Fragen und AntwortenNaja, die haben es ja!
Dieter_R antwortete vor 17 Jahren

Wiedeking winken 100 Millionen Euro

Noch ist unklar, ob er geht – doch falls Porsche-Chef Wiedeking das Unternehmen verlässt, kann er mit der höchsten Abfindung rechnen, die je einem deutschen Manager gezahlt worden ist. Experten gehen von mehr als 100 Millionen Euro aus.
(Spiegelonline)
Mir scheint bei Porsche boomt es zur Zeit!

Gruß
Thomas



8 Antworten
Rhoenheizer antwortete vor 17 Jahren

Is ja wieder typisch.
Porsche hat die höchste Verschuldung aller Zeiten und zahlt für diese Misere dann die höchste Abfindung aller Zeiten.

Ich hab echt den falschen Beruf gelernt oder zu viel Gewissen,wer weiß.

Rolf antwortete vor 17 Jahren

Hallo Thomas,
Porsche ist ja eigentlich kein Autobauer mehr,sondern eher ein Hedgefond oder so etwas ähnliches.
Da gelten andere Regeln

Gruß Rolf

jupdida antwortete vor 17 Jahren
Rhoenheizer:

Porsche hat die höchste Verschuldung aller Zeiten und zahlt für diese Misere dann die höchste Abfindung aller Zeiten.

Naja, ich bin auch kein freund so hoher summen, aber fakt ist das der Wendelin das Unternehmen Porsche vom Sanierungsfall in den Gewinn zurückführte.
Und genauso ist fakt das die entscheidung VW zu übernehmen eine strategische war und somit mit sicherheit von den Besitzern getroffen wurde. Der Wendelin sollte das dann umsetzen und fiel dabei auf die nase.

Pflaume antwortete vor 17 Jahren

Nun, wenn Wendelin damals nicht mit eigenem Geld, und noch wichtiger seinem Können, sich damals am Pleiteunternehmen Porsche beteiligt hätte, wäre Porsche damals in den Konkurs gegangen. Was sind da 100 oder auch 500 Mio.?
Dank Wendelin haben die seither zig Milliarden verdient (jetzt kommen wieder welche und sagen, ja das waren die Arbeiter, nun, die Arbeiter waren es nur deshalb, weil sie dank Wendelin und der Mios, die er aus Privatvermögen in die Fa. steckte, nicht stempeln mußten).
Und Porsche ist eines der reichsten Unternehmen in Deutschland, die müßten nur Ihren Anteil an VW-Aktien teilweise verkaufen, (rechnet mal deren Anteil an VW-Aktien zum derzeitigen Kurs von kanpp 250 Euro, damit könnten die den ganzen Daimler zum aktuellen Kurs kaufen) nur das wollen sie nicht, denn nur wenn sie überschuldet sind, bekommen sie evtl. günstige Kredite über Staatsgarantien.
Das Problem ist eben, Piech will den Wendelin loswerden, damit er mehr Einfluß auf Porsche bekommt, und damit Wendelin geht, muß man ihn eben locken.
Die Sache sieht hier also ganz anders aus, als bei den Banken, wo die Vorstände mit ihren Mitarbeitern die Banken gegen die Wand gefahren haben, und nun noch hunderte von Mio., teilweise noch deutlich mehr für Ihre Unfähigkeit fordern, damit sie einem (wie auch immer fähigen Nachfolger) Platz machen, damit der versuchen kann, die Bank mit dem Geld der Steuerzahler zu retten.

Grüße
Pflaume

Dieter_R antwortete vor 17 Jahren

Moin.

Es geht mal wieder ums Geld und wem es zu gönnen ist:-))

Im Großen und Ganzen teile ich die Ansicht von Pflaume. Porsche ohne Wendelin Wiedekind war die Ferrari ohne Michael Schumacher; ohne wirkliche Leitfiguren mit klaren Zielen und Visionen, welche durch harte Arbeit auch umgesetzt wurden.

Wendelin Wiedekind hat mit sehr viel Fleiß, der richtigen Nase und der richtigen Peitsche den Laden wieder auf Vordermann gebracht.

Das Desaster mit VW ist ganz sicher nicht auf seinem Mist gewachsen. Für so einen Deal braucht es Mehrheitsentscheidungen der Verantwortlichen. Einer alleine entscheidet das nicht.

Die Sache mit den 100 Millionen steht noch nicht einmal fest, und schon wird ihm die die Aussicht drauf missgönnt.

Irgendwie typisch deutsch. Geld ist verpönt, hat aber da zu sein.

Und natürlich sozial verträglich verteilt. Was immer das auch heißen mag.

Oder noch besser: so wie Oskar Lafontaine, welcher gerne das Volk am erwirtschafteten Vermögen teilhaben lassen möchte.

Ich würde gerne wissen wie der Herr Lafontaine reagiert, wenn aufs Mal sein Gärtner bei ihm klingelt und von ihm verlangt, seinen Swimmingpool benutzen zu dürfen, nur weil der Gärtner seinen Rasen gemäht hat.

Es gibt Sachen, die verstehe ich nicht. Wie übrigens viele andere Ausländer auch 🙂

Macht’s gut

Dieter

heizer08 antwortete vor 17 Jahren

ich finde, über diese paar Millionen sollte man sich nicht aufregen!! Dies sind ja keine Steuergelder ,wie bei anderen Bankensesselfurzer,die den ganzen „Scheiß“ angerichtet haben!!Ausserdem gehe ich davon aus,daß hiervon der Spitzensteuersatz fällig ist.

jupdida antwortete vor 17 Jahren
Dieter_R:

Ich würde gerne wissen wie der Herr Lafontaine reagiert, wenn aufs Mal sein Gärtner bei ihm klingelt und von ihm verlangt, seinen Swimmingpool benutzen zu dürfen, nur weil der Gärtner seinen Rasen gemäht hat.

Macht’s gut

Dieter

Der Lafontaine ist für mich schlimmer als ein rotes tuch!

wie kann man nur eine Person wählen die nach einer gewonnenen Wahl(= auftrag des Volkes) nach nur wenigen Monaten Ministerdasein aufgrund einer Entscheidung unseres „Basta-Gerds“ den ganzen Krempel hinwirft und sich schmollend in seine villa zurückzieht!?
so einer müßte Politikverbot auf Lebenszeit bekommen!!!!

ganz zu schweigen davon das er an der Saar nach einem Rotlichtskandal „in der Versenkung“ verschwand.

und dann irgendwann paktiert er mit den Linken ( für mich ex-SED) und fängt an vom „erwirtschafteten Volksvermögen“ der Unternehmer zu faseln und vom „Umverteilen“.
Ja, Hallo!
so fing der Kommunismus auch mal an!
Im ex-DDR gebiet hat schonmal ein Saarländer so’n schei… verzapft!

Dieter_R antwortete vor 17 Jahren

Moin Jupdida,

exakt so sehe ich das auch.

Der hat noch so ein par Schoten drauf: alle Enkommen ab 500’000 EUR sollen 80% EInkommensteuer bezahlen, so seien alle unmoralischen Einkommen erfasst.

Wie er dann seine Villa finanzieren will….

Nakte Tatsachen, nämlich dass heute 16% der Bevölkerung (die verpönten Oberen) 86% der EInkommenssteuer leisten fallen Ihm dann nicht mehr ein oder werden einfach verdrängt.

Geld und Rot; irgendwie gibts da massive Chemiestörungen

Machts gut

Dieter