Fragen und AntwortenRauchgasthermostat 2
Monty antwortete vor 15 Jahren

Moin!
Einige von euch haben ja den Rauchgasthermostat 2 in´s Abgasrohr umgebaut.
Meine Frage: Wie weit habt ihr den „Fühler“ in´s Rohr gesteckt? Reichen 4cm, oder muß der da ganz rein?

Gruß
Maja



16 Antworten
Manfred antwortete vor 15 Jahren

Maja,

du muß nicht in das Rohr stecken.

Mein Fühler RGT1 steckt auf der höhe mitte Abgasrohrstutzen und WT Verkleidung. Also genau zwischen den Spalt komplett reinschieben.

Der Fühler bleibt sauber und Schaltpunkt bleibt immer der gleiche. Klappt am besten.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Guenther antwortete vor 15 Jahren

Hallo Manfred

Manfred:

Mein Fühler RGT1

Maja fragte nach RGT 2.
Oder hast du dich nur vertippt?

Manfred antwortete vor 15 Jahren

Guenther,

Maja fragte nach RGT 2.
Oder hast du dich nur vertippt?

Nein, weil weil bei mir RGT2 stillgelegt dafür an der Stelle ein Thermo K Elementfühler sitzt,Prim. AGT wird mit ein Analog Regler, Prim. Klappe stufenlos geregelt.

Es können beide RGT1 und RGT2 Fühler hinten am Rauchgasstutzen reingeschoben werden. Die Thermostate bekommen schneller und genaue Werte. RGT1 bekommt schneller Temp. und kann gleich auf Abschaltpunkt gestellt werden.

Die Fühlern werden es dir danken wenn sie nicht soviel Hitze abbekommen und längere Lebensdauer haben. ( langsamere Kapillarflüssigkeitverdünstung ).

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Maja antwortete vor 15 Jahren
Manfred:
Maja,

du muß nicht in das Rohr stecken.

Mein Fühler RGT1 steckt auf der höhe mitte Abgasrohrstutzen und WT Verkleidung. Also genau zwischen den Spalt komplett reinschieben.

Der Fühler bleibt sauber und Schaltpunkt bleibt immer der gleiche. Klappt am besten.

Moin Manfred.

So – nochmal für Ostfriesen.
Meinst du hier?

Gruß
Maja

Manfred antwortete vor 15 Jahren

Maja,

So – nochmal für Ostfriesen.
Meinst du hier?

fast, von hinten gesehen Uhrzeigersinn 4 Uhr.

Die Rohrleitungen laufen dann um die ecke dann hinter der beiden Blechverkleidung weiter zum Thermostaten.

Die lose Leitungen kannst du mit Aluklebeband festkleben.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Monty antwortete vor 15 Jahren

Hallo Manfred,

Ich habe auch mal nachgeschaut, ohne das Blech etwas anzuheben bekomme ich dort nichts hinein.
Warum sollte die Stelle besser sein? Außer das man den Spalt nicht mehr reinigen muß sitzen die Thermostate doch gut.
Auch beim Einbau in das Abgasrohr sollte man die richtige Stelle finden, denn nicht überall im Rohr ist die gleiche Temperatur. Der Massestrom ist nicht im ganzen überall im ganzen Abgasrohr.

@ Maja,

Auch hier wieder Bilder sagen mehr als Worte.
Danke

Manfred antwortete vor 15 Jahren

Monty,

Ich habe auch mal nachgeschaut, ohne das Blech etwas anzuheben bekomme ich dort nichts hinein.

nicht oben sondern seitlich. Kann bei anderen Kessel WT Isolierkasten etwas versetzt angeschweißt sein. Notfalls am Blech kleine Rundung ausfeilen.

Warum sollte die Stelle besser sein? Außer das man den Spalt nicht mehr reinigen muß sitzen die Thermostate doch gut.

der Fühler verußt nicht mit der Zeit und beim Rohrreinigen ist der Fühler nicht im wege. Am Orginalplatzt ist der Fühler RGT2 nicht geeignet. Zu große Temperatur schwankungen.

Auch beim Einbau in das Abgasrohr sollte man die richtige Stelle finden, denn nicht überall im Rohr ist die gleiche Temperatur. Der Massestrom ist nicht im ganzen überall im ganzen Abgasrohr.

das erledigt der Ventilator von selbst.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Monty antwortete vor 15 Jahren

Hallo Manfred,

Ich habe heute Messungen gemacht und Bilder.

Manfred:
Monty,

Auch beim Einbau in das Abgasrohr sollte man die richtige Stelle finden, denn nicht überall im Rohr ist die gleiche Temperatur. Der Massestrom ist nicht im ganzen überall im ganzen Abgasrohr.

das erledigt der Ventilator von selbst.

Ganz so einfach macht das der Ventilator auch nicht.
Die Bilder sollen nur als anregung dienen, die AGT mal zu überprüfen.
Immerhin 25° abweichung.

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Monty,
das kann ich bestätigent was du hier dokumentiert hast!

Es gibt deutliche unterschiede im Rauchrohr,bei meinen Messungen damals war der obere Teil des Rohres der heisseste.
Das delta T war wenn ich mich noch recht erinnere bis ca. 20 Kelvin.

Abhilfe verspreche ich mir durch die Verwendung dieser Art Fühler.
Dieser ist zwar ein Thermoelement, das kann nicht jeder verwenden aber es gibt in dieser Bauweise auch PT100 oder PT1000.

Das wichtige dabei ist die Länge des Fühlers ,mit 150 mm oder 200mm geht er Quer durch das Rohr und erfasst damit fast den kompletten Querschnitt mit der dort herrschenden Temperatur.

Zudem ist er dünn und reagiert deshalb sehr schnell.(wenig Massenträgheit)
Der Durchmesser beträgt nur 1 mm !

Hier gibt es die Dinger…………Klick……….Fühler

Dazu gibts dann auch noch eine passende Klemmverschraubung.

Anders kann man die Unterschiede die du festgestellt hast schlecht kompensieren,oder hast du eine andere Idee ?

Manfred antwortete vor 15 Jahren

Monty,

Ganz so einfach macht das der Ventilator auch nicht.
Die Bilder sollen nur als anregung dienen, die AGT mal zu überprüfen.
Immerhin 25° abweichung.

Das sind große Schwankung. Hast du dein Kessel hinten isoliert und wo steckt dein Fühler genau drinnen ?

Hier ein Foto vorm mein Fühlereinbau. Die beiden Fühler sind für Kesselpumpe und LC inkl. Belimo ein und ausschalten.

RGT Fühler steckt genau oben wo Schrauben für Plattenbefestung ist, im Spalt.

Man sieht spalt hat viel Luft für den Fühlerstab.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Monty antwortete vor 15 Jahren

@ Woodstoker,

Beim Thermoelement muß ich Dir wiedersprechen.
Das Thermoelement mißt nur VORNE an der Schweisstelle.

Beim Widerstandsthermometer kann ich es nicht genau sagen, ob über die ganze Länge oder auch nur an der Spitze gemessen wird.

@ Manfred,

Mein Kessel ist nicht isoliert und die Fühler befinden sich am Orginalplatz.
Die Messung auf den Bildern sind etwa 30 cm nach dem Ofen im Abgasrohr gemacht. Mein Abgasfühler, dient nur als Anzeige, befindet sich ungefähr auf 17:00 Uhr vom Ofen aus gesehen, ist ein PT 1000 und steckt ungefähr 3 cm im Rohr.

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Monty,

das stimmt schon,aber da sind noch einige Faktoren die Thermoelemntspezifisch sind und beachtet werden müssen.
Da mit Hilfe von Thermoelementen nur eine Temperaturdifferenz (innen /aussen)ermittelt werden kann, sind zur Messung der absoluten Temperatur weitere Maßnahmen notwendig. Hierzu muss die absolute Temperatur an den Drahtenden (Übergabepunkt) ermittelt und zum Differenz-Messergebnis addiert werden. Im einfachsten Fall werden die Leitungen des Elementes aus dem heißen Bereich heraus in einen Bereich mit Raumtemperatur geführt und deren angenommener Durchschnitt zum Differenz-Messergebnis addiert.

Man muss dabei berücksichtigen, dass die metallischen Leiter des Thermoelementes selbst, die Wärme aus dem heißen Bereich zum Übergabepunkt transportieren.

Reicht wegen dieses Umstandes oder wegen Schwankung der Raumtemperatur diese Genauigkeit nicht aus, so muss die absolute Temperatur an den Drahtenden – für höchste Genauigkeit an jedem der beiden Enden getrennt – zusätzlich ermittelt werden. In der Vielzahl der Fälle reicht es aus, die Enden zwecks nahezu gleicher Temperatur nahe beieinander zu belassen (gemeinsamer Übergabepunkt) und nur dort die Absoluttemperatur zu ermitteln. Dies geschieht häufig durch Halbleiter-Temperatursensoren, die selbst nicht in der Lage sind, in den hohen Temperaturbereichen eines Thermoelementes zu arbeiten, bei Raumtemperatur hingegen schon. Letzten Endes reicht es bei dieser Methode aus, die Leitungen der Elemente aus dem heißen Bereich heraus bis zu einem Bereich zu führen, in dem der jeweilige Halbleiter funktionstüchtig ist (bis etwa 140 Grad Celsius).

Wegen der Schwierigkeiten, die Temperatur am Übergabepunkt exakt dem Sensor zu übergeben, wurde das Thermoelement in vielen Fällen von Widerstandsthermometern, wie dem Pt100 oder noch besseren und neueren Pt1000 verdrängt.
Diese haben aber den Nachteil der größeren körperlichen Masse, nehmen damit die Umgebungstemperatur langsamer an und können daher nicht so schnell folgen !

Monty antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woodstoker,

Ich bin nicht ganz Deiner Meinung.
Ein Thermoelement gibt bei einer bestimmten Temperatur eine bestimmte Spannung ab und zwar nur an der Spitze an der sie miteinander verschweist sind. Diese Thermospannung kann man in Tabellen ablesen. Ob NI/CRNI oder FE/FEKON und noch viele andere, wobei Nickel/ChromNickel das gebräuchlichste ist.
In der Industrie werden Vergleichsstellen eingebaut um gerade diese Meßfehler der Anschlußdose auszugleichen. In der Regel werden diese auf eine bestimmte Temperatur konstant gehalten damit man immer den gleichen Meßfehler hat.
Wie gesagt mit dem PT 100 oder PT 1000 muß ich mich noch schlau machen, oder weis das im Forum jemand ?

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Monty,
wenn du meinst,dann wirds schon so sein.

Meine Information hast du ja gelesen.

Nicht böse gemeint,aber ich diskutiere hier nur noch begrenzt,weils oft nichts bringt.
Vielleicht schreibt ja noch ein anderer was dazu.

Manfred antwortete vor 15 Jahren
Moin Manfred.

So – nochmal für Ostfriesen.
Meinst du hier?

Habe dir erklärt wo.

Maja, bist du jetzt sprachlos ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Monty antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woodstoker,

Wir brauchen nicht zu diskutieren, denn vom Prinzip her meinen wir das gleiche.

Woodstoker:
Monty,

das stimmt schon,aber da sind noch einige Faktoren die Thermoelemntspezifisch sind und beachtet werden müssen.
Da mit Hilfe von Thermoelementen nur eine Temperaturdifferenz (innen /aussen)ermittelt werden kann, sind zur Messung der absoluten Temperatur weitere Maßnahmen notwendig. Hierzu muss die absolute Temperatur an den Drahtenden (Übergabepunkt) ermittelt und zum Differenz-Messergebnis addiert werden.

Das ist nicht richtig erklärt, ein Thermoelement gibt je nach Typ und Temperatur eine Thermospannung ab. Also brauch man nicht die absolute Temperatur an den Drahtenden zu ermitteln, abzulesen in der Spannungstabelle für Thermoelemente.
Z.B. Thermoelement Typ K ( Ni-Cr/Ni-Al ) hat bei 200° eine Thermospannung von 8,138 mV.

Im einfachsten Fall werden die Leitungen des Elementes aus dem heißen Bereich heraus in einen Bereich mit Raumtemperatur geführt und deren angenommener Durchschnitt zum Differenz-Messergebnis addiert.

Diese Aussage ist unglücklich formuliert, um das tatsächliche Messergebnis zu haben muß man die Umgebungstemperatur abziehen, deshalb gibt es die Vergleichsstellen.

Reicht wegen dieses Umstandes oder wegen Schwankung der Raumtemperatur diese Genauigkeit nicht aus, so muss die absolute Temperatur an den Drahtenden – für höchste Genauigkeit an jedem der beiden Enden getrennt – zusätzlich ermittelt werden. In der Vielzahl der Fälle reicht es aus, die Enden zwecks nahezu gleicher Temperatur nahe beieinander zu belassen (gemeinsamer Übergabepunkt) und nur dort die Absoluttemperatur zu ermitteln. Dies geschieht häufig durch Halbleiter-Temperatursensoren, die selbst nicht in der Lage sind, in den hohen Temperaturbereichen eines Thermoelementes zu arbeiten, bei Raumtemperatur hingegen schon. Letzten Endes reicht es bei dieser Methode aus, die Leitungen der Elemente aus dem heißen Bereich heraus bis zu einem Bereich zu führen, in dem der jeweilige Halbleiter funktionstüchtig ist (bis etwa 140 Grad Celsius).

Darum gibt es die Vergleichsstellen. Früher waren das Anschlußdosen in denen die Temperatur auf z.b. 50° gehalten wurden um eine konstante Temperatur zu haben. Diese mußte dann vom Ergebnis abgezogen werden.
Heute wird das über elektronische Schaltungen mit NTC oder PTC verwirklicht. Da gebe ich Dir Recht.

Wegen der Schwierigkeiten, die Temperatur am Übergabepunkt exakt dem Sensor zu übergeben, wurde das Thermoelement in vielen Fällen von Widerstandsthermometern, wie dem Pt100 oder noch besseren und neueren Pt1000 verdrängt.
Diese haben aber den Nachteil der größeren körperlichen Masse, nehmen damit die Umgebungstemperatur langsamer an und können daher nicht so schnell folgen !

Heute gibt es PT1000 mit einer Stärke von 1mm die auch schnell reagieren, so eins habe ich verbaut. Bild kann ich machen.

Ich mein das auch nicht böse und fasse das auch nicht so auf, ich bin immer Lernbereit.

Manfred antwortete vor 15 Jahren

Hallo

Frage zu Rauchgasthermostat 2 ab wieviel grad macht das thermostat 2 den belimo wieder auf ??

Der bei mir eingestellte wert von ca. 200° da macht der belimo zu und erst bei 100°-120° wieder auf.

Rauchgasthermostat 2 kaput??

Mfg Daniel



14 Antworten
Manfred antwortete vor 15 Jahren

Maja,

du muß nicht in das Rohr stecken.

Mein Fühler RGT1 steckt auf der höhe mitte Abgasrohrstutzen und WT Verkleidung. Also genau zwischen den Spalt komplett reinschieben.

Der Fühler bleibt sauber und Schaltpunkt bleibt immer der gleiche. Klappt am besten.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Guenther antwortete vor 15 Jahren

Hallo Manfred

Manfred:

Mein Fühler RGT1

Maja fragte nach RGT 2.
Oder hast du dich nur vertippt?

Manfred antwortete vor 15 Jahren

Guenther,

Maja fragte nach RGT 2.
Oder hast du dich nur vertippt?

Nein, weil weil bei mir RGT2 stillgelegt dafür an der Stelle ein Thermo K Elementfühler sitzt,Prim. AGT wird mit ein Analog Regler, Prim. Klappe stufenlos geregelt.

Es können beide RGT1 und RGT2 Fühler hinten am Rauchgasstutzen reingeschoben werden. Die Thermostate bekommen schneller und genaue Werte. RGT1 bekommt schneller Temp. und kann gleich auf Abschaltpunkt gestellt werden.

Die Fühlern werden es dir danken wenn sie nicht soviel Hitze abbekommen und längere Lebensdauer haben. ( langsamere Kapillarflüssigkeitverdünstung ).

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Maja antwortete vor 15 Jahren
Manfred:
Maja,

du muß nicht in das Rohr stecken.

Mein Fühler RGT1 steckt auf der höhe mitte Abgasrohrstutzen und WT Verkleidung. Also genau zwischen den Spalt komplett reinschieben.

Der Fühler bleibt sauber und Schaltpunkt bleibt immer der gleiche. Klappt am besten.

Moin Manfred.

So – nochmal für Ostfriesen.
Meinst du hier?

Gruß
Maja

Manfred antwortete vor 15 Jahren

Maja,

So – nochmal für Ostfriesen.
Meinst du hier?

fast, von hinten gesehen Uhrzeigersinn 4 Uhr.

Die Rohrleitungen laufen dann um die ecke dann hinter der beiden Blechverkleidung weiter zum Thermostaten.

Die lose Leitungen kannst du mit Aluklebeband festkleben.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Monty antwortete vor 15 Jahren

Hallo Manfred,

Ich habe auch mal nachgeschaut, ohne das Blech etwas anzuheben bekomme ich dort nichts hinein.
Warum sollte die Stelle besser sein? Außer das man den Spalt nicht mehr reinigen muß sitzen die Thermostate doch gut.
Auch beim Einbau in das Abgasrohr sollte man die richtige Stelle finden, denn nicht überall im Rohr ist die gleiche Temperatur. Der Massestrom ist nicht im ganzen überall im ganzen Abgasrohr.

@ Maja,

Auch hier wieder Bilder sagen mehr als Worte.
Danke

Manfred antwortete vor 15 Jahren

Monty,

Ich habe auch mal nachgeschaut, ohne das Blech etwas anzuheben bekomme ich dort nichts hinein.

nicht oben sondern seitlich. Kann bei anderen Kessel WT Isolierkasten etwas versetzt angeschweißt sein. Notfalls am Blech kleine Rundung ausfeilen.

Warum sollte die Stelle besser sein? Außer das man den Spalt nicht mehr reinigen muß sitzen die Thermostate doch gut.

der Fühler verußt nicht mit der Zeit und beim Rohrreinigen ist der Fühler nicht im wege. Am Orginalplatzt ist der Fühler RGT2 nicht geeignet. Zu große Temperatur schwankungen.

Auch beim Einbau in das Abgasrohr sollte man die richtige Stelle finden, denn nicht überall im Rohr ist die gleiche Temperatur. Der Massestrom ist nicht im ganzen überall im ganzen Abgasrohr.

das erledigt der Ventilator von selbst.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Monty antwortete vor 15 Jahren

Hallo Manfred,

Ich habe heute Messungen gemacht und Bilder.

Manfred:
Monty,

Auch beim Einbau in das Abgasrohr sollte man die richtige Stelle finden, denn nicht überall im Rohr ist die gleiche Temperatur. Der Massestrom ist nicht im ganzen überall im ganzen Abgasrohr.

das erledigt der Ventilator von selbst.

Ganz so einfach macht das der Ventilator auch nicht.
Die Bilder sollen nur als anregung dienen, die AGT mal zu überprüfen.
Immerhin 25° abweichung.

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Monty,
das kann ich bestätigent was du hier dokumentiert hast!

Es gibt deutliche unterschiede im Rauchrohr,bei meinen Messungen damals war der obere Teil des Rohres der heisseste.
Das delta T war wenn ich mich noch recht erinnere bis ca. 20 Kelvin.

Abhilfe verspreche ich mir durch die Verwendung dieser Art Fühler.
Dieser ist zwar ein Thermoelement, das kann nicht jeder verwenden aber es gibt in dieser Bauweise auch PT100 oder PT1000.

Das wichtige dabei ist die Länge des Fühlers ,mit 150 mm oder 200mm geht er Quer durch das Rohr und erfasst damit fast den kompletten Querschnitt mit der dort herrschenden Temperatur.

Zudem ist er dünn und reagiert deshalb sehr schnell.(wenig Massenträgheit)
Der Durchmesser beträgt nur 1 mm !

Hier gibt es die Dinger…………Klick……….Fühler

Dazu gibts dann auch noch eine passende Klemmverschraubung.

Anders kann man die Unterschiede die du festgestellt hast schlecht kompensieren,oder hast du eine andere Idee ?

Manfred antwortete vor 15 Jahren

Monty,

Ganz so einfach macht das der Ventilator auch nicht.
Die Bilder sollen nur als anregung dienen, die AGT mal zu überprüfen.
Immerhin 25° abweichung.

Das sind große Schwankung. Hast du dein Kessel hinten isoliert und wo steckt dein Fühler genau drinnen ?

Hier ein Foto vorm mein Fühlereinbau. Die beiden Fühler sind für Kesselpumpe und LC inkl. Belimo ein und ausschalten.

RGT Fühler steckt genau oben wo Schrauben für Plattenbefestung ist, im Spalt.

Man sieht spalt hat viel Luft für den Fühlerstab.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Monty antwortete vor 15 Jahren

@ Woodstoker,

Beim Thermoelement muß ich Dir wiedersprechen.
Das Thermoelement mißt nur VORNE an der Schweisstelle.

Beim Widerstandsthermometer kann ich es nicht genau sagen, ob über die ganze Länge oder auch nur an der Spitze gemessen wird.

@ Manfred,

Mein Kessel ist nicht isoliert und die Fühler befinden sich am Orginalplatz.
Die Messung auf den Bildern sind etwa 30 cm nach dem Ofen im Abgasrohr gemacht. Mein Abgasfühler, dient nur als Anzeige, befindet sich ungefähr auf 17:00 Uhr vom Ofen aus gesehen, ist ein PT 1000 und steckt ungefähr 3 cm im Rohr.

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Monty,

das stimmt schon,aber da sind noch einige Faktoren die Thermoelemntspezifisch sind und beachtet werden müssen.
Da mit Hilfe von Thermoelementen nur eine Temperaturdifferenz (innen /aussen)ermittelt werden kann, sind zur Messung der absoluten Temperatur weitere Maßnahmen notwendig. Hierzu muss die absolute Temperatur an den Drahtenden (Übergabepunkt) ermittelt und zum Differenz-Messergebnis addiert werden. Im einfachsten Fall werden die Leitungen des Elementes aus dem heißen Bereich heraus in einen Bereich mit Raumtemperatur geführt und deren angenommener Durchschnitt zum Differenz-Messergebnis addiert.

Man muss dabei berücksichtigen, dass die metallischen Leiter des Thermoelementes selbst, die Wärme aus dem heißen Bereich zum Übergabepunkt transportieren.

Reicht wegen dieses Umstandes oder wegen Schwankung der Raumtemperatur diese Genauigkeit nicht aus, so muss die absolute Temperatur an den Drahtenden – für höchste Genauigkeit an jedem der beiden Enden getrennt – zusätzlich ermittelt werden. In der Vielzahl der Fälle reicht es aus, die Enden zwecks nahezu gleicher Temperatur nahe beieinander zu belassen (gemeinsamer Übergabepunkt) und nur dort die Absoluttemperatur zu ermitteln. Dies geschieht häufig durch Halbleiter-Temperatursensoren, die selbst nicht in der Lage sind, in den hohen Temperaturbereichen eines Thermoelementes zu arbeiten, bei Raumtemperatur hingegen schon. Letzten Endes reicht es bei dieser Methode aus, die Leitungen der Elemente aus dem heißen Bereich heraus bis zu einem Bereich zu führen, in dem der jeweilige Halbleiter funktionstüchtig ist (bis etwa 140 Grad Celsius).

Wegen der Schwierigkeiten, die Temperatur am Übergabepunkt exakt dem Sensor zu übergeben, wurde das Thermoelement in vielen Fällen von Widerstandsthermometern, wie dem Pt100 oder noch besseren und neueren Pt1000 verdrängt.
Diese haben aber den Nachteil der größeren körperlichen Masse, nehmen damit die Umgebungstemperatur langsamer an und können daher nicht so schnell folgen !

Monty antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woodstoker,

Ich bin nicht ganz Deiner Meinung.
Ein Thermoelement gibt bei einer bestimmten Temperatur eine bestimmte Spannung ab und zwar nur an der Spitze an der sie miteinander verschweist sind. Diese Thermospannung kann man in Tabellen ablesen. Ob NI/CRNI oder FE/FEKON und noch viele andere, wobei Nickel/ChromNickel das gebräuchlichste ist.
In der Industrie werden Vergleichsstellen eingebaut um gerade diese Meßfehler der Anschlußdose auszugleichen. In der Regel werden diese auf eine bestimmte Temperatur konstant gehalten damit man immer den gleichen Meßfehler hat.
Wie gesagt mit dem PT 100 oder PT 1000 muß ich mich noch schlau machen, oder weis das im Forum jemand ?

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Monty,
wenn du meinst,dann wirds schon so sein.

Meine Information hast du ja gelesen.

Nicht böse gemeint,aber ich diskutiere hier nur noch begrenzt,weils oft nichts bringt.
Vielleicht schreibt ja noch ein anderer was dazu.

Manfred antwortete vor 15 Jahren
Moin Manfred.

So – nochmal für Ostfriesen.
Meinst du hier?

Habe dir erklärt wo.

Maja, bist du jetzt sprachlos ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Monty antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woodstoker,

Wir brauchen nicht zu diskutieren, denn vom Prinzip her meinen wir das gleiche.

Woodstoker:
Monty,

das stimmt schon,aber da sind noch einige Faktoren die Thermoelemntspezifisch sind und beachtet werden müssen.
Da mit Hilfe von Thermoelementen nur eine Temperaturdifferenz (innen /aussen)ermittelt werden kann, sind zur Messung der absoluten Temperatur weitere Maßnahmen notwendig. Hierzu muss die absolute Temperatur an den Drahtenden (Übergabepunkt) ermittelt und zum Differenz-Messergebnis addiert werden.

Das ist nicht richtig erklärt, ein Thermoelement gibt je nach Typ und Temperatur eine Thermospannung ab. Also brauch man nicht die absolute Temperatur an den Drahtenden zu ermitteln, abzulesen in der Spannungstabelle für Thermoelemente.
Z.B. Thermoelement Typ K ( Ni-Cr/Ni-Al ) hat bei 200° eine Thermospannung von 8,138 mV.

Im einfachsten Fall werden die Leitungen des Elementes aus dem heißen Bereich heraus in einen Bereich mit Raumtemperatur geführt und deren angenommener Durchschnitt zum Differenz-Messergebnis addiert.

Diese Aussage ist unglücklich formuliert, um das tatsächliche Messergebnis zu haben muß man die Umgebungstemperatur abziehen, deshalb gibt es die Vergleichsstellen.

Reicht wegen dieses Umstandes oder wegen Schwankung der Raumtemperatur diese Genauigkeit nicht aus, so muss die absolute Temperatur an den Drahtenden – für höchste Genauigkeit an jedem der beiden Enden getrennt – zusätzlich ermittelt werden. In der Vielzahl der Fälle reicht es aus, die Enden zwecks nahezu gleicher Temperatur nahe beieinander zu belassen (gemeinsamer Übergabepunkt) und nur dort die Absoluttemperatur zu ermitteln. Dies geschieht häufig durch Halbleiter-Temperatursensoren, die selbst nicht in der Lage sind, in den hohen Temperaturbereichen eines Thermoelementes zu arbeiten, bei Raumtemperatur hingegen schon. Letzten Endes reicht es bei dieser Methode aus, die Leitungen der Elemente aus dem heißen Bereich heraus bis zu einem Bereich zu führen, in dem der jeweilige Halbleiter funktionstüchtig ist (bis etwa 140 Grad Celsius).

Darum gibt es die Vergleichsstellen. Früher waren das Anschlußdosen in denen die Temperatur auf z.b. 50° gehalten wurden um eine konstante Temperatur zu haben. Diese mußte dann vom Ergebnis abgezogen werden.
Heute wird das über elektronische Schaltungen mit NTC oder PTC verwirklicht. Da gebe ich Dir Recht.

Wegen der Schwierigkeiten, die Temperatur am Übergabepunkt exakt dem Sensor zu übergeben, wurde das Thermoelement in vielen Fällen von Widerstandsthermometern, wie dem Pt100 oder noch besseren und neueren Pt1000 verdrängt.
Diese haben aber den Nachteil der größeren körperlichen Masse, nehmen damit die Umgebungstemperatur langsamer an und können daher nicht so schnell folgen !

Heute gibt es PT1000 mit einer Stärke von 1mm die auch schnell reagieren, so eins habe ich verbaut. Bild kann ich machen.

Ich mein das auch nicht böse und fasse das auch nicht so auf, ich bin immer Lernbereit.