich 0,4 gewählt.

Monty antwortete vor 10 Jahren

Hallo Mulambo,

Mulambo:
Stellzeit 2min/90Grad
Zusätzlich hab ich noch Parameter für position correction intensity und control frequency. Beide von 0,2-3,0 einstellbar. Hier habe ich 0,4 gewählt.

Wie wird Dein Mischer angesteuert?
0-10V stetig oder 3-Punkt.

Wie verhält sich der Mischer?
Bewegt sich dieser immer in großen Schritten oder in Kleinen?
Dementsprechend mußt Du den Bereich position correction intensity einstellen.
Bei großen änderungen Bereich erhöhen.
Bei kleinen änderungen verkleinern.

Z.B. Istwert gleich Sollwert 50% Reglerausgang bei P-Bereich 1

Ändert sich der Istwert um 20% nach oben macht der Regler den Mischer 20% zu.
Bei P-Bereich 0,5 macht der Regler den Mischer um 40% zu.
Bei P-Bereich 1,5 macht der Regler den Mischer um 10% zu.

Entsprechend ist der control frequency der Zeitfaktor, sprich die Zeit die der Regler hat zum ausregeln.

Das ist alles Theorie, in der Praxis kommt es auf die Anlage an.
Also ausprobieren.

monty