Fragen und AntwortenHydraulischer Abgleich
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

plane eine P14 Pelletheizung einzubauen und hätte gern die Förderung.
Nun hat sich herausgestellt das ein hydraulischer Abgleich
unumgänglich ist.
Da ich bisher kein Heizungsmonteur in meiner Gegend gefunden
hab, der Atmos vertreibt bzw.Service anbietet, scheint
das ein größeres Problem zu werden.
Wie habt Ihr das gelöst?
Komme aus Rottenburg ca.40km südlich von Stuttgart,
und wäre dankbar für Eure Hilfe.
Viele Grüße
Frank



22 Antworten
Ellern antwortete vor 14 Jahren

Ich möchte es mal so sagen, der hydraulische Abgleich hat ja mit der Kesselmarke erst einmal nichts zu tun. Normalerweise kann die Berechnung und den Abgleich jeder vernünftige Heizungsbauer machen. Kostet bei uns in der Gegend so zwischen 350,00 und 500,00 Euro. Dazu eventuell Wechsel der Thermostatventile gegen Voreinstellbare(sollten diese nicht schon vorhanden sein.)
Also Firma suchen, die sowas anbietet und beauftragen.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Ich möchte es mal so sagen, der hydraulische Abgleich hat ja mit der Kesselmarke erst einmal nichts zu tun. Normalerweise kann die Berechnung und den Abgleich jeder vernünftige Heizungsbauer machen. Kostet bei uns in der Gegend so zwischen 350,00 und 500,00 Euro. Dazu eventuell Wechsel der Thermostatventile gegen Voreinstellbare(sollten diese nicht schon vorhanden sein.)
Also Firma suchen, die sowas anbietet und beauftragen.

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

ich habe Heizkörperrippen und keine Drosselventil.

Nur im Dachgeschoss, die wurden später eingebaut und haben

unten Drosselventile.

Wie wird und kann da ein abgleich gemacht werden ?

Da müßte alles Wasser ablassen und Ventile einsetzen..?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

ich habe Heizkörperrippen und keine Drosselventil.

Nur im Dachgeschoss, die wurden später eingebaut und haben

unten Drosselventile.

Wie wird und kann da ein abgleich gemacht werden ?

Da müßte alles Wasser ablassen und Ventile einsetzen..?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Ellern antwortete vor 14 Jahren

Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

oelheizer antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?
Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?
Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?
Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Grüße
Frank

oelheizer antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?
Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?
Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?
Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Grüße
Frank

Ellern antwortete vor 14 Jahren
oelheizer:
Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?

Ja das kannst Du.

Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?

Rechnung reicht nicht, Du mußt den Nachweis erbringen. Aber zu einem Hydraulischen Abgleich gehört die Berechnung. In dieser Berechnung muß der errechnete und der tatsächliche Einstellwert notiert und vom Fachunternehmen Unterschrieben werden

Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?

Dann muß man die Ventile (oder Einsätze) austauschen lassen.

Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Das kann Dir dann die beauftragte Firma sagen ob das mit Deinen Ventilen geht

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren
oelheizer:
Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?

Ja das kannst Du.

Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?

Rechnung reicht nicht, Du mußt den Nachweis erbringen. Aber zu einem Hydraulischen Abgleich gehört die Berechnung. In dieser Berechnung muß der errechnete und der tatsächliche Einstellwert notiert und vom Fachunternehmen Unterschrieben werden

Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?

Dann muß man die Ventile (oder Einsätze) austauschen lassen.

Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Das kann Dir dann die beauftragte Firma sagen ob das mit Deinen Ventilen geht

Gruß
Michael

lp900 antwortete vor 14 Jahren

Meiner bescheidenen Ansicht nach ist der hydraulische Abgleich eine neue Möglichkeit zum Geld abzocken. Wie eben viele in den letzten Jahren auf das Betreiben von Lobbyisten hin erlassene „Vor“schriften unserer Oberen.

Ich habe den Abgleich auch machen lassen, investiert in die Berechnung, den Kauf der voreinstellbaren Ventile, den Einbau.

Eine nennenswerte Verbesserung vermag ich nicht festzustellen, wohl aber den Abfluß der Geldmittel für die Maßnahme.

lp900 antwortete vor 14 Jahren

Meiner bescheidenen Ansicht nach ist der hydraulische Abgleich eine neue Möglichkeit zum Geld abzocken. Wie eben viele in den letzten Jahren auf das Betreiben von Lobbyisten hin erlassene „Vor“schriften unserer Oberen.

Ich habe den Abgleich auch machen lassen, investiert in die Berechnung, den Kauf der voreinstellbaren Ventile, den Einbau.

Eine nennenswerte Verbesserung vermag ich nicht festzustellen, wohl aber den Abfluß der Geldmittel für die Maßnahme.

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Es soll auch Anlagen geben, die vor dem Bau berechnet und dann entsprechend dieser Berechnug auch installiert wurden. Bei diesen Anlagen bringt die Neuberechnung sowie die Einstellung über die Ventile garnichts, da sie schon über das Rohrnetz abgeglichen sind. Allein der Nachweis für die BAFA wird ohne die Unterlagen schwierig.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Es soll auch Anlagen geben, die vor dem Bau berechnet und dann entsprechend dieser Berechnug auch installiert wurden. Bei diesen Anlagen bringt die Neuberechnung sowie die Einstellung über die Ventile garnichts, da sie schon über das Rohrnetz abgeglichen sind. Allein der Nachweis für die BAFA wird ohne die Unterlagen schwierig.

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren
Ellern:
Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Michael, danke für die Antwort.

Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren
Ellern:
Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Michael, danke für die Antwort.

Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Ellern antwortete vor 14 Jahren
Manfred:
(Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Nein nicht unbedingt austauschen, schraub mal einen Thermostatkopf ab und sieh mal nach, ob dort schon ein Einstellring vorhanden ist. Danfos war der erste, der damit angefangen hat. Wenn nicht reicht es eventuell nur die Einsätze zu tauschen, wenn es dafür welche gibt.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren
Manfred:
(Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Nein nicht unbedingt austauschen, schraub mal einen Thermostatkopf ab und sieh mal nach, ob dort schon ein Einstellring vorhanden ist. Danfos war der erste, der damit angefangen hat. Wenn nicht reicht es eventuell nur die Einsätze zu tauschen, wenn es dafür welche gibt.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

So etwas in der Art meine ich.Thermostateinsätze

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

So etwas in der Art meine ich.Thermostateinsätze

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

sind keine verstellringe vorhanden. Sind Stinknormale

Ventile vom DANFOSS THERMOSTAT. Schade Hydraulischer Abgleich
bei ohne Ventiltausch ist nicht möglich.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

sind keine verstellringe vorhanden. Sind Stinknormale

Ventile vom DANFOSS THERMOSTAT. Schade Hydraulischer Abgleich
bei ohne Ventiltausch ist nicht möglich.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Feueresel antwortete vor 15 Jahren

Habe in den letzten Tagen mal Gelegenheit gehabt mir einen hydraulischen Abgleich anschauen zu dürfen, inklusive dem Vorher- Nachhervergleich. Resultat: sowie der mann Zeit hat muss er gleiches bei mir tun. Ist echt erstaunlich was dieser Abgleich bringt. Also ich kann das nur empfehlen!!!



6 Antworten
Ellern antwortete vor 14 Jahren

Ich möchte es mal so sagen, der hydraulische Abgleich hat ja mit der Kesselmarke erst einmal nichts zu tun. Normalerweise kann die Berechnung und den Abgleich jeder vernünftige Heizungsbauer machen. Kostet bei uns in der Gegend so zwischen 350,00 und 500,00 Euro. Dazu eventuell Wechsel der Thermostatventile gegen Voreinstellbare(sollten diese nicht schon vorhanden sein.)
Also Firma suchen, die sowas anbietet und beauftragen.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Ich möchte es mal so sagen, der hydraulische Abgleich hat ja mit der Kesselmarke erst einmal nichts zu tun. Normalerweise kann die Berechnung und den Abgleich jeder vernünftige Heizungsbauer machen. Kostet bei uns in der Gegend so zwischen 350,00 und 500,00 Euro. Dazu eventuell Wechsel der Thermostatventile gegen Voreinstellbare(sollten diese nicht schon vorhanden sein.)
Also Firma suchen, die sowas anbietet und beauftragen.

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

ich habe Heizkörperrippen und keine Drosselventil.

Nur im Dachgeschoss, die wurden später eingebaut und haben

unten Drosselventile.

Wie wird und kann da ein abgleich gemacht werden ?

Da müßte alles Wasser ablassen und Ventile einsetzen..?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

ich habe Heizkörperrippen und keine Drosselventil.

Nur im Dachgeschoss, die wurden später eingebaut und haben

unten Drosselventile.

Wie wird und kann da ein abgleich gemacht werden ?

Da müßte alles Wasser ablassen und Ventile einsetzen..?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Ellern antwortete vor 14 Jahren

Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

oelheizer antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?
Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?
Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?
Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Grüße
Frank

oelheizer antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?
Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?
Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?
Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Grüße
Frank

Ellern antwortete vor 14 Jahren
oelheizer:
Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?

Ja das kannst Du.

Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?

Rechnung reicht nicht, Du mußt den Nachweis erbringen. Aber zu einem Hydraulischen Abgleich gehört die Berechnung. In dieser Berechnung muß der errechnete und der tatsächliche Einstellwert notiert und vom Fachunternehmen Unterschrieben werden

Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?

Dann muß man die Ventile (oder Einsätze) austauschen lassen.

Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Das kann Dir dann die beauftragte Firma sagen ob das mit Deinen Ventilen geht

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren
oelheizer:
Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?

Ja das kannst Du.

Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?

Rechnung reicht nicht, Du mußt den Nachweis erbringen. Aber zu einem Hydraulischen Abgleich gehört die Berechnung. In dieser Berechnung muß der errechnete und der tatsächliche Einstellwert notiert und vom Fachunternehmen Unterschrieben werden

Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?

Dann muß man die Ventile (oder Einsätze) austauschen lassen.

Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Das kann Dir dann die beauftragte Firma sagen ob das mit Deinen Ventilen geht

Gruß
Michael

lp900 antwortete vor 14 Jahren

Meiner bescheidenen Ansicht nach ist der hydraulische Abgleich eine neue Möglichkeit zum Geld abzocken. Wie eben viele in den letzten Jahren auf das Betreiben von Lobbyisten hin erlassene „Vor“schriften unserer Oberen.

Ich habe den Abgleich auch machen lassen, investiert in die Berechnung, den Kauf der voreinstellbaren Ventile, den Einbau.

Eine nennenswerte Verbesserung vermag ich nicht festzustellen, wohl aber den Abfluß der Geldmittel für die Maßnahme.

lp900 antwortete vor 14 Jahren

Meiner bescheidenen Ansicht nach ist der hydraulische Abgleich eine neue Möglichkeit zum Geld abzocken. Wie eben viele in den letzten Jahren auf das Betreiben von Lobbyisten hin erlassene „Vor“schriften unserer Oberen.

Ich habe den Abgleich auch machen lassen, investiert in die Berechnung, den Kauf der voreinstellbaren Ventile, den Einbau.

Eine nennenswerte Verbesserung vermag ich nicht festzustellen, wohl aber den Abfluß der Geldmittel für die Maßnahme.

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Es soll auch Anlagen geben, die vor dem Bau berechnet und dann entsprechend dieser Berechnug auch installiert wurden. Bei diesen Anlagen bringt die Neuberechnung sowie die Einstellung über die Ventile garnichts, da sie schon über das Rohrnetz abgeglichen sind. Allein der Nachweis für die BAFA wird ohne die Unterlagen schwierig.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Es soll auch Anlagen geben, die vor dem Bau berechnet und dann entsprechend dieser Berechnug auch installiert wurden. Bei diesen Anlagen bringt die Neuberechnung sowie die Einstellung über die Ventile garnichts, da sie schon über das Rohrnetz abgeglichen sind. Allein der Nachweis für die BAFA wird ohne die Unterlagen schwierig.

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren
Ellern:
Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Michael, danke für die Antwort.

Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren
Ellern:
Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Michael, danke für die Antwort.

Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Ellern antwortete vor 14 Jahren
Manfred:
(Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Nein nicht unbedingt austauschen, schraub mal einen Thermostatkopf ab und sieh mal nach, ob dort schon ein Einstellring vorhanden ist. Danfos war der erste, der damit angefangen hat. Wenn nicht reicht es eventuell nur die Einsätze zu tauschen, wenn es dafür welche gibt.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren
Manfred:
(Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Nein nicht unbedingt austauschen, schraub mal einen Thermostatkopf ab und sieh mal nach, ob dort schon ein Einstellring vorhanden ist. Danfos war der erste, der damit angefangen hat. Wenn nicht reicht es eventuell nur die Einsätze zu tauschen, wenn es dafür welche gibt.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

So etwas in der Art meine ich.Thermostateinsätze

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

So etwas in der Art meine ich.Thermostateinsätze

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

sind keine verstellringe vorhanden. Sind Stinknormale

Ventile vom DANFOSS THERMOSTAT. Schade Hydraulischer Abgleich
bei ohne Ventiltausch ist nicht möglich.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

sind keine verstellringe vorhanden. Sind Stinknormale

Ventile vom DANFOSS THERMOSTAT. Schade Hydraulischer Abgleich
bei ohne Ventiltausch ist nicht möglich.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
winnie3pooh antwortete vor 15 Jahren

Hallo Leute,

Hab da noch ein Problem mit dem hydraulischen Abgleich. Ein HB von dem ich eigentlich einen Gse 40 mit Puffern einbauen lassen möchte sagt er kann das bei mir nicht machen.

Ich habe ein Einrohrsystem. Er sagt das wäre technisch nicht möglich. Habe jetzt bedenken dass ich die 1000€ Förderung nicht bekomme.
Auf meine Frage wie ich dann an die Förderung komme sagte er dass er mir schriftlich bestätigt dass es bei meinem System nicht möglich ist und die BAFA das anerkannt hatte. Bei einem anderen Kunden von ihm ging das.

Leider finde ich auch keinen anderen HB der mir dann nur den Abgleich macht.Die anderen die einen Abgleich evtl drauf hätten wollen keinen Atmos einbauen.

Da ist guter Rat teuer.

Gruß Achim



21 Antworten
Ellern antwortete vor 14 Jahren

Ich möchte es mal so sagen, der hydraulische Abgleich hat ja mit der Kesselmarke erst einmal nichts zu tun. Normalerweise kann die Berechnung und den Abgleich jeder vernünftige Heizungsbauer machen. Kostet bei uns in der Gegend so zwischen 350,00 und 500,00 Euro. Dazu eventuell Wechsel der Thermostatventile gegen Voreinstellbare(sollten diese nicht schon vorhanden sein.)
Also Firma suchen, die sowas anbietet und beauftragen.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Ich möchte es mal so sagen, der hydraulische Abgleich hat ja mit der Kesselmarke erst einmal nichts zu tun. Normalerweise kann die Berechnung und den Abgleich jeder vernünftige Heizungsbauer machen. Kostet bei uns in der Gegend so zwischen 350,00 und 500,00 Euro. Dazu eventuell Wechsel der Thermostatventile gegen Voreinstellbare(sollten diese nicht schon vorhanden sein.)
Also Firma suchen, die sowas anbietet und beauftragen.

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

ich habe Heizkörperrippen und keine Drosselventil.

Nur im Dachgeschoss, die wurden später eingebaut und haben

unten Drosselventile.

Wie wird und kann da ein abgleich gemacht werden ?

Da müßte alles Wasser ablassen und Ventile einsetzen..?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

ich habe Heizkörperrippen und keine Drosselventil.

Nur im Dachgeschoss, die wurden später eingebaut und haben

unten Drosselventile.

Wie wird und kann da ein abgleich gemacht werden ?

Da müßte alles Wasser ablassen und Ventile einsetzen..?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Ellern antwortete vor 14 Jahren

Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

oelheizer antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?
Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?
Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?
Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Grüße
Frank

oelheizer antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?
Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?
Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?
Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Grüße
Frank

Ellern antwortete vor 14 Jahren
oelheizer:
Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?

Ja das kannst Du.

Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?

Rechnung reicht nicht, Du mußt den Nachweis erbringen. Aber zu einem Hydraulischen Abgleich gehört die Berechnung. In dieser Berechnung muß der errechnete und der tatsächliche Einstellwert notiert und vom Fachunternehmen Unterschrieben werden

Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?

Dann muß man die Ventile (oder Einsätze) austauschen lassen.

Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Das kann Dir dann die beauftragte Firma sagen ob das mit Deinen Ventilen geht

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren
oelheizer:
Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?

Ja das kannst Du.

Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?

Rechnung reicht nicht, Du mußt den Nachweis erbringen. Aber zu einem Hydraulischen Abgleich gehört die Berechnung. In dieser Berechnung muß der errechnete und der tatsächliche Einstellwert notiert und vom Fachunternehmen Unterschrieben werden

Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?

Dann muß man die Ventile (oder Einsätze) austauschen lassen.

Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Das kann Dir dann die beauftragte Firma sagen ob das mit Deinen Ventilen geht

Gruß
Michael

lp900 antwortete vor 14 Jahren

Meiner bescheidenen Ansicht nach ist der hydraulische Abgleich eine neue Möglichkeit zum Geld abzocken. Wie eben viele in den letzten Jahren auf das Betreiben von Lobbyisten hin erlassene „Vor“schriften unserer Oberen.

Ich habe den Abgleich auch machen lassen, investiert in die Berechnung, den Kauf der voreinstellbaren Ventile, den Einbau.

Eine nennenswerte Verbesserung vermag ich nicht festzustellen, wohl aber den Abfluß der Geldmittel für die Maßnahme.

lp900 antwortete vor 14 Jahren

Meiner bescheidenen Ansicht nach ist der hydraulische Abgleich eine neue Möglichkeit zum Geld abzocken. Wie eben viele in den letzten Jahren auf das Betreiben von Lobbyisten hin erlassene „Vor“schriften unserer Oberen.

Ich habe den Abgleich auch machen lassen, investiert in die Berechnung, den Kauf der voreinstellbaren Ventile, den Einbau.

Eine nennenswerte Verbesserung vermag ich nicht festzustellen, wohl aber den Abfluß der Geldmittel für die Maßnahme.

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Es soll auch Anlagen geben, die vor dem Bau berechnet und dann entsprechend dieser Berechnug auch installiert wurden. Bei diesen Anlagen bringt die Neuberechnung sowie die Einstellung über die Ventile garnichts, da sie schon über das Rohrnetz abgeglichen sind. Allein der Nachweis für die BAFA wird ohne die Unterlagen schwierig.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Es soll auch Anlagen geben, die vor dem Bau berechnet und dann entsprechend dieser Berechnug auch installiert wurden. Bei diesen Anlagen bringt die Neuberechnung sowie die Einstellung über die Ventile garnichts, da sie schon über das Rohrnetz abgeglichen sind. Allein der Nachweis für die BAFA wird ohne die Unterlagen schwierig.

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren
Ellern:
Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Michael, danke für die Antwort.

Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren
Ellern:
Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Michael, danke für die Antwort.

Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Ellern antwortete vor 14 Jahren
Manfred:
(Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Nein nicht unbedingt austauschen, schraub mal einen Thermostatkopf ab und sieh mal nach, ob dort schon ein Einstellring vorhanden ist. Danfos war der erste, der damit angefangen hat. Wenn nicht reicht es eventuell nur die Einsätze zu tauschen, wenn es dafür welche gibt.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren
Manfred:
(Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Nein nicht unbedingt austauschen, schraub mal einen Thermostatkopf ab und sieh mal nach, ob dort schon ein Einstellring vorhanden ist. Danfos war der erste, der damit angefangen hat. Wenn nicht reicht es eventuell nur die Einsätze zu tauschen, wenn es dafür welche gibt.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

So etwas in der Art meine ich.Thermostateinsätze

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

So etwas in der Art meine ich.Thermostateinsätze

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

sind keine verstellringe vorhanden. Sind Stinknormale

Ventile vom DANFOSS THERMOSTAT. Schade Hydraulischer Abgleich
bei ohne Ventiltausch ist nicht möglich.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

sind keine verstellringe vorhanden. Sind Stinknormale

Ventile vom DANFOSS THERMOSTAT. Schade Hydraulischer Abgleich
bei ohne Ventiltausch ist nicht möglich.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Feueresel antwortete vor 16 Jahren

Es war einmal ein HB und dieser wurde dummerweise von mir gefragt, wie es mit dem „Hydraulikplan“ ausschaut!?

Seine Antwort habe ich verdrängt, doch gibt es nur zwei Möglichkeiten,…a. Er war zu faul oder b. Er hatte keine Ahnung.

Nun vom letzteren habe ich auch genug, mal sehen ob zwischen dem H-Plan und dem Abgleich wenigstens ein Verwandtschaftliches Verhältnis besteht.

Habe das hier gefunden und hoffe das es „Eure“ Überprüfung standhält und von nutzen für @lle sein kann.

Mit besten Grüßen
Wong

Hydraulischer Abgleich

Was ist ein hydraulischer Abgleich?
Nun, volkstümlich gesprochen eine ziemliche Fummelei an den ganzen Heizkörpern im Hause.
Dazu ein paar Grundweisheiten aus der Strömungs- und Wärmelehre.

Um einen guten Wirkungsgrad zu erzielen ist eine möglichst große Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf wichtig, und zwar bei einer möglichst niedrigen Vorlauftemperatur (denn je heißer desto Energieverbrauch).
Der Fachmann nennt das die Temperatur-Spreizung.

Also soll das Heizungswasser, so bald es die Radiatoren (Heizkörper) erreicht hat, seine Wärme vollständig an den Raum abgeben und erst dann, reichlich abgekühlt, zurück zur Heizung fließen.
Ein guter Heizkörper ist also im Betrieb oben fühlbar warm (nicht heiß), und unten … kalt.
Da sich aber nun das Heizwasser im verzweigten Netz der Heizungsrohre gerne den Weg des geringsten Widerstandes sucht, kann es passieren, dass es a) Heizkörper (in der Nähe des Hauptranges / an kurzem Weg) gibt, die bevorzugt bedient werden und b) solche, die eher zu kurz kommen, weil sie weit entfernt liegen.

http://www.walther-mathieu.de/PROJECTS/VILLA_WILSBERG/Hydraulischer_Abgleich-OHNE.jpg

http://www.walther-mathieu.de/PROJECTS/VILLA_WILSBERG/Solarenergie.html



97 Antworten
Ellern antwortete vor 14 Jahren

Ich möchte es mal so sagen, der hydraulische Abgleich hat ja mit der Kesselmarke erst einmal nichts zu tun. Normalerweise kann die Berechnung und den Abgleich jeder vernünftige Heizungsbauer machen. Kostet bei uns in der Gegend so zwischen 350,00 und 500,00 Euro. Dazu eventuell Wechsel der Thermostatventile gegen Voreinstellbare(sollten diese nicht schon vorhanden sein.)
Also Firma suchen, die sowas anbietet und beauftragen.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Ich möchte es mal so sagen, der hydraulische Abgleich hat ja mit der Kesselmarke erst einmal nichts zu tun. Normalerweise kann die Berechnung und den Abgleich jeder vernünftige Heizungsbauer machen. Kostet bei uns in der Gegend so zwischen 350,00 und 500,00 Euro. Dazu eventuell Wechsel der Thermostatventile gegen Voreinstellbare(sollten diese nicht schon vorhanden sein.)
Also Firma suchen, die sowas anbietet und beauftragen.

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

ich habe Heizkörperrippen und keine Drosselventil.

Nur im Dachgeschoss, die wurden später eingebaut und haben

unten Drosselventile.

Wie wird und kann da ein abgleich gemacht werden ?

Da müßte alles Wasser ablassen und Ventile einsetzen..?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

ich habe Heizkörperrippen und keine Drosselventil.

Nur im Dachgeschoss, die wurden später eingebaut und haben

unten Drosselventile.

Wie wird und kann da ein abgleich gemacht werden ?

Da müßte alles Wasser ablassen und Ventile einsetzen..?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Ellern antwortete vor 14 Jahren

Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

oelheizer antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?
Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?
Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?
Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Grüße
Frank

oelheizer antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?
Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?
Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?
Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Grüße
Frank

Ellern antwortete vor 14 Jahren
oelheizer:
Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?

Ja das kannst Du.

Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?

Rechnung reicht nicht, Du mußt den Nachweis erbringen. Aber zu einem Hydraulischen Abgleich gehört die Berechnung. In dieser Berechnung muß der errechnete und der tatsächliche Einstellwert notiert und vom Fachunternehmen Unterschrieben werden

Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?

Dann muß man die Ventile (oder Einsätze) austauschen lassen.

Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Das kann Dir dann die beauftragte Firma sagen ob das mit Deinen Ventilen geht

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren
oelheizer:
Hallo,

also kann ich die Anlage montiere,vom Schornsteinfeger
abnehmen lassen,
und dann einen Fachbetrieb zum Abgleich beauftragen?

Ja das kannst Du.

Bekommt man dann ein Protokoll für die Bafa,
oder reicht dann die Rechnung?

Rechnung reicht nicht, Du mußt den Nachweis erbringen. Aber zu einem Hydraulischen Abgleich gehört die Berechnung. In dieser Berechnung muß der errechnete und der tatsächliche Einstellwert notiert und vom Fachunternehmen Unterschrieben werden

Also wenn das mit alten Ventilen/Heizkörpern nicht einzustellen ist = keine Förderung?

Dann muß man die Ventile (oder Einsätze) austauschen lassen.

Ich hab bei jedem Heizkörper unten ein Abtellventil,
oben ein Thermostat.

Das kann Dir dann die beauftragte Firma sagen ob das mit Deinen Ventilen geht

Gruß
Michael

lp900 antwortete vor 14 Jahren

Meiner bescheidenen Ansicht nach ist der hydraulische Abgleich eine neue Möglichkeit zum Geld abzocken. Wie eben viele in den letzten Jahren auf das Betreiben von Lobbyisten hin erlassene „Vor“schriften unserer Oberen.

Ich habe den Abgleich auch machen lassen, investiert in die Berechnung, den Kauf der voreinstellbaren Ventile, den Einbau.

Eine nennenswerte Verbesserung vermag ich nicht festzustellen, wohl aber den Abfluß der Geldmittel für die Maßnahme.

lp900 antwortete vor 14 Jahren

Meiner bescheidenen Ansicht nach ist der hydraulische Abgleich eine neue Möglichkeit zum Geld abzocken. Wie eben viele in den letzten Jahren auf das Betreiben von Lobbyisten hin erlassene „Vor“schriften unserer Oberen.

Ich habe den Abgleich auch machen lassen, investiert in die Berechnung, den Kauf der voreinstellbaren Ventile, den Einbau.

Eine nennenswerte Verbesserung vermag ich nicht festzustellen, wohl aber den Abfluß der Geldmittel für die Maßnahme.

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Es soll auch Anlagen geben, die vor dem Bau berechnet und dann entsprechend dieser Berechnug auch installiert wurden. Bei diesen Anlagen bringt die Neuberechnung sowie die Einstellung über die Ventile garnichts, da sie schon über das Rohrnetz abgeglichen sind. Allein der Nachweis für die BAFA wird ohne die Unterlagen schwierig.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

Es soll auch Anlagen geben, die vor dem Bau berechnet und dann entsprechend dieser Berechnug auch installiert wurden. Bei diesen Anlagen bringt die Neuberechnung sowie die Einstellung über die Ventile garnichts, da sie schon über das Rohrnetz abgeglichen sind. Allein der Nachweis für die BAFA wird ohne die Unterlagen schwierig.

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren
Ellern:
Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Michael, danke für die Antwort.

Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren
Ellern:
Der Hydraulische Abgleich sollte vorzugsweise immer am Thermostatventil vorgenommen werden. (Vorrausgesetzt es handelt sich um eine Zweirohranlage)
Mal ein Beispiel:
Ich habe einen Heizkörper einzustellen mit einem Massenstrom von 21,5kg/h. Dazu muß ich einen Differenzdruck von 100mbar am Heizkörper abbauen. Das würde eine Voreintellung am Thermostatventil von 2,0 erfordern. Bei der Rücklaufverschraubung entspricht das in etwa einem Einstellwert von 1/4 Umdrehung (also fast zu) Damit befinde ich mich aber schon in einen nichtakzeptablen Grenzbereich
Bitte das Beispiel jetzt nicht als referenz nehmen ich habe zur besseren Darstellung eine extrem kritische Anlage angenommen.
Wenn Du in deiner Anlage gar keine Thermostatventile oder Absperrventile hast hilft nur Wasser ablassen und Ventile komplett austauschen. Solltest Du schon Ventile haben kann man eventuell nur die Einsätze tauschen. Dafür gibt es spezielle Schleusen (Ich habe die von Oventrop alt und Heimeier)damit kann man unter Druck die Einsätze austauschen.

Gruß
Michael

Michael, danke für die Antwort.

Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Ellern antwortete vor 14 Jahren
Manfred:
(Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Nein nicht unbedingt austauschen, schraub mal einen Thermostatkopf ab und sieh mal nach, ob dort schon ein Einstellring vorhanden ist. Danfos war der erste, der damit angefangen hat. Wenn nicht reicht es eventuell nur die Einsätze zu tauschen, wenn es dafür welche gibt.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren
Manfred:
(Bei mir HZ Bj.77 Foto Signatur, damals alles recht dicke schwarzrohre verbaut. Auf dem Heizkörperventil steht DANFOSS THERMOSTAT.

Du meinst die Ventile auswechseln ?

Nein nicht unbedingt austauschen, schraub mal einen Thermostatkopf ab und sieh mal nach, ob dort schon ein Einstellring vorhanden ist. Danfos war der erste, der damit angefangen hat. Wenn nicht reicht es eventuell nur die Einsätze zu tauschen, wenn es dafür welche gibt.

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

So etwas in der Art meine ich.Thermostateinsätze

Gruß
Michael

Ellern antwortete vor 14 Jahren

So etwas in der Art meine ich.Thermostateinsätze

Gruß
Michael

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

sind keine verstellringe vorhanden. Sind Stinknormale

Ventile vom DANFOSS THERMOSTAT. Schade Hydraulischer Abgleich
bei ohne Ventiltausch ist nicht möglich.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Michael,

sind keine verstellringe vorhanden. Sind Stinknormale

Ventile vom DANFOSS THERMOSTAT. Schade Hydraulischer Abgleich
bei ohne Ventiltausch ist nicht möglich.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred