Fragen und AntwortenHV Einbindung in ÖL Heizung
grisu71881 antwortete vor 11 Jahren

Hallo,
ich habe einen Öl Brennwertkessel von Buderus Logano S125u mit 17KW und Logalux L mit 160l.

Nun würde ich gerne den Öl Kessel so gut wie möglich mit einem HV Vigas 25 mit 1000L SPS und Solarthermie entlasten.

Wie binde ich den HV ambesten in das vorhandene System des Brennwertkessels ein?

Ich bin Industriemechaniker und würde gerne alles selbst ausführen.

Etwas gedanken habe ich mir natürlich gemacht.

1. Brennwert RL soll auf Speicher oben herausziehen, Wenn Speicher oben mehr Temperatur hat als Heizkreis RL.

2. HV VL soll Speicher oben direkt angeschlossen sein.

3. Die meiste Steuerung sollte über den Brennwertkessel laifen.

4. Wenn im Speicher zuwenig Temperatur ist soll Brennwert anspringen und Differenz aufheizen.

ich habe mal einen Hydrailkiplan umgezeichnet.

Steuerung habe ich mir so gedacht:
– es soll alles über den Buderus Öl-Brenner laufen.

1. Ist die Puffertemperatur über 35°C soll das 3-Wege Ventil umschalten und der RL vom Öler aus dem dem Puffer ziehen.
Fällt die Temp wieder unter 35°C im Puffer soll der Öler ganz normal weiter laufen.

Wo ich jetzt noch fragen hätte wäre der RL vom HV an den Puffer.
Ist das so in meinen Hydraulikplan richtig?

Ich habe den RL extra in der mitte des Speichers angeschlossen , da ich gerne die Wärme die vom RL kommt nutzen möchte.
macht das so einen Sinn?

kurze Frage noch zur Umschaltung und Steuerung des 3 Wege Ventils.
Könnte mann die Ansteuerung über die Buderussteuerung Steuern lassen?
oder gib es Bei der Vigas AK 2005 eine möglichkeit dies zu steuern .

oder sonstige möglichkeit?

danke

Grüße



12 Antworten
Bart9995P antwortete vor 11 Jahren

Tipp für die Steuerung UVR-1611. Super Universaltsteuerung. Die kann alles und noch mehr als die Buderussteuerung.

Dann das Durchschleifen ist Heizung für Draußen. Also Kessel komplett umgehen!

Dann fehlt bei dir noch der Mischer der Außentemperaturgesteuert ist.

Zudem ists für eine Ölheizung besser wenn diese lange Laufzeiten hat. Daher ist die Rücklaufanhebung schlecht da der Kessel immer nur ein bisschen läuft. Viele Starts = Kessel verdreckt schnell.

Daher Puffer als zentrales Hydraulikelement. Heizkreis wird an den Puffer angeschlossen, der Vergaser und der Ölkessel. Alles arbeitet auf den Puffer. Damit kriegt auch dein Ölkessel lange Laufzeiten.

Ist wie mit einem Auto – Start/Stop Kurzstrecke ist Gift fürs Matrial. Langstrecke ist Materialschonend.

Auch die 1.000 L sind mikrig. Das sollten eher 2.000 L sein. Denn Pufferspeichergröße bringt Komfort!
Die 1.000L sind auch nach der BimschV zu wenig und dein Schorni wird meckern. 55L pro KW Kesselleistung ist das Minimum.

Stojan antwortete vor 11 Jahren

HI,

danke für deine hilfe.

ich wollte extra so eine anbindung das ich nicht immer angewiesen bin den HV zu beschicken und bei zu wenig ausbeute das der Öler dann die Differenz aufheizt.

Mit dem Öler auf dem Puffer wollte ich auch nicht, will nicht eine Riesen masse aufheizen die dann im Speicher wartet bzw an Temp verliert.

Was spricht gegen meine einbindung ausser das der Kessel verrust…

sei mir nicht böse das ich keine zwei getrennte systeme haben möchte.

Was haltest du von meinem Rücklauf?

was mir noch sorgen macht auser der Rücklauf ist die ansteuerung des 3 Wegeventils.

Von Buderrus gibt es eine erweiterung MM10
kennst du die evtl? kann der mein Ventil steuern?

Ich muss die heizung nur bald in betrieb nehmen , zwieter speicher kommt evtl noch.
ich habe einen Relativ großen Heizkreis und große wärme abnahme( 180qm , Jhg 1982)

vielen dank für deine Hilfe

Grüße

Bart9995P antwortete vor 11 Jahren

Ich sehe da nur das Problem das bei zu hohen Rücklauftemperaturen dir der Brennwertwärmetauscher trockenfällt und versifft wenn der Ölkessel nachheizen muss.

Ich selber habe mächtige Probleme gehabt mit dem Buderus GB205 Nachdem der Rücklauf ständig unter 40°C gehalten wird bleibt der Wärmetauscher immer schön Frei. Vorher ging der Rücklauf auch mal periodisch auf 60°C hoch und der Kessel lief dabei dann im Stop/Go Bereich und mein Heizi fluchte auch schon auf meine Betriebsweise… Nachdem die Heizgebläse ersetzt wurden die da dranhingen gibts keine Probleme mehr.

Wäre es ein NT Kessel ist die Problemquelle nicht so Groß.

Zudem fehlt dir der Mischer! Ohne diesen werden die die Heizkörper teilweise Glühen, der Raum überhitzen und dann Fenster auf…. = Energieverschwendung und dein Puffer ist schnell leer.

Wenn du den Ölkessel nicht auf den Puffer arbeiten lassen willst – 2 Umschaltventile. Also solange Pufferspeichertemp. über 50°C wird aus dem Puffer komplett genommen. ( Das wird über ein einfaches anlege Thermostat gesteuert, das auch gleichzeitig den Brenner verriegelt )

Danach das zweite Thermostat was dann auf die Rücklaufanhebung umschaltet.

Dazu brauchst du dann keine Buderusssteuerung, sondern das ist einfache Analoge Steuertechnik.

Dann noch einen hydraulischen Abgleich machen! Das ist sehr wichtig, da hierdurch die Rücklauftemperaturen niedrig bleiben und der Pufferspeicher länger hält.

Stojan antwortete vor 11 Jahren

HI,

uhi das wird jetzt bissl viel.
sorry das ich einiges nicht verstehe deswegen frage ich nach.

Wieso meinst das der Brennwert WT versifft.?
nachheizen ist doch nicht das porblem, das macht er ja auch wenn der RL zu gering ist oder das Brauchwasser zu kalt.

zu dem Stop und Go betrieb:

ich denke , wenn der HV luft das der Öler überhaupt nocht nachregeln mus. RL temp wird höher sein als die eingestellte VL Temp am Brenner.

Mischer: ist doch jetzt auch keiner verbaut. habe nur Heizkörper und diese habe alle Thermostate, wenn keine wärme abgenommen wird bzw nur wenig, schichtet er doch automatisch im puffer?

Was ist ein NT kessel?

Umachalt ventile:
wieso benotige ich 2 ventile.

hast du mir ein link uber das anlege Thermostat?

Wieso das zweite Thermostat auf die Rücklaufanhbenung(HV)?
dachte die RLA vom HV wird vom HV Gesteuert? bzw ist momentan auf der Vigas aufgeklemmt.

Wie sieht dieser hydraulische abgleich aus?
bzw wie muss dieser gemacht werden und warum?

danke

grüße

PS: was haltest du von meinem Hydraiulikplan?
könntest du den etwas optimieren bzw anpassen wie du ihn besser findest?

uschy43 antwortete vor 11 Jahren

Hallo!
Ich habe einen Buderus G115 Bj.2004!
Auf Diesem hab ich eine Logomatic R4312 montiert!
Man kann auch schon eine R 4311 monieren allerdings muss die Software min. 8.?? sein damit man das FM444 Modul-Altenativer Heizkessel betreiben kann!
Es geht auch schon eine R 42?? da hat man allerdings weniger Steckplätze zu Verfügung!
Diese älteren Buderus-Steuerungen gibt es recht günstig bei 1.2.3!
Auch die MC2 mit dem CM431 mit aktueller Software gibt es schon günstig!
Montieren kann man solche Steuerunge auf jedem Öl-Kessel da die Brenner-Stecker genormt sind!
Alles aus einer Hand das funktioiert!
Automatische Umschaltung Öl-Festbrennstoff,Rücklaufanhebung- Pufferspeicher FM444, Heizkreis-Steuerung FM442,Boiler FM441-Solarsteuerung FM443!
Bei Buderus.de findet man alle Unterlagen!
LG!

Bart9995P antwortete vor 11 Jahren

Bei diesem Ölbrennwertkesseltyp strebt man eine niedriege Rücklauftemperatur an. Möglichst dauerhaft unter 40°C Damit dauerhaft Kondensat anfällt in ausreichender Menge. Denn dieser Wärmetauschertyp braucht viel Kondensat damit er sich selber reinigen kann.

In der normalen Heizzeit erreicht man auch bei schlechten Heizsystemen eine noch man gerage taugliche Rücklauftemperatur.
Wenn du den Kessel allerdings dauerhaft mit über 40°C anfährst kann der Wärmetauscher sich nicht mehr selber reinigen. Das heißt alle paar Tage auseinander bauen und spülen. Daher sollte der Ölkessel eigenständig den Heizkreis bedienen und der Puffer nur durch den Ölkessel durchschleifen wenn dieser unter 40°C ist.

Der Ölbrenner läuft die ersten 3 Minuten mit schlechter instabielier Flamme, daher sind lange Laufzeiten wichtig! Das erhöht auch die Lebenserwartung des Ölkessels.

Die Thermostate die ich meine heißen „Tauchthermostate“ .

http://www.ebay.de/itm/like/380974336982?lpid=106&_configDebug=ViewItemDictionary.ENABLE_PAYMENTS_IN_HLP:true&hlpht=true&ops=true&viphx=1

NT Kessel = Niedertemperaturkessel. Also Kessel Ohne Brennwertnutzen.

Die Schaltung ist so gedacht.

Puffer hat über 50°C Das Wasser geht vom Puffer direkt in den Heizkreislauf ohne durch den Kessel zu strömen.

Hat der Puffer zwischen 50-35°C durchströmt der Rücklauf den Ölkesssel, zwar Suboptimal.. aber da musst dann halt mit leben. Der Puffer läuft dann als Rücklaufanhebung für den Ölkessel.

Und du brauchst einen Mischer der Außentemperaturgesteuert ist! Ohne diesen hast du auch mal 90°C an den Heizkörpern, es stinkt dann weil Staub verbrennt und falls Kinder da mal unbedarft anfassen verbrennt man sich leicht. Zudem ist dein Puffer ohne Mischersteuerung schnell leergenuckelt.

Stojan antwortete vor 11 Jahren

hi und danke,

okay aber wie Steuer ich das am besten und wie mache ich dann mein brauchwasser warm?

bis jetzt ist am ölbrenner auch kein Mischer, wie haben die das bis jetzt geregelt.

Habe das Haus erst gekauft deswegen habe ich auch null ahnung von der Heizung .

danke

Bart9995P antwortete vor 11 Jahren

Die Steuerung des Ölkessels misst die Außentemperatur.
Anhand der eingestellten Heizkurve ergeben sich gewisse Temperaturwerte.

Exemplarisch
Außentemperatur 15°C Heizungsvorlauf 40°C
Außentemperatur 0°C Heizungsvorlauf 55°C
Außentemperatur -10°C Heiozungsvorlauf 70°C.

Der Ölkessel fängt an den Brenner zu starten wenn der Ölkessel unterhalb dieser Sollwerte ist und Stoppt überhalb der Sollwerte.

Für den Fall Außentemperatur 0°C hier ein Beispiel.

Kesseltemperatur sind 48°C, die Steuerung hat aber eine Solltemperatur von 55°C. Der Ölbrenner startet und erwärmt den Kessel solange bis die 55°C erreicht sind. Danach Stoppt der Brenner.

Kurze Zeit später ist der Kessel wieder unterhalb der 55°C und startet erneut.

So kommen 100-200 Starts pro Tag zustande.

Da du aber einen Pufferspeicher einbaust, welcher dauerhaft höhere Temperaturen liefert brauchst du einen Mischer!

uschy43 antwortete vor 11 Jahren

Hallo!
Mit einem Öl-Kessel einen Puffer aufheizen???
Schade um das Öl bei den Preisen!
Wenn Du Dir die Unterlagen über die Einbindung eines Alternativen Heizkessels bei Buderus besorgst sind die Hydraulik-Pläne auch dabei!
Wenn nicht dann sende mir Deine Mail-Adresse und ich schick Sie Dir!
josef.machacek@aon.at!
LG!

Bart9995P antwortete vor 11 Jahren

Ich selber habe schon einige Anlagen so in Betrieb genommen. Vorrausgesetzt die Hydraulik Stimmt – was manchmal ein doch sehr aufwändiger Part ist – ist das Aufheizen des Puffers effizienter!
Nachweislich kann ich 5 Projekte nennen, bei denen ein Pufferspeihcer zwischen 300-6.000 Liter nachgerüstet wurde zu diversen Ölkesseln. Im Endeffekt ist nachgewiesen, dass bei den Kesseln die Gesamteffizienz um 5-17% gestiegen ist. Einfach weil Belüftungs und Stillstandsverluste verringert werden und gleichzeitig der Regelungseffekt durch die geglättete Vorlauftemperatur die Raumregelung deutlich erleichtert.

Es gibt hier sehr vieles zu beachten und die Standartdämmung ist hier definitiv nciht zu empfehlen. Desgleichen auch hydraulische Anbindung! Thermosyphon, hydraulische Säule usw.. sind vielen Klempnern kein Begriff.

rmoddeb antwortete vor 11 Jahren

Als erstes würde ich mir die Hydraulik anschauen!
Mischer HK?????
Gibt es noch einen zweiten Boiler WW (wie gezeichnet)?
Anbindung Puffer??? Wird er so überhaupt beladen?
Beim Entladen werden Schichtungen im 300l Speicher zerstört!
Da muß wohl noch ein 3-Wegeventil in den Rücklauf (Heizsysteme-300l Boiler-Puffer)

Ich gehe auch davon aus, das es ein Kombispeicher ist.

grisu71881 antwortete vor 11 Jahren

Vielleicht als Anregung:

Ich weis nicht, wie Du Dein Brauchwasser bereitet hast. Wenn es über die Ölheizung mit Brauchwasserspeicher war hier eine Idee, die ich selbst umgesetzt habe:

VL/RL des Ölbrenners in der oberen Hälfte des Puffers anschliessen. Brauchwasserfühler des Ölers in diesem Bereich positionieren und gewünschte Temperatur z.B. 55°C einstellen. Brauchwasserladepumpe in den Kreis einbinden. Kesselwassertemperatur auf 60°C einstellen.
Nun springt der Öler bei Puffertemperatur <55°C an und heizt bis 60°C hoch, dementsprechend hast Du kein takten, da er dann schonmal 15-20min läuft.
Dein Brauchwasser bereitest Du am besten über eine FRIWA.