Optimierung des Brennstofferbrauches 15.05. 2010
Hallo Holzvergasergemeinde !
Ich mache keine Nachtabsenkung und lade meine Pufferspeicher auf 84°C -87°C auf.
Habe ein Endreihenhaus Baujahr 1980 (115 m2 ) mit nachträglichlicher Außenisolierung ( 2008 )
und 5 cm Styrorporisolierung im Innenbereich der Außenwände und der Kellerdecke ( 1984 ).
Fahre die Raumtemperatur in der Übergangszeit und im Winter zwischen 20°C – 21°C über
die Pufferspeicher, die gleichzeitig die Warmwasserversorgung (indirekt )aufheizen ( 55°C – 65°C ).
Es ist ein Zweipersonenerwachsenenhaushalt.
Wohnzimmer – Küche – Bad : 20°C bis 21°C
Kinderzimmer : 16°C – 18°C
Schlafzimmer : 16°C – 18°C
Die Heizungsanlage wird über eine Zeitschaltuhr wie folgt betrieben :
7°° – 10°° EIN
12°° – 14°° EIN
15°° -17°° EIN
18°° – 22°° EIN
Die tiefste morgentliche Temperatur Wohnzimmer – Küche – Bad betrug 18,5°C – 19,5°C um 7°°.
Morgens nach dem Aufstehen ( 9°° ) 19,8°C – 20°C, um 10°° = 20°C – 20,5°C
Diese Zeituhreinstellungen entsprechen generell unseren induviduellen Gewohnheiten.
Würde ich die Raumtemperatur Wonzimmer, Küche, Bad auf 22°C -23°C erhöhen, würde
sich aus meiner Sicht ein wesentlich größerer Brennstoffbedarf ergeben.
22°C – 23°C halte ich persönlich im Winter für nicht erforderlich, da nicht so gesund (Ausnahme : FKK )
Meine Holzvergaserbrennzeiten :
Bei ca. -10°C = 1 Tag brennen, dann 1 Tag nicht brennen, Heizung und Warmwasser frei.
Bei ca. -5°C = 1 Tag brennen, dann 2 Tage nicht brennen, Heizung und Warmwasser frei.
Bei ca. +8°C = 1 Tag brennen, dann 3 Tage nicht brennen, Heizung und Warmwasser frei.
Bei ca. +12°C = 1 Tag brennen, dann 4 Tage nicht brennen, Heizung und Warmwasser frei.
Holzvergasereinstellung : Dauerlüfterbetrieb bei 180°C – 210°C .
Mein Brennstoffbedarf im Winter und der Übergangszeit :
12 – 14 Raummeter Buche / Eiche oder :
ca. 4 m3 Holz + 2 t Hartholzbriketts Buche / Eiche
Sommer : Kein Brennstoffbedarf, da Warmwasser über thermische Solaranlage erzeugt wird.
Meine Frage an Euch :
Kann ich meinen Brennstoffverbrauch noch optimieren. Was habt ihr
in Bezug auf Raumtemperatur und Brennstoffverbrauch für Erfahrungen gemacht.
Mit freundlichen Grüssen
Claus_Kriews
…, interessant wäre noch – die Wand-Temperatur von oder zum Nachbarn
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Hallo Claus,
ich denke du liegst schon recht gut mit deinem Verbrauch.
Deine Vorlauf- und Rücklauftemp. der Heizung wären noch interessant.
Ersetzen bei dir wirklich 4 m³ Holz und 2 T Hartholzbrikett ca. 13 m³ Buchenholz?
Übrigens schön das du deinen Namen verbessert hast, sah lustig aus
.
Haiio claus_kriews,
Ich glaube Du bist gut an der Nennleistung dran.
Jetzt sag uns noch die Kg zahl pro Abbrand.
Hallo Monty,
ich komme im tiefsten Winter mit 1 1/2 Ofenfüllung
Eichen/Buchen-Holz aus, dh. 1Tag brennen bei gleichzeitiger
Heizungs – und Warmwasserversorgung. Dann 2 ter Tag nur Speicherversorgung ( Heizung + Warmwasser ).
3 Tag brennen.
Genaue Angabe kann ich für Folgendes machen:
Für oben beschriebenes :
40 kg Hartholzbriketts + 5 – 6 Scheite 55 cm langes Hartholz.
Habe ich 2009 -2010 ausprobiert.
Fahre normalerweise nur mit Holz.
Nur diesen Winter gemischt, da mein gelagertes Holz noch nicht trocken war, wie ich meinte. Mein Holz trockne ich überdacht. Habe dieser Tage festgestellt das mein gelagertes Holz (Feb. 2009 – Mai 2010 ) nur noch 12-14% Restfeuchte hat.
Erstaunlich, da die Experten von einer Lagerung von mindestens 2 Jahren sprechen. Ich nehme an, das ich dieses Holz ohne bedenken ab Okt.2010 verheizen kann. Deine Meinung würde mich interessieren.
Werde im nächsten Winter mal meine Innenwandtemperaturen messen.
Mit freundlichen Grüssen
Claus_Kriews
Hallo Volli,
Geregelter Heizugsvorlauf zwischen 60°C und 70°C.
Rücklaufbeobachtung max. 40°C-45°C.
mfg Claus_Kriews
Mein Holz trockne ich überdacht. Habe dieser Tage festgestellt das mein gelagertes Holz (Feb. 2009 – Mai 2010 ) nur noch 12-14% Restfeuchte hat.
Hallo,
genau so mache ich es auch, ich benötige genau für fast 9,5RM fertig gemacht so das ich es nur noch herraus nehmen muß 13 Monate da ist es trocken, war selbst überrascht wie schnell es geht wolte ich auch erst nicht so Recht glauben.
Hallo Claus,
60-70C° im Vorlaus find ich etwas hoch. Ich gehe bei dir von Flachheizkörpern aus.
Als mich früher meine Heizung noch nicht interessiert hatte waren bei mir auch so 60-65C° max. im VL. Nachdem ich dann das Oel selber kaufen musste ging die Optimiererei los.
Viel geholfen hat der hydraulische Abgleich der Anlage. Die VL-Temp. konnte ich fast 15C° senken bei gleichem Komfort. Bei der Gelegenheit hab ich die alten HK-Pumpen durch Alha-2 ersetzt. 7W und 15W statt 60W und 70W und keine Geräusche an den Heizkörpern waren die Folge.
Geringe VL-Temp. schonen auch die Puffer.
Aber im Grunde liegst du schon gut.
Hallo claus_kriews,
Das mit der Trocknung kann schon sein. Dein Holz ist überdacht und wenn gut Luft durchgeht ist das super.
Wenn Du mit Deinen Puffer so hinkommst ist das auch super.
Was mich noch etwas stört ist der Verbrauch.
40 Kg HBK sind ca. 200 Kw plus 5-6 Scheite Holz sind auch noch 10 Kg ca. 40 Kw. Das ist meiner Meinung recht viel.
Wenn ich mich irre bitte ich um aufklärung.
Wie ist das Delta T der Puffer?
Ich weiß das man nur mit WMZ genaue Angaben machen kann über die Abgegebene Leistung. Also können wir nur schätzen.
Auch gebe ich Volli recht das der VL zu hoch ist.
Hallo Monty,
kannst du das mit dem delta T etwas genauer erklären.
Was für ein Delta T vom Puffer meinst du.
Vor dem Heizen-nach dem Heizen?
Nach dem Heizen und dem Start am morgen ?
Die Aufheizung bei mir erfolgt, wenn die Pufferspeicher auf 40°C-45°C gefallen sind.
Grüsse
Claus_Kriews
Hallo claus_kriews,
Wieviel Grad haben die Puffer wenn Du anheizt und wieviel Grad haben die Puffer wenn Du ausschaltest, das ist die Temperaturdifferenz.
Hallo Monty,
Start Brennen bei 35°C – 40°C
Ende Brennen 84°C-87°C
Temperaturdifferenz max. 52°C
Temperaturdifferenz min. 44 °C
Claus_Kriews
Hallo claus_kriews,
Warum sollen die Daten relativ genau sein?
An Deinem Beispiel sieht man die differenzen.
2.300 l x 1,16 x 52° = 138,73 Kw
2.300 l x 1,16 x 44° = 117,32 Kw
Dfferenz ca. 20 Kw
2.000 l x 1,16 x 52° = 117,32 Kw
2.000 l x 1,16 x 44° = 102,08 Kw
Differenz ca. 18 Kw
Wenn wir jetzt noch ca. 20 Kw für die HZG rechnen und insgesamt
ca. 150 Kw annehmen kommst Du auf einen Wirkungsgrad von ca. 62 % . Nicht wirklich berauschend.
Hallo claus_kriews,
ca. 150 Kw annehmen kommst Du auf einen Wirkungsgrad von ca. 62 % . Nicht wirklich berauschend.
Gelten die Brennstoffverbrauchsangaben auch für den Winter 2009/2010, der ja noch nicht vorbei ist?
Ich hätte von einem 2008 sanierten Haus mit nur 115 qm auch schon etwas mehr erwartet, besonders bei den frostigen Sparbrötchenschlafzimmertemperaturen.
Es kommt wahrscheinlich an verschiedenen Ecken jeweils ein paar Prozentpunkte Verlust zusammen, eventuell verlustreiche (=> was heißt indirekte?)WW-Bereitung, vielleicht noch alte Fenster, fehlende Nachtabsenkung, vielleicht schlechte Pufferisolation (vielleicht noch Parallel oder Tichelmannverschaltung, so daß immer schön alle Puffer oben heiß sind und Wärme verlieren können, prinzipbedingt höhere Abgastemperaturen eines Atmos, fehlende Lambdaregelung der Sekundärluft, vielleicht kein Zugbegrenzer im Schornstein, keine Turbulatoren/Abgasbremsen, grobschlächtige Heizungsregelung, zu hohe Vorlauftemperaturen (=> zu kleine Heizkörper?)
Mehr fällt mir grad nicht ein
Das ist doch völlig egal. Der Wärmeverlust ergibt sich aus dem Isolierwert, der Fläche und dem Delta T vom Puffer zum Keller.
1 Puffer mit 80 Grad und dahinter 2 mit 20 verlieren genau die gleiche Menge Energie wie 3 mit 40 Grad oder 3 die zu einem drittel 80 Grad haben und zu je 2 dritteln 20 Grad.
Korrigiert mich wenn ich falsch liege.
Richtig ist hingegen, dass ein 80 Grad heißer Puffer 3 mal soviel Energie verliert wie ein 40 Grad heißer, wenn die Umgebungstemperatur 20 Grad beträgt.
Beides hat allerdings nichts miteinander zu tun.
Gruß Manuel
Hallo Volli,
Habe drei Flachheizkörper – rest Rippenrohrheizkörper
(Wohnzimmer,Küche, Schlafzimmer,Kinderzimmer ).
Kann Temperaturvorlauf Heizung bis auf 50°C geregelt absenken – je nach Jahreszeit.
Claus_Kriews
Hallo Monty,
meine Angaben beziehen sich auf die Heizung + Warmwasser für Duschen ,Geschirrspüler, Waschmaschine usw.
Mein 300 ltr. Solarspeicher wird im Winter vom Holzvergaser mitbetrieben.
Claus_Kriews
Hallo claus_kriews,
Bitte nicht falsch verstehen.
Wenn Du mit Deinem Verbrauch zufrieden bist ist alles OK.
Ich will nur darauf hinweisen, das der Verbrauch vielleicht etwas hoch ist.
Mach doch mal den Versuch, wenn es mal wärmer wird, und heize nur Deine Puffer auf bis Du 80° hast. Dann kannst Du einigermaßen sagen wie Dein Verbrauch ist.
Dann teile uns Deine Kg und Laufzeit mit.
Hallo spacy,
Puffer sind in Reihenschaltung und werden von mir auf 84°C manchmal auf 87°C hochgefahren so das ich am morgen 2000 ltr. heißes Wasser habe. Das sich dabei die Verluste erhöhen ist mir klar. Die Heizung wird übrigens von 22 Uhr abends bis 7 Uhr morgens ausgeschaltet auch wenn der Holzofen noch in Betrieb ist.
Ich will einfach kein Kesselsklave werden und so wenig als möglich den Holzofen betreiben müssen.
Claus_Kriews
Claus_Kriews
Hallo Monty,
Das ist sehr schwierig, da ab 78°C der Ladomat nicht mehr regelt.
Claus_Kriews
Hallo Monty,
wie kann ich meine nicht gewünschten Leerbeiträge löschen.
Hast du eine Idee ?
Claus_Kriews
Hallo spacy,
Puffer sind in Reihenschaltung und werden von mir auf 84°C manchmal auf 87°C hochgefahren so das ich am morgen 2000 ltr. heißes Wasser habe. Das sich dabei die Verluste erhöhen ist mir klar. Die Heizung wird übrigens von 22 Uhr abends bis 7 Uhr morgens ausgeschaltet auch wenn der Holzofen noch in Betrieb ist.
Ich will einfach kein Kesselsklave werden und so wenig als möglich den Holzofen betreiben müssen.
Claus_Kriews
Claus_Kriews
Hallo Claus,
vorne hast du geschrieben keine Nachtabsenkung…
Deine Frage ist streng genommen sinnlos ohne weitere präzise Angaben zu Heizanlage und Haus
Hallo Spacy,
meines Wissens versteht man unter Nachtabsenkung das automatsche herunterfahren der Heizkörpertemperatur auf einen bestimmten Temperaturwert der dann für den Zeitraum der Nachtabsenkung von der Heizungsanlage automatisch gehalten wird.
Bei mir wird die Raumheizung komplett abgeschaltet. So gesehen
habe ich natürlich eine Nachtabsenkung der Raumtemperatur,
aber kein Halten einer bestimmten Temperatur.
Ich habe deine Antwort irgendwie nicht verstanden.
Gruss
Claus_Kriews
Hallo claus,
Wie man komplette Beiträge löscht kann ich auch nicht sagen. Kann wahrscheinlich nur der Administrator.
Hätte ich auch schon gebraucht. Manchmal schreibt man dummes Zeug und bis man es merkt ist es schon zu spät.
Nun zu dem anderen Thema mit den 80° Puffer. Ich habe keinen Ladomat und will auch nicht darüber diskutieren.
Ich frage mich nur warum der Kessel erst 78° haben soll. Ich regele meinen RL auf 60° damit mir möglichst schnell die Energie in den Puffer geht. Ich will ja nicht die Umwelt oder den Keller heizen sondern die Puffer.
Hallo Claus,
was hast du nicht verstanden? Ohne präzise Ausdrucksweise und Angaben ist ein schriftlicher Dialog absolut ermüdend.
Außerdem hat Monty recht, auch wenn hier im Forum ettliche sind, die eine hohe Rücklauftemperatur irrwitzigerweise als effizient ansehen: Je größer die Temperaturdifferenz zwischen Vor und Rücklauf, desto effizienter sind die Wärmetauscher und die sind beim Atmos durchgängig sowieso relativ klein. Und die Abstrahlverluste vom Kessel selbst sind dann auch geringer, wegen niedrigerer Kesseltemperatur.
Das glaube ich sieht hier niemand so. Effizienter kann das niemals sein (zumindest was die Abstrahlverluste angeht), jedenfalls nicht wenn die Verbrennung in beiden Fällen gleich gut ist.
Viele User sind der Ansicht, dass der Kessel mit 70 Grad und mehr einfach besser und stabiler läuft. Ich auch. Es gibt hier auch User, die belegt haben (WMZ), dass bei ihnen der Gesamtwirkungsgrad mit einer Erhöhung der Temperatur besser geworden ist.
Gruß Manuel
Hallo Monty,
Die Kesseltemperatur kann natürlich kleiner sein (ab ca.60°-65°C )wegen möglicher Kondensatschäden am Kessel, außerdem wird dann natürlich wie du sagst der Wirkungsgrad größer.
Mit 78°C liege ich einfach auf der sicheren Seite. Die zusätzlich zu meinem Ladomaten mitgeliefert 72°C Patrone habe ich aus Faulheitsgründen nicht eingesetzt, sondern sie für den
Fall der Fälle griffbereit im KESSELRAUM gelagert. Werde mal checken ob es für den Ladomaten noch kleinere Patronen gibt.
Recht vielen Dank für Deine Ausführungen. Werde auch mal Lamdasonde ins Auge fassen – mal sehen was soetwas kostet.
Mit freundlichen Grüssen
Claus_Kriews
Hallo spacy,
wenn ich am Tag die Heizung ausschalte habe ich eine Tagabsenkung mache ich Nachst das Gleiche ist es eine Nachtabsenkung. Eine Nachtabsenkung heißt für mich aber „automatisch“.
Bleib cool, ich wollte dir nicht auf die Füsse treten, Menschen machen nun mal Fehler und ich zwinge keinen meine Beiträge zu lesen oder zu kommentieren.
Im übrigen, vielen Dank für deine Ausführungen. Bleib cool.
Mit freundlichen Grüssen
Claus_Kriews
Hallo Monty,
ich habe mir folgendes überlegt :
Um den Wirkungsgrad meines Holzvergasers genauer bestimmen zu können folgendes:
Da ich eine Pufferreihenschaltung habe müsste ich, um die von dir beschriebenen 80°C durchgehend bei 2000 ltr. zu erreichen, die Raumheizung abschalten und ausschließlich nur die Pufferspeicher und den 300 ltr. Solarspeicher betreiben und dabei die verbrauchte Holzmenge messen.
Was meinst DU !
Anmerkung :
Durch die Wahl meiner Hydraukik wird
bei Holzvergaserbetrieb das heiße Wasser zuerst durch die Heizungsunterstützungsheizschlange ( o Gott, was für ein langes Wort) meines 300 ltr. Solar-Speichers geführt (indirekte Aufheizung) und erst dann zur Pufferreihenschaltung. Außerdem
habe ich noch einen 80 ltr.Speicher in meiner Viessmann Gasanlage der automatisch vom Solarspeicher aufgeladen wird.(über eine externe Pumpe bei ausgeschalteter bzw. eingeschalteter Gasanlage – beides ist möglich)
Die Heizungsanlage wiederum wird vor dem Eintritt des heißen
Wassers in den 300 ltr. Solarspeichers mit einer seperaten Pumpe und einem Regelventil abgegriffen.
Mit freundlichen Grüssen
Claus_Kriews
Hallo claus_kriews,
Ist doch egal ob Du 2.000 l oder 2.300 l aufheizt.
Bei den jetztigen AT braucht die HZG nicht viel oder garnichts.
Das Du eine Reihenschaltung hast finde ich persönlich gut. Auch wenn die Meinungen im Forum unterschiedlich sind.
Ich will ja auch niemand bekehren, sondern nur Anregungen und Denkanstöße geben.
Auch ich habe viel gemacht und wieder verworfen am Kessel ( bis jetzt noch ohne flexen ). Bei mir waren es am Anfang 10 kg/std und jetzt, DANK AN DAS FORUM, nur noch 6 kg/std.
Daraus meine Erfahrung, das es ganz wichtig ist den Kaminzug zu kennen und wieviel kg Holz man verbraucht.
Notiere die Puffertemperaturen und werfe den Kessel an.
Mach ihn mit abgewogenem Holz voll und lasse ihn brennen bis er leer ist. Dann hast Du Daten mit denen man rechnen kann.
Hallo Monty,
werde in der nächsten Brennperiode deinen Vorschlag in die Tat umsetzen. Recht vielen Dank für deine Ausführungen.
Mit freundlichen Grüssen
Claus_Kriews
Hallo Monty,
Habe mir deine Ausführungen vom 19.05.10 gemerkt
und
habe erstmalig dieses Jahr den HV angeschmissen und
meinen Wirkunggrad ermittelt.
Falls ich mich nicht verrechnet habe : Es sind 89 %.
Würde dir meine File schicken, brauche aber deine e-mail adresse.
Deine Meinung ist gefragt.
Mit freundlichen Grüssen
Claus_Kriews
@ Claus,
89% Wow!!!!!!
Dann hat mein 18s 110%! Ich hab nämlich die Wärmepumpe am Abgasrohr angeschlossen….
So Spass bei Seite dann stelle deine Rechnung einfach hier ein dann rechnen Wir mit OK?
hallo
ja rechnung wäre super,…… dann vielleicht eine kurze erklärung dazu damit ich auchmal nachrechnen kann
.
mfg christian
Hallo Christian,
kann ich eine Excel-File wie ein Bild einstellen?
Claus_Kriews
Versuch mal Exel in Paint und dann ins Netz………
Oder mit „Alt + Druck“ nen Screenshot machen.
Den irgendwo einfügen und das Bild dann hochladen.
Gruß Manuel
Dieses Bild zeigt die Lage der Meßpunkte der Puffer 1 + 2
an.

Die Berechnung müßt ihr selbst ausführen.
Sollte kein Problem sein.
Hinweis :
Die mittlere Kesselanfangstemperatur entspricht
der Summe aller Anfangstemperaturen der Puffer 1 + 2 , geteilt durch 6.
Und der Wirkungsgrad wird errechnet :
Gespeicherte Wärmemenge aller Speicher geteilt durch den
Holzgesamtwärmewert.

Claus,
ich habe mal mit den bereitgestellten Daten gerechnet, und tatsächlich, die Rechnung stimmt, komme auf 90% Wirkungsgrad.
Ich selbst bin davon weit entfernt, aber auch bei Dir kann da etwas nicht stimmen. Es kommen immerhin 90% in den Puffern an, dazu kommt die Kesselaufwärmung, Abgas- und Abstrahlverluste.
Unsicherheitsfaktor bei den Angaben sehe ich zum einen bei dem Heizwert des Holzes (3500 kcal= 4,07 kwh, aber vielleicht war das Holz extrem trocken und hatte mehr), zum andern bei der verbrannten Menge (wirklich 40 kg genau abgewogen?).
Der 30 GSE verbraucht laut Hersteller 6-7 kg Holz/St. 40 kg in 9 Stunden sind nur 4,5 kg/st, das wäre extrem wenig.
Alles in allem zu gut um wahr zu sein. Sorry wenn ich skeptisch bleibe.
Hahneko
Hallo Haneko,
habe tatsächlich nur 40 Kg Holz verbraucht ( abgewogen ! ). Der Ordnung halber aber muß ich sagen, daß ich eine Veränderung an meinem HV durchgeführt hatte.
Ich hatte den Rauchgasfühler 2 im Sommer vom HV entfernt und dann in ca. 20 cm vom HV entfernt am Abgasrohr außen befestigt, außerdem war mein HV sauber gereinigt ( speziell die Schitze um den Wärmetauscher ). Die Fühlerleitung des Rauchgasfühlers 2 ist ja lang genug für eine solche Veränderung.
Ferner habe ich außerdem festgestellt, dass der Belimo zum ersten Male bei geschlossener Außenklappe während des Abbrandes regelt ( sonst war er bei Vollast immer geschlossen ). Ich führe das auf die nun schnellere Ansprechempfindlichkeit des Rauchgasfühlers 2 zurück.
Meine Puffer 1+2 sind übrigens mit 14 cm Styropor isoliert !
Wie dem auch sei, ich werde diesen Wirkungsgradtest zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen, da man bekanntlich auf einem Bein schlecht stehen kann!
Den kcal – Wert hatte ich aus der HV Bedienungsanleitung übernommen.
Mit freundlichen Grüssen
Claus_Kriews
Hallo Haneko,
hier einige Bilder über den Aufbau meiner Pufferspeicher 1 + 2



Mit freundlichen Grüssen
Claus_Kriews
Hallo claus_kriews,
Ist ein SUPER Ergebnis.
Für mich heißt, Deine Anlage ist OPTIMAL, zumindest was die Pufferladung betrifft. Also Verrohrung ( Wasserdurchfluß ), Pumpendrehzahl, Leitungsführung und Isolation das alles paßt bei Dir.
Was mich allerdings auch etwas irritiert ist der Verbrauch von 40 Kg in 9 Stunden. Das ist wenig. Vielleicht lief Dein Kessel oft in Teillast ( durch das versetzen des RGT 2 )?
Claus,
wenn die 40 kg Holz abgewogen wurden, dann gibt es da nichts zu rütteln. Vielleicht war es wirklich extrem trocken und hatte etwas mehr Heizwert als in der Tabelle angegeben.
Rd 145 kwh in 9 Stunden in die Puffer befördert… ergibt eine Durchschnittsleistung von ca. 16 KW, etwas wenig für für einen DC 30, das erklärt vielleicht auch den relativ geringen Holzverbrauch pro Stunde. Ein guter Wirkungsgrad ist aber wichtiger als hohe Leistung.
Dennoch, kaum zu glauben. Ich komme mit Fichtenholz auf max. 75% Wirkungsgrad
Hahneko
Tut mir Leid, etwas Essig in den Wein zu schütten:
Grundsätzlich gilt, um den realen Kesselwirkungsgrad zu bestimmen, benötige ich einen Wärmemengenzähler und eine Waage für das Holz.
Fehlt eines von beiden, ist alles nur eine Schätzung.
Fehlt der Wärmemengenzähler, so kommen, aus mir unerklärlichen Gründen, die meisten Leute auf rund 10 % mehr Wirkungsgrad, als sie dann nach eingebautem WMZ haben.
Könnte mit der nicht linearen Wärmeverteilung im Puffer zu tun haben, oder daran, daß die meisten Leute unbewußt dazu neigen, zu ihren Gunsten zu schätzen.
In dem Fall hier, vermute ich allerdings eine Abweichung von über 10%.
Eine vernünftige Messung besteht übrigens aus 10 Abbränden (dadurch kann man auch den Einfluß von unterschiedlichen Restmengen an Holzkohle, bei Atmos vielleicht weniger ein Problem, halbwegs ausgleichen).
Mein bester Wert waren übrigens 107% (klar, daß das daran lag, daß beim Start jede Menge Holzkohle vom vorigen Abbrand darin lag, am Schluß beinahe nichts),
mein schlechtester Wert 52 %. Gerade bei kleinen Mengen je Abbrand, also unter 20 kg, sind die Schwankungen beim Vigas, durch die unterschielichen Rückstandsmengen von Holzkohle, riesig.
Im Schnit über z.B. meine letzten 100 Abbrände, das sind also 10 Auswertungen, liege ich übrigens bei 77,34 % für Mischung Buche/Esche/Ahorn, angenommene 4,2 kwh/kg, da Holz erst ein Jahr gelagert, aber ich hatte letztes Jahr kein zweijähriges mehr.
Übrigens, bei jeder Auswertung kann ich hinterher bei mir genau sagen, lag das Holz oben in der Beige (Werte unter 75 %), in der Mitte, oder unten. Ausnahmen bildeten einige Schneeverwehungen.
Aber ohne WMZ kann ich auch mit dem Dartpfeil werfen.
Grüße
Pflaume
Hallo Pflaume,
einen teuren Wärmemengenzähler einzubauen macht meiner
Meinung nach schon vom Auffwand her wenig Sinn für einen
30 kW HV.
Auschlaggebend ist doch wohl die Wahl und die Restfeuchtigkeit
des verwendeten Holzes und dessen kg-Zahl sowie die Sicherstellung, dass nur die Puffer für die Wirkungsgradmessung geladen werden. Bei meinen 6 Puffermesstellen ist meiner Meinung nach die Ermittlung
der mitleren Temperatur ziemlich genau.
Werde noch mal einen Test durchführen und berichten.
Mit freundlichen Grüssen
Claus_Kriews
Ob sich das für einen 30er rechnet, kann ich nicht sagen, für meinen 15er in jedem Fall. Einbau kostet eine Stunde Zeit, sofern kein Neuer benötigt wird (z.B. wegen Abrechnung, wie bei mir, aber die 150 haben sich dennoch bereits gerechnet)- in der Bucht für ein paar Euro. Aber jeder spare, wo er mag. Solange man nicht genau messen kann, kann man auch glauben, was man will, hat auch seine Vorteile. Aber Verbesserungen am Kessel sind unmöglich, ohne den Effekt genau quantifizieren zu können, da kann man problemlos auch Verschlimmbessern, ohne es zu merken.
Grüße
Pflaume
Claus,
habe bei mir auch einen WMZ nachgerüstet, und bin heilfroh, es getan zu haben. Das Teil muß je nicht neu und beglaubigt sein, ein gebrauchtes mit abgelaufenen Eichdatum tut es allemal. Gibt´s im Auktionshaus ständig zu kaufen, hat mich incl. Fracht gerade mal 15 Euro gekostet. Damit kann ich nicht nur die produzierte Wärmemenge, sondern auch die permanente Leistung ablesen. Dann sieht man den Effekt kleiner Veränderungen z.B. Lufteinstellung sofort.
Hahneko
Hallo Pflaume + Haneko,
werde einen Wärmemengenzähler in Erwägung ziehen!!
Für eure und die anderen Aussagen des Forums vielen Dank.
Mit freundlichen Grüssen
Claus_Kriews
Bitte melden Sie sich an oder erstellen Sie ein Konto um Antworten schreiben zu können

