Fragen und AntwortenBräuchte auch mal etwas Hilfe
manter antwortete vor 16 Jahren

Hallo Holzheizergemeinde,
nun endlich konnte auch ich die Zeit finden meine Heizung auf zu bauen. DC30GSE ( parallel mit Gastherme) mit noch derzeit 2200LTR. Puffer sowie 11qm Solar. Und wie das eben nun mal so ist, stellt sich auch das ein oder andere Problemchen ein, weil ich ja auch kein Profi bin.
Ich habe auf die schnelle per Hand meinen Hydroplan gemacht.
Also nun zu den Fragen.
1.Nach dem Abbrand klebt der Rauchgasschieber (Klappe oberhalb des Registers) regelrecht fest. Ist das normal.
2.Wenn die Ladomatpumpe die Pufferladung beendet, muss ich den Kugelhahn im Rücklauf schließen um die Energie mit der Heizkreispumpe in die Heizkörper zu bekommen. Wo genau sollte ich den am besten abgreifen, damit ich das in den Griff bekomme.
3.Ist es problematisch den Rücklauf von Puffer zum Kessel über die Decke zurück zu führen ( 20-30cm höher als die Puffer).
Viel Grüße an alle Heizer.
Chris



10 Antworten
manter antwortete vor 16 Jahren

Wo genau sitzt dieser Kugelhahn?

Kannst du den mal rot einzeichnen?
Ein Kreis reicht vollkommen.

Gruß Manuel

Kaffenberger antwortete vor 16 Jahren

Hallo Lycheee,

ich öffne die Anheizklappe nicht mehr, geht beim anfeuern auch ohne.

Wenn es ein Ladomat 21 ist, dann musst du die HK-Heizung direkt an den Puffer anschließen, am besten an separaten Stuzen der Puffer ( Hydrauliche Entkoppelung)
In dem Ladomat 21 befindet sich ganz unten eine Klappe, die bei Stromausfall dafür sorgt das die Wärme durch Eigenzirkulation in den Puffer geht (Schwerkraftanlage).
Diese Klappe öffnet sich durch den Staudruck der Heizungspumpe, da der Weg durch den Kessel kürzer ist als durch die Puffer.
Oder man blokiert die Klappe, ABER dann gibt es keine Garantie)
Das mit dem Rücklauf ist, solange die Ladomatpumpe läuft, kein Problem, nur würde ich an deiner Stelle versuchen den Rücklauf nach unten zu verlegen.

Gruss Kaffenberger

Lycheee antwortete vor 16 Jahren

Hallo Manuel, hallo Kaffenberger,
vielen Dank für die schnelle Antwort von euch.
Zunächst zu Manuel. Es ist der Kugelhahn am Ladomat21 im Rücklauf vom Puffer. Sitze eben an einen anderen PC un kann keine Zeichnung einbringen.

Kaffenberger hat das Problem wohl auf den Punkt gebracht. Die HZKP muss wohl an den Puffer direkt angeschlossen werden. Kein HB, kein Ingenieur, sagt einem das vorher (obwohl ich viele gefragt habe)das die Puffer ja eigentlich wie ne hydraulische Trennung funktionieren. Erst hier im Forum wird man auf den richtigen Pfad gebracht.

Ich werde wohl leider den Leitungssalat nochmal entsprechend verändern.

Dann hät ich da noch ne Frage.
Wie ist das denn genau mit der Teer und Säurenbildung.
Mein Kessel sieht nun nach 5 mal brennen oben Rabenschwarz voller Teer nach unten Rehbraun mit kleiner Blasenbildung werdend bis weiß aus. Ist das so normal.?

Grüße
Lychee

manter antwortete vor 16 Jahren
Kaffenberger hat das Problem wohl auf den Punkt gebracht

Ja so ist es.

Normalerweise funktioniert das aber auch so.
Wird wohl daran liegen, dass es 3 Puffet sind. Denn die meisten Hydraulikpläne sind auch ohne Entkopplung.

Wie schaltest du um zwischen Holz und Gas. Nicht das dir da das selbe nochmal passiert und du mit Gas heizt, obwohl die Puffer voll sind.

Gruß Manuel

manter antwortete vor 16 Jahren

Hab mal nachgelesen.

Tatsächlich wird die Problematik überall verschwiegen.
Aus der Beschreibung von Termoventiler AB kann man es erahnen.
Aber auch da ist es nur angedeutet.

Gruß Manuel

Pflaume antwortete vor 16 Jahren
Lycheee:

1.Nach dem Abbrand klebt der Rauchgasschieber (Klappe oberhalb des Registers) regelrecht fest. Ist das normal.

Für den Atmos kann ich nicht antworten, aber bei mir kommt so etwas nicht vor.
Vermute Teerrückstände durch schlechten Abbrand.

2.Wenn die Ladomatpumpe die Pufferladung beendet, muss ich den Kugelhahn im Rücklauf schließen um die Energie mit der Heizkreispumpe in die Heizkörper zu bekommen. Wo genau sollte ich den am besten abgreifen, damit ich das in den Griff bekomme.

Am besten wäre wohl ein zusätzlicher Strang mit Pumpe, am zweitbesten ein Anschluß der Ladomatpumpe z.B. an eine UVR, die in diesem Fall die Pumpe mit Strom versorgt, bis die Temperatur vom HVK dort angekommen ist, wo der Ladomat (deshalb die parallele Leitung mit z.B. Zonenventil vorhin) zumacht.

3.Ist es problematisch den Rücklauf von Puffer zum Kessel über die Decke zurück zu führen ( 20-30cm höher als die Puffer).

Ja

Das angesprochene Problem der Entkoppellung kenne ich bei mir nicht, obwohl ich auch 3 Puffer habe.
Könnte evtl. an solchen Dingen wie 3. liegen

Grüße
Pflaume

PS.
Sehe gerade unter 2. habe ich Dich mißverstanden.
Oberhalb und unterhalb der Laddomateinheit dürfte wohl ein Kugelhahn eingebaut sein.
Sollte normalerweise reichen, wenn einer davon zu ist, sowie der Kugelhahn in der „Kurzschluß“- Leitung, zur Sicherheit, außer es ist dort ein Rückflußverhinderer eingebaut.
Wenn das nicht hilft, was passiert dann?

Lycheee antwortete vor 16 Jahren

Hallo Manter, hallo Pflaume,
also wenn das mit dem Abbrand so normal ist dann bin ich ja beruhigt.
Zum Thema wie ich umschalte. Ja das war auch noch so ne Sache.
Denn beide Brenner hängen auch noch an einem Kamin. Der „Schorni“ hat da viel beraten. Ich konnte keinen zweiten Zug einbauen. Also wenn der GSE läuft wird die Gastherme stromlos geschaltet und gleichzeitig wird das Rauchgasrohr durch eine Motorgesteuerte Abgasklappe der Gastherme geschlossen. Läuft die Gastherme; auch bringt Sie die Energie in den Heizkreis, aber nur dann wenn der Mischer der Heizkreispumpe auf ist. Da muss ich auch nochmal verändern und werde die Gastherme direkt an den Heizkreis anschließen.

Zum Thema verschließen des Ladomat reicht natürlich ein Kugelhahn aus.

Diese Woche werde ich dazu kommen die Leitungen zu verändern,
soviel Arbeit ist es ja nicht. Ich stelle ; wenn ich wieder im Büro bin einen Hydroplan ein.

Aber was mir jetzt schon nach ein paarmal brennen auffält ist das die Puffer mit 2200 ltr. viel zu wenig sind. Das reicht bei 4 Köpfen und 155qm Wfl. grad mal 1 1/2 Tage mit WW( Zur Zeit)und der Winter kommt noch. Werd mal sehen ob ich noch nen 1000er in den danebenliegen Kellerraum bekomme.
Grüße
Lychee

manter antwortete vor 16 Jahren

Falls du komplett entkoppelst, bietet es sich auch an die Gastherme ca. die Hälfte oder 1 drittel des 1. Puffers mit heizen zu lassen.

Zu deinem Anheizklappenproblem, kannst du auch mal in der Spedia gucken.
Ich habe bei mir einen Expander drangehangen, der die Anheizklappe immer feste zu zieht. Zum öffen klemme ich ein Holz dazwischen.
Meistens benutze ich sie aber wie viele andere hier überhaupt nicht.

Gruß Manuel

Lycheee antwortete vor 16 Jahren

Hallo Manter, Hallo Pflaume,

so hab mich jetzt nochmal hingesetzt und neu gezeichnet. Im Anschluss mein neuer Hydroplan mit allem was ich sonst noch so dran habe.

Bevor der Gse kam hatte ich bereits schon einen Kombipuffer. Darauf lief der Offene Kamin und Solar und die Gastherme mit ner Temperaturdifferenzregelung und nem Schieber. D.h. wenn Energie im Puffer dann Schieber auf und rein in den Heizkreis zur Unterstützung der Therme. So wars bis jetzt.
Nun will ich das aber gar nicht mehr, denn die Gastherme soll nur noch mehr im Notfall laufen ( Ulaub usw. ) . Denn Putin , Schröder und Co. sollen ja nur noch mehr das allernötigste bekommen.
Die Gastherme ist ca. 15 Jahre alt. Wenn Sie der Geist verlässt, werde ich nen Atmos Pelletofen an derer Stelle installieren.

Die Heizkreispumpe müsste nun doch so 100%entkoppelt sein. Ist das richtig so.?
Ansteuern bzw. regeln werde ich das Ganze mit einer ACD 01 und die Solar/Kaminregelung (Ist von Hark Kaminbau), den die hätte noch zwei Temperaturdifferenzregelungen frei.

Grüße
Lychee

manter antwortete vor 16 Jahren

Kannst du so machen.

Allerdings mußt du aufpassen, das dir das Gleiche wie beim Atmos nicht mit der Gastherme passiert.

Da helfen dann entweder ein automatisches Ventil, von Hand abschiebern, oder den Vorlauf der Therme seperat auf den Puffer
legen. Evtl. zusammen mit dem offenen Kamin an einen Anschluß.

Gruß Manuel