Fragen und AntwortenHolzvergaser – Euer Feedback
ZMEISTER antwortete vor 16 Jahren

Hallo,

ich möchte mir einen Holzvergaserkessel zulegen!
Ich lese seit Wochen hier mit und nach längeren Überlegungen hier nun mein Vorhaben.
Anbei habe ich den Fragebogen ausgefüllt und würde mich über eine Antwort / Empfehlung freuen.
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Vielen Dank und Grüße,
Patrick

1.Wie wird Dein Haus jetzt beheizt?:
Das Haus wird heute mit einer 24kw Gastherme beheizt + mit einem Holzofen.

2.Wie groß ist Dein durchnittlicher Jahresverbrauch l/m³?:
600m³ + 5rm Buche

3.Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m²?:
120m²
4.Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?:
130m üNN

5.Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden):
Gut – vor 2 Jahren wurden Aussenwände (10cm 035?)und Dach (14cm Aufsparren-Dämmung) gedämmt – Kellerdecke hatten wir wegen der geringen Höhe nicht gedämmt.

6.Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz oder Pellet) wie viel Kw?:
Stückholz – dachte an den GSE22 – denke der GSE25 ist schon wieder zu groß?

7.Hast Du schon bei einem HB (Heizungsbauer) Angebot machen lassen?:
Ein Angebot über den GSE22 habe ich.

8.Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?:
2×800 ltr

8 a. Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?
Ich möchte zeitgleich 2 Flachkollektoren für Warmwasser + 300ltr Solar Speicher kaufen / installieren.
Heisst das Warmwasser wird im Solarspeicher über einen Wärmetauscher erhitzt.

9.Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die GSE Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw.
72ltr/kw bei GSE22, 64ltr/kw bei GSE25

10.Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?:
Ja. Er ist mit der Auslegung bis 25kw einverstanden – der Holzofen muss leider aus dem Haus (würde am gleichen Schornstein angeschlossen sein).

11.Willst Du Deine Heizanlage selber bauen?
Ja, bzw. mit Hilfe meines Vaters.

Um in den genuß der BAFA Förderung zu kommen bei einem GSE Kessel benötigst Du eine „Unternehmererklärung“ die am besten von einem Unternehmer (ausgefüllt) unterschrieben ist.
-> Bafa hat sich wohl erledigt.

12.Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?:
Ja, richte im Moment schon den Keller Raum dafür her.

13. Hast Du schon „genügend“ (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet auf dem Grundstück zu liegen und auch schon an die nächsten Jahre gedacht. Man rechnet im Durchschnitt 2 Jahre trocknen bzw lagern.
Hast Du auch dafür die nötige Lagerungsfläche für das Holz?
Genügend Holz ist vorhanden, Lagerfläche auch.

Bedenke Deine Deckenhöhe und das Kippmaß der Puffer ganz wichtig!!
Oh ja – den Keller haben wir gestern ausgegraben – Estrich ist bestellt.

Ich habe noch zusätzliche Fragen:
– Ist ein GSE25 dem GSE22 vorzuziehen – könnt ihr Eure Antworten begründen?
– soll ich besser 400ltr Solarspeicher nehmen?
– In dem Atmos Prospekt lese ich im Durchschnitt 1rm pro kw pro Heizsaison – das klingt etwas mächtig und zu pauschal?
– Welche Art Pufferspeicher könnt ihr empfehlen? Machen die SPS Speicher wie sie zB von Solarbayer vertrieben werden Sinn?

Viele Grüße,
Patrick



5 Antworten
ZMEISTER antwortete vor 16 Jahren

Hi,
nehme den 25er und wenns geht 2000Liter Puffer…
Pufferspeicher einfach einfache Blecheimer, wenn du Solar noch nachrüsten möchtest ist ein Solar WT von Vorteil wenn das so mal vieleicht sein soll dann kanst du Solar auch über einen Plattenwärmetauscher machen mit 2 Stk. Pumpen.

Zu den RM Angaben wenn du 600m³ und 5Rm Buche verbrauchst wären das ca. 14,00 RM Fichte Tanne…

MFG ZM

Pflaume antwortete vor 16 Jahren

Hallo,

bei Deinem geringen Bedarf würde ich eher in Richtung 15 kw gehen.
Bitte daran denken, der Vergaserraum sollte eine Mindestlänge von gut 50 cm haben, auch 10 Ster Holz macht eine Menge zusätzliche Arbeit, wenn man es statt auf 50 cm auf 33 sägen und spalten muß, vor allem, jedes Jahr.

BAFA ist wohl bis auf weiteres gestrichen, vielleicht ganz gut, so spielt das bei der Kesselwahl keine verzerrende Wirkung mehr.
Dafür sollte man nun aber viel Zeit investieren, darüber nachzudenken, wie man nun die Prüfung alle 2 Jahre ohne zittern über die Bühne bekommt.
Nicht mit jedem Kessel ist die erfolgreiche Messung sicher, mit vielen aktuellen Modellen hätte ich Bauchschmerzen, besonders dann, wenn nicht einmal eine Lambdasonde eingebaut ist.
Ist letzteres nicht gegeben, bleibt bei den für Dich nun gültigen neuen Vorschriften in letzterem Fall wohl nur die Aufrüstung, und die sollte möglichst einfach und billig vorzunehmen sein, hier gibt es große Unterschiede.
Ist aber nur etwas für den, der bereit ist, sich hier in die Materie tief einzuarbeiten und möglichst bereits einige zig Ster in einem Holzvergaserkessel verheizt hat, Erfahrung ist auch hier der beste Koch.
Wer erst Erfahrung sammeln muß, den kostet das erfahrungsgemäß Geld, Zeit und Nerven.

Wenn Solar, fragt sich ob sich das mit nur WW rechnet. Die Investition für Material und Arbeitszeit für PWT,Pumpe, Leitungen, Steuerung etc. ist beinahe gleich groß, ob ein Kollektor oder 10.
Solaranlage vom HB rechnet sich meistens nicht, da Du selbst montierst, kann sich das rechnen, sofern Du viel Zeit in einen möglichst günstigen Bezug von Material investierst.
Bei mir lagen schon bei den Fittingen die Preisunterschiede der angefragten Lieferanten bei teilweise über 200 % und mehr.
Wie ZM schreibt, würde ich auch (bzw. habe es auch so gehalten 3×1000 l +Märchensteuer und Versand =ca. 1600 Euro) bei den Puffern auf den Preis achten, ein Puffer um 1000 Euro ist nicht doppelt so gut, wie ein 500 Euro-Puffer. Das wichtigste am Puffer ist eine optimale Isolierung, meine ist nur 10 cm dick, das ist, vor allem oben, viel zu wenig.

Grüße
Pflaume

ZMEISTER antwortete vor 16 Jahren

@All Die orginale Pufferisolierung ist eh Schrottreif sowas nenne ich nicht Isolierung!

Ich Rate jedem die Puffer nackt zu kaufen ,anzuschliessen und anschliessend mit Minerralwolle 035 zu Isolieren das hat mich bei 160mm Dämmstärke gerade mal 80 € gekostet mit ein paar Latten und Regibs zum Verkleiden.

pstrassburger antwortete vor 16 Jahren

Hallo ZMEISTER, hallo Pflaume,

vielen Dank für die Antworten.
Der selbstisolierte Puffer sieht auch nicht schlecht aus.
Wie weit stehen beide auseinander 180mm?

Wie meint ihr das mit dem Plattenwärmetauscher? Da ich nur zwei höchstens drei Kollektoren auf die Fläche bekomme (ist nur für Brauchwasser gedacht) sind diese zu wenig um den großen Puffer zu heizen?

1000ltr bekomme ich vom Kippmass nicht rein – würde dann eher zum 25er tendieren und einen dritten 800er Puffer dazustellen?

Viele Grüße,
Patrick

ZMEISTER antwortete vor 16 Jahren

Hi , du siehst ja im Bild die PWT Version…
Es ist so ich habe die Hydraulich so geschaltet das erst mein BW Speicher der 160l Nenninhalt hat geladen weird, wenn der Voll dann gehts in den Puffer, und nach sagen wir 3 Tagen Hochsommer ist mein Puffer auch Heiss…
Noch zu dem Puffer es ist nur einer mit 1000l und Steht ca. 160mm von der Wand entfernt…
Tip es ist wohl einfacher wenn mann schonmal vorher in die Ecken wo eh keine Rohre sind etwas Dämmaterial einbringt…
MFG ZM