Fragen und AntwortenHausdämmung lug oder trug
H21 antwortete vor 10 Jahren

Hallo ,

Habt ihr heute schonmal bei der Sendung Westpol reingeschaut?
Da hat man 2 Wohneinheiten neben einander getesteten
1 Wohnung normale Bauweise.
Die andere Wohnung gedämmt .
Da hat man nun festgestellt das die mit der angeblichen Topp Dämmung 100 Euro am Ende teurer war als die normalgedämmte Wohn6ng.
Da kann sich jetzt jeder seine eigene Meinung zu bilden.

Mfg. Blitzer



30 Antworten
Windmann antwortete vor 10 Jahren

Die gedämmte Wohnung kostet 100€ mehr jeden Monat an Nettomiete, weil der Bau teurer war und das auf die Miete umgelegt wurde.

Bei dem Energieverbrauch war der stärker gedämmte Neubau höher; die reinen Heizkosten waren niedriger, aber der Stromverbrauch war um mehr als das Dreifache höher. Das lag wohl irgendwie an der der Art der Heizung. Aber da wurde nicht genauer drauf eingegangen.

Meiner Meinung ist es eine Fehlplanung bei der Heizung des Hauses. Das Ergebnis ist nicht übertragbar auf ein Einfamilienhaus, denke ich.

Gerade die Nachträgliche Dämmung eines Hauses sollte genau überlegt werden. Was kann man an Pellets kaufen für den Wert der Dämmung?

rullePoelser antwortete vor 10 Jahren
Windmann:
Was kann man an Pellets kaufen für den Wert der Dämmung?

genau…..lieber Ressourcen der allgemeinheit verschwenden als die Umwelt zu entlasten.

duc antwortete vor 10 Jahren

Ich habe das die letzte Woche gelesen, das wird schon noch
was werden. Klimaerwärmung im griff Erdreich verpestet

http://www.zuhause.de/waermedaemmung-mit-polystyrol-experten-raten-ab/id_76428974/index

Grüße
Roland

Bart9995P antwortete vor 10 Jahren

Als ich meine Holzfassade letzen Sommer wegen damaliger leichter Baumängel abgenommen habe ( Schrauben waren in guter Qualität! ) habe ich die gleich mit 12cm Mineralwolle gedämmt.
Die 20m² haben keine an Material 500€ gekostet. Hat sich nächsten Winter eingespart und erst der Behaglichkeitsgewinn!

Man kann auch ohne Dämmung Heizkosten sparen.
Meine Oma war knausrig. Da haben 2.000L Heizöl für über 200m² Altbau aus 19xx gereicht. Da hatte der Flur im Winter nur 4°C, in der Dusche wurde 10min. vorher die Heizung angestellt, kleines Wohnzimmer im Winter hatte 19°, Schlafzimmer ungeheizt. usw..
Als dann mein Onkel dort einzog gabs schon Gas und der Verbrauch ging auf über 50.000kWh Hoch…

Also Heizung im Winter aus lassen, die frisst eh nur das Geld

duc antwortete vor 10 Jahren
Windmann antwortete vor 10 Jahren
rullePoelser:

Windmann:
Was kann man an Pellets kaufen für den Wert der Dämmung?

genau…..lieber Ressourcen der allgemeinheit verschwenden als die Umwelt zu entlasten.

Super Idee: Scheissegal was das kostet, hauptsache ich verkleide mein Haus mit Kunststoff und die Umwelt zu entlasten.
Kann ja keiner ahnen, dass die Holzpellets so schlimm für das Klima sind…

rullePoelser antwortete vor 10 Jahren

Da hast du wohl etwas nicht begriffen.
Es geht hier nicht um Styropor Hausverkleidungen,sondern um deine Aussage „Was kann man an Pellets kaufen für den Wert der Dämmung?“
das ist mehr als Dumm. Wenn dein Haus Isoliert ist, egal womit, sparst du dir den Mehrkauf an Pellet oder Öl.

Ich finde die Ignoranz mancher ist mehr als Dumm.

Ich finde auch das Autos die mehr als 8l/100km verbrauchen sollten verboten werden. Nur weil sich einige wenige Autos kaufen und Leisten können die 15-20 Liter verbrauchen, gibt es ihnen nicht das recht die
begrenzten Ressourcen zu vergeuden. Das ist mehr als Dumm.

duc antwortete vor 10 Jahren

Als wenn man für die Dämmung aus Polystyrol keine Ressourcen verschwenden würde, dazu nachträglich angebracht doch recht
fragwürdig. genauso fragwürdig wie andere bevormunden zu müssen.

Grüße
Roland

Finathor antwortete vor 10 Jahren

Hallo!

@rullePoelser

Ich zähle mich auch mal zu den von dir genannten DUMMEN. Nur solltest du vieleicht mal daran denken: Wenn du mit dem Finger auf andere Leute zeigst, vergiss nie das dabei 3 Finger deiner Hand auf dich selber zeigen!

Mein Haus (Fachwerk, Bj. vor 1900, 260 m2, 12 cm Lehmziegelausfachung) wird wohl rund 78.000+ kwh verbrauchen laut unseren Schätzungen, Schätzwerte ergeben sich aus den Heiztankgrößen da die Heizung noch als Bastelsatz im Keller liegt.

Bei einer Grundfläche von 12,5m x 9,5m und 20% Fensterfläche habe ich rund 312 m2 Außenwand. Der m2-Satz für Dämmung liegt bei rund 120 €/m2 (bei mir würden nochmal rund 60-80 €/m2 durch eine Verschindelung dazu kommen), also würden die 312 m2 Außenwand mich 62.400€ kosten (200€/m2). Nun geht man davon aus das im BESTEN Fall eine Ersparnis von 12 L Heizöl/m2*Jahr erreicht wird, das wären bei mir 37.440 kwh oder 7640 Kg Pellets (Wert von 1520€). Nun teilen wir die 62.400€ (die sich allerdings noch erhöhen könnten!) durch die 1520€ und Voila nach etwas über 41 Jahren hätte ich zum jetzigen Preis eine Amortisation erreicht. Nun gibt es zwar auf der einen Seite noch Preissteigerungen von Pellets aber dem stehen auch die kalkulatorischen Zinsen für 62.400€ gegenüber. Beim aktuellen Zinssatz von 1,25% im Tagesgeld kommt man bei 40 Jahren auf die nette Summe von 40.100€ an Zinsen, das sollte einige Preisanhebungen abfangen. Nur wie sieht denn die Realität aus? Die wenigsten haben erstmal 40 oder 60k Euro Cash um solche Baumaßnahmen zu bezahlen, also nimmt man einen Kredit auf. Und die lustigen 0,8% wie sie immer in der Werbung erwähnt werden wird niemand hier bekommen, weil man mindestens 250.000€ dafür aufnehmen muss –> Neubauten. Also muss man oft mit 6-8% verzinsen lassen. Das kann sich jeder selber ausrechnen wieviele Preissteigerungen an Pellets er dafür kaufen kann. Man muss sich bei der Dämmung sehr genau ausrechnen was sich lohnt und ob man nicht eventuell in Bereichen ist wo es keinen Sinn mehr macht. Und wer jetzt anfängt von Umweltschutz zu faseln der soll sich mal an den Randstreifen einer Autobahn setzen und die Lkws zählen, dann darf er mir gerne nochmal erklären was wirklich Umweltschutz ist. Die Annahmen mit 12 L Heizöl/m2*Jahr sind allerdings auch sehr optimistisch, in der Realität liegen sie bei alten Häusern weit darunter weil die ganze Bausubstanz nie dafür ausgelegt war. Das dann noch Problematiken wie Feuergefahr, Entsorgung oder Hygroskopie von den Dämmaterialien dazu kommt ist auch noch ein Punkt den man nie vergessen sollte bei seinen ganzen Betrachtungen. Kein Mensch hat je Statistiken darüber erhoben wieviele der ganzen Styropor-Dämmungen schon durchnässt sind und welche Wärmeverluste diese Wände jetzt haben.

Dämmen Ja oder Nein ist ja nicht nur eine Glaubens- sondern auch eine Kostenfrage.
Und vieles was man als Umweltschutz verkauft ist in Wirklichkeit weit, weit weg von Umweltschutz da Dämmplatten nunmal nicht auf Bäumen wachsen. Und selbst Holzfaserplatten oder Zellulose wächst nicht einfach so im Wald.

Torsten

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo Finathor,

Du sprichst mir aus der Seele

Mfg. Blitzer

Feueresel antwortete vor 10 Jahren

Und eine gedämmte also außen kalte Hausfassade wird regelmäßig Tau nass.
Da können Mikroorganismen gut gedeihen, also muss Gift in die Fassadenfarbe, das schon lange in der Landwirtschaft verboten ist, weil es auch die Gewässer vergiftete und jetzt dort wieder erneut aufgefallen ist.
Und trotzdem muss der Außenanstrich öfter überstrichen werden und später ist die ganze Fassade Sondermüll.

Und ist den Autokritisieren in der Runde schon mal in den Sinn gekommen,
das ein Allradgetriebener PKW, in der Regel das eineinhalbfache seines Eigengewichts ziehen darf?
Also wer einen entsprechenden Anhänger ziehen will – muss kann gar nicht anders,
oder soll der sich gleich einen LKW zulegen und unterhalten.

LG. Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
indiana antwortete vor 10 Jahren

Hallo Blitzer und Finathor,

grundlegend gebe ich Euch recht.
Ich habe die Rechnung anders aufgezogen.
Haus Bj. 1900 – Fassade alles andere als eben und senkrecht, dringend sanierungsbedürftig.
Dach – ungedämmt und die Platten hinüber.
Ich habe (überwiegend alles selbst) eine vorgehängte Holzweichfaserplatte (4 cm) und ca. 12 cm Minneralwolle dahinter ausgeführt. Verputzen hat eine Firma übernommen. Jetzt ist alles wieder gerade und sieht top aus. Für die Wand komme ich nun auf ca. 60 Euro/m². Wie gesagt ein neuer Putz und Farbe wären eh notwendig gewesen.
Beim Dach – Sparrendämmung 16 cm – oben drauf 8 cm Holzweichfaser als Schalung und Dämmung in einem – so ca.50 Euro/m² – Flaschnerarbeiten nicht eingeschlossen, wären eh notwendig gewesen. Alles in allem eine durchaus vertretbare Sache.
Wer nix selber kann oder meint Styropor ist die Lösung soll lieber etwas mehr heizen.
Gruß
Indiana

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren

Was bei dem ganzen Dämmungswahn meistens auch vergessen wird, ist die Sonne. Eine ungedämmte Wand aus Stein nimmt bei Sonneneinstrahlung viel Energie auf und speichert sie. Diese wird dann letztlich auch nach innen abgegeben und spart Heizenergie ein.

Eine gedämmte Außenfassade nimmt praktisch keine Energie aus Sonneneinstrahlung auf. Dadurch wird der Unterschied im Energiebedarf in der Praxis immer viel kleiner ausfallen, als einem die „Fachleute“ vorgerechnet haben.

Gruß Michael

Bart9995P antwortete vor 10 Jahren

Dieses Geschwafel mit der Sonne.

Im Dezember bis Februar scheint die Sonne recht wenig und mit nicht so viel Intensität.
Weiße Wände reflektieren viel Wärmestrahlung.

Zudem ist der Anteil der Dunkelstunden mit deutlich kälteren Temperaturen überwiegend in der Nacht.

Mein Vater glaube den Müll mit der Sonnenerwärmung. Braunrote Backsteinwand die „speichert“.
Das Haus hat vor der Sanierung 200-240kWh/m²/Jahr gebraucht.
Das Dach war zu dem Zeitpunkt schon mit 140mm gedämmt, die Fenster aus 1999.
Die Fenster sind geblieben und es kam eine hinterlüftete Vorhangfassade mit 120mm Mineralwolle drauf.
Im Folgejahr sank der Wärmebedarf auf 125kWh/m²/Jahr. Im jetzt 7 jährigen Mittel hat sich 125-138kWh/m²/Jahr rausgestellt.

Tja, da war wohl nicht viel mit Sonnenschein…

duc antwortete vor 10 Jahren
Bart9995P:
Dieses Geschwafel mit der Sonne.

Im Dezember bis Februar scheint die Sonne recht wenig und mit nicht so viel Intensität.
Weiße Wände reflektieren viel Wärmestrahlung.

Zudem ist der Anteil der Dunkelstunden mit deutlich kälteren Temperaturen überwiegend in der Nacht.

Mein Vater glaube den Müll mit der Sonnenerwärmung. Braunrote Backsteinwand die „speichert“.
Das Haus hat vor der Sanierung 200-240kWh/m²/Jahr gebraucht.
Das Dach war zu dem Zeitpunkt schon mit 140mm gedämmt, die Fenster aus 1999.
Die Fenster sind geblieben und es kam eine hinterlüftete Vorhangfassade mit 120mm Mineralwolle drauf.
Im Folgejahr sank der Wärmebedarf auf 125kWh/m²/Jahr. Im jetzt 7 jährigen Mittel hat sich 125-138kWh/m²/Jahr rausgestellt.

Tja, da war wohl nicht viel mit Sonnenschein…

Da ist schon was dran, mein Nachbar hat einen Vollwärmeschutz und
der Heizt eher wie ein jeder anderer in der Nachbarschaft.
Wer kennt es nicht wenn es August am Tag 25° hat und Abend sinkt es auf 15°.
Dach dämmen ist ja auch ok, nur ist es ein Geschwafel das
man mit einer Fassadendämmung alleine 50% sparen kann.
Wenn man solche Ersparnisse ein bisschen hinterleuchtet sind die
meist der neuen Heizung zuzuschreiben die bei der Modernisierung
mit getauscht wurde

Gruß
Roland

Bart9995P antwortete vor 10 Jahren

Die „Heizung“ ist seit 1985 der selbe Fernwärmeanschluss. Alle paar Jahre wird der Wärmemengenzähler getauscht.

An den Heizgewohnheiten hat sich nichts geändert. Es wird eher noch höhere Temperaturen angestrebt.

Es ist alleinig der dämmung zuzuschreiben.

Das lässt sich auch leicht nachrechnen.

duc antwortete vor 10 Jahren
Bart9995P:
Die „Heizung“ ist seit 1985 der selbe Fernwärmeanschluss. Alle paar Jahre wird der Wärmemengenzähler getauscht.

An den Heizgewohnheiten hat sich nichts geändert. Es wird eher noch höhere Temperaturen angestrebt.

Es ist alleinig der dämmung zuzuschreiben.

Das lässt sich auch leicht nachrechnen.

Ja gut dann habt ihr halt eine 11,5er oder 24er Wand gehabt

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren

Ich wohne hier in einer der sonnigsten Regionen in Deutschland
Im Frühjahr und Herbst muss ich kaum heizen wenn die Sonne scheint. Der Nachbar mit dem Vollwärmeschutz ist dann vor Sonne geschützt und heizt.
Sicher könnte ich unterm Strich was an Heizenergie sparen. Aber wenn ich berücksichtige, was die Isolierung kostet, dann kann ich kaum mehr so alt werden, dass sich das rentiert. Abgesehen von den ganzen Giftstoffen die ich auf die Wand aufbringen muss und die Gefahr evtl. irgendwann meinen Altbau zur Bauruine verwandelt zu haben.

Auch wenn die Sonne nicht rund um die Uhr scheint, so muss man sie doch zur Gesamtenergiebilanz hinzurechnen. Und das wird von den Verfechtern des Vollkälteschutz zu gerne vergessen, damit die Einsparung auf dem Papier höher aussieht. Weiße Wände sind keine Spiegel. Helle Farbe braucht nur etwas länger bis sie warm wird, aber letztlich kommt laut Physikunterricht die gleiche Temperatur zustande wie bei schwarzer Farbe.

duc antwortete vor 10 Jahren

Es wird auch gerne vergessen das wir die letzten Jahre keine
Winter hatten die tage wo das Thermometer mal auf 10-15° fällt
kann man schon an einer Hand abzählen. Da wird dann frech behauptet
was die Isolierung gespart hat, das der ohne Isolierung weniger
Heizmaterial gebraucht hat will man nicht hören

Grüße
Roland

H21 antwortete vor 10 Jahren

Bei eurer Diskusion vergesst ihr leider den Personenkreis die aufgrund der EnEv Dämmen MÜSSEN.

Wir haben ein Gewerbeobjekt gekauft und eine Nutzungsänderung für Privat beantragt. Aufgrund der Kernsanierung des Objektes greift die EnEv 2014.

Wir mussten unsere 17,5 KS+Luft+Klinker (30cm) mit 16cm VWDS einpacken, sonst hätten wir lt. dem Wärmeschutznachweis die EnEv anforderung nicht bestanden!

Jetzt haben wir eine Heizlast von 14KW + Warmwasser – Solarunterstützung (ca. 3,0 – 3,5Tonnen Pellets). Die Heizlast für das Gebäude lag vor dem Umbau bei 30-35KW! (ca 7Tonnen Pellets)

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren

Die zusätzliche Solarunterstützung hätte natürlich auch beim ungedämmten Bau den Verbrauch von Heizmaterial reduziert.
Wieviel nun im Nachhinein betrachtet tatsächlich auf das Konto des WDVS geht, kann man nur raten.
Vielleicht wäre der Verbrauch ohne dem WDVS und mit Solarunterstützung jetzt nur bei 2,5 t Pellets gewesen

Aber klar, ist mir schon bewusst, dass man sich leider kaum gegen die EnEV wehren kann.
Nicht alles was der Gesetzgeber so beschließt, ist zwangsläufug gut für die Umwelt, aber meist zwangsläufig gut für den Umsatz bestimmter Konzerne

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo,

Da bleibt uns doch eigentlich nur noch eins über, wir warten ab vielleicht wird es über einen längeren Zeitraum kalt dann sollte sich das bei den ein oder anderen doch zeigen was die Isolierung bringt oder gebracht hat immer vorausgesetzt er ist ehrlich und macht eine Rückmeldung. Ich habe auch schon genügend Lehrgeld für Sachen gezahlt und werde es auch wahrscheinlich für die Zukunft nicht ganz ausschließen können. Und wenn ich so wie jetzt das Haus an meine Tochter übergeben habe wird es sicherlich passieren das auch die Fehler machen wird. Wobei ihr schon von der Hausisolierung auf schärfste abgeraten worden ist. War für mich auch nie ein Thema gewesen.

Mfg. Blitzer

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren

Die ideale Isolierung sollte man nach Bedarf übers Haus stülpen können wie einen Pullover. Vielleicht als eine Art Rollläden an der Fassade die automatisch hoch und runter fahren, je nach Außentemperatur und Sonneneinstrahlung. Einmal pro Woche einen Antischimmelzyklus nicht zu vergessen.

Aber auch bei Sonne einen Pullover anlassen? Nein Danke.

H21 antwortete vor 10 Jahren
Briketthacker:
Die zusätzliche Solarunterstützung hätte natürlich auch beim ungedämmten Bau den Verbrauch von Heizmaterial reduziert.
Wieviel nun im Nachhinein betrachtet tatsächlich auf das Konto des WDVS geht, kann man nur raten.
Vielleicht wäre der Verbrauch ohne dem WDVS und mit Solarunterstützung jetzt nur bei 2,5 t Pellets gewesen

Unsere Solarunterstützung bereitet uns im Sommer das WW, da im Winter die Sonne leider zutief und verdeckt steht.

Ein Verbrauch von 2,5T Pellets wäre bei uns nicht realisierbar. Ich denke wenn ich mit 3 Tonnen auskomme ist das mehr als gut.

Akueller Verbrauch für dieses Jahr liegt bei 495KG

duc antwortete vor 10 Jahren

Ja wo was gespart? Meinen Nachbar hat der Wärmeschutz über 20,000€
gekostet so etwas hält um die 20jahre, wenn ich jetzt 300€ die Tonne
rechne und 3 Tonnen spare sind das 18.000€ in 20 Jahren.
Aber unter der Voraussetzung das mir die Isolierung an der Wand
auch 50% bringt,das wird zur Milchmädchenrechnung.

Man wird auch nicht gezwungen einen Wärmeschutz anzubringen, richtig
ist das man was machen muss das können aber auch Dach oder Fenster
sein wie ich das mitbekommen habe.

Grüße
Roland

H21 antwortete vor 10 Jahren
duc:

Man wird auch nicht gezwungen einen Wärmeschutz anzubringen, richtig
ist das man was machen muss das können aber auch Dach oder Fenster
sein wie ich das mitbekommen habe.

Grüße
Roland

dem muss ich Widersprechen! In meinem Fall, war es eine Nutzungsänderung bei dem ich einen vollwertigen Bauantrag stellen musste, demnach muss die EnEv eingehalten werden. Dies ist durch Estrichdämmung, Fenster, Dach und Fassade bei uns erreicht worden.

Mir geht es auch nicht um irgendwelche Vergleichsrechnungen, ich musste Dämmen und basta.

Wenn jemand genug Geld hat um dieses zu „Verheizen“ der solle es machen, mir ist es zu Schade 😉

duc antwortete vor 10 Jahren

Nur ist das eben nur dein Fall, Denkmal geschütztes Haus fällt raus,
Bauten die den Dämmwert von 1984 einhalten usw. so pauschal ist das auch nicht.

Dämmen ist ja nichts schlechtes wo es Sinn macht, es macht aber garantiert keinen 20t in
die Fassade zu hängen um 50€ im Jahr zu sparen.

Grüße
Roland

H21 antwortete vor 10 Jahren

Richtig, für eine Ersparnis von 50€ monatlich, ist es Wahnsinn

Finathor antwortete vor 10 Jahren

Hallo!

@H21

Ich weis nicht ob es immer noch in der EnEV steht, die ändert sich ja zu oft, aber früher konnte man den Nachweis erbringen das der wirtschaftliche Aufwand zu hoch ist und sich die Kosten nicht lohnen. Darauf hin wurde man von der Maßnahme freigestellt. Jedes Haus ist ja ein Einzelfall der ganz bestimmte Maßnahmen erfordert oder wo man sie besser weglässt oder anderst ausführt, nur das berücksichtigt die EnEV so gut wie gar nicht. Ist halt eine Lobby-Vorschrift.

Torsten

H21 antwortete vor 10 Jahren

Also ohne den EnEv Nachweis gibt es heutzutage keine Baugenehmigung mehr, da interessiert keinen mehr was und wieviel es kostet.

Wie du schon schreibst gibt es immer noch Ausnahmen, diese gelten aber z.b. für Ferienhäuser: „Auch Gebäude, deren Sanierungskosten die letztendlichen Einsparungen deutlich übersteigen, sind von der Modernisierungspflicht ausgenommen.“

Wie gesagt bei mir handelt es sich um eine Baugenehmigung im Rahmen einer Nutzungsänderung, deswegen die pflicht den Wärmeschutz nach EnEv herzustellen.