Fragen und AntwortenSekundärluft getrennt geregelt beim GSE30
EricF antwortete vor 16 Jahren

Bin aus der Sommerpause wieder Online……

Zum Beginn der Heizsaison gibts was neues, was höchstwahrscheinlich viele im Forum brennend interessiert.

Wie kann man die Sekundärluft beim GSE getrennt regeln ?

Und wie kann man den ganzen Umbau in ca. 10 Minuten reversibel wieder auf Handbetrieb (technischer Originalzustand)bringen, wenn notwendig sein sollte ?

Mit der folgenden Bilderreihe kann man sich das anschauen……………………

Das ist der GSE 30 von hinten mit der Sekundärluftklappe.

Die wird jetzt umgebaut in eine lambdageführte externe Luftklappe.

Dazu wird ein Anschlußteil mit einem 2,5 Zoll Gewinde angefertigt.

Dieses Teil wird nun an die Stelle der Klappe angemessen, so daß man an dieser Stelle einen Ausschnitt machen kann.

Die Betätigungsstange ist der Mittelpunkt für den Ausschnitt !

Jetzt benötigt man eine Stichsäge um den Ausschnitt zu machen.

Vier Befestigungslöcher müssen gebohrt werden und in diese wird ein M6 Gewinde eingeschnitten.

Der Ausschnitt sieht dann bei entnommener Klappe so aus…………………

In das alte Klappenloch muss man eine Metallplatte mit Gegenhalter einspannen, so das dieses wieder entnehmbar ist.
Die Platte muss von oben durch demontage der kompletten Belimoklappe hinter den Sekundärluftkanal eingeführt werden,da sie grösser sein muss als der runde Ausschnitt.

Dann wird ein hitzebeständiges Dichtungsband aufgebracht um den angefertigten Adapter mit der dann montierten Klappe abzudichten.

Das ist der Klappenantrieb mit der Klappe die ich extra angefertigt habe.
Dazu wird ein 20 Nm Belimo verwendet mit einem Regelsignal von 0-10 Volt.
Und dann das ganze auf einem 2,5 Zoll Kugelhahn montiert und am Kesselkörper festgeschraubt.

Gesteuert wird die Klappe von Haralds Lamdacheck mit einer Lambdasonde im unteren Revisionsdeckel.

Infos zum Lambdacheck unter folgendem Link………………Klick…….

http://www.lambdacheck.de/

Eingebaut sieht das ganze dann so aus…………………..

Zum Umrüsten auf Handbetrieb bei einem eventuellen Defekt in der Steuerung oder ähnliches,habe ich das ganze reversibel gemacht.

Für die Schubstange und den runden Klappenteller der alten Originalklappe habe ich eine neue Montageplatte aus Edelstahl angefertigt, so das diese anstatt der automatischen Kugelklappe wieder montiert werden kann,somit wäre der Originalzustand des Kessels wieder hergestellt !

Montiert sieht das dann so aus……………………technischer Originalzustand des Kessels !

Vorher darf natürlich nicht die Metallplatte mit Gegenhalter
zum ausbauen vergessen werden die auf dem 5. Bild zu sehen ist,denn die ist für die ist für die eigentliche Lufttrennung sekundär/primär verantwortlich !

Angefeuert habe ich mit der Regelung schon zweimal.

Das ganze bedarf noch einer Einstellarbeit, aber zwei Dinge sind ist schon Fakt…….

Super Brennleistung des Kessels und höhere Energieausbeute.

Für genauere Angaben müssen noch mehr Tests gefahren werden und die werde ich nachreichen.

Der Umbau hatte für mich auch neue Erkenntnisse über den Kessel enthüllt,aber das gibts dann in einem neuen Thema zum nachlesen und anschauen …….. und wird auch noch in diesem Thema behandelt.

Woodstoker



50 Antworten
manter antwortete vor 16 Jahren

Genial.

Allerdings werde ich, solange noch Garantie
auf dem Kessel ist auf Kaffenbergers letzte Lösung zurück greifen.

Gruß Manuel

Lambdasonde antwortete vor 16 Jahren

Hallo woodstoker,

das nenne ich mal eine handwerkliche Meisterleistung.

Gratulation

Geschweisst ist das aber mit einem Automaten oder?????
Ich finde die Idee mit dem Kugelhahn genial.
Schafft der Belimo die Reibung der PTFE-Kugel?

Ich würde die Lösung gerne auf meiner Seite verlinken.

Bin gespannt auf deine Erfahrungswerte bezgl. Effizienz.

Gruß

Harald

Micha antwortete vor 16 Jahren

Gefällt mir gut deine Lösung.
Wobei es nach meiner Erfahrung ja durchaus auch ohne Lufttrennung gut funzt. Scheint aber eben nicht bei allen so zu sein.

Micha

Lycheee antwortete vor 16 Jahren

Hi,
echt super klasse. Kann ich die Baupläne haben, für später, wenn die Garantie bei meinem Kessel abgelaufen ist.?
Haste den Edelstahl selbst geschweißt ? Sieht nach WIG (Inverter) schweißen aus.
Grüße
Lychee

Neurotiker antwortete vor 16 Jahren

Hallo Woodstocker,

sieht wirklich top aus

Da gibt´s bei mir wahrscheinlich bald wieder was zu tun.

Schließt bei Dir der Kugelhahn in Zu-Stellung komplett oder hast Du etwas Minimalluft zugelassen?
Der Original-Teller hat doch diese Kerbe, um immer noch etwas Luft durchzulassen.
Ich hätte da etwas Bedenken, falls während des Betriebes mal was ausfällt.

Bin aber schon am Schauen wo ich die Teile herbekomme.

Gruß
Karl

Dieter_R antwortete vor 16 Jahren
Hallo Woodstoker,

Eine Frage hab ich: wo gelangt denn jetzt die Sekundärluft in den Düsenraum, wenn du die dazu vorgesehene Luftöffnung mit einer Platte verschließt?

Da fehlt mir wohl eine Information.

Danke

Dieter

Hallo,

hat sich erledigt, Denkfehler erkannt.

Supersache.

Werd demnächst meine umfangreichen Maßnahmen dokumentieren.

Machs gut

Dieter

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

@Lambdasonde

Schafft der Belimo die Reibung der PTFE-Kugel?

Der Belimo schafft das locker,deshalb ist ja auch einer mit 20 Newtonmeter am arbeiten.

@Lycheee

Sieht nach WIG (Inverter) schweißen aus.

Es ist WIG Inverter geschweisst.

@Neurotiker

Schließt bei Dir der Kugelhahn in Zu-Stellung komplett oder hast Du etwas Minimalluft zugelassen?

Der Sekundärbelimo wird ganz geschlossen wenn der Hauptabbrand zu Ende gekommen ist,dann herrscht nach einiger Zeit Sauerstoffüberschuß.
Da habe ich noch etliche Tests zu machen bis es endgültig ist.
Dafür ist noch Zeit genug,der Winter ist lang.

uz_ohio antwortete vor 16 Jahren

GLÜCKWUNSCH woodstoker,

tolle idee von dir , wo hast du denn den netten kugelhahn her?

hast du das u-eisen noch irgendwo befestigt oder reicht die massenträgheit aus?

grüße
uwe

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

@uz_ohio

wo hast du denn den netten kugelhahn her?

Der ist in meiner Firma von einer grossen Anlage wegen einem Gewindeschaden ausgesondert worden.

Der wäre eigentlich für ein Glykol-Hydrauliksystem gedacht gewesen,aber bei einer Luftanwendung mit ein paar Pascal Unterdruck spielt das keine Rolle,also hab ich ihn am Atmos verbaut.

hast du das u-eisen noch irgendwo befestigt oder reicht die massenträgheit aus?

Das ist kein Eisen sondern ein Aluminium U-Profil und deshalb sehr leicht.
Ist ja auch nur die Drehmomentstütze vom Belimo der ja hauptsächlich auf der Klappenachse montiert ist.
War auch ein Abfallteil einer Anlage.

Woodstoker

Lambdasonde antwortete vor 16 Jahren

Hallo woodstoker,

Glykol?

Hast (auch) du mit Erdgasspeichern zu tun?

Gruß

Harald

Kaffenberger antwortete vor 16 Jahren

Hallo,
und ich dacht ich hätt schon ne gute Lösung. grins…

Respekt

gruss Kaffenberger

dobia antwortete vor 16 Jahren

hey woodstoker,

willkommen im club der anonymen kesselflexer

saubere arbeit. bin gespannt auf deine vorher-nachher ergebnisse.
da ich erst seit dieser saison einen WMZ verbaut habe, kann ich nur nachher-ergebnisse vorweisen. (mein kessel bewegt sich im bereich der nennleistung und darüber bei 215°C abgastemperatur, 6% restO2 und mit weichholz)

grüße
dobia

Dieter_R antwortete vor 16 Jahren

Hallo Kaffenberger,

deine Lösung ist unbestritten auch gut. ICh setz deine Lösung ja auch ein.

Woodstokers Sahnestück ist halt einfach ne geile Sache, unbestritten.

Ich glaube das Herzstück ist der Lambdacheck, der steht bei mir zuoberst auf der Wunschliste.

Schönes Wochenende

Dieter

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

@ Harald

Hast (auch) du mit Erdgasspeichern zu tun?

Nein,bei dieser aufwändigen Anlage handelt es sich um eine Lösemittelrückgewinnungsanlage für ein Pharmaunternehmen in der Schweiz.
Die verwenden Isopropanol tonnenweise bei der Tablettenproduktion ,und der muß aus der Prozeßluft wieder raus mittels Tiefkühlsystemen bis -45°C.Die Gesamtanlage hat fast 1 Megawatt Kälteleistung.Dort wäre auch der besagte Kugelhahn eingesetzt worden.

@dobia

da ich erst seit dieser saison einen WMZ verbaut habe, kann ich nur nachher-ergebnisse vorweisen. (mein kessel bewegt sich im bereich der nennleistung und darüber bei 215°C abgastemperatur, 6% restO2 und mit weichholz)

Momentan läuft bei mir der Öler, da ich beruflich unterwegs bin.
Die Verbrennung letztens zwischen 5,5 und 6,5 % allerdings schwankend ,warum weiß ich auch noch nicht.
Vielleicht hatte ich noch Falschluft gezogen von der Jahresreinigung im Frühjahr, da macht man ja alle Deckel auf und Lüfter raus….usw.
Auf jeden Fall hatte er die maximale Leistung deutlich über der Nennleistung von 30 KW mit Weichholz,das hätte ich selbst nicht für möglich gehalten.
Die nächste Ladung stopfe ich mit Holzbrikett voll,da hatte ich schon öfter mal Nennleistung ohne Lambdaregelung………..vielleicht wird jetzt dann ein GSE 40 draus ??

@Dieter_R

Ich glaube das Herzstück ist der Lambdacheck

Das sehe ich auch so !
Wenn der Harald sowas nicht angeboten hätte, dann wäre das gar nicht realisierbar gewesen,jedenfalls nicht so einfach und trotzdem sehr genau !
Den Lambdacheck musste ich nach der Sommerpause nicht mal kalibrieren, der zeigte exakt seine 20,9% Sauerstoff an der frischen Luft an.
Den musst du dir unbedingt zulegen,das ist schon 100 % Verbesserung selbst wenn man die Luftklappe nur per Hand auf einen optimalen Wert bringt.

Woodstoker

Lambdasonde antwortete vor 16 Jahren

Hallo woodstoker,

du schreibst (endlich bringt es einer auf den Punkt):
Den Lambdacheck musste ich nach der Sommerpause nicht mal kalibrieren, der zeigte exakt seine 20,9% Sauerstoff an der frischen Luft an.

Zitat Ende

Ich habe anfangs Steuerungen von namhaften Herstellern auf dem Tisch gehabt:

Die messen zwar mit einer Lambdasonde, merken aber sehr schnell, dass der Messwert nicht plausibel ist.
Dann greift die Software ein und lässt keine O2-Werte grösser als 20,9% oder kleiner als 2% an das Display durch.
Der Rest ist Schätzung.
Geht man mit Feuerzeuggas an diese Sonden, so sind die etliche Minuten blind.
Nicht so beim LambdaCheck.
Man kann versuchen und probieren, es stellt sich sofort wieder der richtige Messwert ein.

So sollte es ja auch sein.
Ich konnte es mir sogar erlauben, eine Nachkommastelle im Sauerstoffwert anzuzeigen. Und diese Nachkommestelle ist nicht einfach nur show: DER WERT STIMMT EXAKT.

Bei MAN (11000 Std-Threat) wird diese Präzision u.a. dazu benutzt, den Verschmutzungsgrad von den Zuluft-Filtern zu ermitteln.

Gruß

Harald

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

@Lambdasonde

Ich konnte es mir sogar erlauben, eine Nachkommastelle im Sauerstoffwert anzuzeigen. Und diese Nachkommestelle ist nicht einfach nur show: DER WERT STIMMT EXAKT.

Das habe ich schon mehrmals getestet und die Sonde reagiert ganz exakt.
Mich hatte die Genauikeit von Anfang an fasziniert, ehrlich gesagt das hätte ich nicht so erwartet als ich die Lambdaregelung damals bei dir bestellt habe.
Aber es hat meine Erwartung etwas übertroffen !
Ungenaue Meßgeräte stoßen mir immer sauer auf.

Kennst du den Spruch……

Wer viel misst,misst viel Mist !
Meistens ist es so ,wenn du 4 Meßgeräte hast und dieselbe Messgrösse überprüfst hast du 4 Messwerte die differieren und je nach Messgerät teils erheblich.

Woodstoker

Kaffenberger antwortete vor 16 Jahren

Ich bin Stolz auf uns!!!!

Hartmut antwortete vor 16 Jahren

hallo woodstoker

was du machst, machst du richtig
an welcher stelle hast du denn deine lambda positioniert?
etwas genauere werte gibt es vorm letzten wärmetauscher.
die dort vorhandenen 400° dürften der lambda nix aus machen, oder was sagst du harald.
hat das übrigens schon mal einer probiert z.B. an der unteren reinigungsöffnung?

Lambdasonde antwortete vor 16 Jahren

Hallo Hartmut,

der Lambdasonde machen die 400Grad nichts aus.
Sollte bis 800Grad kein Problem sein.
Sie kann sogar kaltes Abgas messen.
Ich habe z.Zt. eine Anfrage aus der Industrie, ein mobiles Messgerät zu entwickeln, das dann keine sich verbrauchende Zelle hat und auch problemlos einmal einige Monate am Prüfling Dauermessungen machen kann.

Ob es sich später auch für „amtlich verordnete“ Messungen zertifiziert werden kann, muss sich noch klären.

Gruß und schönen sonnigen Sonntag

Harald

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

@ Hartmut

an welcher stelle hast du denn deine lambda positioniert?
etwas genauere werte gibt es vorm letzten wärmetauscher.
die dort vorhandenen 400° dürften der lambda nix aus machen, oder was sagst du harald.
hat das übrigens schon mal einer probiert z.B. an der unteren reinigungsöffnung?

Die Lambdasonde sitzt bei meinem Kessel im Revisionsdeckel des ersten Bogens gleich nach dem Anschlußstutzen des Kessels.

Unten zu messen mag eventuell für die genauigkeit positiv sein,aber ich hätte Bedenken wegen dem vielen feinen Staub der dann in die Sondenlöcher geblasen wird.
Die Sondenheizung verbrennt zwar einen Teil wieder,aber unten ist es einfach vielmehr als die Sonde verbrennen kann.
Dann wird es mit der genauigkeit auch wieder knapp.

Hartmut ich weis nicht ob ich da richtig denke??

Was meint Harald dazu ?

Woodstoker

Lambdasonde antwortete vor 16 Jahren

Hallo,

ich denke, dass der Staub, den du meinst, keinen Kohlenstoffmehr enthält, also Flugasche/Mineral ist.
Die Sonde darf durch diesen Staub komplett zu sein, trotzdem diffundiert der Restsauerstoff in die Sonde.
Evtl. wird die Messzeit um einige Sekunden verlängert, aber das bringt keine Probleme.

Gruß

Harald

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Interessant,hätte ich nicht gedacht.
Würdest du die Stelle unten für günstig halten ?
Zuminderst wäre unten die Gefahr von Falschluft sehr gering.

Woodstoker

Lambdasonde antwortete vor 16 Jahren

Mal logisch nachgedacht:
Ändert sich die Abgaszusammensetzung in diesen 50cm Rohr wirklich so dramatisch, ausser der evtl. Falschluft?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das etwas ausmacht.
Im Gegenteil, das kühlere Rohrstück setzt doch mehr Ruß an wegen der niedrigeren Temperatur?
Oder sehe ich das falsch?

Gruß

Harald

Dieter_R antwortete vor 16 Jahren

Hallo Woodstoker,

habe eben den LC bestellt.

kannst du mir die Bezeichnung deines verwendeten Belimo’s nennen?

Danke

Dieter

manter antwortete vor 16 Jahren

Willkommen im Club Dieter.

Hab um 15.25 Uhr bestellt.
Lieferzeit 2-3 Tage.

Gruß Manuel

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

@Harald

Im Gegenteil, das kühlere Rohrstück setzt doch mehr Ruß an wegen der niedrigeren Temperatur?
Oder sehe ich das falsch?

Da muss ich passen…………den günsigeren Punkt weiß ich nicht, aber die meisten Hersteller haben es im Abgasrohr,warum auch immer.
Auf jeden Fall hätte unten die Sondenheizung weniger Arbeit = weniger Verschleiß, weniger Energieverbrauch.

Hartmut, warum meinst du der untere Bereich wäre positiver ?

@ Dieter_R

kannst du mir die Bezeichnung deines verwendeten Belimo’s nennen?

Ich habe den Belimo LM 230 ASR verwendet, das ist für diese Anwendung der unkomplizierteste.
Er sollte 20 NM Drehmoment aufweisen,wenn du sowas verwenden willst wie ich.
Übrigens auch Harald empfiehlt diesen Belimo als Anrtrieb auf seiner Internetseite und ich kann nur sagen,der passt gut.
Ich hab in der Bucht ca 60 Euronen verschossen.
Allerdings ist er neu in Originalverpackung gewesen.

Woodstoker

klaena antwortete vor 16 Jahren

@Woodstoker
mal ne dumme Frage, warum hast du deine Verschlussplatte von oben eingeführt? Gegenhalter durchs Loch schieben und dann Verschlussplatte festziehen. Wäre dann beim Notbetrieb noch einfacher rückzubauen.
Gruß Klaena

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

@ Klaena

An sich ist die Idee nicht schlecht,man müsste es halt so bauen
das man die Schraube nicht gegenhalten muß, also festschweissen.

Dann wäre die Spange mit der Schraube innen und das Verschlußblech aussen, also genau umgekehrt wie ich es gebaut habe.(Die Spange ist auf beiden Seiten angewinkelt um eine Spannung zu erzeugen)
Man muss beim Einbau halt ein wenig rumfusseln,aber dafür wäre der Ausbau der Primärbelimoklappe überflüssig.

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Sollte noch gesagt werden, das man die Muttern sichern sollte.
Entweder mit Gegenmutter kontern oder Sprengring,Zahnscheibe geht auch.
Denn durch die wechselnden thermischen Einflüsse warm/kalt könnten sich die Schrauben lockern.
Dann stimmen die Luftmengen Primär Sekundär nicht mehr zusammen,da dann Falschluft gezogen wird.

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Es gibt wieder etwas neues zu berichten und zum anschauen,da ich für eine Weiterenticklung wieder Zeit gefunden habe.

Jetzt hab ich die Steuerung komplett im Schaltschrank integriert.Vorher hatte ich nur einen Versuchsaufbau mit dem LC.

Der KS 90 Regler hält die Abgastemperatur konstant.
Der Lambdacheck regelt den Restsauerstoff über die getrennte Sekundärluftzuführung mittels der 3 Zoll Kugelklappe gesteuert über den zweiten Belimo.

Neu ist die Programmierung des Lambdachecks die ich jetzt extern ausgeführt habe mittels der grünen und roten Taste,das die Eingabe des gewünschten Rest O² und der Kalibrierung erheblich erleichtert.

Neu ist der ALRE-Regler der den Öffnungswinkel der 3 Zoll Kugelklappe in Prozent darstellt.
Der Regler ist von 0-100% programmiert und zeigt den tatsächlichen Öffnungsgrad der Kugelklappe an.
Dadurch hat man auch eine sichere Überwachung über die Funktion derselben.

Dadurch habe ich in jeder Abbrandphase einen überblick wie der Kessel arbeitet und wie weit der Abbrand fortgeschritten ist.

Die folgende Bilderreihe zeigt einen Anheizvorgang und die möglichen Reaktionen der Regler.

Die getrennte Luftführung schafft es in kürzester Zeit Sauerstoffmangel auszugleichen.

Ich werde demnächst wieder einen Bericht schreiben über das
anheizen des Kessels mit getrennter Sekundärluftregelung mit neuen Erkenntnissen über den Anheizvorgang.

PS:
Hier wieder ein paar Links zum anschauen,die zum Komplettumbau dazugehören………….

…………….klick……….Belimo nach dem Ausbrand zufahren

…………..klick………..Glutausnutzung /Ausbrandphase m.hohem Wirkungsgrad

……………klick………..VIDEO…anzünden Holzvergasung in 90 Sekunden !!

dobia antwortete vor 16 Jahren

moin,

wiso ist bei 80° abgas die primärluft nur zu 30% auf?
bei mir ist sie beim anheizen 100% auf und geht ab 170° langsam zu.

grüße
dobia

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Diese werte hab ich nur demonstrativ einprogrammiert.

Restsauerstoff 8 % um das Foto für die 100 % zu bekommen,da bei mir die Klappe sehr selten auf 100% fährt.

Regulär fahre ich meistens 5,5-6 %.

Wenn ich den Bericht über das anheizen schreibe,dann wird das ganze etwas klarer warum und wieso das bei mir ist.

Monty antwortete vor 16 Jahren

Hallo Woodstoker,

Sieht super aus. Da hast Du Dir viel Arbeit gemacht und sauber gearbeitet.
Ich habe auch beide getrennt mit eigenen Antrieben, allerdings ohne zu fexen.
Siehe Beitrag:
Teillast und Teer,eigene Erfahrung

Hartmut antwortete vor 16 Jahren

hallo woodstoker

schöne sache und mal ehrlich, besser als briefmarken sammeln

uz_ohio antwortete vor 16 Jahren

moin,

vor ca. 3 wochen habe ich die lambdasonde in den reinigungsdeckel versetzt. gleichzeitig habe ich mir ein paar muttern aus messing für den reinigunsdeckel gefertigt. die auflageflächen für die muttern, die sonde und den noch einzubauenden agt-fühler (ich werde in kürze meine steuerung auf eine s7 umstellen und da kann ich per software zwischen agt im rauhgasrohr oder agt vor den wt vorwählen, mal sehen welcher wert sich besser zu regeln eignet) habe ich mit der fräsmaschiene plangefräst.

am freitag habe ich die kleine flex ausgepackt und dem kessel eine zweite öffnung zum „atmen“ verschafft.

vorher hatte ich mir einen schieber besorgt und dann einen entsprechenden anschluß gefertigt:

dann wurde alles montiert:


der belimo hat 15Nm, aber er quält sich etwas, ich hatte mit einem drehmomenschlüssel den schieber vorab getestet und 15Nm waren gerade ausreichend, ich werde nächste woche einen mit 30Nm einbauen, sicher ist sicher, solche dinger können wohl auch in brand geraten

gestern war dann probelauf, der kessel wurde vom lc und dem ks40 gut geregelt, ich bin auf die ergebnisse mit der s7 gespannt

aus gegebenen anlaß hat die fülltür hat einen schalter bekommen, das signal wird von der sps ausgewertet und nach einer zeit x wird eine rundumleuchte (evt. nich eine hupe o. ä.) aktiviert, zusätzlich wird eine meldung in meiner grafischen benutzeroberfläche aufpoppen.

ich finde die variante nach unserem woodstoker besser als die light-version von kaffenberger, denn man hat hier die möglichkeit die luftmengen mit größeren querschitten zu regeln, bei der light-version geht alles nur durch die originalöffnung und das kann in manchen phasen etwas wenige sein.

viele grüße
uwe

Kaffenberger antwortete vor 16 Jahren

Also bei mir hat´s bis jetzt immer gereicht

Gruß Kaffenberger

uz_ohio antwortete vor 16 Jahren

hi kaffenberger,

das soll keineswegs ein abwertung deiner lösung sein. sie ist tausendmal besser als die originalvariante und für viele auch sicher einfach nachzubauen.

aber ich habe beim entfernen der originalverstellung festgestellt, dass man eine ronde mit einer kerbe verbaut hat. zwangsläufig kann man die sekundärluft nicht ganz abregeln.

die ronde mit ca. 140mm verschließt ein loch mit etwa 80mm durchmesser, entweder verwendet man bei atmos nur eine sorte dieser deckel oder es wird wahllos eingeschweißt.

deine lösung könnte man ohne größeren aufwand sicher auch in einer kleinserie fertigen.

viele grüße
uwe

fritz235 antwortete vor 16 Jahren

Hallo Uwe

Auch ich habe die Zuluftrennung a la Kaffenberger nachgebaut (und von Wilfried auch weitere Unterstützung erhalten) und muss deshalb hier mal eine Lanze dafür brechen.

uz_ohio:

ich finde die variante nach unserem woodstoker besser als die light-version von kaffenberger, denn man hat hier die möglichkeit die luftmengen mit größeren querschitten zu regeln, bei der light-version geht alles nur durch die originalöffnung und das kann in manchen phasen etwas wenige sein.
viele grüße
uwe

Deine Bezeichnung ’’light’’ ist hierbei mehr als unangemessen. Die Luftmengenbegrenzung aufgrund des originalen Strömungsquerschnittes kann nicht entscheidbegründend sein. Werden mehr Lüfte benötigt erhöht sich mit zunehmender Geräuschentwicklung die Luftgeschwindigkeit; schon mal bei voll offener Sekundäröffnung den Luftzug erfühlt? So dolle ist der nun nicht und damit bin ich auch aus eigener Erfahrung bei Kaffenberger, dass die Luftquerschnitte bei dieser Lösung volllkommen ausreichend sind.

Und sollte irgendein super geniöser, unwiederholbarer Abbrand mal dazu führen dass Rest O2 wegen zuviel Holzgas über die gesamte Brenndauer nicht auszuregeln ist, denk bitte an den Normalzustand des HV: starre Einstellung, O2 in der Hochbrandphase unausgeregelt ungesund niedrig, O2 in der Ausbrandphase unausgeregelt sehr hoch und keiner weiss was sonst eigentlich noch passiert! D.h. eine planmässige unter-O2 Betriebsart ist einkalkuliert, Dein Argument zielt jedoch auf ein ausserplanmässig seltenheitsbehaftetes Abbrandereignis ab.

Ausserdem ist die K-Lösung eine sehr elegante und zudem reversible im Gegensatz zu manch brachialen Eingriffen und Anbauten welche hier nachzulesen sind.

Das der LC mit dem Linearbelimo nicht ganz so gut kann ist eine andere Spielwiese, ich bin mit Harald in Kontakt und hoffe hier demnächst eine Lösung zu finden.

Grüsse aus dem Frankenwald
Fritz235

DC 40 GSE seit Oktober 2005, 3000L Puffer, LC mit Linearbelimo, ungedämmter Altbau 250m2 beheizte Fläche, Thermovar mit 80° Einsatz, 7,50m Schornstein 20x20cm, Zugluftbegrenzer, AHK stillgelegt, 8. Wirbulator, Holzart z.Zt. Fichte 15-8% Feuchte, bis Halbstämme 25cm Durchmesser und Viertelstämme 30cm

EricF antwortete vor 16 Jahren

Hallo zusammen,
habe auch den LC samt Linearbelimo geregelt über Simatic S7 Softwareregler.
Im Wohnraum habe ich ein Grafikdisplay (Siemens OP3) auf dem ich alle aktuellen Parameter angezeigt bekomme: Agt, O2, Kesseltemperatur, Rücklauftemp zum Kessel usw.
Ich habe über den ganzen Abbrand, außer zum Ende des Abbrands, ein RestO2 von genau 6% so wie mein Sollwert es vorgibt aber OHNE LUFTTRENNUNG. Warum soll ich jetzt anfangen zu Flexen?

Wie ich schon öfter gesagt habe ist der Regler sehr entscheidend über die Genauigkeit des Istwerts. Möglicherweise haben manche Regler damit ihre Probleme oder sind falsch Parametriert.

Viele Grüße
Eric

Kaffenberger antwortete vor 16 Jahren

Nur keine größeren Disskusionen anfangen.

Beide Lösungen sind doch gut.
Wir haben ja auch User unter uns die die Trennung nicht haben oder für unötig halten.
Also jeder wie er mag und wie er es für sich am besten hält.

Hatte vor kurzem mich mit einem Schorni unterhalten, der hat mir das gleich auf´s Brot geschmiert von wegen Verlust der Zulassung bei dem Sekundärluftumbau.
Ich hab ihm dann gesagt das die Sek-Luft beim 50er auch getrennt ist und der Luftweg sogar kürzer ist.
Das sah er dann auch ein, und das die Abgaswerte durch unserer Trennungen mit Hilfe des LC bedeutend besser werden hat ihn schwer beeindruckt.

Gruß Kaffenberger

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Uwe,
vollen Respekt,mal einer der sich was zutraut !

Also bei mir hat´s bis jetzt immer gereicht

Gruß Kaffenberger

@ Kaffenberger
Ich finde deine Idee gut,da die Primärluft von der Sekundärluft schon bei der Ansaugung getrennt ist,und das ist die Grundvoraussetzung für eine gut funktionierende Lambdaregelung.
Vom Aufwand her wird es sich die Waage halten.

Die Kesselzulassung ist auch von deinem Umbau berührt,entgegen mancher Meinung.

Der eigentlichen Unterschiede liegen woanders………………………………

Deine Bezeichnung ’’light’’ ist hierbei mehr als unangemessen. Die Luftmengenbegrenzung aufgrund des originalen Strömungsquerschnittes kann nicht entscheidbegründend sein. Werden mehr Lüfte benötigt erhöht sich mit zunehmender Geräuschentwicklung die Luftgeschwindigkeit; schon mal bei voll offener Sekundäröffnung den Luftzug erfühlt? So dolle ist der nun nicht und damit bin ich auch aus eigener Erfahrung bei Kaffenberger, dass die Luftquerschnitte bei dieser Lösung volllkommen ausreichend sind.

Grüsse aus dem Frankenwald
Fritz235

@ Fritz235

Der Begriff „light“ trifft hier meiner Meinung schon zu.
Denn gerade in dem Druckbereich mit wenigen Pascal Druckunterschied spielt der Öffnungsquerschnitt sogar eine übergeordnete Rolle.
Jede Luftumlenkung oder Querschnittsverengung hat deutlichen Einfluß auf das größtmögliche Ansaugvolumen.(Immer bezogen auf die Ventilatorluftleistung)
Und da liegt schon ein Problem der Kaffenbergerlösung.Der Kessel arbeitet mit Sicherheit nicht schlecht,aber in der „Regeldynamik“ hat er mit zweifellos Grenzen.

Dann kommt das grösste Problem der Sache,der Linearbelimo mit der Originalklappe vom Atmos.
Der Linearbelimo wäre eigentlich nicht schlechter als der Drehbelimo.Mit ihm kann man genauso exakt Stellungen anfahren wie mit dem Drehbelimo.
Schlecht sind die Originalklappen vom Atmos.
Darin liegt das Problem. Mit 2 Zentimeter effektiver Regelstreke hat man eine ungenaue Ausregelung,weil schon die Klappenkonstruktion mit dem Loch und dem Teller sehr ungünstig ist.

Hier hab ich die ungefähren Kennlinien der Klappen graphisch dargestellt um die Regelwirkung zu erkennen.

  • Erstens fängt die Originalklappe vom Atmos nicht bei Null an,da sie nicht dicht ist.

  • Zweitens hat sie nach ein paar Millimeter ein überproportionales Regelverhalten.

Bilder zur Original Atmos Sekundärklappe und dem Sekundärluftansaugkanal innen

……………………….Klick………………….Sekundärluftprobleme ? Ursache evtl.Schweissperlen

Atmos hat dieses so gewählt weil es die billigste Klappenvariante ist.

Das der LC mit dem Linearbelimo nicht ganz so gut kann ist eine andere Spielwiese, ich bin mit Harald in Kontakt und hoffe hier demnächst eine Lösung zu finden.

Und ob das Softwaremässig zu lösen ist bezweifle ich.

Ich will hier die K-Lösung beileibe nicht schlecht machen,ich finde beide Lösungen haben im Forum ihren festen Platz !
Der eine traut sich mehr,hat auch die Möglichkeit dazu und will es 100%ig ,der andere beschränkt sich halt auf die „Non-Flex“ Methode von Kaffenberger.
Das wichtigste ist die absolute Trennung der Ansaugung und das ist bei Kaffenberger auch gegeben.

Ausserdem ist die K-Lösung eine sehr elegante und zudem reversible im Gegensatz zu manch brachialen Eingriffen und Anbauten welche hier nachzulesen sind.

Stimmt definitiv nicht.
Die Kaffenbergerlösung ist elegant,aber reversibel sind auch andere Lösungen und da wag ich sogar zu behaupten,das das ganze in max. 10 Minuten reversibel zurückgebaut ist mit technischem Originalzustand.

Und brachiale Eingriffe sind das nur für Theoretiker.

Siehe Bild…..

Und der Uwe wirds genauso machen…….reversibel in den technischen Originalzustand !

HKruse antwortete vor 16 Jahren

Einen guten Tag allen hier im Forum !

Seit dem 3Dez09 heize ich den 40gse mit der Kaffenberger- Lufttrennung und Haralds LambdaCheck an der secLuftstange.

Nachdem ich mein Anheizverfahren (im Forum habe ich die Hilfen gefunden) deutlich verbessern konnte,beobachte ich den Verbrennungsablauf gelassener.

Die ersten 2 h ist das 2cm secLuftloch offen,
trotzdem versucht Haralds Regelung den Deckel ganz zu entfernen

Von 20mm secLuft auf 30 oder 40 mm ändert den O2 Wert nicht.
Mit dem kleinen „schwarzen Loch“ im VorwärmsecLuftkasten kann ich den O2Wert um 5-6% in den ersten Stunden halten.

Wenn ich von 170°RauchrohrAGT auf über 185° gehe sackt der O2Wert ab,etwa 4,5%O2.Ohne schwarzesLoch ist der Wert zT unter 4%.

Bei meiner Ausführung der Lufttrennung ist das Blech nur geklebt(Testweise)-der BelimoATMOSstutzen wird im Sommer abgeschraubt,die fehlenden Schweißnähte will ich erneut behandeln.

Über dem „Schwarzen Loch“ befindet sich der von Hartmut im letzten Jahr beschriebene 2cm breite Spalt im sekundär Vorwärmluftkasten.
Gerhard(Andalusier) hat ein Foto seines Bronchialschnittes auf dem der untere Teil des Spaltes zu sehen ist(Im Thema: 3 Wochen Atmos-Katastrophe).

Wenn schon schneiden,dann werde ich Spalt und Loch verbinden,Hartmuts exentrische Scheibe (Dobias secFächer) ersetzt dann den Atmosstangenkasten und meinen manuellen Stöpsel.

Ich hoffe damit die 20er secLuft für den größeren Füllraum des 40gse passend zu gestalten.

Gruß Heinrich,gut ein Jahr Atmos FORUM lesen hat mir sehr geholfen,wird mir weiter helfen,Danke!

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Woodstoker antwortete vor 16 Jahren
Hallo zusammen,
habe auch den LC samt Linearbelimo geregelt über Simatic S7 Softwareregler.
Im Wohnraum habe ich ein Grafikdisplay (Siemens OP3) auf dem ich alle aktuellen Parameter angezeigt bekomme: Agt, O2, Kesseltemperatur, Rücklauftemp zum Kessel usw.

Eric,
deine Steuerung mit dem Grafikdisplay wurde mich interessieren,und da glaub ich das ich nicht der einzige bin.
Stell doch mal ein paar Bilder hier rein,das man mal sieht wie das mit der S7 klappt.

EricF antwortete vor 16 Jahren

So also,
das OP3 dient zum Steuern und Beobachten und ist von Anfang an leer. Gekoppelt ist das OP über MPI Bus an die Siemens S7 im Heizraum.
Alles ist frei programmierbar, d.h. sämtliche Texte sowie Bilder, Variable und Funktionen.

Hier der Ort im Wohnraum:

Hier mein Bild das in der Verbrennung vorrang hat, zu sehen ist die Abgastemp, der O2, die Kesseltemp und die Rücklauftemp zum Kessel vorm Ladomat.

Nächstes Bild die Temp vom Warmwasserspeicher und der Außentemp:

Hier der O2 Istwert und der Stellwert des Sec. Belimos.

Hier der Sollwert vom Heizkreis, der Istwert, und der Stellwert des Mischermotors.

In weiteren Bildern sind die Puffertemp.
Ich habe verschiedene Warnmeldungen ausgegeben z.b. Abgas unter 180 Grad oder Informationsmeldungen wie Boilerladung, die Zirkulationspumpe kann ich einschalten etc.

Das OP3 ist eines der kleinsten Bedien und Anzeigegeräte. Hier noch welche aus der Familie:

Viele Grüße
Eric

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Eric,
das sieht gut aus.

„Klein aber fein,so soll es sein“.

Mit einer SPS eröffnen sich Welten,das sieht man hier wieder.
Buskabel in die Wohnung und fertig.
Jetzt bin ich aber noch neugieriger geworden………..wie siehts im Rechen-u. Heizzentrum aus ?

Dürfen wir da auch noch reinschauen ?

EricF antwortete vor 16 Jahren

Ja klar Woodstoker,
Bilder vom Heizraum folgen Morgen.

Ja die SPS ist schon ein Fortschritt in der Automatisierung. Die heutigen Grenzen zwischen der SPS und der IT Welt sind verschwindent gering. Was früher in Zeiten der S5 an hohem Verdrahtungsaufwand notwendig war wird heute über Profibus, Ethernet oder ASi Bus gelöst, minimaler Verdrahtungsaufwand hohe Übertragungsgeschwindigkeit. Aber nicht immer arbeiten diese Anlagen störungsfreier, da gerade in der Datenübertragung via BUS, dieser z.B. anfällig für Elektomagnetische Felder ist.

Grüße
Eric

manter antwortete vor 16 Jahren
uz_ohio:
hi kaffenberger,

aber ich habe beim entfernen der originalverstellung festgestellt, dass man eine ronde mit einer kerbe verbaut hat. zwangsläufig kann man die sekundärluft nicht ganz abregeln.

viele grüße
uwe

Hallo Uwe, das ist nicht überall so. Die obere Scheibe hat normalerweise eine Kerbe und unten die keine. Dafür ist da das 2cm große Loch. Scheinbar werden aber auch mal zwei Primärscheiben verbaut oder sie sind vertauscht.

Hinsichtlich der Dichtigkeit gebe ich dir Recht. Selbst wenn unten die richtige Scheibe verbaut ist, dichtet die nicht 100%ig. Hier war mal ein Foto, wo man sehen konnte, dass die Scheibe mit Schweißperlen überzogen ist.
War das bei dir auch der Fall?

@ Woodstoker: Ich denke mal die User meinten mit rückbaubar bei Kaffenberger, dass der Kessel danach keine zusätzliche Schweißnaht aufweist.

Gruß Manuel

juergen antwortete vor 16 Jahren

Hallo Manuel,
das waren meine Bilder mit Schweißperle Rost etc.
Aber beide Scheiben haben gleichen Durchmesser. Auf den Millimeter genau habe ich nicht gemessen. Es stimmt die obere hat eine Kerbe und die untere ist plan. Ich denke wenn man Silikon bei geöffneter Sec Scheibe um den Rand herum aufbringt und dann fest anzieht ist sie dicht.

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Schaut euch den Beitrag mal an………

…………klick………….Sekundärluftprobleme ? Ursache evtl.Schweissperlen

EricF antwortete vor 16 Jahren

So,
wie gewünscht noch die Bilder von der SPS im Heizraum.

Hier sieht man rechts die Steuerung und weiter links zwei Meßumformer. Der obere für die Warmwassertemperatur und der untere für die Außentemperatur.

Hier noch die SPS.

Hier noch den geöffneten Steuerkasten.

Grüße
Eric