Fragen und Antwortenbrennraumtemperatur höchstwerte???
HKruse antwortete vor 11 Jahren

Hallo leute,

man sagt ja, daß die br- temperatur über 605 Grad sein soll.

-Wie ist es mit ner obergrenze, ist da auch ein wert festgehalten?

Das höchste was ich je erreicht habe, waren ca 820 Grad aber nur kurzzeitig.

-Macht es sinn je höher je besser?

oder geht das dann auf die haltbarkeit vom kessel?

Liebe Grüße Klaus



Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
9 Antworten
BaschiLe antwortete vor 11 Jahren

Also 812°C hatte ich heute mittag vorn an der Türe gemessen! Abgastemp. lag bei 212°C

Heiße Grüße

HKruse antwortete vor 11 Jahren
burns635csi:
Hallo leute,

man sagt ja, daß die br- temperatur über 605 Grad sein soll.

-Wie ist es mit ner obergrenze, ist da auch ein wert festgehalten?

Das höchste was ich je erreicht habe, waren ca 820 Grad aber nur kurzzeitig.

-Macht es sinn je höher je besser?

oder geht das dann auf die haltbarkeit vom kessel?

Liebe Grüße Klaus

nabend Klaus,

ca 605°C ist die Zündtemperatur von CO,
dadrunter kann das Kohlenmonoxid nicht „richtig“, vollständig verbrannt werden.

T Nussbaumer ( ETHzürich) hat mit „Kleinfeuerungsanlagen“ geforscht,
bei geregelter Verbrennung(primluft, sekLuft) sollen 700°C im Brennraum nicht unterschrittrn werden.

Ich hatte zwei TypK-Fühler im/vorm Brennraum :
A. durch die Tür > vor der seilichen Abgasbremse
B. zwischen Düse und senkrechter, 20cm Schamotteplatte

zwischen A und B habe ich ca 200°K Differenz, die „wirkliche“ Brennraumtemp kenne ich trotzdem nicht,
die kann ja an den Kanten oder direkt über der Asche andere Werte haben.
Außerdem ist A >> B von der Gasgeschwidigkeit abhängig
und beim Kesselstart „nimmt“ die Brennraumkeramik mehr Wärme auf.

„Sauber“ schaffe ich den Start wenn meine „BRT-Tür“temp dabei über 600°C bleibt,
die Glut braucht beim „Kaltstart“ länger etwas mehr Luft,
die Primluft darf nicht bis zum „Hauptbrandminimum“ runtergeregelt werden.
Wenn der Kessel, das Wasser, die Keramik „warm“ ist, kann ich mit der Primluft runter,
auch meine BRTürtemperatur darf zum Abbrandende hin, in der 2ten Hälfte unter die 600.er Marke,
in der Holzkohlephase spielt die direkte BRTemp keine Rolle mehr,
da wird mit wenig Luft die „Glutwärme“ durch/über die WT-Flächen transportiert.
„Volle“ Primluft ist in der Endphase dann ineffektiv,
mehr CO (> unverbrannter Kohlenstoff)
hohe EndrohrAGT >> geringer Wirkungsgrad

„“““ne möglichst hohe Brennraumtemperatur ?“““

wenn ich „vor“ den Wärmetauschern eine Temperatur „hinstelle“, soll die Wärme ins Wasser…
hohe Temperaturen „schafft“ man mit hoher Gasspeed,
dann haben die WT-Flächen weniger Zeit sich mit dem Gas zu „beschäftigen“…

Ich versuche ne „saubere“ Brennraumtemp hinzukriegen,
so hoch/niedrig wie nötig.
„High temp > high speed“ halte ich für suboptimal, ist ineffektiv.

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
burns635csi antwortete vor 11 Jahren

hallo heinrich,
das bestätigt mich ja in dem, daß ich meinen kessel lieber im naturzug(brt660-680am fühler) mit etwas weniger leistung als mit lüfter(brt710-720am fühler) laufen lassen kann.

Vielen dank erstmal!

Gruß Klaus

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Feueresel antwortete vor 11 Jahren

…, hab meinen Kessel wieder auf Naturzug inkl. Lüfter zwischen Taktung umgestellt, so erreichte der KEssel um
09:50 Kessel 30°C , Zündung – H = Heisgastemperatur unterm 8 Röhren Abgastauscher ganz links gemessen.
10:10 A 160 | H 486 | K 45 |=°C
10:20 A 190 | H 464 | K 60 |
10:25 A 198 | H 486 | K 69 |
10:30 A 202 | H 493 | K 77 | Laddomat ← Zufluß 229 Liter | 16,437KW | 80°C Kesselvorlauf

Naturzug:
12:18 A115 | H 287 | K 86 | 13,948KW
Mögliche Kessel – Spitzenleistung bis 41,184KW | bei 93,3°C Vorlauf und 33,7°C Laddomat ← Zulauf,
Pumpenstufe I und obere Kesselkreisdrossel am Laddomat nur halb offen
Alle genannten Werte bei Primärluftschieber ganz offen, Belimo immer ganz auf.
Sekundärluft fest zugedreht bei 1, 1/2 Zwangsöffnungen offen fest eingestellt.
Es sind keine Turbulatoren verbaut, nur einfach die Brennkammern geändert und eine Abdeckplatte
oben auf dem 8 Röhrenwärmetauscher drosselt 6 Röhren über den unteren Heißgaseintritt zur
gleichmäßigeren Durchströmung.

Gruß Bernhard & sein =/\**☼/\<<<~☻>>>☺ ←FeuerEsel

…, ach so und jetzt sind die zwei aufgestellten Schamott – Ziegelsteine gemeinsam hochkant stehend, quer zusammen
hintereinander als Block, direkt unter dem vorderen Teil der Brennerdüse dicht aufgestellt.
So wird die Sekundärluftbeimischung aus dem vorderen ungenutzten Düsenbereich nach hinten mit in den Flammenstrahl eingeblasen und die hintere Sekundärbrennkammerhälfte besser ausgenutzt.
Der Flammenwirbel wird anschließenden rechts und links neben dem hintereinander aufgestelltem
Schamott – Ziegeldoppelpack vorbei nach vorne dann über die seitlichen Winglets geleitet
Die Asche lagert sich ganz vorne hinter der Brennkammertür an

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Kunifer antwortete vor 11 Jahren

Hallo,
mit meinem NMT 40 habe ich Brennkammertemperaturen von 850°C bis kurzzeitig, nach dem Auflegen, 1000° C. dabei Rauchgastemperatur, nach dem Reinigen von 150°C. verbleiben grob über 700°C die in das Wasser, das Kesselmaterial und Kessel-Abstrahlung gehen. Eine Mindestlüfterleistung von 25% habe ich eingestellt. Mein HV lädt die Puffer und über diese die Heizkreise. Warum sollte ich ihn kokeln lassen ? Mir liegt nicht an langen Laufzeiten.

Ralf

suncamel antwortete vor 11 Jahren

Hallo
Modifizierter GSX50
Zur Zeit mit BRT gemessen unten vor der Tür:
Trafo Stufe 1-2 (115V-135V)
BRT 730°-860°
AGT 150°
KWT 84°
bei 3% Restsauerstoff
Gruß
Carsten

HKruse antwortete vor 11 Jahren

hallo Ralf,

die 25-30gse sind keine „Kokelkessel“….
die haben den gleichen Brennraum wie der 70GSX…

Wenn man die Brennraumtemperatur stabil hält,
kann unser 25-70 kw/h Brennraum mit 6kg/h Holz arbeiten….

die 40-50er haben mehr WT-Fläche hinter dem Brennraum,
da ist die End-AGT bei gleichem „Durchsatz“ etwas niedriger als bei den 25-30ern…

bei mir machen 6 kg/h Holz beim Start ca 120°C End-AGT,
nach gut 4-5std dann das minimum, ca 95-100°C,
vor der Holzkohle/Glutphase etwas höher, 105-110°C, der Lüfter läuft dann mit angepasster Drehzahl, nach 8-9 Stunden Abschalten…

20-25kw sind kein Kokeln, die Endrohr-AGT sagt nichts über die Verbrennung,
die Abbranddauer ist vom „Holzdurchsatz“ abbhängig.

Wenn ich deutlich mehr Wohnfläche beheizen müßte, würde ich wie du einfach mehr kg/h „durchziehen“…
für mich sind 6 Kg/h einfach lässiger, kein hektisches „nachlegen“, lange Brennerlaufzeiten, niedrige AGT als „beipack“…

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Kunifer antwortete vor 11 Jahren

Hallo Heinrich,
richtig erkannt. Bei 140° oder weniger läuft das Wasser in meinem Schornstein herunter. Darum muss ich oberhalb 140°C bleiben. Außerdem habe ich gerne Brennkammertemperaturen über 800°C. Das macht der Fermikulitbrennkammer nichts aus. An Zug mangelt es mir auch weshalb ich mindestens 18% Lüfterleistung benötige um ganz sicher eine gute Sekundärflamme zu haben.

Ralf

HKruse antwortete vor 11 Jahren

nabend Ralf,

ich bin seit 2012/13 unter 140°C im Endrohr,
das „Einnässen“ hab ich auch mit der Brennraumtemperatur „wegbekommen“….
Der Kamin wird zwar noch feucht, aber mit Abluft in der Holzkohle/Glutphase trocknet der wieder.

Wenn ich den Kessel mit hoher Primluft-Menge starte,
a…wird die Restholzfeuchte sehr schnell „abgekocht“, die will dann abtransportiert werden….
b.. baue ich ein großes Glutbett, da entsteht zusätzlich Wasser aus der chem.Reaktion,
dieses „chemische“ H2O muß auch raus….

in der Startphase muß ich auch über 800°C direkt im Brennraum bleiben…
am Regler sind das um 650°C.
Bei noch höheren Temperaturen in der Startphase habe ich mehr Wasser pro „zeit“,
bei zu niedriger Temp bricht die Pyrolyse ab…
testen….üben,…üben…

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L