Fragen und AntwortenHolzheizungen-Geht die Treibjagd der ARD weiter?
Karsten_S antwortete vor 17 Jahren

Heute im ARD Ratgeber Bauen und Wohnen (16:30 im Ersten) geht der ARD-Feldzug gegen Holzheizungen in die nächste Runde. Dieses Mal wurden Ascheproben aus Holzöfen und Holzheizungen untersucht und neben Schwer- metallen auch das Seveso-Gift Dioxin gefunden.

Es ist unterstützenswert, jede Art der Müllverbrennung in Holzheitzungen an den Pranger zu stellen. Vermutlich werden aber wieder alle Holzheizer unter einen Generalverdacht gestellt und nicht nur die schwarzen Schafe.

Was mögen die Gründe der ARD sein, dass sie diese Kampagne (23.11.2008: Schadstoffe im Brennholz, 21.12.2008: Schad- stoffe in Pellets) in so kurzen Abständen am Köcheln halten? Habe ich da etwa einen Spot übersehen wie z.B „Der ARD Ratgeber Bauen und Wohnen wird Ihnen präsentiert von Gasprom“?



7 Antworten
Rumo antwortete vor 17 Jahren

Hallo Kartsten,
Da könntest du recht haben.Wir sind zwar auf die Geamtbevölkerung gesehen, eine Minderheit.Aber jeder von uns ist alleine.Damit meine ich,das jeder individuel vorgeht.Im Grunde unkontrolliert.Das mochte die Lobby noch nie.Logisch gibts da immer Idioten,die alles in den Ofen schmeißen.Das irre ist nur,das sie ausgerechnet von diesen Proben gezogen haben.
Persöhnlich glaub ich das alles nicht.Jeder kennt die Tatsachenberichte ,wo ein Techniker im Keller angeblich defekte Teile einer Waschmaschiene erneuert und hinterher ne fette Rechnung schrieb.Auch ich verdiene in einer renomierten Firma hiermit mein Ofengeld.Sowas gibt es bei uns glaub ich echt nicht.Weder sind wir Umsatzbeteiligt, noch hätten wir einen anderen Vorteil dadurch.Im Gegenteil,wer sowas macht ist sofort raus.
–Quoten—
–Einschaltzahlen–
Rumo

juergen antwortete vor 17 Jahren

Dieses Gift soll also aus den Holzheizungen stammen. Es kann nur aus dem Brennmaterial Holz kommen.
Wir sind doch mit unseren im Durchschnitt 30 kw Kessel winzig klein gegen die großen Anlagen die auch Holz in Wärme umsetzen.
Wo wir in Fuhrberg waren dort haben wir uns eine 660 Kw Hackschnitzel Heizanlage angesehen für Trinkwasserwerk Hannover. Ich habe mit dem Betreiber des Freizeitbades Bad Lausick gesprochen. Dort will man eine Hackschnitzelanlage aufbauen im Mw Bereich die auch mit Fernheizung das Rathaus mit versorgen soll. Dort könnte man doch die gleichen „Giftwerte feststellen“. Da muß dieses Gift also der Baum aufgenommen haben. Ich hatte ja schon mal geschrieben. Man soll Pilze sammeln an Autobahnen mind 200 m entfernt und an Straßen auch mind. 100 m weg , weil da noch Abgase nachweisbar sind. Warum werden an den Autobahnen die durch Wälder führen hohe Bretterzäune aufgestellt, weil die Bäume in unmittelbarer Nähe absterben. Man kann heute noch in der Marone das Unglück von Tschernobyl nachweisen. In den Gletscherseen hoch oben in den Alpen findet man Weichmacher der sich nicht abbaut und nicht entfernbar ist. Dies stammt aus den so sauberen Müllverbrennungsanlangen die in jeder größeren Stadt zu finden sind.
Vergangenes Jahr wurde im Landtag Sachsen eine Petition eingebracht und ausgiebig behandelt. In Chemnitz ist eine Recaybel Deponie abgebrannt, einige Tage über zig Km dunkle Wolken sichtbar. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr so die Presse Aussagen des Umweltamtes. Alle Bienevölker (einige hundert) in dieser Zone sind eingegangen. Der sächsische Umweltminister stellt sich hin und sagt alle Imker hätten ihre Bienen nicht richtig versorgt. Als früherer Imker habe ich noch Kontakte.

Wenn Gasprom diese Sendung finanziert hat dann wissen wir doch woher der Wind weht wieso überall in dieser schmutzigen Politik wo jeder nur darauf aus ist Milliarden Umsatz einzufahren auf Kosten anderer.

Hahneko antwortete vor 17 Jahren

Liebe Holzheizer,

schon in der Bibel steht „Suchet und ihr werdet finden!“.

Was glaubt Ihr wohl, wenn ich in einer Gasheizung oder in Zigarettenasche nach Dioxin suche, was ich da finde? Natürlich Dioxin! Heute findet man einen gleichmäßig im Starnberger See aufgelösten Zuckerwürfel, wenn man danach sucht!

Bedauerlich ist nur, daß sich zusehens auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten auf das Niveau von RTL und BILD herab lassen.

Hahneko

Klaus_S antwortete vor 17 Jahren

Hallo,

ich habe den Artikel nur überflogen aber ich lese es so das eben die Holzheizung/Öfen auch zur Müllverbrennung genutzt wird (was garantiert oft genug vorkommt)

Beim Dioxinwert steht ja auch drin das dieser auch in der Natur vorkommt aber der Wert in den beanstandeten Kessel um das vielfache höher war.

Hartmut antwortete vor 17 Jahren

hallo atmosgemeinde

ziel der bundesregierung ist es den möglichen deckungsanteil von 15-17% über regenerative energien abzudecken, momentan sind es ca 5-7%.
den größten anteil werden daran holzheizungen( stückholz pellet)
haben.
es ist richtig wenn über falsch betriebene anlagen berichtet wird und hier nachbesserung verlangt wird. dabei geht es hauptsächlich um altanlagen!
falsch ist jede polemische berichterstattung- diese hilft nicht weiter und dient nur einzelnen interessen.diese gehen mittlerweile bis in die tiefen der internetforen, was einem zu denken gibt. hier müssen in den letzten jahren erhebliche umsatzeinbrüche zu verzeichnen gewesen sein
hier hilft nur eine gesetzliche pflicht zur aufklärung zum richtigen heizen mit holz- diese wird kommen.
es wird zeit.

woodcock antwortete vor 17 Jahren

Liebe Holzheizer,
den hier geschilderten Artikel des TV habe ich selbst nicht gesehen, aber meine Ex-Verlobte hatte mir nach der Sendung davon berichtet. Hiernach wäre „sauberes“ Holz (ohne Farbanhaftungen und Imprägniermittel usw.)nicht beanstandet worden. Wer also Holz, wie es aus dem Wald kommt (trocken) verheizt, braucht sich nicht angesprochen fühlen, denn dessen Asche besteht die „Geschmacksprobe“. Wenn ich aber die Gerüche aus diversen Schornsteinen einiger Zeitgenossen auf „was verbrennen die jetzt schon wieder“ versuche zu analysieren, dann kann ich den Unmut der Leute verstehen. Da keiner daneben steht, wenn die ihren Müll verbrennen, kann man diesen Schwachköpfen nur über die im TV geschilderte Methode in den A.. treten.
mfG. woodcock

Karsten_S antwortete vor 17 Jahren

Für alle, die die Sendung nicht gesehen haben, ist der Beitrag im Netz abrufbar. Guckst Du > Hier <.

Nachdem ich die Sendung gesehen habe, müsste ich den Titel dieses Threads eigentlich ändern, da sich meine Befürchtung nicht bewahrheitet hat. Meiner Meinung nach wurde hier sehr sachlich berichtet.

Zwei für mich wesentliche Dinge aus dem Beitrag:

1. In 8 Proben aus NRW fand man in einer eine erbliche Dioxin-Belastung.

2. Die Schweiz hat hat ihre Schornies mit der Überwachung der Holzheizer betraut. Wer dort Verbotenes verfeuert und erwischt wird, bekommt eine Verwarnung und im Wiederholungsfall eine Strafanzeige. Da weiß jeder woran er ist.

Mein früherer Schornie hatte mir erzählt, das er in einem Kaminofen angeschmorte Kunststoffverpackungen vorgefunden hatte. Der Verursacher wurde von ihm belehrt und damit war’s das. Weitere Maßnahmen wären zu aufwändig und würden letzten Endes auch nicht mehr bringen.

Die derzeitige Rechtslage bei uns ist verbesserungswürdig, nur schwant mir nichts Gutes, wenn deutsche oder EU-Bürokraten eine derartige Verordnung erlassen würden.