Fragen und AntwortenTrennung Sekundär/Primärluft
Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Hallo

Frage an Woodstoker
Habe vor die Luft am GSE 30 zu trennen.
Will es so durchführen wie du es auch gemacht hast.
Muss der neue Ansaugstutzen umbdingt 3 Zoll sein
oder reicht auch 2 Zoll im Durchlass ?

Gruss
Bernhard



60 Antworten
Woodstoker antwortete vor 16 Jahren
Muss der neue Ansaugstutzen umbdingt 3 Zoll sein
oder reicht auch 2 Zoll im Durchlass ?

Bonsai,
wahrscheinlich ist 2″ zu klein.
Schau um was grösseres,sonst könnte es sein das der Kessel nicht richtig geregelt werden kann.

Bonsai1 antwortete vor 16 Jahren

Danke für die schnelle Antwort!
Werd nen 3″ Stutzen besorgen!

Gruss Bernhard

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Bernhard,
in der Bucht liegt einer auf.
Kostet zwar viel Geld aber den hab ich am Kessel verbaut.
(bei mir war es Ausschuß von einer grossen Verfahrenstechnischen Anlage)…………………………………………………………….klick……………………..3 Zoll Kugelhahn m. pneum. Antrieb

Bei etwas handwerklichem Geschick kann man auch sowas verbauen………………Klick…………………..Absperrklappe

winnie3pooh antwortete vor 16 Jahren

Hallo Bernhard,

bei mir wird soetwas zum Einsatz kommen: Absperrklappe

Habe eine DN 100 genommen.

Gruß Jörg

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Jörg,
an diese Klappen hatte ich damals auch mal gedacht,die sind für die Primärluft mit Sicherheit nicht schlecht.
Problem für die Sekundärluft ist bei den meisten dieses Typs,das sie nicht dicht schließen und das sollte bei Sekundärklappen möglich sein.

Funktionieren wird es auch, aber im Hauptabbrand gibts bei manchen Kesseln ab und zu Phasen,da sollte die Sekundärluft schliessen.Besonders wichtig ist das in der Ausbrandphase ,bei Sauerstoffüberschuß,da sollte sie unbedingt 100% dicht sein.

Diese Klappe hat zwar eine Gummilippe drinnen,aber das Dichtheitsproblem liegt an der Klappenwelle.
Sie ist normalerweise für Lüftungsanlagen ausgelegt.
Dort gehen dann viele hundert m³/h drüber oder sogar mehr.
Bei der Sekundärluft ist es vielleicht 1/1000 der Luft die in Lüftungsanlagen bei dieser Nennweite DN 100 drüber geht.
Ebendeswegen spielt diese dichtheit bei den meisten Lüftungsanlagen eine untergeordnete Rolle.

Solltest du die Klappe verbauen,berichte doch ausführlich über das Regelverhalten,vielleicht funktioniert es auch ganz gut,aber ich habe hier nur meine Bedenken angemeldet,da die Klappe ja auch nicht gerade billig ist.

Bonsai1 antwortete vor 16 Jahren

Hallo Jörg

Mir währe die Klappe viel zu teuer (220€)!

Gruss Bernhard

winnie3pooh antwortete vor 16 Jahren

Hallo Woodstocker,

für die Klappe ohne Belimo habe ich 65,00 € bezahlt. Ich denke das die Orginal Sekundärscheibe auch nicht zu 100 % dicht ist! Wenn ich daran denke, werde ich nach meinem Umbau darüber berichten.
Eine 3″ Kugelhahn ist in der Anschaffung doch sehr teuer ~ 130,00 € ~

Gruß Jörg

Manfred antwortete vor 16 Jahren
der Ausbrandphase ,bei Sauerstoffüberschuß,da sollte sie unbedingt 100% dicht sein.

Das muß nicht unbediengt um jeden Preis dicht sein.
Beim Start kommt sowieso mehr Prim. durch und Bei Abbrandende
geht die Offnung zu anschließend kommt wieder mehr Prim. Luft nach.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
manter antwortete vor 16 Jahren

Guck mal da 2,5 Zoll 42 Euro:
Kugelhahn
Vielleicht reichen ja 2,5 Zoll beim 30er.

Den in 3 Zoll hab ich irgendwo für 68 Euro gesehen.
Hab aber nicht lange gesucht, das geht bestimmt noch günstiger.

Gruß Manuel

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

@ Jörg u. Manuel

Bei Verwendung normaler Kugelhähne müsst ihr euch noch Gedanken über die Befestigung des Belimos machen.

Ich hatte diesen Typ Kugelhahn verwendet……………

Das ist ein Kugelhahn für einen Pneumatischen Antrieb !!
Befestigungsmöglichkeit mit 4 Schrauben von unten.


kernkraft64 antwortete vor 16 Jahren

Zu Woodstokers Aussage:

Problem für die Sekundärluft ist bei den meisten dieses Typs,das sie nicht dicht schließen und das sollte bei Sekundärklappen möglich sein.

Funktionieren wird es auch, aber im Hauptabbrand gibts bei manchen Kesseln ab und zu Phasen,da sollte die Sekundärluft schliessen.Besonders wichtig ist das in der Ausbrandphase ,bei Sauerstoffüberschuß,da sollte sie unbedingt 100% dicht sein.

habe ich folgende Anmerkung:
Wenn der Sekundärlufteinlass geschlossen wird, erhöht sich entsprechend die Saugkraft am Primärlufteinlass. Es sei denn, die Ventilatordrehzahl wird kontrolliert geregelt.
Solange das nicht der Fall ist, strömt in der Ausbrandphase immer zu viel Luft in den Kessel u. führt zu unerwünschter Kühlung. Da dürfte es keine Rolle spielen, ob die Sekundärluftzufuhr zu 99 oder 100% gesperrt ist.
Gruß Kerni.

Manfred antwortete vor 16 Jahren
Solange das nicht der Fall ist, strömt in der Ausbrandphase immer zu viel Luft in den Kessel u. führt zu unerwünschter Kühlung. Da dürfte es keine Rolle spielen, ob die Sekundärluftzufuhr zu 99 oder 100% gesperrt ist.

So sehe ich das auch s.letzten Beitrag, 3″ Kugelhähne sind ja nicht gerade billig.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
HKruse antwortete vor 16 Jahren

Hallo !
Bei unserem 40gse würden 3 Zoll secLuftöffnung während der Aufheiz-Glutbett-Phase nicht immer ausreichen.der LambdaCheck läßt die secStange bis zu 3,5cm rausziehen.
Ein möglichst großer Einlaß ist günstiger.

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Micha antwortete vor 16 Jahren

Da muss ich Kerni durchaus Recht geben.
Gegen Ende des Abbrandes wird es im Normalfall zu viel Luft.

Da in meiner (ungetrennten) Zuluft ja die Original-Belimoklappe sitzt, setze ich genau hier an. Steigt der Restsauerstoffgehalt an (=das Holz wird weniger), dann wird die Abgastemperatur entsprechend gedrosselt. Dadurch stabilisiert sich letztlich der Restsauerstoff noch sehr lange.
Der Wirkungsgrad passt und ich bin super zufrieden (was nicht heißt, dass man nicht noch weiter verbessern kann).
Das geht bei mir alles ohne Lufttrennung am Kessel. Genutzt werden dazu der schon vorhandene Belimo und ein zusätzlicher Antrieb an der Sekundärluftstange.
Die Sollwerte liefert eine SPS, dazu wird sie mit Abgastemperatur und Restsauerstoffwert gefüttert.

Grüße, Michael

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren
Wenn der Sekundärlufteinlass geschlossen wird, erhöht sich entsprechend die Saugkraft am Primärlufteinlass. Es sei denn, die Ventilatordrehzahl wird kontrolliert geregelt.
Solange das nicht der Fall ist, strömt in der Ausbrandphase immer zu viel Luft in den Kessel u. führt zu unerwünschter Kühlung. Da dürfte es keine Rolle spielen, ob die Sekundärluftzufuhr zu 99 oder 100% gesperrt ist.

Hallo kernkraft64,
im Grunde hast du schon recht.
Aber da gibt es Mittel ,das einzudämmen.
Ich setze hier nochmal das Bild von mir ein um es anschaulicher zu machen.

Vorrausetzung für eine wirlich effiziente Verbrennungsluftregelung an einem HV-Kessel ist die getrennte Ausführung von Primär und Sekundärluft,auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen.

Über diesen Regler der hier den Öffnungswinkel anzeigt,wird
der Lüfter vom Atmos bei erreichen von 1 % Öffnungsgrad abgeschaltet,dadurch ist eine effektive Glutausnutzung möglich.

Denn wenn dieser Öffnungswinkel erreicht ist,dann hat der Restsauerstoff in der Ausbrandphase den Punkt erreicht an dem die Sekundärklappe die Regelaufgabe nicht mehr erfüllen kann und das Brenngut besteht nur noch aus Kohlenstoff der verglüht.
Holzgas wird dann nicht mehr erzeugt,und deshalb muss die Sauerstoffzufuhr gedrosselt werden.(Lüfterabschaltung über Öffnungsgrad der Sekundärklappe)

Denn die Luftzufuhr ist dann nur durch die Thermik über den Kamin möglich,und somit steigt der Sauerstoffwert nicht mehr an bis die Glut zu wenig wird,das der Sauerstoff verbrennt.
Man muss allerdings den Rauchgastermostaten niedrieger einstellen als üblich,da sonst die Kesselpumpe nicht läuft.
Wenn dann keine Glut mehr im Kessel ist,dann ist es bei meinem Kessel so verschaltet ,das der Primärbelimo ganz zufährt um die Restwärme zu erhalten.

Diese Restwärme wird an meiner Anlage durch Schwerkraftzirkulation vom Heizsystem solange mit rausgeholt wird bis nahezu ein Gleichstand der Rücklauftemperatur zur Kesseltemperatur ist.
Dann hört das bei guter Hydraulikauslegung von selbst auf,da im Kessel kein Auftrieb des wassers mehr stattfindet.

So einfach ist das zu lösen……………………….

An einer noch professionellenren Methode die noch genauer regelt bin ich dran,braucht aber noch etwas Zeit.

PS: Gleich eine Anmerkung für einen Kokelkesselbetreiber………(ESEL).Der Kessel wird nur in der Ausbrandphase mit Naturzug betrieben,wenn sich nur noch Kohlenstoff im Kessel befindet,und das bestimmt der Regler für den Öffnungsgrad der Sekundärluft.

dobia antwortete vor 16 Jahren

@woodstoker

keine schlechte idee, über die fast geschlossene sekundärklappe den lüfter am abbrandende auszuschalten. geht zwar auch über das rauchgasthermostat, ist so aber genauer.

dann müßte nur noch, entgegen der üblichen regelweise, mit weiter sinkender abgastemperatur die primärklappe wieder schrittweise schließen.

grüße
dobia

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Der Rauchgastermostat ist wirlich zu ungenau.
Er funktioniert auch nach der Rauchgastemperatur.
Mit dem Regler für den Öffnungswinkel der Sekundärklappe passiert das genau zum richtigen Zeitpunkt,denn hier verliert die Klappe ihre Wirksamkeit,da der eingestellte O² Wert nicht mehr ausgeregelt werden kann.
Und diesen Wert kann ich beliebig beeinflussen über den O² Wert am LC.

Micha antwortete vor 16 Jahren

Hallo Woodstoker,
ich bin genau einer von denen die das nicht wahrhaben wollen.
Weil es komischerweise auch so funktioniert.
Ich kann mir das aus strömungstechnischer Sicht auch nicht erklären, warum das unbedingt nötig sein soll.

Aber ich bin ja gerne lernbereit. Überzeuge mich doch einfach davon, warum es anders nicht funktionieren kann.

Grüße, Michael

PS: Jeder der mir das nicht glaubt, ist gerne eingeladen sich das selbst anzuschaun. Wenn sich jmd. mit Labview oder sowas auskennt, könnte man die Messwerte sicher auch aufzeichnen, ich schaffs leider nicht bisher.

Manfred antwortete vor 16 Jahren
Da muss ich Kerni durchaus Recht geben.
Gegen Ende des Abbrandes wird es im Normalfall zu viel Luft.

Micha, nicht nur Kerni, schau mal auf mein drittletzten Beitrag..

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Micha antwortete vor 16 Jahren

Ist richtig, nur Kerni hat es etwas weiter ausgeführt.

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren
Hallo Helmut,
ich habe es gerade nochmal durchgelesen, kann keinen Fehler entdecken. Wo genau liegt dein Verständnisproblem?
Ich nehme dir das sicher nicht übel, weiß selbst dass es schwierig zu erklären ist.

Ich versuche nochmal kurz die Sache aus einer anderen Sicht zu beschreiben, vielleicht wird es dann einfacher:

Der Lambdacheck übergibt per 0..10V Signal den Messwert an die SPS. Über den Sekundärluft-Stellmotor versucht die SPS immer einen festen Restsauerstoffwert zu erreichen, ich glaube der liegt bei 7,2%, kann man nicht so ganz einfach aus der Ferne sagen (bin ja derzeit wegen meines Praxissemesters in der anderen Ecke von Deutschland).

Zusätzlich wird die Abgastemperatur von der SPS gemessen.
Der Sollwert den die Regelung anstrebt ist aber nicht festgelegt, sondern an den Messwert (Istwert) des LC gekoppelt. Bei ca. 12,5% gebe ich 120°C als Sollwert vor, bei ca 4% liegt der Sollwert dann bei etwa 230°C (ich kann auf Anhieb keine genaueren Zahlen nennen).
Dazwischen gibt es natürlich jeden Mittelwert (linearer Zusammenhang).

Dieser Regelkreis läuft dann auf den ganz normalen Belimo und regelt dort die Gesamtluft stufenlos.
Die Primärluftstange bleibt immer ca 1mm geöffnet. Das Mindestsekundärluftloch ist verschlossen. Ansonsten ist die Luftführung völlig unverändert.

@uwe

Vom LC gehen 0..10V in die SPS ja.
Ich nutze die MicroSPS (www.microsps.com)
FUP kann ich auf die schnelle nicht einstellen. Wenn du mir deine Mailadresse gibst, kann ich dir aber gerne die Programmdatei schicken. Die kannst du mit der Freeware-Version des Programmes EAGLE öffnen. Das ist dann kein richtiger FUP, aber durchaus ähnlich. ALlerdings auf den ersten Blick etwas gewöhnugnsbedürftig und auch nicht weiter kommentiert.

Micha

Hab mal deinen Beitrag hochgeblättert und durchgelesen…..

Micha,
ich streite dir nicht mal ab ,das deine Regelung in Bezug auf den „Restsauerstoff“ funktioniert.

Der Kessel wenn normal angeheitzt wird ,hat er Zeit den Rest O² einzuregeln,das wird wohl eine Zeit dauern wie ich denke aber wenn nichts dazwischen kommt wird er wohl den Wert einigermassen halten können.

Der erste Punkt der hier gegen diese Art Regelung spricht ist die „Leistung“ des Kessels ,die erreicht werden kann.
Wenn du der Regelgrösse „Rest O²“ den Vorrang gibst,dann muss die Regelgrösse „Abgastemperatur“ logischerweise variabel sein.
Und genau darin liegt das Hauptproblem, denn die Kesselleistung über einen möglichst langen Zeitpunkt auf Nennleistung zu bringen müssen beide Regelgrössen variabel sein !

Das ist nicht von mir,das ist eine pysikalische Tatsache.

Die weiteren Punkte warum ich diese Art Regelung ablehne sind folgende:

  • Wenn der Kessel mit einer Mischfüllung (Hartholz /Wichholz/Holzbriketts)bestückt ist,gibts Probleme mit dem ausregeln der Vergasungsschwankungen.
  • Wenn die Kesseltüre geöffnet wird steigt der Rest O²…..wird die Verbrennung unnötig Temperaturmäßig gedämpft um den Rest O² niedrieg zu bekommen.
  • Wenn draussen die Windverhältnisse schlecht sind,fährt er den Kessel auch unnötig weit zu.
  • Bei Hohlbrand steigt der Rest O² und der Kessel wird wieder unnötig abgewürgt.
  • Wenn der Kessel zu lasch angeheitzt wird und der Rest o² über deinen Regelwert geht fährt er eher wieder weiter zu.
  • Was ist nach Stromausfall>>>>>Rest O² ist hoch>>>>>>> Kessel wieder in der Klemme,da er sich selber die Luft nimmt.
  • Wirkungsgrad könnte optimaler sein.
  • Verbrennungsqualität könnte besser sein,da nicht alleine der rest O² dafür verantwortlich ist sondern mit auch die Verbrennungstemperatur.


Alles Punkte haben direkt und indirekt mit der Kesselleistung zu tun haben.Eigenlich ist es mit dieser Art Regelung nicht möglich über einen angemessenen Zeitraum auf Nennleistung zu fahren ,wenn er sie überhaupt erreicht.

Micha,warum meinst du haben alle namhaften Hersteller getrennte Luftführungen ?

Könnte doch einen Grund haben.

luschu antwortete vor 16 Jahren

Ich bin jetzt eigentlich soweit das ich meinem Öfchen einen Lamdacheck gönnen werde, seit Tagen überleg ich wie ich die Luft trennen kann – aber muß ich das überhaupt?

Versteht es jetzt bitte nicht falsch aber ein paar Überlegungen dazu.

Die Esse als Störgröße ist durch die Klappe erstmal außen vor.

Trenne ich die Prim. u. Sek. und regel ich sek voll auf habe ich unter umständen keine Prim. Luft mehr und umgedreht. D.h. eine saubere Trennung kann es sowieso nicht geben weil ja ganz hinten immer der Ventilator zieht. Ich muß immer soviel reinschaffen wie ich hinten raushole nur das verhältnis kann ich beeinflussen. Sobald ich den Primärdurchlaß begrenze gebe ich ihm mehr Sekundär und umgedreht.

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

luschu,
hast du mein Heizvideo angeschaut ?
Dort siehst du genau wie die Regelung arbeitet,ich kann nur sagen „optimal“auch wenn mancher harnäckig anders denkt,aber deswegen wird sie nicht schlechter.

…………….Klick………………..VIDEO…anzünden Holzvergasung in 90 Sekunden !!

Trenne ich die Prim. u. Sek. und regel ich sek voll auf habe ich unter umständen keine Prim. Luft mehr und umgedreht. D.h. eine saubere Trennung kann es sowieso nicht geben weil ja ganz hinten immer der Ventilator zieht. Ich muß immer soviel reinschaffen wie ich hinten raushole nur das verhältnis kann ich beeinflussen. Sobald ich den Primärdurchlaß begrenze gebe ich ihm mehr Sekundär und umgedreht.

Die Angst kann ich dir nehmen,da der Luftbedarf Sekundär /Primär gegenläufig ist.

Wenn die Abgastemperatur ein paar Grad fällt(Verbrennung wird schwächer),dann steigt der Rest O² an und die Sekundärklappe macht etwas zu….dann hätte die Primärluft automatisch mehr Luft zur Verfügung um den Abbrand wieder zu verstärken.
Umgekehrt ist es genauso….wenn der Rest O² fällt (Verbrennung heftiger)dann öffnet die Sekundärklappe mehr und nimmt der Primärklappe automatisch etwas Luft.

Meistens reicht die Reaktion eines Reglers(LC o. Prozessregler) aus um eine Korrektur vorzunehmen oder der andere regelt kurz nach.
Somit arbeitet jede Luftart beim Regeln der eigenen Klappe der
anderen positiv zu.

Ausserdem könnte der Lüfter ohnehin mehr Luft zur Verfügung stellen als überhaupt benötigt wird.
Die Luft wird durch die Regelklappen „abgeschnitten“.

luschu antwortete vor 16 Jahren

Wodstoker,

ich habe das Video gesehen und das hat mich ja erst annimiert dazu.
Du hälst die Primärluft konstant zur Abgastemperatur und regelst mit dem Lamdachek die Sekundärseite d.h. ein konstantes Glutbett zudem Du mit Deinen Sauerstoffwerten Luft für die Holzgasverbrennung zuregelst.

Regelt nun die Sekundärseite nur nach d.h. wenn der Primärregler gearbeitet hat oder bleibt er über den Abbrand relativ konstant?

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Der Primärregler arbeitet nur so gut wie seine Programmierung.
Wenn der Prozessregler gut programmiert ist,dann ist die Abgastemperatur + – 1 Kelvin über fast den ganzen Abbrand.
Wenn er nachregelt, dann nur kurze Taktungen, die dann Einfluß nehmen auf die Primärluft.
Schnelle Regelaktionen sind zu vermeiden,da die Verbrennung recht träge ist und Minuten hinter der Reglerkorrektur hinterherhinkt.
Wenn hier der Regler Fehler macht, dann kommt er ins stolpern und der Abbrand ist schlecht.
Die Sekundärseite regelt völlig unabhängig und korrigiert nur den Sauerstoffwert nach der Verbrennung.

luschu antwortete vor 16 Jahren

Kann völlig falsch liegen aber mir schwebte vor Gesamtluftmenge mit Belimo und den Primär geregelt der Sekundär verstellt sich eh mit und die Primärluft reagiert auf das ganze träger.

Aber wie gesagt kann total falsch sein.

Der Vorteil wäre ich brauchte nicht den Kessel zerflexen. Die blöde Primärscheibe rausgenommen und einen ordentliche Konus mit 15° Steigung den kann ich 3mm bewegen um einen zu machen.

Micha antwortete vor 16 Jahren

Hallo Woodstoker,

grundsäzlich richtig ist, dass die Abgastemperatur etwas schwankt. Somit schwankt sicher auch die Kesselleistung etwas.
Allerdings regelt sich während des Normalbetriebs ein sehr gleichmäßiger Abbrand ein. Da schwankt der Restsauerstoff mal um 0,1 oder 0,2% und die Abgastemperatur um 2-3 Grad.
Gegen Abbrandende geht die Leistung dann natürlich zurück, aber ich denke das ist bei dir auch nicht anders.
Dafür bleibt der Wirkungsgrad aber noch sehr lange stabil.

Grundsätzlich halte ich es strömungstechnisch für gleichwertig ob ich in Primär- und Sekundärluft jeweils eine variable Drossel habe, oder ob ich die Gesamtluft und die Sekundärluft variabel habeund die Primärluftdrossel fest ist.
Denn letztlich verändert die Sekundärluftdrossel dann das Verhältnis der beiden Luftströme.
Und dass der Wirkungsgrad bei mir schlechter sein soll, glaube ich auch noch nicht wirklich.
Mein Rekord lag bei 78%, allerdings ermittel ich grundsätzlich den Gesamtirkungsgrad und da sind eben die Aufheizverluste u.ä. auch mit dabei.
Und je kleiner der Puffer ist (analog die Brenndauer des Kessels), umso größer fallen die Aufheizverluste ins Gewicht.

Ich hoffe ich schaffe es in den nächsten Wochen den Laddomat zu verbannen und nochmal etwas genauere Messreihen aufzunehmen. Gerade der Einfluss der Kesseltemperatur auf den Wirkungsgrad interessiert mich.

Nochmal kurz einige deine Punkte direkt aufgegriffen:

Wenn der Kessel mit einer Mischfüllung (Hartholz /Wichholz/Holzbriketts)bestückt ist,gibts Probleme mit dem ausregeln der Vergasungsschwankungen.

Konnte ich bisher nicht feststellen. Die ganze Verbrennung wirkt ja relativ träge. Richtig ist, dass die Abgastemperatur manchmal ein wenig schwankt, aber darin sehe ich keinen ernsthaften Nachteil.

Wenn die Kesseltüre geöffnet wird steigt der Rest O²…..wird die Verbrennung unnötig Temperaturmäßig gedämpft um den Rest O² niedrieg zu bekommen.

Die Kesseltür soll auch zu bleiben. Ich nehme aber mal nicht an, dass du die Türe während der Lastphase mehr als einige Sekunden öffnest. Dann sinkt der Restsauerstoff (wenns die obere Tür ist) und der Kessel erhöht schlagartig seine Leistung und Abgastemperatur (bekommt ja Falschluft).
Wenn du die Tür dann wieder zu machst, ist der Spuk ganz schnell wieder vorbei. Das normale Niveau regelt sich binnen einiger Minuten wieder ein.

Wenn draussen die Windverhältnisse schlecht sind,fährt er den Kessel auch unnötig weit zu.

Das verstehe ich nicht. Mit schlecht meinst du zu viel oder zu wenig Zug im Kamin? Zunächst mal macht das der Zugbegrenzer schon mal ganz gut. Und ansonsten regelt der Kessel trotzdem auf seine normalen Sollwerte. Wenn der Zug stärker ist, dann ist eben dafür der Belimo etwas weiter zu. Ich konnte auch bei Sturm bisher keine sichtliche Beeinflussung erkennen.

Bei Hohlbrand steigt der Rest O² und der Kessel wird wieder unnötig abgewürgt.

Bei Hohlbrand entsteht zu wenig Gas. Dadurch sinkt automatisch die Abgastemperatur und letztlich auch die Kesselleistung. Die SPS führt den SOllwert dann im Prinzip nur entsprechend nach, sprich es wird der zu hohe O2 nicht mit noch mehr Luft beantwortet, sondern mit weniger.

Wenn der Kessel zu lasch angeheitzt wird und der Rest o² über deinen Regelwert geht fährt er eher wieder weiter zu.

Das ist korrekt. Der Kessel kann theoretisch nach unten hin umkippen. Dann hat man beim Anheizen aber einen Bock geschossen.

Was ist nach Stromausfall>>>>>Rest O² ist hoch>>>>>>> Kessel wieder in der Klemme,da er sich selber die Luft nimmt.

1. Bei Stromausfall steht die gesamte Regelung. Genauso der Lüfter und die Pumpe.
2. Bei Stromausfall brauche ich keinen guten Wirkungsgrad. Die Wärme muss dann sowieso in den Abfluss.
3. Wir haben hier im Normalfall keinen längeren Stromausfälle. Bisher hatte der Kessel seit 3,5 Jahren noch nie dieses Problem.
4. Dieser äußerst seltene Fall stellt für mich keinen Betriebszustand dar, den ich für eine Verbrennungsregelung beachten muss. Lediglich über Sicherheitseinrichtungen muss man sich da Gedanken machen, und die sind entsprechend vorhanden.

Verbrennungsqualität könnte besser sein,da nicht alleine der rest O² dafür verantwortlich ist sondern mit auch die Verbrennungstemperatur.

Fließt die bei dir mit in die Regelung ein? Ich wüsste jetzt nicht wirklich wie ich die einbinden soll.

Wie gesagt, der Kessel hat zwar quasi ein Kennfeld in dem er arbeiten kann, der Betriebspunkt liegt aber immer ziemlich gleich. Allerdings lasse ich gewisse Schwankungen (gerade in der Abgastemperatur) bewusst zu. Ich halte es nicht für sinnvoll an einem so trägen System hektisch rum zu regeln.
Zum Abbrandende bleibt der Betriebszustand noch relativ lange relativ stabil. Irgendwann ist das Holz dann aber eben trotzdem mal leer, dann geht halt nichts mehr.

Vielleicht finde ich doch mal noch eine Möglichkeit die Werte einer Seriellen Schnittstelle am PC auszuwerten und aufzueichnen. Wie gesagt, wer sich da auskennt darf mir gerne dabei helfen.

Grüße, Michael

Micha antwortete vor 16 Jahren

Hallo luschu,
ich denke du kommst weiter, wenn du statt der Primär- die Sekundärluft regelst. Primär tut sich ohnehin eher wenig.

Michael

Georg_65 antwortete vor 16 Jahren

Hallo Michael,
zum Datenloggen gibt es Eltima Datenlogger

mit der Freeware kannst Du Werte die seriell ankommen in eine Textdatei schreiben, mir Excel kann man die Werte auslesen und Diagramme erstellen.

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Micha,
ich würde es mal ganz toll finden wenn einer deine Regelung nachbauen würde.
Ganz ehrlich,würde mich interessieren.
Einfacher vom ganzen Aufwand wäre es ja.Jedenfalls braucht man keine „Lufttrennungsorgien“ machen, wenn ich hier deinen „Fachjargon“ benutzen darf.
Vielleicht gibt es da einen Probanden der sich hier opfert.

Auf das Ergebnis wäre ich nicht minder gespannt.

In welchem Bundesland bist du eigentlich ?Vielleicht komm ich dann mal auf eine Messung vorbei.

Vor allem eine Leistungsmessung würde mich da interessieren.

Aber gedanklich zusammenkommen werden wir wahrscheinlich nie,da sind die Meinungen zu unterschiedlich.

Micha antwortete vor 16 Jahren

@Georg
Danke für den Hinweis. Das sieht ja vielversprechend aus. Werde ich mich demnächst mal mit beschäftigen.

@Woodstoker
Das sehe ich ganz genauso. Vielleicht ist mein Ofen auch ein wirkliches Einzelstück, an dem das nur zufällig so funktioniert.
Die Testergebnisse eines einzelnen Gerätes sind halt nur begrenzt aussagekräftig.
Die SPS hat inzwischen ein anderer User auch im Einsatz, zumindest bisher aber ohne Lamdacheck. Bisher regelt er damit nur die Abgastemperatur.
Jürgen wollte die ganze Sache mal nachbauen, habe aber diesbezüglich lange nichts mehr von ihm gehört.

Ich komme aus dem nördlichen Bayern, genauer gesagt aus Coburg (was eigentlich nicht Bayern, sondern Franken ist ).
Einen Wärmemengenzähler habe ich in der Anlage ja drin, möchte demnächst auch mal wieder einige Messreihen fahren.
Wenn du mal in der Gegend bist, darfst du dich aber gerne mal melden.
Leistungsmäßig kann ich dir soviel sagen, dass der 30er Kessel meist mit ca. 21-22kW läuft. Allerdings verheizen wir derzeit Pappel. Mit Eiche bekomme ich aber auch nicht sehr viel mehr raus. Buche wäre sicher besser, hab ich aber keine. Ist auch zu teuer hier.

Aber gedanklich zusammenkommen werden wir wahrscheinlich nie,da sind die Meinungen zu unterschiedlich.

Ich denke mal vom Grundsatz her sind wir nichtmal so weit voneinander entfernt. Aber wäre ja auch schlimm, wenn jeder die gleiche Meinung hätte.

Grüße, Micha

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Micha,
du wirst mir immer symphatischer,wahrscheinlich ist es deine Ehrlichkeit und Beharrlichkeit die auf mich wirkt.

Ich komme aus dem nördlichen Bayern, genauer gesagt aus Coburg (was eigentlich nicht Bayern, sondern Franken ist ).

Wir haben damit auch was gemeinsam, nämlich das Bundesland………… Bayern……..und ich bin ganz im Süden.

Wenn du mal in der Gegend bist, darfst du dich aber gerne mal melden.

Könnte durchaus sein,das ich beruflich mal wieder Richtung Franken komme,wenn Zeit dafür ist,schick ich dir eine Mail.
Dann kannst du sagen ob es dir passt.

Ich denke mal vom Grundsatz her sind wir nichtmal so weit voneinander entfernt. Aber wäre ja auch schlimm, wenn jeder die gleiche Meinung hätte.

Grundsätzlich will jeder Verbesserungen an seiner Anlage realisieren die den Abbrand sauberer und sparsamer machen,die mitunter auch das Forum ein paar Schritte weiterbringen.

Leistungsmäßig kann ich dir soviel sagen, dass der 30er Kessel meist mit ca. 21-22kW läuft. Allerdings verheizen wir derzeit Pappel. Mit Eiche bekomme ich aber auch nicht sehr viel mehr raus. Buche wäre sicher besser, hab ich aber keine.

Nur angemerkt,diese Leistungsdaten hatte ich mit meinem Kessel ohne Kontrolle de Restsauerstoffes auch.(19-23 KW)
Mit der Automatisierung der Verbrennungsluftzufuhr Primär und Sekundär habe ich Leistungswerte von 26- 31 KW nach ca. 20% der Abbrandzeit zur Verfügung.
Meistens brennt der Kessel auf 90% der Nennleistung (27 KW bei Restsauerstoff 5,5 % GSE 30) ,mit 50 % Fichtenholz und 50 % Holzbriketts gemischt in einer Füllung.

Mit Buche komme ich gut über Nennleistung.

Manfred antwortete vor 16 Jahren
Wir haben damit auch was gemeinsam, nämlich das Bundesland………… Bayern……..und ich bin ganz im Süden.

Woodstoker
Du kannst gerne in Atmos Standorte Liste eintragen.
Das geht ganz ieinfach.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
manter antwortete vor 16 Jahren

@ Micha:

Jürgen wollte die ganze Sache mal nachbauen, habe aber diesbezüglich lange nichts mehr von ihm gehört.

Meinst du „den“ Jürgen. Falls ja, glaube ich nicht, dass er das noch nachbaut. Er hat jetzt einen KS-Regler.
Falls er aber die Luft noch nicht getrennt hat, wäre das die dritte Variante.
Mal sehen wie gut das funktioniert.

Gruß Manuel

Micha antwortete vor 16 Jahren

Ja den meinte ich.

kernkraft64 antwortete vor 16 Jahren

Tach Leute!
Habe in der „Marktübersicht Scheitholzvergaserkessel 2007“ gelesen, dass es Kessel von Künzel(BT2030 u. BT2050) gibt, die über 2 Gebläse verfügen. Da geht es doch sicher auch um bessere Luftverteilung primär u. sekundär.
Weiß da jemand was genaues?

Gruß Kerni!

Keber antwortete vor 16 Jahren

Künzel arbeitet mit Druckgebläsen, generell.
Beim BT wird je ein Druckgebläse für Primärluft und eines für Sekundärluft genommen.
Vorteil: getrennte Regelbarkeit.
Nachteil bei allen Verschlußklappen, wie hier beschrieben, ist immer, daß das Saugzuggebläse nicht geregelt wird.
Ziel ist klar: variabler Luftstrom.
Nur muß, um ein sauberes Regeln zu erhalten, die Regelstrecke linear sein.
Dafür muß auch das Stellventil linear schließen.
Das Problem ist von Mischer her bekannt.
Die ersten Mischer hatten keine echte lineare Kennlinie und regeln daher in bestimmten Bereichen nicht genau.
Centra war einer der ersten mit einem patentierten Küken, daß den Mischer linear schloß und öffnete.
Nehmt einfach mal einen Kugelhahn und betrachtet die sich beim Schließen effektiv ergebende Öffnungdfläche. Keine Linearität!
Bei Stellventilen, also auf/zu, ist das kein Thema, aber sehr wohl, wenn man damit regeln will.

Künzel regelt beide Lüfter getrennt.
Generell ist das Ansteuern des Lüfters die bessere Variante, weil man genauer regeln kann, vorausgesetzt der Kessel ist dicht.
Atmos soll ja mehr Schweizer Käse sein, wie man hört.

Gruß,
keber

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren
Künzel arbeitet mit Druckgebläsen, generell.
Beim BT wird je ein Druckgebläse für Primärluft und eines für Sekundärluft genommen.
Vorteil: getrennte Regelbarkeit.
Nachteil bei allen Verschlußklappen, wie hier beschrieben, ist immer, daß das Saugzuggebläse nicht geregelt wird.
Ziel ist klar: variabler Luftstrom.
Nur muß, um ein sauberes Regeln zu erhalten, die Regelstrecke linear sein.
Dafür muß auch das Stellventil linear schließen.
Das Problem ist von Mischer her bekannt.
Die ersten Mischer hatten keine echte lineare Kennlinie und regeln daher in bestimmten Bereichen nicht genau.
Centra war einer der ersten mit einem patentierten Küken, daß den Mischer linear schloß und öffnete.
Nehmt einfach mal einen Kugelhahn und betrachtet die sich beim Schließen effektiv ergebende Öffnungdfläche. Keine Linearität!
Bei Stellventilen, also auf/zu, ist das kein Thema, aber sehr wohl, wenn man damit regeln will.

Künzel regelt beide Lüfter getrennt.
Generell ist das Ansteuern des Lüfters die bessere Variante, weil man genauer regeln kann, vorausgesetzt der Kessel ist dicht.
Atmos soll ja mehr Schweizer Käse sein, wie man hört.

Gruß,
keber

Lange Rede >>>>> kurzer Sinn.

Bonsai1 antwortete vor 16 Jahren

Hallo
Habe heute die Trennung von Sekundär und Primärluft
durchgeführt.Hat alles gut geklappt.
Habe selber ne Klappe in ein 3″Rohr gebaut.
Ofen läuft sehr gut,konnte die Primärstange ganz schliessen.
Regel die neue Klappe noch von Hand da ich noch kein neuen
Belimo für die Lambdaregelung habe.

Gruss Bernhard

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Freut mich Bonsai ,das du schon soweit bist .
Den Belimo findest du auch noch.

Hast du es nach meinem Bauplan gemacht,oder anders ?

Bonsai1 antwortete vor 16 Jahren

Habs genau wie du gemacht, ist doch genial.
Nur das ich kein 3″ Kugelhahn sondern eine Klappe selber
gebaut habe.
Die unvollständigen Schweissnähte habe ich auch zugeschmiert.

Gruss Bernhard

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren
Die unvollständigen Schweissnähte habe ich auch zugeschmiert.

Gruss Bernhard

Das hab ich bei der Gelegenheit auch gemacht.
Mit dem roten Silikon bis 200°C.
Wenn du fertig bist,würden mich ein paar Bilder interessieren.

Bonsai1 antwortete vor 16 Jahren

Bilder ist bei mir sone Sache!
Aber ich versuchs mal
Jedoch gib mir Zeit!

Gruss Bernhard

Keber antwortete vor 16 Jahren

Sag mal, Woodstocker?

hast Du was gegen mich?

Ja, ich weiß, nichts Wirksames.

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren
Bilder ist bei mir sone Sache!
Aber ich versuchs mal
Jedoch gib mir Zeit!

Gruss Bernhard

Bernhard,du hast doch sicher eine Digicam.
Mach die Fotos gleich in der Grösse für E-Mail.
Und mach den Upload über Picreloaded……………Klick……………Bilderupload kostenlos

Den Link für die Bilder kopierst du mit eienm rechten Mausklick
von dem Fenster bei Picreloaded raus und fügst es auf die Seite im Forum ein.
Klick, und drinnen sind alle !

winnie3pooh antwortete vor 16 Jahren

Hallo Manfred,

hier wurde ja diskutiert ob 2″ oder 3″, wie groß sind deine beiden Löcher von der geregelten Sekundärluft?

Gruß Jörg

Manfred antwortete vor 16 Jahren

hallo jörg, die maße hab ich leider nicht mehr im Kopf.

Nur soviel die Orginalscheibe ist 110 d und die Aluscheibe
ist 120 mm d. Die löcher könnte man ermitteln.

Die luftschlitzen sind abgeklebt und die Scheibe ist während der betrieb um knapp die hälfte geöffnet.Zur zeit Buchenholz bei Fichtenholz geht die Scheibe weiter auf. Bei Beginn wird schon mal die ganze öffnung benötig.

Ich denke bei euren öffnung sind 3 “ fast knapp weil da zu starke öffnungschwankungen auftreten, da der Motor nicht nachkommt.

Es ist sehr gut wenn der Motor ein Schnellläuferausführung hat. An mein Prim, ist so einer montiert und kann schnelle Drosselklappe bewegung vornehmen.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Manfred antwortete vor 16 Jahren
Hallo Manfred,

hier wurde ja diskutiert ob 2″ oder 3″, wie groß sind deine beiden Löcher von der geregelten Sekundärluft?

Gruß Jörg

Jörg, wo schneidest du an dein Jüngfräulichen Kessel ein Loch ?..

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
winnie3pooh antwortete vor 16 Jahren

Hallo Manfred,

werde es so machen wie Woodstoker, vieleicht nicht mehr mit der Absperrklappe wie es zuerst geplant hatte, sonder so wie deine Luftzuführung.
Muß denn soviel auf einmal geregelt werden, das Du einen schnellläufer Stellmotor verbaut hast?

Gruß Jörg

Manfred antwortete vor 16 Jahren
An mein Prim, ist so einer montiert und kann schnelle Drosselklappe bewegung vornehmen.

Am Belimoklappe ist ein Schnellläufermotor. Belimo NMB24RSO Da würde ein langsammer beim Start das Feuer die Luft abdrehen.

Bei Sek. mit größen Lufteinlass reicht ein mit normale Laufzeit. Der Siemens Motor läuft bei LC start langsam auf solange die Sonde aufgeheizt wird, danach geht wieder zu und danach woeder auf richtung eingestellte 5,5%.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
jupdida antwortete vor 16 Jahren
winnie3pooh:
Hallo Manfred,

hier wurde ja diskutiert ob 2″ oder 3″, wie groß sind deine beiden Löcher von der geregelten Sekundärluft?

Gruß Jörg

hi,
also wenn die Schraube da ne M8 Innensechskant ist müßten die beiden Löcher nen Durchmesser von 30mm haben, ergibt zusammen eine Kreisfläche von 1400 mm²
Ein 2″ Kugelhahn hat bei nichtreduzierter durchlassöffnung eine Kreisfläche von 1900mm²

ergo ist kein 3″ Hahn notwendig

edit:
wenns ne 120er scheibe ist müßten die löscher 45mm sein, selbst dann reicht von der Kreisfläche noch ein 2,5″ Kugelhahn!

Manfred antwortete vor 16 Jahren

updida, die löcher sind großer als 30 mm, habt mal gerechnet
sind über 2500 mm² Kreisfäche.

Und ihr dürft nicht vergessen bei mir sind nur 20 cm Luftweg bis zu Düse.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Je grösser die Querschnittsfläche der Klappenöffnungen sind desto langsamer kann und muss der Antrieb laufen.

Sonst treten zu starke Regelschwankungen auf.

Klappe und Antrieb sollten harmonieren.

Manfred antwortete vor 16 Jahren
Je grösser die Querschnittsfläche der Klappenöffnungen sind desto langsamer kann und muss der Antrieb laufen.

oder je kleiner die Querschnittsfläche der Klappenöffnungen sind desto schneller kann und muss der Antrieb laufen.

Klappe und Antrieb sollten harmonieren.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
HKruse antwortete vor 16 Jahren

Hallo Luftrenner !

Manfreds secÖffnung ist für den kurzen Weg zur Düse .

Bei der verwinkelten secZuluft der kleinen GSE plane ich für unseren 40er ca 50cm2 Öffnung nach aussen ein, wenn ich die secStange stillegen werde.

Haralds LambdaCheck kommt sehr gut mit meinem 270°DrehBelimo klar,der muß selbst ohne primLuftregelung kaum nachregeln in der Haupt- und Ausbrandphase.

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Saarlaender antwortete vor 16 Jahren

Hallo Atmosgemeinde,

ich kann immer noch nicht glauben was ich heut abend an meinem 30GSE gesehen habe.

Ich hab mit dem guten Stück schon mehr genug Ärger gehabt als nötig mit der Lufteinstellung und gleichmäßigem Abbrand bis zum einbau eines PID Regler für die Prim. Luft.

Was mich aber immer erstaunt hat, dass egal wie ich Sek. einstelle fast nichts am Sauerstoff passiert, auch mit zugeklebtem Loch an der Seite.

Heut abend, nach dem die erste Ladung abgebrannt war, hab ich die Lüftzuführung mit Belimo abgeschraubt und mal reingeschaut wie es dort so steht mit Primär und Sekundär Klappe.

Zum Vorschein kommt, dass nicht wie bei Woodstokers ausgebauter Sek. Luft Scheibe, es sich um eine flache handelt die komplett schließen kann, sondern um die mit zwei rausgebogenen Nasen, dass sich nicht dicht schließt (ca. 4mm).
Und die Flache die eigentlich dort sein sollte sitz wo schon, oben bei Primär, was erklärt warum man den Kessel komplett runterwürgen kann beim kompletten schließen.

Bevor ich jetzt die Flex angesetzt habe wie Woodstoker (die lag schon parat) hab ich durch das Loch des Haupt-Lufteinlass auf die Scheine 6mm Moosgummi geklebt, ohne dass er am Rand auf den Nasen aufliegt.

Und siehe da, der Sauerstoff lässt sich auf jeden X Beliebigen Wert Messerscharf ausregeln. Soviel dazu. Das einzig positive, den Spalt vom Luftkasten zur Abgasseite bei den es bei manchen durch Pfeift ist hier verschweißt.

Ich dachte eigentlich dass die Tcheschen es bei der Arbeit nicht so mit dem Wodka haben ????

Gruß Thomas, bei dem auch bald die Flex läuft !

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Hier passt mein Beitrag vom » 03.02.10 09:14 « dazu

…………………………………klick ………………………..Diskussion Billige Ostware Stichwort „Tschechenschrott“

Klappen vertauscht…………..Kopfschüttel….

Ist wohl was dran !!………..“Firma Atmos hat schlechete Qualitätssicherung “ „MADE IN CZECHOSLOVAKIA“

Kein Einzelfall.

Micha lesen.

Saarlaender antwortete vor 16 Jahren

Also der Kessel brennt jetzt ganz anders als je zuvor.

Bei Restsauerstoff lässt sich wie gesagt jeder Wert zwischen 4 u. 9% ausregeln.
Der Glutstock ist lange nicht mehr so hoch, nur eine dünne Schicht und der Kessel brennt durch bis wirklich nichts mehr da ist an Glut auf der Düse mit unter 6,5 % O2.

Heute eine Füllung und der Puffer war wieder fast so voll, wie zuvor mit 1,5 Füllungen und das vom gleichen Holz.

Anbrennen tut er auch viel besser und schneller.

Und im Schnitt hab ich 2°C Vorlauf mehr, die aus dem Kessel kommen.

Dem Schw…-Kopf der diese Klappen reingesteckt hat könnte ich was sagen.

Der einzige Nachteil, der Rauchgasthermostat für das Gebläse funktioniert nicht mehr so gut wie vorher, da der Kessel durch die Nachführung der Prim. Luft bis Schluss mit 200°C Abgas durchbrennt.

Aber wenn ich an mein ganzes schönes Buchen, Kirschbaum und Fichtenholz denke, dass schon für die Katz durch die Esse gewandert ist. Besser nicht dran denken !

Gruß Thomas

P.S. @Woodstoker, wie machst du dass, das der Kessel mit 170° Abgas sauber ohne Rauch durchbrennt ? Unter 190° brauch ich da nicht zu gehen.

manter antwortete vor 16 Jahren

Hallo Thomas, ich greife da mal vor.

Woodstoker fährt auch über 190 Grad. Nur an seiner Meßstelle herrschen über 20 Grad weniger als im Kernstrom im Abgasstutzen. Zumindest hat er das hier kürzlich so gesagt.

Wo er genau misst, weiß ich schon nicht mehr.

Gruß Manuel

edit: Hallo Woodstoker, falls ich falsch liege, kannst du es ja richtig stellen.

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Ja Manuel,
das stimmt fast wie du es schreibst.
Wenn ich auf dem Industrieregler 170°C einstelle, dann sind das reale 200°C. Denn die Fühler befinden sich in Tauchhülsen im Abgasstrom und dadurch entsteht die Temperaturdifferenz.
Die Tauchhülsen sind innen mit Staub belegt.

Der Temperaturfühler vom Lambdacheck ist gleich daneben im Rohr eingebaut und zeigt fast gleiche Temperatur wie der Industrieregler.
Durch eine Referenzmessung mit einem Profigerät (Testo)hab ich den Unterschied zur real herrschenden Abgastemperatur herausgefunden und das sind 30 Kelvin mehr als angezeigt.