Fragen und AntwortenGebläse GSE 40 demontieren
Hubschrauber antwortete vor 11 Jahren

Vermutlich ganz blöde Frage:
Wie kann man das Gebläse demontieren?
Die 4 Flügelmuttern ab und dann?
Bin ich zu blöd? Ich habe einen Widerstand, als wenn das Flügelrad nicht durch die Öffnung passt. Kann das sein?



15 Antworten
Feuerstein antwortete vor 11 Jahren

genau nur die 4 Flügelmuttern weg dann muß der Lüfter weggehen

wenn die Muttern weg sind kannst du dann den Motor bewegen oder
klebt der am Gehäuse

billi antwortete vor 11 Jahren

ja, ganz kurios…
alles schön frei beweglich, aber das Gefühl sagt, dass das Lüfterrad möglicherweise größer ist als die Öffnung.
Ich habe zur Zeit das Problem, dass sehr viel Teer entsteht, weswegen ich den Lüfter, oder besser das Flügelrad prüfen wollte…
Nu geht das Ding aber nicht raus

Ocheis antwortete vor 11 Jahren

Hi,

hast du irgendwann letzter Zeit die AHK vergessen zu schliessen oder sonstige Probleme, so dass deine AGT weit über Norm lag?

Der Lüfter kann natürlich etwas an den beiden Dichtungen backen. Sollte aber beim lösen kein Problem sein. Es gibt 2 verschiedene Lüfterformen, aber beide müssen durch das Loch passen. Wie soll man den Lüfter auch sonst demontieren? Der 40er wird nicht anderes aufgebaut sein wie ein 25 oder 30er
Die Doppeldichtung wird nun sicherlich schon kaputt sein. Meine hat es schon nach einem Jahr zerlegt.
Was jetzt sein kann, wenn du meine erstere Annahme bestätigst, dass die Lüfterblätter sich verbogen haben. Dadurch wird der Rotorquerschnitt vergrößert. Wie viel Spiel das ganze hat – weiß ich nicht.

Erste Maßnahme – Kesselkit besorgen. So bekommst du nach Ausbau wenigstens die Dichtungen dicht und danach bisschen Gewalt anwenden und mit einer guten Taschenlampe und Spiegel schauen wo es hängt.
Viel Erfolg!

Tobias

billi antwortete vor 11 Jahren

Ja Tobias, vermutlich hast du Recht.
Ich glaube es passt zu dem Zeitpunkt, als das Sicherheitsventil ausgelöst hatte, aus welchem Grunde auch immer.
Dies habe ich nicht herausgefunden. Fakt das Sicherheitsventil musste ich erneuern, das fortlaufend das Frischwasser ins Freie beförderte.
Nun qualmt der Ofen, der Schornstein und ich habe zu tun den Ofen zum Vergasen zu bringen.

OK. Ich werde morgen mit Lampe bewaffnet versuchen den Lüfter zu ergründen. Eventuell sollte ich mir aber gleich Ersatz besorgen, bevor ich gar nicht mehr heizen kann.

Ocheis antwortete vor 11 Jahren

Wenn der Ofen nach so einer Aktion qualmt und nicht mehr richtig vergast, wird’s du ein Problem haben.
Du kannst vorher auch einen Drucktest durchführen. Im kalten Zustand den Lüfter einschalten. Die Brennraumtür wird normalerweise auf den letzten 1-2cm angezogen. Den Ansaugdruck des Lüfters merkst du an der unteren Tür deutlich. Fehlt der Druck hast du beim anheizen natürlich ein Problem. Im späteren Verlauf, wenn der Schornstein richtig zieht, kann es sich bessern.
Erreichst du nicht die Brenntemperatur – viel mehr Teer als sonst.

Als Tipp. Das Lüfterrad bekommst du bei Anbietern auf Ebay auch einzeln. Du musst nicht den kompletten Lüfter tauschen. Der liegt nämlich bei ca. 300€.

billi antwortete vor 11 Jahren

Danke für die Hilfe!

Ich gehe nun davon aus, dass das Lüfterrad dermaßen deformiert ist, dass es sich ohne Weiteres nicht so einfach demontieren lässt.
Klingt für mich allerdings nach einem Konstruktionsfehler!

Dies solte natürlich auch jetzt noch möglich sein, ohne dass man, eventuell bei dem Ausbau, noch die Welle des Motors beschädigen (verbiegen) kann und somit gezwungener Maßen gleich komplett Motor & Lüfterrrad tauschen muss. Einfacher Weise wäre die Einbauöffnung entsprechend ausgeführt. Schade…

Da wir zur Zeit Heizperiode haben und ich nicht das Risiko des Ausfalls des Ofensystems tragen möchte, bin ich gezwungen das gesamte Teil, auch wenn es 300€ kostet, zu bestellen.

Ocheis antwortete vor 11 Jahren

Noch mal kurz Mr Google gefragt. Foto defekter Lüfter

Das Bild finde ich sehr gut. Du siehst die Lamellen. An 2 Stellen (rechts/links in der Mitte) könnten verbogene Lamellen den Ausbau blockieren. Jetzt mit einem flachen Gegenstand die Lamellen verschieben, bis der Lüfter rausgeht. Der Winkel muss passen.

billi antwortete vor 11 Jahren

Vielen Dank!

Ja so wird es sicherlich aussehen.
Ich werde mal versuchen das Ding vorsichtig zu demontieren.
Aber vorher bestelle ich mir wohl besser Ersatz 😉

Danke!

HKruse antwortete vor 11 Jahren

nabend,

ich würde zusätzlich die drei Schrauben auf dem Motorflansch auch lösen,
dann den Motor in die Hände nehmem und die Verkrustungen abruckeln,
das Teil in deinem verhärtetem „Teerpumpensumpf“ hin und her „schlagen“….
das Ding ist nicht zu groß, du hast ne dicke Teerschicht drauf,
abklopfen, fertig.
Du heizt mit offfener AHK, also hau ruhig drauf,
bei der Teerbeseitigung passt das dann schon….

DENK DRAN : die Motorwelle hat ein !!!! LINKSGEWINDE !!!!

im Uhrzeigersinn…lösen…

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
billi antwortete vor 11 Jahren

Danke für die Tipps!

Wie groß ist die Gefahr, dass ich bei der Demontage etwas zerstöre?
Sollte ich vorsichtshalber die Ersatzteile liegen haben?
Was kann die Motorwelle ab?
Viel Luft ist ja zwischen dem Flansch nach lösen der Verschraubungen nicht.

Habe einige Bedenken, dass ich im Falle eines Falles heute nicht mehr anheizen kann…

uschy43 antwortete vor 11 Jahren

Hallo!
Das Lüfterrad so bearbeiten (Schraubenzieher,usw) bis der Motor raus geht!
Kann sein das Es nachher nicht mehr schön läuft!
Ausbiegen bis Es nicht mehr “ eiert“!
Bei kauf eines neuen Rades gleich das Doppelte nehmen da kann es die Lamellen nicht mehr verbiegen!
Auf den Durchmesser achten, sonst passt ES!
LG!

Feueresel antwortete vor 11 Jahren

…, wenn man nur das Lüfterrad mittels Hebel belastet ohne den Motor inkl. Welle zu belasten,
also dabei den Motor mit der Hand halten / entlastet,
kann man das Lüfterrad mittels Schraubenzieher oder sonstigen Hebel heraus hebeln.
Wichtig dabei ist, das der Motor inkl. Welle frei beweglich, nur mit der Hand leicht ohne Krafthebel gehalten wird.
Das Lüfterrad anschließend Linksgewinde losschrauben und vorsichtig von der Welle ziehen.
Jetzt kann man bei Bedarf das Rad mittels kleinem Hammer auf einer Unterlage richten und
die Flügelohren mit zwei Flachzangen wechselseitig richten.
Schlussendlich das Rad wieder auf die Welle schrauben und auf Rundlauf prüfen.
Den Seitenschlag kann man anschließend mit der Hand nach richten.
Und auch gleich ein paar Tropfen Öl zwischen Welle und Lagerschild einsickern lassen.

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
billi antwortete vor 11 Jahren

Gut. Vielen Dank.

Da ihr es so gut erläutert habt, hielt mich nichts mehr davon ab, das Ding mal raus zu bauen.

Und siehe da. Gar nicht so schwierig.
Flügelmuttern gelöst, vorsichtig mit einer gebogenen Spitzzange die verbogenen Flügel in eine halbwegs gerade Position gestellt.
Dann ging das Flügelrad auch schon heraus.
Nun ordentlich vom Ruß gereinigt (kein Teer), Flügel einzeln gerichtet, den empfohlenen Tropfen Öl und alles wieder montiert.
Nichts verbogen und es scheint wieder Zug im Ofen zu herrschen.

Gegen 16:00 Uhr heize ich an und werde berichten.

Übrigens die Tür zieht sich aber nach wie vor nicht vom Zug heran.
Sollte sie dies? Soweit ich mich entsinne, hat sie das noch nie getan…

Allen nochmals vielen Dank. Eventuell habt Ihr mir den Kauf von Lüfter & Flügelrad erspart.
Die Dichtungen brauche ich allerdings neu.

Bei meinem Ofen fehlt die beschriebene harte Dichtung am Lüfter.
Es gibt lediglich die weiche Weiße! Fehlte da womöglich immer schon eine Dichtung?

Feueresel antwortete vor 11 Jahren
billi:
Gut. Vielen Dank.

Übrigens die Tür zieht sich aber nach wie vor nicht vom Zug heran.
Sollte sie dies? Soweit ich mich entsinne, hat sie das noch nie getan…

Bei meinem Ofen fehlt die beschriebene harte Dichtung am Lüfter.
Es gibt lediglich die weiche Weiße! Fehlte da womöglich immer schon eine Dichtung?

…, ich gehe da immer von gut geölten Türscharnieren und dem letzten Zentimeter Spaltmaß
vor dem anfeuern / nachlegen aus.
Wenn das Feuer mal richtig in Gang ist wird die obere Tür kaum noch angezogen, die unter schon.
Daß kommt auch auf die Gesamtlufteinstellung, Kaminzug und Lüfterrad an.

Als Dichtung für den Lüfter-Flansch bietet sich auch hitzefeste Auspuff – Dichtungspaste an.

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Hubschrauber antwortete vor 11 Jahren

billi,

kauf dir im Baumarkt so ein Dichtband,klebe es auf und gut ist.
Das Dichband klebt am Kessel nicht fest und hält fast ewig…