Fragen und AntwortenAtmos Gsx 70 Einstellung….
Gust antwortete vor 14 Jahren

Hallo,
wir haben einen Gsx 70 in betrieb genommen und ich wollte mal fragen ob mir jemand sagen kann wie ich die zuluft einstellen muss…..gibs da irgendwelche richtwerte????
vielen dank

michael



18 Antworten
Bart9995P antwortete vor 14 Jahren

Also, ganz wichtig ist, dass man ein Abgasthermometer hat !
Denn hiernach stellt man den Atmos ein.

Ich weiß jetzt nicht wie er genau gebaut ist (ich hab einen KC)
aber ich würde mal sagen das man anfängt die Primärluft so zu belasen und die Sec. auch.

Abgastemperaturen beobachten, sind diese zu Hoch
ein wenig weniger Prim. luft.
Immer noch zu hoch etwas mehr Sec. Luft.

Und solange rumspielen bis es von den Abgastemperaturen passt.

Aber erst bei Kesseltemperaturen von über 70°C und unter Volllast einstellen.

Und zwischen Jeder Veränderung an der Luft ca. 15 Minuten warten.

HartlBe antwortete vor 14 Jahren

Hallo Michael

den Ofen einfach so einzustellen – ohne Messgeräte – ich wüsste nicht wie…
drum unbedingt Abgasthermometer einbauen
z.B. …KLICK…

– Die Primärluft –
beeinflusst wie viel Holzgas erzeugt wird
JE mehr Primärluft um so mehr verbrennt der Ofen Holz pro ZEiteinheit. Die Abgaskühler im Holzvergaser sind hier das bestimmende Bauteil – irgendwann sind die am Limit und die Abgastemperatur steigt…

Sprich Du kannst mit der Primärluft die Leistung des Ofens regeln. Mit viel Primärluft geht die Leistung nach oben aber auch die Abgastemperatur steigt und damit der thermische Verlust über den Kamin…
Wohin Du Deinen Betriebspunkt legst ist eine Abwägung zwischen Leistung und Wirkungsgrad des Ofens…

– Die Sekundärluft –
beeinflusst die Nachverbrennung des Holzgases
Wenn zu viel Sekundärluft dann kommt unverbrannter Sauerstoff zum Kamin. Somit ist der Luftstrom durch den Ofen zu hoch. Damit kühlt die Luft das Feuer unnötig und reisst auch unnötig Wärme in den KAmin. Verbrennung aber sauber so lange die Brennraumtemperatur über 800°C bleibt
Wenn zu wenig Sekundärluft dann kann das Holzgas nicht vollständig verbrannt werden. Folge unverbranntes Kohlenmonoxid geht zum Schornstein hinaus – damit Chemische Verluste sehr hoch

Sprich zu viel Luft ist nix und zu wenig ist auch nix…
Die Verbrennungsqualität sieht man sehr schön am Kohlenmonoxid
je weniger CO je besser die Verbrennung

um immer im Optimum zu fahren muss man auch während des Abbrandes nachregulieren – eine fixe Einstellung wird bei der Sekundärluft also immer ein Kompromiss sein.
Dieser Punkt hat mich dazu bewogen bei meinem GSX50 schon gleich nach der Installation des Ofens eine Flammtronik einzubauen …KLICK…
Sprich ich hab vorne wo man beim GSX die Sekundärluft einstellt eine andere Klappe eingebaut und einen Belimo-Stellmotor der von der Flammtronik aus geregelt wird
Die Regelung funktioniert über eine Lamda-Sonde die bei mir in der hinteren unteren Putzöffnung sitzt.
Die Flammtronik regelt auch die Primärluft dynamisch nach. Für mich somit eine sehr lohnende Investition.
Zudem kann man mit der Flammtronik die Messwerte als Kurve über der Zeit aufzeichnen und sieht so auf einen Blick wie der Ofen läuft – viel komfortabler als immer vor dem Ofen stehen zu müssen und dann doch die hälfte zu übersehen da nicht mit den menschlichen Sinnen erfassbar…

Wenn Du Deinen Ofen einfach so betreiben willst dann leihe Dir ein Restsauerstoff-Messgerät aus (Kaminkehrer, Heizungsbauer) und stelle die Sekundärluft so ein dass während des Abbrandes niemals 3% Restsauerstoff unterschritten wird

Eine einfache Einstellregel die auch wirklich funktioniert kenne ich nicht – drum eben bei mir die Flammtronik…

Einen weiteren Punkt möcht ich noch erwähnen:
Die Düse der ATMOS-Kessel ist aus Feuerbeton hergestellt der zwar die auftretenden 1200° an der Düse aushält aber dauerhaft errodiert – sprich die Düse ist ungeschützt sicher in zwei Jahren deutlich ausgefressen. Dem kannst Du entgegenwirken wenn Du eine 10mm starke Stahlplatte aus hitzefestem Stahl in den Ofen legst die eine Aussparung hat genau so groß wie die Düse… Kostet zwar rund hundert Euro – ist auf Dauer aber ein guter Schutz für die Düse…

Bernhard

Olaf62 antwortete vor 14 Jahren

Hallo Michael,

zu den GSX Kesseln ist folgendes anzumerken:
Die Primärluft (bestimmt die Kessel-Leistung) wird über den Feuerzugregler und den Belimo-Antrieb geregelt. Die Sekundärluft WIRD ÜBERHAUPT NICHT geregelt, weil sie von vorne einströmt (Die Regelung greift nur bei der hinteren Zuluftöffnung für die Primärluft).
Die Folge: Wenn die Primärluft gedrosselt wird (durch Zufahren der Belimo-Klappe oder Schließen des Feuerzugreglers), erhöht sich die Sekundär-Luft, weil der Abgasventilator volle Pulle weiterdreht. Die Verbrennung ist in diesem Zustand MISERABEL, weil die Flamme durch den hohen Sekundärluftanteil viel zu stark gekühlt wird. Das CO ist weit jenseits jeglicher Grenzwerte.
Meine Meinung und eigene Erfahrung: Der GSX ist nur mit einem drehzahlgeregelten Gebläse nach Abgastemperatur überhaupt zu betreiben. Um eine Nachrüstung einer Gebläseregelung nach Abgastemperatur führt beim GSX kein Weg vorbei. Eine Regelung der Kesselleistung über das Gebläse statt über die Klappen bewirkt eine gleichmäßige Veränderung von Primär- und Sekundärluft. Eine Lambdasonde ist dagegen von untergeordneter Bedeutung (meine Meinung, gebildet aus eigenen Messungen und die Meinung vieler, die sich beruflich mit Holzvergaserkesseln beschäftigen). Übrigens muss die Sekundär-Luft entgegen der Angaben in der Anleitungen meistens auf Minimum gestellt werden. Der Schieber der Primärluft kann auf das Maß gemäß der Anleitung eingestellt werden.

Mögliche Regelungen:
PIZ ST-81 von Tech
Vollmar-Regelung
Flammtronik mit Zusatzmodul zur Drehzahlregelung
Regelung Logic-Therm

Infos dazu gibt es unter http://www.logic-therm.de Die Regelung Logic-Therm bietet auch eine Umschaltfunktion bzw. automatische Umschaltung zwischen Holzvergaserkessel und Ölkessel. Auch Heizkreise und Warmwasser können geregelt werden. Das ergibt dann ein Komplettpaket aus einem Guss.

Fragen beantworte ich gern

Grüße

Olaf

HartlBe antwortete vor 14 Jahren
Olaf62:
Wenn die Primärluft gedrosselt wird (durch Zufahren der Belimo-Klappe oder Schließen des Feuerzugreglers), erhöht sich die Sekundär-Luft, weil der Abgasventilator volle Pulle weiterdreht. Die Verbrennung ist in diesem Zustand MISERABEL, weil die Flamme durch den hohen Sekundärluftanteil viel zu stark gekühlt wird. Das CO ist weit jenseits jeglicher Grenzwerte.

Kann ich leider nur bestätigen

Olaf62:
Meine Meinung und eigene Erfahrung: Der GSX ist nur mit einem drehzahlgeregelten Gebläse nach Abgastemperatur überhaupt zu betreiben. Um eine Nachrüstung einer Gebläseregelung nach Abgastemperatur führt beim GSX kein Weg vorbei. Eine Regelung der Kesselleistung über das Gebläse statt über die Klappen bewirkt eine gleichmäßige Veränderung von Primär- und Sekundärluft. Eine Lambdasonde ist dagegen von untergeordneter Bedeutung

Das ist für mein Empfinden einseitig geschrieben

Beim GSX die Regelung der Primärklappe zu entfernen und statt dessen den Lüfter zu regeln ist ein guter einfacher Ansatz der weit bessere Ergebnisse bringt als die reichlich unausgegorene Regelstrategie von ATMOS. Diesen Ansatz verfolgt die „Vollmar-Regelung“ und auch Deine „Logic-Therm“
Dabei wird aber unter den Tisch gekehrt dass der Kessel gegen Ende des Abbrandes zunehmend weniger Sekundärluft braucht – hier fahrt Ihr mit Sekundärluft-Überschuss – das ist OK – schmälert den Wirkungsgrad nur um ein paar Prozent…
Ferner könnt Ihr auch während des ganzen Abbrandes nicht so nahe am Sauerstoff-Optimum fahren wie mit Lamda-Regelung. Das kostet noch mal ein paar Prozent und bedingt eine etwas kleinere Brennraumtemperatur und damit etwas mehr CO. Aus diesem Grund betreiben ja viele hier im Forum die Vollmar-Steuerung und den LamdaCheck parallel zueinander was ja letztlich zur Entwicklung der Flammtronik geführt hat…

Der GSX fährt mit Lamda-Regelung für die Sekundärklappe und Abgastemperatur-Regelung auf die Primärklappe gut. So hab ich meinen Kessel anfangs betrieben – mit statisch laufenden Abgaslüfter. Das funktioniert sauber.

Wenn man dann allerdings den Kessel im Wirkungsgrad weiter ausreizen will, geht das beim GSX einfach über tuning des Abgaskühlers mittels Förderschnecken statt den orginalen Abgasbremsen.
Dann passt der Regelpunkt Abgastemperatur für die Primärluft nicht mehr – da zu träge –
dann empfiehlt es sich als Primärklappen und Lüfter-Regelgröße die Heißgastemperatur hinten unten an der Reinigungsklappe zu verwenden
Das funktioniert wunderbar ist aber zugegeben aufwändiger als nur mit Abgastemperaturregelung über den Abgas-Ventilator.

Mein bisheriges Optimum zum sauberen effizienten Betrieb des GSX erreichte ich durch folgenden Aufbau:
– Lamda-Sonde im unteren Reinigungsdeckel – regelt Sekundärluft
– Heissgas-Temperatur im unteren Reinigungsdeckel – regelt Primärluft
– Belimo als Stellglied für Sekundärluftklappe vorne
– Belimo für Primärklappe wie von ATMOS verbaut
– Lüfter moduliert über Phasenanschnitt-Modul
– Wärmetauscher-Übertragungsleistung optimiert durch passende Getreide-Förderschnecken
– geregelt all das mittels Flammtronik

Noch ein paar kWh hab ich herausgekitzelt mittels Kesselvorwärmung durch Pufferwasser vor Abbrand
und KEsselwasser-Restwärmenutzung runter auf 25°C nach Abbrand
Für beides war leider der oft empfohlene und auch bei mir verbaute Laddomat ein Hindernis
Die Flammtronik unterstützt beides leider bisher auch nicht.
Hab’s über meine für die allgemeine Heizungs- und Solarregelung vorgesehende UVR1611 realisiert

Wie weit man dann geht – das ist jedem selber überlassen –
Den besten Kosten/Nutzen Effekt hat die Abgaslüfter-Dimmung in Abhängigkeit der Abgas oder Heissgastemperatur
Dafür reicht aber jeder einfache handelsübliche PID-Regler mit einem analog ansteuerbaren Motordimmer-Modul.

Bernhard

Hartmut antwortete vor 14 Jahren
Olaf62:
Hallo Michael,

Meine Meinung und eigene Erfahrung: Der GSX ist nur mit einem drehzahlgeregelten Gebläse nach Abgastemperatur überhaupt zu betreiben. Um eine Nachrüstung einer Gebläseregelung nach Abgastemperatur führt beim GSX kein Weg vorbei. Eine Regelung der Kesselleistung über das Gebläse statt über die Klappen bewirkt eine gleichmäßige Veränderung von Primär- und Sekundärluft. Eine Lambdasonde ist dagegen von untergeordneter Bedeutung (meine Meinung, gebildet aus eigenen Messungen und die Meinung vieler, die sich beruflich mit Holzvergaserkesseln beschäftigen).

Grüße

Olaf

hallo olaf

eine frage hät ich schon, welchen einfluss hat dabei die stückgröße?
ist die abgastemp. nicht der schlechteste parameter bei verschmutzenden tauscherflächen, da dann mit zunehmender verschutzung die leistung gedrosselt wird. kann man dies vernachlässigen?
sollte der betreiber auf diese sollwerteinstellung einfluss nehmen können und wenn ja, was wäre die optimale abgastemp.?
was macht die gebläseregelung bei leichtem hohlbrand und sinkender abgastemp. ?

und letzte frage, wieso haben viele kessel mit gebläsesteuerung probleme mit den staubwerten?

Olaf62 antwortete vor 14 Jahren

Gemach, gemach.

Der Original-GSX ist mit der werksseitigen Regelung praktisch nicht funktionsfähig. Dem wurde ja allgemein zugestimmt. Trotzdem ist der Kessel förderfähig. Damit ein Kessel die Grenzwerte einhält, ist die eigentliche Konstruktion des Kessels das A und O. Wenn die nicht stimmt, kann die Regelung auch nichts mehr retten. Die Kessel werden auf dem Prüfstand unter definierten Bedingungen getestet. Also werden die Klappen im Atmoskessel auf den Prüfstand eingestellt. In der Realität sieht es aber anders aus. Mal zieht der Schornstein so, mal so. Mal ist das Holz groß, mal klein. Mal ist es Buche, dann wieder Nadelholz.

Zur Abgastemperatur: Alle Kessel am Markt regeln die Abgastemperatur. Ob mit Lambda oder ohne. Atmos halt auf sehr einfache Weise mit Thermostaten. Natürlich erhöht sich bei einem verschmutztem Wärmetauscher die Abgastemperatur. Wird nicht regelmäßig gereinigt, wird die Regelung den Kessel so weit runterwürgen, bis die Abgaswerte schlecht sind und im Extremfall der Kessel verteert. Bei der Einstellung der unteren Abgastemperatur in der Regelung sollte also noch Luft nach unten sein, bevor die Verbrennung signifikant schlechter wird. Es hilft nur regelmäßiges Putzen. Ob mit oder ohne Lambda. Eine abgewürgte Verbrennung (erkennbar am CO und wenig Rest-O2) kann durch Zugabe von Sekundärluft (geregelt durch Lambdasonde) nicht gerettet werden. KEINE CHANCE!

Restsauerstoff:
Nach meiner Erfahrung ist der Restsauerstoff in Holzvergaserkesseln eher zu hoch, als zu niedrig. Große Holzstücke verursachen durch die geringe Fläche ebenfalls einen zu hohen Restsuaerstoff. Selbst wenn die Sekundärluft auf Minimum gestellt wird (meist wird ein vollständiges Schließen der Sekundärluft mechanisch verhindert), ist der Rest-O2 zu hoch. Da kann man auch mit Lambda nichts machen. Mehr als Zu machen geht nicht.
Wenn die Verbrennung im Füllraum zu wenig Sauerstoff bekommt, weil das Holz z.B. zusammenrutscht und die Verbrennung dadurch sehr stark an Intensität gewinnt, steigt der CO-Wert dramatisch. Der Rest-O2 ist nahe Null. Die Lambda-Regelung wird nun kräftig Sekundärluft zumischen. Der Rest-O2 wird ansteigen, keine Frage. Welchen Nutzen soll das haben? Das CO wird nicht verbrannt, weil die Flammtemperatur durch die Sekundärluft stark abgesenkt wird. Mann jagt zwar mehr Luft durch den Kessel, aber ohne signifikanten Nutzen in Bezug auf den Schadstoffausstoß. (Mehr Luft ist kein Nutzen, sondern verringert den Wirkungsgrad) Was also tun? Nichts. nach 15 Minuten hat sich die Verbrennung von ganz allein wieder gefangen.

Was tun?
Das wichtigste ist eine gute Konstruktion des Füllraums. Eine gute Zuführung der Primärluft, eine gute Geometrie und eine sinnvolle Auskleidung mit Keramik ist die beste Möglichkeit, den Abrand möglichst kontinuierlich zu gestalten. Ein großzügig bemessener Flammraum mit Keramik und guter Verwirbelung ist ebenso wichtig. All diese Kriterien erfüllen die Atmos-Kessel. Deshalb haben sie auch so gute Werte auf dem Prüfstand. Sind diese Kriterien nicht erfüllt, kann selbst die beste Regelung mit Lambda keine guten Abgaswerte hervorzaubern.

Wenn das Holz eine angemessene Beschaffenheit hat (Durchmesser, Restfeuchte) und der Kessel gut konstruiert ist, bildet sich ein gutes Glutbett. In diesem Fall brennt der Kessel auch ohne Lamdasonde völlig problemlos mit sehr guten Abgaswerten. Das einzige, was man jetzt noch regulieren muss, ist die Menge der Verbrennungsluft. Die läßt sich mit der Kesselkonstruktion nicht beeinflussen. Zu wenig Luft verschlechtert die Verbrennung, zuviel läßt die Abgastemperatur und die Kesselleistung ins Nirvana steigen. Was tun? Man regele die Abgastemperatur auf einen sinnvollen Wert und fertig. Einfach, kostengünstig, effektiv. Der Schadstoffausstoß wird maßgeblich durch die mechanische Konstruktion des Kessels bestimmt.

Der Wirkungsgrad wird für die förderfähigen Kessel durch große Wärmetauscherflächen erreicht. Somit ist auch diese Kriterium zur Förderfähigkeit problemlos zu erfüllen.

Staub:
Der Staubgehalt hängt maßgeblich davon ab, was man in den Kessel reinschmeißt. Nadelhol mit 2cm dicker Rinde wird nie gute Staubwerte erreichen. Ein gutes Glutbett (wird maßgeblich durch die Kesselkonstruktion beeinflusst) ist ebenso sehr wichtig. Große Flächen im Kessel senken ebenfalls den Staubgehalt erheblich. Der Einsatz von Turbulatoren senkt den Staubgehalt ganz beträchtlich. Alles, was im Kessel hängen bleibt, wird nicht gemessen 😉

Soweit meine persönlich Meinung dazu. Ich weiß, dass die Lambdasonde hier sehr beliebt ist. Als ich mit der Entwicklung meiner Regelung begann, war ich felsenfest davon überzeugt, dass man eine Lambdasonde benötigt. Mein Testkessel hat eine Lambdasonde (gleicher Typ wie in der Flammtronik). Aber die Realität (Messungen mit Abgasmesskoffer) hat mich davon überzeugt, dass der Nutzen in keinem Verhältnis zum Aufwand steht. Die Restwärmeausnutzung in meiner Regelung hat einen Hardware-Aufwand von kleiner 2 Euro. Der Nutzen ist aber nach jedem Abbrand erlebbar. Zwei Stunden oder mehr heizen mit kostenloser Restwärme.

Soweit ersteinmal

Grüße

Olaf

HKruse antwortete vor 14 Jahren

Hallo Bernhard und Olaf !
Hallo Hartmut,

unser GSE läuft mit Drehzahl- und Primklappenregelung,
der PT100-Fühler sitzt ohne Tauchhülse vor dem S (im 350-400°C Bereich) im unteren Deckel.

Ein 0-10V Stellmotor „schiebt und zieht“ mit seinem Hebelarm im Langloch die „primäre“ Pleuelstange.
An dem Pleuel sind der Drehpoti(Lüfter) und das Seil zur Atmosklappe befestigt.

Die Atmosklappe hat durch den eigenen Hebelarm einen max.Öffnungswinkel von ca 35°.
Der „Pleuel“poti wird um max.200° gedreht.

Durch die Regelung der Temperatur in Brennraum“nähe“ ist die Stückigkeit und der Astdurchmesser nicht mehr bestimmend für den Abbrand,da die Temp.änderungen sehr direkt und nicht nivelliert verarbeitet werden.

Eine lose Füllung (ca 35kg Kieferkronen,Äste um 5cm und Totholz) brennt schneller als 45kg gemischtes Scheitholz mit hohem Rindenanteil(Eiche),bei gleicher Brennraumtemp(Typ-K-Thermometer in der unteren Tür).

Meine Füllraum“mischungen“ bremsen den Luftstrom recht unterschiedlich
und liefern auch in einem Abbrand keine konstante Holzgasmenge,
meiner Beobachtung nach wären meine Verbrennungen ohne den LC am sekLuftschieber reines O2-„Würfelspiel“.

Gruß Heinrich

PS : der direkt vom XMT 612 „gepulste“ Belimo hat über 60 Kesselfüllungen (350 Stunden) gut „geregelt“,das Pleuel gleicht die Pendelbewegung aus.

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Hartmut antwortete vor 14 Jahren
Olaf62:
Gemach, gemach.

Der Original-GSX ist mit der werksseitigen Regelung praktisch nicht funktionsfähig.
Soweit ersteinmal

Grüße

Olaf

hallo olaf

einspruch euer ehren! habe im herbst erst 3 GSX50 gemessen und alle 3 haben super abgeschnitten, obwohl die heizer nur eine Grundeinweisung durch ihren HB hatten.
deine geschriebene abhandlung in allen ehren, allerdings hast du keine frage von mir beantwortet.

kleiner hinweis: sollte sich während der messung nur ein- zweimal die drehzahl ändern, war es das mit dem staub, warum ist das wohl so?

Olaf62 antwortete vor 14 Jahren

Hallo Hartmut,

worauf willst Du hinaus? Vermutlich hast Du auf deine Fragen bereits deine Antworten. Was sollen dann die Fragen? Äußere doch einfach deine Meinung und untermauer sie mit Fakten. Dann kann man darüber diskutieren.

Die Luftführung des GSX ist nicht logisch. Warum soll bei gedrosselter Primärluft (Feuerzugregler / Belimo) die Sekundärluft angehoben werden? (Wenn die Primärluft gedrosselt wird und der Ventilator voll weiterläuft, muss die Sekundsärluft ansteigen) Das kann keine gute Verbrennung ergeben.

Aus meiner Sicht wurde bis auf das Thema Hohlbrand alles beantwortet. Was da passiert, ist doch logisch. Die Gebläsedrehzahl geht hoch, weil die Abgastemperatur fällt. Hohlbrand kann keine Regelung verhindern. Dass muss der Konstrukteur des Kessels machen, indem er den Füllraum optimal gestaltet.

Wenn die drei GSX so gut brannten, folgende Fragen:
Wie war die Sekundärluft eingestellt?
Wie war die Begrenzung des Belimo eingestellt?
War der Belimo auf oder zu?
Wie waren die Thermostate eingestellt?

Die ST81 von Tech ist mit Sicherheit nicht teurer als das Atmos-Klick-Klack-Gedöns. Holz rein, anzünden, Knopf drücken, fertig. Und das zu minimalen Kosten und Umrüstaufwand. Was soll daran schlecht sein? Das kann jeder bedienen. Die richtige Einstellung der Original-Regelung eines Atmos-Kessels ist einem Laien nicht zuzumuten.

Staub: Es gibt kein mobiles Staubmessgerät auf dem Markt, dass die momentane Staubkonzentration im Abgas anzeigt.

Grüße

Olaf

Hartmut antwortete vor 14 Jahren

hallo olaf

sorry, ich reagiere auf sätze, wie der GSX50 ist praktisch nicht funktionsfähig, allergisch.
ich gehe davon aus, das du deine regelung gewerbsmäßig vertreibst.
dazu muss man sagen, das durch den eingriff auf den lüfter der kessel seine bauartmusterprüfung und somit seine konformität verliert. das sollte jeder user wissen, wenn er sich auf soetwas einlässt. ein solcher kessel ist stillzulegen, wer will sich darauf einlassen.

mariuswsw antwortete vor 14 Jahren

ICH!

Gust antwortete vor 14 Jahren
Hartmut:

kleiner hinweis: sollte sich während der messung nur ein- zweimal die drehzahl ändern, war es das mit dem staub, warum ist das wohl so?

Hallo Hartmut,

lass uns bitte nicht dumm sterben; die Antwort hierauf würde mich (und vielleicht auch andere) interessieren.

Außer dir und deinen Kollegen dürfte es hier im Forum nur wenige geben, die Staubmessungen (bei der Erstabnahme) durchführen und aus den Ergebnissen Folgerungen ableiten können.

Gruß
Gust

Hartmut antwortete vor 14 Jahren

hallo gust

ursache sind vermutlich auftretende turbolenzen, durch abfallenenden unterdruck an der düse (unruhig werdene flamme).
hauptproblem ist das der schornstein in abhängigkeit von seiner masse wie ein langes gummiband nachschwingt. dabei wirkt sich wenig masse auch schneller auf den auftrieb aus.
messtechnisch merkt man es an auftriebsschwankungen kurz und heftig.
wenn man das alles umgehen möchte, müsste das gebläse arbeiten wie ein zugbegrenzer mit all den vielen schaltpunkten.

bei sehr hohen schornsteinen kann eine reduzierung der gebläseleistung durchaus sinn machen, diese sollten allerdings nicht hin und her schalten, um auf konstanttemp. zu fahren.

Gust antwortete vor 14 Jahren
Hartmut:
hallo gust
ursache sind vermutlich auftretende turbolenzen, durch abfallenenden unterdruck an der düse (unruhig werdene flamme).
hauptproblem ist das der schornstein in abhängigkeit von seiner masse wie ein langes gummiband nachschwingt. dabei wirkt sich wenig masse auch schneller auf den auftrieb aus.
messtechnisch merkt man es an auftriebsschwankungen kurz und heftig.
wenn man das alles umgehen möchte, müsste das gebläse arbeiten wie ein zugbegrenzer mit all den vielen schaltpunkten.

bei sehr hohen schornsteinen kann eine reduzierung der gebläseleistung durchaus sinn machen, diese sollten allerdings nicht hin und her schalten, um auf konstanttemp. zu fahren.

Hallo Hartmut,
danke für deine Antwort.

Daraus leite ich folgende Interpretation für mich ab:
Eine Drehzahlregelung nach der Abgastemperatur sollte also bei Drehzahlanpassungen so vielstufig und so langsam wie möglich eingreifen, um den von dir beschriebenen Effekt zu vermeiden.
Dies sollte durch entsprechende Einstellung des PID- Reglers und der dazugehörigen Ansteuerelektronik für die stufenlose Drehzahlregelung des Abgasventilators möglich sein.
Bei meiner Eigenentwicklung wird die Abgastemperatur über die Drehzahl „gradgenau“ gehalten; die Drehzahl des Ventilators wird hierbei in kaum merklichen Schritten angepasst.

Denke mal, dass dies auch bei den kommerziellen Drehzahlregelungen nach der Abgastemperatur so sein wird.

Etwas stärkere Drehzahlschwankungen habe ich bei meiner (nicht kommerziellen) Eigenentwicklung nur am Anfang nach Erreichen der Abgas- Solltemperatur. („Einschwingen“)
Für mich interessant sind die Schwankungen der Abgastemperatur bei den Log´s der bekannten kommerziellen Drehzahlregelungen nach der Abgastemperatur lange nach dem Einschwingen.
In diesen Fällen gehe ich davon aus, dass der von dir beschriebene Effekt auftreten wird.
Wenn man weis, worauf man achten muss….

Für die Staubmessung würde ich vorsichtshalber die Drehzahlregelung per Schalter umgehen und die „ganz normale“ kesselinterne Regelung über Zugregler und Belimo mit seinen bekannten Nachteilen arbeiten lassen.
Sozusagen die „Schornsteinfeger –Taste“ für den Holzvergaser…

Ein Wort noch zu Lambda:
Ich bin der Meinung, dass eine Drehzahlregelung ohne Lambda zwar eine signifikante Verbesserung des Wirkungsgrades gegenüber des Originalzustandes bringt, jedoch ist m.M.n. erst durch eine lambdageregelte (Schubstangen-) Steuerung in Verbindung mit einer gradgenaue Drehzahlregelung ein maximalen Wirkungsgrad und Bedienungskomfort auch bei Krummholz und häufig wechselnden Holzsorten etc. möglich.

Ohne Lambdageregelte Luftverteilung durch Schubstangensteuerung, welche sowohl die Sekundärluftstange als auch die Primärluftstange regelt, würde mein Kessel oftmals „wummern“.
Ob das Wummern bei „Lufttrennung“ mit nur lambdageregelter Sekundärluft und Drehzahlregelung auch komplett vermieden werden könnte, wage ich zu bezweifeln.

„Wummern“ wäre der m.M.n. von Hartmut oben beschriebene Effekt in seiner intensivsten Form….

Gruß
Gust

Olaf62 antwortete vor 14 Jahren

Hallo zusammen,

Probleme mit Wummern habe ich nur ganz selten (nicht mehr als zwei mal pro Heizsaison). Und zwar nur dann, wenn beim Einstapeln des Holzes die Düse komplett dichtgepackt wird. Das hat zur Folge, dass die gesamte Luft durch die Sekundärluft-Öffnungen gezogen wird.

Lambda: Ich behaupte nicht, dass eine Lambdasonde sinnfrei ist. Wenn man aber bedenkt, dass eine Lambdasondenregelung zur Nachrüstung mit Stellantrieben und passenden Adaptern zur Adaption der Schubstangen sicherlich 1000,- € kostet und damit der Rest der Heizungsanlage immer noch nicht optimal läuft, habe ich den Stellenwert einer Lambdaregelung deutlich gesenkt. Mein Fokus liegt auf dem Gesamtsystem aus HVG, Ölkessel, Warmwasser, Heizkreise, Solareinbindung…

Mein Attack-Kessel liefert meist zu hohe Rest-O2 Werte. Das mag beim Atmos anders sein, weil aufgrund der Keramikauskleidung im Füllraum das Holz besser nachrutscht (das Glutbett bildet sich mit Keramik besser aus).

Mein Test-Kunde mit einem GSX50 hat auch eher zu hohe Rest-O2 werte. Laut Schorni bei rund 10%. Sekundärluftschraube ist ganz zugedreht (soweit es halt geht, bisschen bleibt ja immer auf) Ich wage mal vorsichtig zu behaupten, dass man eigentlich gar keine Sekundärluft braucht. Die Primärluft muss mit ausreichend Rest-O2 an der Düse ankommen. Wenn nicht, weil z.B. das Glutbett zusammengesackt ist, ist das CO so hoch, dass da nichts mehr mit Nachverbrennung zu retten ist. Ist das CO ersteinmal entstanden, war´s das. Meiner Logik nach, müsste man bei zu niedrigem Rest-O2 die Primärluft erhöhen, um den O2 aus dem Keller zu kriegen und die Entstehung von CO durch Luftmangel im Glutbett von vornherein zu verhindern. Dann geht aber die Abgastemperatur oben raus.
Allerdings gebe ich offen zu, dass ich auf dem Gebiet noch nicht soviel Erfahrung habe.

Hier im Forum schreiben alle nur von O2. Von CO in Verbindung mit Lambda schreibt keiner. Das Ziel einer Lambdaregelung sollte ja sein, dass der Rest-O2 bei guten CO-Werten so niedrig wie möglich ist. Nur das bringt einen Wirkungsgradgewinn.

In England bekommt man schon für rund 550,- Abgasmessgeräte für einen maximalen CO von 10.000 ppm. Das Gerät gibt es auch hier in D, aber deutlich teurer. Ich hatte schon daran gedacht, so ein Gerät anzuschaffen und wochenweise für rund 50,- zu vermieten. Das wäre zumindest ein Betrag, den man für die richtige Einstellung des Kessels investieren kann, ohne dass es gleich allzu sehr weh tut.

Grüße

Olaf

Hartmut antwortete vor 14 Jahren

hallo gust

im prinzip kann man es so machen (schornsteinfegerbetrieb )
und eine drehzahlregelung ohne lambda ist fast nicht möglich, ausser die schornsteinhöhe passt explizit, aber eher selten, denn das würde ein absolut harmonisches system bedeuten und dann noch für unterschiedliche witterungslagen.

aber achtung, es gibt auch einen totpunkt, welcher von deiner schornsteinhöhe abhängig ist, da ja das gebläse eine saug- und eine druckseite hat, wirkt es wie ein puffer. ist der puffer weg, hängt deine vergaserflamme direkt am schwankenden auftrieb.
einen teil kann der zugbegrenzer ausgleichen, aber nur bis zum max. volumenstrom. mit sinkender abgastemp. verringert sich wiederum die funktion des zugberenzers.
der nachteil bei sturzbrandkesseln ist, das die asche der mechanischen energie der flamme ausgesetzt ist. was bei unteren abbrand wie beim alten windhager´HMX nicht so der fall ist.

was man auf keinen fall machen kann, verallgemeinerungen, da sich der gesamtdruck immer aus einem statischen und dynamischen druckanteil zusammensetzt.

Hartmut antwortete vor 14 Jahren
Olaf62:
Hallo zusammen,

Hier im Forum schreiben alle nur von O2. Von CO in Verbindung mit Lambda schreibt keiner.

Olaf

hallo olaf

hier spricht niemand vom CO, weil es momentan den kostenrahmen sprengen würde. ausserdem gibt es einen schönen zusammenhang zwischen CO und rest-o2, welches viel simpler zu ermitteln ist.
da diese diskussion schon vor 4 jahren geführt wurde und nicht immer neu geführt wird.
und eine geeichte CO-zelle kostet mich je nach messgerät zw. 500-700,- und wenn man pecht, spielt sie ihr geld nicht ein.
bei festbrennstoffkesseln kann es durchaus passieren, das man zw 15000-30000 ppm liegt und zum exodus der zelle führt.
man sieht ich bin nicht uneigennützig, je besser alle ihre kessel im griff haben, je länger halten die zellen

Gust antwortete vor 14 Jahren
Olaf62:
Lambda: Ich behaupte nicht, dass eine Lambdasonde sinnfrei ist. Wenn man aber bedenkt, dass eine Lambdasondenregelung zur Nachrüstung mit Stellantrieben und passenden Adaptern zur Adaption der Schubstangen sicherlich 1000,- € kostet und damit der Rest der Heizungsanlage immer noch nicht optimal läuft, habe ich den Stellenwert einer Lambdaregelung deutlich gesenkt. Mein Fokus liegt auf dem Gesamtsystem aus HVG, Ölkessel, Warmwasser, Heizkreise, Solareinbindung…

Hallo Olaf,

1000 Euro hat meine Schubstangensteuerung bei weitem nicht gekostet. Benötige hierfür zumindest bei meinem GSE30 „nur“ einen Lambdacheck (mit Versand knapp 300,–Euro) sowie einen Stellantrieb LM24A-SR (ca. 150 Euro).
Die restlichen Bauteile (Hebel, Federn, Schrauben etc.) kosteten keine 20,– Euro
(siehe http://xeu.de/f482916210700 )

Olaf62:
Meiner Logik nach, müsste man bei zu niedrigem Rest-O2 die Primärluft erhöhen, um den O2 aus dem Keller zu kriegen und die Entstehung von CO durch Luftmangel im Glutbett von vornherein zu verhindern. Dann geht aber die Abgastemperatur oben raus.

Bei der Schubstangensteuerung wird im Falle von zu niedrigen O2 einmal die Sekundärluftstange ganz herausgezogen und gleichzeitig die Primärluftstange so weit hineingeschoben, bis sich der O2 wieder auf den am LC eingestellten Wert eingeregelt hat.
So kann auch die Abgastemperatur nicht nach oben „davonlaufen“.

Olaf62:
Das Ziel einer Lambdaregelung sollte ja sein, dass der Rest-O2 bei guten CO-Werten so niedrig wie möglich ist. Nur das bringt einen Wirkungsgradgewinn.

Sehe ich auch so.
CO messe ich bereits seit einiger Zeit mit dem GCO100. Seither habe ich durch viele kleine Verbesserungen und Einstellungen den CO- Wert auf ca. 15-40 ppm (Geräteanzeige) gesenkt.
Siehe: http://xeu.de/f480116227031

Hartmut:

und eine drehzahlregelung ohne lambda ist fast nicht möglich, ausser die schornsteinhöhe passt explizit, aber eher selten, denn das würde ein absolut harmonisches system bedeuten und dann noch für unterschiedliche witterungslagen.

Hallo Hartmut,

Sehe ich auch so.

Hartmut:

aber achtung, es gibt auch einen totpunkt, welcher von deiner schornsteinhöhe abhängig ist, da ja das gebläse eine saug- und eine druckseite hat, wirkt es wie ein puffer. ist der puffer weg, hängt deine vergaserflamme direkt am schwankenden auftrieb.
einen teil kann der zugbegrenzer ausgleichen, aber nur bis zum max. volumenstrom. mit sinkender abgastemp. verringert sich wiederum die funktion des zugberenzers.

Ich habe keinen Zugbegrenzer; dank Schubstangensteuerung und Drehzahlregelung läuft mein Kessel selbst bei starkem Wind (zumindest nach Gehör) „sauber“ und die gemessenen Werte für O2, CO und Brennkammertemperatur sind „im grünen Bereich“.

Leider kann ich aber daraus nicht ableiten, ob die Flamme „unruhig“ wird….

Gruß
Gust