Hallo zusammen,
mein P14 mit Brenner A25 und KMS-D Steuerung läuft ab Mai 2016 und damit den ersten Winter. Puffer 600l Hyginespeicher.
Der Brenner wurde mit den Einstellungen T4=5 und T6=15 eingestellt und läuft. Abgastemperatur ca.150-160 Grad. Allerdings bin ich der Meinung gewesen, dass ich mit dem Techniker eine Leistung von ca.10kw vereinbart hatte, da mein Haus ca. 1800 Liter Heizöl verbraucht hatte.
Nachdem ich auf den Atmos Leistungsrechner gestossen bin, und ich vorher 2x meine Pelletsmenge der Schnecke über 10min gemessen habe (2270g), stelle ich fest dass dabei 16,02KW herauskommen.(Verluste ?)
Da ich nach vielfältiger Sammlung von Informationen, auch in diesem Forum, von einer langen Laufzeit als Ziel von Effizienz überzeugt bin habe ich folgende Einstellung getestet.T4=3 und T6=18,Lüfterklappe fast zu. Die Asche unterscheidet sich nicht von T4/5,T6/15 und das Flammbild das natürlich kleiner war, wurde von mir ebenso kontrolliert. Abgastemperatur 130-140 Grad. Diese Einstellung ergibt beim Atmos Rechner 9,1Kw.
Jetzt habe ich folgenden Test am 21+22.01.2017 gemacht.
Ich habe jeweils einen Tag lang mit beiden Einstellungen bei vergleichbaren Temperaturen (Tag max.0°, Nacht bis -13,5°)die Brennerlaufzeiten so gut es ging aufgeschrieben. Folgende Ergebnisse kamen dabei raus:
Einstellung T4=5, T6=15 Luft wie Techniker eingestellt (AGt150-160°)
Brennerlaufzeit mit 16,02KW und 3 Starts
1x 4Std (7.30-11.30 Uhr)
1x 2Std (15.00-17.00 Uhr)
1x 2Std (20.00-22.00 Uhr)
gesamt 8Std Brennerlaufzeit (gerechneter Verbrauch 27,2kg)
Einstellung T4=3, T6=18 Luftklappe fast zu, Flamme ok, Asche ok
Brennerlaufzeit mit 9,1Kw und 2 Starts
1x 7Std (7.30-14.30 Uhr)
1x 5.30Std (17.30-23.00 Uhr)
gesamt 12.5Std Brennerlaufzeit(gerechneter Verbrauch 27,7kg)
Der 600l Speicher hält ca.3-3,5 Std durch, bevor er wieder geladen wird, logischerweise bei beiden Varianten.
Durch die Nachtabsenkung wurde bei beiden Varianten nach dem letzten laden ab ca. 22 Uhr kein Brennerstart erforderlich.
Jedoch morgens war, durch die sehr tiefe Absenkung des Speichers,(ca.40° durchgehend)die Ladezeit natürlich länger.
Jetzt stellt sich die Frage der Effizienz, was besser ist.
Optimale Leistungsausbeute des Kessels oder leistungsreduziert und lange Laufzeit.
Meine Denkweise ist diese, dass jedes erzweugte Kw dass ich sofort in den Heizkreis bringe, die wenigsten Verluste mit sich bringt.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, welche evtl. Nachteile die beiden Varianten mit sich bringen.
Wäre interessant ob es von euch positive oder negative Erfahrungen zu meinen Schilderungen gibt, oder ob ich irgendetwas falsch berücksichtigt oder berechnet habe.
Servus,
Super Sache ich bin zur Zeit genau wie du am tüfteln und aufschreiben 😂.
Heize auch den ersten Winter mit einen atmos.
Meine Meinung ist das der Ofen umso länger die Laufzeiten sind umso effizienter der Ofen da keine zünd und anheizphasen anfallen. Natürlich nur bis zu einen gewissen grad, der Ofen soll ja trotzdem einen kleinen Überschuss produzieren um Heizkreise und Puffer gleichzeitig zu bedienen. Wenn die kW/h zu niedrig eingestellt ist kommt er bei tiefen Temperaturen nicht mehr aus der Hufe.
Wie gesagt mein persönliches Bauchgefühl und Meinung.
Würde aber gerne andere Meinungen hören
Servus,
Super Sache ich bin zur Zeit genau wie du am tüfteln und aufschreiben 😂.
Heize auch den ersten Winter mit einen atmos.
Meine Meinung ist das der Ofen umso länger die Laufzeiten sind umso effizienter der Ofen da keine zünd und anheizphasen anfallen. Natürlich nur bis zu einen gewissen grad, der Ofen soll ja trotzdem einen kleinen Überschuss produzieren um Heizkreise und Puffer gleichzeitig zu bedienen. Wenn die kW/h zu niedrig eingestellt ist kommt er bei tiefen Temperaturen nicht mehr aus der Hufe.
Wie gesagt mein persönliches Bauchgefühl und Meinung.
Würde aber gerne andere Meinungen hören
Kann man sehen wie man will, vom Umweltaspekt sind lange Laufzeiten bestimmt gut, Abgastemperatur ist auch günstiger. das halbe Kilo an mehr verbrauch ist auch kein Grund sich sorgen zu machen das macht keine 100kg aufs Jahr.
Dagegen spricht das der kessel 4std länger läuft, das kostet ja Strom. Gebläse, Schnecke Ladepumpe.
Aber es gibt ja noch etwas zwischen drin, Material will ja auch geschont werden.
Gruß
Roland
Kann man sehen wie man will, vom Umweltaspekt sind lange Laufzeiten bestimmt gut, Abgastemperatur ist auch günstiger. das halbe Kilo an mehr verbrauch ist auch kein Grund sich sorgen zu machen das macht keine 100kg aufs Jahr.
Dagegen spricht das der kessel 4std länger läuft, das kostet ja Strom. Gebläse, Schnecke Ladepumpe.
Aber es gibt ja noch etwas zwischen drin, Material will ja auch geschont werden.
Gruß
Roland
Meine Heizlast liegt bei grober Ermittlung bei etwas unter 11kw.
Mein Kessel läuft mit 15kw allerdings auf einen 850l Hygienespeicher, ich fahre ohne Nachtabsenkung.
So weit könnte ich bei mir die Leistung nicht drosseln, weil bei kalten Temperaturen sonst der Rest im Puffer nicht mehr zum duschen reichen würde.
Hab da auch ein bisschen rumprobiert und meiner Meinung nach liegen die effektivsten Stellschrauben bei der Heizkurve und den Puffertemperaturen.
Je niedriger die möglichen Vorlauftemperaturen desto länger kann man von seinem Puffer zehren und die Schichtung bleibt aufgrund des niedrigen Volumenstroms der durch den Puffer gezogen wird schön stabil.
An ungünstigen Tagen habe ich bis zu drei Starts, ansonsten sind es maximal zwei Starts und wenn´s mild draußen ist nur einer.
Die Laufzeiten hängen stark vom Warmwasserverbrauch ab, geht bei 3 std los und kann bis zu 9 std gehen.
Meine Heizlast liegt bei grober Ermittlung bei etwas unter 11kw.
Mein Kessel läuft mit 15kw allerdings auf einen 850l Hygienespeicher, ich fahre ohne Nachtabsenkung.
So weit könnte ich bei mir die Leistung nicht drosseln, weil bei kalten Temperaturen sonst der Rest im Puffer nicht mehr zum duschen reichen würde.
Hab da auch ein bisschen rumprobiert und meiner Meinung nach liegen die effektivsten Stellschrauben bei der Heizkurve und den Puffertemperaturen.
Je niedriger die möglichen Vorlauftemperaturen desto länger kann man von seinem Puffer zehren und die Schichtung bleibt aufgrund des niedrigen Volumenstroms der durch den Puffer gezogen wird schön stabil.
An ungünstigen Tagen habe ich bis zu drei Starts, ansonsten sind es maximal zwei Starts und wenn´s mild draußen ist nur einer.
Die Laufzeiten hängen stark vom Warmwasserverbrauch ab, geht bei 3 std los und kann bis zu 9 std gehen.
hallo zusammen,
habe nochmals getestet, bei allerdings niedrigeren Tagesthemperaturen von ca. minus 4-5 Grad
T4=5
T6=15
Starts 3
Laufzeit gesamt 10 Std
Verbrauch 34kg
und neu
T4=3,5
T6=18
Starts 2
Laufzeit gesamt 13 std
Verbrauch 28,8kg
da zeigt sich für mich schon ein Stück weit, dass wenn ich die
erzeugte Wärme gleich verbrauche, evtl. doch effizienter heize.
Dagegen steht der Einwand von duc, Strom, Gebläse, Schnecke Ladepumpe alles läuft länger und wird länger belastet.
Das kann ich nachvollziehen und hat schon Einfluß.
Gibt es unter euch schon negative Erfahrungen zwecks defekten oder verschlissenen Gebläsen, Ladepumpen oder Schnecken ??
Wenn ja, in welchem Zeitraum oder Betriebsstunden !
hallo zusammen,
habe nochmals getestet, bei allerdings niedrigeren Tagesthemperaturen von ca. minus 4-5 Grad
T4=5
T6=15
Starts 3
Laufzeit gesamt 10 Std
Verbrauch 34kg
und neu
T4=3,5
T6=18
Starts 2
Laufzeit gesamt 13 std
Verbrauch 28,8kg
da zeigt sich für mich schon ein Stück weit, dass wenn ich die
erzeugte Wärme gleich verbrauche, evtl. doch effizienter heize.
Dagegen steht der Einwand von duc, Strom, Gebläse, Schnecke Ladepumpe alles läuft länger und wird länger belastet.
Das kann ich nachvollziehen und hat schon Einfluß.
Gibt es unter euch schon negative Erfahrungen zwecks defekten oder verschlissenen Gebläsen, Ladepumpen oder Schnecken ??
Wenn ja, in welchem Zeitraum oder Betriebsstunden !
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