Hallo allerseits,
plane meine heizung und kämpfe damit die klassischen Puffer virtuell durch meine Kellerüren zu quetschen und die Deckenhöhe zu beachten. Folge: bin von 30gse auf 22gse gerutsch und auf 2x 700l gegangen, sind aber immer noch 2 x Durchmesser 1m.
Habe jetzt den Haasetank gesehen, der durch jede Tür passt.
Hier im Forum wird er nur 2 mal erwähnt, habe dabei aber auch den Eckigen Karyon gefunden.
Meine Frage:
Gibt es irgendwelche Erfahrungen mit dem Haase?
Er hat nur 3 WT als Edelstahlwellrohre. Das hiesse, das die Heizung und der Atmas sich einen Tauscher teilen, (2. ist Solar, 3ter ist Trinkwasser). Ist das von Nachteil?
Oder lieber Atmos, Solar und Heizung an die WT und dann eine FriWa an den Heizkreislauf anschliessen?
Gut gefällt mir bei Haase, das alle WT von oben bis nach unten reichen, also vollständig durchheizen.
Bei Karyon wäre der HV immer mindestens 50-55 cm über dem Boden, finde ich nicht so clever. Aber eckig ist natürlich von der Raumausnutzung optimal, alledings Metall und kann rosten. (Das mit dem Salatöl habe ich gelesen, finde ich aber auch irgendwie .. ich weiß nicht… komisch?)
Gibt es negative Erfahrungen zu einen der Systeme?
Wenn nicht, würde ich auf den Preis schauen.
Betsen Dank schon mal vorab,
Dirk-Rainer
Hallo,
die 700L Puffer haben 1m Durchmesser mit der Isolierung ohne passen die durch jede normale Tür.
Gruß
Dieter
Hallo Dirk-Rainer,
schau dir zuerst die Preise von Haase/Karyon an……und lies mal über Karyon im haustechnikdialog nach……
hallo dirk-rainer,
ich habe den speicher von haase seit mehr als 4 jahren im einsatz, ich habe den rücklauf bis auf ca. 15cm über dem boden abgesenkt, dadurch kann ich das gesamte puffervolumen nutzen,
siehe anlage
gegen den rost habe ich eine ca. 2mm dicke oelschicht auf der wasseroberfläche, bei jedem hub wird das blech geschmiert und das oel dient gleichzeitig als sperre gegen evtl. doch mal auftauchenden sauerstoff, wobei der eintritt von sauerstoff durch einen syphon weitestgehend ausgeschlosssen ist, weiterhin habe ich noch einige liter rotschutz original von haase, das habe ich aber nicht nicht aufgefüllt da ich evtl. noch veränderungen bezügl. der wt vornehmen werde,
grüße
uwe
1m????
Bis 1000l haben die glaube ich alle 790mm!!!
Und das passt eigentlich durch (fast) jede Tür.
Wenn die Deckenhöhe mitspielt. Ansonsten 800l…
Gruß Marius
Sorry, schlecht formuliert von mir:
700 und 800 l passen gerade so durch die Türen mit 79cm, nur eine Tür müßte ich da ca 7 cm aufkloppen, aber montiert mit Dämmung ergeben sich 1m Durchmesser und das dann 2 mal, ergo 2mx1m Platzbedarf.
Da an einer seite die Lüftungsrohre laufen, gehen dann nur die 700er, weil die flacher sind.
Mit Karyon wären das 1m x 1,70m incl, isolierung für 2000 l
Mit haase 1,5m x 1,5m bei 1750 l.
Werde mal versuchen, Skizzen des Kellers einzustellen.
@uz_ohio: Deine Anlage hatte ich schon gesehen, sieht gut aus, mir war aber nicht klar, dass Du innen die WT nach unten abgesenkt hattest. Für mich käme nur die schmalere Variante in Frage. Könnte man da platzmäßig den Solar-WT und den HV-WT beide bis fast auf den Boden absenken?
Den Haustechnikdialog werde jetzt mal suchen.
Hat irgendjemand schon den drucklosen Haase (http://www.ichbin2.de/waermespeicher/waermespeicher-oberirdisch.html) ausprobiert?
Was sagen die HB-Profis hier im Forum?
Mist weil plastik oder echte alternative?
@Hubschrauber: Die Preise habe ich schon angefragt, mal sehen wann sie kommen. Werde ich Doppelherz oder einen Cognac brauchen, wenn die Mails öffne?
Hallo Gutsch,
mit dem Thema druckloser Speicher habe ich mich auch schon aus theoretischer Sicht beschäftigt. Mein Ergebnis:
Wenn man einen normalen Pufferspeicher, der ja geschichtet geladen wird, durch einen drucklosen mit Wärmetauscher ersetzen will, kommt die Version Karyon nicht in Frage. Die Anordnung der Wärmetauscher halte ich für wenig sinnvoll. Wenn ich den Speicher schichten will, muss ein großflächiger Wärmetauscher von ganz oben bis ganz unten durchlaufen. Dann wird der Puffer schön von oben nach unten durchgeheizt und genauso von unten nach oben abgekühlt. Der Wärmetauscher muss halt nur groß genug dimensioniert sein, damit sich z.B. bei kaltem Puffer das Heizungswasser zum Laden bereits im oberen Bereich abkühlt und dann nur noch durch den Tauscher nach unten strömt. Wenn der Puffer sich dann oben erwärmt, wird die Wärme logischerweise dann weiter unten an das dort kühlere Wasser abgegeben.
Auch mit Unsinn kann man Innovationspreise gewinnen. Ein innovative Regelung haben sie zwar auf ihrer Internetseite erwähnt, aber nirgends gezeigt. Warum wohl? Weil´s halt nur theoretisch funktioniert.
Grüße
Olaf
Auch mit Unsinn kann man Innovationspreise gewinnen.
Unsinn???
Ich finde der Karyon-Speicher das beste was es heute auf der Puffer-Markt gibt.
mfg
alfons
Die Arena für Sachargumente ist hiermit eröffnet 😉
Warum soll man 50 cm über dem Pufferboden einen Wärmetauscher für den HVG einbauen. Dann müssen erst 1000 Liter und mehr (die sich über dem Tauscher befinden) aufgeheizt werden, bevor Wärme für die Heizung entnommen werden kann. Das Volumen unterhalb des Tauschers kann nur unzureichend genutzt werden. Sinnvollerweise greift man den Vorlauf zur Heizung beim HVG direkt nach dem Abgang zur Rücklaufanhebung ab. Dann gibt es sofort Wärme, statt erst nach Stunden.
Das Kyrion-Wärmetauscherkonzept ist deshalb aus meiner Sicht sinnfrei.
Das ist meine Meinung.
Olaf
moin moin,
wir leben in einem freien land, jeder hat das recht zur freien meinungsäußerung,
der speicher wird drucklos betrieben, der hv speist seine enrgie direkt in den speicher, ein wt wird nur für die heizkreise und für die erzeugung von warmwasser benötigt, ich ziehe das rücklauswasser ca. 15cm über dem boden ab und leite den vorlauf in der 2. öffnung, bei ca. 70-80cm mit einem winkle nach oben wieder ein, das heiße wasser steigt nach den gesetzen der physik nach oben, dabei kommt es an dem wt für die heizkreise vorbei und versorgt den wt mit energie, der puffer schichtet sich von oben nach unten, ganz von allein, im oberen viertel ist der wt für das warmwasser, somit ist sichergestellt das genügend energie für die warmwasserbereitung vorhanden ist da der wt für die heizung darunter liegt
es gilt das prinzip das die günstigste energie ganz unten eingespeist wird, also kann man unten noch einen wt für solar einbauen und hat genügend vorrat an entsprechnd tempariertem wasser
bei mir läuft die anlage im 4. winter, bei meinem schulfreund mindestens 2 jahre länger, wir sind beide sehr zufrieden
von sinnfreier technik kann keine rede sein
grüße
uwe
Hallo,
mein Urteil, dass der Karyon-Speicher nicht bis zum Ende durchdacht ist, bezieht sich auf die Informationen, die auf deren Internetseite verfügbar sind. Das heißt nicht, dass man durch Eigenkonstruktionen was sinnvolles draus machen kann. Warum wird der Ölkessel am 3 Flansch eingespeist? Wenn ich mit dem Ölkessel Warmwasser machen will, müssen erst einmal 1500 Liter Speicher aufgeheizt werden. Was daran effizient sein soll kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Die vollmundig angepriesene intelligente Regelung kann ich auf deren Seite nirgends finden. Das wirft Fragen auf.
Der obere Teil wird nur für Warmwasser verwendet. Das heißt, dass von 2000 Litern allein 500 Liter für Warmwasser drauf gehen und nicht für Heizung genutzt werden können.
Sämtliche Wärme muss ersteinmal durch einen 2000 Liter-Speicher transportiert werde, bevor sie wieder entnommen werden kann. Das macht eine Heizung nicht gerade reaktionsschnell. Anheizen und 30 min. später warme Heizkörper geht so nicht. Wie funktioniert Warmwasser-Vorrang?
Die Speicher werden nur in 2000 L Größe angeboten. Wird mehr gebraucht, wird parallel geschaltet. In einem Beispiel auf der Internetseite war der Ölkessel am linken Puffer und der Warmwasser-Tauscher im rechten Puffer. Diese Variante halte ich nun wirklich für groben Unfug.
Auf diesen Tatsachen habe ich mein Urteil gefällt.
Grüße
Olaf
Hallo Gutsch,
Die Preise habe ich schon angefragt, mal sehen wann sie kommen. Werde ich Doppelherz oder einen Cognac brauchen, wenn die Mails öffne?
Ich hatte mal bei Haase wegen Preisen angefragt. Zunächst wollte man mir diese nicht nennen, sondern mir einen Außendienstler vorbeischicken …
Nach längerem Hin und Her („Ich habe meine Anlage selbst berechnet und selbst gebaut, deswegen weiß ich schon selbst, welche Dimensionen und Aurüstungen der Pufferspeicher haben soll! – „Nein, ich brauche keine technische Beratung / Berechnung, ich will nur einen Pufferspeicher kaufen.“) kam dann endlich ein Angebot.
Preislich entsprach es dem unerfreulichen und umständlichen Gezerre. Statt Doppelherz oder Cognac habe ich lieber verzichtet …
Grüße
Jürgen_S
@olaf und uz:
Ich glaube die modifikation von UZ macht den „Fehler in der ursprünglichen Planung wett.
Ich verstehe dass doch richtig: das Speichermedium wirtrd bei dir jetzt unten aus dem Puffer entnommen, durch den HV gejagt und oben wieder eingespeist?
Dann geht das klar. Der ursprüngliche Plan sieht ja vor, dass das Speicherwasser unbewegt bleibt.
Lassen sich die Wellrohre leicht modifizieren?
Dann würde ich für den Sommerbetrieb den WT der Solaranlage auch einfach verbiegen und erst oben ein wenig im Kreis führen und dann unten noch ein paar Runden drehen lassen.
@Hubschrauber: Danke füür den Tipp, war gestern zwei Stunden in dem Forum. Meine Fresse, was herrscht denn da für ein Ton!?!
(Oder ist das nur in den Threads, in denen es um den Karyon geht?)
Jedefalls ist es eine Freude, wieder hier zu lesen und sich auszutauschen!
In diesem Sinnen: allen hier eine entspannte, freundliche und hilfsbereite Woche!
(muss ja auch mal
gesagt werden)
Ich betreibe nun seit 2005 der Installation meines GSE 30 drucklose Puffer (Edelstahlbehälter zweckentfremdet). Das heißt Kessel – zwei mal 1000 lt Puffer – eine Seite eines externen WT sind drucklos. Der WT ist die Schnittstelle von druckloser Kessel Seite zur unter Druck stehenden Seite der Heizanlage.
Dies funktioniert einwandfrei.
Hallo Jürgen,
diese Variante ist natürlich genau so möglich wie ein interner Rohrwärmetauscher vom Deckel bis zum Boden. Allerdings ist die Lösung mit dem externen Tauscher komplexer, da die Pufferspeicherpumpe (oder läuft das per Schwerkraft?) für eine optimale Ladung drehzahlgeregelt sein muss. Der Sinn ist, dass das Wasser auf der Pufferspeicher-Seite und auf der Heizungsseite gleich schnell durch den Tauscher fließt. Auf beiden Seiten liegt dann das gleiche Delta T an. Begründung: Läuft die Pufferpumpe zu schnell, ist im Ladebetrieb die VL-Temp unnötig niedrig. Läuft sie zu langsam, ist heizungsseitige RL-Temp zu hoch.
Beim Entladen tritt das gleiche Problem auf. Im Entladebetrieb dreht sich das Problem dann um.
Deshalb hatte ich den innenliegenden Wärmetauscher bevorzugt. Da entfällt das Problem mit den unterschiedliche großen Volumenströmen im Tauscher. Allerdings mus der Rohrwärmetauscher halt üppig ausgelegt sein.
Grüße
Olaf
@ Olaf:
Derzeit ist mein plan, das ich weder Karyon noch Haase nehmen, es passen nähmlich beide nicht!
Die Idee vom Karyon, einen eckigen Kasten zu bauen werde ich umsetzen und die Idee vom drucklosen Haase mit den drei Wärmetauscher als Edelstahlwellrohr von oben nach unten geführt.
Derzeit suche ich jemanden, der mir so einen Tank auf Maß zusammen schweißt.
Du sagtest, der Tauscher muss halt üppig ausgelegt sein.
Was wären deine Empfehlungen für den Trinkwasser-WT?
(2-3 Personenhaushalt)
Wie groß sollte der Tauscher für die Heizung sein?
Effizienzhaus 85, 85 m² WoFl, Be und entlüftung mit WRG.
Gruß,
Dirk-Rainer
Hallo Gutsch,
das Thema Karyon ist ja wieder aktuell im Forum. Was letzte Woche noch wunderbar war, muss jetzt plötzlich umgebaut werden, weil die Wärmetauscher-Leistung nicht mehr ausreicht 😉
So ein druckloser Speicher hat ja bezüglich seiner variableren Form durchaus seine Berechtigung und ist auch hydraulisch in den Griff zu kriegen. Aber alle anderen Varianten, als die von mir beschriebene, sind regelungstechnisch so komplex, dass sie keinen Sinn machen. Wer anderer Meinung ist, soll das Verfahren hier fundiert erklären.
Zum Aufbau: Habe heute mal im Haustechnikdialog gelesen. da sind wohl einige Karyons undicht geworden. Jürgen hier aus dem Forum hat auch einen drucklosen Speicher. Dieser hat wohl auch schon Haarrisse. Meine Vermutung ist, dass so ein Blechtank die heftigen Temperaturwechsel auf Dauer einfach nicht mitmacht. Mein Gedanke ist deshalb, einen formstabilen Tank (Material ersteinmal egal) von innen mit druckfestem Dämmstoff möglichst spaltfrei auszukleiden und dann mit einer temperaturbeständigen Kunststoff-Folie auszukleiden (vielleicht Schwimmbadfolie, kann ja auf beliebiges Maß gefertigt werden).
Ein Tank aus GFK ist sicherlich Resistenter gegen Temperaturschwankungen als ein Blechtank. Mit der Kunsstoffolie wäre das Thema Korrosion auch vom Tisch.
Zu den Wärmetauschern:
Als Material bietet sich Edelstahl-Wellschlauch an. Der Schlauch muss halt druckstabil sein. So einen Schlauch gibt es als Meterware. Zur Dimensionierung kann ich nicht viel sagen. Würde das auch vom Preis abhängig machen und wieviel man als Spirale gebogen sinnvoll reinkriegt.
Der Heizungstauscher muss von ganz oben bis ganz unten gehen. Der Solartauscher sitzt dann nur im unteren Bereich. Zur Warmwasserbereitung rate ich zum klassischen Warmwasserspeicher. In deinem Fall mit zwei Tauschern (oben für Holz / Öl unten für Solar)
Lies dir bitte mal den Thread „Anlagen Umbau“ von Rue2000 durch (zur Zeit wohl auf Seite 3 im Forum). Die Warmwasserbereitung durch einen Wärmetauscher im Pufferspeicher sieht auf den ersten Blick einfach aus. Aber eine zugehörige durchdachte Regelung des Systems birgt sehr viele Probleme. Viele hier im Forum schwören auch auf die Frischwasserstationen. Diese sind sehr teuer, wenn sie eine gute Regelung haben (größer 1.000,- €). Ein weiterer Nachtteil ist, dass immer ein sehr großes Puffervolumen auf Temperatur gehalten werden muss. Wie funktioniert Warmwasser-Vorrang. Wo geht der Rücklauf von der Frischwasserstation hin? Sollte der Puffer mal abgekühlt sein, dauert es sehr lange, bis wieder Warmwasser zur Verfügung steht. Ein separater Warmwasserspeicher bleibt auch dann warm, wenn der Puffer kalt ist. Man hat praktisch immer noch Reserve und steht nicht morgens unter der kalten Dusche. Kaltes Badezimmer ist nicht so schlimm. Heizlüfter für 10 min einschalten und gut ist.
So weit ersteinmal.
Bin an einem fundierten Austausch zu einer durchdachten und kostengünstigen Lösung zu einem drucklosen Speicher selbst interessiert. Der Markt bietet ja offensichtlich nichts vernünftiges.
Grüße
Olaf
Nachtrag: Mein Vorschlag, den Behälter von innen zu isolieren beruht auf den Erfahrungen mit den gerissenen Tanks. Auf diese Weise wird der Behälter thermisch viel geringer belastet.
Habe heute mal im Haustechnikdialog gelesen. da sind wohl einige Karyons undicht geworden.
Kannst du ein Link geben denn das interessiert mich auch, danke
mfg
alfons
Hallo,
sowas wurde vor einigen Jahren im htd diskutiert. Nur noch einfacher.
Die „Pufferwand“ bestand an drei Seiten aus den Raumwänden die vierte Seite war eine Spundwand aus Holzbalken. Die Isolierung waren druckfeste Styroporblöcke. Die Folie war Teichfolie (wg. Wärme) die Wärmetauscher waren aus weichem Kupferrohr (Wellrohr war damals noch Hightech), wo wg. Querschnitt nötig, parallel gewickelt.
Das Problem war die Abdichtung nach oben wegen den Falten in der Folie (aus einem Stück, nicht geschweißt). Wurde mit schwimmenden Syroporblöcken, Teichfolie nochmal Styropor und dann OSB_Platten gemacht.
Das ganze hatte ein Bastler gebaut und die „Profis“ haben wie üblich kräftig gelacht.
Wärmequelle HV würde ich, wenn möglich, immer das Pufferwasser aufwärmen lassen und nur die Entnahme über WT machen.
Habe einfach nach Karyon im Haustechnikdialog gesucht und dann versuchen, zwischen dem wirren Zeug etwas technisch verwertbares herauzufiltern. Dort geht es mehr um gegenseitiges Angreifen als um die Klärung technischer Ausführungen.
Hallo Volli,
einfach ist immer gut, solange nicht die Gesetze der Physik ignoriert werden. Das beschriebene System sollte Problemlos funktionieren. Ist wohl aber eher eine Selbstbaulösung als eine marktfähige. Die Wände müssen dem Wasserduck natürlich standhalten. Ein Heizungsbauer wird so etwas wohl kaum einbauen.
Zum Wärmetauscher: Was spricht dagegen, den Wärmetauscher für Heizkreis und Kesselkreis gleichermaßen zu nutzen? Man hat das Problem mit dem Sauerstoffeintrag in das Kesselwasser gelöst und braucht dem Pufferwasser nichts zuzumischen. Vielleicht ist mein Befürchtung in Bezug auf den Sauerstoffeintrag übertrieben. Bin mehr Regelungstechniker als Heizungsbauer. Außerdem halte ich das drucklose Betreiben des Kessels bei hohen Temperaturen für riskant. Unter Druck kocht Wasser erst bei deutlich höherer Temperatur. Vor allem im Bereich des Abgaswärmetauschers ist die Gefahr der Dampfbildung doch recht hoch.
Nutzen Kessel und Heizung den gleichen Tauscher, kann man die Heizung zwischen Kessel und Puffer abgreifen. Es steht dadurch schneller Wärme zur Verfügung, weil diese nicht erst durch den Puffer muss. Dies bedeutet einen Vorteil ohne Mehrkosten, da der Tauscher ja eh da ist. Auf solche Vorteile bin ich stets bedacht.
Edelstahlwellrohr gibt es übrigens schon lange. Das ist nichts neues. Habe mal in einer Firma gearbeitet, die solche Schläuche verarbeitet. Der absolute Kracher war ein Kunde, der einen Schlauch mit Geflecht aus folgendem Material haben wollte: Verzinkter Edelstahldraht aus Bronze. Ein anderer Kunde wollte einen elektrisch isolierenden Metallschlauch haben.
Grüße
Olaf
Zum Wärmetauscher: Was spricht dagegen, den Wärmetauscher für Heizkreis und Kesselkreis gleichermaßen zu nutzen? Man hat das Problem mit dem Sauerstoffeintrag in das Kesselwasser gelöst und braucht dem Pufferwasser nichts zuzumischen. Vielleicht ist mein Befürchtung in Bezug auf den Sauerstoffeintrag übertrieben. ….
Grüße
Olaf
olaf hast du dir mal meine planung
angesehen?
der bisherige wt aus kpuferwellrohr (aus normalem kupferrohr ausgewalzt) hat eine tascherfläche von 3,6m², ich habe bei mir weiter ausgebaut, somit hängen nun mehr heizkörper am tauscher, dies hat bei fast -20°C zu problemen geführt, ich hatte vor einem jahr schon mal über den einsatz eines zweiten wt nachgedacht, es sollte dann gleich der größte sein, dieser sollte mit allem drum und dran 1200 euronen kosten, das war mir eindeutig zu viel, nun denke ich über eine kostengünstigere und zugleich noch komfortableren lösung nach
grüße
uwe
Hallo Olaf,
was du da beschreibst ist ein Flexschlauch/Panzerschlauch kein Wellrohr. Wellrohr sieht von der Form so ähnlich aus wie ein Staubsaugerschlauch.
Zu der Zeit war Kupfer noch billiger als Edelstahlwellrohr, ja das gab es mal.
Nein, nein,
ich meine schon Wellrohr aus Edelstahl. Das wird, um es für höhere Drücke zu verwenden mit Geflecht ummantelt. Sieht dann aus wie Panzerschlauch. Für Luftanlasschläuche bei Schiffsmotoren (werden mit Druckluft gestartet, statt mit Anlasser) wurden die dann mit 60bar abgedrückt, wenn der Prüfer vom TÜV daneben stand. Da wurden dann zwei Lagen Geflecht über das Wellrohr gestülpt.
Gute Nacht
Olaf
Hallo Olaf,
Wellrohr mit Flexschlauch hatte ich noch nichts von gehört, arbeite aber auch nicht in der kristlichen Seefahrt.
der bisherige wt aus kpuferwellrohr (aus normalem kupferrohr ausgewalzt) hat eine tascherfläche von 3,6m², ich habe bei mir weiter ausgebaut, somit hängen nun mehr heizkörper am tauscher, dies hat bei fast -20°C zu problemen geführt, ich hatte vor einem jahr schon mal über den einsatz eines zweiten wt nachgedacht, es sollte dann gleich der größte sein, dieser sollte mit allem drum und dran 1200 euronen kosten, das war mir eindeutig zu viel, nun denke ich über eine kostengünstigere und zugleich noch komfortableren lösung nach
grüße
uwe
Hallo Uwe, vielleicht kansst du die beide Wärmetauschern wechseln, dann hast du 5,4m² statt 3,6m² für die Heizung und vielleicht reicht die 3,6m² auch fürs Brauchwasser.
mfg
alfons
Hallo Uwe, vielleicht kansst du die beide Wärmetauschern wechseln, dann hast du 5,4m² statt 3,6m² für die Heizung und vielleicht reicht die 3,6m² auch fürs Brauchwasser.
mfg
alfons
darüber hatte ich auch schon mal nachgedacht, aber mit der neuen lösung hätte ich mehr komfort und muß bei reparaturen/veränderungen nicht 2000-3000 wasser in den kanal schicken
grüße
uwe
Die „Pufferwand“ bestand an drei Seiten aus den Raumwänden die vierte Seite war eine Spundwand aus Holzbalken. Die Isolierung waren druckfeste Styroporblöcke. Die Folie war Teichfolie (wg. Wärme) die Wärmetauscher waren aus weichem Kupferrohr (Wellrohr war damals noch Hightech), wo wg. Querschnitt nötig, parallel gewickelt.
Das Problem war die Abdichtung nach oben wegen den Falten in der Folie (aus einem Stück, nicht geschweißt). Wurde mit schwimmenden Syroporblöcken, Teichfolie nochmal Styropor und dann OSB_Platten gemacht.
Das ganze hatte ein Bastler gebaut und die „Profis“ haben wie üblich kräftig gelacht.
Volli,
die Profis haben gelacht, aber wie hat sich dieser Eigenbau bewährt? Hat es funktioniert oder nicht?
Klingt irgendwie interessant. Wie wurden eigentlich die Leitungen in den Puffer gelegt ohne die Folie zu beschädigen? Da müssen doch zwangsweise alle Anschlüsse zu den Wärmetauschern von oben her kommen. Das ist nicht sehr günstig, denn dann liegen die dämmungsmäßig kritische Anschüsse im heißesten Bereich des Speichers.
Hahneko
Die „Pufferwand“ bestand an drei Seiten aus den Raumwänden die vierte Seite war eine Spundwand aus Holzbalken. Die Isolierung waren druckfeste Styroporblöcke. Die Folie war Teichfolie (wg. Wärme) die Wärmetauscher waren aus weichem Kupferrohr (Wellrohr war damals noch Hightech), wo wg. Querschnitt nötig, parallel gewickelt.
Das Problem war die Abdichtung nach oben wegen den Falten in der Folie (aus einem Stück, nicht geschweißt). Wurde mit schwimmenden Syroporblöcken, Teichfolie nochmal Styropor und dann OSB_Platten gemacht.
Das ganze hatte ein Bastler gebaut und die „Profis“ haben wie üblich kräftig gelacht.
Volli,
die Profis haben gelacht, aber wie hat sich dieser Eigenbau bewährt? Hat es funktioniert oder nicht?
Klingt irgendwie interessant. Wie wurden eigentlich die Leitungen in den Puffer gelegt ohne die Folie zu beschädigen? Da müssen doch zwangsweise alle Anschlüsse zu den Wärmetauschern von oben her kommen. Das ist nicht sehr günstig, denn dann liegen die dämmungsmäßig kritische Anschüsse im heißesten Bereich des Speichers.
Hahneko
Ich weiß nicht wie es ausgegangen ist. Viele berichten ja nicht über den Ausgang nachdem sie gründlich veräppelt wurden
.
Ja die Leitungen gingen alle oben rein das war ja das größte Problem. Hatte er dann wohl aber gut durch Überlappungen und Dopplungen der Folie gelöst.
Die kalten Rücklaufleitungen mussten gut isoliert werden damit das Wasser sich nicht Energie von der oberen heißen Schicht klaut (parasitärer Wärmetauscher).
Ich glaube als Energiequellen ging es um Wärmepumpe und Solar.
Habe damals noch über diese Haarspalterei geschmunzelt.
Diese spezielle Kleinigkeit habe ich dann bei meinem Speicherumbau unterschätzt und nun habe ich selbst so einen Parasiten im Pufferspeicher
.
Volli,
die fehlende Rückmeldung des Bastlers läßt eher auf schlechte Erfahrung schließen. Bei positiven Ergebnis hätte er ja die Fachleute Lügen strafen können.
Dein Kommentar mit den obenliegenden Rohrleitungen bestätigt meinen Verdacht. Bei HV-Betrieb wäre der Wärmeparasit noch zu verkraften, aber wenn noch eine Solaranlage mit dranhängt, dann macht er Solarerträge durch hohe Rücklauftemperatur weitgehend unmöglich.
Habe vor Jahren irgendwo mal in der Beschreibung eines Speicherherstellers gelesen, da führte alle Leitungen innerhalb des Speichers nach unten. Somit wird der Speicher rundum und oben lückenlos gedämmt, und Verluste durch die Entnahmestellen gibt es praktisch nicht. Weiß nicht mehr, welcher Hersteller das war. Heute weiß ich den Vorteil besser einzuschätzen als damals, die Idee ist absolut richtig.
Hahneko
Moin,
Wenn alle Rohre oben reingehen, hat das wohl nur den Vorteil der leichteren Abdichtung.
Als wärmebrücke wären die durchgänge unten besser plaziert, weil es da kälter ist, ergo der Verlust nocht so groß wie oben.
Ansonsten könnte man die Rohre im Puffer noch dämmen, um sie kalt bis nach unten zu bekommen.
Zwei Puffer finde ich unpraktisch und aufwendig, auch platztechnisch. Derzeit versuche ich ja die Kompaktversion mit dem Schuhanzieher in ein kleines Reihenhäuschen zu pressen.
Zusammenfassung, wie ich es bis hierher verstanden habe.
– Kesselkreis sollte unter Druck fahren, da höherer Siedepunkt.
– dann kann er auch zusammen mit dem Heizkreis betrieben werden.
– WT groß wählen, z.B. 8 m² bei 23kW?
– Von ganz unten nach ganz oben ? Problem Trinkwasservorrang!
Wenn der Trinkwasser-WT bis ganz oben läuft, dann könnte man doch den Heizkreis-WT z.B. nur bis bis 4/5 hoch führen, so bliebe oben immer noch etwas heisses Wasser zum Duschen. Der Wärmeeintrag sollte dennoch klappen, es könnte ja auf 4/5 höhe mehrere Windungen verlaufen um dort mehr Tauscherfläche zu haben, erst dann in gleichmäßigen Windungen bis runter.
-Solar erst ab ca 1/2 Höhe, um auch bei geringeren Kollektor-T. und halb vollem Puffer noch Wärme abgreifen zu können.
Nachteil: in der Übergangszeit ist viel Wasser über dem Tauscher bis zum Trinkwasser-WT. Umschaltung einbauen?
Einspeisung oben bis unten, wenn Solar heisser als Puffer oben und einspeisung Mitte wenn solar kälter als Puffer oben aber wärmer als Puffer unten. (Sollte `ne UVR ja hinkriegen, wozu misst man sonst die Temp. in der Puffermitte?)
Fläche z.B.: 2x 2,5 m² ?
– WT Trinkwasser von ganz unten bis ganz oben, ggf. mehr Wicklungen ganz oben, um dort noch möglichst viel abzugreifen, wenn der Puffer schon leerer wird.
z.B. 5 m²?
– Pufferwasser dann völlig unbewegt und daher Sauerstoffarm.
Salatöl drauf und Kühlerschutzmittel rein, dann sollte da auch nichts rosten.
– Ich wäre dann eher für Stahl als für Schwimmbadfolie, aber zur Sicherheit eine Schwelle im Bodenbereich einbauen, um notfalls 1300 l Wasser vom restlichen keller fernzuhalten.
Bleibt derzeit für mich nur die Frage der Volumenausdehnung.
Wohin dehnen sich die 1300 L aus? Ist das system oben offen?
An der wärmsten stelle? Wie wird die Zuluft geregelt?
Ein dünner belüftungsschlauch, der unter der isolierung entlang läuft?
ggf. müssen bis zu 24 l Luft in den Puffer hineinströmen können
Gruß,
Dirk-Rainer
Hahneko,
ob die Bastelei ein Erfolg war zeigt sich sicher erst nach Jahren, die Idee finde ich aber gut.
Ja so habe ich meinen 2. Speicher auch gebaut. Die Verbindungsleitung P1->P2 z.B. führt innen durch den P2 nach ganz oben und ist mit einem HT-Rohr isoliert. Leider nicht gut genug so das die Temp. im Puffer unten im Laufe der Entladung um einige Grad angehoben werden. Kann ich aber noch mit leben.
Hier meine Idee für die WT-Führung.
(Sorry, aber mit der Maus eine Spirale zu zeichnen übersteigt meine haptischen Fähigkeiten)
![]()
Blau soll Trinkwasser sein, mehr Windungen ganz oben, um alles raus holen zu können.
Rot soll der Kessel-/Heizkreis sein, nicht bis ganz oben, um die Trinkwasserwärme nicht anzugreifen, aber doch im oberen Bereich mehr Windungen um dort schon viel Wärme abgeben zu können, wenn der Kessel an ist, bzw. dort noch alles rausholen zu können, wenn die Heizung läuft.
Schwarz ist Solar. Vom Dach kommend ein gesteuerter Regler, der entweder die Solarflüssigkeit nach rechts in den oberen Tauscher schickt, oder sie weiter nach unten leitet.
Im Puffer ein T-Stück. (Nur eine Durchführung)
Entweder werder jetzt beide WT durchströmt oder nur der untere, je nachdem wie die Temperaturverhältnisse sind.
Macht soetwas Sinn? Oder zu viel spielkram bei zuwenig nutzen?
Gruß,
Dirk-Rainer
Hallo Gutsch,
nur auf die Schnelle, habe heute wenig Zeit:
Die Rohre würde ich alle von oben einführen. Für den versierten Selberbauer sollte ein Kasten aus solidem Kantholz und 22mm OSB-Platten eigentlich machbar sein. Rücklaufleitung von unten nach oben einfach mit Armaflex dämmen. Das ist geschlossenpoorig und nimmt kein Wasser auf. Entweder Dämmung stramm draufziehen oder so mit Schlauchschelle oder Kabelbinder fixieren, dass nichts durchströmen kann (Konvektion vermeiden).
Hast Du wirklich keinen Platz für einen Warmwasserspeicher? Das würde manches Problem enschärfen. Solar unten in den Trinkwasserspeicher ist halt das effektivste, weil das Kaltwasser meist keine 20°C hat. Da läuft die Solaranlage mit gutem Wirkungsgrad. Und wenn wirklich Überschuss da ist, einfach unten über Rohrwärmetauscher rein in den Puffer und fertig. Überschuss wird wahrscheinlich eh nur dann auftreten, wenn die Sonne satt scheint. Und dann kommt es auf die lezte genutzte kWh solar auch nicht an. Vielleicht kann man zwei hohenversetzte Tauscher mit Umschaltung vorsehen, wenn der Regler das gleiche kostet. Umschaltventil ist nicht teuer.
Weiterer Vorteil WW-Speicher: WW-Vorrang problemlos machbar.
Schnelle Aufheizung ohne Umwege durch den Puffer.
Stabile Warmwassertemperatur, da sie unabhängig von der Fließgeschwindigkeit und Puffertemperatur ist.
Noch ein Gedanke zum Wärmetauscher. Vielleicht ist Kupferrohr für den Heizungstauscher die beste Variante. Kupfer leitet die Wärme viel besser als Edelstahl. Einfach eine Rolle weichgeglühtes Kupfer auf Rolle kaufen, zur Spirale auseinanderziehen und gut ist. Habe mich mit der Berechnung von Wärmetauschern noch nicht so intensiv beschäftigt. Für Trinkwasser wird halt Edelstahl verwendet wegen Lochfraß. Aber bei Heizung sollte das kein Problem sein.
Mein Vorschlag: Ebay 260552729410 Kupferrohr 22mm / 25m im Ring, davon zwei Stück parallel, um den Rohrleitungswiderstand zu senken und die Fläche zu erhöhen. Macht 340,- € für einen üppigen Wärmetauscher, der einfach zu installieren und zu verarbeiten ist. Dazu Material für den Kasten, Dämmung und Folie (Temperaturbeständigkeit prüfen) sollte doch alles zusammen für unter 1000,- € zu kriegen sein. In Summe also vielleicht sogar billiger als zwei fertige Speicher á 1000 Liter. Das wäre doch was, oder?
Grüße
Olaf
Heizung ist eine Summe von Fehlern, die sich im günstigen Fall gegenseitig aufheben.
Hallo Olaf,
ich mag mich noch nicht mit einer Holzkiste anfreunden.
habe mal anfragen an zwei Schlossereien rausgeschickt, mal sehen, was die sagen.
Der andere Punkt ist, dass ich bei Eigenbau das Geld aus der anderen kasse nehmen muss. Alles, was ich von Fachfirmen machen lasse, kann ich über die KfW zu 1% finanzieren.
Die Idee, parallel zu verlegen wegen Strömung finde ich gut!
Bei Kupferrohr hätte ich die Sorge, zu enge Ringe machen zu wollen. Und wenn so ein Rohr erst mal einknickt ist Asche.
(Derzeitiger Plan ist, den Tank innen 60cm x 120cm zu bauen.
Da mit Kupferrohr zu biegen ist wohl eher für Profis als für einen Laien)
Edelstahl Wellrohr hat in DN 20 mehr als das doppelte an wirksamer Oberfläche, dass sollte die Wärmeleitfähigkeit ausgleichen, 50 m kosten da 200€, DN 25 hat ca das 2,5 fache an Fläche und kostet 250€.
Ist denn bei einem Stahltank die Durchführung ein Problem?
Das sollte doch eigentlich wirklich dauerhaft verschraubt/geschweisst/verlötet werden können, oder?
(Sag ich mal so als Laie, denn bei Drucktanks ist das ja auch kein Problem.) Senkrecht nach oben kann ich eh nicht mehr aus dem Tank heraus, er soll quasi nahtbündig eingepasst werden, Zugänge alle von der Seite.
Trinkwasser per WT aus dem obersten Bereich zu zapfen sollte doch mit einem Festwertmischer(Zonenmischer? Krieg die Bezwichnung immer durcheinander) auch zu konstanten 55° führen können, ohne allzuviel Aufwand. Mit dem flexiblen Wellrohr können dann auch die letzten 15m quasi flächig auf den vollen 120cm x 60cm auf einer Ebene in den obersten Bereich des Puffers verlegt werden.
So weit zumindest die Planung bis jetzt, derzeit bin ich nur am rumrechnen, wie es passen könnte, kann sich also alles auch noch ändern.
allen eine Gute Nacht,
dirk-Rainer
Hallo Dirk,
die Lösung mit dem geschweißten Tank ist sicherlich die Bessere. Ich habe das Thema sehr von der Kostenseite betrachtet. Einige Anmerkungen: Als Material würde ich dringend zu Edelstahl raten. Es handelt sich um ein offenes System. Deshalb würde Stahlblech ohne Beschichtung durchrosten. Bitte prüfe, welchem Druck die Wellschläuche standhalten. Heizungssysteme werden üblicherweise mit 2,5 bar abgesichert, Trinkwassererwärmung mit einem Volumen von über drei Litern mit 6,8 oder 10 bar. Das Wellrohr muss diesem Druck standhalten, sonst wird es zum „Streckrohr“. Hat der Trinkwassertauscher weniger als 3 Liter Inhalt, braucht er nicht abgesichert zu werden.
Da ich selbst mal in einer Firma gearbeitet habe, die solche Edelstahlwellschläuche verarbeitet hat und auch sonst viel mit Edelstahl zu tun hatte, rate ich Dir drngend, eine Firma für den Speicherbau zu beauftragen, die AHNUNG von der Edelstahlverarbeitung hat. Die Schlosserei um die Ecke ist mit Sicherheit der falsche Betrieb. Generell sind auch Verbindungen aus Stahl und Edelstahl kritisch. Kurz gesagt, der Schweißer, der den Speicher fertigt muss wissen was er tut und Ahnung haben. Das Edelstahlrohr wird üblicherweise WIG-geschweißt. Da das Material sehr dünn ist, muss das jemand mit Händchen sein.
Grüße
Olaf
@olaf:
OK, danke für die Tipps und Fakten, werde mich dann mal schlau machen, bei welchem Preis ich da landen würde, und was die Schläuche so halten.
Gruß,
Dirk-Rainer
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