Fragen und AntwortenFBV 31 läuft schlecht……
Feuerstein antwortete vor 10 Jahren

Hallo,

habe mir vor ein paar Wochen einen gebrauchten Holzvergaser gegkauft, FBV 31, ca. 8 Jahre alt. War aber nur sporadisch in Betrieb ( vorführzwecke ). Jetzt habe ich das problem das er nicht durch die Abgasmessung kommt. Schlotfeger hat angeheizt und nach 40 min. gemessen. Meiner Meinung nach falsch, Glutbett war nicht vorhanden – viel zuviel Staub und CO. Aber trotzdem läuft er aus meiner Sicht nicht richtig. Habe eine Abgastemp. von ca. 200 – 220 C°. Kesseltemp. 80 C° Haus hat ca. 200 qm ( Altbau – große Fensterflächen )Puffer momentan nur 1000 L aber ich heize 4 x nach bis ich die 1000 L Puffer auf 80 C° bekomme ( Haus und Puffer bestimmt 10 Std.bei 20 C° Wohnraumtemp. ) kommt mir extrem lange vor, wollte jetzt nochmal 1000 L nachrüsten, aber dann heize ich rund um die Uhr…..Ich denke er Vergast nicht richtig, Geräuschvon einer Düse nur unmitelbar nach Holzeinlegen, Holz ist Fichte und Kiefer 13-15% Resfeuchte. Steine- Düse sind in Ordnung, Türdichtungen auch, aber irgentwie fehlt die Power…..Primärluft und Sekundärluft schon Stundenlang Experimentiert. Fühlt sich an wie wenn nicht ausreichend Zug vorhanden ist, aber laut Schlotfeger optimal…..vom Anheizen bis 220 C° Abgastemp. dauert es bestimmt 1 Std. weiß nicht mehr weiter……..



8 Antworten
kernkraft64 antwortete vor 10 Jahren

FBV 31 dürfte wohl der Atmos-Kessel von Sieger sein!? Hast Du das gute Stück schon mal gereinigt? Verfügst Du überhaupt über eine Bedienungsanleitung?
Es könnte gut sein, dass während des Transports die Keramikhälften in der Brennkammer verrutscht sind. Dann wäre hinten zur Rückwand ein Spalt, durch den die heißen Abgase eine Abkürzung nehmen und so nicht richtig genutzt werden.
Schließt die Anheizklappe richtig?

Povenz antwortete vor 10 Jahren

Hallo,

AHK schließt perfekt, Steine habe ich zu 100% nachgeschaut, liegen überall an und sind nicht verutscht, natürlich habe ich auch eine Bedienungsanleitung…….nützt mir aber nicht viel…

Gruß

Povenz antwortete vor 10 Jahren

Hallo,

was mir noch einfällt, wie muß der Schloti den FBV 31 genau messen, wie läuft die Messung ab dem anschüren genau ab ? Er sagt es wird von den neuen Bimsch Vorschriften genau niedergeschrieben, aber in meiner Atmosanleitung steht was von mind. 120 min. dann nachlegen und nach 20 min. wird gemessen, mein Schloti hat 40 min. nach dem anschüren gemessen ( ohne Glutbett ) war natürlich zum scheitern verurteilt……werhat denn jetzt recht….?

Feueresel antwortete vor 10 Jahren

Glutbett muß sein, wenn da keins ist, wird/ist – es gleich mit durch die Esse geblasen / worden

Gut Feuer, braucht Zeit‼

LG. Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
DirkC25 antwortete vor 10 Jahren

Also bei mir läuft das so:

1. Schornsteinfeger meldet sich für eine bestimmte Zeit an

2. In Vorbereitung sollte man sicherstellen, dass man während der Messzeit die Leistung auch weg bekommt, z.B. die Puffer leer sind.

3. 45-60 Minuten vor dem Termin anheizen, damit der Kessel beim Eintreffen des Schornsteinfegers voll auf Betriebstemperatur ist. Beim Anheizen nur soviel Holz nehmen, dass nach 60 Minuten ein ordentliches Glutbett vorhanden ist. Das muss man vorher einige Male mit einer vorbereiteten Holzsorte austesten. Wenn man zu wenig nimmt, ist das Glutbett zu klein um schnell genug wieder in den Vergaserbetrieb zu kommen. Nimmt man zuviel Holz, steht man beim Nachlegen im dichten Rauch.

4. Der Schornsteinfeger legt dann auf dieses Glutbett ne Menge Holz nach, wartet ca. 5 Minuten und beginnt dann die Messung.

kernkraft64 antwortete vor 10 Jahren

Nach der Bundesimmissionsschutzverordnung gelten folgende Bedingungen bei der Abgasmessung von Festbrennstofffeuerstätten:
1. Allgemeine Anforderungen:

Messung von Abgasparametern
1.1 Die Messungen sind an der Messöffnung im Kern des Abgasstromes durchzuführen. Besitzt eine Feuerungsanlage mehrere Messöffnungen, sind die Messungen an jeder Messöffnung durchzuführen.
1.2 Vor den Messungen ist die Funktionsfähigkeit der Messgeräte zu überprüfen. Die in den Betriebsanleitungen enthaltenen Anweisungen der Hersteller sind zu beachten.
1.3 Die Messungen sind im ungestörten Dauerbetriebszustand der Feuerungsanlagen bei Nennwärmeleistung, ersatzweise bei der höchsten einstellbaren Wärmeleistung, so durchzuführen, dass die Ergebnisse repräsentativ und bei vergleichbaren Feuerungsanlagen und Betriebsbedingungen miteinander vergleichbar sind.
1.4 Zur Beurteilung des Betriebszustandes sind die Druckdifferenz zwischen Abgas und Umgebungsluft sowie die Temperatur des Abgases zu messen. Das Ergebnis der Temperaturmessung nach Nummer 3.4.1 kann verwendet werden. Die von den Betriebsmessgeräten angezeigte Temperatur des Wärmeträgers im oder hinter dem Wärmeerzeuger ist zu erfassen. Bei Feuerungsanlagen mit mehrstufigen oder stufenlos geregelten Brennern ist die bei der Messung eingestellte Leistung zu erfassen.
1.5 Das Messprogramm ist immer vollständig durchzuführen. Es soll nicht abgebrochen werden, wenn eine einzelne Messung negativ ausfällt.

2. Messungen an Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe

2.1 Zur Erfüllung der Anforderungen nach Nummer 1.3 sind die Messungen bei einer Kesseltemperatur von mindestens 60 Grad Celsius durchzuführen. Bei handbeschickten Feuerungsanlagen soll darüber hinaus mit den Messungen fünf Minuten, nachdem die größte vom Hersteller in der Bedienungsanleitung genannte Brennstoffmenge auf eine für die Entzündung ausreichende Glutschicht aufgegeben wurde, begonnen werden.
2.2 Die Emissionen sind jeweils zeitgleich mit dem Sauerstoffgehalt im Abgas als Viertelstundenmittelwert zu ermitteln. Die Emissionen sind mit einer eignungsgeprüften Messeinrichtung zu bestimmen. Die gemessenen Emissionen sind nach der Beziehung
EB = 21 – O2B xEM
21 – O2
auf den Bezugssauerstoffgehalt umzurechnen. Es bedeuten:
EB = Emissionen, bezogen auf den Bezugssauerstoffgehalt
EM = gemessene Emissionen
O2B = Bezugssauerstoffgehalt in Volumenprozent
O2 = Volumengehalt an Sauerstoff im trockenen Abgas.
2.3 Das Ergebnis der Messungen ist nach Umrechnung auf den Normzustand und den Bezugssauerstoffgehalt des Abgases mit einer Dezimalstelle mehr als der Zahlenwert des festgelegten Emissionsgrenzwertes zu ermitteln. Es ist nach Nummer 4.5.1 der DIN 1333, Ausgabe Februar 1992, zu runden. Der Emissionsgrenzwert ist eingehalten, wenn ihn der gemessene Wert abzüglich der Messunsicherheit nicht überschreitet.
2.4 Bei Messungen im Teillastbereich nach § 25 Absatz 2 ist wie folgt vorzugehen:
2.4.1 Bei Feuerungsanlagen ohne Verbrennungsluftgebläse ist in den ersten fünf Minuten bei geöffneter und in den restlichen zehn Minuten bei geschlossener Verbrennungsluftklappe zu messen.
2.4.2 Bei Feuerungsanlagen mit ungeregeltem Verbrennungsluftgebläse (Ein/Aus-Regelung) ist fünf Minuten bei laufendem und zehn Minuten bei abgeschaltetem Gebläse zu messen.
2.4.3 Bei Feuerungsanlagen mit geregeltem Verbrennungsluftgebläse (Drehzahlregelung, Stufenregelung, Luftmengenregelung mittels Drosselscheibe, -blende oder -klappe u. Ä.) ist 15 Minuten lang mit verminderter Verbrennungsluftzufuhr zu messen.

Um möglichst schnell ein Glutbett zu erhalten, sollte man kleinstückiges Holz nehmen. Fein gespaltene Fichte funktioniert z. B. sehr gut.

Feuerstein antwortete vor 10 Jahren

Hallo Povenz,

als erstes bereitet man sein Holz und den Kessel für die Messung vor. Hier kannst du nachlesen wie man das macht.

[IMG]http://up.picr.de/24757426no.pdf][/url][/IMG]

Holz ohne Rinde,Harzfrei am besten Buche, Kessel reinigen, danach
2-3 Abbrände fahren. 2-21/2 Std bevor der Schorni kommt den Kessel
anheizen. Nicht der Schorni heizt den Kessel an.
Aber lies erst mal das pdf Doku. auf Seite 2 oder 3 ist beschrieben
wie man seinen Kessel zur Messung vorbereitet.

Gruß
Feuerstein

Feuerstein antwortete vor 10 Jahren

mist hab das irgenwas falsch gemacht auf ein neues.

unter Anleitung zur Staubmessung.