Fragen und AntwortenBrennstoffe
Feueresel antwortete vor 9 Jahren

Hallo
Ich frage mich was mein DC22GSE (ohne Umbau, Steuerung etc.)alles vergasen kann. In der Anleitung sind Buche (Stückholz) als Standartbrennstoff und Fichte (Stückholz) als Alternative aufgeführt. Im Forum hab ich noch Eiche (Stückholz) und verschiedene Holzbrikett (meistens RUF) gefunden.
Mit was füttert Ihr euren Atmos sonst noch und auf was muß man dabei achten?

Gruß Steffen



8 Antworten
burns635csi antwortete vor 9 Jahren

Hallo Steffen, ich heize 100% Eiche.
Letztlich kann man wohl jedes unbehandelte und trockene Holz verheizen.

Liebe grüße Klaus

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Kaffeekocher antwortete vor 9 Jahren

Sollte man bei weichem Holz größere Stücke verwenden oder ist das nicht zu vernachlässigen?
Das kann ich leider erst zwei Jahre nach dem spalten testen…..dann ist es schon zu spät,sollte es zu fein gespalten sein.

Christian1621 antwortete vor 9 Jahren

Ich habe letztes Jahr nur die eckigen Holzbriketts verheizt. Etwas Holz zum Anzünden und dann Brennraum halb voll gelegt. Briketts sind bei uns billiger als Stückholz und der Schornsteinfeger war bei der Messung begeistert, weil der Kessel so sauber verbrennt.

Kaffeekocher antwortete vor 9 Jahren

Bei mir liegt alles mögliche zum verheizen rum
Buche,Fichte,Eiche,RUF-Brikett,Fichtenbretter und Kanthölzer aus einer Möbelproduktion.
Bretter und Kanthölzer verwende ich nur zum anzünden, habe mich noch nicht getraut den Ofen komplett damit zu füllen da die Einstellung mit Hartholz durchgeführt wurde.
Das werde ich im Herbst bestimmt mal testen.

Ritschi antwortete vor 9 Jahren

Also ich kann euch sagen, das ihr im Atmos alles naturbelassene Holz verheizen könnt.

Unser 30er GSE bekommt von Laub- bis Nadelholz alles.

Arbeite in einem Dachdecker- und Zimmereibetrieb, dort fallen reichlich Holzabfälle aller Art an. KVH, BSH, Latten, Bretter, Bohlen. Nur Altholz und OSB geht in die Müllverbrennung.

Hab ja einen Holzvergaser und keinen Müllofen (wie mein Nachbar)..

Ritschi antwortete vor 9 Jahren

Man sollte nur nicht zuviel Kleinholz auflegen.

Immer schön 50cm Stücke und lagenweise kleine Teile dazwischen.

Sonst gibt’s Holzgas ohne Ende……

micha1151 antwortete vor 9 Jahren

…als im Normalfall 100% Kiefernholz-Heizer schließe ich mich an.
Ist der Füllraum gut ausgefüllt mit möglichst wenigen Hohlräumen läuft alles super.
Nach oben hin dürfen die Stücke größer werden – aber dann auch Hohlräume schließen.

Feueresel antwortete vor 9 Jahren
Ritschi:
Man sollte nur nicht zuviel Kleinholz auflegen.

Immer schön 50cm Stücke und lagenweise kleine Teile dazwischen.

Sonst gibt’s Holzgas ohne Ende……

Gut abgestimmte Brennräume lassen genau die richtige Holzgasmenge für eine saubere Verbrennung entstehen.
Dazu werden die zugehörigen optimalen Festlufteinstellungen inkl. Lüfter Drehzahl nur einmal ermittelt.
Danach reguliert der entstehende (optimierte) sekundär Brennraumverbrennungsgegendruck –
vollautomatisch die primäre Brenngaserzeugung
Die Holzqualität inkl. Einschichtung spielt dann eine untergeordnete Rolle.

Gut Feuer braucht Zeit …

Ein DC-50-GSE lässt sich relativ einfach drosseln,
meiner liefert auch bei nur 12 KW Dauerleistung ein sauberes Ergebnis.
Wenn ich ausnahmsweise 24 KW brauche, wird die Lüfterdrehzahl erhöht und
das Sekundärluftspaltmaß reduziert.
Sonst wird Konstruktionsbedingt bei höherer Lüfterdrehzahl, im Mischungsverhältnis,
etwas mehr Sekundärluft durch die sek. Luftbohrungen der Brennerdüse gesaugt.
Übrigens ist die alte 48KW Leistungsangabe bei meinen 50er Kessel, eh nur ein theoretischer – also verbrennungstechnischer Wert…
Die wirklichen weiter oben genannten Kesselnettoleistungen werden am Wärmemengenzähler gemessen.
So lässt sich auch einfach der Kesselnettowirkungsgrad errechnen.
Die Kesselabstrahlverluste inkl. Kaminwärme in der geschlossenen
beheizten ~ 22°C Haushülle 375m² x 2,50m werden dabei noch nicht mit eingerechnet.

Meinen Kessel kann ich im Winter sauber als Dauerbrandkessel fahren.
Wer möchte den noch Sklave seiner Heizung sein?…

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!