Fragen und AntwortenGeplante Umstellung von ÖL auf Pellets
heusler antwortete vor 14 Jahren

Hallo Forenmitglieder,

bin vor ein paar Tagen auf die Atmos Kessel und damit dann auch auf Euer Forum gestoßen.
Im Augenblick heize ich unser 2Familienhaus mit 260 m² Wohnfläche( Heizkörper ) mit einem 28kw Öl Kessel der Firma SBS. Der Verbrauch lag die letzten 22 Jahre so zwischen 3000 und 3500 Liter Öl.
Beide Wohnungen sind jeweils für bis zu 4Peronen ausgelegt und verfügen über Bäder mit Dusche und Wanne.
Hab noch 1600 Liter Öl, dann wird umgebaut!!
Vorschweben tut mir der Atmos P21 mit 1.5 Meter Schnecke und dazu passendem 1000Liter Pelletsbehälter. Wo ich aber, je mehr ich lese immer unsicherer werde, ist wie groß sollte der Puffer sein, mit integrierter Frischwasserstation/Brauchwasserspeicher, oder lieber doch einen 800 oder 1000 Liter Puffer für den Heiz Kreis und getrennt einen 250 Liter Brauchwasserspeicher. Und vor allem wie dann am besten Hydraulisch alles verbinden.
Platz ist mehr als genug vorhanden. Solaranlage ist nicht mehr möglich, da das Dach mit Photovoltaik voll ist.
Danke schon mal im Voraus für eure Meinungen / Anregungen und ein schönes Wochenende.

Gruß Andreas



22 Antworten
Umsteiger antwortete vor 14 Jahren

Gemessen an deinen Ölverbrauch wirst du ca 6-7 Tonnen Pellets verballern! Da kommste mit nen 1000l Pelletbehälter nicht sehr weit! Hier solltest du erstmal nen ordentlichen Bunker planen!
Zur Puffergeschichte… würde wenn echt Platz mehr als genug vorhanden ist min 2000l Puffer vorschlagen!

Umsteiger antwortete vor 14 Jahren

Gemessen an deinen Ölverbrauch wirst du ca 6-7 Tonnen Pellets verballern! Da kommste mit nen 1000l Pelletbehälter nicht sehr weit! Hier solltest du erstmal nen ordentlichen Bunker planen!
Zur Puffergeschichte… würde wenn echt Platz mehr als genug vorhanden ist min 2000l Puffer vorschlagen!

Umsteiger antwortete vor 14 Jahren
Hexenbaendiger:
…Und vor allem wie dann am besten Hydraulisch alles verbinden.
Platz ist mehr als genug vorhanden.


Hoffe dir hilft das etwas weiter…

Umsteiger antwortete vor 14 Jahren
Hexenbaendiger:
…Und vor allem wie dann am besten Hydraulisch alles verbinden.
Platz ist mehr als genug vorhanden.


Hoffe dir hilft das etwas weiter…

Bart9995P antwortete vor 14 Jahren

Ich wür die Reihenschaltung nehemen, ist einfach und hat weniger Fehlerquellen und Funktioniert rel. Sicher im Betrieb.

Bart9995P antwortete vor 14 Jahren

Ich wür die Reihenschaltung nehemen, ist einfach und hat weniger Fehlerquellen und Funktioniert rel. Sicher im Betrieb.

Umsteiger antwortete vor 14 Jahren

Ich bin eher für die Tichelmann. Da kannste einen Speicher problemlos „stilllegen“!

Umsteiger antwortete vor 14 Jahren

Ich bin eher für die Tichelmann. Da kannste einen Speicher problemlos „stilllegen“!

blitzer antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

ich würde auch sagen das du dir Gedanken über einen vernünftigen Pelletbunker machst der sollte nur mal nach deinen Oelverbrauch gerechnet minimum 7 Tonnen Pellets aufnehmen können eher noch etwas größer (1 Tonne Pellets wird mit 500 Liter Heizoel gleichgesetzt). Der Tagesbehälter/Pellet-Vorratsbehälter/ darf dann auch kleiner als 1000 Liter sein. Immer darauf achten wenn hier von Tagesbehälter/Zwischenlager für Pellets/Vorratsbehälter gesprochen wird geht es um einen Behälter (kann auch selbergebaut oder 250 Liter Regentonne sein ) der neben dem Pelletkessel steht woraus in der Regel durch eine 1,5 m langen Spiralschnecke die Pellets zum Pelletkessel/Brenner transportiert werden. Der Tagesbehälter wird wiederum durch eine seperate Schnecke/Maulwurf/Höheres Pelletlager Schwerkraft/Handbefüllung befüllt.
Ps. Pelletbunker kann auch mit Schrägen ausgestattet werden das setzt genügend Platz voraus.
Mfg. G.B.

blitzer antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

ich würde auch sagen das du dir Gedanken über einen vernünftigen Pelletbunker machst der sollte nur mal nach deinen Oelverbrauch gerechnet minimum 7 Tonnen Pellets aufnehmen können eher noch etwas größer (1 Tonne Pellets wird mit 500 Liter Heizoel gleichgesetzt). Der Tagesbehälter/Pellet-Vorratsbehälter/ darf dann auch kleiner als 1000 Liter sein. Immer darauf achten wenn hier von Tagesbehälter/Zwischenlager für Pellets/Vorratsbehälter gesprochen wird geht es um einen Behälter (kann auch selbergebaut oder 250 Liter Regentonne sein ) der neben dem Pelletkessel steht woraus in der Regel durch eine 1,5 m langen Spiralschnecke die Pellets zum Pelletkessel/Brenner transportiert werden. Der Tagesbehälter wird wiederum durch eine seperate Schnecke/Maulwurf/Höheres Pelletlager Schwerkraft/Handbefüllung befüllt.
Ps. Pelletbunker kann auch mit Schrägen ausgestattet werden das setzt genügend Platz voraus.
Mfg. G.B.

manter antwortete vor 14 Jahren
Umsteiger:
Ich bin eher für die Tichelmann. Da kannste einen Speicher problemlos „stilllegen“!

Geht bei Reihenschaltun genau so gut.

Gruß Manuel

manter antwortete vor 14 Jahren
Umsteiger:
Ich bin eher für die Tichelmann. Da kannste einen Speicher problemlos „stilllegen“!

Geht bei Reihenschaltun genau so gut.

Gruß Manuel

Hexenbaendiger antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

Danke für die Anregungen!!

Für den Anfang ist erst einmal vorgesehen Sackware zu verwenden, deshalb der 1000er Vorratsbehälter.

Ist es wirklich effizient 2000 Liter Speicher zu haben, sind die Wärmeverluste, wenn nichts abgenommen wird zu hoch?

Hat jemand Erfahrung mit Frischwasserstationen?

Gruß Andreas

Hexenbaendiger antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

Danke für die Anregungen!!

Für den Anfang ist erst einmal vorgesehen Sackware zu verwenden, deshalb der 1000er Vorratsbehälter.

Ist es wirklich effizient 2000 Liter Speicher zu haben, sind die Wärmeverluste, wenn nichts abgenommen wird zu hoch?

Hat jemand Erfahrung mit Frischwasserstationen?

Gruß Andreas

ESBG antwortete vor 14 Jahren

Hi, Hexenbändiger!

Warum willst Du bei einem WE (Wärmeerzeuger) welcher eigentlich auf Knopfdruck in angemessener Zeit seine Leistung bereitstellt Pufferspeicher installieren?

Die Argumente dafür sind:
Verwendung einer FRIWA
Einsatz eines wasserführenden Kaminofens = Dreck im Wohnzimmer
billiges Brenn (Abfall)holz und Holzkessel zusätzlich

Die Argumente dagegen sind:
hohe Verluste aus den Puffern (besonders mit den Fertigisolierungen)
ziemliche Mehrkosten
viel Platzbedarf

Ich an Deiner Stelle würde einen ausreichend bemessenen Pelletslagerraum mit automatischer Austragung machen (direkt vom Pelletskessel gesteuert)
Einen qualitätsmäßig guten Pelletskessel (z.B. Manglberger PP29)
Einen (bei zwei Wohnungen eventuell 2) guten Boiler mit 300 bzw 400 L welcher 1 x täglich aufgeheizt wird.

Sämtliche Lösungen mit Tages/Wochenbehälter sind nur teurer und Murks!

Nur Nichts kostet Nichts, ist aber auch nichts Wert und kann seine Aufgabe auch nicht zufriedenstellend erfüllen!

Grüße zum Nachdenken,
Hannes / ESBG

ESBG antwortete vor 14 Jahren

Hi, Hexenbändiger!

Warum willst Du bei einem WE (Wärmeerzeuger) welcher eigentlich auf Knopfdruck in angemessener Zeit seine Leistung bereitstellt Pufferspeicher installieren?

Die Argumente dafür sind:
Verwendung einer FRIWA
Einsatz eines wasserführenden Kaminofens = Dreck im Wohnzimmer
billiges Brenn (Abfall)holz und Holzkessel zusätzlich

Die Argumente dagegen sind:
hohe Verluste aus den Puffern (besonders mit den Fertigisolierungen)
ziemliche Mehrkosten
viel Platzbedarf

Ich an Deiner Stelle würde einen ausreichend bemessenen Pelletslagerraum mit automatischer Austragung machen (direkt vom Pelletskessel gesteuert)
Einen qualitätsmäßig guten Pelletskessel (z.B. Manglberger PP29)
Einen (bei zwei Wohnungen eventuell 2) guten Boiler mit 300 bzw 400 L welcher 1 x täglich aufgeheizt wird.

Sämtliche Lösungen mit Tages/Wochenbehälter sind nur teurer und Murks!

Nur Nichts kostet Nichts, ist aber auch nichts Wert und kann seine Aufgabe auch nicht zufriedenstellend erfüllen!

Grüße zum Nachdenken,
Hannes / ESBG

Umsteiger antwortete vor 14 Jahren
manter:

Umsteiger:
Ich bin eher für die Tichelmann. Da kannste einen Speicher problemlos „stilllegen“!

Geht bei Reihenschaltun genau so gut.
Gruß Manuel

Na das will ich aber jetzt mal genauer wissen!

Wennste aber bei der Reihenschaltung eine Leitung absperrst, dann ist Schicht im Schacht!

Umsteiger antwortete vor 14 Jahren
manter:

Umsteiger:
Ich bin eher für die Tichelmann. Da kannste einen Speicher problemlos „stilllegen“!

Geht bei Reihenschaltun genau so gut.
Gruß Manuel

Na das will ich aber jetzt mal genauer wissen!

Wennste aber bei der Reihenschaltung eine Leitung absperrst, dann ist Schicht im Schacht!

manter antwortete vor 14 Jahren

In dem man eine kleine Stichleitung zum Rücklauf legt. Ist ohnehin von Vorteil, wenn man mal einen Puffer komplett abschiebern muß (Wartung, Leck, oder so).

Gruß Manuel

manter antwortete vor 14 Jahren

In dem man eine kleine Stichleitung zum Rücklauf legt. Ist ohnehin von Vorteil, wenn man mal einen Puffer komplett abschiebern muß (Wartung, Leck, oder so).

Gruß Manuel

heusler antwortete vor 14 Jahren
ESBG:

Warum willst Du bei einem WE (Wärmeerzeuger) welcher eigentlich auf Knopfdruck in angemessener Zeit seine Leistung bereitstellt Pufferspeicher installieren?

Die Argumente dafür sind:
Verwendung einer FRIWA
Einsatz eines wasserführenden Kaminofens = Dreck im Wohnzimmer
billiges Brenn (Abfall)holz und Holzkessel zusätzlich

Die Argumente dagegen sind:
hohe Verluste aus den Puffern (besonders mit den Fertigisolierungen)
ziemliche Mehrkosten
viel Platzbedarf

Die Pufferverluste sind nichts gegen die Verluste die ein ständig durchflosssener, warmer Heizkessel hat.
Nach meiner Erfahrung ist folgendes Heizverhalten am sinnvollsten: Mit fast max. Kesseleistung (bei mir 16kW abgegebene Wärme) in möglichst kurzer Zeit den Puffer beladen.

Der Kessel ist die größte Verlustquelle in der Anlage. Auch wenn der feuerungstechnische Wirkungsgrad bei Vollast durch die höhere Abgastemperatur 1-2% schlechter ist, ist das nichts im Vergleich zu den Kesselverlusten die ihr ohne Puffer oder mit niedriger Kesselleistung länger, bzw. den ganzen Tag über habt.

Der Kessel soll möglichst kurz warm sein und bei Stillstand ist sicherzustellen, dass kein Wasser über ihn fließen und abkühlen kann.

Wer anderer Meinung ist soll einen Wärmemengenzähler installieren.

MfG Martin

heusler antwortete vor 14 Jahren
ESBG:

Warum willst Du bei einem WE (Wärmeerzeuger) welcher eigentlich auf Knopfdruck in angemessener Zeit seine Leistung bereitstellt Pufferspeicher installieren?

Die Argumente dafür sind:
Verwendung einer FRIWA
Einsatz eines wasserführenden Kaminofens = Dreck im Wohnzimmer
billiges Brenn (Abfall)holz und Holzkessel zusätzlich

Die Argumente dagegen sind:
hohe Verluste aus den Puffern (besonders mit den Fertigisolierungen)
ziemliche Mehrkosten
viel Platzbedarf

Die Pufferverluste sind nichts gegen die Verluste die ein ständig durchflosssener, warmer Heizkessel hat.
Nach meiner Erfahrung ist folgendes Heizverhalten am sinnvollsten: Mit fast max. Kesseleistung (bei mir 16kW abgegebene Wärme) in möglichst kurzer Zeit den Puffer beladen.

Der Kessel ist die größte Verlustquelle in der Anlage. Auch wenn der feuerungstechnische Wirkungsgrad bei Vollast durch die höhere Abgastemperatur 1-2% schlechter ist, ist das nichts im Vergleich zu den Kesselverlusten die ihr ohne Puffer oder mit niedriger Kesselleistung länger, bzw. den ganzen Tag über habt.

Der Kessel soll möglichst kurz warm sein und bei Stillstand ist sicherzustellen, dass kein Wasser über ihn fließen und abkühlen kann.

Wer anderer Meinung ist soll einen Wärmemengenzähler installieren.

MfG Martin