Fragen und AntwortenZusatzheizung KC 25 /35 S
rebellious antwortete vor 14 Jahren

Moin,

zu allererst einmal ein Lob an dieses Forum, ich hab gestern fast die ganze Nacht hier verbracht (20-05Uhr) und mich durch seitenweise Fachwissen gekämpft, Respekt, ist ne Klasse Gemeinschaft hier!

Nun zu meinem Anliegen:

Ich plane für nächstes Jahr eine Zusatzheizung zur vorhandenen Ölheizung zu installieren.

Momentane Situation: Viessman Vitocell comferral mit 22kw und 2500l Jahresölverbrauch. Warmwasser + Heizung. Allerdings mit zusätzlichem DDR Holz/Kohle Warmluftofen welcher im Winter hauptsächlich die Wärme in der Stube + Küche liefert, somit sind die 2500l Öl nicht sehr aussagekräftig.

Wohnsituation ist folgende: Großeltern wohnen im Haus (BJ 1700 rum mit 1999 eingebauten Isofenstern) und haben in ihrer Wohnung den besagten Warmluftofen. Außerdem noch wohnhaft ist mein Cousin, der trägt den Hauptölverbrauch da seine Wohnung nur Heizung hat und er leicht friert, bedeutet die Heizung läuft meist auf der 4-5. Die Wohnfläche beträgt geschätzte 150m² wobei davon durchgehend vielleicht 50m² geheizt werden (Cousin).

Das Haus ist etwas feucht, was ich später durch den Umstieg auf Durchheizen und Nutzung aller Heizkörper (zumindest Stufe 1) etwas senken will. Wandstärke liegt außen bei gut 50cm massiv.

Dämmung ist außer durch die „neuen“ Fenster nicht vorhanden und wird auch nicht großartig nachgerüstet werden da ich keine stehende Luft im Haus haben will welche wiederum zum beschleunigten Schimmelwachstum führen würde (Omas Orchideen….).

Die ursprüngliche Planung hatte ich mir so vorgestellt:
IBC GK37 Allesfresser-Kessel mit 37kw Kohle und 33kw Holz sowie 3000l Puffer (Kesselleistung so gewählt dass 55cm Scheitlänge vorhanden ist). Der Heizungsbauer Nr. 1 fand es ok, Opa sagt es wäre überdimensioniert und Heizungsbauer Nummer 2 sagt auch es würden 2000l mit 20kw reichen. Heizsituation ist folgende, ich steh früh auf, lad den Kessel voll Anthrazit und geh arbeiten bis Abends wo ich evtl nachheizen könnte.

Ausgehend von der neuen Heizleistung von ca 20kw bin ich nun auf den KC25S gestoßen. Da ich keinen Platz habe um jährlich um die 15fm Holz zu trocknen (was ja bei 2 Jahren lagern ne Menge von 45fm wäre) bin ich auf Kohle angewiesen (ich sehe darin auch kein Problem weiter denn momentan heizen wir auch zu mit Holz/Kohle).

Reichen die 26kw des KC25 S mit 2000l um gegebenenfalls mal nen Tag über die Runden zu kommen? Platz wäre noch für 1000l aber Opa ist das zu groß dimensioniert……… Theoretisch müsste der Atmos, wenn ich ihn mit 32MJ Anthrazit voll mach ja genug Wärme aufbringen um übern Tag zu kommen. (Hatte mal gerechnet, ohne Abnahme brauchte ich beim IBC für 40K Pufferladung ca 13kg Anthrazit mit 9,5kWh/kg.)

Außerdem im System vorhanden: -Laddomat 21/60 (der neuste)
-Spiro Mikroluftblasen und Schlammabscheider
-Puffer ist Schichtpuffer mit Eigenisolierung aus Alukaschierter Rockwoll (Wärmedämmsondermüll)
-Warmwasser wird über den Öler mittels Durchschleifung produziert (anstatt des Ölbrenners fördert eine Pumpe heißes Pufferwasser in den Speicher welcher den Wärmetauscher enthält)
-Windkat und Zugbegrenzer
-Ausdehnungsgefäß (bei 3000l = 400l)
-Wärmemengenzähler

Müsste soweit alles sein.

Ich hoffe auf viele konstruktive Kommentare und Vorschläge^^

LG Daniel



95 Antworten
rebellious antwortete vor 16 Jahren

Nachtrag:

1.Wie wird Dein Haus jetzt beheizt?: Ölheizung, 22kW

2.Wie groß ist Dein durchnittlicher Jahresverbrauch l/m³?:

->2500l + undefinierte Holz + Kohlemenge

3.Wie groß ist die zu beheizende Wohnfläche m²?: ca. 150

4.Steht das Haus in kalter hochgelegenen Gegend,oder Flachland?: Muldentalkreis, mittlere Höhe (geschätzt)

5.Einschätzung der Wärmedämmung des Hauses (sehr gut/gut/mittel/schlecht/ oder wird demnächst)(Fenster/Türen/Keller/Boden):

->Keine Dämmung installiert/geplant, außer bestehender Iso-Fenster Bj.96

6.Hast Du schon eigene Vorstellungen über welchen Kessel Typ (Stückholz oder Pellet) wie viel Kw?:

->Holz/Kohle KC25 S, ca 25kW

7.Hast Du schon bei einem HB (Heizungsbauer) Angebot machen lassen?:

->Ja, allerdings mit 37kW Allesbrenner von IBC und 3000l Puffer rund 15000€ (Kessel ca 3000€) ohne Esse (ca 1000€)

8.Gedanken gemacht über das Fassungsvermögen (lt.) der dazu benötigten Puffer?:

->2000l evtl 3000l aus je 1000l Schichtleitspeichern

8 a. Wie soll Die WarmWasser Bereitstellung er folgen, Wärmetauscher im Puffer; Externen WW Puffer;Externer Wärmetauscher oder anders?

-> Durchschleifung durch den Öler und somit Nutzung dessen integrierten Puffers und Wärmetauschers fürs Brauchwasser. Brennersteuerung schaltet anstatt des Brenners die Pumpe fürs Heißwasser an welches aus den Puffern dann in den integrierten Speicher gefördert wird.

9.Man rechnet für das Puffer Volumen ab 55 lt/Kw. Die BAFA verlangt für die GSE Kessel 55 lt/Kw. Der ideale Wert liegt bei 100 lt/Kw.

-> Keine BAFA beantragt.

10.Hast Du schon mit Deinem zuständigen Schornsteinfegermeister darüber gesprochen?:

-> Hatte beim IBC Bedenken, Atmos geht in Ordnung.

11.Willst Du Deine Heizanlage selber bauen?:

->Wollen, ja gern, jedoch mangelnde Erfahrung bzw. keine heizungsbauerischen Fähigkeiten. Und Oma + Opa die es zur Zeit von einer Firma gebaut haben wollen. Komponentenwahl und Grundgerüst jedoch von mir geplant. Also Bau durch Heizungsbaufirma und Komponentenbesorgung teilweise über mich. Kann sich aber eventuell noch ändern.

12.Ist die nötige Stellfläche dafür vorhanden einschließlich der Puffer/Ausdehnungsgefäß/Pumpen etc.?: Ja, neu angelegter Heizraum, ca 12m².

13. Hast Du schon „genügend“ (abhängig von der Kessel Kw) Holz getrocknet auf dem Grundstück zu liegen und auch schon an die nächsten Jahre gedacht. Man rechnet im Durchschnitt 2 Jahre trocknen bzw lagern.
Hast Du auch dafür die nötige Lagerungsfläche für das Holz?
Wenn Du Pellet Anlage geplant hast, dann bedenke das Du dafür auch eine trockene Lagermöglichkeit hast. Sie darf nicht weit vom Kessel sein um mit einer Schnecke in den Kessel zu fördern. Sie muß aber auch gut von der Strasse erreichbar sein zwecks Anlieferung mittels Gebläseschlauch vom Lieferfahrzeug.

-> Holz teilweise vorhanden, Hauptenergieträger wegen beschränktem Holzlagerplatz und der Arbeitszeit ist aber Extrazit, bzw Anthrazit.

————————————————————–

Schema mit Kesselvorwärmung, ohne Meldeelektronik etc.

manter antwortete vor 16 Jahren

2 Sachen:

1. 15.000 Euro halte ich für etwas viel bei nur einem Kessel und 3000l Puffer.

2. Hör mal bei Atmos nach, wie die Staubwerte und Co-Werte vom Kohlevergaser sind und mit welchem Brennstoff. Wegen der neuen Meßpflicht und den geänderten Grenzwerten wäre das interessant zu wissen. Die Messung fährt man ohnehin am Besten mit Holz.

Gruß Manuel

rebellious antwortete vor 16 Jahren

Gut, man muss sagen dass da noch nen Abgaswärmetauscher drin war und dessen verrohrung und Sicherheitssysteme, Tas etc kosteten viel Kleinkram und Arbeitsaufwand.

Ohne diesen liegen wir nun bei IBC Kessel + Zubehör und Garantieverlängerung + Reinigungszubehör bei 3172€.

Laddomat, 3 Puffer, Mikroblasenabscheider, Schlammabscheider,Wärmemengenzähler + dessen Einbausatz =2532€

Kesselsicherheitsgruppe, Rauchgasthermostat für Laddomat, 3Wege-Mischer, Stellmotor + dessen Vorlaufset, Umwälzpumpe, Tauchthermostat, 11 Zeigerthermometer für Puffer etc., NEHS Differenzcontroler DC42ST für Laddomatpumpe + dessen PT1000, 3 Tauchhülsen = 619€

Kupferrohr + Fittinge und Kleinkram, 400l Ausdehnungsgefäß, Kappenventil, Schwimmerentlüfter, Kugelhähne, Entlüftungsstopfen, Mineralfaserschalen, Rein-Aluband, 3,5m Edelstahl Abgasrohr, 3 Edelstahlbögen, 2 Übergangsstücke Edelstahl, 50m CU-Plastschlauchleitung, Kabelkanal, Verteilerdose, Wechselschalter, Siffon, HT PP Rohr, Bogen, Abzweig = 1928€

Arbeitszeit = 3565€ (155h)

MWST= 2180€

=gesamt ca.: 13700€ ohne Esse/Schornstein/Kamin/Schlot, wie auch immer.

Die Teilpreise sind gerundet, der Gesamtpreis vom Voranschlag übernommen.

Nun durch den Atmos und 2000l Puffer komm ich, grob überschlagen, ohne Abzug des überflüssigen Instalationskleinkram auf 12138€ wobei auch die sinkende Arbeitszeit noch nicht herausgerechnet ist. Isolation von Puffern und Rohren erfolgt in Eigenarbeit, Material wird aber geliefert.

Werde nach Erhalt des neuen Kostenvoranschlages bei meinem Bekannten vom Großhandel nachfragen wegen der Preise, inkl. Lieferung und dann evtl. die Installation, mit erhöhtem Stundenlohn, durchführen lassen. Müsste unterm Strich immernoch günstiger kommen.

Schönes Holz für die Messung hab ich da^^ Liegt ne trockene, fein klein gespaltene, entrindete Kiefer im Garten…..

manter antwortete vor 16 Jahren

Nimm besser Buche zur Messung. Hartholz verbrennt in der Regel staubfreier.

Nimm bei dem Verbrauch 3000l Puffer, du wirst es nicht bereuen.

Wo ist denn der Rücklauf vom Öler/Heizkreis in deinem Schema?
Ich hoffe mal, das ich nix übersehen habe, bin übermüdet.

Gruß Manuel

manter antwortete vor 16 Jahren

Ok, habs gefunden. Der Rücklauf gehört nach ganz unten. Sonst kannst du deinen Puffer nicht richtig nutzen und die Schichtung wird davon auch nicht besser.

Falls es 3 Puffer werden, schick auch davon mal den Plan. Dann steigst du am Besten auf Reihenschaltung um. Geht schneller, ist sicherer und günstiger. Die Erklärung dazu findest du hier:
Reihenschaltung usw.

NEHS Differenzcontroler DC42ST für Laddomatpumpe + dessen PT1000,
Falls es ein Atmos wird, kannst du dir den sparen.

Gruß Manuel

Hahneko antwortete vor 16 Jahren
rebellious:

Arbeitszeit = 3565€ (155h)

rebellious,

das sind 23 Euro pro Stunde! Hast Du wirklich einen HB, der dafür arbeitet? Auch wenn er noch etwas am Material verdient, fällt es mir schwer, das zu glauben.
Wenn Du das in einem bestimmten anderen Forum erwähnst, wirst Du (bzw. der HB) glatt ausgelacht. Die „Fachleute“ dort nehmen rund das Doppelte, und fremdbeschafftes Material bauen sie sowieso nicht ein.

Hahneko

manter antwortete vor 16 Jahren

Ich glaube er hat sich verschrieben.
Zählt man die Einzelpositionen zusammen fehlen da mal locker 1600 Euro.

Aber auch das wäre ja noch günstig. Nebenan die legen ja erst beim doppelten +Mwst los. Wenn sie noch den Kessel etc. teuer verkaufen. Ohne sagen die ja immer müsste ne Stunde gut 100 Euro +Steuer kosten. Sonst können die nicht leben.

Gruß Manuel

luschu antwortete vor 16 Jahren

Den Öler in Reihe habe ich auch schon gebaut ist aber nur sinnvoll wenn Du die Steuerung gleich nehmen willst und er Brauchwassertank hat ansonsten rechnet sich die strikte Trennung. Der Ölbrenner hat einen Potentialfreien Kontakt der muß solange geöffnet bleiben bis der Puffer leer ist sonst will der den Brenner starten.
Ein Puffer kann nicht groß genug sein und um es hydraulisch sicher zu bauen wie Manuel schon schrieb die Puffer in Reihe.

Gruß Lutz

Volli antwortete vor 16 Jahren

Moin,

WMZ gehört in den Rücklauf.
Ohne Solar auf alle Fälle Reihenschaltung.
Dann Oeler auf den 1. Speicher fahren.
Wozu einen Schlamabscheider? Deine Puffer sind prima Schlamabscheider.

rebellious antwortete vor 16 Jahren

Danke erstmal für die Antworten!

Stück für Stück:

1. Muss mal schaun wo ich bis dahin Buche auftreiben kann. Aber wenn ich vom Vater paar Eichenstücke klau gehts ja auch.

2. 3000l Puffer hätt ich auch gern, allerdings müsste ich da erst mit Opa überein kommen, was bedeutet ich rede gegen ne Wand. Wird trotz Mehrkosten nervlich günstiger sein den in ein Paar Jahren nachzurüsten. Gerechnet ohne Abnahme hab ich die 2000 Liter mit (2000l*45k*4,1826/32000/0,86=) 13,77kg Anthrazit voll. Wenn ich also nen 10kg Sack Heizprofi Extrazit pro Tag rauf werf dann müsstes zumindest übern Tag reichen um Abends wieder nachzulegen.

3. Hab mir das Schema nochma angeschaut, der HB hatte auf seiner Skizze noch nen Mischer mit Einbindung in den Rücklauf zum Kessel vorgesehen. Sozusagen dass der Öler entweder in die Mitte speist, oder direkt über Mischer in den Rücklauf. Ich glaub dassers Temperaturabhängig baun will.

4. Tichelmann schien mir sympathischer als Reihe, mag zwar sein dasses mehr Material bedeutet, aber dafür haste ne gleichmäßige Schichtung in beiden Puffern. Vielleicht erkennt mans auf dem Schema auch schlecht dasses Tichelmann sein soll^^ War mein erstes. Hab sonst nur Vermahlungsdiagramme erstellt (Müller)…

5. Ich glaub der Controller steuert den Mischer fürn Ölerrücklauf, bin mir da nich so sicher.

6. Habs extra vermieden den direkten Stundenlohn zu nennen^^ Ich dacht mir schon dass jemand nachrechnen wird^^ Wir sind ja nicht im HTD…. Ne Zweitfirma die gerade auf Arbeit vom Cheff die Heizung baut hat ähnliche Preise, bzw vom Gesellen geschätzt, die selben. Er meinte da er durch den Kesselverkauf und das Material noch etwas bekommt ginge das. Und dennoch war der Kessel günstiger als im Werksverkauf. Wir sind im dörflichsten Sachsen, da gibts nichts zu holen^^ Entweder man geht mit dem Durchschnittslohn runter oder die Leute bauens selber wennses sonst ni bezahlen können. Wenn ich zu viel Material besorge wirds natürlich mehr Stundenlohn, schätzungsweise 26-28€ netto.
Ich hätts auch selbst gebaut, aber Oma und Opa wollns auf Rechnung. Ist ja noch nen Jahr hin, vielleicht ändert sich auch noch was in der Planung. Hab mir nun erstmal mit 2000l nen Voranschlag machen lassen. Der HB von Arbeit meinte er hätte zuhaus auch den HV mit 20kw und 2000l und heizt mehr, vom Bauzustand vergleichbare, Fläche als ich, ok, mit mehrmals nachlegen.

7. Die 1600€ sind hier und da noch irgendwo drin, wollte den Kostenvoranschlag nicht 1:1 abschreiben, aber der Gesamtbetrag ist der Originale.

8. Öler wird über Thermostat am Puffer deaktiviert, wenn dieser den Brenner anschalten will so stellt er stattdessen ne Pumpe an welche Wasser aus dem Puffer in den integrierten Edelstahl Kombispeicher fördert. Somit spart man sich Friwa und Kombipuffer. Ist schon mehrmals so realisiert worden von der Firma und funktioniert wunderbar laut ihrer Aussage. Seh ich auch kein Problem drin.

9. „Ein Puffer kann nicht groß genug sein“ Hab ich Oma und Opa auch beibringen wollen, aber er bleibt dabei dasses sinnlos ist weil man ja da mehr Wasser erhitzen muss und dies dann auch mehr in die Umgebung abstrahlt. Da er beratungsresistent ist belass ichs dabei damit ich wenigstens nächstes Jahr die Heizung bauen kann, ansonsten würde er wieder erzählen wie lang man für das Geld weiter mit ÖL heizen kann…. (Wobei er aber verdrängt dass ich ab nächstem Jahr die Heizkosten trage und nichtmehr er, somit ich lieber 1850€ Öl zahlen soll anstatt 924€ Anthrazit).

10. Wärmemengenzähler hatte ich von mir aus in den Vorlauf gesetzt, HB hatte den auf der Skizze noch nicht in der Wunschliste und somit noch nicht verbaut. Fürs Solar liegts Dach in die Falsche Richtung, außerdem halt ich davon nichts. Ist mir zu teuer und für die paar kWh lohnts hier nicht. Schlammabscheider kost 66€ der machts Kraut nicht fett, im Puffer bekomm ich keinen Schlamm raus, wenn ich da bissl was durchn Abscheider weg bekomm is mir das lieb. Gabs im Spirotech Angebot, klang einleuchtend, da hab ich ihn gleich mit verplant.

So, nun wart ich erstmal aufs neue HB Angebot und werd dann weiter berichten.

Und zwischendrin natürlich weiter durchs Forum schaun. Obwohl ichs schon von vorn bis hinten durchgegrast habe…^^

LG Daniel

rebellious antwortete vor 16 Jahren

So, hier das aktualisierte Diagramm.

Grüne Leitungen sind Signalkabel + Fühler etc. für Steuerung. Die ganzen Pufferfühler hab ich mal auf 2 reduziert damit es übersichtlicher bleibt. Normalerweise pro Puffer je 3 Fühler.

Plan beruht immernoch auf der HB-Kritzelskizze vom ersten Voranschlag.

LG

Volli antwortete vor 16 Jahren

Hallo Daniel,

Und zwischen drin natürlich weiter durchs Forum schaun. Obwohl ichs schon von vorn bis hinten durchgegrast habe…^^

1000 Views sind wenig. Klicke mal auf einen Namen dann siehst du wieviel einige hier lesen.

Speziell das Thema Hydraulik hast du noch nicht ausreichend gelesen.

Grase mal das komplette Jahr 2008 ab da steht viel Grundwissen.

Hast du evtl. einen Viessmann Oeler mit aufgesetzten WW-Speicher?
Wenn das so ist lässt sich die Anlage ganz simpel aufbauen. Möglichst einfach bauen ist wichtig und hat nur Vorteile.

Nicht böse sein, das sind nur Ratschläge. Kannst du machen oder auch nicht.

manter antwortete vor 16 Jahren

Guck dir dazu mal die Hydraulik von „Woodstoker“ an. Wenn du sie nicht findest, frag ihn. Er hilft sicher gern weiter.

Von Eiche würde ich dir zur Messung auch abraten. Notfalls geh in den nächsten Baumarkt und kauf halt für 10 Euro Holz. Mir ist bewußt, das das total überteuert ist. Aber eine 2. messung kostet schnell mal 100 – 200 Euro.

Wo ist denn der Vorteil, wenn alle Puffer gleich schichten? (rein von der Schichtung her/das es für spezielle Fälle ein Vorteil sein kann ist klar) Ich kenne keinen. Es gibt sogar Leute, die das gleichmäßige Schichten als Nachteil ansehen. Wie in meinem Pedia-Beitrag zu lesen verhält sich die Reihenschaltung ja so, als wäre alles ein hoher Puffer. Ist ja klar, dass der unten nicht die gleiche Temp. wie oben haben kann. Hier wäre das links und rechts.

Gruß Manuel

rebellious antwortete vor 16 Jahren

1. Öler ist nen Viessmann Vitocell Comferral mit vitola-comferral Kessel und integriertem WW Speicher.

2. Werde meinen HB mal fragen ob er ruhig schlafen kann wenn er die Puffer in Reihe schaltet, Zwischenabnehmer wie Fußbodenheizung sind ohnehin nicht geplant, der Heißwasseranschluß geht zum Öler welcher dann über die vorhandene Anlage mit dem Wasser wirtschaftet und Mischt usw. also müsstes eigentlich machbar sein mit Reihenschaltung, zumal sich dann die Verrohrung bei ner eventuellen nachträglichen Puffererweiterung einfacher gestalten lässt.

Danke für die Hinweise.

LG Daniel

Volli antwortete vor 16 Jahren

Hallo,

na dann ist das ja ganz einfach aufzubauen. Du brauchst nicht mal eine separate Steuerung. Das übernimmt deine vorhandene Heizungssteuerung im Oeler.

HV fährt auf die Puffer. Puffer in Reihe. Heisswasser vom Puffer in den Rücklauf kurz vorm Oeler einschleifen oder falls der Oeler die Möglichkeit bietet an evtl. freien Anschlüssen direkt am Oeler anschliessen. Das sind schon alle hydraulischen Veränderungen die nötig sind.

In die Zuleitung vom Puffer zum Oeler kommt eine Pumpe. Die wird anstatt des Brenners im Oeler angesteuert. Dazu muss man das Brennerkabel zwischen Heizungssteuerung und Oelbrenner anzapfen. Umschaltung per Differenzsteuerung (z.B.Bausatz Conrad 20,-€) oder per Hand mit Umschalter.

Ist es in der Wohnung kalt oder willst du Warmwasser bekommt der Oeler den Befehl „heiz mal“. Deine Heizungssteuerung schickt ein Signal zum Brenner da kommt es aber nicht an sondern startet deine Pumpe. Die fördert heißes Wasser in den Oeler und das war es.

Da gibt es noch einige Feinheiten zu beachten aber das kommt später.

Voraussetzung ist dein Oeler steht im Haus und der Brenner hat eine automatische Verschlussklappe. Oder /und in deinem Rauchrohr zum Schornstein ist eine automatische Klappe. Das ist nötig damit die Wärme nicht durch den Schornstein abhaut.

Das geht beim Viessmann besonders gut da die Abwärme vom Oeler nebenbei noch den darüber liegenden Trinkwasserspeicher aufheizt, Woodstocker praktiziert das auch so.

Und jetzt rechne mal was dieser Umbau kosten würde.

rebellious antwortete vor 16 Jahren

Moin,

danke für den Hinweis, werde es mal an meinen HB weiter leiten.

Mit der schließbaren Klappe im Öler müsst ich ihn fragen, vielleicht kann man das auch nachträglich noch ins Abgasrohr zimmern, automatisiert. Falls ich mal icht da bin dass der Öler dennoch selbstständig arbeiten kann.

Der Öler steht ne Wand weiter im Raum nebenan. Durch die Wand wird auch das Abgasrohr geführt.

manter antwortete vor 16 Jahren
In die Zuleitung vom Puffer zum Oeler kommt eine Pumpe.

Warum, die HK-Pumpe zieht sich doch auch so ihr Wasser. Damit muß dann auch kein Brennerkabel mehr angezapft werden. Der Öler ist ja ständig auf Temp., somit läuft er nur an, wenn aus dem Puffer zu kaltes Wasser kommt.

Soll jetzt alles automatisch laufen, müßte man halt noch ein Ventil in die Verbindung vom Puffer zum Öler hängen. Das macht per Differenzregelung zu, sobald der Puffer kalt ist und der Öler startet somit automatisch.

Eine Rücklaufverbindung zum Puffer müßte auch noch eingebaut werden.

@Volli: Was meinst du funktioniert das?
Wie hatte Woodstoker das genau gelöst? Ich finde es nicht, obwohl es nicht lange her ist, dass er es erklärt hat. Ich fand seine Lösung gut.

Gruß Manuel

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren

Manuel,
hier das angefragte Schema.

Ich hoffe du meintest das.

Volli antwortete vor 16 Jahren

Hallo Manuel,

@Volli: Was meinst du funktioniert das?

-das weiß ich nicht aber ich denke wenn man den Pufferspeicher per Ventil in den Rücklauf vor dem Oeler einspeisst dann ja (1).

-in der Variante „separate Anschlüsse am Oeler nutzen“ wird das nicht gehen da der Oeler dann wie ein kleiner Pufferspeicher bzw. wie eine grosse hydraulische Weiche funktioniert (2).

Wie hatte Woodstoker das genau gelöst? Ich finde es nicht, obwohl es nicht lange her ist, dass er es erklärt hat. Ich fand seine Lösung gut.

-ja wie Franz schon immer gemeckert hat diese schei… Suche taugt nichts, steckt in irgendeinem Thread und ist nicht zu finden.

-Woodstocker hatte aber hauptsächlich die Vorteile des obenliegenden WW-Speichers bei seiner Konstellation erläutert.

-die Geschichte mit dem Brennerkabel anzapfen hab ich vor 4-5 Jahren im HDT das erstemal gelesen (wie so vieles andere auch)

-du hast Recht, es ist erstaunlich zu was so eine kleine HK-Pumpe im Stande ist.

Ich hatte es hier ja schon mal angesprochen, bei mir zieht die Alpha2 das Speicherwasser über eine 25m lange Erdleitung zum Haus. Das geht einwandfrei. Weil mein HB und auch z.B. Ellern geglaubt haben das es nicht klappt habe ich ein Rohr mit Pumpenverschraubungen zur Sicherheit eingebaut. Das könnte ich sofort gegen eine Pumpe tauschen. Geht aber auch so.
Theorie und Praxis liegen oft weit auseinander. Ich probiere lieber sowas selbst aus.

Also Variante 1 ist die einfachste mit dem geringsten Aufwand. Deinen Gedankengang weitergesponnen könnte man sogar das Umschaltventil im Rücklauf weglassen.

Der Kreislauf wäre dann:
von der HK-Pumpe – warm durs Haus, kalt aus dem HK-Rücklauf – zum Puffer, warm vom Puffer – zum Oelerrücklauf, warm aus dem Oeler-VL – zur HK-Pumpe

-kommt zu kaltes Wasser vom Puffer heizt der Oeler nach

das könnte super funktionieren bei:
-Nachrüstung vorhandener älterer Anlagen mit nicht extrem niedrigen RL-Temp.
-Oeler steht im Haus
-Wärmeverlust oeler zum Schornstein wird unterbunden
-Oeler muss Rücklauftemp. von z.B. nur 35 C° dauerhaft abkönnen
-HV darf nicht durchströmt werden (hydraulisch vom Puffer getrennt), mit dem Ladomat hätte ich Bedenken

Volli antwortete vor 16 Jahren

ja, ich hab 30min für meinen Roman gebraucht und inzwischen steht Woodstockers Hydraulik hier.

Du hast also Varinte 2 und sogar ohne Ladepumpe. Das geht also auch. Ich denke mal Bedingung ist Puffer, HV und Oeler auf einem Niveau.

manter antwortete vor 16 Jahren

@ Volker: So gehts mir auch oft. So viel Arbeit und jetzt größtenteils umsonst.

@ Woodstoker: Danke.

@ Daniel: Zeig doch mal deinem HB Woodstokers Hydraulik.

Gruß Manuel

Woodstoker antwortete vor 16 Jahren
-die Geschichte mit dem Brennerkabel anzapfen hab ich vor 4-5 Jahren im HDT das erstemal gelesen

Volli,
die Brennerphase abzufangen und zu schalten ist die beste Variante,denn der Kessel funktioniert dann ohne Störung mit allen Funktionen aber eben nur ohne Ölfeuerung.
Versorgt wird der Öler mit heissem Wasser über den HV und die Pufferspeicher.Nur wenn der erste Puffer im oberen viertel eine eingestellte Temperatur des Wassers unterschreitet,bekommt der Ölbrenner wieder die Phase aufgeschaltet und zündet ganz normal wie über seinen eigenen Öl-Kesseltermostaten.Dann läuft die Heizung ganz ohne Unterbrechung weiter.Das Dreiwegeventil wird separat angesteuert mit dem Termostaten,so das auch der Hydraulikkreis umschaltet.
Das ist eine optimale Sache,wenn ich einige Tage fortfahre heiz ich die Puffer voll und stell den Teremostaten ein, dann wird das Haus solange über die Puffer versorgt bis sie kalt sind, dann schaltet er denn Ölbrenner ein.

In dem folgenden Bild sieht man den Schaltkasten mit dem analogen Termostaten ganz oben,der ist für den Brennerbetrieb verantwortlich.Man stellt die gewünschte Resttemperatur mit dem Drehpoti für den Puffer ein und der Termostat macht die Energiequellenumschaltung. (HV >>>> Öl)

@ Daniel: Zeig doch mal deinem HB Woodstokers Hydraulik.

Die Hydraulik gleicht meiner Anlage,aber es gehen noch diverse Kugelhähne,Meßbypass ,Leitungen für die Kesseklvorwärmung usw.ab.
Ich sollte den Plan mal vervollständigen.

rebellious antwortete vor 16 Jahren

Habs ihm schon gemailt.

Er hat über Pfingsten auswärts zu tun, freut sich aber an meinem Interesse und auf die weiteren Gespräche. Ich sehe dem ganzen positiv entgegen. Wir werden schon bis zum Bau auf nen gemeinsamen Nenner kommen^^

Ich hoffe dass ich bis zum nächsten Sommer alle Mittel zusammen habe um den Winter 2011 dann Ölfrei heizen zu können.

Vielleicht stell ich mit den KC auch vorher schon in den Raum dann hat man nen Ansporn und kann auch nebenbei schonmal dessen Dämmung gegen was ordentliches tauschen….

rebellious antwortete vor 15 Jahren

Moin,

bin gerade wieder am Überlegen.

Die Schichtleitung in den SPS ist doch, wenn ichs richtig versteh, nur in der Anheizphase wichtig, oder wenn man verschiedene Verbraucher an einem Puffer hängen hat.

In meinem Fall wären die 2 Puffer ja nur für den einen Öler da und theoretisch immer mit Restwärme (rechtzeitiges Nachheizen vorrausgesetzt).

Dann wäre es wahrscheinlich in dem Fall doch sinnvoller 2 Standartblechdosen in Reihe zu schalten, oder gingen mir dann irgendwelche Vorteile von SPS in Tichelmann verloren?

LG Daniel

Volli antwortete vor 15 Jahren

Hallo Daniel,

Die Schichtleitung in den SPS ist doch, wenn ichs richtig versteh, nur in der Anheizphase wichtig, oder wenn man verschiedene Verbraucher an einem Puffer hängen hat.

-ich bin ein Vertreter der leeren Blechbüchsenfraktion (hab ich selber-messerscharfe Schichtung)

-ein Speicher schichtet einwandfrei wenn das Wasser beim beladen an der richtigen Stelle mit der minimal möglichen Geschwindigkeit eingespeist wird (dicke Zuleitung Kessel-Puffer)

-du benutzt einen Kessel mit hoher Temp. (je nach RLA 70-80C°) also ist die Einspeisehöhe klar = ganz oben!

-noch wichtiger ist die Einspeisegeschwindigkeit, die muss gering sein damit das Wasser rein gleitet und nicht rein strömt und herumwirbelt

-in der Anheizphase hast du wegen der RLA nur einen sehr geringen Volumenstrom der überhaupt in den Puffer kommt, der Rest kreiselt im Kessel umher, genaue Werte kann dir jamand sagen der einen WMZ benutzt

-die RLA leitet den vollen Volumenstrom erst in den Speicher wenn er fast durchgeladen ist und dann ist die Geschwindigkeit egal es sind ja sowieso überall über 70 C°

manter antwortete vor 15 Jahren

Wenn du mit SPS meinst, was ich denke, dann lass es. Das bringt nix.

Falls du so ein Ding mit ner Ladelanze meinst, ok das funktioniert. Der max. 1%ige Vorteil, den du damit hast, ist aber den Mehrpreis keinesfalls Wert. Die kosten ja schnell mal 1000-2000 Euro mehr als eine normale Blechdose.

Gruß Manuel

rebellious antwortete vor 15 Jahren

Ich meinte nen Rund 600€ teuren 1000l von Stsol. Wird wohl oben maximal nen Leitblech drin haben. Ok, also auf deutsch ich nehm normale Dosen. Danke!

manter antwortete vor 15 Jahren

Je nachdem, manchmal kosten normale Dosen auch schon 600 Euro. In dem Fall kannst du dann nehmen was du willst.

Nimm was billiger ist.

Gruß Manuel

rebellious antwortete vor 14 Jahren

So, Thema wird nach oben geholt…

War heut bei Rentsch und hab alles fertig gemacht. Kessel und Puffer werden also demnächst bestellt.
Dann kann der Einbau beginnen^^

Nur noch schnell den Heizraum fertig streichen…

Aufgrund des nahen Winters werd ich vorerst mit Laddomat und Standartdiagramm arbeiten. Die Flammtronik spar ich mir dann für nen Sommer auf. Schwerpunkte wären also vorerst die Anbindung an den Ölkessel.

Gruß Daniel

rebellious antwortete vor 14 Jahren

So, heut war der HB da, ich hab ihm das Schema von Woody gezeigt. Er meinte es müsse noch ein 3Wege Mischer (bestmöglich Witterungsgeführt) zwischen Puffer und Öler, da sonst 95° Pufferwasser in den Öler kämen und danach durch den Öler in den Heizkreis gedrückt werden. Meines Erachtens täte es ja nen Festwertmischer mit 55° Dauertemperatur, oder lieg ich da falsch?

Die Heizung hat ne Duomatiksteuerung von 1998. Nen nachgeschalteten Mischer hat sie nicht, aber an der Gruppe mit den Vor und Rücklaufthermometern und der Heizkreispumpe kann man sowas wohl vom Werk aus schon nachrüsten.

@Woody
Wie hast du das bei dir gelöst?

Die Kessellieferung hat sich mittlerweile auf Mitte nächste Woche verschoben…

rebellious antwortete vor 14 Jahren

So, Kessel, Puffer, Kleinkram und Schornstein sind heute eingetroffen. Den Kessel hab ich erstmal zum Transport mit der Sackkarre komplett zerlegt, danach ging es ohne Probleme.
Um die Türen zu entfernen musste man erst die erhebung der Türbolzen wegfeilen / einschlagen. Danach ging auch das recht einfach. Wenn man den Kessel auf der Lieferpalette lässt und nur deren überstehende Bretter wegsägt kann man ihn gut bewegen. An den Rohren der TAS kann man ihn gut halten und diese als Griffe missbrauchen^^

Morgen kommen die Puffer in den Heizraum und der Kessel vom Podest.

Anbei noch die Bilder des Rohkessels.

Sobald der Schornstein steht wird die Verrohrung in Angriff genommen, ich hoffe noch auf tatkräftige Anteilnahme ei der Planung der Steuerung und der Hydraulik. Danke schonmal^^

LG Daniel

Bart9995P antwortete vor 14 Jahren

Ich würde eher zu Steinkohle tendieren, da sie
a) weniger Asche produziert als Braunkohlebrikett
b) mehr Energie je Volumen/Gewicht hat als Braunkohlebrikett
c) häufig auch günstiger ist als Braunkohle
d) wie viel Holz kannst du lagern? und wie viel verbrennst du jährlich an Holz?

Es schwebt leider ein grausiger Vorschlag der Ökos vor, vorallem Kohle/fossile Energie mit Ökosteuer und CO2 Abgabe Steuer noch mehr zu belasten

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Moin,

der dicke bekommt im ersten Winter hauptsächlich Holz, muss wieder Platz in der Scheune bekommen^^ Danach hauptsächlich Anthrazit. Braunkohle frisst mir zuviel Lagerplatz^^ Und auf lange Sicht spare ich mit Steinkohle trotz des höheren Preises mehr.

Holz bekommt er wenn etwas abfällt. Hier und da mal nen Baum. Aber Hauptbrennstoff wird Kohle (deswegen hab ich ihn ja gewählt, der einzige auffindbare Kohlevergaser als ich damals suchte).

LG

Bart9995P antwortete vor 14 Jahren

Richtig. Deswegen hab ich den auch gewählt .
Bei mir ist es aber eher ne 50/50 Mischung.

Ölerbrauch ist bestimmt bekannt.
Man kann auch häufig günstig den Energiebedarf des Hauses senken, z.B. Dämmung der obersten Geschossdecke, oder Rolladenkästen dämmen.
Manchmal gibt es auch Wärmelecks in der Gebäudehülle die günstig geschlossen werden können.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Energiebedarf wird später optimiert.

Rückrüstung der Plastefenster zu ordentlicher Einfach-Bleiverglasung. Dämmung kommt mir nicht ins Haus. Die Bodendecke ist mit ner Schüttung aus Spreu und andrem von Opa gefüllt worden. Das reicht. Die Konvektionsheizkörper werde später ordentlichen Strahlungsheizkörpern weichen, und die Nachtabsenkung wird ab Inbetriebnahme des Vergasers sowieso deaktiviert. Da tendier ich in Richtung Konrad Fischer. Dämmung kommt bei mir nur an die Puffer und die Rohre.

Details würden zu sehr abschweifen. Ich sag einfach Mehrgenerationshaushalt, das sollte reichen….

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren
So, heut war der HB da, ich hab ihm das Schema von Woody gezeigt. Er meinte es müsse noch ein 3Wege Mischer (bestmöglich Witterungsgeführt) zwischen Puffer und Öler, da sonst 95° Pufferwasser in den Öler kämen und danach durch den Öler in den Heizkreis gedrückt werden. Meines Erachtens täte es ja nen Festwertmischer mit 55° Dauertemperatur, oder lieg ich da falsch?

Die Heizung hat ne Duomatiksteuerung von 1998. Nen nachgeschalteten Mischer hat sie nicht, aber an der Gruppe mit den Vor und Rücklaufthermometern und der Heizkreispumpe kann man sowas wohl vom Werk aus schon nachrüsten.

Antwort auf deine PN.

Hallo Rebellious,

ich bin von meinen Puffern direkt in den Öler gegangen.
Der Öler wird also mit voller Temperatur von der HV Heizung beaufschlagt.
Dem Öler nachgeschaltet ist ein Mischer der die Heizkreise versorgt. Die Ölersteuerung regelt auch die Heizkreise.Das einzige Problem am Öler ist der STB (Sicherheitstemperaturbegrenzer).Der könnte auslösen wenn er zu tief eingestellt ist.
Sonst klappt alles super,auch die Umschaltung auf Ölbetrieb.

Ich sehe bei dir ein großes Problem.
Du hast an dener Anlage scheinbar keinen Heizkreismischer.
Da hat der HB schon recht das dann zu hohe Temperatur in die Heizkreise gefördert wird.
Wenn die Ölersteuerung keinen Mischer regeln kann dann würde ich generell dieses Hydraulikkonzept in Frage stellen.(HV Anlage direkt in den Öler)
Dann wäre es besser vielleicht eine Parallelschaltung der beiden zu bevorzugen, wobei du dann sowieso einen Mischer für die HV Anlage brauchst um die Heizkreise zu bedienen sonst wird es von da auch zu heiß.

Ohne Mischer läuft nix.

Festwertmischer ist aber auch 2.te Wahl.Eine Aussentemperaturgeführte Regelung würde ich nehmen.

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

So sieht es bei mir am Öler aus.
Das Teil steht in einem anderen Raum als der HV.

Da wäre noch ein brauchbarer Link.

Klick…………..Meine Ölheizung

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Ok, also benötige ich eine witterungsgeführte Regelung und muss die Ölheizung mittels Anlegefühler (am Puffer) Stromlos schalten. Zusätzlich noch ein paar Magnetventile, bzw 3Wege Ventile um jeweils von Öler oder Puffer in den Heizkreis zu fördern.

Ich muss mir das ganze morgen nochmal anschauen, die Frage stellt sich noch wegen der Trinkwassererwärmung, wie das am günstigsten zu lösen ist.

Danke erstmal für deine Hilfe.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Warmwasser benötigen wir eigentlich nur zum Duschen, dort laufen 6l/min. Wenn ich nun nen Plattenwärmetauscher oben an den Puffer hänge, und den mit Trinkwasser durchflute, danach nen 55°Festwert setze und das in die Warmwasserleitung hinterm Öler einspeise mittels 3Wege Ventil sollte das doch theoretisch ausreichen?

So einer:

http://www.ebay.de/itm/50-Platten-Warmetauscher-Plattenwarmetauscher-/190470732769?pt=Solaranlagen&var=&hash=item7216ca9651

Plan mach ich im Laufe des Tages fertig.

Hier der Kesselplan als .pdf

Comferral

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

Wenn die Duomatik keine Heizkreismischer regeln kann gäbe es eine Möglichkeit das ganze auf eine Trimatikregelung umzubauen.

Regelung gibts hier……….Viessmann Trimatik Steuerung

Es wäre eine Möglichkeit die aber vorher noch sorgfältig geprüft werden müsste.

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

Hier gäbe es noch den Mischer von Viessmann………..Viessmann Mischer

PS:

Der wäre billiger………….Viessmann Mischer

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Moin,

die Trimatik hab ich auch grad entdeckt.

Mein HB könnte evtl die Duomatik durch die Trimatik ersetzen, er hatte seine Trimatik leider vor kurzer Zeit entsorgt, da sie keiner haben wollte… Ich werd ihn mal fragen ob er mir die Trimatik einbauen könnte. Dann würde schonmal sämtlicher Regelaufwand entfallen.

Nach dem Öler müsste dann doch aber dennoch nen Verbrühschutz 55°C in die Warmwasserleitung? Sonst käme dieses ja ungeregelt mit 95°? Die Viessmann regelt ja scheinbar nur die Heizkreise, oder?

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

Ja die Viessmann Regelung wirkt auch auf die Trinkwassererwärmung.
Jedoch nicht für hygienische Warmwassererzeugung.
Da kann man sich aber auch was einfallen lassen.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Könntest du bitte nachschauen welche Version der Trimatik du hast?

Zb: 7450261 – A

Danke!

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren
Könntest du bitte nachschauen welche Version der Trimatik du hast?

Ich habe diese Trimatik mit der Nr. 7450261.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Gut, die hab ich jetzt auch^^

Den Mischer dazu ebenfalls… Man das is ganz schön in die Höhe geschossen zum Ende der Auktion…

Schande, der Mischer hat sogar noch die Steuerung überholt….

Steuerung

Mischergruppe

Nunja, was tut man nicht alles um die diesjährige Heizperiode noch mit zu nehmen^^

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren
Man das is ganz schön in die Höhe geschossen zum Ende der Auktion…

Man möchte es nicht glauben.
Aber Viessmann hat ausgereifte und weit verbreitete Heizungsanlagen, was sich dann auch hier durch die Nachfrage zeigt.
Und das bestimmt letztlich den Preis.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Nun mal zurück zur Hydraulik:

Vollis Beitrag von Seite 2 als Anregung übernommen würde das theoretisch so aussehen.

Also Variante 1 ist die einfachste mit dem geringsten Aufwand. Deinen Gedankengang weitergesponnen könnte man sogar das Umschaltventil im Rücklauf weglassen.

Der Kreislauf wäre dann:
von der HK-Pumpe – warm durs Haus, kalt aus dem HK-Rücklauf – zum Puffer, warm vom Puffer – zum Oelerrücklauf, warm aus dem Oeler-VL – zur HK-Pumpe

-kommt zu kaltes Wasser vom Puffer heizt der Oeler nach

das könnte super funktionieren bei:
-Nachrüstung vorhandener älterer Anlagen mit nicht extrem niedrigen RL-Temp.
-Oeler steht im Haus
-Wärmeverlust oeler zum Schornstein wird unterbunden
-Oeler muss Rücklauftemp. von z.B. nur 35 C° dauerhaft abkönnen
-HV darf nicht durchströmt werden (hydraulisch vom Puffer getrennt), mit dem Ladomat hätte ich Bedenken

Grüsse

Volker

Wenn ich das so baue, wie funktioniert dann die Zirkulation vom Warmwasser fürs Brauchwasser? Wenn ich da nen 55°C Verbrühschutz einbaue, da das Wasser im Öler ja dann 95°C hat, kommt ja immer Frisches Kaltwasser rein. Das geht zwar wenn ne Abnahme da ist, aber bei ner Zirkulation kommt es ja zu keinem Wasserverlust und es könnte kein Kaltwasser zulaufen?

Hier die Kesselaschlüsse im Detail:

-oben : Zirkulation mit eigener Pumpe

-darunter der Ausgang für Warmwasser

-links daneben das Sicherheitsventil

-mittig Anschluß Kaltwasser vom Netz

-darunter 2x Heizungsvorlauf, einer ungenutzt

-darunter 2x Heizungsrücklauf, einer ungenutzt

-ganz unten Anschluß Ausdehnungsgefäß (80l) und Ablasshahn

Danke schonmal.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

*hochschubs*

rebellious antwortete vor 14 Jahren

So, Esse steht, ZBG und Windkat sind dran.

Kleinzeug und Rohre sind zu 95% da, morgen gehts ans Hanfen und Löten.

Gust antwortete vor 14 Jahren

„Wenn ich das so baue, wie funktioniert dann die Zirkulation vom Warmwasser fürs Brauchwasser? Wenn ich da nen 55°C Verbrühschutz einbaue, da das Wasser im Öler ja dann 95°C hat, kommt ja immer Frisches Kaltwasser rein. Das geht zwar wenn ne Abnahme da ist, aber bei ner Zirkulation kommt es ja zu keinem Wasserverlust und es könnte kein Kaltwasser zulaufen?“

siehe Schema s4

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Moin,

S4 klappt wahrscheinlich nicht, da es am Öler entweder nur Frischwasser, Heißwasser und Zirkulationsrücklauf gibt. Es gibt somit keinen „unteren Pufferanschluß“ wo man Wasser aus dem Kreislauf nehmen könnte. Egal, bei mir ist Heißwasser wieder heiß. Es wird dem Menschen sowieso schon genug Denkarbeit abgenommen, da kanns nicht schaden wenn man mal den Verstand beim Wasser aufdrehen einschalten muss.

Unser Badeofen hatte früher Kochendes Wasser, da musste man umrühren während man in der Wanne saß. Das waren noch Zeiten, soviel nachlassen wie man wollte^^ Dann kam die „Sparwanne“ und mit ihr stiegen die Wasser + Abwasserpreise.

In der Dusche hängt sowieso ne Thermostat-Armatur, da fällts ni ins Gewicht.

Danke fürs Schema.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

So, nun bin ich erstmal mit Löten fertig. Der HB muss noch ne Dichtheitsprüfung machen und die Verbindung zum Öler herstellen + Trimatik einbauen, und dann kann ich vielleicht nächsten Freitag anheizen.

Hier erstmal die aktuellen Bilder. Puffer werden noch eingehaust, und die Rohre gedämmt.

Verrohrung in Cu42, VL steigend für verbesserten Schwerkraft-Not-Betrieb.

Obs was bringt wird der Test zeigen.

(Ja, ich hab ihn poliert… Ich gebs ja zu^^)

LG Daniel

Volli antwortete vor 14 Jahren

Hallo Daniel,

Glückwunsch zu deiner Anlage.

Du solltest die Nebenluftklappe noch in Waage und Lot bringen sonst kann sie nicht richtig arbeiten.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Ja, muss das Rohr nochmal drehen…

Wenn ich den Kessel kalt laufen lass dann drückts dort aber eher raus. Vielleicht legt sich das auch wenn die Esse erstmal warm ist. Sind ca 10m x 180mm + Windkat drauf. Sollte ja reichen zum Abtransport der Abgase…

Gust antwortete vor 14 Jahren

Hallo Daniel,

deine Entlüftung der Pufferspeicher (2.Bild von oben) würde ich noch mal überarbeiten. Sonst hast du durch den „Kurzschluss“ der beiden Puffer oben undefinierbare Zustände beim Be- und Entladen.
Abhilfe: getrennte Entlüfter oder Abperrhahn zwischen den Puffern.

Gruß
Gust

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Stimmt, hab ich nicht dran gedacht. Ich werd nochn Kugelhahn zwischen löten.

Danke

ZMEISTER antwortete vor 14 Jahren

Sieht gut aus aber wo entlädst du die Puffer?
Doch nicht etwa an der Seite?

alfons antwortete vor 14 Jahren

Am WMZ (oben + unten)ist der durchgang nicht zu eng?

mfg
alfons

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Die Pufferentladung ist unterm Sicherungskasten, hinterm Laddomat das T-Stück. Das geht rüber zum Öler in dessen Rücklauf.

Der Rücklauf des Heizkreises der in den Öler käme geht dann in die Puffer.

Also im Ölerkreis wäre das praktisch Öler -> Vorlauf Heizung -> Puffer -> Rücklauf Öler.
(Dazwischen käme noch der Mischer).

Werd ich probieren ob der WMZ Durchgang für Schwerkraft reicht. Ne USV kommt sowieso noch mit rein.

ZMEISTER antwortete vor 14 Jahren

Wiso nicht oben am Puffer?
Warmes Wasser will nach oben ?

mariuswsw antwortete vor 14 Jahren

Sieht mir auch sehr dünn ist. Wie stark ist die Pufferanbindung 28 oder 35mm? Das engst du schon sehr ein. Wozu sind die dicken Bypassrohre im VL und RL hinter dem WMZ?
Willst du den Puffer etwa über das gleiche Rohr entlden, über welches du ihn lädst??? Das wird glaube ich nichts…
Und oben an den Puffern der Befüllhahn wird nicht reichen, da sollten schon Entlüfter drauf!
Was ist die 3. Leitung, die in deinen Abfluss geht, die direkt hinter dem TAS-Ventil?

Gruß Marius

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Die Einläufe sind im Puffer nach oben bis kurz unter die Decke gekrümmt. Hatte ich vergessen zu erwähnen. Deswegen hab ichs gleich dort eingebunden. Und hinterm Kessel gleich abgezwackt.

mariuswsw antwortete vor 14 Jahren

Und, ging schon was weiter?

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Joa, hab den kleinen Pufferkreis bis zu den Kugelhähnen mit Luft abgedrückt und bin nun dabei nochmal die mittlere Leitung nachzulöten. Momentan kühlt es ab…

Am Freitag kommt der HB. Ich hoffe bis dahin ist die letzte Reduzierung da………

Wenn er da ist drücken wir mit Wasser ab, während dessen baut er den Viessmann Öler von Duomatik auf Trimatik um.

Wenn dann soweit alles dicht und angeklemmt ist gibts Freitag das erste Feuerchen. Liegt eigentlich nur noch an der Reduzierung (+ dem Kugelhahn für die Pufferentlüftung). Das wurde heute verschickt…

rebellious antwortete vor 14 Jahren

So, hat sich was mit undicht…. Was nach dem ersten Nachbessern nicht will, das wird mit JB-Waterweld gezwungen…

Ich geb mal unverbindlich ne Empfehlung ab^^

Wundermittel

rebellious antwortete vor 14 Jahren
mariuswsw:
Sieht mir auch sehr dünn ist. Wie stark ist die Pufferanbindung 28 oder 35mm? Das engst du schon sehr ein. Wozu sind die dicken Bypassrohre im VL und RL hinter dem WMZ?
Willst du den Puffer etwa über das gleiche Rohr entlden, über welches du ihn lädst??? Das wird glaube ich nichts…
Und oben an den Puffern der Befüllhahn wird nicht reichen, da sollten schon Entlüfter drauf!
Was ist die 3. Leitung, die in deinen Abfluss geht, die direkt hinter dem TAS-Ventil?

Gruß Marius

1. Cu 42 AKW-Leitung

2. Die Rohre sind oben, Zulauf zum Öler. Und unten, Rücklauf vom Öler.

3.Ja, sollte theoretisch funktionieren, ob er nun oben mit dran hängt, oder direkt Vorrang hat. Ich werds probieren.

4. Der Befüllhahn ist mein manueller Entlüfter. Hatte ihn gerade da.

5. Die dritte Leitung ist meine Sammelleitung von TAS, KSG und TAS Überdruckventil.

LG Daniel

Feueresel antwortete vor 14 Jahren

…, dann gibt’s noch, mit Hammer und Meißel/Körner/Blechtreibschraube zu watzen

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
rebellious antwortete vor 14 Jahren

Mei Eselchen, schöne Idee^^

Es war ja fest, aber irgend nen kleiner Kanal ließ sich trotz großzügigem Lot-Einsatz nicht füllen… Egal, nun isses für die Ewigkeit^^

Wenn die Masse etwas temperaturbeständiger wäre könnte man ja mal ne Düse draus bauen… Die kostet dann zwar soviel wie ne komplette Heizung, oder mehrere…

rebellious antwortete vor 14 Jahren

So, er läuft nun.

Ist fleißig am heizen und hat erstmal paar 1000l inkl aller Heizungen und Warmwasser auf Temperatur zu bringen. Bis jetzt hatter schon gut 3 Obstkisten mit Holz vernichtet^^ Was andres bekommt er vorerst auch nicht.

Primär/Sekundär momentan ca auf 1mm. Kesselthermostat auf max und RGT auf ca 11.00Uhr.

Abgas bei 235°C.

Laddomat: 75/29/66

Pumpe auf Stufe 2.

Brennstoff derzeit große Brocken in der mitte, und Kleinzeug am Rand. Brennstoff fürs Anfüttern war Jahrelang getrockneter Haselnussstrauch aus meiner Kindheit (trocken gelagert seit mind 10 Jahren in der Scheune).

Erste Füllung: Ne Hand voll Kleinholz längs auf die Düse, ne Hand voll Quer drüber, Eierpappe drauf, angezündet mit der Lötlampe. Kesseltür zu (AHK immer geschlossen) und kurz anbrennen lassen. Dann wie auf dem Bild voll gelegt, Tür angelehnt bis 150°C. AHK blieb zu. Und nun Kiste für Kiste abarbeiten. Zum Nachlegen eignet sich die AHK allerdings super.

LG Daniel

P.S. Was mich kurz erschreckte, beim Einbrennen des Lackes gibts stinkenden Nebel im Heizraum. Kein Grund zur Beunruhigung^^

Bart9995P antwortete vor 14 Jahren

Als ich meinen KC eingeheitz hab hats die ersten 3 Monate gestunken, wurde aber immer weniger. Jetzt ist er Geruchlos.

Glückwunsch zum KC.
Kesselthermostat am besten auf 16.00 Uhr stellen.
Der Kc kann ggf. aus dem Lüfter Staub entlassen, werde demnächst mal die VW-Dichtungen (ausm anderen Thread) versuchen.

Und dein Brennraum ist noch schön Sauber, der wird vom Feuer noch eingerichtet werden 😉

rebellious antwortete vor 14 Jahren

16 Uhr, da würde mir momentan der Lüfter aus gehen.

Ja, war schon erschrocken. Der Schornstein war ja auch noch neu, und beim kalt-Versuch bließ es etwas zum Zugbegrenzer raus. Hatte schon Sorgen dasser vielleicht doch ni genug Zug hat. Aber nun passts… Wenn noch die letzten Leckagen geflickt sind wird dann auch gedämmt…

Seit 8 Jahren plane ich an ner Zusatzheizung, nun isse endlich am Laufen… Ich will Anthrazit, das Holz geht so schnell durch^^ Aber es muss weg^^

Momentan drossel ich grad den oberen Laddomat Zulauf

Bart9995P antwortete vor 14 Jahren

Wegen dem zu vielen Zug , eine Idee von ZMeister
http://www.ebay.de/itm/Rauchrohr-Drosselklappe-lose-150-2mm-2mm-/160607193889?pt=Kaminzubeh%C3%B6r&hash=item2564ef4b21
soetwas einzubauen ???
Ich bin mir auch noch nicht ganz sicher, ob ichs mache.

Welche Kohlensorte verbrennst du?
Mein Ofen hat bis jetzt – wenn Kohle – nur Heizprofie (früher Union) gesehen. Habe gehört von einigen das Rekord besser sein soll ?

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Hab schon nen Zugbegrenzer drin^^

Hab ihn im Moment deaktiviert, muss ihn erst noch einstellen.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Und er rennt und rennt…… Ich sollte mal schlafen gehn… Aber ich würd die Puffer doch so gern durch laden^^

Primär zu, und Sekundär auf 8mm. Damit frisst er grobe trockene Brocken und ab und an etwas Kleinholz ohne zu murren. Wenn ich durch den Zugbegrenzer ins Abgasrohr schau seh ich keinerlei Qualm. Die Anheizklappe bewährt sich zum Nachlegen. Zum Anheizen probier ich morgen mal, bzw heute… Aber vielleicht is dann noch genug Glut drin. Bin mal auf die Asche der (bisher) 4 Kisten Holz gespannt.

Hab nun schon laut WMZ 196kWh durch geblasen, bei gleichzeitiger Heizungsabnahme. Die Starttemperatur war sicher bei 10°C. Die ersten Stunden liefen alle Heizkörper auf Stufe 5.

Nächste Woche noch paar Verbindungen vom HB nachpressen lassen, dann kommt die Isolierung dran.

So, bis später^^

Edit: „Sie“ heißt nun Karolina – tschechisch für „die Tüchtige“

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Nun frisst sie Anthrazit, aufgelegt auf etwas halb durchgebranntes Holz.

Werkseinstellung:

Primär: 10mm
Sekundär: geschlossen

Abgas: 230°C

Bart9995P antwortete vor 14 Jahren

Ein Foto von der Asche und dem KC im Betrieb wären interressant

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Bekommst nen Bild der Holzasche, sie is ja grad am Arbeiten^^

Und nen aktuellen Blick in die Brennkammer.

Bart9995P antwortete vor 14 Jahren

Danke

sebest antwortete vor 14 Jahren

ist dat teil an der tür ein flaschenhalter???

Gust antwortete vor 14 Jahren

Ja, ein Flaschenhalter, den gabs mal bei einem Atmos- Gewinnspiel als Preis.
Hatte mich seinerzeit darüber amüsiert, da die Getränke an der Tür wohl warm werden.
Aber seit mein Heizraum nur mehr ca. 8°C hat, (bei ca. –15° Außentemperatur) hätte ich auch gerne einen…

Gruß
Gust

sebest antwortete vor 14 Jahren

gibt es diese dinger noch??

mariuswsw antwortete vor 14 Jahren

Glaub nicht, hatte auch schonmal versucht, einen zu ergattern…
Also, wie gesagt: Ich Nehm auch Einen!

Gruß Marius

alfons antwortete vor 14 Jahren

Wie oft muss Man den Hebel (Drehrost) betätigen?

mfg
alfons

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Moin,

Gute Frage, ich betätige ihn nur wenn der Ofen mal ausgebrannt ist zum Reinigen. Bis dahin eigentlich nicht^^

Momentan frisster sich grad durch paar Eimer Anthrazit. Morgen gibts nen neues Aschebild.

LG Daniel

rebellious antwortete vor 14 Jahren

So, heute wurde der undichte Rest verpresst, und der Öler auf Trimatik umgebaut. Die Heizungspumpe wurde gegen ne Alpha 2 getauscht.

Als der HB grad vom Hof war, und der Atmos mit Holz gestartet ging mein Vater auf Entlüftungstour. Als er die Runde rum hatte drang mir ein Plätschern ans Ohr…

Da die Schrauben der Alpha2 recht kurz waren und nur auf wenigen Steigungen griffen verabschiedete sich eine Schraube. (Adapterflansch = 2 Schrauben statt 4, somit hielt noch eine Schraube).

Also erstmal den HB zurück gerufen… Und viel Wasser geschippt und aufgewischt. Zum Glück lag meine Bohrung in der Wand so tief dass das Wasser durch die Wand zum neuen Heizraum laufen konnte um dort in den Ausguss zu fließen.

Nun ist die A2 erstmal im Streik und die alte Pumpe wieder dran, mit etwas längeren Schrauben. Wäre es keine Sacklochbohrung im Flansch hätte man auch schön lange Schrauben nehmen können… Egal… So nass wurde der Heizraum noch nie gewischt. Er sollte nun zumindest sauberer sein als vorher…

Die TAS funktioniert auch….

Joa, nun scheint alles dicht zu sein. Nen bissl Sauerei wirds noch beim Pumpenwechsel geben, aber danach ist hoffentlich erstmal Ruhe. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse fehlt in der Mischeinheit 1 Kugelhahn. Man kann zwar das Geplätscher durch Verstellen des Mischers minimieren, aber komplett wird mans nicht los.

Wir werden sehen.

So, zum Thema Anthrazit. Es brennt gut, aber man sollte den Ascherost nicht betätigen bevor der Ofen komplett ausgebrannt ist. In der Asche waren noch viele Brocken drin. Ich werde sie nun vorm Entsorgen über nen Sieb geben, das bringt das Meiste zurück.

Mit Briketts gehts sicher einfacher, aber das Anthrazit liegt als Bruch vor. Da kann ja der Kessel nix dafür.

Ich habe schon versucht nen Guss-Rost quer über die Düse zu legen, aber dann kann der Lüfter die Flamme nicht bis runter ziehen, und das Holz brennt oben. Vielleicht leg ich auch nur Seitlich nen Teil des Rostes hin, dass nur der Schlitz etwas bedeckt ist und die Düsenform erhalten bleibt.

Bart9995P antwortete vor 14 Jahren

Ja, das ist bei Anlagenumbau schonmal ein Problem.
Und mit einem Gussrost… die Idee hatte ich schonmal, aber verworfen.
Mit Briketts ist die Verbrennung gut, solange man nicht viel stochern muss, denn beim Stochern fällt viel durch.

Drehrost hab ich auch die Erfahrung gemacht, dass dann viel in der Asche landet.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

So, hier mal Bilder nach nem reinen Anthrazit Brand.

Ich werde demnächst mal verschiedene Kohlen testen. Steinkohle 40/80 und gegebenenfalls Braunkohlebriketts.

Das Anthrazit ist teilweise recht klein sodass ich nun meist alles nach unten durch rüttel und die Asche aussiebe. Von dem Brand war danach noch nen halber 10l Eimer voll übrig. Dort les ich die grobe Schlacke raus und schütt den Rest wieder aufs nächste Feuer.

Ist zwar keine so schlimme Arbeit, aber wenn zB Braunkohlebriketts so schön zerkrümeln wie im Stubenofen dann sollte deren Asche ja selbstständig nach unten fallen und nichts an Restkohle übrig bleiben.

Bart9995P antwortete vor 14 Jahren

Danke für die Fotos
Ja, bei Braunkohlebrikett ist die Asche wie Sand, die rieselt gut durch.
Nachdem ich meinen Kessel optimal eingestellt hab und ich nicht viel rumstochere ! bleibt fast nichts an Unverbranntem in der Asche übrig.

Habe vor kurzem die Asche von 50kg Braunkohle durchgesiebt. Weniger als 50 Gramm unverbrannte Kohle.

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Hab grad mal 25kg Rekord Brikett eingelegt. Mit Prim 10mm Sek 0mm gestartet. Das ging bis Abgas 260°. Hab nun Prim 0 und Sek voll offen. Ich glaube es ist zu spät, er wird sich nichtmehr fangen^^

Braunkohle brennt im Gegensatz zu Anthrazit wie Papier….

rebellious antwortete vor 14 Jahren

So, hier nun mal der Abbrand von ca 25kg Steinkohle 40/80.

Das größte Stück war in etwa 1Liter Milch-Tetrapackgröße.
Die Steinkohle bläht sich während des Abbrandes schieferähnlich/ blätterteigartig auf. Leider bleiben auch hier viele unverbrannte Reste übrig.
Außerdem riecht sie beim Verbrennen nach Teer und hat eine recht schwarze Abgasfahne. -> Nix für die Schornie-Messung.
Sie brennt mit langer Flamme und zündet gut.

Primär 10mm
Sekundär 20mm
Abgas 230°C

Hier die Bilder nach dem Abbrand.

Die Puffer sind nun vorerst mit 160mm 0,35iger Steinwolle gedämmt. Heute kommt noch etwas Alufolie drauf. Später noch ne Ständerwand rundrum.

Für den Arbeitsschutz habe ich mir eine Schutzmaske geholt. Sehr schön die Innenseite zu lesen. Wozu kauft man die Maske dann? Reicht nicht auch eine Clownsnase?

LG Daniel

Ronnys76 antwortete vor 14 Jahren

Also solche Reste bleiben in mein GK 20 auch übrig .Ist also da Steinkohle typig , und nicht von Kessel abhängig .Brauchst du da weniger Steinkohle als Braunkohle für die selbe Heizleistung?

rebellious antwortete vor 14 Jahren

Moin,

Jop auf jeden Fall, im Vergleich zu Braunkohle isses weniger. Geschätzt ca nen Drittel.

Aber dafür muss ich dann die Asche sieben… Wenn der GK der (heut) IBC Ostkessel ist, der hat ja nen Rost, wenn da was drauf bleibt isses egal. Was durch fällt kann in die Asche. Aber hier hat man ja kein richtiges Rost, sodass alles unverbrannte durch geht.

Ich werde trotzdem auf Braunkohle als Hauptenergie umsteigen. Das Anthrazit werd ich aber für Schornie-Messtage nutzen. Das glüht und da qualmt nix… Sicher geniale Messwerte^^ Die Steinkohle hat nen Geruch nach Teer und ne recht dunkle Fahne…

Ronnys76 antwortete vor 14 Jahren

Ja unverbrannte reste lass ich drinn verbrennen dann das nächste mal schon .Hatte auch ziehmlich größe Stücken Steinkohle diemal dabei mitunter von ca 15 cm.Brennt dann eben nicht voll durch .

rebellious antwortete vor 14 Jahren

So, nun ists draußen wieder warm, und schon taucht ein Problem auf.

Der Mischer für den Heizkreis ist auf kalt, und die Heizkreispumpe ist aus. Es fließt also das Wasser mit 40° im Kreis. Wenn denn die Pumpe mal läuft. Momentan tut sie das aber nicht. Vorlauf + Rücklauf Heizkreis ca 40°.

Nun will der Öler Brauchwasser warm machen. Es läuft die Ladepumpe des Brauchwassers, und er holt sich aus dem unteren Kessel das Wasser hoch um den Brauchwasserkessel zu umspülen.

Nun das Problem. Dadurch dass der Heizkreis steht kommt folglich auch kein Wasser aus den Puffern in den Öler. Im Moment geht es zwar noch, da er ab und an doch mal den Heizkreis und dessen Pumpe laufen zu lassen scheint.

Nun ist die Frage wie könnte man das im Sommer regeln? Da werd ich wohl um den Einbau einer Pumpe nicht rundrum kommen.

In den Rücklauf des Ölers, also zwischen dem Anschluß Puffer heiß und Öler Rücklauf. Dann per Wechselrelais ne Schaltung bauen dass der Öler, anstatt den Brenner anzuschalten die neue Pumpe anschaltet, sofern der Puffer >70° hat. Das Anlegethermostat von Conrad, und den Rest im Eigenbau.

Gibts noch Verbesserungsvorschläge, ohne nen riesen Regelaufwand?