Wir betreiben seit März 2005 einen Atmos-Holzvergaserkessel DC15E.Seit etwa 3 Monaten hören wir ein zischendes Geräusch wie siedendes Wasser bei einer Abgastemperatur von 200 Grad C.
Wenn die Pufferladepumpe anläuft , ändert sich das Geräusch für den Bruchteil einer Sekunde,bleibt aber gleich wie vorher.1 bis 2 Minuten nach Starten der Pumpe ebbt das Geräusch ab und kommt dann wieder kurz bevor die Ladepumpe wieder anläuft.
Einen Wasseraustritt bzw. Druckverlust im Heizkreislauf können wir nicht feststellen.Das Geräusch ist am Lufteinlass am lautesten zu hören.
Gibt es eine Stelle , wo der Kessel undicht werden kann ?
Hallo Uwe,
zu Deinem Problem:
du schreibst von einer abgastemp aber wie hoch ist denn die Kesseltemp d.h. Deine Kessel Wasser Temperatur. Die ist wichtig wenn die nämlich so wie Du schreibst zischt dann würde das bedeuten Kessel Temp ist über 100° dann müßte aber die TAS kommen.
Wenn der Kessel undicht ist geht innerhalb kurzer Zeit Dein Wasserdruck auf der ganzen Anlage gegen Null. Das würde ich ausschließen.
Könnte es sein das Du Luft in der Anlage hast. Hast Du einen Ventil das Du wenn es kein automatisches ist doch einmal kurz anlüften kannst.
Um das Geräusch genau zu orten wo es auftritt und man kann es auch doch ein wenig genaúer definieren was es ist. Bitte mache folgendes einen langen Schraubendreher oder Stck dünnes Rohr kann rund 50 cm lang sein. Halte díes an die vermutete Stelle und das anderen Ende an Dein Ohr und Du wirst wenn du dann mit dem Gegenstand die Abhörstelle veränderst dies auch hören. Damit kann man auch an einem Motor hören welches Lager defekt ist. Auch am Auto kann man einiges damit orten, bei fremdartigen Geräuschen.
Bitte halte uns auf dem laufenden, damit wir Dir helfen können.
Hallo Uwe,
wie zufreiden bist Du ansonsten mit dem 15kw Kessel? Welche Puffergröße hast Du? Überlege nämlich auch mir so eine Kessel einbauen zu lassen…
Viele Grüße
Marc
Vielen Dank für den Vorschlag.
Wir haben einen Kombispeicher mit 160 Liter Brauchwasser und 750 Liter Heizungswasser.Wir machen auch das Brauchwasser mit dem ATMOS DC15E.Ein sehr gutmütiger Ofen, der etwas aushält.
Der Kaminzug muss stimmen.Der Düsenstein müsste verbessert werden.
Nun zu unserem Problem:
Direkt hinter dem Honeywell-Luftklappenregler haben wir einen automatischen Entlüfter.Unsere Kesseltemperatur liegt zwischen 70 Grad C und 85 Grad C.(Schaltpunkte der Pufferladepumpe).Ihr habt recht ,das zischende Geräusch hört sich nach Luft an.Weshalb zischt es bei jedem Heizvorgang und wieso kann sie nicht vollständig entweichen ? Wie kann ich den Ofen entlüften?Wir haben auch Absperrhähne zum Pufferspeicher.
Läßt sich dieser automat. nicht auch manuell betätigen?
Bei den größeren Kesseln ist folgendes: Der Vorlauf Ausgang oben am Kessel ist nicht der höchste Wasserstand im Kessel selber. Wenn sich der Kessel erwärmt und dort oben ist eine kl. Luftblase dann hast Du immer wieder diesen Ärger. Hier haben schon einige deshalb ihren Kessel hinten, müßte versuchen das zu finden, X (schätze 1-2) Zentimeter höher installiert um diesen Konstruktionsfehler zu umgehen.
Buderus ist der Ansicht , dass unser DC15E verkalkt ist.(Bisher nur Telefonate ). Buderus gibt 5 jahre Garantie auf den Stahlkessel.Hat jemand Erfahrung mit Verkalkungen eines ATMOS-Kessels ?
Im schlimmsten Fall muss dann unser Kessel ausgekocht werden .
Das Geräusch tritt auch auf , wenn die Pufferladepumpe nicht läuft.Es ändert sich bei uns nur das Fließgeräusch ,wenn die Leistungsstufen der Pufferladepumpe geändert werden.Das zischende Geräusch ändert sich so gut wie gar nicht.Der Zeiger des Manometers bei der Überwachungseinheit zittert auch nicht.
Bekomme ich die Luft heraus , wenn ich Wasser aus dem Kessel ablasse und neu befülle ? Ich habe ja direkt am Wasseraustritt (Vorlauf) des Kessels einen Entlüfter (wie bei der Überwachungseinheit )
Angenommen du hast nicht dauernd frisches Wasser nachgefüllt, würde ich das eigentlich ausschließen. Der Kessel wird immer vom gleichen Heizungswasser drchflossen. Dieses kann seinen Kalk aber maximal einmal ausscheiden. Die Schicht dürfte verdammt dünn ausfallen.
Luft in der Anlage würde ich sofort glauben.
EIn Zischgeräusch kenne ich bei meinem Kessel übrigens auch, kann aber nicht deuten wo das herkommt.
Michael
… das hört sich so an, als ob keine Rücklaufanhebung verbaut ist. Die Ladepumpe läuft nur, wenn ein Temperaturfühler über einem bestimmten Wert misst, oder?
Allerdings ist dann die Frage, ob der Temperaturfühler an der wärmsten Stelle des Kessels montiert ist…?
Besser ist eine Rücklaufanhebung, da dann das Wasser im Kessel immer in Bewegung ist, und es keine heißen Stellen im Kessel gibt…
Nun gibt es etwas Neues: Der Distributor Buderus vermutet , daß die thermische Ablaufsicherung undicht ist und ausgetauscht werden muß. Gibt es diese als Ersatzteil und welche Kosten entstehen wohl ? Buderus gibt auf den Kessel auf Dichtigkeit 5 jahre Garantie. Dazu müsste doch auch die Ablaufsicherung gehören ?
Als Rücklaufanhebung haben wir ein Dreiwegemischventil der Fa. Oventrop , welches durch einen Temperaturfühler im Kesselrücklauf gesteuert wird.
Vielen Dank für die unterstützung.
Hallo,
also wenn die thermische Ablaufsicherung undicht wäre dann würde ich mal so vorgehen und zwar so. Als erstes stellt sich die Frage steht deine Schlange im Kessel unter permanenten Druck, soll heißen ist das Tas so verbaut das Wasser immer in der Schlange des Kessels ansteht und dann durchströmt wird wenn Temperatur über 95°C ist. Sollte es so sein dann müßte sich in sehr kurzer Zeit dein Kesseldruck/Anlagebndruck um einige Bar erhöhen da der Wasserleitungsdruck der in der Regel bei ca. 5 Bar liegt sich in deiner Anlage breit macht so das das Sicherheitsventiel 2,5 Bar eigendlich schon längst hätte abblasen müsen. Zweite Möglichkeit, das Tas ist so verbaut das die Schlange im Kessel erst dann mit Wasser durchströmt wird wenn die Kesseltemperatur über 95°C ist (soll heißen das Tas ist vor der Kühlschlange verbaut und somit ist die Kühlschlange drucklos). Dann müßte aber nach längeren stillstand der Anlage Wasser aus der Anlage in die Kühlschlange gelangen. Ist daran zu merken das erstens der Druck der Anlage abfällt und zweiten Wasser aus der Anlage austritt und dann durch die Schlange bis an das Schlangenende und zwar da wo das Wasser in den Abfluss oder Eimer oder sonstigen gelangt. Also ich würde diese Sachen erst mal nach schauen bevor du da was aus oder umbaust oder Geld zum Fenster raus wirfst. Nur so am Rande bemerkt hast du deinen Kessel nach hinten hin zu den Abgängen auch reichlich steigung gegeben, also hinten genügend untergelegt so das die Luft gut durch den Vorlauf oder durch den Entlüfter entweichen kann?
Mfg. G.B.
Deine Überlegungen sind völlig logisch.
Die Tas ist bei uns drucklos , das Ventil mit dem Fühler sitzt vor der Tas.An dem Ofen , an der Tas sind nirgends Wassertropfen , Niederschlag oder ähnliches zu beobachten. Mir ist auch nicht klar , was Buderus austauschen will (ohne Schweissarbeiten bzw. ohne völliges Zerlegen des Ofens ).
Druckänderungen im Heizkreis haben wir nicht.
Der ofen steht seit März 2005 gerade. Unser Heizungsbauer hat vom Neigen nichts gewusst.
Hallo Blitzer,
ist es nicht so, das die TAS ein eigener Kreis ist? Die TAS ist doch bloß an der Wasserleitung angeschlossen und nicht ans System! Wenn die TAS nicht mehr dicht sein sollte, sieht man dieses an der Wasseruhr oder man hört das!
Hallo Uwe, was für einen Anlagendruck hast Du? Ist der evtl. zu gering?
Gruß Jörg
Hallo Jörg,
ich denke die meinen nicht die TAS sondern die
Kühlschleife im Kessel über dem Füllraum, die von der TAS
durchgeschaltet wird.
Gruß Manuel
Halo Manuel,
die Kühlschleife, die den Kessel vor Überhitzung schützen soll, ist doch nicht mit System verbunden, sondern nur an der Wasserversorgung angeschlossen!
Wenn das Wasser in der Kühlschleife anfangen sollte zu kochen, weil Sie „wie bei mir“ verkehrt angeschlossen ist, denke ich ist das kein Problem. Wenn das Problem das nächste mal wieder auftritt, einfach mal die TAS per Hand auslösen und sehen was passiert, ob das kochen dann weg ist.
Gruß Jörg
Uwe
Die Kühlschleife sollte unter Druck stehen, alles andere ist schädlich für den Kessel.
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Hallo Uwe,
wenn Buderus die TAS-Schleife im Kessel meint und du noch in der Garantiezeit liegst, dann lass sie mal schön machen. Die TAS-Schleife ist Teil des Kesselkörpers und kann meines Wissens nach nicht getauscht werden. Das bedeutet Du bekommst einen neuen Kessel umsonst, also schön leise sein und machen lassen.
Sollte Buderus das Ventil der Termischen Ablauf Sicherung meinen so ist das ein separates Bauteil und hat wohl nur 2 Jahre Garantie. Das Ding ist aber nicht so teuer, das kannst du leicht selber googeln.
Ob das der wirkliche Grund für das Geräusch ist kann ich per Ferndiagnose nicht einschätzen.
Grüsse
Volker
Hallo winnie3pooh
du hast da schon recht das die Heizungsanlage ein System für sich ist und die Kühlschleife im Kessel mit dem außen angebrachten Tas ein System für sich. Wenn aber eines von beiden undicht wäre würde man irgendetwas bemerken.
Mfg. G.B.
@ Jörg:
die Kühlschleife, die den Kessel vor Überhitzung schützen soll, ist doch nicht mit System verbunden, sondern nur an der Wasserversorgung angeschlossen!
Richtig, aber wenn diese Schleife undicht ist und das im Kessel,
tritt zwangsläufig eins der Symptome auf, die blitzer beschrieben hat.
Ist das Ventil undicht, hast du recht. Dann sieht man es an der Wasseruhr.
Gruß manuel
Vielen dank für die Antworten.
Mir fällt ein, dass ich vor etwa 6 Monaten die Tas manuell ausgelöst habe.Ich erinnere mich , dass das ausströmende Wasser LEICHT dunkel verfärbt war.Da das Geräusch damals noch nicht auftrat habe ich dem keine Bedeutung beigemessen.Es könnte sich dabei um Ruß gehandelt haben.Nur, wie kommt Ruß in das Innere eines Wasserkreislaufs? Unser Wasserdruck im System(Heizung) liegt bei 2 bis 2,5 bar , je nach Temperatur (45 °C bis 70 °C). Die Tas wurde davor nur bei der Inbetriebnahme ausgelöst.
Wie ich jetzt gehört habe kann die Kühlschleife nicht getauscht werden , da sie fest mit dem Kessel verschweisst ist.
Der Betriebsdruck variiert zwischen 2 und 2,2 bar !
Nicht wie ich geschrieben habe zwischen 2 und 2,5 bar.
Heute morgen hat mir unser Kaminkehrer bestätigt ,daß unser Atmos DC 15 E sehr gut verbrennt: wir würden gutes Holz verbrennen !
Hallo uwe,
Das was du da gesehen hast als das Tas betätigit wurde ist kein Ruß gewesen sondern Rost welches sich im Innern der Kühlschleife befand, er wurde einfach nur mit dem Wasser ausgespült und hat dieses ebend nur eingefärbt also dunkel. Würde bei der nächsten Betätigung des Tas wieder so sein. Also ich würde mal versuchen den Kessel hinten um 1-2 cm anzuheben und 2 Metallplatten darunter legen, so das die Luft aus dem Kessel entweichen kann durch den Vorlauf oder Luftstopfen/Schnellentlüfter. Aber bitte nicht mit Gewalt den Kessel hinten anheben sonst können Rohre oder Verbindungsstücke schaden nehmen. Dann das Tas hinter die Kühlschleife verbauen so das die Kühlschleife immer unter Druck steht und dann mal sehen ob sich das Problem nicht schon gelegt hat.
Mfg. G.B.
Buderus möchte sich dem Problem annehmen.
Vielen dank für Eure unterstützung.
Techniker von Buderus beharrt darauf , dass die thermische Ablaufsicherung undicht ist und sich in der Kühlschleife im Ofen soviel Feuchtigkeit angesammelt hat , dass dieses verdampfende Wasser beim Betrieb des Ofens und hoher Leistung ein zischendes Geräusch von sich gibt.Bei uns ist die TAS vor dem Ofen ; also ohne Wasserinhalt. Buderus will nicht zu uns kommen.
TAS stammt von Braukmann.
Kann uns jemand eine Bezugsquelle nennen ?
Dann wechsle ich eben diese aus.
Vielen Dank !
Hallo,
setze die TAS wie von Atmos gefordert hinter die Schleife und schau erst mal ob sie wirklich undicht ist. Austauschen kannst du sie immer noch.
Grüsse
Volker
hallo. mein dc15e macht dieses geräusch auch.
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