Fragen und AntwortenTemperaturen an der Düse im Holzvergaser ü. 1050°C
Gust antwortete vor 14 Jahren

@ All

Zum Saisonende hab ich noch mal ein neues Thema eröffnet das die höchsten Temperaturen im HV-Kessel behandelt und wo diese auftreten.
Es hatte in manchen Themen Unklarheiten gegeben wie hoch die Temperaturen vor und nach der Düse im HV-Kessel sind.
Deshalb hab ich das Thema eingestellt um Erfahrungen und Messwerte zu vergleichen.

Ein 500 mm langes Thermoelement hab ich über die Kugelraumtüre seitlich eingeführt durch eine 1 mm Bohrung (Weiß leider nicht mehr wer die Idee an der Türe hatte………aber sie ist gut ! ).

Neu dabei ist ,das ich das Thermoelement durch die Abdichtung von Kessel zum Kugelraum durchgeführt habe,so daß die Spitze direkt an der Düse positioniert werden konnte.

Zum Einsatz habe ich einen Datenlogger KS 3000 mit einem Thermoelement Ni/Cr/Ni Typ „K“ gebracht und auf Genauigkeit überprüft.

Und siehe da…..weit mehr als 1050°C in der mitte des Kugelraumes,genau in der Mitte unter der Düse !

Und ich bin überzeugt,das das noch nicht Ende der Fahnenstange ist wie ich das auch so schon gesagt hatte.
Noch höher vermute ich die Temperatur unmittelbar an der Düse im Füllraum !
(Folgemessungen kommen noch……..Vielleicht auch erst in der nächsten Heizsaison)



100 Antworten
juergen antwortete vor 15 Jahren

47 mal gelesen und keiner äußert sich dazu?!

Ja wenn wir unsere Spezial User nicht hätten, die mit ihren zur Verfügung stehenden Techniken aller Art sich hier nicht einbringen würden, was dann…….

Vielen Dank erst einmal für Deinen Anfang!
Wenn es so weiter geht mit allen möglichen Verbesserungen, ist es eines Tages kein Atmos mehr im ursprünglichen Herstellungs Detail. Zur Messe in Dresden kam an einem Stand dies zur Sprache. Man wundert sich das ….CZ einige dieser bisherigen Verbesserungen noch nicht übernommen hat!
Ein User hat seinem GS durch den Einbau sec Luftrennung Reglung schon einen Zusatz Buchstaben verpasst!

Anfrage an Dich Wodstooker und andere: Wer kann mir sagen, wie hoch die ca. Abgastemperatur beim GSE 30 am unteren Wärmetauscher ist? Ich möchte dort andere Turbulatoren ein setzen, die mehr Windungen aufweisen und etwas dünner und geschmeidiger sind. Da wurde ich nach den Temperaturen gefragt die das Material aushalten muss!

ZMEISTER antwortete vor 15 Jahren

@ All finde euer unerschöpflichen Ergeiz echt Hammer.
Fehlt nur noch n Edelstahlauspuff mit KAT 🙂

Wenn wir in 10 Jahren fertig sind gibts dann einen Atmos GSEKW Blockheizkraftwerk für zu Hause auf Brennwert Technik.

Abgastemp dann 25 Grad mit Schwefel Abscheider und Co Filteranlage!
Gefüttert wird die Anlage dann mit 25KG Braunkohle und 10cm³ Holz/Woche!
weiter so!

holzwurm99 antwortete vor 15 Jahren

Hallo,
das Thema ist recht intressant mal schauen was da noch alles kommt, was wirklich sehr sehr schade ist das ATMOS aber auch rein gar nichts an nimmt.

Hubschrauber antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woodstoker,
ich finde das gigantisch!!!!!!!!!!!!!!
super,mach weiter so….

Dieter_R antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woodstoker.

Ich hatte mit Buchebrix und einer ausgebüchsten Abgastemperatur von 240° (es waren runde Briketts, da muss ich auch mit der Steuerung die Primärluft fast zumachen) 1120° gemessen!

Dass der Alfons sich nicht meldet wundert mich aber auch

Dieter

alfons antwortete vor 15 Jahren

Hallo Dieter, du hast gerufen? Ich antworte!

„Und siehe da…..weit mehr als 1050°C in der mitte des Kugelraumes“

Und hier meine Aussage in der Propylaktischen Thread :

31.12.10 00:17
Weit über 1000° findet man nur im Kugelraum.

Es gibt in diesen Thread nichts neues für mich, deswegen habe ich mich nicht gemeldet.

mfg
alfons

gonzotp antwortete vor 15 Jahren
47 mal gelesen und keiner äußert sich dazu?!

Muss man doch nicht!

Hallo,
das Thema ist recht intressant mal schauen was da noch alles kommt, was wirklich sehr sehr schade ist das ATMOS aber auch rein gar nichts an nimmt.

Warum sollten die das tun?

Torsten

PIRTY85 antwortete vor 15 Jahren

Da stell ich mal die Frage, wo denn am „Schweißbrenner“ die Temperatur am Höchsten ist, direkt am Brennerende (hier beim Atmos die Düse) oder an der Flammenspitze (kurz nach Ende)?

MfG
PIRTY

Feueresel antwortete vor 15 Jahren

…, hmm heute Abend extra den Kessel hochgefahren – also,
in dem von mir optimierten Brennräumen am untersten Ende vom Nachbrennraum gemessen,
ca. 15 cm vor der Tür also weit außerhalb der Flammen – Zone /
= 790~810°C /bei einer Abgastemperatur von 170°C / Kesselltemp. 90°C/ Spreizung 80-60°C

MfG

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
juergen antwortete vor 15 Jahren

Mal sehen wie es andere Schweißer hier beschreiben.
Ich habe es so gelernt bekommen. Gas an – danach Sauerstoff aufdrehen – an der Düse muß sich ein weißer spitzer scharf abgerenzter Flammenkegel bilden. Genau an der Spitze ist die höchste Temperatur ich dächte es waren um die 3000 °.
Die Länge dieses Flammenkegel ist abhängig von der Düse die man benutzt im zusammenhang mit der Materialstärke die man zusammen schweißen möchte.
Was außen herum ist die gr. Flamme war wohl die Beiflamme.

Also dürfte die größte Hitze im Atmos wohl unterhalb der Düse liegen. In der Düse kommt ja erst der Sauerstoff sprich sec. Luft dazu.

Feueresel antwortete vor 15 Jahren

…also zum schweißen, Gas auf und Sauerstoff langsam so weit auf,
daß der kleine blaue Flammkegel – an seiner Spitze – gerade zum Übergang vom züngeln – sich scharf abzeichnet, dann stimmt auch das eingestellte Gas-Gemisch zum optimalen Autogenschweißen

MfG

…, ach so, an der Spitze liegt die Hitze

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Manfred antwortete vor 15 Jahren

Pirty hat schon richtig erkannt, wo ist die höchste Temperatur ?

Wenn dort wo der Meßfühler ist 1030 Grad und Flammspitze am höchsten ist, ist bei Woodstoker Flammspitze sehr kurz oder muß der Fühler weiter nach unten bis kurz vorm Keramikboden.

Im Atmosvideo sieht die Flamme klick

Dann müßte die Temperatur noch locker über 500 Grad steigen.

Jürgen, sind ca 3200 grad an der spitze.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
umweltbetrieb antwortete vor 15 Jahren

Hallo
Muß Ich das alles mit der Temperatur wissen???
Oder funktiniert mein Ofen auch ohne das Ich weiß wieviel Grad dort sind.
Eines steht fest ,wenn Ich Holz reinlege wird es warm,wenn Ich dann noch weiß wieviel Grad an der Düse sind wird es wohl noch wärmer ????????????
Frank

juergen antwortete vor 15 Jahren

Hallo Frank,
dem einen ist sein Auto sein ……
dem anderen ist eben sein …..Kessel sein….

Es gibt welche die setzen sich nur rein Druckknopf drücken und Gas geben ach so Lenkrad anfassen und damit lenken aber mehr nicht. Wer nun sein Auto noch tunt kann damit noch schneller fahren und statt vorgeschriebenen 100 km/h auch mal 191 km/h fahren….
Unser Kessel kann man auch wie Du schreibst Holz rein Flamme dazu und die Familie freut sich über die Wärme. Es wurde ja hier auch schon geschrieben, womit man auch noch seinen Kessel heizen kann….. und derjenige hat sich damit gerühmt.
Aber wenn wir den ein wenig tunen, können wir Holz sparen und die Umwelt schonen!
Deshalb beschäftigen wir uns mit unserem Kessel so einfach ist das….. deswegen werden wir niemals daraus einen Lopper oder wie die heißen bauen.

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren
Anfrage an Dich Wodstooker und andere: Wer kann mir sagen, wie hoch die ca. Abgastemperatur beim GSE 30 am unteren Wärmetauscher ist? Ich möchte dort andere Turbulatoren ein setzen, die mehr Windungen aufweisen und etwas dünner und geschmeidiger sind. Da wurde ich nach den Temperaturen gefragt die das Material aushalten muss!

Hallo Jürgen,
die Antwortzeiten werden nach der Heizsaison immer länger,darum jetzt erst die Antwort von mir.

Ganz genau weiß ich die Temperatur vor dem Tauscher nicht, aber es sind nicht unter 350°C.In den seitlichen Rauchgaskanälen schätze ich die 600°C oder mehr mal ganz pauschal.Material, das weniger aushält wird dort untauglich sein,da es mit der Zeit deutlich aus der Form kommt durch das Eigengewicht.
Ich werde die Temperaturen die an den verschiedenen Stellen im Kessel auftreten in diesem Thread hier noch dokumentieren, aber das geht erst wieder wenn der Kessel angefeuert wird und ich Zeit dafür habe.
Momentan macht bei mir alles die Solaranlage.

Hallo Woodstoker.

Ich hatte mit Buchebrix und einer ausgebüchsten Abgastemperatur von 240° (es waren runde Briketts, da muss ich auch mit der Steuerung die Primärluft fast zumachen) 1120° gemessen!

Hallo Dieter,
Fast die gleiche Messung bei dir.

Mit welchem Fühler hast du die Temp. im Brennraum erfasst ?

Hallo
Muß Ich das alles mit der Temperatur wissen???
Oder funktiniert mein Ofen auch ohne das Ich weiß wieviel Grad dort sind.
Eines steht fest ,wenn Ich Holz reinlege wird es warm,wenn Ich dann noch weiß wieviel Grad an der Düse sind wird es wohl noch wärmer ????????????
Frank

Frank,
jetzt antworte ich mal böse.
Muß man denn dann seinen Senf dazugeben wenn einem das Thema Temperatur im Kessel nicht interessiert ?

Ein sachlicher Einwand dagegen ist kein Problem,aber bei Desinteresse eine Antwort geben ist überflüssig und macht nur den Thread unnötig lang.
Das ist nur die Tatsache und nicht wirklich böse gegen dich gemeint ist,also bitte richtig verstehen.

Dieter_R antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woody.

Die Hier haben das schönste Angebot, was Fühler betrifft.

Ich habe mich für 3mm Durchmesser und 350 mm Länge entschieden.

Machs gut

Dieter

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Heute hab ich wieder mal einheizen müssen, deshalb gibts wieder was neues bezüglich der Düsentemperatur.

Die Messung ist ähnlich der ersten in diesem Beitrag mit dem Unterschied das die Fühlerspitze vom Thermoelement jetzt an der Düsenkante im Füllraum sitzt.

Dort tritt auch der größte Verschleiß im Atmoskessel auf.

Die Temperatur wurde gemessen bevor die Sekundärluft zu Nachverbrennung zugeführt wird.

Das ganze war heute nur eine flüchtige Momentaufnahme,sie hat aber den Wert vom Kugelraum nochmal „getoppt“.

Und das mit einem Wert von 1071,1°C an der Düsenkante im Füllraum !

Und ich bin überzeugt das das noch nicht alles war, das wird noch höher gehen.Ergebnissse wird es aber nun wirklich erst wieder in der kommenden Heizsaison geben.

cuedog antwortete vor 15 Jahren

Ich werd morgen o Samstag je nach dem auch mel mein TE da platzieren….mal sehen was bei raus kommt.

hl51 antwortete vor 15 Jahren
manter antwortete vor 15 Jahren

@ Karl: Der HV ist Woodys Hobby und er kennt sich sehr gut damit aus. Die ganzen Meßinstrumente kosten ihn nicht viel, da er irgendwie fast umsonst dran kommt. Zumindest kann man das hier zwischen den Zeilen lesen.
Wenn jemand eben ganz genau wissen will, wo welche Temperatur herrscht, warum nicht?

Ich z.B. lese in diesem Thread gerne mit und wen es nicht interessiert, der kann es ja lassen.

Das zur groben Bewertung des Abbrandes Abgastemperatur und Aschebild ausreichen, ist ja wohl klar.

Gruß Manuel

manter antwortete vor 15 Jahren

Noch was:

Warum sollte der Fühler das nicht aushalten?
Warum kann er nur schätzen? Er mißt doch den genauen Wert.

Gruß Manuel

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren
Die Frage, wozu Messe ich die Brennraumth,wenn sie sowieso nur angenommen werden kann,denn die richtige Flammth,würde den Fühler zerstören.

Karl,
du scheinst dich mit Messtechnik aber sehr gut auszukennen wenn man anschaut was du hier ins Forum von dir gibst.

Schau mal was es alles möglich ist………Thermoelemente bis 2500°C.

Das ist das doppelte was im HV auftreten kann.
Die Teile sind im Einsatz weißglühend !

Nach meiner doch schon über Jahre dauernden HV -Heizerfahrung genügt es,die Ablagerungen im Brennraum und die Asche zu beurteilen.

Schau mal hier…….klick…….
Optimale Verbrennung-> Aschefarbe im Kessel

Darum halte ich die ganzen Messungen für verschwendetes Geld.Regeln kann man damit nichts,nur schätzen.

Ich glaube da hast du dich verschätzt.

hl51 antwortete vor 15 Jahren
Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Da hat der Karl (hl51)in einer „Nacht und Nebelaktion“ das Forum verlassen und seinen sehr „informativen Beitrag“ vom » 06.05.11 21:09 « gleich mitgenommen.

Warum hat er das wohl gemacht ?

manter antwortete vor 15 Jahren

Mich würde viel mehr interessieren, was er am 07.05. mitgenommen hat.

Gruß Manuel

Feueresel antwortete vor 15 Jahren

…, —, das Ziel sollte sein;

die Gas-Brennraumtemperatur hoch,
die Abgastemperatur tief,
dabei den Volumenstrom möglichst klein halten;

—, daß müsste ►mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit◄
einen guten Wirkungsgrad ergeben.

—, auf diesem Weg können Messergebnisse hilfreich sein.

Der Weg ist das Ziel; oder und ? Wie der Weg – so auch das Ziel

MfG

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Gust antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woody,

Ich nehme mal an, dass du die Brennkammertemperatur nicht nur aus reinen Interessegründen messen und aufzeichnen willst, sondern die Brennkammertemperatur als weitere “Störgröße“ mit einbeziehen willst in deine Regelung.

Ungefähr in der Art, wie es R. Padinger in seinem „Endbericht“ auf S.61 sowie S.44 beschrieben hat?

http://www.noest.or.at/intern/dokumente/A034_Endbericht_Regelungstechnik.pdf

Liege ich mit meiner Vermutung richtig?

Gruß
Gust

cuedog antwortete vor 15 Jahren

So Woody….

Hab gestern Abend mal meine Temp gecheckt….

lag in der Regel so zwischen 850 und 980 Grad bei einer AGT von ca 225 Grad.

Der Maximalwert den ich erreichen konnte lag bei 1103 Grad.

Auch an der Düsenkannte gemessen.

Gruß Matthias

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Hallo Matthias,
was du gemessen hast deckt sich im großen und ganzen mit meinen Messungen.
Vielleicht ist dir dabei aufgefallen, das die AGT nicht proportional mit der Düsentemperatur steigt oder fällt.

Angenommener Fall…… die Prmärluft muss nachgeregelt werden (Primär weiter auf),dann sackt die Düsen- oder Brennraumtemperatur ab, da mehr Luft zugeführt werden muß.
Die AGT bleibt dann stabil mit der Regelung über den Industrieregler f. den Primärbelimo.
Gleichzeitig wird dann mehr Holzgas erzeugt, damit steigt der Abgasmassenstrom und der Brennstoffverbrauch.

Je mehr nachgeregelt werden muß desto unruhiger die Verbrennung und desto schlechter der Wirkungsgrad.
Ungünstigster Fall zu diesem Beispiel ist die original Atmos Belimoregelung.(grob geregelt auf und zu)

„Die Mutter einer guten Verbrennung ist eine absolut konstante AGT“

Dann klappt es auch mit einer Lambdaregelung auf Rest O² bestens……….Ausnahme ist „Hohlbrand“,der allgegenwärtige „Regelungsfeind“ im Kessel.

@ Gust

Ich nehme mal an, dass du die Brennkammertemperatur nicht nur aus reinen Interessegründen messen und aufzeichnen willst, sondern die Brennkammertemperatur als weitere “Störgröße“ mit einbeziehen willst in deine Regelung.

Beides trifft zu.
Ich mache es aus Interesse um die Zusammenhänge der Temperaturen während der Pyrolyse zu analysieren.
Danach geht es darum das ganze im Programmablauf in der SPS zu verwerten wenn es für mich Sinn macht.
Eigentlich bräuchte mann dann auch noch ein CO Messgerät um dann noch mit den Werten richtig was anzufangen.

cuedog antwortete vor 15 Jahren
Woodstoker:
Hallo Matthias,
was du gemessen hast deckt sich im großen und ganzen mit meinen Messungen.
Vielleicht ist dir dabei aufgefallen, das die AGT nicht proportional mit der Düsentemperatur steigt oder fällt.

Angenommener Fall…… die Prmärluft muss nachgeregelt werden (Primär weiter auf),dann sackt die Düsen- oder Brennraumtemperatur ab, da mehr Luft zugeführt werden muß.
Die AGT bleibt dann stabil mit der Regelung über den Industrieregler f. den Primärbelimo.
Gleichzeitig wird dann mehr Holzgas erzeugt, damit steigt der Abgasmassenstrom und der Brennstoffverbrauch.

Je mehr nachgeregelt werden muß desto unruhiger die Verbrennung und desto schlechter der Wirkungsgrad.
Ungünstigster Fall zu diesem Beispiel ist die original Atmos Belimoregelung.(grob geregelt auf und zu)

„Die Mutter einer guten Verbrennung ist eine absolut konstante AGT“

Hallo Woody.

Kann das nur so bestätigen was du schreibst.

Habe natürlich auch ein bißchen mit den Parametern experimentiert.

Sehr auffällig bei mir z.B. war…..

Ich habe ein kleines Kellerfenster was ich zum Heizen immer öffne. Bei geöffnetem Fenster werden die von mir weiter oben beschriebenen Temperaturen an der Düsenkannte erreicht. Schließe ich dieses Fenster sackt mir die Temperatur an der Düsenkannte schlagartig auf 600-700Grad ab.

Öffne ich das Fenster wieder steigt die Temp sofort wieder auf die 850-1000 Grad an.

Und das kuriose ist die AGT bleibt absolut konstant,egal ob Fenster offen oder zu.

Gruß Matthias

Dieter_R antwortete vor 15 Jahren

Hallo Matthias,

Sehr auffällig bei mir z.B. war…..

Ich habe ein kleines Kellerfenster was ich zum Heizen immer öffne. Bei geöffnetem Fenster werden die von mir weiter oben beschriebenen Temperaturen an der Düsenkannte erreicht. Schließe ich dieses Fenster sackt mir die Temperatur an der Düsenkannte schlagartig auf 600-700Grad ab.

Öffne ich das Fenster wieder steigt die Temp sofort wieder auf die 850-1000 Grad an.

Und das kuriose ist die AGT bleibt absolut konstant,egal ob Fenster offen oder zu.

Gruß Matthias

Sehr interessante Beobachtung.

laut meinem Schornsteinfeger müssen 250 cm² freie Öffnung zum Heizraum vorhanden sein, um die Luftzufuhr zu gewährleisten.

Meines Erachtens müssten die 250cm² große Öffnung ins Freie gehen, nur so ist eine saubere Luftzufuhr zu gewährleisten,da die neuen Häuser sehr dicht gebaut sind.

Tatsächlich habe ich dieses Phänomen auch schon beobachtet, allerdings nicht mit sinkender Temperatur an der Düse, (ich messe im Brennraum, nicht an der Düse) bei mir äußert sich das mit einem rhythmischen Wummern, es klingt, als ob ich im Keller Helikopter fliegen würde.

Wenn ich die Heizraumtür und die Gang Tür nach draußen öffne, ändert sich sofort das Verhalten.

Ich werde dieses Jahr einen freien Zugang nach draußen buchen, ich bin gespannt wie sich das nachher auf den Abbrand bemerkbar macht.

Bis zum nächsten Mal, ich melde mich bezüglich des Themas wieder

Dieter

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Mathias,
hochinteressant dein Experiment !
Bei meinem Kesselraum konnte ich das Experiment nicht machen,da ich im Garagenkeller nicht so dichte Fenster habe.

Das bestätigt mich persönlich in dem Punkt, das man bei den Messungen der Temperatur auch eine CO Messung (Kohlenmonoxid) miteinbeziehen müsste wie ich schon geschrieben habe, um es vernünftig zu analysieren und in die Kesselregelung zu integrieren.

Denn wenn du das Fenster im Kesselraum schließt,bekommt der Kessel nich mehr genügend Luftzufuhr da er im „Unterdruck“ arbeiten muß.
Wenn man 20 Pascal (0,0002 bar)Kaminzug benötigt um eine optimale Verbrennung zu gewährleisten und dem Raum die Luftzufuhr drosselt, dann sackt der Kaminzug schnell auf nichtakzeptable Werte ab und die Folge davon ist eine fallende Brennraumtemperatur.
—-> Aus einer fallenden Brennraumtemperatur resultiert wiederum eine schlechtere Verbrennung und ein steigender CO Wert.

*****Das ganze hat mit dem Restsauerstoff wenig zu tun,den dieser kann durchaus in Ordnung sein, was bei einer Lambdaregelung der Fall ist.Aber trotzdem kann der CO absolut schlecht sein,deshalb ist die Brennraumtemperatur so wichtig.*****

Die Zündtemperatur von Kohlenmonoxid liegt bei ca. 605°C, also muß die Brennraumtemperatur erheblich darüber liegen da sonst nicht oxidiertes CO den Kessel verlassen kann.

Damit ist der Schornie sicher nicht einverstanden.

Ein Wort an die Messkritiker im Forum………..

Nur durch verstehen der Gesamtzusammenhänge der Pyrolyse kann man den Kessel mit größtmöglicher Effizienz betreiben.

Vielleicht versteht jetzt auch mancher warum im Kesselraum eine Luftzufuhr installiert sein muß !!

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Hallo Dieter,
ich hatte deinen Beitrag noch nicht gelesen als ich den Thread vorher schrieb.

bei mir äußert sich das mit einem rhythmischen Wummern, es klingt, als ob ich im Keller Helikopter fliegen würde.

Dieses Wummern hatte ich früher öfters,heute führe ich das ganze auf Sekundärluftmangel zurück.Denn mit Sekundärluftzugabe geht das wummern weg !

Ab und an hab ich das heute noch wenn Hohlbrand entstanden ist.
In jedem Fall ist es aber ein Indiz auf eine gestörte Vergasung.

Ich weiß nicht was du vermutest woher das bei dir kommt.

Von dem nicht vorhandenen Belüftungsloch ?

Manfred antwortete vor 15 Jahren

Matthias

@alle

Ich habe ein kleines Kellerfenster was ich zum Heizen immer öffne. Bei geöffnetem Fenster werden die von mir weiter oben beschriebenen Temperaturen an der Düsenkannte erreicht. Schließe ich dieses Fenster sackt mir die Temperatur an der Düsenkannte schlagartig auf 600-700Grad ab.

Öffne ich das Fenster wieder steigt die Temp sofort wieder auf die 850-1000 Grad an.

Kann es sein je reiner Frischluft in Heizraum einströmmt, umso weniger muß Sek.luft zugeführt werden. Dadurch steigt Temp. im Düsenbereich.
Je schlechter Luft oder abgestandene Luft im Heizraum herschen umso mehr regelt LC Sek. Luft zufuhr und die Flamme wird gekühlt.

oder liege ich da falsch ?

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Hallo Manfred,
allein die Temperatur und somit die Luftdichte spielt eine Rolle.

Denn mit fallender Lufttemperaturund steigender Dichte steigt der Absolutgehalt des Sauerstoffs in der Luft.Der relative Sauerstoffgehalt von 20,9 % bleibt gleich.

Mit küherer Luft führt man der Verbrennung mehr Sauerstoff zu,gleichzeitig wird aber dadurch der Flamme etwas Temperatur entzogen.Das gleicht sich aber wieder aus da die Verbrennung etwas intensiver wird.

Feueresel antwortete vor 15 Jahren
cuedog:

Woodstoker:
Hallo Matthias,
was du gemessen hast deckt sich im großen und ganzen mit meinen Messungen.
Vielleicht ist dir dabei aufgefallen, das die AGT nicht proportional mit der Düsentemperatur steigt oder fällt.

Angenommener Fall…… die Prmärluft muss nachgeregelt werden (Primär weiter auf),dann sackt die Düsen- oder Brennraumtemperatur ab, da mehr Luft zugeführt werden muß.
Die AGT bleibt dann stabil mit der Regelung über den Industrieregler f. den Primärbelimo.
Gleichzeitig wird dann mehr Holzgas erzeugt, damit steigt der Abgasmassenstrom und der Brennstoffverbrauch.

Je mehr nachgeregelt werden muß desto unruhiger die Verbrennung und desto schlechter der Wirkungsgrad.
Ungünstigster Fall zu diesem Beispiel ist die original Atmos Belimoregelung.(grob geregelt auf und zu)

„Die Mutter einer guten Verbrennung ist eine absolut konstante AGT“

Hallo Woody.

Kann das nur so bestätigen was du schreibst.

Habe natürlich auch ein bißchen mit den Parametern experimentiert.

Sehr auffällig bei mir z.B. war…..

Ich habe ein kleines Kellerfenster was ich zum Heizen immer öffne. Bei geöffnetem Fenster werden die von mir weiter oben beschriebenen Temperaturen an der Düsenkannte erreicht. Schließe ich dieses Fenster sackt mir die Temperatur an der Düsenkannte schlagartig auf 600-700Grad ab.

Öffne ich das Fenster wieder steigt die Temp sofort wieder auf die 850-1000 Grad an.

Und das kuriose ist die AGT bleibt absolut konstant,egal ob Fenster offen oder zu.

Gruß Matthias

…, —, der Flammdruck an der Düse nimmt zu und drosselt somit den Gesamtgasdurchsatz,
die Abgastemperatur bleibt somit gleich – auch bei höherer Gasbrennraumtemperatur –

das selbst kompensierende System sozusagen;
habe früher schon mal versucht dies hier deutlich zu machen.

MfG

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Feueresel antwortete vor 15 Jahren

…, dazugefunden

http://www.patent-de.com/20080214/DE19809364B4.html

„ … Mager vorgemischte Brenner mit geringen NOx-Emissionen sind empfindlicher für eine Verbrennungsinstabilität in der Brennkammer, was sich durch dynamische Druckschwingungen bzw. -oszillationen der Verbrennungsflamme zeigt, die, wenn sie geeigneter Weise angeregt werden, einen unerwünscht großen akustischen Lärm und eine beschleunigte Ermüdungsbeschädigung an dem Brenner erzeugen können. Die Flammdruckoszillationen können bei verschiedenen Grund- oder vorherrschenden Resonanzfrequenzen oder deren Harmonischen höherer Ordnung auftreten. Die Flammdruckoszillationen breiten sich stromaufwärts von der Brennkammer in jeden der Vormischer hinein aus und bewirken ihrerseits, daß das darin erzeugte Brennstoff- und Luftgemisch oszilliert oder schwankt …“

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Feueresel antwortete vor 15 Jahren

…, noch etwas dazugefunden

http://de.wikipedia.org/wiki/Flammpunkt

Der Flammpunkt eines Stoffes ist die niedrigste Temperatur, bei der sich über einem Stoff ein zündfähiges Dampf–Luft-Gemisch bilden kann. Ist das Volumen des Gemisches groß genug, kann eine Explosion erfolgen. Unterhalb des Flammpunktes kann sich die Flammfront nicht von der Zündquelle weg ausbreiten,
da die Wärme aus der Oxidation nicht ausreicht, um das Gemisch auf die zur Verbrennung nötige Temperatur aufzuheizen.
Literaturwerte für Flammpunkte gelten allgemein für einen Luftdruck von 1013 mbar.
Bei höherem Druck liegt der Flammpunkt höher – da mehr Luft aufgeheizt werden muss,
ist auch eine höhere Konzentration an Dampf nötig…

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Hinweis Temperaturringe an der Düse …..Klick……Beitrag Temperaturringe an der Düse vom » 06.01.11 08:57 «

spacy antwortete vor 15 Jahren

Wenn die Brennkammertemperatur über 800 Grad liegt, sollte man bezüglich CO Wert eigentlich schon im grünen Bereich sein.
Das bei einem gut laufenden Hv in der unteren Brennkammer über 1000 Grad erreicht werden, ist eigentlich nichts neues.
Meßpunkt bei mir ist die Oberfläche meiner Türprallplatte aus Rockwool. Schaut der Fühler weiter raus, stirbt er schnell, denn der kann nur 1200 Grad.

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren
Das bei einem gut laufenden Hv in der unteren Brennkammer über 1000 Grad erreicht werden, ist eigentlich nichts neues.
Meßpunkt bei mir ist die Oberfläche meiner Türprallplatte aus Rockwool. Schaut der Fühler weiter raus, stirbt er schnell, denn der kann nur 1200 Grad.

@ Spacy

Man darf sich mit den auftretenden Temperaturen im HV auch nicht täuschen lassen wenn ein Fühler der 1200°C aushalten sollte dann relativ schnell „stirbt“.

Mit 1200°C wirst du wahrscheinlich einen Fe-CuNi Typ J im Einsatz haben bei deren die empfohlene Dauergebrauchstemperatur deutlich unter 1000°C ist (700°C – 800°C je nach Fühlerstärke).
Er eignet sich nicht für dauerhafte Brennkammermessungen.

Zudem spielt der Mantel des Thermoelementes für die Lebensdauer eine entscheidende Rolle,da diese dem zu messenden Medium voll ausgesetzt sind und dadurch häufig korrosiv angegriffen werden.
(deshalb heissen sie auch Mantelthermoelemente…….für jede Mediumsart eine spezielle Umhüllung)

Denn mehr wie 1200°C werden im HV wenn dann nur sehr kurzzeitig erreicht.

Übrigens deine Logfile ist sehr schön,alles gut geregelt und sehr gutes Abbrandverhalten.
Kannst du immer mit so niederer AGT fahren ?
140°C ist schon sehr wenig für meine Begriffe wenn man keine Kondensatprobleme haben will.

spacy antwortete vor 15 Jahren
Woodstoker:

Das bei einem gut laufenden Hv in der unteren Brennkammer über 1000 Grad erreicht werden, ist eigentlich nichts neues.
Meßpunkt bei mir ist die Oberfläche meiner Türprallplatte aus Rockwool. Schaut der Fühler weiter raus, stirbt er schnell, denn der kann nur 1200 Grad.

@ Spacy

Man darf sich mit den auftretenden Temperaturen im HV auch nicht täuschen lassen wenn ein Fühler der 1200°C aushalten sollte dann relativ schnell „stirbt“.

Mit 1200°C wirst du wahrscheinlich einen Fe-CuNi Typ J im Einsatz haben bei deren die empfohlene Dauergebrauchstemperatur deutlich unter 1000°C ist (700°C – 800°C je nach Fühlerstärke).
Er eignet sich nicht für dauerhafte Brennkammermessungen.

Zudem spielt der Mantel des Thermoelementes für die Lebensdauer eine entscheidende Rolle,da diese dem zu messenden Medium voll ausgesetzt sind und dadurch häufig korrosiv angegriffen werden.
(deshalb heissen sie auch Mantelthermoelemente…….für jede Mediumsart eine spezielle Umhüllung)

Denn mehr wie 1200°C werden im HV wenn dann nur sehr kurzzeitig erreicht.

Übrigens deine Logfile ist sehr schön,alles gut geregelt und sehr gutes Abbrandverhalten.
Kannst du immer mit so niederer AGT fahren ?
140°C ist schon sehr wenig für meine Begriffe wenn man keine Kondensatprobleme haben will.

Hallo Woody,

ja ich kann immer mit so niedriger Abgastemperatur fahren,
es kondensiert dann bei Temperaturen unter Null auch am Schornsteinkopf, aber das ist ein Edelstahlrohr. Gibt aber trotzdem ganz ganz geringfügigen Glanzrußansatz im Laufe der Zeit.
Komischerweise müffelt der HV dann jedoch häufiger etwas, bei 160+ AGT ist das quasi weg, deswegen zum Wohle der Nachbarn, habe ich AGT z.Zt bei 162 Grad stehen. Ergibt dann echte 175-180 Grad im Kernstrom.

Mein Thermoelement ist dieses hier
Temperature Control

bei Ebay heißt der Verkäufer Temperature Control und man spart sich die Versandgebühren. Mein erstes Thermoelement ragte frei 15 cm Richtung Düse, da hat es halt nur drei Monate durchgehalten weil ich es bei einer Reinigung etwas verbogen habe, da war dann Ende.

Dieter_R antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woody.

Dieses Wummern hatte ich früher öfters,heute führe ich das ganze auf Sekundärluftmangel zurück.Denn mit Sekundärluftzugabe geht das wummern weg !

Ich fahre momentan 5% Restsauerstoff, das Wummern hab ich auch bei 6,5% aber immer erst in der Mitte oder gegen Ende des Abbrandes. Wenn ich die Türen nach außen alle öffne, verändert sich auch das Wummern; es geht aber nicht weg, sondern wird langsamer oder leiser.

Momentan bei den Temperaturen hab ich das Problem gar nicht oder viel weniger. Was ist anders?? Es ist deutlich wärmer (also von Natur aus weniger Kaminzug), und die Türen ins Haus sind meißtens offen.

Ab und an hab ich das heute noch wenn Hohlbrand entstanden ist. In jedem Fall ist es aber ein Indiz auf eine gestörte Vergasung.

Wenn ich die untere Türe öffne und mit einem genug langen Eisenstocher die Düse freikratze, verschwindet das Wummern für 2-3 Minuten, von daher kann es schon in die Richtung gehen.

Wenn ich Holz verbrenne, ist das Wummern deutlich weniger bis gar nicht vorhanden. Wenn ich die eckigen Brix verfeuere, hab ich mein Helikoptergeräusch.

Wenn ich Ihm die Primärluft zudrehe, verschwindet das Wummern, aber auch die Leistung. Von daher könntest du mir der Sekundärluftstörung recht haben, aber was soll ich tun?? Selbst wenn ich den Rest-O² auf 9% hochdrehe, geht das Wummern nicht weg.

Ich weiß nicht was du vermutest woher das bei dir kommt.Von dem nicht vorhandenen Belüftungsloch ?

Einer meiner Verdächtigen ist die Trennung des Luftkanals, ich habe ja dieses Trennblech drin. Vielleicht wird Schwingung beim Ansaugen der Luft erzeugt, ich werde das mal prüfen

Danke dir

Dieter

HKruse antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woody, hallo Dieter !

Vor Beginn meiner zweiten Atmos-Heizsaison letzten Sommer habe ich den sekLuftpömpel und sein Gehäuse entfernt, die 40cm2 SekÖffnung des Vorwärmraumes zum „sekLoch“ hin erweitert (jetzt ca 55cm2) und regel die Sekluft mit einem Schieber (Dobias Lösung vergleichbar).

Gelegentliches leichtes Wummern während des Abbrandes, nach zwei Stunden ca 40-50 min lang andauernd, läßt sich bei 5,5% RestO2, weder durch Drehzahländerung, noch primKlappenstellung steuern(AGT bleibt gleich), nur deutliche AGT-absenkung hilft.

Wenn ich die Tür zum Wohnbereich (Flur) schließe – keine Änderung.

Falls das „Pulsieren“ in der dritten Heizperiode ab und an wieder auftritt, werde ich den „Resonanzraum“ (Bernhards Hinweis) unter dem primPömpel versuchsweise mit Wirbulatoren (Blechstreifen, wabenartig gefaltet) „füllen“.

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Feueresel antwortete vor 15 Jahren

…, Anmerkung seit der Gasdurchlass vor meiner Brennerdüse einseitig verengt (asymmetrisch) ist
trat – unter anderem – das Wummern nicht mehr auf

sie auch (Heinrichs Hinweis – Resonanzraum – Resonanzfrequenzen unterbinden…)

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Gust antwortete vor 15 Jahren

@alle:

Habt ihr einen Tip für mich über eine Bezugsquelle für einen für unsere Anwendung (Brennkammertemperatur) geeigeneten Fühler? Habe mir ein UT 325 mit Fühlern (k-Typ) besorgt, sollen angeblich bis über 1300°C aushalten, aber bei meinem Test ist der Mantel (wahrscheinlich Silikon) bereits angekokelt.
Beim Sensorshop gibt es nur solche bis 1200°C, allerdings mit Glasseide.
Die scheinen lt. Cuedog auch nicht wirklich geeignet zu sein.

Weiß jemand was besseres und haltbareres?

Gruß

Gust

Volli antwortete vor 15 Jahren

Hallo,

unter der Glasseide/Silikon ist das Kabel. Dieser Teil des Fühlers hält diese Temp. nicht aus. Nur der Metallteil/Fühlerspitze kann direkt ins Feuer. Besorge dir einen Fühler in der entsprechenden Länge und schiebe nur das Vorderteil in den Brennraum.

jupdida antwortete vor 15 Jahren
Gust:

Weiß jemand was besseres und haltbareres?

Gruß

Gust

ja
thermoelemente Typ Pt-PtRh im Keramikrohr, gut für über 1500°
leider sehr teuer……

Dieter_R antwortete vor 15 Jahren

Hallo Jupp.

Hast du auch eine Bezugsquelle??

Googeln bringt nüschd verwertbares.

Danke

Dieter

jupdida antwortete vor 15 Jahren

Hi,
nein sorry, ich kenne die Dinger nur aus meiner Zeit als ich noch in der Keramikindustrie Arbeitete.
da wurden die Teile selbst hergestellt, und die Schachtel mit dem Draht, egal ob neu oder alter, war beim E-Meister unter verschluss!

ev. gibts da die Möglichkeit bei Herstellern von Brennöfen für Keramik was zu beziehen…..

Hab heute noch nen Anhänger den ich mir aus dem Draht anfertigen ließ, 33 gramm Pt, der Juwelier bekamms nicht geschmolzen, mußte ich selbst machen mit ner Schamottform und nem dicken 20er Autogenbrenner. Mann hat das Ultraweis geglüht!

Gust antwortete vor 15 Jahren
Volli:
Hallo,
unter der Glasseide/Silikon ist das Kabel. Dieser Teil des Fühlers hält diese Temp. nicht aus. Nur der Metallteil/Fühlerspitze kann direkt ins Feuer. Besorge dir einen Fühler in der entsprechenden Länge und schiebe nur das Vorderteil in den Brennraum.

Hallo Volker,

vielen Dank für die Info.

Beim Sensorshop gibts k-Typen mit 1200°C und einer Einbaulänge von z.B. 200 mm sowie Leitungslänge von 1 m, komplett mit Stecker.
http://www.sensorshop24.de/Temperaturfuehler/Mantelthermoelemente/

Hattest du sowas in der Art gemeint?

jupdida:

ja
thermoelemente Typ Pt-PtRh im Keramikrohr, gut für über 1500°
leider sehr teuer……

Hallo jup,
auch vielen Dank für die Info,

habe den von dir genannten Typ leider bisher nicht im Web gefunden, wär aber wohl der richtige und dauerhafte.
Ist das ein „R-Typ“? Dann würd er für mein Messgerät passen.
Falls du eine Bezugsquelle und auch eine Preis- „Hausnummer“ hättest, wäre ich dankbar.

Gruß
Gust

Gust antwortete vor 15 Jahren

Hallo Jup,

vielen Dank für die Info. Stimmt, sehr teuer. Aber wenigstens weiß ich dank dir jetzt, daß das ein S-Typ ist und wie so ein Teil aussieht.

Gruß
Gust

Dieter_R antwortete vor 15 Jahren

Hallo Jupp.

Danke für den Link.

Der Preis ist sehr hoch und vor allem: wie soll man den verbauen?

Da nehme ich lieber die Teile vom Sensorshop, die kosten einen Bruchteil, meiner hat die ganze Saison gehalten.

Ich messe aber auch nicht an der Düse sondern unten im Brennraum.

Machts gut

Dieter

Volli antwortete vor 15 Jahren

Hallo,

Hallo Volker,

vielen Dank für die Info.

Beim Sensorshop gibts k-Typen mit 1200°C und einer Einbaulänge von z.B. 200 mm sowie Leitungslänge von 1 m, komplett mit Stecker.
http://www.sensorshop24.de/Temperaturfuehler/Mantelthermoelemente/

Hattest du sowas in der Art gemeint?

Sensorshop ist als temperatur-control bei ebay vertreten. Dort ohne Versandkosten: Fühler.

Gust antwortete vor 15 Jahren

Hallo Volker,

danke für den Hinweis und den Link.

Werde diesen Fühler in die Brennkammer einbauen.

Mein Ziel ist wohl das gleiche wie das von Woody, Fernziel wäre eine Regelungstechnische Erfassung zur Wirkungsgradoptimierung und Minimierung von CO im Abgas; wofür ich allerdings noch ein CO- Schätzeisen benötigen würde.

Leider bin ich auf der Suche nach einem günstigen CO- Schätzeisen bisher nicht besonders erfolgreich gewesen; außer dem „O-Control“ (www.ocontrol.de) habe ich bisher nichts bezahlbares gefunden (299,–Euro).
O-Control ist leider wirklich nur ein Schätzeisen und gibt nur „Zählerwerte“ aus, keinen „echten“ CO-Wert. Aber zur Minimierung von CO im Abgas wäre es m.M. nach tauglich. Ob man die Regelfunktion mit Stellantrieb des Gerätes evtl. auch sinnvoll einsetzen könnte, weiß ich (noch?) nicht, im Holzvergaser- und im Haustechnikforum war die Meinung dazu: nein, schon gar nicht in Verbindung mit dem LC.

Angeblich arbeiten ja die Flammtronik- Macher an einem CO- Zusatzmodul. Bisher hab ich allerdings nichts mehr davon gelesen…
Aber falls das käme, wird es wohl auch nur in Verbindung mit der Flammtronik funktionieren und wohl auch nicht gerade günstig sein, der CO-Fühler alleine ist ja schon recht teuer.

Falls jemand evtl. noch ein anderes CO- Schätzeisen gefunden hat, lasst es mich wissen.

Das Temperatur- Messgerät „Uni-T 325“, was ich mir für meine Versuche zugelegt habe, hat einen programmierbaren Schaltausgang; (kann sowohl Max als auch Min über eine separate Buchse am Gerät ausgeben), allerdings ist die Beschreibung hierfür recht dürftig
und der Händler hat meine Fragen dazu bisher noch nicht beantwortet.
Aber was kann man schon für einen Preis von 69,– Euro incl. 2 Stk. k-Typ Fühler und einem Messbereich bis 1372°C für die k-Fühler erwarten?
An das Gerät könnte auch Fühler vom Typ R + S (bis 1767°C) anschließen, aaber der Fühler- Preis… siehe Beitrag von Jup)

Gruß
Gust

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Hallo @ all,
wer im Brennraum oder an der Düse messen will benötigt einen langen Fühler der von aussen bis an den Messpunkt reicht(Volli hat schon was angedeutet).Dann wird der Übergangspunkt der auf das Kabel geht thermisch geschont.
Denn beim Thermoelement wird nur an der Spitze die Temperatur erfaßt,deshalb kann man die Teile auch etwas länger kaufen und damit das Kabel schonen.Die meissten Übergabestellen halten um die 150°C aus.(Silikon ca.180°C und Glasseide um die 350°C)
Also macht die Fühler etwas länger so daß die Übergabestelle aus dem thermisch heissen Teil ist.

Bei mir sind diese Teile im Einsatz……….Klick……..RÖSSEL Typ S – Mantelthermoelemente mit Lemo-Stecker

Die Teile kann man nach Lust und Laune verbiegen um an die Messstelle zu kommen ohne das sie brechen.(Die mit dem dünneren Draht 1,6 mm)

jupdida antwortete vor 15 Jahren
Gust:

Leider bin ich auf der Suche nach einem günstigen CO- Schätzeisen bisher nicht besonders erfolgreich gewesen; außer dem „O-Control“ (www.ocontrol.de) habe ich bisher nichts bezahlbares gefunden (299,–Euro).

Gruß
Gust

und wieder der jup…..

hier gibts ein günstiges (hust) gerät (Kalibriert!) zur CO-Messung

http://www.greisinger.de/index.php?task=2&wg=358

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Hallo Jup,
was kostet denn das Greisinger CO Gerät ?
Du hast geschrieben günstig,aber einen Preis konnte ich nicht erspähen.

Dieter_R antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woody.

Guckst du Hier

Dieter

Gust antwortete vor 15 Jahren

@Jup
das Gerät hatte ich mir auch schon mal angeschaut, aber ich war sehr skeptisch, ob das Teil, wenn auch nur kurzzeitig, die relativ hohe Rauchgastemperatur verträgt. Es ist leider nur eine „Umgebungstemperatur von max. 50°C“ angegeben. Leider steht nichts über die maximale Temperatur des zu messenden Gases.

Aber trotzdem danke, interessantes Teil, vielleicht wenn man das Rauchgas vorher kühlen würde…da muß ich nochmal drüber nachdenken.

@Woody
interessante Seite, den Fühler gäbs scheins auch mit dem passenden Stecker für mein Messgerät. Sieht aber auch nicht gerade nach Sonderangebot aus. Eher die dauerhafte Lösung… Hast du eine „Hausnummer“ was das Teil kostet?

Gruß
Gust

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren
Hast du eine „Hausnummer“ was das Teil kostet?

Gruß
Gust

Hallo Gust,
was das Teil genau kostet weiß ich nicht,da sie von einer Verfahrenstechnischen Versuchsanlage sind, die ausgedient hatte.
Ich komme an die Sachen meist ran bevor sie in den Schrott-Container wandern, wäre ja auch schade drum.
Aber ich schätze das 1 Stück um die 40 Euronen kostet.

jupdida antwortete vor 15 Jahren

Hi,
das Greisinger kostet 163€ + Versand,
der Helmut, HW 55, hat das Ding im Gebrauch um CO zu messen, ist das einzige mit einem Kalibrierschein für den Preis!

Sebstverst. braucht man noch etwas mehr:
kleine Kühlstrecke für das Rauchgas (Kupferrohr gewendelt)
luftpumpe mit spezifiziertem Durchsatz als Versorgung der Messzelle

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren
Gust antwortete vor 15 Jahren
jupdida:
Hi,
das Greisinger kostet 163€ + Versand,
der Helmut, HW 55, hat das Ding im Gebrauch um CO zu messen, ist das einzige mit einem Kalibrierschein für den Preis!
Sebstverst. braucht man noch etwas mehr:
kleine Kühlstrecke für das Rauchgas (Kupferrohr gewendelt)
luftpumpe mit spezifiziertem Durchsatz als Versorgung der Messzelle

Das sollte machbar sein; danke für den Tip.

Gruß
Gust

Gust antwortete vor 15 Jahren

Das wär wohl die passende Pumpe zum CO Meßgerät.
Brigon Rußprüfer (mit „Kühlstrecke“)

Gruß
Gust

Gust antwortete vor 15 Jahren

Hallo zusammen,

habe mir mittlerweile das Greisinger GCO 100 mit Zubehör (T-Stück, Schlauchadapter, Rückschlagventil, Mundstück, Messgerätekoffer) zugelegt.
Da ich das Gerät für eine Abschätzung des CO- Gehaltes im Rauchgas verwenden will, habe ich am Rückschlagventil den Ausgang der Absaugvorrichtung von einen Brigon CO2- „Schüttelbecher“ mittels Klebeband angebracht.

Die Absaugvorrichtung hat zwar selbst auch ein Rückschlagventil, aber das RSV von Greisinger wird auch für die Messung des Atemgases von Rauchern benötigt.
Diese Atemgasmessung ist momentan mein „Vergleich“. Wohl einer der wenigen Fälle, wo „Rauchen“ mal von Vorteil ist…
Das Gummistück von der Absaugvorrichtung (wird normalerweise auf den „Schüttelbecher“ draufgedrückt) hat fast den gleichen Durchmesser wie der Eingang des Greisinger- RSV und kann relativ leicht mit Klebeband am RSV befestigt werden.

Meine mehrmals durchgeführten Tests, einmal wie nach Anleitung Greisinger mit Mundstück und daraufhin der gleiche Test mit Ansaugung des Atemgases über die Absaugvorrichtung ergaben fast exakt das gleiche Ergebnis. (Der „Ball“ wurde ca. 10 – 15 mal „gedrückt“)

Da mein Atmos dank Solaranlage und Sonnenschein noch nicht in Betrieb ist, habe ich probehalber mal das Rauchgas einer brennenden Zigarette angesaugt. Das Metallröhrchen wurde an der Spitze relativ heiß, aber am Ausgang der Absaugvorrichtung war die Temperatur fast gleich der Raumtemperatur.
Insofern sollte die maximale Temperatur (lt. Angabe Greisinger beträgt die max. Temperatur +50°C) bei kurzzeitiger Anwendung nicht überschritten werden.

Werde das ganze mal mit dem geprüften CO- Messgerät für Holzfeuerungen eines befreundeten Kundendienstlers vergleichen, wenn dieser mal wieder in meiner Nähe ist und der Atmos auch eingeheizt ist.

Absolute Genauigkeit erwarte ich hier natürlich nicht, aber zum Abschätzen des CO-Wertes im Rauchgas sollte dieses „Schätzeisen“ genügen.

Gruß
Gust

Feueresel antwortete vor 15 Jahren

…, wichtig ist auch ein Kondensatabscheider und Feinstaubfilter vor der Messzelle,
—, sonst ist das Teil für die Rauchgasmessungen mit Sicherheit schnell unbrauchbar

MfG

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Woodstoker antwortete vor 15 Jahren

Hallo Gust,
da bin ich schon gespannt auf die ersten verwertbaren Meßwerte von deinem Kessel.
Wieviel hast du für das Teil ausgegeben ?

Gust antwortete vor 15 Jahren

Hallo Woody,
genau 208,05 EUR incl. Mwst. für die Teile vom Greisinger-Shop.

Artikel1: GCO 100 GCO 100
Einzelpreis1: EUR 162.00
Artikel2: ESA 100 ESA 100 (Geräte- Adapter)
Einzelpreis2: EUR 15.80
Artikel3: ZOT 369 ZOT 369 (T-Stück)
Einzelpreis3: EUR 4.80
Artikel4: GRV 100 GRV 100 (RSV)
Einzelpreis4: EUR 7.30
Artikel5: MSK 100 MSK 100 (Mundstück)
Einzelpreis5: EUR 1.55
Artikel6: GKK 3000 GKK 3000 (Koffer)
Einzelpreis6: EUR 16.60

Das Ansaugteil hat mir ein Heizungsbauer vererbt, kostet im Handel so ca. 45 Euro. (Brigon Ersatzteil)

Das Ansaugteil hat einen Filter (siehe meinen vorherigen Beitrag); in dem durchsichtigen Röhrchen ist Filterwolle. Diese dürfte den Feinstaub wirkungsvoll aufhalten.
An der durchsichtigen Wand des Röhrchens fällt Kondensat aus, so lange dieses ausreichend kalt ist.

Gruß
Gust

Woodstoker antwortete vor 15 Jahren
genau 208,05 EUR incl. Mwst. für die Teile vom Greisinger-Shop.

Gust,
wenn auch noch ein paar Euro für Zubehör dazukommen,das kann man sich leisten es kostet nicht die Welt.
Du wirst es sicher ausgiebig testen und uns an den Ergebnissen teilhaben lassen.
Wenn es wirklich das bringt was man sich davon erwartet, könnte es sein das ich vielleicht auch zuschlage und mir eines besorge.

Meine Devise ist immer was Werkzeug und Messgeräte betrifft,eine gute Geldanlage.

Damit lässt sich Notfalls für den Praktiker der damit umgehen kann auch Geld verdienen oder sparen,egal wie man es betrachtet.

Feueresel antwortete vor 15 Jahren

…,

Der CO -Sensor wurde speziell für die Verbrennungstechnik entwickelt,
um die strenger werdenden gesetzlichen Grenzwerte und Bestimmungen
(z.B. CO) einhalten zu können.
Die Hauptmerkmale des Co – Sensors sind z.B:
– Leistungsaufnahme < 3 W
– Kosten < 15 € @ 100.000 Stck
– Lebensdauer > 3 Jahre
– Robustheit < 200°C f12mm 28mm Montage Clip Gaseinlass Abgas

►Der CO -Sensor◄

MfG

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Gust antwortete vor 15 Jahren
Du wirst es sicher ausgiebig testen und uns an den Ergebnissen teilhaben lassen.

na klar

FE:
interessant. Jedoch glaube ich, daß eine O2- geführte Regelung bei einen Holzvergaser bessere Ergebnisse ermöglicht als eine CO- geführte.
Theorie dazu: S.44 ff.
http://www.noest.or.at/intern/dokumente/A034_Endbericht_Regelungstechnik.pdf

Gruß
Gust

Feueresel antwortete vor 15 Jahren

…, danke Gust für Deinen Beitrag inkl. ► Link ◄,

insbesondere zu beachten, unter 2.3,…

(Salopp ausgedrückt: „Was die Brennkammer prinzipiell nicht schafft,
kann die Verbrennungsluftregelung auch nicht mehr retten!“).
Dies ist nur bei gut wärme-gedämmter Brennkammer,
hinreichender Verweilzeit der Rauchgase und
kontrol-lierbarer Brennstoffzuführung bzw. Abbrandgeschwindigkeit möglich.

►genau, daß meint der Esel◄

…, insbesondere das starke Gefälle
zwischen Brennkammer – Temperatur und der
entsprechenden Abgas-Temperatur ergibt —
einen entscheidenden Hinweis auf den Wirkungsgrad

der Esel —,

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Gust antwortete vor 15 Jahren

Hallo FeuerEsel,
Danke für die Verlinkung des Berichtes von R. Padinger.

Ich muß zugeben, daß ich momentan noch eher skeptisch bin bezüglich des Wirkungsgrades deiner Optimierung.
Da ich meine Skepsis aber nicht wirklich begründen kann, habe ich vor, deine Optimierungen bei meinem 30er zu testen.

Das ist momentan noch recht leicht möglich, da mir die Reparatur meiner Düse mit „Repafix 1650″ (1650°C) nicht ganz so gelungen ist. (das Zeug ist mir zu schnell hart geworden…).

Ich hatte vor, momentan noch ohne Düsenschutz- Schamotteplatte das „Repafix“ -Zeug zu testen.
Daraus ergibt sich die Möglichkeit, meine bereits vorhandene Schamotteplatte erst mal „zu groß“ herzuschneiden und deine Düsenoptimierung mal auszuprobieren.
Allerdings ohne „Füllraumverkleinerung“.

Mittlerweile hab ich auch alle Teile für den Einbau eines Wärmemengenzählers. Gehört „nur“ noch eingebaut.
Dann steht einem Versuch mit Messungen nichts mehr im Wege.

Dauert aber noch ein wenig, ich heize den Atmos wegen begrenzter Holzvorräte erst ab Außentemperaturen < +3°C ein.

Falls du der Meinung bist, daß die Düsenoptimierung ohne Füllraumverkleinerung und Änderung der Luftführung wenig Sinn macht, wäre ich für eine Mitteilung dankbar.

Weiterhin guten Wirkungsgrad beim Optimieren wünscht

Gust

Feueresel antwortete vor 15 Jahren

Hallo Gust,

danke für Dein Interesse zu Optimierung,
und den Weg der kleinen Schritte.

Wie schon mal angedeutet kann eine ausgefranste Düse bei entsprechender
Auflage ganz neue Eigenschaften als Vorkammerbrennraum entwickeln.

Die eigentliche Düse der engste Durchlass also, liegt ja jetzt oben auf.

Das verbrauchte Orginal – Düsenteil erhält dadurch – jetzt ganz neue Eigenschaften
als Gas-Wirbelvorbrennkammer.

Die nach gestaffelte zur Hochtemperatur geänderte Brennkammer bei kleinem Gesamtdurchsatz
ermöglicht jetzt einen optimierten Wirkungsgrad.

Die Maßnahmen im oberen Brennraum dienen der gleichmäßigeren sauberen Brenngaserzeugung
über einen verlängerten Zeitraum und dem sich anschließenden Holzkohlemodus für lange
saubere Nachlege-Intervalle.

Das seit kurzem aufgelegte Edelstahlrohr dient der zusätzlichen besseren
Brenngaszuführung zur jetzt weiter verbesserten Wirbelvorbrennkammer
im Bereich der alten Düse.

Die Asche sammelt sich hauptsächlich im oberen Brennraum und wird gelegentlich
mit einigen verbliebenen Restholzkohlestückchen mittels einer Blechkehrschaufel
von oben von der Düse ausgehend nach hinten und vorne entnommen.
Der untere Brennraum wird weitgehend durch die kräftige Verbrennung von selbst frei geblasen.
Die jetzt noch übrigbleibende Asche kann ganz einfach mit dem Orginal – Schieber nach vorne
ebenfalls auf die Blechschaufel entnommen werden.
Das Gesamtsystem ist somit sehr einfach zu betreiben.

Mit freundlichen Grüßen

der Esel —,

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

Ich hatte heute eine Rekordtemperatur an der Düsenkante im Füllraum die ich euch nicht vorenthalen will.

(Die Anzeige mit dem Rest O² stimmt nicht,da sie momentan nicht angeschlossen ist.Datum stimmt leider auch nicht da die Speicherbatterie über den Sommer den Speicher nicht halten konnte)

Aber der Reaktor hatte geschlagene 1180,3 °Celsius an der oberen Düsenkante vor der Primäluftzuführung.

Gust antwortete vor 14 Jahren

Hallo Woody,

1180°C; fast 120 °C höhere Temp. gegenüber deiner Messung vom 16.4.11. Wäre interessant, woher diese Erhöhung kommt.
Heizt du anderes Holz wie bei deiner letzten Messung oder hast du seitdem deine Einstellungen wesentlich verändert?

Gruß
Gust

timex antwortete vor 14 Jahren
Manfred antwortete vor 14 Jahren
1180°C; fast 120 °C höhere Temp. gegenüber deiner Messung vom 16.4.11. Wäre interessant, woher diese Erhöhung kommt.

Woody hat diesmal kleine Uranstäbchen mit reingemicht, aber Kernschmelze hat glückl..nicht stattgefunden…

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Woodstoker antwortete vor 14 Jahren
Hallo Woody,

1180°C; fast 120 °C höhere Temp. gegenüber deiner Messung vom 16.4.11. Wäre interessant, woher diese Erhöhung kommt.
Heizt du anderes Holz wie bei deiner letzten Messung oder hast du seitdem deine Einstellungen wesentlich verändert?

Gust,
ich habe den Restsauerstoff auf 6 % zurückgenommen und auch die Abgastemperatur von 220°C auf 180°C !

Das hört sich wie ein Widerspruch an,ist es aber nicht.
Denn die Temperatur an der Düse hat nicht zwingend etwas mit der AGT zu tun wie man meinen wollte.

Die AGT ist bei mir auf das Grad Celsius genau geregelt,und doch sind große Unterschiede bei der Brennraumtemperatur möglich.

Es ist ein Indikator für eine gute effiziente Verbrennung.

@ timex

hast du das Thermoelement mal in einen Kalibrierofen gesteckt und es mit eine Kalibrierten Element verglichen? Meine Erfahrungen mit den 1mm Teilen, den Temperaturen und ständigen Temperaturwechsel sind, dass die Dünnen Elemente schnell den Geist aufgeben und dann in beide Richtungen Falschanzeigen liefern können.

Da ist korrekt das die 1 mm Teile keine so große Stanzeit haben wie die dickeren.
Bei meiner Messung war das Teil seit der ersten Messung vielleicht 5 mal im Kessel.
Beim Start zeigt es genau die vorherrschende Kesselresttemperatur an. Dann kann es nicht so schlimm sein mit einer Fehlmmessung.
Sonst müsste das Thermoelement bei kaltem Kessel schon 100°C oder mehr anzeigen. Das tut es aber nicht.

Grundsätzlich hast du aber vollkommen recht !

Gust antwortete vor 14 Jahren

woody,
danke dir für diese wertvollen Info`s. Das bringt mich wieder einen kleinen Schritt weiter.
Deine Schlussfolgerungen sind m.M. 100% richtig.

Gruß
Gust

timex antwortete vor 14 Jahren
Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

Hallo timex,
du scheinst hier wirklich vom Fach zu sein, wenn du die Dinger kalibrierst.

Angenommen bei den hunderten die du kalibriert hast, hatten 50% verkehrte Anzeigen am Kalibriergerät zur Folge.

Was wird dann gemacht ?

Abgleichsdaten ins Zertifikat eintragen das dann am Messgerät programmiert werden muß,oder die Dinger aussondern ?

timex antwortete vor 14 Jahren
Woodstoker antwortete vor 14 Jahren
Bei den Industrieöfen in der Automobilbranche wird nix Abgeglichen

Hallo timex,
klar das in der Automobilindustrie hier nicht mehr rumgespielt wird.
Raus mit den Teilen und neue rein.
Ich dachte du hättest eher auf der Herstellerseite gearbeitet,aber wie du schreibst war es die Kundenseite.

Unsere Maschinenbauabteilung macht auch sehr viel für die Autoindustrie.Dort geht es um sekundäre Giessereitechnik,also gar nicht allzuweit weg von deinem ehemaligen Arbeitsplatz.Allerdings mit den fertig gegossenen Gussteilen zur Weiterbearbeitung mit Robotern.(Abkühlen,Entkernen,Sägen,Schneiden,Stanzen,Teileerkennung und Weitertransport)

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren
1180°C; fast 120 °C höhere Temp. gegenüber deiner Messung vom 16.4.11. Wäre interessant, woher diese Erhöhung kommt.

@ Gust u. timex

Jetzt hab ich Referenzmessungen gemacht mit einen neuen Thermoelement und es war nur ca. 20°K Abweichung bei ca. 1000°C.

Das wäre eine Fehlmessung von ca. 2 %.
Ich denke das es nicht auf die 20 Kelvin plus oder minus ankommt,sondern das generell die Werte bis 1200°C an der oberen Düsenkante gehen können.

Zumal Dieter auch schon Werte über 1100°C gemessen hat.

Ich hatte mit Buchebrix und einer ausgebüchsten Abgastemperatur von 240° (es waren runde Briketts, da muss ich auch mit der Steuerung die Primärluft fast zumachen) 1120° gemessen!

Feueresel antwortete vor 14 Jahren

Woody,

… dann ist es ja nicht mehr so weit,

►zum Quantensprung – Wasserstoffherstellung im Holzvergaser

denn der Esel —,

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

Bernhard,
da bin ich schon dran. Patentverfahren läuft.

timex antwortete vor 14 Jahren

Hallo Woody,

las dein Thermo jetzt so wie es ist und nicht mehr biegen— dann sollte es noch eine Weile halten! Und die 20 K, na ja du bist im Heizungsraum und produzierst deine Wärme in deinem Ofen— also Schei… egal oder!

Gruß timex

umweltbetrieb antwortete vor 14 Jahren

Hallo
Mein Ofen läuft ,wie geliefert,oder muß Ich die Werte undedingt wissen.
Das Endresultat muß doch stimmen,Wärme braucht der Mensch.
Wenn man die ganzen Elemente kaufen müßte,weil da nicht jeder Zugang dazu hat,wird das Holzheizen auch teuer.

Berichtigt mich ,wenn Ich falsch liege.
Gruß Frank

juergen antwortete vor 14 Jahren
timex:
Hallo Woody,

las dein Thermo jetzt so wie es ist und nicht mehr biegen— dann sollte es noch eine Weile halten! Und die 20 K, na ja du bist im Heizungsraum und produzierst deine Wärme in deinem Ofen— also Schei… egal oder!

Gruß timex

Diesen Ausspruch würde ich auch so sehen.
Wenn wir im Kraftwerk nach Umarbeiten an einem Kessel einen Versuch fahren mußten zur Überprüfung der Werte haben wir uns auch Mühe gegeben. Was haben wir alles angestellt um exakte Werte zu bekommen. Auch ein Pyrometer wurde laufend benutzt.
Es wurden Veränderungen mitunter ermittelt, aber bei einem so großen Kessel kam es auf „Abweichungen“ nicht so an.
Einige versuchen mit dem teuer werdenden Holz so viel wie möglich Prozente aus unserem Kessel heraus zu „kitzeln“, aber….

Feueresel antwortete vor 14 Jahren

Juergen, „kitzeln“, aber … ?

— es ist gut, wenn Woody und andere über den Tellerrand blicken,
denn so ein Atmos in seiner offenen gutmütigen Bauweise,
läßt viel Raum für eigene Kreationen und das ist natürlich auch gut so

Man stelle sich mal vor —,
alles wäre von vorneherein bist ins letzte fremd/bestimmt/geregelt
auch deshalb habe ich als Jungesel schon – meine Aufziehlokomotive und sonstiges zerlegt
um der Sache auf den Grund zu gehen
Natürlich sollte man schon wissen was man da macht

der Esel —,

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Feueresel antwortete vor 14 Jahren
Woodstoker:
Bernhard,
da bin ich schon dran. Patentverfahren läuft.

…, Du kennst ja meine Eselei,
habe eben mal die Temperatur zwischen Schottwand und unterer Brennraumtür gemessen,
da liegen 849°C an.
Alle nachträglich eingebaute Schamotte da unten…?,
die Schottwand inkl. Türkeramik glühen hellrot
bei einer Abgastemperatur von 130°C
und Abgasthermometer-Tauchhülse absolut sauber-e Verbrennung ,
als nächstes kommt ein Wärmemengenzähler in den Rücklauf zum Ladomat

der kreative Esel —,

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Gust antwortete vor 14 Jahren

Habe folgendes bei mir eingebaut (Einbau genau wie bei Woody beschrieben):
Mantelthermoelement Typ K bis 1200°C mit Silikonkabel/Stecker , Leitungslänge 2.0 Meter Einbaulänge 500mm, Durchmesser 1.5mm, mit MT2/S Stecker (33,–Euro beim Sensorshop24)

Bin gespannt, wie lange das Teil hält; bei meiner Test- Feuerung kam ich teilweise auf Temperaturen über 1200°C, der genaue Wert war über 1300°C, aber da wird das Element wohl nicht sehr lange halten (und die gemessenen Werte wohl auch nicht mehr stimmen), wenn es nicht eh schon einen Schaden hat.
Habe die Spitze bei der nächsten Feuerung noch ein wenig von der Düse weggeschoben. Die Temperaturen erreichten teilweise immer noch über ca. 1200°C (gemessen mit Temperatur- Messgerät „Uni-T 325“)

Auf alle Fälle sind Messungen der Brennkammertemperatur sehr aufschlussreich, vor allem, wenn man verschiedene Einstellungen von Abgastemperatur und Rest-O2 ausprobieren will.
Wenn der Fühler kaputt ist, werde ich mir einen neuen einbauen, diese Info möchte ich nicht mehr missen.
Den „neuen“ habe ich schon, gleicher Typ wie oben, nur 200mm lang. Diesen werde ich dann „nur mehr“ die Temperatur vorne bei der unteren Tür messen lassen. Da sollte der Fühler länger halten.
Aber schau mer mal wie lange der momentan eingebaute unter diesen extremen Bedingungen hält.

Gruß
Gust

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren
umweltbetrieb
» 18.04.11 12:21 «
Hallo
Muß Ich das alles mit der Temperatur wissen???
Oder funktiniert mein Ofen auch ohne das Ich weiß wieviel Grad dort sind.
Eines steht fest ,wenn Ich Holz reinlege wird es warm,wenn Ich dann noch weiß wieviel Grad an der Düse sind wird es wohl noch wärmer ????????????
Frank
umweltbetrieb
Kenntnisstufe 4

Beiträge: 95
» 12.11.11 08:57 «

Hallo
Mein Ofen läuft ,wie geliefert,oder muß Ich die Werte undedingt wissen.
Das Endresultat muß doch stimmen,Wärme braucht der Mensch.
Wenn man die ganzen Elemente kaufen müßte,weil da nicht jeder Zugang dazu hat,wird das Holzheizen auch teuer.

Berichtigt mich ,wenn Ich falsch liege.
Gruß Frank

Umweltbetrieb,
du scheinst ein Forschungsgegner zu sein.

Vielleicht hat die Forschung nicht nur damit zu tun das es warm in der Wohnung wird wie du es beschreibst,sondern das teures Heizmaterial gespart wird und die Verbrennung sauberer abläuft, weniger Ruß,Teer,Asche und Feinstaub entsteht.
Somit hat man keine Schornieprobleme mit niederen Grenzwerten die man nicht einhalten kann, und auch noch ein paar Euro mehr in der Tasche nach der Heizsaison.

Und vor allem ein klügeres Köpfchen nach den Versuchen.

PS:
Eigentlich müsstest du dich wegen deines Nicknames „Umweltbetrieb“ in die Reihe der forschenden begeben.

mariuswsw antwortete vor 14 Jahren

Hallo!

Ohne, dass ich jetzt den gesamten Thread 100%-ig gelesen habe, kam mir folgender Gedanke in der Sinn.
Könnte man evtl. von der Temp. an der Düse Rückschlüsse auf den Restsauerstoffgehalt schließen? Im Idealfall könnte man sich ja so evtl. eine teure Lambdaregelung einsparen.
Oder wollttest du (Woody) genau das herausbekommen?
Wenn ich mich recht erinnere wolltest du diese Messgröße ja irgendwo in deine Regeklung einfließen lassen…

Gruß Marius

spacy antwortete vor 14 Jahren

nein das funktioniert gar nicht.
Wäre auch absolut unsinnig, denn eine moderne Lambdasonde wie die LSU4.2 vom Lambdacheck lebt viel länger als ein Thermoelement in der Brennkammer

Gust antwortete vor 14 Jahren

Zwischenstand Mantelthermoelement Typ K bis 1200°C mit Silikonkabel/Stecker, Leitungslänge 2.0 Meter, Einbaulänge 500mm, Durchmesser 1.5mm, mit MT2/S Stecker nach 10000 kWh Betrieb: (ca. 100 x Heizen mit Fichtenholz):
Das Themoelement hält noch immer, die angezeigten Temperaturen erscheinen immer noch plausibel.
Der genaue Wert ist m.M.n. nicht so wichtig, wichtiger ist die „Tendenz“.
Das Themoelement steuert über einen TR-50 Regler die Ausbrandphase. Bei BK- Temperatur von ca. 700°C wird die Ausbrandphase durch Schließen des Primärbelimo eingeleitet.
Daraufhin regelt der TR-50-PID Regler die Brennkammertemperatur in der Ausbrandphase auf ca. 500°C. Die BK- Temp. „übersteuert“ in dieser Phase die Abgastemperaturregelung durch Erhöhung der Ventilatordrehzahl in gewissen festgelegten Grenzen. Wenn der TR-50 PID dann das Signal auf die Ansteuerelektronik auf höchste Stufe regelt und die BK- Temperatur trotzdem unter ca. 450°C sinkt, wird auf minimale Drehzahl geschaltet. Durch diese Maßnahmen wird der O2- Anteil in der Ausbrandphase minimiert.

Der TR-50 Regler ist hierbei so verschaltet, daß, falls das Brennkammer- Thermoelement ausfallen würde, die Ausbrandregelung durch fallende Abgastemperatur auf Minimaldrehzahl (über ATC30) geschaltet wird.

Gruß
Gust