Hallo,
wenn ich so in den Themen stöbere, fällt mir immer wieder auf, daß die Ansichten bezüglich der optimalen Abgastemperatur und deren Auswirkung auf den Kesselwirkungsgrad erheblich auseinandergehen.
Die eine Partei geht von einer Abgastemperatur von deutlich über 200 Grad aus, die andere schwört auf eine niedrige Abgastemperatur und strebt Werte um 165 Grad oder noch niedriger an.
Ich habe zwar einen mit Lambdacheck sekundär mit Lufttrennung geregelten Kessel, mache aber keine Leistungsmessungen.
Da ich noch über keine wirksame Primärregelung verfüge, stelle ich immer wieder fest, daß keine vernünftige Vergasung zustande kommt, wenn ich Primär zu früh abwürge. Die Abgastemperatur ist dann zwar mit 165 Grad schön niedrig, aber der untere Brennraum sieht zu dieser Abbrandphase auch entsprechend mies wie nach einem Hohlbrand aus. Erst bei Temperaturen jenseits von 175 Grad kann ich von einer stabilen Vergaserverbrennung ausgehen. Im laufe der weiteren Abbrandphase steigert sich die Abgastemperatur jedoch trotz geschlossenem Primärbelimo und geschlossenem Primärluftschieber bis 210 Grad. Restsauerstoff ist dann sehr konstant 6% und entspricht dem eingestellten Wert. CO kann ich nicht messen.
Was mich in diesem Zusammenhang brennend interessiert: hat bei niedrigen Abgastemperaturen in der Hauptabbrandphase schon mal einer den CO-Wert gemessen und wie hoch war dieser?
Wenn dieser auch bei niedriger Abgastemperatur niedrig bleibt, würde ich von vollständiger Verbrennung ausgehen. Dementsprechend müsste der Kesselwirkungrad im Vergleich zu hoher Abgastemperatur mit gleich niedrigen CO-Werten steigen.
Ich will hier übrigens keinen Glaubenskrieg entfachen, sondern nur den Fachleuten und Heizern ihre hoffentlich fundierte Ansicht im Sinne einer fruchtbaren Disskussion entlocken
Gruß
Gerhard
Hallo,
ja bei diesem Thema wie Du schreibst, ich will nicht sagen scheiden sich die Geister, aber es gibt verschiedene Ansichten die auch zum Teil hier „irgendwo“ (Suche?) belegt sind.
Einer hat geschrieben das er auch mit Abgastemp unter 200° keine vernünftige Vergasung hin bekam. Sein Kessel lief am besten bei, ich dächte um die 215°.
Ich selber habe (GSE 30) auch schon versucht mit 180° zu fahren aber da wollte er nicht so richtig. Als ich dann Restsauerstoff messen konnte sah ich was los war, nicht unter 8%. Bei 200-210° da denke ich das mein Kessel für meine Begriffe und meine Bedingungen am besten läuft und da habe ich auch meine 7% (Lambdasonde).
Auf der einen Seite je höher Abgastemp umso mehr verschenkt man Wärme die man für Wasser gebrauchen würde. Die verschiedenen Kessel Typen können nicht alle die gleiche Abgastemp geheizt werden.
Ein Mittelweg muß jeder für seinen eigenen Kessel finden der vertretbar ist. Es gibt die Möglichkeiten unsere Kessel in der Einstellung zu verfeinern, um eben Holz zu sparen und die Nachbarn/Umwelt zu schonen.
Das ganze ist wie früher mit dem Moped/Motorrad. Am Gesicht der Zündkerze konnten wir erkennen, ob wir den Vergaser und die Zündung richtig eingestellt hatten. Wenn wir eben Geschwindigkeit trimmen – erreichen wollten dann sah die Kerze dementsprechend aus.
Hallo Jürgen,
ich weiss, daß zu dem Thema schon viel geschrieben wurde. Da die Probleme mit der Suchfunktion ja bekannt sind, wollte ich das Thema mal möglichst gebündelt in einem Beitrag abgehandelt haben. Ist ja auch für die Neueinsteiger von Interesse.
Vor allem Messreihen bezüglich des CO-Wertes bei verschiedenen Abgastemperaturen wären interessant, wobei ich mit Messreihen natürlich auch die Einzelergebnisse von verschiedenen Kesseln meine. Wer hat schon die Möglichkeit, Reihenmessungen bei unterschiedlichen Bedingungen durchzuführen
Gruß
Gerhard
Hallo gerhard,
hauptproblem für eine genügende CO verbrennung, ist eine heisse brennkammer. mittels der abgastemp. kann man rückschlüsse ziehen, da die wärmeübertragungsfläche ja bei jedem kessel definiert ist.
man kann davon ausgehen, wenn du dich in der nähe der vom hersteller genannten abgastemp.befindest, die brennkammer ausreichen heiss ist um den CO-anteil gut zu verbrennen.
in der regel kann man davon ausgehen, wenn man die abgastemp. stark unterschreitet, die brennkammertemp. zu niedrig ist, der co-wert steigt und die rechnerische wirkungsgradsteigerung durch die verbrennungsverluste aufgefressen werden.wobei sich dies, bei einem passenden restO2 von 5-8%, relativiert.
ich selbst betreibe meinen 50GSE momentan etwa mit 35-37kW bei 175° und bekomme den co-wert in dieser leistung nicht unter 700-800ppm, allerdings ist meine düse auch schon ziehmlich angegriffen.
da steht mal wieder eine reparatur an
Hallo Hartmut,
700-800ppm CO bei 175 Grad Abgas und abgelutschter Düse ist ja schon mal eine Grösse. Danke
Du hast nicht zufällig noch ein paar CO-Messwerte von höheren oder niedrigeren Abgastemperaturen auf Lager? Die können auch von anderen HV-Keseln stammen. Um hieraus dann einen sinnvollen Zusammenhang abzuleiten, braucht man lediglich die für den jeweiligen Kesseltyp vom Hersteller vorgesehene Abgastemperatur und die Wärmetauscherfläche.
man kann davon ausgehen, wenn du dich in der nähe der vom hersteller genannten abgastemp.befindest, die brennkammer ausreichen heiss ist um den CO-anteil gut zu verbrennen.
in der regel kann man davon ausgehen, wenn man die abgastemp. stark unterschreitet, die brennkammertemp. zu niedrig ist, der co-wert steigt und die rechnerische wirkungsgradsteigerung durch die verbrennungsverluste aufgefressen werden.wobei sich dies, bei einem passenden restO2 von 5-8%, relativiert.
Genau das denke ich auch und genau deswegen interessiert mich der dann vorhandene CO-Anteil. Das Ziel kann es ja nicht sein, einen optimierten Stinker mit trotzdem guten Kesselwirkungsgrad zu haben
Gruß
Gerhard
Hallo,
ich habe mit Hartmut im April an meinem Kessel mal gemessen.
Er lief bei ca. 210°C, rund 7% O2 und da hatte er einen CO von 200-300ppm.
Übrigens ein DC 30 GSE.
Grüße, Michael
bin mir noch nicht ganz bewusst, welche schlüsse du ziehen möchtest, da der thread ja „Wirkungsgrad und Abgastemp“ heisst.
aber hier mal ältere daten:
Atmos – Holzvergaser – Heizkessel – Forum Rauchgasbremse -Staub
» 20.11.07 08:24 «
Hallo atmosgemeinde
habe meinen 50GSE mit den seitlichen abgasbremsen nochmals messen lassen.
gegebenheiten:
brennstoff birke grob teilentrindet
kessel nur grob von asche befreit( füllraum, brennkammer und den oberen teil des wärmetauscher – nix bebürstet, den unteren bereich überhaupt nicht gereinigt)Nach der reinigung noch ein kompletter abbrand.
kessel hatte seine endtemp. von 85° noch nicht erreicht!
staub 0,03 g/m³ max. 0,15 g/m³
CO 0,3 g/m³ max. 4 g/m³
kesseltemp. 80
RestO2 8,8 vol%
abgastemp. 194
differendruck -0,23 hPa
nun kann man noch keine vorzeitigen schlüsse ziehn, aber ich möchte behaupten das die seitlichen abgasbremsen erheblich dazu beigetragen haben, vor allen dingen da ich ja einen schlecht vorbereiteten kessel zur messung gebracht habe !!
der weg ist das ziel
bin mir noch nicht ganz bewusst, welche schlüsse du ziehen möchtest, da der thread ja „Wirkungsgrad und Abgastemp“ heisst.
Hallo Hartmut,
was ich gerne ergründen möchte, ist der von einigen hier beschworene Zusammenhang von niedriger Abgastemperatur und daraus resultierendem hohen Kesselwirkungsgrad.
Wenn dem so ist, daß bei zu geringer Brennkammertemperatur der CO Gehalt steigt, dann wird die niedrige Abgastemperatur mit unvollständiger und umweltschädlicher Verbrennung erkauft, und ist bezüglich des Kesselwirkungsgrades auch kontraproduktiv.
Da die hier im Forum beschriebenen Atmoskessel bauseitig alle ziemlich gleich sind, kann die Reduzierung der Abgastemperatur bei gleicher Wärmetauscherfläche, Kesseltemperatur und noch ausreichend hoher Brennkammertemperatur nur durch die Reduzierung des Abgasmassenstromes geschehen, damit dieser genügend Zeit hat, an den Wärmetauscherflächen abzukühlen. Damit ist aber automatisch eine Leistungsreduzierung verbunden, die mit der Primärluftmenge kompensiert werden muß.
Da diese Kessel jedoch als Volllastkessel konfektioniert sind, und nur dann die vorgesehenen Abgaswerte einhalten, habe ich meine Bedenken, daß diese auch mit reduzierter Abgastemperatur eingehalten werden können. Von leistungsmodulierenden Kesseln anderer Hersteller ist zudem bekannt, daß auch die im Wirkungsgrad abfallen, wenn die Leistung reduziert wird. Warum soll das für die Atmoskessel nicht gelten.
Gruß
Gerhard
Hallo Leute!
Da die Atmos HV ja mit den Wärmetauscherflächen nicht gerade üppig ausgestatttet sind muß man wohl einen Kompromiss fahren.
Soviel Abgastemperatur als erforderlich, aber sowenig als möglich (unter Berücksichtigung einer guten Verbrennung)!
Für die, welche keinen „Lambdacheck“ haben gilt als Faustregel,: die Schamottesteine im unterem Kesselbereich sollten etwa hellkaffebraun sein und beim Rauchfang sollte keine graue oder dünklere Fahne stehen und die Abgastemperatur sollte bei etwa 220°C liegen!
Wenn diese drei Werte halbwegs zusammentreffen dann ist die Verbrennungsgüte für den Laienheizer als ausreichend Gut zu betrachten.
Bei den 20-er Kesseln ist die Situation doppelt problematisch da einerseits eine sehr kleine WT-Fläche und andrerseits keine Rauchgasbremse (kammartiger Einsatz im Abgaskanal).
Wenn er „Vergast“ und halbwegs gut brennt dann sind die Abgastemperaturen bei sauberem Kessel deutlich über 220°C.
Ein „abwürgen“ des Kessels durch Drosselung der primär und sekundärluftmenge senkt zwar die Abgastemperatur geringfügig, treibt aber gleichzeitig den CO Wert drastisch empor (bevor noch eine Rauchfahne am Schornstein sichtbar wird)!
Beim 32-er ist es durch die Rauchgasbremse und die Zwischenbleche im Abgaskanal etwas besser, aber erst ab dem 40-er und 50-er welche bereits mit zusätzlichem Röhrenwärmetauscher ist die Situation halbwegs annehmbar.
Grundsätzlich muß man sich aber vor Augen halten dass fast alle HV (auch die mit Lambdaregelung und allem PiPaPo ausgestatteten hochpreisigen Modelle) grundsätzlich sogenannte Vollastkessel sind und im Teillastbereich ebenfalls keine Verbrennungsweltmeister sind.
Holz verbrennen ist eben ein sehr komplexes Thema mit wirklich schwierigen Aufgabenstellungen, da sowohl die Brennstoffqualität als auch die Restfeuchte sehr starken Schwankungen unterliegt.
Und Grundsätzlich sind die Lambda (Regelungen)steuerungen bei den meisten HV ja eigentlich keine wirklichen Regelungen, sondern nur mittels Sonde und Mikroprozessorgetrimmter Look UP Table gesteuerte Fixklappenstellwerte bei bestimmten O2 Werten im Abgasstrom.
Grüße
Hannes / ESBG
Hallo zusammen.
Seit dieser Saison lasse ich bei meinem 30GSE die Sekundärluft mit dem Lamdacheck regeln.
Beim Anheizen ist die Sekundärluft also komplett zu.
Mir ist aufgefallen, dass ich in der ersten Stunde mit der Abgastemperatur kaum über 150 Grad komme, wobei der Restsauerstoff durchaus im Bereich zwischen 10% und 7% liegt.
Seitdem ich mir das mal bei Tag betrachten konnte weiss ich auch, dass ich in dieser Zeit eine braune Abgasfahne am Schornstein habe. (das war früher bei fest eingestellten Luftschiebern nie der Fall).
Nach über 1h komme ich dann so auf etwa 6% RestO2. Von da an sinkt der RestO2 dann bis unter 4% (In dieser Zeit wird der Sekundärluftschieber dann langsam rausgezogen. 6% ist der eingestellte Sollwert). Die Abgastemperatur steigt in dieser Zeit dann recht schnell bis aufs Maximum von knapp über 200 Grad.
Versuchsweise habe ich heute mal das zugeklebte Loch, durch welches normalerweise auch Sekundärluft zugeführt wird, mal wieder geöffnet. Das hat dann gleich schonmal eine Besserung gebracht.
Ich will jetzt mal noch den nächsten Abbrand abwarten um zu sehen wie es dann ist.
Offenbar zündet der Vergaser nicht richtig, wenn zuwenig Sekundärluft da ist… obwohl es vom RestO2 her gut ausgesehen hatte.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht ?
Gruss, Marcus
Hallo Markus
Wie heizt du deinen offen an ??
Ich habe bis vor eine Tag auch immer 1 Std gebraucht bis der offen auf Temperatur von 180° war.Habe einen 50gse ganz neu 4wochen alt,habe in mit lambbda check ausgestattet stetiger Belimo. Ich kann aber nur die Abgastemperatur ablesen und co aber regeln du er den offen nicht weis nicht was ich falsch gemacht habe.
franz
bin mir noch nicht ganz bewusst, welche schlüsse du ziehen möchtest, da der thread ja „Wirkungsgrad und Abgastemp“ heisst.
Hallo Hartmut,
was ich gerne ergründen möchte, ist der von einigen hier beschworene Zusammenhang von niedriger Abgastemperatur und daraus resultierendem hohen Kesselwirkungsgrad.
Wenn dem so ist, daß bei zu geringer Brennkammertemperatur der CO Gehalt steigt, dann wird die niedrige Abgastemperatur mit unvollständiger und umweltschädlicher Verbrennung erkauft, und ist bezüglich des Kesselwirkungsgrades auch kontraproduktiv.
Da die hier im Forum beschriebenen Atmoskessel bauseitig alle ziemlich gleich sind, kann die Reduzierung der Abgastemperatur bei gleicher Wärmetauscherfläche, Kesseltemperatur und noch ausreichend hoher Brennkammertemperatur nur durch die Reduzierung des Abgasmassenstromes geschehen, damit dieser genügend Zeit hat, an den Wärmetauscherflächen abzukühlen. Damit ist aber automatisch eine Leistungsreduzierung verbunden, die mit der Primärluftmenge kompensiert werden muß.
Da diese Kessel jedoch als Volllastkessel konfektioniert sind, und nur dann die vorgesehenen Abgaswerte einhalten, habe ich meine Bedenken, daß diese auch mit reduzierter Abgastemperatur eingehalten werden können. Von leistungsmodulierenden Kesseln anderer Hersteller ist zudem bekannt, daß auch die im Wirkungsgrad abfallen, wenn die Leistung reduziert wird. Warum soll das für die Atmoskessel nicht gelten.
Gruß
Gerhard
Hallo gerhard
dem kann ich nur zustimmen,deine einschätzung ist vollkommen richtig und ich sehe du erkennst die zusammenhänge
richtigerweise müsste bei einer leistungreduzierung, der brennraum von seiner geometrie angepasst werden, dies ist aber praktisch nicht möglich, also bleibt nur ein kompromis und dieser sollte so gut wie möglich sein!
hallo marcus!
deine beobachtungen passen zu meinen erstmessungsergebnis.
Schornsteinfeger:9,2% O2 im rauchrohr
LambdaCheck: 7% O2 unter den WTrohren(sonde im reinigungsdeckel)
ich vermute unser gse 40 zieht zwischen den beiden punkten luft oder abgas(schweissnähte,AHK).
wenn du die sonde im rauchrohr messen lässt,versuch es mal mit erhöhtem O2wert,falls du auch atmosundichtigkeiten hast.
ich habe meinen O2wert nicht abgewürgt um oben am rauchrohr
sieben oder weniger O2 zu zeigen.
alles gute, heinrich
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Hallo Heizergemeinde,
an meinem DC18 ist ja im Grunde nicht viel einzustellen, ausser dem Primärluftschieber.
Ich heize nun die zweite Saison mit dem DC18 und war erst auch von dem Wunsch nach einer möglichst niedrigen Abgastemp.(< 220°C) getrieben. Seit einiger Zeit bin ich wieder am rumprobieren und ich denke das es besser ist, ich lasse das Kesselchen mit mehr Primärluft brennen.
Das Verbrennungsgeräusch ist deutlicher hörbar, die VL-Temp bei gleicher Pumpeneinstellung am Laddomat höher und die Puffer werden schneller voll, bei gleichzeitig geringeren Holzverbrauch.
Als fahre ich jetzt lieber mit Abgastemp. um die 250 bis 270 °C, denn der Verlust durch die höhere Abgastemp. wird durch eine bessere Verbrennung (weniger CO und weniger Rest-O2)m.M. nach mehr als ausgeglichen.
Zudem habe ich mal mit den Auslegungsdaten des Kessels eine Rechnung angestellt, ob sich denn die Nachrüstung eines externer Rauchgaswärmetauschers lohnen könnte.
Demnach ließen sich bei einer Std. Volllastbetrieb,AGT 270°C, Massenstrom 0,01kg/s,einer cp Rauchgas von 1,15 KJ/kg x K, einer Reduzierung der AGT durch den Wärmetauscher um 100 K gerade mal 1,15 kWh rausholen.
Ich hoffe natürlich, das ich da auch richtig gerechnet habe.
Gruß
fraheibu
Hallo gerhard
dem kann ich nur zustimmen,deine einschätzung ist vollkommen richtig und ich sehe du erkennst die zusammenhänge
richtigerweise müsste bei einer leistungreduzierung, der brennraum von seiner geometrie angepasst werden, dies ist aber praktisch nicht möglich, also bleibt nur ein kompromis und dieser sollte so gut wie möglich sein!
Hallo Hartmut,
das mit der Brennraumgeometrie und Anpassung ist hier auch meiner Meinung nach der entscheidende Punkt. Soweit ich weis, hat Helmut (HW55) seine Brennraumgeometrie verändert oder will sie noch verändern. Auf jeden Fall kann er die Verbrennungstemperatur in der Brennkammer messen und ist somit auf der sicheren Seite. Er hat aber keinen Atmos.
Die Rest-O2 Messung, mit welchem Verfahren auch immer, ist zwar hilfreich für die Einstellung einer guten Verbrennung, aber sie kann auch trügerisch sein, wenn CO oder ersatzhalber die Verbrennungstemperatur in der Brennkammer nicht bestimmt wird.
Damit dies deutlicher wird, habe ich mal einen Beitrag aus dem BIMSCHV-Thread von dir hier eingefügt:
hallo Günter
inwieweit eine lambdasonde die verbrennungsgüte beeinflusst, ist im wesentlichen von der dichtigkeit der feuerungsanlage abhängig.in der fachlichen diskussion gilt sie nicht als verbesserung der >Verbrennungsgüte< dies geht momentan nur expliziet mit co-sensoren.
da noch keine erläuterung zur bundeskehrordung vorhanden ist, denke, wird der gesetzgeber diese präzisieren müssen!
ist bei juristen manchmal schwierig!
Gruß
Gerhard
Nun, vielleicht beeinflußt Lambda (Lambdacheck) die Verbrennungsgüte nicht entscheident im Sinne besserer CO Werte. Allerdings beeinflußt sie die Verbrennung und den Wirkungsgrad positiv im Sinne des Anwenders, da die Abgasverluste durch Einhaltung des optimalen Restsauerstoffwertes erheblich reduziert werden. Die gesamte Verbrennung wird ruhiger und gleichmäßiger, Verpuffungen kommen so gut wie nicht mehr vor und ncht zuletzt raucht es nur noch beim Anzünden und nachlegen kurz aus dem Schornstein. Und nebenbei wandelte sich die Asche bei mir von rehbraun hin zu grau, d.h. weniger unverbrannte Anteile in der Asche.
Allerings habe ich einen Druckluftkessel, ich könnte mir vorstellen, daß Lambda beim Atmos manchmal Schwierigkeiten hat, da die Kessel ja aufgrund ihrer Konstruktion anscheinend gerne mal Falschluft ziehen.
Nun, vielleicht beeinflußt Lambda (Lambdacheck) die Verbrennungsgüte nicht entscheident im Sinne besserer CO Werte. Allerdings beeinflußt sie die Verbrennung und den Wirkungsgrad positiv im Sinne des Anwenders, da die Abgasverluste durch Einhaltung des optimalen Restsauerstoffwertes erheblich reduziert werden. Die gesamte Verbrennung wird ruhiger und gleichmäßiger, Verpuffungen kommen so gut wie nicht mehr vor und ncht zuletzt raucht es nur noch beim Anzünden und nachlegen kurz aus dem Schornstein. Und nebenbei wandelte sich die Asche bei mir von rehbraun hin zu grau, d.h. weniger unverbrannte Anteile in der Asche.
Allerings habe ich einen Druckluftkessel, ich könnte mir vorstellen, daß Lambda beim Atmos manchmal Schwierigkeiten hat, da die Kessel ja aufgrund ihrer Konstruktion anscheinend gerne mal Falschluft ziehen.
hallo spacy,
das ein ordnungsgemäßer restO2 zu einer sauberen verbrennung führt ist unbestritten und der lambdacheck von harald ist da sehr hilreich, wenn nicht sogar, von seinem preis/leistungsverhältnis, unschlagbar!
soviel falschluft zieht der atmos garnicht,zumindest nicht mehr wie jeder anderer kessel mit zunehmenden alter auch!
und mal im ernst, welcher „frölichheizer“ oder „etwaheizer“ hat seinen kessel schonmal so genau unter die lupe genommen, wie die atmosianer ihre.
Warscheinlich keiner…
Fakt ist doch letztenendes das Die Holzheizung ganz einfach funtzt, schmeiste nix rein kommt nix raus…
Ich denke das man mit allen Atmos Vigas oder was weis ich gut auskommen kann und das hier und da durch etwas Geschick und ein wenig Geld schon erhebliche Einsparmöglichkeiten es gibt…
Ich bin mit meinem DC 18s nach der Erweiterung um Abgasbremsen und Belimo zur Abgastemperatur Überwachung sehr zufrieden…
Primärluft ist fest eingestellt und er läuft so schön ruhig und gleichmässig…Abgas zwichen 190-max 210Grad
Und was mich am meisten freut das das ganze keine 100€ gekostet hat und nur ca. 4-8 Stunden Arbeit gemacht hat…
Mal im Ernst so Sachen wie Feinstaubwerte ect.. wist Ihr was das juckt mich doch garnicht!
Was ist mit den Tausenden Russpartikelfiltern die für teuer Geld eingebaut wurden und nix nützen?
Oder glaubt Ihr auch noch daran das Pellets aus reinem Holz gepresst sind??
Ich sag nur Sperrmüll ist ein sehr lukratives Geschäft
Die einen Zahlen um es loszuwerden die anderen um die Bude warm zu bekommen…
Ich denke das man schon etwas durch das Tunig erreichen kann aber man sollte die Kosten im Auge halten…
MFG
Ich glaube auch das kein anderer Kesseltyp dank unseres Forums so genau von den Usern „untersucht“ wie ein anderer Typ.
Man muß abwägen wie weit gehe ich mit dem tunig mit. Ein wenig Komfort zu erreichen und die Umwelt auch dabei versuchen noch mehr zu schonen, das muß jeder selber mit seinem Geldbeutel ausrechnen.
Ich telefonierte jetzt kürzlich mit einem User. Er kann von seinem Wohnzimmer Fenster aus seinen Kessel unten optisch beobachten.
Er hat die ganze Sache noch verfeinert: An seinem PC kann er dank UVR Restsauerstoff Prozente, seine Kesseltemp, Abgastemp und auch seine Puffertemperaturen ablesen. Das nennt man dann Komfort.
Hallo Gerhard,
Die Brennraumgeometrie ist nur ein Schritt von vielen, eine hohe Verbrennungstemperatur wurde nicht angepeilt sondern wird automatisch erreicht wenn die Verbrennung optimal abläuft. Jetzt habe ich eine sehr niedrige Abgastemperatur von um die 130°C, diese kann ich noch höher bekommen was aber auf Kosten des Wirkungsgrades geht. Mein Feuertechnischer Wirkungsgrad liegt momentan bei 94% und diesen Wert erreiche ich in ca 15 Minuten nach dem Anfeuern. Die 15 Minuten davor liege ich rechnerisch noch höher aber diesen Wert will und kann ich nicht annehmen weil bis zu diesen Zeitpunkt die Flamme noch sehr dreckig ist.
Über die Vorbedingungen der 100% tigen Lufttrennung hab ich hier schon genug geschrieben, alles andere kann der Interessierte Leser im Holzvergaser-Forum nachlesen.
Damit dies deutlicher wird, habe ich mal einen Beitrag aus dem BIMSCHV-Thread von dir hier eingefügt:
inwieweit eine lambdasonde die verbrennungsgüte beeinflusst, ist im wesentlichen von der dichtigkeit der feuerungsanlage abhängig.in der fachlichen diskussion gilt sie nicht als verbesserung der >Verbrennungsgüte< dies geht momentan nur expliziet mit co-sensoren.
da noch keine erläuterung zur bundeskehrordung vorhanden ist, denke, wird der gesetzgeber diese präzisieren müssen!
ist bei juristen manchmal schwierig!
So weit ich weiß gibt es erst einen Japanischen Hersteller der eine bezahlbare Co Sonde produziert. Aber was da als bezahlbar deklariert wird ist immer noch für einen klein Holzvergaser zu teuer. Wenn das Ding so gut ist hätten bestimmt schon hochpreisige Kesselhersteller es im Programm.
Es ist also nur ein Traum, es geht nur so wie ich es schon beschrieben hatte.
Gruß Helmut
So weit ich weiß gibt es erst einen Japanischen Hersteller der eine bezahlbare Co Sonde produziert. Aber was da als bezahlbar deklariert wird ist immer noch für einen klein Holzvergaser zu teuer.
Gruß Helmut
und wie wäre es hiermit.
http://www.draeger.com/DE/de/products/gas_detection/portable/multi/cin_x-am_2000.jsp?showBackButton=true
mit der externen pumpe hätte man schonmal eine bezahlbare messeinrichtung,
man müsste halt nur irgendwie daraus ein Regelsignal abgreifen können
hier die Sensordaten:
Sensor
Ex0-100 %UEG 0-5 Vol.-%
O2 0-25 Vol.-%
CO 0-2000 ppm
H2S 0-200 ppm
IP SchutzklasseGerät und Sensorblock IP 67
AlarmeOptisch 180°
Akustisch Multiton >90 dB in 30 cm
Vibration
@ Helmut
Mich würde interessieren wie die Rauchgase bei 130°C wenn sie den Kessel verlassen, es schaffen dann die Schornsteinmündung zu passieren ohne den Taupunkt zu unterschreiten.
Noch nicht daran gedacht?
Am besten schaust du mal in das kleine Revisionstürchen wo der Schornie die Asche rausnimmt,da könnte es schon nass sein wenn du den Kessel so fährst.
Ich hatte es schon mal so,als ich Versuche gemacht hatte mit geringen Rauchgastemperaturen zu fahren.
Allerdings hatte ich die Temp. bei ca. 160°C !
PS : 6m Schornsteinhöhe, 3m Rauchrohrlänge……….Temperatur alleine sagt nicht alles aus !
Hallo Woodstoker,
die Gase unterschreiten den Taupunkt. Das weiß ich, muß das mal beobachten
Vorher hatte ich auch einen Ölkessel bei dem das Kondenswasser nach unten lief, ist 12 Jahre gut gegangen bei meinen Schornstein. Plewarohr, Perlite, Kalksandstein, Luftschicht und dann Verblender.
Kommt Zeit kommt Rat
Gruß Helmut
Hallo Jup,
wollte gerade die Sensordaten suchen. Du denkst mit
prima.
Könnte man machen wenn man jemanden hat der daraus eine Regelung bauen würde. Harald würde für mich alleine son Ding nicht bauen und wenn ja dann ist es zu teuer für mich. Harald will auch sein Geld verdienen, ist sein gutes Recht.
Aber gut diese Information, wußte ich noch nicht.
Gruß Helmut
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