Fragen und AntwortenZugbegrenzer einstellen, wie?
Feueresel antwortete vor 10 Jahren

Hallo,

mal eine rein praktische Frage:

Mein KC45S will laut Anleitung 25Pa haben (auch wenn mir das in Realität relativ viel erscheint, aber das ist ein anderes Thema).

Nun stelle ich den Zugbegrenzer auf 25Pa ein. Soweit so gut.

Jedoch stelle ich fest, daß der Zugbegrenzer noch nicht aus dem Bereich raus ist, wo das Saugzuggebläse noch wirkt. Dh. der Zugbegrenzer ist mit „Gebläse an“ nicht so weit offen wie mit „Gebläse aus“.

Damit scheint mir aber die Einstellung auf 25Pa auch nicht korrekt, denn dies sollte doch der Unterdruck im Schornstein unbeeinflußt vom Gebläse sein…?

Zugbegrenzer weiter zum Schornstein hin geht nicht, da ist das Rauchrohr zuende… bliebe nur, Zugbegrenzer in die Reinigungsklappe, aber das wird ja auch nicht so gerne gesehen…

Gruß,
Martin



16 Antworten
HKruse antwortete vor 10 Jahren

Hallo Martin,

Jedoch stelle ich fest, daß der Zugbegrenzer noch nicht aus dem Bereich raus ist, wo das Saugzuggebläse noch wirkt. Dh. der Zugbegrenzer ist mit „Gebläse an“ nicht so weit offen wie mit „Gebläse aus“.

wenn der Lüfter nichts in deinen Heizraum „drückt“ (Staub, etc), würde ich das so „hinnehmen“…
…vllt. mal testen, ob der Zugbegrenzer mit „weniger Gegengewicht“ auch noch „sauber“ arbeitet…

mein Atmos „braucht“ nur minimalen Schornsteinzug, der drückt nichts vom Rohr+Kamin in den Hauswirtschaftsraum
…nur beim Nachlegen kann es aus der offenen Füllraumtür „stauben“…

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Eumeltier antwortete vor 10 Jahren

Wenn der Schornstein ganz kalt ist, kann es beim Anheizen mal kurz aus dem Zugbegrenzer rauchen oder stauben, aber das ist verschmerzbar.

Auch kommt noch 1 Meter Schornsteinverlängerung oben drauf, dann geht das vielleicht noch weg (im Betrieb völlig unnötig, aber wenn die Berechnung sagt, daß es nötig ist, dann will der Schornsteinfeger das haben…)

Nur was ich meine, das Saugzuggebläse sorgt zB. dafür, daß an der Stelle des Zugbegrenzers 5Pa zusätzlicher Druck ist.
Nun regelt der Zugbegrenzer auf 25Pa Unterdruck, aber im Schornstein herrschen 30Pa Unterdruck.
Das Ziel wäre ja eigentlich, daß im Schornstein die 25Pa Unterdruck sind.

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren

Das Saugzuggebläse liefert ja nur im Brennraum einen Unterdruck. Richtung Schornstein liefert es Überdruck.
Wenn der Schornstein noch kalt ist und keinen Zug hat, hat er noch keinen Unterdruck. Deshalb pustet das Gebläse zunächst Staub aus allen Ritzen und aus dem Zugbegrenzer.

Erst wenn der Schornsteinzug sich entwickelt hat tritt der Unterdruck auf. Dieser wird vom Überdruck des Gebläses teilweise wieder kompensiert. Deswegen geht ohne Gebläse die Klappe des Zugbegrenzers weiter auf als mit Gebläse.

Die Klappe regelt also immer auf den eingestellten Zug. Im Schornstein sollten dann also 25 Pa Unterdruck sein, ob der Lüfter läuft oder nicht.

Gruß Michael

Feueresel antwortete vor 10 Jahren
Briketthacker:

Erst wenn der Schornsteinzug sich entwickelt hat tritt der Unterdruck auf. Dieser wird vom Überdruck des Gebläses teilweise wieder kompensiert. Deswegen geht ohne Gebläse die Klappe des Zugbegrenzers weiter auf als mit Gebläse.

Die Klappe regelt also immer auf den eingestellten Zug. Im Schornstein sollten dann also 25 Pa Unterdruck sein, ob der Lüfter läuft oder nicht.

Gruß Michael

…, ganz so einfach ist das nicht.
Da wurde der Luftmassestrom ganz außer Acht gelassen.
Aus diesem Grund entwickelt das Saugzuggebläse auf der Kesselsaugseite über 150 Pa
und an der Druckseite zum Kamin ist kaum eine Druckänderung messbar,
dass hängt mit den wirksamen Strömungsquerschnitten zusammen.

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Briketthacker antwortete vor 10 Jahren
Feueresel:
Da wurde der Luftmassestrom ganz außer Acht gelassen.

Im Einschaltaugenblick gibt es noch keinen Luftmassenstrom. Der Lüfter schafft zunächst einen Druckunterschied. Erst dadurch kann sich die Luftmasse in Bewegung setzen und anfangen zu strömen. Von diesem Druckanstieg war meine Überlegung ausgegangen. Dieser Überdruck pustet zunächst den Staub aus dem Zugbegrenzer. Nach und nach entwickelt sich dann ein gleichmäßiger Luftstrom durch Kessel und Schornstein. Dann kommt auch kein Staub mehr aus dem Zugbegrenzer, da sich dann der Überdruck durch den Lüfter abgebaut hat.

Aus diesem Grund entwickelt das Saugzuggebläse auf der Kesselsaugseite über 150 Pa

Richtig, jede Engstelle im Luftstrom stellt eine Staudruckdüse dar, an der ein statischer Unterdruck entsteht. Je enger diese Düse, desto größer der Unterdruck und die Luftgeschwindigkeit. Deshalb empfiehlt es sich beim Anfeuern, mit dem Brennmaterial einen möglichst engen Spalt zu legen und dort die Initialzündung des Feuers vorzunehmen. Umso schneller kommt das Feuer in Gang.

und an der Druckseite zum Kamin ist kaum eine Druckänderung messbar,

Das trifft aber erst zu, wenn sich eine gleichmäßige Durchströmung des Kamins eingestellt hat. Läuft der Kamin bereits im Naturzug und der Lüfter schaltet wieder ein, dann gibt es wieder einen kurzzeitigen Druckanstieg (bzw. Verminderung des Unterdrucks), bis sich wieder ein gleichmäßiger, nun höherer Massenstrom im Kamin eingestellt hat. Dadurch geht die Zugbegrenzerklappe für einen kurzen Moment etwas weiter zu und gleich darauf aber wieder in die Ausgangsstellung zurück. Ich denke das ist der Effekt, der hier gemeint war.

Gruß Michael

Eumeltier antwortete vor 10 Jahren

Was ich meine:

Angenommen im Schornstein herrschen 30Pa Unterdruck, ich will aber nur 25Pa haben. Dafür möchte ich den Zugbegrenzer einsetzen.

Nun ist das Rauchrohr relativ kurz und hat leider auch Knie, und obwohl der Zubegrenzer so dicht wie möglich am Schornstein sitzt, schafft an der Stelle das Saugzuggebläse noch einen Druck von 5Pa.

Dh. der Zugbegrenzer sieht -30Pa + 5 Pa = -25Pa … der Zugbegrenzer bleibt zu.
Man erreicht also nicht den Soll-Zustand 25Pa Unterdruck im Schornstein.

Dies merkt man, wenn man das Gebläse abstellt, dann sieht der Zugbegrenzer die vollen 30Pa und geht auf.

Zahlen pi mal daumen mal fensterbrett, aber so prinzipiell.

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren
Eumeltier:
Was ich meine:

Angenommen im Schornstein herrschen 30Pa Unterdruck, ich will aber nur 25Pa haben. Dafür möchte ich den Zugbegrenzer einsetzen

Bis dahin richtig.

Nun ist das Rauchrohr relativ kurz und hat leider auch Knie, und obwohl der Zubegrenzer so dicht wie möglich am Schornstein sitzt,

Warum sollte der Zugbegrenzer möglichst nah am Schornstein sitzen? Der Atmos soll letztlich die -25 Pa sehen und nicht nur der Schornstein.

schafft an der Stelle das Saugzuggebläse noch einen Druck von 5Pa.

Ist an der Stelle wo der Zugbegrenzer sitzt evtl. eine Querschnittsverengung im Rauchrohr? Wenn der Lüfter lange genug gelaufen ist und der Luftstrom gleichmäßig fließt sollte ja sonst kein nennenswerter Druck an der Stelle mehr bestehen. Abgesehen natürlich vom Unterdruck durch den Schornsteinzug.

Dh. der Zugbegrenzer sieht -30Pa + 5 Pa = -25Pa … der Zugbegrenzer bleibt zu.

Also dauerhaft und nicht nur kurzzeitig?

Man erreicht also nicht den Soll-Zustand 25Pa Unterdruck im Schornstein.

Wenn der Zugbegrenzer auf 25 Pa eingestellt ist und dann zu ist, dann liegen zumindest dort auch nur die 25 Pa an.

Dies merkt man, wenn man das Gebläse abstellt, dann sieht der Zugbegrenzer die vollen 30Pa und geht auf.

Könntest Du vielleicht mal ein Foto machen, wo das ganze Rauchrohr und der Zugbegrenzer zu sehen sind?
Vielleicht sitzt der doch an einer ungünstigen Stelle.

Gruß Michael

Eumeltier antwortete vor 10 Jahren
Briketthacker:

Warum sollte der Zugbegrenzer möglichst nah am Schornstein sitzen? Der Atmos soll letztlich die -25 Pa sehen und nicht nur der Schornstein.

Ersetze: „möglichst nah am Schornstein“ mit „möglichst weit vom Gebläse weg“

Briketthacker:
Ist an der Stelle wo der Zugbegrenzer sitzt evtl. eine Querschnittsverengung im Rauchrohr? Wenn der Lüfter lange genug gelaufen ist und der Luftstrom gleichmäßig fließt sollte ja sonst kein nennenswerter Druck an der Stelle mehr bestehen. Abgesehen natürlich vom Unterdruck durch den Schornsteinzug.

Naja, der Unterdruck wird ja in Richtung Schornstein zunehmen. Direkt hinter dem Saugzuggebläse hat man vermutlich sogar Überdruck. Von daher ist die Frage, wo man den Druck mißt (und einstellt) schon nicht ganz unwichtig.

Briketthacker:
Also dauerhaft und nicht nur kurzzeitig?

Ja, mit Gebläse an ist der Zugbegrenzer dauerhaft weniger offen als ohne Gebläse (bei gleicher Abgastemperatur. Ohne Gebläse würde die Abgastemperatur natürlich bald sinken und damit der Zug, aber darum geht es ja nicht).

Briketthacker:

Wenn der Zugbegrenzer auf 25 Pa eingestellt ist und dann zu ist, dann liegen zumindest dort auch nur die 25 Pa an.

Ja, DORT… das ist eben der Punkt. Wenn der ATMOS einen Schornsteinzug von 25Pa haben will, dann gehe ich davon aus, daß damit gemeint ist, 25Pa die da wären ohne Einfluß des Saugzuggebläses. Wenn das Gebläse also den Zugbegrenzer wieder etwa „zudrückt“ (bzw. den Unterdruck an der Stelle verringert), dann zieht der Schornstein im Endeffekt mehr, als am Zugbegrenzer eingestellt.

Briketthacker:
Könntest Du vielleicht mal ein Foto machen, wo das ganze Rauchrohr und der Zugbegrenzer zu sehen sind?
Vielleicht sitzt der doch an einer ungünstigen Stelle.



Gruß,
Martin

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren
Eumeltier:

Ersetze: „möglichst nah am Schornstein“ mit „möglichst weit vom Gebläse weg“

Das sollte meines Erachtens nach nicht ganz so entscheidend sein. Für mein Dafürhalten, aber eher möglichst nicht allzu weit vom Kessel entfernt.

Naja, der Unterdruck wird ja in Richtung Schornstein zunehmen. Direkt hinter dem Saugzuggebläse hat man vermutlich sogar Überdruck. Von daher ist die Frage, wo man den Druck mißt (und einstellt) schon nicht ganz unwichtig.

Der Unterdruck sollte im Prinzip an jeder Stelle ungefähr gleich hoch sein. Unmittelbar hinter dem Lüfter gibt es jedoch Verwirbelungen, die auch Druckschwankungen mit sich bringen. Das hängt auch stark von der Form der Abgasführung ab. Der Lüfter sitzt ja auch nicht direkt am Rauchrohranschluss, sondern weiter innen am Kessel. Also ca. 30 cm hinter dem Anschlussstutzen im Rauchrohr, sollte der Abgasstrom schon ziemlich beruhigt verlaufen.

Briketthacker:
Könntest Du vielleicht mal ein Foto machen, wo das ganze Rauchrohr und der Zugbegrenzer zu sehen sind?
Vielleicht sitzt der doch an einer ungünstigen Stelle.

Ja, nach kurzem Blick auf die Fotos wundert mich jetzt nichts mehr.

Der Abgasverlauf ist an der Stelle ziemlich unruhig. Der große flache Bogen zunächst zwar gut, aber dann kommt das T-Rohr. Dort prallt der Abgasstrom zunächst gegen die Querwand. Es kommt dadurch mit Sicherheit zu immensen Verwirbelungen. Die Luftmassen müssen sich ihren Weg erst suchen und werden nach vorherigem Abbremsen dann wieder beschleunigt in Richtung Schornstein abgeführt. Es gibt dadurch im Bereich dieses T-Rohrs Zonen mit mehr oder weniger (Unter-)Druck. Dementsprechend „sieht“ auch der Zugregler eher irgend einen anderen Druck als den, der tatsächlich im Schornstein auftritt.

Also ein T-Rohr für den Anschluss des Zugreglers wäre grundsätzlich ok, aber der Zugregler müsste dabei an der mittleren Öffnung angebracht sein, während der Abgasstrom gleichmäßig den geraden Teil ungehindert passieren kann. Evtl. wäre das einfacher zu realisieren, wenn der Anschluss im Schornstein mind. 50 cm höher liegen würde. Das T-Stück dabei dann im senkrechten Teil.

Idealerweise sollte auch nicht mehr als ein 90° Bogen im Rauchrohr sein. Bei mir steht der Kessel z. B. ein Stück weiter seitlich versetzt vom Schornstein weg und mein Rauchrohr hat zwei 45° Bögen. Einer unmittelbar am Kessel und einer knapp am Schornstein. dazwischen verläuft das ca. 1,5 m lange Rauchrohr gleichmäßig nach oben und etwa bei der Hälfte sitzt im 90° Winkel der Zugregler dran. Die Strömung ist dort schön ruhig und laminar (anliegend, nicht verwirbelt).

Gruß Michael

Eumeltier antwortete vor 10 Jahren

Tja, ich wollte zuerst mit 2 45 Grad Bögen in den Schornstein reingehen. Aber das haut platzmäßig überhaupt nicht hin.

Das einzige, was man evtl. machen könnte, wäre einen zweiten gezogenen 90 Grad Bogen zu nehmen und den Zugbegrenzer wegzulassen oder doch die ungeliebte Position in der Reinigungsklappe.

Alles andere ist vom Platz her einfach nicht machbar. Ich habe so schon wie irr gezirkelt, daß das überhaupt paßt.

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren

Und was spricht dagegen nochmal weiter oben ein Loch in den Schornstein zu machen (außer dass es lästige Arbeit ist)?

Eumeltier antwortete vor 10 Jahren

Ja, möglich ist das sicherlich… aber am dreischaligen Schornstein mit Schamotteinnenrohr ein Loch rein machen ist immer eine Sache, wo ich kein gutes Gefühl bei habe

Schon der bestehende Anschluß ist vom professionellen Schornsteinbauer mehr schlecht als recht eingebaut worden und irgendwann ist das Sattelstück abgefallen und zerbrochen
Ich hab es dann neu gemacht.

Ich muß mal ausmessen, wo ich dann mit zwei 90-Grad Stücken und dazwischen liegendem geradem Stück ankomme, ob die Decke hoch genug ist

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren

Oh dann hätte ich noch folgende Idee:
Du nimmst tatsächlich nur zwei Bögen. Im Übergangsbereich der beiden Bögen machst Du ein Loch rein und schraubst so einen Umschnall-Zugregler dran. Also ganz ohne Gerade oder T-Stück. Das sollte auch reichen.

Bzw. sehe ich, es gibt auch solche Anschlußstücke einzeln, dann kannst Du Deinen Zugregler weiter verwenden:

http://schornstein-fachhandel.de/zugbegrenzer/anschlussstueck-a/

Da es zwischen den Bögen etwas schwierig sein könnte das ganze dicht zu bekommen, dann einfach ringsherum noch mit Alu-Tape abdichten.

Eumeltier antwortete vor 10 Jahren

Ja ich mag ja diese Umschnall-Dinger nicht. Das ist immer so ein Bastel-Kram

Na mal gucken, die Anlage wird im Sommer eh nochmal überarbeitet, ich hatte nicht so viel Zeit, als ich alles aufgebaut habe. Wenn ich noch mehr überlegt hätte, dann wäre die Heizperiode vorbei gewesen bis ich fertig gewesen wäre

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren
Eumeltier:
Ja ich mag ja diese Umschnall-Dinger nicht. Das ist immer so ein Bastel-Kram

Kannst Dir natürlich auch ein schönes Rohr passend feilen und aufschweißen. Anschließend 24 Karat vergolden.

Oder zur Not 2 engere Winkel nehmen und ein gerades Stück dazwischen. Ist sicher immer noch besser als jetzt.

…ich hatte nicht so viel Zeit, als ich alles aufgebaut habe. Wenn ich noch mehr überlegt hätte, dann wäre die Heizperiode vorbei gewesen bis ich fertig gewesen wäre

Das kenn ich irgendwoher. Ich hatte nach dem Sommerurlaub angefangen die Teile zu bestellen, damit ich rechtzeitig vor dem Winter fertig bin. Trotz Vorplanung sind dann aber noch so viele ungelöste Fragen dazu gekommen, dass die Inbetriebnahme letztlich erst an Silvester war. Da ich gleichzeitig auch nicht mehr mit dem Ölkessel heizen konnte, sah die Stromrechnung dank der vielen Elekroöfelchen dementsprechend aus

Feueresel antwortete vor 10 Jahren

Also ich würde den Kaminzugbegrenzer für einen Holzvergaserkessel nicht überbewerten.
Wenn es den sein muss,
kann man erst mal die primär und sekundär Luft bis auf Anschlag schließen
und danach das richtige Mischungsverhältnis über mehr sekundär oder primär Luft einstellen.
Die richtige Lufteinstellung spielt sich in der Regel sowieso nur wenige mm vor Anschlag zu ab.
Wenn das wegen zu hohem Kaminzug immer noch nicht ausreicht,
kann man für unter 20€ einen einfachen Drehzahlbegrenzer für den Abgaslüfter einbauen.
Der Unterdruck auf der Saugseite des Abgaslüfters ist eh gut 10x höher,
als auf der sich dabei kaum veränderten Kaminzugseite.

LG. Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!