Wollte nur mal meine Erfahrungen mit den unterschiedlichen
Scheitholzgrößen und Holzarten berichten.
Angefangen habe ich mit quasi Abfallholz als Flächenlos.
Das waren Rundlinge von ca 4 cm bis 20 cm Durchmesser,
wobei ich ab ca 8 cm noch gespalten habe wegen der bessern
Trocknung,was ich ehrlich gesagt nicht mehr tun würde.
Holzart Fichte/Normanntanne.
Wenn das Holz trocken ist ist es federleicht und brennt wie
Zunder, wobei ich im ersten Jahr ca 25 Rm verbraucht habe.
Hat zwar nix gekostet war aber eine Menge Arbeit.
Dann Tanne kleiner Stämme so ca 25 bis 40 cm.Nach der ersten Heizperiode wurde ich schon etwas mutiger und die Spaltstücke
wurden größer.Energieausbeute deutlich größer,der Verbrauch
letzten Winter hat sich auf ca 18 RM verringert.
Dieses Jahr Buche Polter so ca 50-80 cm Durchmesser,gespalten
in so eine Art Kuchenstücke mit mind. 20 cm und dann spitz
zulaufend.
Der Winter ist zwar noch nicht vorbei aber bis jetzt habe ich
noch keine 7 Rm verbrannt (ca 5 Rm Fichtenabfall,der Rest des
letzten Flächenlos habe ich noch zusätzlich verbrannt).
Bei gleichen Außentemperaturen (ca -10Grad) benötige ich bei
Büche ca 1 1/3 Füllungen Buche und etwas mehr als 3 Füllungen
Fichtenabfälle für das gleiche Ergebnis.
Hier merke ich sehr gut,daß der Energiegelhalt von Gewicht
abhängt und nicht vom Volumen.
Beim Fichtenheizen kam es sehr oft vor das der „Holzstapel“
in der Brennkammer komplett gebrannt hatte,je nach Stück-
größe.
Bei den Buchenscheitern,welche mir zu Anfang fast zu groß vorkamen,ist das nicht mehr der Fall und der Vergaser
verrichtet eine Arbeit so wie es sein soll.
Meine Meinung: wenn die Scheite etwas größer sind ist es meist besser als zu klein.
Wie haltet ihr es mit der Scheitgröße bei welcher Holzart?
Gruß Privatwald
…, mein Feuer-Esel, bekommt in der Regel gemischte Kost;
nach Möglichkeit so, daß keine unnötigen Hohlräume entstehen
MfG
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
ja ,das mir den Hohlräumen habe ich auch schon als Problem
identifiziert,nur bei Nadelholz ist das nicht immer auszuschließen.
Mit Buche klappt es deutlich besser.
Gruß Privatwald
Hallo
Ich zähle mich selbst schon seit langem zur Fraktion der Grosstückheizer. Hatte auch schon während der Zeit mit dem LC verfolgen können wie so ein Hohlbrand wegen der grossen Brocken
sich aufbaut und dann zusammenfällt, alles damals ablesbar am Display.
Mit FT und den Logs sieht man ein solches Hohlbrandereignis deutlicher denn je, und auch wie lange es nachwirkt.
Habe dann im Januar wegen anderer Problematik die Keramik komplett erneuert und sauberst in der Luftführung abgedichtet. So kommt die Primärluft halt nicht mehr durch all die planmäßigen Ritzen (ungedichtete senkrechte Stösse der seitlichen Wandteile) auch in den oberen Vergasungsraum, sondern nur noch konzentriert durch die Primärluftlöcher direkt zum Glutbett am Boden des Vergasungsraumes.
Und siehe da, die Hohlbrände sind trotz der grossen Brocken so gut wie vernachlässigbar. Sh. ein Log von vorgestern mit einem kleinen Hohlbrändchen bei Minute 125, der Rest ist sauber ausgeregelt, Holzart bei diesem Abbrand Fichte 70% Buche 15%, Eiche 15%, Grösse wie unten angegeben.
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Also ich wird weiter mit den Grossteilen heizen (und mich auf die mittlerweile super Verbrennung des ATMOS verlassen) und mir dabei viel Arbeit bei der Spalterei sparen, lieber ein Jahr länger liegen lassen und gut iss !!
Grüsse aus dem Frankenwald
Fritz235
DC 40 GSE seit Oktober 2005, 3000L Puffer, FT 2.82a mit Secundär-Drehbelimo LM230ASR, Luftrennung, Primär-Drehbelimo LM230ASR, ungedämmter Altbau 250m2 beheizte Fläche, Thermovar mit 80° Einsatz, 7,50m Schornstein 20x20cm, Zugluftbegrenzer, AHK stillgelegt, 8. Wirbulator, Holzart z.Zt. Fichte 15-8% Feuchte, bis Halbstämme 25cm Durchmesser und Viertelstämme 30cm, vereinzelt ein Trumm Buche 2006 bis Halbstamm 30cm dabei.
Hallo privatwald,
Du hast es meiner Meinung nach recht.
Je kleiner die Scheite um so größer die Fläche und um so größer die Vergasung, und um so schneller der Abbrand.
Das Problem ist das richtige Mittelmaß zu finden.
Ich bin der Meinung das man den Füllraum ordentlich einschichten soll, das heist möglichst ohne Zwischenräume.
Ich mache es so.
Hallo zusammen,
das ist ein interessantes Thema. Ich selbst habe da gerade auch ein paar Problemchen.
Verheize einerseits Esche, Stücke über 6-8cm sind einmal gespalten. Ab 12cm schätzungsweise sind sie geviertelt. Dickes Holz ist nicht dabei. Mit diesem Zeug muss ich aufpassen, dass mir mein Restsauerstoff im Rahmen bleibt. Die Primärluft lässt einfach zu viel durch. Durch schließen von Löchern in der Keramik kann man da eine gewisse Verbesserung erzielen.
Hohlbrände kann ich da kaum feststellen.
Im Wechsel dazu heize ich auch gerade Fichte. Kantenlänge im Durchschnitt etwa 8-12cm. Mit diesem Zeug bekomme ich regelmäßig starken Hohlbrand der ein Eingreifen erforderlich macht.
Die Esche scheint also zu klein gespalten, die Fichte aber wohl zu groß.
Wer hat Tipps für mich oder ähnliches beobachtet?
Micha
Hallo Micha,
Hallo zusammen,
das ist ein interessantes Thema. Ich selbst habe da gerade auch ein paar Problemchen.
Mit diesem Zeug muss ich aufpassen, dass mir mein Restsauerstoff im Rahmen bleibt. Die Primärluft lässt einfach zu viel durch. Durch schließen von Löchern in der Keramik kann man da eine gewisse Verbesserung erzielen.
Micha
Was bedeutet bei Dir der Restsauerstoff bleibt im Rahmen ?
Nicht unter 5%. Eigenltich lieber über 6%.
Hatte teilweise auch weniger als 4% über einen längeren Zeitraum.
Micha
Hallo Micha,
Wenn ich das richtig sehe, wird beim vergasen von größeren Scheite weniger Gas freigesetzt.
Da ich mit voll Primär- und voll Sekundär mit einer Ansaugöffnung von 50 mm gerade mal an einen Lambdawert
von 1,2 – 1,4 komme, müßte ich vielleicht mal noch größere Scheite austesten ob, dann die Luftmenge im Verhältnis der produzierten Gasmenge sich erhöht und damit auch der O2 gehalt.
Oder mache ich einen Denkfehler ???????????
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