Hab da mal ne allgemeine Frage zur Rücklauftemp.
Laut Beschreibung sol die ja beim Dc50GSE bei 72°C liegen, bei einigen anderen Modellen sogar bei 78°C.
Was ich nun nicht verstehe, ist wieso es überhaupt unterschiedliche Temperaturen gibt und wiese man zu diesen Werten kommt?!
Hab irgendwo mal gelesen, dass die Temp. bei mind 55°C liegen solle, da ab unter 55°C die Kondensat/Teerbildung beginnt.
Also gehe ich davon aus, das z.B. die Patrone mit 62°C vollkommen genügen sollte. Hab sie auch selbst drin und glaube der Kessel läuft damit besser. Aber nun gut das ist subjektiv.
Würd mich freuen wenn mir das jemand mit den unterschiedlichen und auch recht hohen Temperaturen erklären kann. Vielen Dank!
PS: Wäre es nicht für den Heizer effektiver mit z.B. 62°C zu arbeiten als mit höherer Temp.?! Da geht doch mehr und eher in die Puffer…..
Ich fahre seit 2005 mit einem 61 ° Grad Thermoventil bzw es ist ja eine Patrone.
Es hat den Vorteil man muß seinen Kessel nicht erst auf was weiß ich wie hoch Patronentemp heizen um Wärme in seinen Puffer zu bekommen. Bei mir sehe ich wenn die Kesseltemp auf rund 65° ist nach einigen Augenblicken steigt die Puffertemp. Was will ich mehr.
Eine große Rolle spielt dabei die Einstellung des Zuflusses von Kessel VL zur RLA. Dieses Ventil muß gedrosselt werden, sonst fließt das heiße Wasser den Weg des geringsten Widerstandes und den küresten Weg über die RLA. Mein Ventil hat nur ca. 1 1/2 Umdrehungen auf, genug heißes Wasser muß auf die Patrone strömen damit sie den Weg von Puffer RL aufmacht sich mit dem Heißen Kessel VL mischt und wieder zum RL fließt. Das einstellen muß man viertel Umdrehungen weise machen und 5 min warten und die drei Temp. beobachten.
Der unterschied ist der:
Wir hatten mal einen FBU 18 Jahre ohne RLA am laufen!
=0Leistung die Kiste mann konnte unmengen verfeuern aber der kessel kam einfach nicht in Fahrt da der kessel einfach zu Kalt blieb.
Nun habe ich vor 2 jahren eine RLA drangebaut und schon läuft die Kiste!
Aber ob das jetzt soviel Unterschied macht ob 65 /75/72…
Sei dahin gestellt…
Da wir alle 3 Verbaut haben
FBU Sieger (Auf Pelletbetrieb umgebaut…65er Patrone mein DC18S 72er und der 30er GSE 78er
Sie laufen alle gut…
Ein kleiner Nachtrag.
RLA hat schon etwas für sich.
Beim anheizen schalte ich meine Verbraucher: Heizung und auch WW Puffer ab, damit der Kessel schneller auf seine Solltemp erste Hürde 61° und zweite Hürde auf runde 80° kommt.
Hallo Micha,
also ich verwende die 78er Patrone, das hat verschiedene Gründe:
1. Die 72er funktioniert bei mir nicht mit niedriger Pumpenstufe. Kann bei anderen anders sein.
2. Ich möchte meinen Kessel mit möglichst hoher Temperatur betreiben.
Das hat folgende Vorteile:
– je höher die Kesseltemperatur, umso weniger Teerrückstände sind im Kessel zu finden.
– Ich möchte meine Puffer in einem Durchlauf auf volle Temperatur bringen. Denn ein zweiter Durchlauf bringt mehr Verwirbelungen (schlechtere Schichtung), ich kann die Endtemperatur schlechter vorhersagen (ohne dass die TAS auslöst), ich kann den Füllgrad der Puffer schlechter abschätzen, eine kalte Rücklaufleitung hat weniger Verluste, mein Wärmemengenzähler wird nicht überlastet.
Die höchstmögliche Kesseltemperatur ohne auslösen der TAS lässt sich mit dem Laddomat nur schwer erreichen, da die Patronen eine feste Rücklauftemperatur haben.
Deshalb werde ich den Laddomat durch einen Dreiwegemischer ersetzen, braucht eh zu viel Strom das Ding.
Micha
… 1. Die 72er funktioniert bei mir nicht mit niedriger Pumpenstufe. Kann bei anderen anders sein. …
Hallo Micha,
weißt du vielleicht warum es mit 72-er Patrone nicht ging? Kann man das erklären oder hast du es nur ausprobiert?
Gruß, Alex
Was heißt überhaupt „es ging nicht“? Was ging genau nicht bzw. wie hast du das festgestellt?
Ich fahre auch mit niedrigster Stufe und 72°C. Bisher denke ich, dass „es geht“. Lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen…
Gruß Marius
Hallo
Micha hat auch meine Sichtweise genauestens beschrieben.
Ein Aspekt wäre noch zu hinzuzufügen:
Bei hohen KT ist natürlich der Verlust durch Abstrahlung des schlecht gedämmten ATMOS deutlich höher, befindet sich der Heizraum innerhalb der thermischen Hülle ist dieser Aspekt nicht so gewichtig, steht der Kessel jedoch ausserhalb, im entfernten Keller oder in der Garage ist die dann höhere Wärmeabstrahlung halt einfach mal so weg.
Grüsse aus dem Frankenwald
Fritz235
DC 40 GSE seit Oktober 2005, 3000L Puffer, FT 2.87f mit Sonde unten im Deckel, Lufttrennung mit Secundär-Drehbelimo LM230ASR, Primär-Drehbelimo LM230ASR, Thermovar mit 80° Einsatz, 7,50m Schornstein 20x20cm, Zugluftbegrenzer, AHK stillgelegt, 8. Wirbulator, AGT auf 188° eingestellt
ungedämmter Altbau 250m2 beheizte Fläche,
Hallo Jungs
Also,ich hatte bis vor kurzen die 72er patrone drin.
Und die funktionierte auf der 3. und auf der 2.Stufe(erste nicht probiert).
Ohne Probleme.
Ausgetauscht habe ich die nur aufgrund der (gewollten)höheren Kesseltemperatur.
Mein Laddomat springt 5K über Puffertemperatur an(ACD01)
Wenn der Puffer 40°C hat läuft der Laddomat ab 45°C Kessel.
Und dann nudelt der ewig bis auf 88°C im Kessel.
Deshalb 78°C – Patrone.Ansonsten keine Probleme mit der 72er.
Hallo,
also die 72er Patrone läuft auf Pumpenstufe 3 ohne Probleme. Nur reicht mir die Temperatur dann eben nicht.
Sobald ich auf Stufe 2 zurückschalte sinkt die Rücklauftemperatur bis auf ca. 60-65°C ab, was die Situation noch dümmer macht, ich bekomme dann keine Temperatur mehr in den Puffer.
Erklären kann ich mir das nur dadurch, dass die Druckverluste im Laddomat sehr hoch sind und unterhalb einer bestimmten Strömung das Mischen nicht mehr ordentlich funktioniert. Vielleicht arbeitet die Schwerkraft dagegen, keine Ahnung, jedenfalls funktioniert es offensichtlich nicht.
Das mit den höheren Kesselverlusten ist korrekt. Gleichzeitig habe ich aber den Eindruck der Kessel läuft mit jedem Grad mehr immer ruhiger. Kann ich aber vor Einbau des Mischers nicht belegen.
Micha
Ist bei mir wie bei Micha. Wir hatten das Thema schon mal irgendwo.
Viele User haben das Problem, das bei Pumpenstufe 1 und manchmal auch auf 2 die Rücklauftemperaturen unter den angegebenen liegen.
72 Grad bei mir und Stufe 1 = 60 -65 Grad.
Bei der 78er 70 – 72 Grad.
Gruß Manuel
…, bei meinem 50er-Esel ist die 72er drin und die Kessel-Kreispumpe-Pumpe läuft auf Stufe I
außerdem ist der Kesselkreis nochmals hydraulisch gedrosselt.
Diese Maßnahme bewirkt eine genaue Kenntnis der Kesselleistung;
über die obere Kesseltemperatur und somit kann die Hauptzugklappe genau im richtigen
Moment die Kesselleistung ausbalancieren/modulieren inkl.
dem Verhältnis primär/sekundär-Luft
Gruß Bernhard
Der Esel —,
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
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