Hallo,
ich muss noch die Rohre vom Pufferspeicher zum Solarspeicher hin u. wieder zurück verlegen,damit der Atmos im Winter das Brauchwasser erwärmen kann.
Eigentlich wollte ich das mit 28er Kupferrohr machen,da die Entfernung jeweils ca. 22m beträgt.
Leider sind sehr viele Ecken u. Winkel auf dem Weg zum Solarspeicher,sodass die Löterei sehr zeitaufwändig u. umständlich ist.
Könnte ich anstatt 28er Kupferrohr auch 22er Cu-Rollenware verwenden?
Oder läuft dann die Ladepumpe zu lang bis der Speicher aufgeheizt ist?
Der Druck für die Ladepumpe wäre ja auch größer.
Gruß Rolf
Hallo Rolf,
dafür haben wir eine einfache Tabelle: rohrdim!
Atmospedia,Liste.oder wbs.rohrdim
hubschrauber
@Rolf
Leider sind sehr viele Ecken u. Winkel auf dem Weg zum Solarspeicher,sodass die Löterei sehr zeitaufwändig u. umständlich ist.
Könnte ich anstatt 28er Kupferrohr auch 22er Cu-Rollenware verwenden?
Stell Dir das nicht so leicht vor 22er Rollenware zu verarbeiten. Mit der Hand kannste höchstens 30° Biegungen machen, ansonsten knickt das Rohr ab. Höhere Gradzahlen mußt Du mit einer Biegezange machen. Wenn Du durch Mauerdurchbrüche willst dann mußt Du das Rohr sowieso wieder trennen, sonst wird die Sache wieder sehr unhandlich.
Es sei denn Du verfährst nach dem Motto der Weg von A nach B ist eine Gerade und das Aussehen ist egal.
Gruß Torsten
Die Leitung vom Puffer zum Boiler (Annahme 300 oder 400 L Boiler, keine FRIWA!) ist auch bei 22 m Entfernung mit 18 mm CU ausreichend bemessen da sie sowieso über eine extra Speicherladepumpe betrieben wird.
Die Vorteile sind, geringere Leitungskosten, weniger Energieverluste und leichtere Verlegung.
Die Durchflussmenge ist bei 3 m/sek 2160 Liter pro Stunde, da ein 400 Liter Solarboiler nur den oberen Teil mit der Heizung erwärmen kann sind das maximal 200 Liter Wasser von 15 auf 60°C.
Im Heizungskreislauf wäre es günstig wenn eine Spreizung von 20° erreicht werden würde (um die Pufferschichtung zu erhalten) was etwa 350 Litern entspricht, da die Wärmeübertragung im Boiler ja sowieso relativ schlecht ist (Glattrohrregister mit laminarer Strömung) wird man eine derartig hohe Spreizung bei dieser Wassermenge wohl kaum erreichen.
Ich persönlich würde in diesem Fall eine 15-er CU Leitung wählen, denn auch diese ist voll ausreichend.
MfG Hannes / ESBG
Danke erst mal für die Antworten!
@Hubschrauber: Da müsste ich erst das Programm runterladen.
Da kommen dann vielleicht Werte heraus,mit denen ich aufgrund fehlender Erfahrung nichts anfangen kann.
@Torsten:22er Rollenware hab ich noch nicht verarbeitet.
Hat mich schon mal jemand davor gewarnt als ich überlegte es für Solar zu verwenden.
15er Cu-Rollenware geht recht gut zu verlegen,aber 22er dürfte schon schwieriger sein.
@Hannes:Vorhanden ist ein 300Ltr. Solarspeicher.
In meiner Planung war ich davon ausgegangen,dass an eine Ladepumpe immer eine 1 Zoll oder mindestens 3/4 Zoll-Leitung gehört.War anscheinend ein Denkfehler.
Der höhere Druck bei dünnerer Leitung scheint wohl auch energiemäßig(Pumpenstrom) keine Rolle zu spielen.
Der Wasserinhalt einer 44m langen Leitung aus CU28 beträgt 25,52Ltr.,bei CU22 = 15,4Ltr. u. bei CU15 = 8,8Ltr.
Mehr wie einmal am Tag wird wohl im Winter der Speicher nicht geladen werden.Also gut 1 1/2Eimer Heißwasser am Tag mehr,die in den Leitungen abkühlen,bei CU28 im Vergleich zu CU15.
Wie lange läuft erfahrungsgemäß die Ladepumpe beim Aufheizen von 35°C auf 60°C?
Gruß Rolf
Kommt sehr auf die Heizmediumstemperatur an, grob geschätzt so zwischen 45 und 100 min je heisser der Puffer desto kürzer die Ladezeit!
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