Hallo habe folgendes Problem. Habe vor ca. 3 Wochen die Dichtschnur an der oberen Tür gewechselt. Alles schließt wieder perfekt. Leider dachte ich, dass damit das Teerproblem gelößt ist. Dem ist nicht so.
Was kann ich tun. Der Ofen wird mit Birke und Kiefernholz geheizt. Er wird von Freitag bis Montag über das Wochenende betrieben und heizt gut unser Haus. Die Vorlauftemperatur welche in den Puffer geht beträgt zwischen 80 und 85°C. Der Kessel hat eine Temperatur von ca.95°C. Das Holz brennt sauber ab. Ich lege bei ca. 9°C Außentemperatur alle 6-7 Stunden nach.
Bemerkt habe ich auch, dass trotz gezogener Klappe öfters der Qualm nach vorn austritt.
Was muss geändert werden oder neue eingestellt werden?
Vielen Dann im Voraus!
„Leider dachte ich, dass damit das Teerproblem gelößt ist. Dem ist nicht so.“
das Teerproblem ??? wo ? seit wann ?
Gruß Heinrich
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Das Teerproblem fing Anfang Dezember an. Da habe ich ca. 14 Tage am Stück den Ofen gefeuert. Plötzlich klebte die Einfülltür am Rahmen fest. Liegt es daran, dass ich evtl. zu häufig nach sehe ob das Holz gut abgebrannt ist. Mittlerweile habe ich einen gute Rhythmus von ca . 6 -7 Stunden gefunden. Dann habe ich mitte Janauar die Dichtschnur gewechselt. Schließt wieder perfekt, habe aber das Gefühl, das Teerprobelm ist schlimmer. Habe an der Tür alles greienigt. Reinigungsöffnungen ebenso. Gestern habe ich die Primärlufteinstellung geprüft. Diese war nicht nach Anleitung eingestellt, da wir das Haus mit dem Ofen vor 2 Jahren übernommen hatten. Habe jetzt 5mm + 8mm von dem Anschlag aus eingestellt.
Jetzt muß ich testen. Ist evtl. die Sekundärluft falsch eingestellt. Habe am Heizregulator die Einstellung nach der unteren Zahl auf 90 gestellt. Ist das Okay. Wenn die Temperatur am Kessel erreicht ist, ist die Klappe bis auf 5-8mm geschlossen.
Wie lange dauert eigentlich ein Brennvorgang im Schnitt bei Birkenholz und ca. 9°C Außentemperatur?
Besten Dank!
Gruß Dennis
Hallo denniso,
Prinzipiell gibt es im Füllraum IMMER TEER. Das sollte Dich nicht stören.
Schlimm wird es nur wenn am Wärmetauscher in den Tauscherröhren sich Teer ansammelt. Dann ist was faul.
Über die Brenndauer kann ich Dir nichts sagen. Ich verbrenne Buche und momentan Eiche.
Qualmen tut es bei mir beim nachlegen auch, je nach dem wieviel Holz noch vorhanden ist.
Monty
Hallo Dennis,
deine Abbrandzeit ist doch ganz gut,
wenn du deinen 30er Füllraum mit ca 35kg Birkenholz lädst, sind das 6kg pro Stunde.
Viel weniger schaffe ich im 40gse mit LambdaCheck und Verbrennungsregelung auch nicht,
unter 5kg kann ich noch nicht „sauber“…
Zum „Ankleben“ der Füllraumtür :
Habe ich auch dauernd, ich nehme einen Schraubenzieher als „Einstiegshilfe“,
unten zwischen Kesselverkleidung und Tür einfach „aufhebeln“..
Das Dichtungsgeflecht saugt sich mit Holzteer voll und klebt(schön dicht).
Andere Heizer „fetten“ die Schnur mit Kupferpaste ein oder mit Asche einreiben soll auch helfen.
Die KÜNZEL-Dichtung aus Silikon funktioniert, die wird auch bei anderen Fabrikaten „nachgerüstet“.
Zu den Lufteinstellungen beim Orginal-Atmos kann ich wenig sagen,
ich habe den LambdaCheck + 40gse gekauft, also die sekLuft vom Start an geregelt,
das 500°C-Thermometer war nach 4 Wochen im unteren Reinigungsdeckel(neben der O2-Sonde).
nach dem 2ten Winter habe ich die Lüfterdrehzahl gesenkt, mittlerweile sitzt ein Mantel-Thermo-K-Fühler in der Brennraumtür.
Der Regler hat die primLuftklappe und den Lüfterdrehpoti im „Griff“.
Unser 40er soll keine 30kw/h „leisten“, der soll sauber und lange brennen.
Gruß Heinrich
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Gibt es eine wirksame Methode die WT-Röhren von einer dünnen festen Teerschicht zu reinigen??
Mit dem Kehrbesen geht das nicht weg!!
Ritschi,
hast du in allen 8 bzw 4 Rohren Teer oder „nur“ unter der AHK ?
Du kannst versuchen, den Teer mechanisch zu lösen :
die Bürste vorne auf eine Gewindestange und mit der Bohrmaschine in den Rohren „rotieren“ lassen.
Wenn die AHK dicht schließt, läuft dort kein Teer runter in das Rohr,
falls der Teer mit dem Abgas von „unten hochkommt“, solltest du deine Lufteinstellungen am Kessel kontrollieren.
Gruß Heinrich
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Es handelt sich um eine dünne raue Teerschicht, wie Raufasertapete! Habe den Zustand in allen 4 WT-Rohren!
Das mit der Bohrmaschine habe ich versucht. Ein Restbelag bleibt.
Dachte mir nur, das durch den Belag die Wärmeausbeute im Heizwasser sinkt!
Vielleicht hab ichs auch überlesen, aber wie hoch ist deine Abgastemperatur ?
Meiner Meinung nach bildet sich nur eine Teerschicht, wenn das Abgas zu niedrig ist.
Ich fahre mit 220°c – 260°C – gemessen 20 cm im Rohr hinter dem Ofen – und kenne keinen Teer.
die EndrohrAGT spielt keine Rolle,
der „Belag“ wird im Brennraum produziert.
Mit hoher End-Agt kondensiert das „Zeugs“ oberhalb des Schornsteins.
Wenn dein Atmos in der „Werksversion“ läuft, würde ich mich an die „Betriebsanleitung“ halten,
also die Abgastemp. nicht einfach „abwürgen“.
Weil die Brennraumtemperatur und der Rest-O2-Wert „passen“,
reichen bei mir mittlerweile ca 120°C Endrohr-AGT.
Seit drei Jahren brauche ich nur noch Plastikbürsten zum „Kesselfegen“,
der Schorni beschwert sich auch nicht.
Gruß Heinrich
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Moin Ritschi, iolanos,
weil die Brennraumtemperatur stabil auf der notwendigen Höhe gehalten werden soll,
habe ich einfache, „low cost“ Teile im Abgasweg zwischen Düse und Lüfter platziert :
Topfdeckel im Brennraum schräg stehend, für Turbulenz,
Schamotte 20cm breit,senkrecht zwischen Tür u. Brennraum, „Temp.stufung“,
Kanichendraht(seitliche Bremsen u. unter den WT-Rohren),
Montagelochband (gedreht,zusätzlich in den Röhren, unter der AHK komlplett „selbstgedreht,mehrere Schleifen“,
Umlenkblech(schräg,hoch Richtung AHK)unter dem oberen Deckel.
Ich brauche jetzt etwas mehr Zeit beim „Fegen“,
aber ich säuber auch nur noch nach ca zwei Metern(od. 15-20 Füllungen),
mehr ist nicht nötig.
Zwischendurch wird die Asche im Füllraum neben der Düse etwas reduziert,
ca 3cm lasse ich immer liegen.
Gruß Heinrich
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