Fragen und AntwortenFasadendämmung
Pflaume antwortete vor 13 Jahren

Hallo habt ihr eure aussen Fassaden gedämmt. Wenn ja wie? Was sind die Vor und Nachteile von Styropor und Steinwolle?
wie dick? Was kostet das Material alles in allem?
Ich habe ein sehr altes Haus über 200 Jahre Bruchsteinwände Kalkstein ca 60-80 cm dick Dach ist mit 12 cm Steinwolle isoliert.
vielen Dank für möglichst viele Erfahrungen



54 Antworten
wong antwortete vor 14 Jahren

Grüße Dich,
muß passen, kann aus Mangel an Erfahrung nicht viel beitragen.

Ausser das ich auch ein älteres Haus (Bauerhaus) habe, Fachwerk und mir fast abgeraten wurde eine „normale“ Fasadenisolierung zu verwenden, weil die Hinterlüftung dann fehlen würde, was den Schimmel erfreut.

Habe hier mal etwas zum gruseln,…
Der Schwindel mit Wärmedämmung, Hausisolierung und Energiesparen 3

Dir dennoch die Daumen drück…

LG
Wong

Nachtrag:
Auf dieser seiner Seite, kann man sich ohne Mühe verlaufen, habe Dir etwas mitbringen können,… __schau hier__.

Hubschrauber antwortete vor 14 Jahren

Habt ihr die TV-Beiträge gesehen wenn das Polystyrol brennt??

stefan_mg antwortete vor 14 Jahren

also mein Rat lautet klar: Finger weg von diesem Mist. Inzwischen hat sich gezeigt, dass:

– die Ersparnis viel geringer ist, als behauptet, manchmal gleich Null

– die Ökobilanz manipuliert wurde

– die Entsorgung ungeklärt ist

– oft das Wohnklima darunter leidet

– die Fassade häufig schimmelt

– die Standzeit kürzer ist, als angenommen

– im Falle eines Brandes das ganze Haus in Flammen stehen kann.

ergo: ein typisch deutscher Bockmist um uns das Geld aus der Nase zu ziehen.

Ich habe letzte Woche bei -15°C unser ungedämmtes Haus per Pyrometer abgesucht und dabei keine relevanten Abweichungen gemessen. Die Fassade zeigte die gleiche Temperatur, wie die Einfriedungsmauer. Wir haben bisher 6fm Holz verbrannt für 200€. Eine Dämmung wäre ein Schildbürgerstreich.

firehead antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

ein etwas entfernterer Nachbar hat sein Haus dämmen lassen. Irgendein Schaumzeug in grau. Was das war, kann ich nicht sagen. In der Nachbarschaft geht rum, dass ein m² 108,- € gekostet hat. Bei 2,5 Geschossen und geschätzten 130m² gedämmter Aussenwand kann ich lange heizen, bis sich das rechnet.
Dazu muss man auch das Dach machen, neue Fenster, neue Haustür, ….
Den Putz muss man dann auch noch alle paar Jahre streichen.
Nee, dann lieber das Dach voller Kollektren und einen HV.

Gruß

Thomas

ZMEISTER antwortete vor 14 Jahren

Tja ich bin halt ein warer Dämmfetisch…
Ich würde raten bei Bruchsteinwand eine Holzfasade zu bauen…
Hab ich auch seit 6 Jahren Erfolgreich in Betrieb.

Altbau 140mm Mineralwolle, Anbau 210mm Mineralwolle
Dach 180mm Mineralwolle +40mm PUR 024.
Was sollich euch nun sagen?
Wenn mein Puffer nur noch 28 Grad hat heize ich immer noch.
Und wenn er 20 grad hat wirds langsam kalt. Nach ca. 24 Stunden ist die RT im Herbst von 23 auf 18.DH.
Wenn ich Puffer voll habe Wird s 2 Tage später kalt unter 18 Grad…
Puffer 1000l
Holzverbrauch 10 RM Fichte Tanne auf 130qm

wong antwortete vor 14 Jahren
Hubschrauber:
Habt ihr die TV-Beiträge gesehen wenn das Polystyrol brennt??

Grüße Dich Hub,
meinst Du diesen ?

…, und die Sendung…Wahnsinn Wärmedämmung
Grüße

Wolfing antwortete vor 14 Jahren

Hallo
Ich habe mein Haus vor 5 Jahren Isoliert Wände 140 mm graues Styro,das Dach kompl. erneuert unt mit 140mm Bauderplatten unter den Ziegeln.Bis jetzt habe ich keinerlei Probleme feststellen können.Mein Energiebedarf sank enorm.Ich habe seit 1995 ein Atmos DC30Gse der gefördert wurde und bis heute keine Probleme machte.Mein Holzverbrauch sank um etwa 40 Prozent.In der Heizperiode 11-12 war mein Verbrauch bis heute
12 ST Eichenholz,für 320qm Wohnfl.plus warmwasseraufbereitung.Vor der Isolation habe ich meine Außenwände mit einem Lasertermometer im Winter überprüft,wobwei ich die leitungsführung von der Heizanlage genau feststellen konnte durch hohe Temperaturen der Wand.Jetzt ist alles ok ung ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Hubschrauber antwortete vor 14 Jahren
Wong:

Hubschrauber:
Habt ihr die TV-Beiträge gesehen wenn das Polystyrol brennt??

Grüße Dich Hub,
meinst Du diesen ? ja genau den!!

…, und die Sendung…Wahnsinn Wärmedämmung
Grüße

manter antwortete vor 14 Jahren

Es gibt z.B. auch Gasbetonplatten mit Lambda 0,07 oder weniger.

Gruß Manuel

manter antwortete vor 14 Jahren

Gerade gesehen:
Gasbeton-Dämmplatten mit Lambda 0,045.

Gruß Manuel

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren

Ich war vor 8 Jahren auch vor der Entscheidung,Fassade dämmen …..ja oder nein ?

Ich hab mich für nein entschieden,und das aus gutem Grunde.
Die Dämmung für ein Haus ist zu teuer und zu problematisch.
Das investierte Geld kommt ausserdem viel zu lange nicht rein !Und das gefähliche ist das in der Amortisationszeit nichts passieren darf sonst rentiert sich das ganze sowieso niemals.

Den meisten ist nicht bewusst das mit einem Vollwärmeschutz in den inneren 4 Wänden eine klimatische Gratwanderung abläuft.
Man sollte mehrmals am Tag einen Luftwechsel vornehmen,sonst gibt es Schimmel an der Wand oder die Isolierung an der Fassade säuft ab.
Durch die Isolierung wird die natürliche „Atmung“der Wände blockiert.Die wesenlich höhere Feuchte in den Innenräumen wandern in die Wände und dort findet ein Temperaturgefälle statt bis zum gefährlichen Taupunkt der Luft.

Wenn der Taupunkt immer in der Isolierung liegt und die Fassade von aussen nicht atmungsaktiv ist durch falsche Verarbeitung und falsche Aussenanstriche,dann säuft die Isolierung irgendwann ab.
Die harmloseste Folge davon ist ein „beschissener“ Isolierwert der die schlechteste Massivsteinmauer mit seinem Isolierwert überbietet.
Die anderen Folgen gehen massiv auf die Gesundheit wie die vorangegangenen Beiträge mit den Algen gezeigt haben.
Glück hat man da noch wenn alles nur aussen ist, dann hat man noch einen Zeitvorsprung bis sich Pilze innen bilden.

Es muß nicht bei allen sein,denn es gibt auch gute Verarbeitung und Leute die wissen was mit einer Volldämmung notwendig ist.

Aber es wird sehr viele Leute treffen die mit sowas überhaupt nicht gerechnet haben.

Wo bleibt auch die Ersparnis wenn ich zuerst das „Klima“ im Haus durch Volldämmung einsperre, und dann aber für Luftaustausch durch Fensteröffnen sorgen muß.

Da gäbe es auch wieder von der Wirtschaft eine Lösung…………Eine Wohnraumbelüftung durch eine dezentrale oder zentrale Wohnraumbelüftung.

Hier ein Beispiel für dezentral……..

Das ist zwar mit Wärmerückgewinnung,kostet aber alles richtig Geld.
In jedem Raum ein Loch in die Wand und so ein Teil rein.
Das muß auch immer wieder betreut weden,also Wartungsarbeiten.

Bei einer Zentralen Wohnraumbelüftung mit WRG wird es noch teuerer,und da alles käme noch zum Vollwärmeschutz dazu.

Das zahlt sich laaaaaange nicht ab, un wenn dann ist es sowieso Zeit wieder für eine Renovierung.

Ja und wenn da nicht noch der Specht klopfen würde !

Klick……….Fassadenhacker am Werk !

Klick………..Spechte an der Hauswand

Für die die es noch nicht gemacht haben…………..wenn es keine trifftigen Gründe dafür gibt,lasst es lieber bleiben.

mr_heft antwortete vor 14 Jahren

Gibt es nicht auch atmungsaktive Dämmstofe? Dann hätte man all die Problemme nicht.

Woodstoker antwortete vor 14 Jahren
Schilfrohr

Naturbaustoffe wie Gust angeführt hat sind natürlich von der Feuchteregulierung die besten Stoffe,aber leider nicht vom Isolationswert,deshalb werden sie selten verarbeitet.
(Schuld sind auch industriell/wirtschaftliche Interessen)

Die Stoffe der Natur sind die ausgewogensten und unter dem Strich doch die besten…….Klick …….Bionik.

Ein Holzhaus wäre das beste !
Mein Schwager hat ein 250 Jahre altes Holzhaus,dort kennst du schon beim betreten das es einen „super Isolierwert“ hat.
Was damals gut war ist es auch heute noch,aber leider ist der Preis auch wesentlich höher wenn man heute mit Holz bauen will.

Vorteile von Holzbauweise…..Klick…….Baustoff Holz hat viele Vorteile

Natürlich ist das nicht im Interesse der allgemeinen Bauindustrie,denn jeder will seine Industriebaustoffe an den Kunden bringen,mit all seinen negativen Eigenschaften.

Nicht aller ist daraus schlecht,aber die Natur „toppt“ unter dem Strich jeden Kunstbaustoff wenn dabei auch alles berücksichtigt wird !

Der Mensch müsste mit der Natur leben,anstatt nur von der Natur !

Noch ein paar Beispiele für Bionik am Haus und der Architektur……….Das natürliche Wohngefühl

Schüler am Gymnasium machen sich Gedanken über Nutzen der Bionik……………..Klick………Bionik am MHG

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Woody,

Vorteile von Holzbauweise…..Klick…….Baustoff Holz hat viele Vorteile

hat auch den Vorteil wenn Haus abgebrannt ist, kannst mit Kehrschaufel und Besen die Asche abraumen und neues aufstellen…

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Feueresel antwortete vor 14 Jahren

—,
na dann warte ich erst einmal ab, bis es den Vakuumschaumputz gibt.
Bei der Verarbeitung muß Mann allerdings aufpassen,
daß Er/Der einem nicht von der Kelle aus aufsteigt, etwa so ähnlich wie Luftplankton

—,

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Stefan741 antwortete vor 14 Jahren

Habe jetzt seit 5 Jahren ein WDVS am Haus. Gleichzeigtig wurden die Fenster erneuert. Meine Erfahrungen sind bisher durchwegs positiv.
An den 30cm dünnen 70-er Jahre Mäuerchen mit unisolierten Betonstürzen kondensierte früher vor allem in weniger geheizten Räumen die feuchte Raumluft an der Wand, was zu Schimmel führte.
Jetzt ist das kein Thema mehr.
Die jetzt überdimensionierten Heizkörper werden meist nur mehr warm und geben vornehmlich Strahlungswärme ab.

Die Isolierung hat fix und fertig vom Fachbetrieb 50€ pro m² gekostet. Bei 315m² kommt aber trotzdem was zusammen.

Die Entscheidung damals war sehr schwierig: Alle die schlechte Isolierung und kein WDVS hatten, rieten mir mit allen möglichen Begründungen ab. Wer ein WDVS hatte, war scheinbar zufrieden. Irgendwann musste ich mich aber entscheiden, da 4500l Heizöl pro Jahr irgendwann nicht mehr zu finanzieren wären.

Vom Energieberater wurde eine Einsparung von 33% ausgerechnet.

Da ich den alten Holzofen mit einem Atmos und Pufferspeichern ersetzt habe, ist jetzt der Verbrauch nicht mehr so einfach zu berechnen. Ich habe mir das aber jetzt ein paar Jahre aufgeschrieben und komme auf eine Einsparung von über 35% pro Jahr.

Beispiel April 2011 bis April 2012:
14 Ster Fichtenholz + 1000 kg Holzbriketts + 300 Liter Heizöl = 28899 kwh. 4500 Liter Öl wären 44982 kwh.

Durch den günstigeren Brennstoff und die Einsparung kam ich bei meiner Gesamtinvestition auf eine Amortisationszeit von rund 10 Jahren. Wobei aber die Fenster und der 40 Jahre alte Holzkessel sowieso getauscht werden mussten. Ich habe dann alles zusammen gemacht, damit ich die 10%-Förderung auf das gesamte Paket (und für ein paar Nebenarbeiten wie neue Dachrinnen) auf das gesamte Paket (34000€) bekomme.

Gruß
Stefan

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren

Für alle die ihre Häuser gedämmt haben oder dämmen wollen.

Klick…….


ZMEISTER antwortete vor 13 Jahren

@ Manfred, das sind genau die Aussagen von Leuten die in einem 70er Jahre Bunker Sitzen und sich den A… abfrieren…
Eine heutige Holzständerwand kanste lange hantieren bis das die wechgebrannt ist!
Dann fällt Dir schon der Dachstuhl auf den Kopf weil keine Isolierung drinne ist bevor meine Wand nach 3 Tagen umfällt!
Das Frauenhofer Inst. hat mal n Hozrahmenbau von innen befeuert mit ca. 1000-1200 Grad nach 4 Stunden hatten Sie kein Gas mehr und die Wand war Außen nur handwarm!

Hubschrauber antwortete vor 13 Jahren

da hat der ZMEISTER recht…der Schwachsinn vom leicht brennbaren Holzhaus läßt sich nicht ausrotten….lieber stirbt man an den giftigen Rauchgasen einer leicht entzündlichen Styropor-Isolierung….

ZMEISTER:
@ Manfred, das sind genau die Aussagen von Leuten die in einem 70er Jahre Bunker Sitzen und sich den A… abfrieren…
Eine heutige Holzständerwand kanste lange hantieren bis das die wechgebrannt ist!
Dann fällt Dir schon der Dachstuhl auf den Kopf weil keine Isolierung drinne ist bevor meine Wand nach 3 Tagen umfällt!
Das Frauenhofer Inst. hat mal n Hozrahmenbau von innen befeuert mit ca. 1000-1200 Grad nach 4 Stunden hatten Sie kein Gas mehr und die Wand war Außen nur handwarm!
Kunifer antwortete vor 13 Jahren

Hallo,
ich mag garnicht lesen was so an merkwürdigkeiten geschrieben wird.
Wände die atmen !

Na gut jeder wie er denkt.
Bevor ich die Fassade gedämmt habe ,habe ich den u-Wert-Rechner bemüht. Ja, ich habe gesehen das ich den Außenputz nur dünnschichtig aufbringen darf. Ein Fehler der wohl manchmal gemacht wird.
Schimmel in der Wohnung !
Das ich nicht lache. Bei kalten Wänden kondensiert Wasser nicht bei außengedämmten warmen Wänden. Meine Wände sind warm!

Wichtig ist halt vorher zu rechnen wie dick die Dämmung sein sollte. u=0,24 laut Enev dabei den taupunkt beachten dann kann nichts schiefgehen.

Mein Heizbedarf hat sich in der Praxis halbiert.
Meine Heizkörper werden garnicht mehr richtig warm. Eis sehr gutes Gefühl nicht neben einem heißen Heizkörper zu sitzen.
Die Wohnqualität, also Wohlfühlwert deutlich gestiegen.

Ich habe selber gedämmt, da weiß ich das alles ok ist.

Und noch etwas . Die von mir gewählten Platten sind sehr schwer entflammbar. Es bedarf damit nicht einmal diese Glaswolle über den Fensterstürzen.

Hier ein Link zum u-Wert Rechner
http://www.u-wert.net/

Ich würde immer wieder so dämmen. WVS 24cm bis 50cm unter Sohle.

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren
Ich mag garnicht lesen was so an merkwürdigkeiten geschrieben wird.
Wände die atmen !
Schimmel in der Wohnung !
Das ich nicht lache. Bei kalten Wänden kondensiert Wasser nicht bei außengedämmten warmen Wänden. Meine Wände sind warm!

Hallo Kunifer,
ja Wände atmen,auch wenn du darüber lachst.

Wände müssen Feuchteregulierend sein sonst bekommt man über kurz oder lang ein Problem.
Am besten hast du ein Holzhaus,das reguliert die Klimazonen zwischen innen und aussen bestens.
Wenn du ein Ziegelhaus hast dann macht der gebrannte Tonziegel die Feuchteregulierung zwischen den Klimazonen.
Das macht der Baustoff Tonziegel auch bestens !
Wenn du dein Haus dämmst mit einer Isolierung und eventuell Dampfsperre, dann hast du es im Haus wärmer wie du ja schreibst.
Aber dann tritt ein anderes Problem auf das viele nicht berücksichtigen.
Du musst selber extra für einen Feuchteaustausch zwischen Wohnraum und Aussenklima schaffen, denn dein Haus ist mit der Isolierung dann nicht mehr selbst in der Lage.

Das kann man am einfachsten machen in dem man mehrmals am Tag „Stoßlüften“ im Haus macht indem die Fenster für einige Minuten weit auf gemacht werden.
Dann kann die im Haus angesammelte Feuchtigkeit in der Luft (ansteigende Luftsättigung)nach aussen entlassen werden und kühlere und trockenere Luft (niederer Absolutfeuchtegehalt) strömt in die Wohnräume.
Alternativ kann man über eine zentrale Wohnungslüftung einen automatischen Luftaustausch machen lassen. (es gibt auch dezentrale Systeme)
Dann wird der Luftstrom der abgeführt wird ube einen Kreuzstromwärmetauscher geführt um den zugeführten Luftstrom zu erwärmen somit fällt der Energieverlust gegenüber dem normalen „Stoßlüften“ der Fenster geringer aus.
Nachteil einer solchen Anlage, sie ist relativ aufwändig und teuer.

Aber wenn du meinst ,du könntest dich ins Haus setzen und nur sparen ohne Luftaustausch wie auch immer der gemacht wird,wirst du irgenwann eine unerwünschte Enteckug im Haus machen in Form von Schimmel oder einer abgesoffenen Aussenisolierung.

Die meisten die ihr Haus dämmen lassen werden über diese Effekte nicht aufgeklärt, dadurch stimmen die Einsparberechnungen nicht wenn diese Faktoren ausser acht gelassen wurden.

Klimatechnik ist nicht einfach aber logisch.

Kunifer antwortete vor 13 Jahren

Hallo Woody,
sicher hast du damit Recht.
Doch das selbe gilt auch für ungedämmte Häuser.

Ich kenne die Stockflecken, die ich vor der Außendämmung hatte.
Ich habe sämtlichen Innenputz erneuert. Nur, vor der Dämmmaßnahme hat man sich garnicht getraut richtig zu lüften, weil es ewig dauerte wieder energie in´s Haus zu bekommen.

Nun sind die Wände warm und es wird nach dem Lüften sofort wieder warm im Haus. Das Problem mit Feuchtigkeit kommt nämlich weniger durch die Dämmung der Wände als durch eine Luftdichte, die durch die neuen,modernen Fenster und Türen hergestellt wird.

Jeder Bewohner atmet Feuchtigkeit aus. Das sollte man auch nicht abzustellen versuchen. Diese Feuchte muss ja irgendwo hin. Früher schlug diese sich an den kalten Wänden nieder oder konnte durch Undichtigkeiten an den Löchern, die der Maurer hinterließ, entweichen.
Heute ist alles dicht und isoliert mit Doppelglas. Wichtig ist den u-Wert der Fenster nicht unter den Wert der Wände zu drücken. Dort an der Scheibe darf sich im Zweifelsfalle die Feuchte niederschlagen. Das Problem wird nämlich dann sehr gut sichtbar, wenn ein Haus neue Fenster bekommt. Dann kommen die Stockflecken. Bei mir war das in den 70ern der Fall. Mit den Thermopenfenstern kamen die Stockflecken.

Sicher eine moderne Lüftungseinrichtung wäre super nur unmöglich und völlig unwirtschaftlich in meinem Falle, wie ich vor dem dämmen berechnet habe.

Klar hast du auch mit dem Holzhaus recht. Ich kenne diese aus meiner Jugend. Da ist aber auch so einiges zu beachten damit diese einem nicht unter dem Hintern wegfaulen.
Ich kann mir vorstellen das man ein solches Haus gut gedämmt und mit Wärmerückgewinnung beinahe mit Kerzen beheizen kann.

Nur reiße ich deshalb nicht alles ab, was meine Vorgänger mit sehr viel Fleiß und Entbehrungen erschaffen haben.

Ralf

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren
Nur reiße ich deshalb nicht alles ab, was meine Vorgänger mit sehr viel Fleiß und Entbehrungen erschaffen haben.

Kunifer,
das würde ich auch nicht tun.
Es geht nur darum das man es richtig macht und sich der Problematik voll bewußt ist die durch Häuserdämmung auftritt.
Und da werden bei sehr vielen schon bei Planung und Berechnung Fehler gemacht.

Auf der folgenden Internetseite hat sich jemand gründlich mit dem Problem auseinandergesetzt.
Wer schwache Nerven hat ,der sollte sich das nicht anschauen !

Klick auf das erste Bild………..

PS:

Hier noch eine kleine Ergänzung.

Klick…………….

gonzotp antwortete vor 13 Jahren

Ich bin ja nun auch nicht unbedingt ein Freund von der Fassadendämmung.

Aber ohne werden wir in spätestens 10 Jahren mit der Pudelmütze im Wohnzimmer sitzen(meine pers. Meinung). Da werden auch das Wechseln auf eine momentan günstige Energiequelle(z.B. Holz), noch die ständigen Optimierungsversuche der Wärmeerzeuger etwas bringen.

Wenn jetzt einer kommt-ja aber, ich bekomme immer günstig Holz –>das sind einzelne und betreffen nicht die Masse!
Ich bin zu Beginn der Euronenzeiten mit 6€ pro rm(als Selbstwerber) angefangen, jetzt sind 27€ fällig.

Deshalb haben wir(mein Bruder und meiner einer) uns zur Dämmung entschieden–>Energie die wir nicht verbrauchen, müssen wir auch nicht erzeugen .

Wir haben uns dem größten Loch angenommen–>dem Dach.

Komplettsanierung-alles runter-alles raus-Sparren aufgedoppelt-Dampfbremse-240er Zwischensparrendämmung-Deltamax-neue Pfannen.

Was soll ich sagen–>gefühlte 50% Einsparung ist jetzt übertrieben, liegt irgendwo zwischen 30 und 40%). Vom Wohnkomfort will ich mal garnicht erst anfangen.

Torsten

ZMEISTER antwortete vor 13 Jahren

Tja Holzfassaden sind wohl im Kommen 🙂

Kunifer antwortete vor 13 Jahren

Woody,
diese Seite habe ich, wie viele Andere zuvor auch studiert.
Es war bei mir lange geplant und ich habe sehr viel gelesen und mich von verschioedenen Stellen beraten lassen.

Ich möchte warm wohnen können ohne bettelarm zu werden.

Alles im Leben hat Vor- und Nachteile. Ich bin mir bewusst, dass die Fassade irgendwann veralgt. Machte sie zuvor an meinem Ytonanbau auch schon.
Ich habe ausschließlich mineralische Substanzen verwandt.
Ein Verbundsystem gewählt welches nicht brennen sondern schmilzen soll, weshalb ich auch bei den Stürzen nicht mit Glaswolle hantieren musste, die meisten Verbundsystemen vorgeschrieben ist. Ob dem wirklich so ist werde ich nicht mutwillig ausprobieren.

Wenn ich die heute Wohnqualität mit der von vor den Maßnahmen vergleiche muss ich sagen unvergleichbar besser geworden.

Ralf

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren
Ich bin mir bewusst, dass die Fassade irgendwann veralgt.

@ Kunifer
Ich will niemanden sein Eigenheim „madig“ machen,aber wenn man früh genug über die Problematik weiß ,dann kann man gegensteuern und auch immer wieder die „Außenhaut“testen.

Denn wenn die Fassade einmal veralgt oder abgesoffen ist,dann ist der Isolierwert schlechter als eine Vollbetonmauer, da dann die Isolierung auch Feuchtigkeit an das dahinterliegende Mauerwerk abgibt wird diese auch noch beeinträchtigt.
Also kann mit einer abgesoffenen isolierung der Wert schlechter werden als ganz ohne Isolierung.

Hier einmal ein Problemfall im Schema.
Taupunkttemperatur und Isoliertemperatur berühren sich in einer Schicht einer Deckenkonstruktion mit fatalen Folgen.
In diesem Fall sammelt sich Wasser in der Kiesschicht und eventuell vor der Bitumenschicht, und säuft ab.

Hier ist ein ähnliches Szenario an einer isolierten Wand. Isolierungstemperatur und Taupunkttemperatur berühren sich.
Bei Klick auf das Bild kommt man zum U- Wert Rechner………Klick…….

gonzotp antwortete vor 13 Jahren

@Kunifer

So ist

Ich möchte warm wohnen können ohne bettelarm zu werden.

es!!!

Die Dämmkritikter sollen dann auch einmal bezahlbare Alternativen aufzeigen.

Torsten

Pflaume antwortete vor 13 Jahren

Die Dämmkritiker sind meiner Erfahrung nach Leute, die krampfhaft Argumente suchen, um ihr Nichtstun zu rechtfertigen. Es gibt allerdings auch einige wenige, die etwas gemacht haben, und dabei alles falsch gemacht haben, was falsch zu machen war, und nun den Fehler suchen, natürlich nicht bei sich selbst.
Das Problem mit der grauen oder grünen Fassade kenne ich auch.
Es tritt vo allem an der Nordwestseite auf, wenn man eine falsche (z.B. billige Dispersionsfarbe etc.) genommen hat.
So was geht auf den ersten Blick gut, wenn man eine konventionelle Mauer hat. Denn eine solche Farbe läßt von Beginn an, oder wenn die Farbe etwas besser war, nach einigen Jahren, Wasser durch. Ist leicht zu testen. Mann läßt 20 ml Wasser vom z.B. 2. Stock aus an der Wand herunterlaufen. Wenn das Wasser unten ankommt, ist die Farbe gut. Wenn man sieht, wie sie schon nach 2 m von der Wand aufgenommen worden ist…

Bei meinem Giebel, mit Silacryl-Farbe gestrichen, tropft es jetzt auf der ganzen Länge. Der heute Nacht auf der Wand ausgefrorene Tau schmilzt dank Sonnenschein gerade. Der Giebel vom Nachbarn ist vollkommen trocken.
Bei einer Ziegelwand verteilt sich die Feuchtigkeit gleichmäßig (und führt zu einer besseren Temperaturleitung).
Bei einer Wand mit WDVS nimmt aber das Neopor oder Styropor unter dem Außenputz das Wasser nur schlecht auf, Tau und Regenfeuchtigkeit bleiben in der sehr dünnen Putzschicht, die damit natürlich total durchfeuchtet. Auf der Nordwestseite trocknet das dann selten wieder völlig ab, und wir haben ein Paradies für Flechten geschaffen, kein Wunder, dass die sich dann ansiedeln. Wer hier also an der Farbe spart, kann alle paar Jahre streichen.
Die Farbe muß deshalb diffusionsoffen, aber wasserundurchlässig sein, beides zusammen ist natürlich mit billigen Produkten nicht zu schaffen.

Grüße
Pflaume

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren
Die Dämmkritikter sollen dann auch einmal bezahlbare Alternativen aufzeigen.

Ja, die gibt es.
Einfach nicht dämmen wenn die Grunsubstanz des Hauses mindestens in den Achzigern solide gebaut wurde.
Für mein Haus hätte ich um die 30.000 Euro locker machen müssen.
Da kann sehr sehr lange geheitzt werden.

Die Dämmkritiker sind meiner Erfahrung nach Leute, die krampfhaft Argumente suchen, um ihr Nichtstun zu rechtfertigen.

Ich habe mich ganz bewußt vor 9 Jahren dagegen entschieden und mich lieber auf eine günstige und effiziente Energieumsetzung des Brennstoffes mit einer HV Heizung konzentriert.
Solarthermie als Energiequelle eingeschlossen.Ich hab es bis heuet nicht bereut,sondern fühle mich eher betätigt durch die Infos die jetzt immer mehr durchdringen.
Das dicke Ende kommt für viele „Sorglose“ erst.

Ich muß aber dazu sagen,das es für eine Anzahl Häuser durchaus sinnvoll ist eine Dämmung zu machen. Wenn mein Haus deutlich vor 1983 gebaut worden wäre und keine 35 er Porotontziegel als Aussnhaut verwendet worden wären, dann hätte ich vielleicht auch was gemacht.(oder machen müssen)
Aber viele lassen sich mit einer guten Grundsubstanz des Hauses auf solche Dämmaßnahmen ein, und das ist in meinen Augen sinnlos und Gesundheitlich und finanziell sehr riskant.
Finanziell deshalb, weil die Rendite in der erhofften Höhe unter Umständen ausbleibt oder die komplette Maßnahme in die „Binsen“ging.

Es tritt vo allem an der Nordwestseite auf, wenn man eine falsche (z.B. billige Dispersionsfarbe etc.) genommen hat.
So was geht auf den ersten Blick gut, wenn man eine konventionelle Mauer hat. Denn eine solche Farbe läßt von Beginn an, oder wenn die Farbe etwas besser war, nach einigen Jahren, Wasser durch. Ist leicht zu testen. Mann läßt 20 ml Wasser vom z.B. 2. Stock aus an der Wand herunterlaufen. Wenn das Wasser unten ankommt, ist die Farbe gut. Wenn man sieht, wie sie schon nach 2 m von der Wand aufgenommen worden ist…

@ Pflaume

Das kann ich voll Unterschreiben.
An der richtigen Farbe hängt das Schicksal aller Häuser,ob isoliert oder nicht.
Es tritt mit der richtigen Farbe schon ein „Isoliereffekt“ am Haus auf. Und das aus einfachem Grund,du hast es ja schon im Testbeispiel angeschnitten………die vom Mauerwerk aufgenommene Feuchtigkeit bildet eine nicht zu unterschätzende „Kältebrücke“.

Als ich mein Haus gestrichen wurde,habe ich mich für „Siliconharzfarbe“ entschieden.
Natürlich schluckt man da wenn ein 10 Liter Eimer 120 Euro kostet,aber die Investition sollte man machen, das kommt wieder rein.

Billige Baumarktfarben sind unbedingt zu meiden ! (für den der langfristig denkt!)

Feueresel antwortete vor 13 Jahren

Zu einer nachträglichen Außendämmung gehört auch eine entsprechende automatisch gesteuerte Lüftungsanlage genau das vergessen die Meisten.
Ach so dann müssen regelmäßig die Filter ausgetauscht und das Luftkanalnetzt gereinigt werden,
ansonsten …
und dann hat man vor kurzen wieder altbekannte Supergifte im Oberflächenwasser festgestellt,
und genau die werden aus der hypermodernen Fassadenfarbe ausgewaschen
▬ es geht nichts über den guten altbewerten Kalkaußenputz ganz ohne Farbe,
sehe das an den Nachbarhäusern mit ihren laufenden Kosten für die Außenstreicherei,
besonders in einer Gegend mit hoher Luftfeuchte
Hab damals auf einen Freund gehört, dem sein Onkel war Maurer, für die oberen Zehntausend.
Also meinem Kalkaußenputz sieht man auch keine Alterung an, der hohe PH Wert lässt selbst an kritischen Stellen, keine Algen, Flechten usw. eine Changs.
Übrigens wurden früher Stallungen mit Kalk gestrichen,
ist auch ein sehr gutes Holzschutzmittel … aber die Lobbyisten … haben mal wieder ganze Arbeit geleistet

MfG,
XXX

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
wong antwortete vor 13 Jahren

Ob sich =24d38b35e47901c5f8a9a554f1c99b23]__Wand und Sandwichplatten__ auch für Fachwerk eignen ?

Einen besseren Brandschutz ist bestimmt vorhanden, wenn man sich an das Vid erinnert, hier gesehen.

3D-Animation einer Dacheindeckung mit Sandwichpaneele und Metalldachpfannen

Der U-Wert ist auch von guten Eltern…
Hier… etwas zum spielen…

LG
Wong

Pflaume antwortete vor 13 Jahren
Feueresel:
Zu einer nachträglichen Außendämmung gehört auch eine entsprechende automatisch gesteuerte Lüftungsanlage genau das vergessen die Meisten.

Bei einem Altbau dürfte wohl in der Regel eine solche Lüftungsanlage selten in Frage kommen. Deshalb muß unbedingt darauf geachtet werden, dass die Fenster die kälteste Oberfläche haben, denn wenn die beschlagen, lüften die Meisten. Ob die aLa vernünftig funktioniert ist dann teilweise auch noch so eine Sache. Denke mit Schrecken an die automatische Lüftungsanlage während meiner Zeit am Wirtschaftsgymi zurück, die Fenster konnten leider nicht geöffnet werden.

und dann hat man vor kurzen wieder altbekannte Supergifte im Oberflächenwasser festgestellt,
und genau die werden aus der hypermodernen Fassadenfarbe ausgewaschen

was sind denn altbekannte Supergifte? Also früher waren das Quecksilber, Arsen, Belladonna, Herbstzeitlose oder Fingerhut, die werden wohl nicht in hypermodernen Fassadenfarben stecken, oder doch? M.W. werden hier in billigen Fassadenfarben lediglich Fungizide zugesetzt um die Flechten die ersten Jahre am wachsen zu hindern.

▬ es geht nichts über den guten altbewerten Kalkaußenputz ganz ohne Farbe,

Natürlich hast Du Recht bei einem vernünftig gebauten Haus, mit mindestens 1-2 m Dachüberstand und auf gut leitender Wand, die die Strahlungswärmeabgabe in der Nacht locker kompensiert, so daß sich der Tau nicht daran niederschlägt. Denn was nützt es, wenn keine Flechten an der Wand wachsen, die Wand aber feucht ist?

Übrigens wurden früher Stallungen mit Kalk gestrichen,
ist auch ein sehr gutes Holzschutzmittel …

Stimmt, für Stallungen, also im Innenbereich, ist Kalkfarbe perfekt, da fungizid, antibakteriell, und nimmt die Feuchtigkeit im Raum gut auf. Auch für Holz, das nicht mit Wasser in Kontakt kommt ist Kalk zusätzlich zu den genannten Vorteilen auch noch gegen Insektenfraß oberflächlich wirksam.

Grüße
Pflaume

ZMEISTER antwortete vor 13 Jahren

Was bernhard sagte kann ich voll bestätigen meine Wohnraumlüftung leistet volle Arbeit!

Aber die Problematikliegt meist amLüften, laut Gesetzgebung müste ein 0,5/Facher Luftwechsel pro STunde stattfinden aber in den Meisten Fällen passiert das eben nicht…

Alternativen:Wie wäre es denn mit ner Vorsatzschale?
Kannthölzer aufdübeln, Mineralwolle rein, DWD Platte druff,
Putz druff oder Holzschalung…
geht alles…
Ist auch kaum teuerer als WVDS…

mr_heft antwortete vor 13 Jahren

Hallo Fassaden-Profis,

was ist eigentlich mit Klinker statt Putz?

Gruß, Alex

Pflaume antwortete vor 13 Jahren
ZMEISTER:
:Wie wäre es denn mit ner Vorsatzschale?
Kannthölzer aufdübeln, Mineralwolle rein, DWD Platte druff,
Putz druff oder Holzschalung…
geht alles…
Ist auch kaum teuerer als WVDS…

Die Kanthölzer wirken dann als Wärmebrücke, da deren Isolierwirkung nicht umwerfend ist. Ein weiteres Problem ist die Mineralwolle, die in Gefachen die Neigung hat mit der Zeit in sich zusammenzusacken. Wenn nur ein Spalt zwischen Kantholz und Mineralwolle von 1 cm entsteht…

Gegen Klinker spricht der Preis und das enorme Gewicht, das irgendwie gehalten werden muß. Alles was stabil ist, hat auch schlechte Dämmwerte. Ist natürlich auch Geschmacksache.

Grüße
Pflaume

Hubschrauber antwortete vor 13 Jahren

Für die Klinker spricht noch die hervorragende Schalldämmung…und die Wand muß nie mehr gestrichen werden…

Pflaume:

ZMEISTER:
:Wie wäre es denn mit ner Vorsatzschale?
Kannthölzer aufdübeln, Mineralwolle rein, DWD Platte druff,
Putz druff oder Holzschalung…
geht alles…
Ist auch kaum teuerer als WVDS…

Die Kanthölzer wirken dann als Wärmebrücke, da deren Isolierwirkung nicht umwerfend ist. Ein weiteres Problem ist die Mineralwolle, die in Gefachen die Neigung hat mit der Zeit in sich zusammenzusacken. Wenn nur ein Spalt zwischen Kantholz und Mineralwolle von 1 cm entsteht…

Gegen Klinker spricht der Preis und das enorme Gewicht, das irgendwie gehalten werden muß. Alles was stabil ist, hat auch schlechte Dämmwerte. Ist natürlich auch Geschmacksache.

Grüße
Pflaume

Guenther antwortete vor 13 Jahren

Moin

Pflaume:
Gegen Klinker spricht der Preis und das enorme Gewicht, das irgendwie gehalten werden muß. Alles was stabil ist, hat auch schlechte Dämmwerte.

Ein WDVS muß nicht unbedingt verputzt und gestrichen werden.
Man kann es auch mit Riemchen verklinkern.
Ob es tatsächlich teurer gegenüber verputzen und streichen ist
würde ich gerne wissen.

ZMEISTER antwortete vor 13 Jahren

Plaume wer hat dir den Bären aufgebunden das Mineralwolle zusammensackt?

Bei Isoflock ist das eher der fall,kann dir gerne paar Termografie Bilder zukommen lassen…
Da geht nix merh wens vernünftig eingebaut wurde!

Ich decke täglich dächer um und oft ist dort Mineralwolle drinn die liegt noch wie am 1. Tag…

Pflaume antwortete vor 13 Jahren

Erstaunlich, ich habe noch nicht viele Dächer umgedeckt, aber bei keinem der Dächer waren alle Mineralwollematten so, wie sie sein sollten. Inwiefern sie schon am ersten Tag nicht optimal waren, inwiefern sie durch ihr Eigengewicht, durch Flugschnee, eingedrungene Tiere (bis jetzt fand ich in jedem Dach zwischen der Mineralwolle mumifizierte Insekten, Mäuse, Küken und Vögel) die Lage veränderten, sei dahingestellt. Wie auch immer, das letzte Dach, das ich neu eindeckte hatte nur lächerliche 33° Dachneigung, dennoch standen einige Matten nicht mehr oben an, wie stark die Mineralwolle dann erst zusammensackt, wenn sie senkrecht steht, mag sich jeder selbst ausmalen, bzw. an seine zuletzt auseinandergenommenen Trockenbauwände denken, in denen Mineralwolle steckte.

Zum Preisvergleich: 1 m² Putz, bestehend aus Kleber, Gewebe, Kleber, Haftemulison, Reibeputz wiegt etwa, je nach Materialstärke, 7-10 kg bei einem reinen Materialpreis von unter 10 €. Persönlich würde ich es nicht wagen anderes Material, wie z.B. Klinker, zu montieren, mir ist jedenfalls (aber ich habe mich da nicht danach erkundigt) kein zugelassenes WDVS mit Klinker oder Riemchen bekannt, die Scherkräfte dürften da ziemlich heftig sein, was mit Kanthölzern zwar in den Griff zu bekommen wäre, aber mit den genannten Nachteilen. Möglicherweise wäre auch PU-Schaum stabil genug, zumindest wenn auch bei unter 22 m Haushöhe jede Platte mindestens 6-fach gedübelt würde, und die Dicke reduziert würde auf maximal 10 cm, vielleicht unter Verwendung von speziell verstärktem Gewebe.

Grüße
Pflaume

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren
wie stark die Mineralwolle dann erst zusammensackt, wenn sie senkrecht steht, mag sich jeder selbst ausmalen, bzw. an seine zuletzt auseinandergenommenen Trockenbauwände denken, in denen Mineralwolle steckte.

Die Mineralwolle wird in den dafür vorgesehenen Platz zwischen den Hölzern „eingeklemmt“ oder mit der Trägerfolie beim Rollenmaterial „angetackert“.
Wenn die Mineralwolle nicht feucht oder naß wird, behält sie bei richtiger Verarbeitung ihre Form und den dafür vorgesehenen Platz.
Sollte sie feucht oder gar naß werden, dann sackt sie zusammen.
Alles nur eine Frage der Verarbeitung.

Pflaume antwortete vor 13 Jahren
Woodstoker:
Die Mineralwolle wird in den dafür vorgesehenen Platz zwischen den Hölzern „eingeklemmt“ oder mit der Trägerfolie beim Rollenmaterial „angetackert“.

Wenn ich mir anschaue, wie bei jeder kleinen Kompression von Mineralwolle die Isolationswirkung in sich zusammensackt, dürfte das mit dem Klemmen, siehe die entsprechenden Isolationsdiagramme, wohl nicht viel mit Deiner angesprochenen sachgerechten Verarbeitung zu tun haben, oder war das ironisch gemeint?

Alles nur eine Frage der Verarbeitung.

Wenn das alles ist, kein Problem. Ein Versicherungsmehrfachagent haftet für jeden Vertrag, den er mir verkauft, so lange wie der Vertrag besteht zuzüglich 3 Jahre dafür, dass dieser Vertrag sachgerecht, nach bestem Wissen, für meine Situation paßt, der preis-leistungsgünstigste Vertrag auf dem Markt ist. Da er bis dahin pleite gehen kann, muß er, um den Beruf ausüben zu können, unter anderem eine entsprechende Vermögensschadenshaftpflicht der IHK nachweisen. Was dort selbstverständlich ist, dürfte dann hier wohl kein Problem sein. Einfach einen Betrieb bitten, das sachgerecht auszuführen, und falls das Zeug zusammensackt, wächrend der Zeit des Bestehens, eine Konfessionalstrafe von z.b. 10.000 € je Gefach zu bezahlen, abgesichert durch eine Versicherung.

Grüße
Pflaume

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren
Wenn ich mir anschaue, wie bei jeder kleinen Kompression von Mineralwolle die Isolationswirkung in sich zusammensackt, dürfte das mit dem Klemmen, siehe die entsprechenden Isolationsdiagramme, wohl nicht viel mit Deiner angesprochenen sachgerechten Verarbeitung zu tun haben, oder war das ironisch gemeint?

Ironisch war das eigentlich nicht gemeint.
Die Isolierungen werden meistens zwischen die Hölzer geklemmt, das beeinträchtigt den Isolierwert nicht.Gehalten werden die Matten von der Holzverkleidung.Stehend funktioniert das genauso,solange sie nicht feucht werden gibts auch kein Problem.

Wenn das alles ist, kein Problem. Ein Versicherungsmehrfachagent haftet für jeden Vertrag, den er mir verkauft, so lange wie der Vertrag besteht zuzüglich 3 Jahre dafür, dass dieser Vertrag sachgerecht, nach bestem Wissen, für meine Situation paßt, der preis-leistungsgünstigste Vertrag auf dem Markt ist. Da er bis dahin pleite gehen kann, muß er, um den Beruf ausüben zu können, unter anderem eine entsprechende Vermögensschadenshaftpflicht der IHK nachweisen. Was dort selbstverständlich ist, dürfte dann hier wohl kein Problem sein. Einfach einen Betrieb bitten, das sachgerecht auszuführen, und falls das Zeug zusammensackt, wächrend der Zeit des Bestehens, eine Konfessionalstrafe von z.b. 10.000 € je Gefach zu bezahlen, abgesichert durch eine Versicherung.

In Versicherungsfragen bin ich leider nicht der Fachmann,aber die Erfahrung hat mich gelehrt das die Wirklichkeit meist einen deutlichen Unterschied zu Versprechungen aufweist.

Das hört sich dann so an…….Wenn…….dann…….aber…….leider…

Pflaume antwortete vor 13 Jahren

Hallo Woodstocker,

Deine Aussage, eine Klemmung (also ein Kompression der Mineralwolle) würde die Isolierung nicht beeinträchtigen, steht zwar im Widerspruch zur Physik, aber wenn Dich das nicht stört…
In der Praxis wird natürlich Mineralwolle so verlegt. Man spricht von stramm sitzen. Je strammer sie sitzt, desto geringer die Isolationswirkung, je lockerer sie sitzt, desto größer das Risiko des Abrutschens.

Zu Deiner Aussage zu den Versicherungen, vermute mal, dass Du Dich bei Einfirmenvertretern oder Banken versicherst. Persönlich habe ich, von einem Unfall, den eine Portugiesin verschuldete (ihr wurde deshalb der Führerschein für Deutschland entzogen, meine Beschuldigung dürfte daher einen gewissen Wahrheitsgehalt haben) abgesehen (hier handelte es sich logischerweise nicht um eine von mir gewählte Versicherung), immer nur allerbeste Erfahrungen gemacht, sei es mit der PH, der UV, der privaten KV, der Gebäudehaftpflicht, der Glas, der Hausrat, oder, wie letztes Jahr, der Gebäudeversicherung. Allerdings handelte es sich hier immer um Peanuts im Bereich zwischen 3 und gut 17 T. War aber immer beruhigend zu wissen, Schaden wird bezahlt, nicht mein Problem, und die Abwehr gegen ungerechtfertigte Forderungen ist auch nicht mein Problem. Natürlich zahle ich auch im Jahr einige Tausend Euro Prämie, dafür bin ich aber eben nicht nur gegen obige Peanuts versichert, sondern auch gegen richtige Schäden. Habe z.B. innerhalb der letzten 2 Jahre zwar alle Dächer auf fehlerhafte Dachziegel kontrolliert, meine Pflicht damit erfüllt, aber man steckt nie drin. Wenn nur, warum auch immer, sich von einem meiner Häuser ein Dachziegel löst, z.B. heute bei einer der abgehenden Dachlawinen mitgerissen wird, über die Schneeschanze vor den Schneefanggittern surft, und jemanden trifft… Vielleicht steht demnächst wieder ein Wintersturm an… Allein die Beruhigung, dass ich dann bei den folgenden Schdensersatzprozessen mich nicht um einen Anwalt kümmern muß, dort auch nicht der Angeklagte bin, ist mir die Prämie nächsten Monat wert.
Andererseits – wenn ich so verfolge, wie häufig Schäden getürkt werden, wäre es schon im Interesse der Versichertengemeinschaft, hier bei Schäden intensiver zu kontrollieren, und vor allem, die Strafen für das friesieren von Schadensmeldungen kräftig zu erhöhen.

Grüße
Pflaume

Woodstoker antwortete vor 13 Jahren
Deine Aussage, eine Klemmung (also ein Kompression der Mineralwolle) würde die Isolierung nicht beeinträchtigen, steht zwar im Widerspruch zur Physik, aber wenn Dich das nicht stört…

Hallo Plaume,
hier gibt es keinen Konflikt mit der Physik. Die Isolierbahnen auf dem Foto sind dafür produziert.
Diese „kleinen“ Hohlräume in diesen Matten bleiben nahezu ohne Veränderung erhalten.Und diese kleinen Holräume in diesen Matten steigern den Isolierwert.
Nur wenn diese Matten irgenwo „reingestopft“ werden büßen sie an Dämmwert ein, da die kleinen Hohlräume verschwinden,sonst nicht.
Das hat nichts mit der Verlegungsart „einklemmen“ zu tun.

u Deiner Aussage zu den Versicherungen, vermute mal, dass Du Dich bei Einfirmenvertretern oder Banken versicherst. Persönlich habe ich, von einem Unfall, den eine Portugiesin verschuldete (ihr wurde deshalb der Führerschein für Deutschland entzogen, meine Beschuldigung dürfte daher einen gewissen Wahrheitsgehalt haben) abgesehen (hier handelte es sich logischerweise nicht um eine von mir gewählte Versicherung), immer nur allerbeste Erfahrungen gemacht, sei es mit der PH, der UV, der privaten KV, der Gebäudehaftpflicht, der Glas, der Hausrat, oder, wie letztes Jahr, der Gebäudeversicherung. Allerdings handelte es sich hier immer um Peanuts im Bereich zwischen 3 und gut 17 T. War aber immer beruhigend zu wissen, Schaden wird bezahlt, nicht mein Problem, und die Abwehr gegen ungerechtfertigte Forderungen ist auch nicht mein Problem. Natürlich zahle ich auch im Jahr einige Tausend Euro Prämie, dafür bin ich aber eben nicht nur gegen obige Peanuts versichert, sondern auch gegen richtige Schäden. Habe z.B. innerhalb der letzten 2 Jahre zwar alle Dächer auf fehlerhafte Dachziegel kontrolliert, meine Pflicht damit erfüllt, aber man steckt nie drin. Wenn nur, warum auch immer, sich von einem meiner Häuser ein Dachziegel löst, z.B. heute bei einer der abgehenden Dachlawinen mitgerissen wird, über die Schneeschanze vor den Schneefanggittern surft, und jemanden trifft… Vielleicht steht demnächst wieder ein Wintersturm an… Allein die Beruhigung, dass ich dann bei den folgenden Schdensersatzprozessen mich nicht um einen Anwalt kümmern muß, dort auch nicht der Angeklagte bin, ist mir die Prämie nächsten Monat wert.
Andererseits – wenn ich so verfolge, wie häufig Schäden getürkt werden, wäre es schon im Interesse der Versichertengemeinschaft, hier bei Schäden intensiver zu kontrollieren, und vor allem, die Strafen für das friesieren von Schadensmeldungen kräftig zu erhöhen.

Aus deinen Aussagen zu entnehmen könntest du mehrere Immobilien besitzen und du hast dafür eine „spezielle“ Versicherung um diese abzusichern.

Natürlich zahle ich auch im Jahr einige Tausend Euro Prämie, dafür bin ich aber eben nicht nur gegen obige Peanuts versichert, sondern auch gegen richtige Schäden.

Das ist wahrlich kein „Pappenstiel“ für eine Versicherungsprämie pro Jahr.
Wenn du im Besitz mehrerer Immobilien bist dann ist der Vergleich hier nicht angebracht, denn du hast dann wahrscheinlich Mieteinkünfte und Mieter für die du dich auch versichern mußt gegen viele Eventualitäten des Lebens die durch Vermietung entstehen.

Wenn man davon Leben kann muß man das auch dementsprechend absichern, das würde ich auch so tun.
Ich hab aber nur ein „Zweifamilienhaus“ wo die zweite Wohnung noch ausgebaut werden muß.

Pflaume antwortete vor 13 Jahren

Wenn ich Mineralwolle komprimiere, dann werden die Luftkammern (also das, was bei Mineralwolle die isolierende wirkung hat) kleiner, und somit auch der Effekt.

Bei meinem Beitrag habe ich den Beitrag zu allen meinen Versicherungen gemeint, nicht nur den für Gebäudeversicherungen, habe ja auch die Schäden bei mehreren Versicherungsarten genannt. Bei letzterem hast Du teilweise Recht, eine meiner Gebäudeversicherungen war früher nur für Objekte mit mehr als 5 Wohnungen abschließbar, zwischenzeitlich sind mindestens 10 notwendig. Habe deshalb notgedrungen verschiedene Verträge, wenn auch hier bei der gelchen Gesellschaft. Die anderen Sparten natürlich bei anderen Gesellschaften. Schließlich ist meist in jeder Sparte eine andere Firma besonders günstig, hat einen Tarif mit erweiterten Leistungen etc.. Natürlich kommt es dann auch noch auf andere Dinge an, wie z.b. die Abwicklung von Schäden.
Das ist mir bei der KFZ-HP unwichtig (hier bekommt ja ein anderer das Geld im Schadensfall, ist mir also nicht so wichtig, dass hier die Abwicklung problemlos läuft), bei anderen Versicherungen sieht das anders aus. Selbst bei der Gebäudehaftpflicht, beispielsweise hatte ich da einen Schaden wegen einer Dachlawine, die auf das Auto eines Mieters fiel. Incl. MWST ziemlich genau 5000 Euro dank neuem Autodach, hinzu kommt noch der Nutzungsausfall. Wenn der sich mit der Versicherung herumstreiten hätte müssen – wäre wohl nicht positiv für das Mietverhältnis gewesen. Gilt auch für die Haftpflicht – bei einem unerwartetetn kurzen Sturm (ca. eine Viertelstunde) fielen Gerüsthorizontalständer, die ich an die Wand gelehnt hatte, um. Gerade in dem Moment wollte eine Mieterin ihren BMW wo anders hinstellen (sonst wäre der Glastisch eines Mieters mit Sonnenschirm, den der Sturm eine Minute später über das Balkongeländer hob, auf dem Autodach gelandet). Sie fuhr gerade in die umstürzenden Ständer hinein, Schaden an Motorhaube und Kotflügel. Hier hätte eine problematische Versicherung wohl eine Teilschuld (weil nichts passiert wäre, wenn sie das Auto nicht bewegt hätte, vom Totalschaden mal abgesehen, wäre dann aber nicht meine Schuld, und damit Problem meiner Versicherung gewesen), in Abzug gebracht, wohl auch nicht förderlich für das Mietverhältnis.
Zu Versicherungen ist einfach zu sagen, hat man viel Geld, kann man sich versichern, hat man wenig Geld, wie ich, muß man sich versichern, weil man im Schadensfall evtl. sein ganzes Vermögen verlieren kann, evtl. sogar noch Forderungen übrig bleiben. Von daher finde ich die Versicherungssteuer, also eine Steuer darauf, dass man für die Gemeinschaft (dass man im Schadensfall nicht auf Sozialhilfe z.B. bei Berufsunfähigkeit, etc., angewiesen ist) und sich selbst Vorsorge trifft, eine extrem unsoziale Steuer. Hier wäre wohl eher eine Förderung angebracht wie bei Sozialhilfeempfängern, wo die ARGE z.B. die Privathaftpflichtbeiträge auf Antrag komplett übernimmt. Natürlich kann man die meisten obigen Steuern bei der EK-Steuererklärung absetzen, teilweise voll, teilweise innerhalb maximaler Beträge. Aber es ist doch lächerlich zuerst Steuern zusätzlich zu zahlen, um dann wieder einen Teil zurückzubekommen. Linke Tasche – rechte Tasche.

Grüße
Pflaume

Helmut66 antwortete vor 13 Jahren

Hallo was habt ihr den für ein Quadratmeter Voll Wärmeschutz bezahlt?

Pflaume antwortete vor 13 Jahren

Was verstehst Du unter Vollwärmeschutz?
Zuletzt ging es um Gefachdämmung mit Mineralwolle, würde ich nicht darunter einordnen.
Meinst Du Vakuumplatten, WDVS, vorgehängte Fassaden (wobei hier wieder zwischen Glasfaser, PU-Elemente etc. Preisunterschiede bestehen). Von VP mal abgesehen kommt es auch noch auf die Dicke und die WLZ der Isolierstoffe an.
Sonst kannst Du Preise nicht in ein Verhältnis setzen.

Grüße
Pflaume

Joerg62 antwortete vor 13 Jahren

Bevor man über Dämmung nach denkt sollte man sich erst mal mit dem Haus , seiner Geschichte und seiner Bauweise auseinander setzen . Moderne Dämmung taugt vielleicht was für moderne Gebäude . Beim Altbau Heizkörpernischen , Rollokästen verschwinden lassen , moderne Fenster – bringt 50 Prozent , alles andere ist auf der einen Seite rausgeschmissenes Geld oder auf der anderen Geldmacherei .
Früher hat man Keller oder Dach für andere Zwecke genutzt und so gebaut , sollte man beachten bevor man umnutzt , ausbaut .
Dämmstoffe die vor 30 Jahren aufgetaucht sind stellt man heute wieder in Frage , der Sinn und Zweck von Dampfsperren wird immer wieder neu diskutiert . Wozu sind die ganzen Folien gut ?
Ihr beschäftigt euch selber mit eurer Heizung , beschäftigt euch mal mit Bauphysik , danach seht ihr euch ein paar Häuser an die seit ein paar hundert Jahren dauerhaft bewohnt sind , dann überlegt mal wer die ganzen aktuellen Vorschriften raus haut . Ich komme aus dem Industriehochbau , hatte aber nie Zeit selber zu bauen und habe ein Fachwerkhaus gekauft nicht weil ich mich deshalb nicht mit dem ganzen Mist auseinander setzen muß , von der EnV befreit und so , sondern weil wir vorher mal in einem sogenannten Passivhaus eine Woche Probe gewohnt haben .
Wenn ich im Keller was machen will , muß ich eine weiße Wanne erstellen . Wenn ich unterm Dach was machen will muß ich die Sparren aufdoppeln und Hilfssparren einziehen – mit solchen Sachen muß sich jeder individuell beschäftigen , der etwas besitzt das aus noch nicht genormten Baustoffen besteht , einfach drauf los dämmen weil irgendwer meint geht nach hinten los und selbsternannte Spezialisten rennen selbst in einem Land mit Meisterzwang genug rum . Meistens reicht das wie oben beschrieben und ein intakter Außenputz schon aus .

Jörg

wong antwortete vor 13 Jahren
Joerg62:
…Wozu sind die ganzen Folien gut ?

Hallo Jörg,
sage es uns doch. Oder soll der versteckte Vorwurf nur so alleine stehen bleiben, ohne das dieser Rückgrad erhält von Dir ?!

Eine Folie ist aus meiner Sicht die Wichtigste, und zwar diese die ich nicht habe direkt unter den Dachziegeln.

So habe ich das fließende Wasser an einigen Stellen, von Dach bis in den Wohnraum der sich nach dem der Flugschee sich verflüßigt hat, als bald aus dem Staube macht und auf seinem Weg nicht nur Flecken hinterlässt sondern auch die Tapete hinterlistigerweise Teilweise ablöst, zur abhilfe so ein Fachmann kommt nur eine neu Deckung des Daches in Frage.

Bis dann
Wong

Pflaume antwortete vor 13 Jahren
Wong:
und zwar diese die ich nicht habe direkt unter den Dachziegeln.

Diese Folie nennt sich Unterspannbahn, wurde früher nicht verlegt, ist heute Standard. Allerdings sollte ein Dach an sich, dicht sein, auch bei Flugschnee.
Die Unterspannbahn ist nur der letzte Notnagel, z.b. wenn eine Dachplatte reißt, das kann, wie ich beim Nachbarhaus bewunderte, bei einer Platte schon ein Jahrzehnt nach der Verlegung passieren (ob das billige Ziegel waren, oder die Platte einen Schlag abbekommen hat, oder sonstiger Grund, kann ich nicht beurteilen).
Die Bahn kann natürlich nur unter den Ziegeln verlegt werden, wenn die Ziegel nicht da sind, ist natürlich ein ziemlicher Aufwand die Ziegel abzudecken und wieder neu zu verlegen, da lohnt sich bei den meisten Dächern oft eine komplette Neubelegung, schließlich hält so ein Dachziegel/Dachplatte auch nicht ewig.
Die Dampfbremse ist m.E. bei einem korrekt verlegten Dach jedoch wichtiger. Hat man die nicht, gelangt Luft aus den Wohnräumen in die Isolierung. da in der Isolierung mit jedem mm die Temperatur schnell abnehmen kann (bei z.B. 20° innen und -20° außen, steigt die relative Luftfeuchtigkeit entsprechend an, ein Teil der Feuchtigkeit kondensiert, und schon freuen sich die ubiquitär vorhandenen Schimmelsporen über ein neues Schlaraffenland.

Grüße
Pflaume