Fragen und AntwortenKategorie: HolzvergaserBerechnung Puffervolumen DC25GSE
Thomas Anders fragte vor 2 Monaten

Hallo alle zusammen,

heute habe ich mich nun mal angemneldet, nachdem ich schon eine Weile „anonym“ mitlese. Ich plane die Installation eines DC25GSE. Beheizen soll er mein EFH mit ca. 160qm. Bis auf einen Raum unter dem Dach (25qm) und 2 zusätzliche Handtuchheizkörper (separater Mischerkreis) alles Fußbodenheizung. Das Haus an sich ist gut gedämmt, angelehnt an die Richtwerte gehe ich von einem max. Wärmebedarf von 60 W/qm aus, ohne dies ganz genau berechnet zu haben. Aktuell heize ich mit einem Ölkessel, einer Solaranlage und einem 800l Kombispeicher mit 1xWT Solar und 1xWT Edelstahl für Warmwasser. Der Ölkessel soll zur Unterstützung so bleiben wie er ist. Er steht im Nebenhaus und beheizt dieses voll. Nach Recherchen habe ich die folgenden Berechnungen angestellt:

Bei -14° gehen knapp 10kW pro Stunde (160qm60W/qm) ins Haus und 15kW in den Puffer. Bei einer Brenndauer des 25GSE von 4 Stunden ergibt das 60kWh die in den Puffer gehen. Für die Handtuchheizkörper gehe ich von einer Mindesttemperatur von 45°C aus, die noch im Puffer sein müssten. Diesen würde ich demnach ab dem Anheizmoment um 35 auf 80° erwärmen, wozu pro Liter 0,04075kWh benötigt werden (350,001163). Mit den 60kWh könnte ich daher in einem (optimalen) Heizvorgang 1447l Wasser um 35° erhöhen wobei mir diese Energie dann theoretisch wieder für 6 Stunden zur Verfügung steht (Wärmeverlust Puffer außen vor). Demnach müsste ich nach 10 Stunden den Kessel erneut anheizen, zusätzlich zu meinem vorhandenen Puffer würde ich noch wenigstens 800 Liter benötigen.

Wenn ich das jetzt mit Zahlen für um die 0°C rechne (Wärmebedarf 6kWh anstatt 10kWh) könnte ich lt. meiner Berechnung 1867 Liter von 35 auf 80°C erwärmen. Die darin gebundenen 76kWh würden mir dann für reichlich 12 Stunden zur Verfügung stehen, wodurch ich nach 16 Stunden wieder anheizen müsste. Hierzu müsste ich dann wenigstens 1200 Liter mehr Puffervolumen haben.

Könnt Ihr bitte mal über meine Berechnung schauen? Gibt es Zustimmung zu meinen Überlegungen oder bin ich vollkommen auf dem falschen Weg? Als Ergebnis wäre für mich wichtig, den optimalen Kessel mit dem passenden Puffervolumen zu finden. Mein Ziel ist es, an normalen Wintertagen max. 2x anzuheizen (ohne Nachlegen) und in der Übergangspahse max. 1xanheizen. Wenn dann mal für 1-2 Stunden der Ölkessel unterstützen muss soll das nicht das Problem sein. Und ja, mehr Puffer kann nicht schaden… ich weiß, es soll aber eine vernünftige, zu Haus und Platz (für den Puffer) passende Lösumg werden.

Vielen Dank für eure Meinungen und eine schöne Zeit.