Fragen und Antworten2400liter puffer zuviel?
micha1151 antwortete vor 15 Jahren

hallo

wir werden im laufe dieses jahres einen 300liter warmwasserboiler zum 20gs anschließen, weiters würde ich gerne einen dritten 800liter pufferspeicher anhängen. wäre das zuviel? der wwboiler wird elektrisch beheizt wenn nix vom hv kommt, solar kommt für mich nicht infrage. wenn in ein paar jahren die aufgesetztenwärmepumpen billiger werden werd ich eventuel eine draufstecken.

mfg christian



18 Antworten
dobia antwortete vor 16 Jahren

moin,

einen 3. 800-er hab ich auch schon überlegt. ich bräuchte ihn aber nur wenns richtig kalt ist und mir etwa 2 stunden fehen.
du solltest sehen wie du mit deinem heizrhythmus hinkommst. ich heize zB. von 12-22 uhr. den rest halten die puffer (meist) mit dem 3. puffer müßte ich später anheizen und meine ganze zeitplanung würde sich verschieben. oder man bleibt bei seinen heizgewohnheiten und hat meist einen 3/4 puffer übrig.

den 3. puffer mit dem 20GS zusätzlich aufzuheizen wäre in der nacht jedoch kein problem: 2 stunden bei 2/3 füllung mit fichte.

grüße
dobia

neophyte085 antwortete vor 16 Jahren

hallo

danke für deine antwort, ich würde den puffer nur „zuschalten“ wenns wirklich kalt is denn bei -15° halten die 1600liter bei mir keine 12 stunden. aber mit einem dritten würde die sache schon anders ausschauen. mir war nur wichtig ob der „kleine“ 20er das überhaupt schafft, denn in einer tabelle steht bei 20kw 2000liter puffer sind genug.

mfg christian

Monty antwortete vor 16 Jahren

Hallo neophyte085,

Packen tut der Kessel das, dauert nur länger.
Die Frage ist wie lange Du dann heizen mußt und wieviel Füllungen durchgehen um die Puffer voll zu bekommen.
Manche von uns haben 3,4 oder 5.000 l Puffer.
Die sollten mal Ihre Erfahrungen hier reinschreiben.

ZMEISTER antwortete vor 16 Jahren

Was ich nicht ganz verstehe bei der ganzen Pufferhisterie ist:
Im grunde ist es doch egal wieviel Puffer man hat da man ja die selbe Energie braucht um sie aufzuheizen wie wenn mann sofort damit ins Haus heizt…
BSP.
Wenns richtig Kalt ist -15 Grad zbsp. Heize ich Morgens bevor ich zur Arbeit muss, schnell an und Packe die Kiste voll…
6.15 Uhr so in etwa…
Wenn meine freundin Spätschicht hat legt sie um 9 Uhr nach und fährt auch zur Arbeit…
Wenn ich gegen 17.30 Uhr zu Hause bin Starte ich dann nochmal und mache ihn nochmal Rand voll fertig das wars gegen 10 Uhr ist der Puffer voll.

Am Nächsten Morgen heize ich dann nicht an und meine freundin Startet den Kessel gegen 12 Uhr und Fährt zur Arbeit…
Wenn ich dann Zu Hause bin leg ich im idealfall auf einer Hand restgluht nach fertig…

Und wir mögens halt warm im Winter meist so um die 23,5 Grad…
Das alles mit 1000l und einem DC 18s mit wohlgemerkt nur 60 Liter Füllraum…
Ich weiss jetzt nicht was es bringt wenn ich 2000l hätte???
MFG Zm

EricF antwortete vor 16 Jahren
ZMEISTER:

Ich weiss jetzt nicht was es bringt wenn ich 2000l hätte???
MFG Zm

Hallo ZM,
diese Frage bei Kenntnisstufe 9

Du müsstest vielleicht nur alle 2 Tage selbst bei minus 15 Grad heizen.
Die Anheizverluste, die enorm sind, wären erheblich weniger, somit mehr Komfort und weniger Holzverbrauch.
Du könntest dann Abends anheizen und mit ca.2-3 Füllungen die Puffer laden. Dann je nach Temp. erst „übermorgen“ wieder heizen.
Es gibt nicht zu wenig Puffer, eine gute Isolierung vorausgesetzt, je mehr desto höher der Komfort und geringer die Anheizverluste.

Viele Grüße
Eric

ZMEISTER antwortete vor 16 Jahren

Ja das ist mir schon Klar, aber könnte es nicht sein das die Pufferverluste und die Kesselverluste dem Gleich stehen?
Ich meine es könnte doch keinen Sinn machen einen 15 KW Kessel mit 3000l Puffer auszustatten oder?
So meinte ich das in Sachen Kenntnisstufe…

Wenn ich meinen DC 18S als Bsp. nehme sind an dem kleinen WT garantiert grössere Verluste festzustellen wie an einem GSE 30
Weil meiner nur in einer Stunde die leistung bringt wie ein 30er in einer halben Stunde = alleine Stromverlust des durch den Lüfter. Abgastemp eines 18ers im orginal 250 und mehr , Beim GSE 30 rund 200….
MFG………

Hahneko antwortete vor 16 Jahren

EricF,

Anheizverluste: Natürlich braucht der Kessel einiges an Holz, bis der Laddomat den ersten Liter Warmwasser zum Puffer befördert, aber…
bei korrekter hydraulischer Anbindung sorgt die Schwerkraftzirkulation (oder eine alternative Regelung) für eine mehr oder weniger vollständige Restwärmenutzung. Im Idealfall kann die Kesselwärme bis zur Rücklauftemperatur der Heizung abgezogen werden. Das gleicht die Anheizverluste weitgehend aus.

Hahneko

EricF antwortete vor 16 Jahren

Hallo,
die Leute mit WMZ können wahrscheinlich mehr über die Anheizverluste sagen.
Den Stromverbrauch kann man vernachlässigen, denn ob du 2000 liter in 2 Tagen zu je 1000l erwärmst oder am Stück in einem Heizvorgang ist gleichgültig für die Laufzeit der Pumpe und Lüfter.
Und da häufigeres Anheizen auch elektrische Anheizverluste bedeutet…
Ich denke das Thema Puffergröße wurde ausreichend diskutiert und es gibt eine weitgehend einheitliche Meinung.

Grüße
Eric

dobia antwortete vor 16 Jahren
EricF:
Hallo,
die Leute mit WMZ können wahrscheinlich mehr über die Anheizverluste sagen.

die kann man trotzdem nur schätzen, da der WMZ erst anfängt zu zählen wenn der kessel heiß ist. weiter ist der kessel erst nach 2 stunden vollkommen durchgewärmt. das sieht man an der leistungsabgabe am anfang und zum ende hin. kann durchaus 20% ausmachen.

grüße
dobia

Postmann antwortete vor 16 Jahren

Hallo Heizer.
Ich kann nur sagen -den 3 Boiler einbauen,so hast du Reserve ,das -Aufheizen dauert zwar seine Zeit,aber der kleine Atmos schafft auch dieses.man braucht die Temperatur in den Speichern- ja nur so hoch fahren- wie das Wetter/jahreszeit z.Z ist
Ich habe 4000Liter und fahre z.Z etwa60-70°, mit dieser Temperatur ,über heizungssteuerung 22°-24Stunden.dann beginnt wieder das heizen.Kessel Atmos DC 50S.

Monty antwortete vor 16 Jahren

Hallo Postmann,

Das ist ja interresant.
Wenn ich das richtig verstehe, heizt Du einen Tag die 4.000 l auf und entleerst sie in 24 std. Ist das soweit richtig?

Jetzt schreib uns noch folgende Daten:

Bei welcher Puffertemperatur heizt Du an?
Sind die 4.000 l auf der Temperatur oder in Schichtung?
Wie lange heizt Du Deinen 50er bis die Puffer voll sind?
Hast Du dann 4.000 l mit 70° oder in Schichtung?
Und jetzt noch meine Lieblingsfrage:
Wieviel Kg Holz jagst Du durch?

Postmann antwortete vor 16 Jahren

Hallo Monty.
Hier die Antwort:bei 45.50°wird angeheizt
Die H-Anlage ist Betriebsbereit . 22°-18°Nacht.
Die 4000liter schalten bei 35° ab-hier beginnt das Heizgrogamm,sonst läuft der Oeler,das tut weh……
Der AtmosDC 50 -S- wird voll Buchescheite,die etwa 70-73cm lang sind ein geschichtet,die KG.habe ich noch nicht gewogen,es ist eine volle Schubkarre(Betriebsanleitung Atmos DC 50s),die Brenndauer 4-5 Stunden.Diese zeit wird auf den Abend gelegt,so das etwa 22Uhr Feuer aus und aufgetankt ist.die Speicher sind bei den jetzigen Temperaturen(Wetter) auf etwa 65-70° geschichtet,die Automatik (Sieger)zeigt dann an: 70-70-52-(Beispiel)
bei Sonne(Solaranlage) tanke ich die ganze Wärme 1.in den Comby 700L mit 160L WW.,da der Comby fast immer über 59° hat ,geht jetzt alle Solarwärme in die 4000l.Die speicher sind alle mit solarschlangen ausgerüstet aber nur der 1.(800liter) angeschlossen,es reicht aus .Die ganze solar-Wärme wird jetzt über den ganzen Tag genutzt(es sind zwar nur einige °,aber die Solaranlage hat immer kalte Füße.Der comby ist ja voll WW.
Ich hoffe das die Witterung bald besser wird und der Heizbetrieb zum erliegen kommt.´Die Solaranlage schafft es in der Übergangzeit einige Räume warm zuhalten(Badezimmer),Schwerkraftbremse offen.Da ich seit einigen Jahren Atmosheizer bin und mit einer kleinen Anlage begann,-Atmos DC20GS war zu klein,die 300m2 WOHNFLÄCHE waren zuviel-ein Umbau war geplant,mit viel Fragen im Forum ,neuster Stand Atmos DC 50 S -4000l Speicher 4×800+1Comby 750l -Siegersteuerung- Solaranlage -10,5 m2 mit Heizungsunterstützung .-.bin hoch zufrieden.und wenn es kalt ist oder wird ,kostet es auch Holz.Jahresverbrauch bei Atmos 48KW 30-40 Meter .Buche-Eiche gescnitten auf 70cm.

Monty antwortete vor 16 Jahren

Hallo Postmann,

Ich habe mal versucht nachzurechnen.
Wenn ich zu Deinen Gunsten rechne:
4.000 l x 1,16 x 35° = 162,2 Kw

Holzverbrauch habe ich vom 50GSE übernommen:
13 Kg x 4 Kw x 4 std = 208 Kw

Wirkungsgrad 162,2 / 208 = 0,779 = 78 %
Das wäre Gut.

Jetzt mal zu Deinen Ungunsten:
3.000 l (schichtung) x 1,16 x 30° = 104,4 Kw

Holzverbrauch habe ich vom GSE
13 Kg x 4 Kw 5 std = 260 Kw

Wirkungsgrad 104,4 / 260 = 0,401 = 40 %
Nicht viel Ausbeute.

Bitte nicht falsch verstehen, das sollen nur zum Nachdenken führen.
Wenn ich falsch gerechnet habe bitte korrigieren.

Hahneko antwortete vor 16 Jahren

Monty und alle,

die Berechnungen stimmen schon, dazu kommt noch, daß wir nicht wissen, ob und wieviel Wärme während der Pufferladung in die Heizung abgezogen wird, also noch ein weiterer Unsicherheitsfaktor.
13 kg Holzverbrauch pro Stunde… Prospektangabe…

Alle Wirkungsgrad-„Berechnungen“ ohne abgewogenes Holz und ohne WMZ haben für mich die gleiche Aussagekraft wie „Mein Auto ist sparsam, verbrauche nur eine Tankfüllung pro Woche“. Kann mir mit dieser Aussage mal jemand den Verbrauch pro 100 km ausrechnen…?

Hahneko

Monty antwortete vor 16 Jahren

Hallo Hahneko,

Ich gebe ich Dir 100% recht. Aber ich denk mal das die wenigsten WMZ ein gebaut haben.
Für diese Leute kann ich nur empfehlen das Holz zu wiegen und nach möglichkeit einmal den Versuch starten und NUR die Puffer zu laden. Erst dann kann man einigermaßen Werte erfassen.
Nach den Werten dann die Anlage versuchen zu optimieren OHNE großes Flexen.

Postmann antwortete vor 16 Jahren

Hallo monty
Wie ich aus Deinen Zeilen lesen kann,ist mein Holzverbrauch-mittelmaß_-das Wohnhaus ist immer zugeschaltet.Die digital-Regelung ist geschaltet.das Haus ist immer -Warm-.Die Anlage mit den großen Atmos -sehr leise,vorteil:große Scheitlänge.,-lange Brennzeit-die Holzlänge wird auf 70cm angeliefert.-keine wippsäge mehr-einfaches stapeln-eine Runde sache,auch im hohen Alter.wer es warm haben will,muß -heizen.

Monty antwortete vor 16 Jahren

Hallo Postmann,

Das soll ja auch keine Kritik an Deiner Anlage sein. Jeder wie er es gerne haben möchte. Aber auch Dir kann es doch nicht egal sein ob Du viel oder weniger Holz verbrauchst oder?
Wenn Du ein Auto kaufst soll es auch nicht mehr Sprit verbrauchen als angegeben oder?
Ich versuche auch nur Anregungen und Denkanstöße zu liefern.
Ich habe, DANK DEM FORUM, mein Verbrauch von 10 kg/std auf 6 kg/std gebracht und bin auch zufrieden.

micha1151 antwortete vor 15 Jahren

Hallo. Ich denke das ist nicht zuviel. mein Bekannter hat jetzt aufgerüstet uund betreibt seinen etwa 1,5 jahre alten ca. 30kw Fröhling mit 1x6000l Puffer. Er ist überaus zufrieden. Nun muss man aber berücksichtigen, dass ser Fröhling dank Lambdasteuerung und besser gedämmten Korpus auch eine bedeutend bessere Energieausbeute haben sollte. Ich denke wenn du bis 3000l bei 20kw gehst, sollte alles im lot sein. Hängt natürlich auch von deinem Bauschema ab.
Bei mehreren Puffern erahne ich schon fast dein Schema und kann dir daher nen hydraulischen Abgleich nur dringend empfehlen.
mfg….