Moin Forum,
wie ihr ja bereits gelesen habt bin ich gerade dabei meine Holzvergaseranlage zu planen.
Dabei kam mir der Gedanke einen Pufferspeicher selbst zu bauen. Möchte einfach keine 3 (ev 4) 1000L Speicher nebeneinander stehen haben.
Dazu noch das Problem dass mein Keller eine Höhe von 212cm hat. Daher kommt leider kein 2000L Puffer in Frage. Nur 1000L Puffer haben ein Kippmass das ich verwenden könnte.
Daher habe ich über Möglichkeiten nachgedacht einen völlig legalen, geprüften Puffer selbst zu bauen.
Was soll an einem Pufferspeicher ohne Wärmetauscher so besonders sein das man ihn nicht selbst bauen könnte?
Blechzylinder mit eingeschweissten Muffen mehr doch nicht oder? Später mit Wolle oder Schaum umwickeln und mit Isolierblechen verkleiden.
Habe beruflich schon einige Kondensatrücklaufbehäter gebaut
und bin allgemeinen mit Behälterbau in grösseren Dimensionen vertraut.
Werkzeuge alle vorhanden (Walze, Blechschere etc.)
Schweisserscheine ebenfalls.
Wie ich aus diversen Datenblättern gelesen habe haben Puffer einen Betriebsdruck 3 bar und einen Prüfdruck 4 bar.
Sollte doch kein Problem sein den dann entsprechend abzudrücken.
Hat jemand von euch schon selbst einen Puffer gebaut oder einen Selbstgebauten Prüfen lassen?
Bitte nicht mit Zeitaufwand oder Kosten argumentieren.
Was mir wichtig ist sind nur die Machbarkeit einer Abnahme (Tüv etc).
Oder kennt jemand einen Zulieferer der 2000L Puffer für meine Deckenhöhe zum bezahlbaren Preis anbietet?
Danke für alle Antworten.
Gruss Andreas
Also n Kumpel hat sich augrund des flachen Keller sein 4500l Puffer auch selbst im Keller zusammen geschweißt.
Böden fertig gekauft (oben und unten) und dann zwei Halbschalen Blech walzen lassen.
Anschlussstutzen hat er fertig irgendwo im Netz gekauft. Innen hat er das Schlichtladesystem von Solarbayer nachgebaut. Funzt super.
Hat wohl reichlich 1000€ in Summe bezahlt. Nun noch eingehaust und mit Isofloc vollgeblasen.
Nach dem zusammenschweißen mit Luft abgedrückt. Dann solange nachgeschweißt (Immer schön mit Spüli eingesprüht in gesehen, wo Blasen rauskommen), bis er 5,5Bar für eine Woche gehalten hat.
Viell. bekomm ich n paar Bilder von Ihm zum einstellen.
Gruß Marius
Hallo Marius,
vielen Dank für deine Antwort. Das klingt doch schonmal recht gut. Über Schichtladesysteme müsste ich mich dann nochmal informieren aber so eine geheimnissvolle sache kann das ja auch nicht sein.
Über die fachlichen Probleme mache ich mir keine wirklichen Sorgen.
Hat er seinen Puffer prüfen und abnehmen lassen?
Gruss
Achtung!!!
so einen Behälter nie mit Druckluft auf Dichtheit prüfen!!
Wenn da eine Schweißnaht platzt zerreißt es euch die Lunge!!!
Also ich habe einen 1.000 Liter Edelstahl Boiler selber zusammengeschweißt und kann nur abraten….für den Preis aller Materialien hätte ich locker einen kaufen können.
Obwohl ich das V2A Blech für den Mantel mit Firmenrabatt gekauft habe , haben dann die Klöpperböden und die Anschweißmuffen den Preis-Rahmen gesprengt.
Noch was: auch wenn jetzt wieder alle über mich herfallen,
zur Isolierung würde ich nur Lamellenmatten verwenden!
Die Fa. Jenni.ch hat in Deutschland zugelassene Schweißer die machen jede beliebige Größe im Keller.
Ja, die Geschichte mit der Druckprüfung ist schon so eine (gefährliche) Sache.
Aber für jedes Löchlein wieder Wasser ablassen?
Ich glaub, er hat erstmal unten nur etwas Wasser rein. Dann unten nachgeschweißt. Dann bis oben unter die Naht mit Wasser voll und dann Luft.
Aber mal ehrlich, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die ganze Schweißnaht zerfliegt?
Und wie gesagt, um die 1000€ für 4500l? Wer kanns günstiger?
OK, ob isofloc so toll ist weiß ich auch nicht. Hat er wohl irgendwoher bekommen. Ich würd auch 200mm Mineralwolle drum machen und einhausen. Ist auch praktischer, wenn man nochmal ran muss…
Gruß Marius
Isofloc ist ganz gut…..Mineralwolle ist Mist…..wie gesagt jetzt werden wieder alle über mich herfallen.(Ist mir aber egal)
Ja, die Geschichte mit der Druckprüfung ist schon so eine (gefährliche) Sache.
Aber für jedes Löchlein wieder Wasser ablassen?
Ich glaub, er hat erstmal unten nur etwas Wasser rein. Dann unten nachgeschweißt. Dann bis oben unter die Naht mit Wasser voll und dann Luft.
Aber mal ehrlich, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die ganze Schweißnaht zerfliegt?
Und wie gesagt, um die 1000€ für 4500l? Wer kanns günstiger?
OK, ob isofloc so toll ist weiß ich auch nicht. Hat er wohl irgendwoher bekommen. Ich würd auch 200mm Mineralwolle drum machen und einhausen. Ist auch praktischer, wenn man nochmal ran muss…
Gruß Marius
Hallo Marius,
vielen Dank für deine Antwort. Das klingt doch schonmal recht gut. Über Schichtladesysteme müsste ich mich dann nochmal informieren aber so eine geheimnissvolle sache kann das ja auch nicht sein.
Über die fachlichen Probleme mache ich mir keine wirklichen Sorgen.
Hat er seinen Puffer prüfen und abnehmen lassen?
Gruss
Hallo Andreas,
wenn du schweißen kannst und das Werkzeug dazu hast ist das keine Zauberei.
Wozu willst du den Puffer abnehmen lassen? Privat kannst du dir doch einbauen was du willst. Ich hab mir Gastanks umgeschweißt. Wenn du handwerklich dazu in der Lage bist würde ich da nicht zögern.
Vielleicht ist aber ein gekürzter Standardpuffer (Ring raustrennen, Standfüsse kürzen) die schnellere/leichtere Variante? Auch tiefergelegte (im Boden versenkt) Puffer wurden schon gebaut. Gut Platz zum Isolieren nach oben ist wichtig.
Zauberinnereien braucht kein Puffer für einen HV. Eine leere Blechdose mit genügend Anschlüssen reicht völlig. Wenn die entscheidenden Anschlüsse groß genug sind ergibt das geringe Strömungsgeschwindigkeiten und eine messerscharfe Schichtung. Kann ich aus der Praxis bestätigen.
Falls du doch noch später Solar willst gibt es Plattenwärmetauscher oder Direktwassersolaranlagen.
Es gibt auch Firmen die dir den Puffer maßgeschneidert im Keller schweißen.
Außerdem gibt es noch drucklose Puffer in rund oder eckig in Stahl oder Plaste selber gebaut oder gekauft usw…….
Ich denke, du würdest Lamellenmatten nehmen. Darunter versteh ich Mineralwolle. Was meinst du?
Ich bin nicht begeistert von Isofloc. Aber ich glaube wesentlich günstiger als Mineralwolle!
Gruß Marius
Um Schweißnähte auf Dichtheit zu prüfen gibt es einen alten Schweißertrick, die Innenseite der Schweißnaht mit Petroleum anstreichen (mit Pinsel) und außen schauen ob sich ein Fleckchen bildet.
Die alten Schweißer welche früher die Öltanks aus Platten zusammenschweißten haben das immer so gemacht bevor Sie den Deckel aufschweißten, funktioniert ausgezeichnet!
Wenn man einen zylindrischen Kellertank schweißt kann man es genauso machen, einfach in der Wand noch ein „Mannloch“ lassen und dieses erst NACH der Petroleumprobe zuschweißen!
Sollte dennoch irgendwo eine winzige Undichtheit bei der abschließenden Wasserprobe zutage treten einfach noch eine Raupe drüberziehen, fertig!
Und wegen der Böden oben und unten, für den unteren Boden reicht ein einfaches flaches 6 mm Blech welches plan aufliegt, das Wassergewicht und das Puffermaterialgewicht verhindern bis etwa 2 Bar relativ sicher dass sich der Pufferboden unten aufwölbt (wer´s nicht glaubt kanns ja ausprobieren)!
Der obere Boden sollte aber schon ein gewölbter Klöperboden sein.
Ich habe einen 4500 L Puffer der in seinem früheren Leben ein Tankstellenerdtank war, dieser besteht aus 6 mm Wänden und 6 mm Klöperböden welche aber sehr flach sind.
Das Mannloch habe ich mit aufgestellten 60 mm Flacheisen verstärkt und den Tank danach mit 3,5 Bar Wasserdruck geprüft dabei ist eine Schweißnaht am Klöperboden undicht geworden, diese nachgeschweißt und fertig.
Der Puffer wird allerdings NUR mit 1,2 bis 1,5 Bar betrieben, ein extra Sicherheitsventil mit 2 Bar begrenzt den Maximaldruck!
Grüße, Hannes / ESBG
Um Schweißnähte auf Dichtheit zu prüfen gibt es einen alten Schweißertrick, die Innenseite der Schweißnaht mit Petroleum anstreichen (mit Pinsel) und außen schauen ob sich ein Fleckchen bildet.
Die alten Schweißer welche früher die Öltanks aus Platten zusammenschweißten haben das immer so gemacht bevor Sie den Deckel aufschweißten, funktioniert ausgezeichnet!
…
Grüße, Hannes / ESBG
das ganze verbessert sich optisch, wenn man die schweißnähte außen mit schlemmkreide bestreicht, wenn diese trocken ist, ist sie schneeweiß, dann kann man das petroleum noch besser erkennen, sofern undichtigkeiten vorliegen
habe ich früher selbst so gemacht
grüße
uwe
Hier im Forum gibt es User die auch wegen der Deckenhöhe Probleme hatten. Sie haben den Fußboden an der Stelle tiefer gelegt und neuen Grund betoniert. Sie fragten dann an was kann ich machen, wenn Wasser dann in diese Veritefung kommt. Sie haben für eine Tauchpumpe noch einmal eine Stelle tiefer „ausgebuddelt/ausgepickert“ und Beton.
Wir haben hier auch User die liegende 100er Puffer haben, eben wegen der Deckenhöhe. Sie werden auch angeboten.
Andere haben einen ehem. Propangasttank genommen. Einige im Keller und ich kenne einen der hat seinen 4000 lt Propantank unter seinem am Haus angebauten Wintergarten in die Erde eingebuddelt gut isoliert.
Wir haben auch einen User der hat einen 10 000 lt Puffer senkrecht im Stallgebäude zu stehen.
Ein anderer User der auch ab und an hier noch aktiv ist, hat in seinem Nebengebäude einen viereckigen drucklosen Blechtank zu stehen sehr preisgünstig erstanden. Es gingen lange Diskussionen dazu. Er hat ihn von innen Metallschutzfarbe gestrichen. Dann wollte er ihn von innen isolieren etc. Wenn Interesse bitte per PN erfragen.
Es gibt viele Möglichkeiten, aber eins sollte man bedenken nie am Puffer Volumen zu sparen. Spätestens bei diesen jetzigen Außentemperaturen wird er dies zu spüren bekommen und sagen hätte ich doch mehr…..
Mein Puffer hat 3 m Innendurchmesser und ist 9 m hoch, steht in ehemaligem Stadel in einer Güllegrubenschalung (wurde extra dafür betoniert) auf Fundamentplatte mit 1 m dicke und fast 6 m Durchmesser.
Der Puffer wird druckbehaftet mit 1,1 bis 1,2 Bar betrieben, die Wandstärke beträgt 10 mm, die Klöperböden haben 12 mm Wandstärke.
Unten steht er auf 3 Füßen aus 200-er Breitflanschträgern und der untere Boden ruht satt in einem Betonbett auf der Fundamentplatte.
Grüße Hannes / ESBG
… das sind rd. 63,61725123519331307886852851141 m³ wasser + den stahl vom speicher sind das fast 65t, was machst du mit so viel wasser?? wer macht das viele wasser denn warm?
grüße
uwe
Leergewicht waren knapp 17 Tonnen, wurde mit Autokran über´s Hausdach drüber eingehoben!
Vom HV können etwa 15 m³ beheizt werden, alles andere macht die Solaranlage.
86m² Flachkollektoren schaffen über etwa 60m² Wärmetauscherfläche (statische WT) den Puffer auf bis zu 97°C oben und 92°C unten (letzten Sommer).
Damit habe ich 71 Tage lang alles beheizt und das ganze WW bereitgestellt!
Durch Isolierungsverbesserungen und regeltechnische Verbesserungen werden es bei gleicher Ausgangsbasis heuer vielleicht 85 bis 90 Tage sein.
Allerdings ist der schlimmste Feind des Langzeitpuffers die Verluste durch die Isolierung welche bei 97°C pro Tag etwa 1,5°C betragen!!
Allerdings bin ich auch da am ständigen tüfteln und verbessern.
Grüße zum Energiesparen
Hannes / ESBG
EnergieSparBeratung Gruber
Haustechnik, Solartechnik, Regeltechnik
Anschließend noch ein Anlagenschema meiner Anlage!

Grüße Hannes / ESBG
Hallo ESBG,
RESPEKT
Die Anlage hat es in sich. Leider kann man im Beitrag nicht alles erkennen.
Guten Abend Atmosforum,
vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.
@ESBG deine Anlage finde ich ganz schön krass.
Heizt du damit ein ganzes Baugebiet? *g*
Da ich heute einen alten Flüssiggastank 4500L
zugesagt bekommen habe werde ich mir nun doch keinen Puffer
selbst bauen.
Nun geht es darum diesen Tank zu einem Puffer umzubauen.
Ich habe beim googlen etliche verschiedene Meninungen gefunden und kann mich aber noch nicht so wirklich festlegen.
Viele schreiben dass ein liegender Puffer keine gute Alternative zu stehen Puffern ist. Angeblich funktioniert eine Schichtspeicherung nicht wirklich.
Andere schreiben dass eine Schichtspeicherung gar nicht notwendig ist und nennen in ihren Beiträgen ihre Werte die das
belegen sollen.
Und was soll ich nun als (nur erlesener) unwissender davon halten?
Habe einen Anbieter gefunden der liegende (kleine) Puffer mit Prallblechen anbietet…
Puffer liegend
Wer hat einen Gastank liegend an seiner HV Anlage verbaut?
Was habt ihr umgebaut?
Habt ihr Prallbleche eingebraten die wirklich etwas bringen?
Und nochmals die Frage : Habt ihr euren selbstgebauten/umgebauten Puffer Tüv prüfen lassen?
Klar braucht man sich bei einem Gastank der auf 16bar geprüft ist keine sorgen bei max 2bar machen die paar eingebratenen Muffen werden das Gefüge schon nicht grossartig ändern.
Worum es mir dabei geht:
– ist meine Versicherung
– Schornsteinfeger
– Förderung möglich?
Deckt meine Gebäudeversicherung Schäden verursacht durch selbstegbaute/umgebaute Puffer?
Der Schorni kümmert sich wirklich nur darum das ein
Sicherheitsventil verbaut ist? Nimmt er mir die ganze
HV-Anlage ab wenn sowas verbaut ist?
Wer bescheinigt mir das Volumen vom Puffer für die
Förderung? Papiere vom Tank notwendig?
Gruss Andreas
Der geplante Heizungspuffer ist:
1.) KEIN Dampfkessel!
2.) KEIN überwachungspflichtiger Druckbehälter!
3.) Wird Bauartgemäß nicht über 100°C betrieben!
4.) Ist nicht mit explosiven, brennbaren, grunwassergefährdenden und sonst irgendwie umweltgefährdenden Substanzen gefüllt!
Zusätzlich ist dieser geplante Behälter von seiner Bauart und Prüfung her für wesentlich höhere Drücke als im geplanten Einsatz jemals auftreten KÖNNTEN ausgelegt, ausgeführt und GEPRÜFT!
Der einzige Einwand der hier zulässig wäre ist dass die zusätzlich einzuschweißenden Anschlüsse nicht sachgerecht und ordnungsgemäß ausgeführt würden.
Dies könnte durch einen Schweißsachverständigen bzw geprüften und befugten Behälterschweißer überprüft bzw durch denselben ausgeführt werden (samt einschlägiger Bestätigung!)
Leute seht einmal die Wirklichkeit und die reale Situation!
Betreffend Versicherung samt einer eventuellen „Leistungsverweigerung wegen blabla…..!“ die Versicherung schriftlich um eine entsprechende Stellungnahme auffordern, wenn unklar oder ablehnend sofort eine schriftliche Begründung wegen ….. einfordern!
Denn grundsätzlich ist es so dass „Versichern beruhigt“ nicht explizit ausgesprochen ist damit jedoch WEN dieser Zustand beruhigt!
Grüße zum Nachdenken,
Hannes / ESBG
Hallo Andreas Du hast eine PN.
Bei meinem BAFA Antrag konnte ich für meine Edelstahl Puffer nichts vorweisen. Habe angerufen und sie sagten mir schicken sie ein Foto und die Maße.
So habe ich die beiden Behälter fotografiert aber ich habe ein Metermaß (Zollstock) an gelegt so das man die Maße sehen konnte bzw. ein Knick sind ja 20 cm. Da die Behälter viereckig und unten spitz zusammen laufen habe ich auch gleich vorsichtshalber die komplette Inhalts Berechnung beigefügt. Paar Tage später angerufen ob Post angekommen ist und noch Fragen dazu sind. Vielen Dank alles OK. Mehr wollte ich doch nicht.
Oder kennt jemand einen Zulieferer der 2000L Puffer für meine Deckenhöhe zum bezahlbaren Preis anbietet?
Frag mal bei STG nach
die bauen Dir Puffer nach Maß zu recht guten Preisen
http://www.stg-thermie.de/Inhalt-Speicher/
Hallo Forum,
leider war der mir versprochene Gastank nachdem
mein Kollege sich endlich mal die Mühe gemacht hat das Typenschild zu knipsen.. nicht mehr 4500l gross sondern
nur noch 2700L. Egal.
Da ich einen Kelleranbau mache stehen nun 36m² Platz
für Pufferspeicher und Brennholz zur Verfügung.
Suche noch einen weiteren alten Flüssiggastank!
Hat jemand einen über? ab 2000l bis 5000l.
Wer hat einen Gastank liegend als Pufferspeicher umgebaut?
Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht?
Prallbleche für eventuell mögliche Schichtladung eingebaut?
Danke für jede Antwort.
Gruss
Hallo Andreas,
als Bezugsquelle für Flüssiggastanks einfach die lokalen Gaslieferanten anfragen. Die haben häufig alte Tanks, die sie entgast verkaufen (er soll einem ja nicht um die Ohren Fliegen). Gastanks haben grundsätzlich zwei Anschlüsse. Beide sind von oben, der eine hat ein Tauchrohr bis zum Boden. Theoretisch muss man also gar nichts ändern / anpassen. Das Anschlussgewinde ist allerdings kein Rohrgewinde aus der Heizung. Hier müßte man sich also entprechende Nippel besorgen. Die Gewindebezeichnung habe ich leider vergessen. Hatte auch mal die Lösung mit Gastank geprüft. Ein örtlicher Lieferant hatte mir 1700 Liter Tanks für 250,- angeboten (inkl Entgasung und Fracht).
Grüße
Olaf
Hallo,
meine beiden Gastanks stehen ja nebeneinander. Als ich mir das nach vollbrachtem Werk in Ruhe angesehen habe ist mir aufgefallen das es viel leichter und wohl genauso gut gewesen wäre wenn ich die beiden einfach übereinander gestellt hätte.
Die Stellfüsse sind ja schon dafür gedacht. Ich würde sie leicht schräg stellen damit es eine höchste und eine tiefste Ecke gibt. So wie ein um 90° gedrehtes V. Da VL und RL in 2″ ran (min. den letzten Meter wg. geringer Fließgeschwindigkeit) die Verbindung an der spitzen Seite und die Schichtung wird einwandfrei sein. Das ganze verhält sich dann wie ein großer Tank.
Die Isolierung wird dann wohl aber eine Schüttung und Holzkiste werden müssen, ist sowieso das beste.
Hallo Andreas,
ich habe bei mir einen 4850 ltr. Gastank eingebaut. Alle Anschlüsse am Puffer habe ich in 1 1/2″ gemacht, mit Einströmrohre – zum beruhigtem Ein-, und Auslauf des Wassers –
Anbei ein Bild meiner Anlage.
![]()
Geregelt wird alles mit der UVR1611.
Den Puffer habe ich bei mir in der ehm. Garage stehend versenkt – ca. 1,60 m – und dann noch oben in den Dachraum, gedämmt mit 20 cm PU Dämmung oben ca. 60 cm Dämmung.
Gruß Jörg
Hallo Forum,
@olaf @Volker
das Problem ist das es bei uns im Umkreis keine Gaslieferranten mehr gibt. Nur Flaschen. Bei uns ist mittlerweile jedes noch so kleine Dorf an eine Leitung angeschlossen. Früher kann ich mich erinnern standen die dinger überall
Ich werd schon noch einen finden.
Der eine Tank den ich jetzt schon habe hat etliche kleine Anschlüsse von oben. ich denk mal ich werd die alle abschneiden und ein Blech walzen & verbraten.
Ging mir nur um die Rohre V + R. Reicht es wenn ich die leicht biege bevor ich sie einbrate oder sollte ich lieber ein Prallblech hinter dem Auslauf vom Rohr anbraten?
Mein Kelleranbau wird 9×4,2m leider geht nicht mehr als 2,05m Deckenhöhe. Daher werde ich sie nicht aufeinander stellen können. Und noch tiefer als die Bodenplatte vom vorhandenen Keller möchte ich auch nicht ausbuddeln.
Die Stellfüsse vom Tank sind auch nicht das Problem. Da ich aber zwei waagerechte Sockel giessen werde werd ich halt die Füsse an abschneiden und den Tank dann ausgerichtet im entsprechenden Winkel.. wieder anbraten.
Soll ein GSX50 werden. Der hat ja 2″ V+R oder?
Hatte überlegt auf 1,5″ zu gehen. Meinst du 2″ sind notwendig?
Was meinst du mit „die Verbindung an der spitzen Seite“ versteh nicht so ganz.
Also ich hatte geplant die Tanks mit dicker Rockwoll 140mm (6,49 pro m²) zu isolieren. Oder lieber 160..180?
Dann entweder eine viereckige Kiste aus OSB Platten bauen und die restliche Luft mit Styropor zu verfüllen oder halt Abstandshalter (blechstreifen) rundrum anschweissen und mit Isolierblech verkleiden. Schaut schöner aus.. mal sehen was es kostet.
@ Jörg
Wie lang hast du die „Einströmrohre – zum beruhigtem Ein-, und Auslauf des Wassers“ gemacht?
Dein Tank ist aber stehend das ändert ja so einiges..
Mit deinem Hydraulikplan kann ich leider nicht viel anfangen, da ich mit meinem GK (nur als reine Notheizung) nicht den Puffer laden will. Meine Gasheizung bleibt mit Boiler so wie sie ist unangetastet nichts verstrickt miteinander. Nur
mit 3wegeventil im Rücklauf, 3wegeventil warmwasser, Rückschlagventilen im Vorlauf getrennt.
Gruss Andreas
Mein Kelleranbau wird 9×4,2m leider geht nicht mehr als 2,05m Deckenhöhe. Daher werde ich sie nicht aufeinander stellen können. Und noch tiefer als die Bodenplatte vom vorhandenen Keller möchte ich auch nicht ausbuddeln.
Hallo Andreas
WARUM nicht tiefer ausbuddeln als der vorhandene Keller????
Ob der Bagger nun 3m ausbuddelt oder 5m ist für den Bagger nicht das Problem – Du brauchst einen Bagger eine Nummer größer…
Die Kosten bleiben fast die selben
ABER
für die Schichtung im Puffer und damit für die erzielbare Energieeffizienz der Anlage ist die HÖHE des Puffers ausschlaggebend.
Es ist kein Zufall dass ich mir meinen 20.000Liter Puffer ins Haus GESTELLT hab und diesen nicht in den Keller gelegt hab…
heute sehe ich an meinen Solarerträgen im Winter deutlich dass das die richtige Entscheidung war
Der Puffer wird in 100Jahren immer noch im HAus sein wenn er technisch sauber gebaut ist
Wenn Du heute wegen der Deckenhöhe Kompromisse eingehst garantiere ich Dir dass Du in zehn Jahren sagst „HÄTT ICH DOCH…“
Wenn Du heute schon die Möglichkeit hast
BITTE bau Dir einen HOHEN Puffer ein
Bernhard
Hallo Bernhard,
das Problem ist das ich Angst habe das mir mein Kelleranbau absäuft. hier bei uns haben alle mit feuchtigkeit im keller zu kämpfen. Wohne in einer Siedlung Bj 76- 80 und alle haben einen Keller und Probleme damit. Beim Brunnenbohren haben alle
massig viel Ton erwischt. Wenn es tagelang regnet steht das wasser auf den Grundstücken.
Ich selbst werde diesen Kelleranbau damit verbinden bzw. bin erst auf die Idee zum Pufferbunker gekommen..
weil ich das ganze haus ausbuddeln will,abdichten, fundament zum verklinkern und neue drainage. eine direkt am haus und eine einen Meter entfernt. Derzeit nur einen Drainageschacht.
ein zweiter ist im Pufferbunker mit eingeplant.
Wenn ich jetzt von den 9×4,2 metern eine Ecke absetze (ca 2,5 x 4m) muss ich an der Stelle mindestens 1,5 meter tiefer als der vorhandene Keller.. um 2 Tanks nebeneinander aufrecht zu stellen. dann kommt dazu dass ich sehr viel gewicht auf diesen 10m² hätte. Hab dabei angst das ich dann auf kurz oder lang wassereinbruch bekomme.
Ausserdem ist es ja noch davon abhängig wie lang mein zweiter Tank wird. der 2700l ist 2,2m.
Gruss
Hallo Andreas, ich habe ein liegende Puffer, 3200 liter (alte öltank 3mm stark, durchgeflext zum reinigen, wieder zusammengeschweisst, anschlüsse 5/4″ angeschweisst, Wasser/Luft Drucktest 8kg/cm²).
Funktionniert problemlos.
PS in deinem Fall würde ich 1 Grosse Puffer nehmen und der kleine verkaufen.
mfg
alfons
Andreas erst noch ein paar Fragen.
-willst du was mit Solar machen?
-bist du sicher das der Speicher 2700l hat, dann sollte er über alles ~248cm lang sein
-legst du Wert auf die Schwerkraftfunktion (Notbeladung bei Stromausfall, Restwärmenutzung-Kessel)
Hallo Andreas,
ich habe die Einströmrohre ca. 70 cm lang gemacht.
Wie hoch wird denn deine Deckenhöhe, kommt ein Flachdach oder Spitzdach auf deinen Anbau, wie weit kannst Du denn bis zur Kellersohle noch nach unten gehen?
Was kommt dann als max. Höhe für den Puffer zusammen?
Zur Not den 4850 ltr. Puffer einkürzen!
Ich hätte meinen aus 29693 Ahlden bekommen, hatte aber Glück, das hier ein Landwirt seinen alten Gastank – Wasserspeicher für seine Tiere auf der Weide – abgegeben hat.
Kommst Du aus Nds – Niedersachsen -?
Gruß Jörg
Moins,
danke für eure Antworten.
Nach dem ganzen gewirr an text meinerseits wollt ich nochmal schreiben.. :
Der Tank den ich bekommen sollte war anfangs ein 4500l Tank.
Nachdem mein Kollege ihn endlich vermessen hat und eine Bild vom Typenschild gemacht hat ist es ein 2700L Tank. Und zwar genau der auf dem Bild. 2,2m lang und 1,1m durchmesser, grob gemessen

Einen zweiten Tank suche ich noch!
Warum sollten zwei Puffer wesentlich schlechter sein als ein grosser? Du bist der erste der das schreibt. Habe schon viele Anlagen hier im Forum gesehen bzw gelesen die zwei Tanks unterschiedlicher grösse haben.
Solar möchte ich auf keinen Fall haben. Schaut hässlich aus will keine leitungen durchs ganze Haus bauen und gefördert wirds ja auch nicht mehr so doll?? Ausserdem hab ich eine perfekte Bauholzquelle. Daher ist es mir egal ob ich im sommer
auch heize.
Ich denke das eine Schwerkraftzirkulation kaum möglich sein wird. Hab mich ehrlich gesagt noch nicht genug damit beschäftigt.
Für Notfälle mit dem Atmos (alle ausser Stromausfall) werde ich meine Buderus GK nutzen.
Und wenn der Strom ausfällt steht noch ein schöner HARK FGT17 im Wohnzimmer. *g*
Die Deckenhöhe wird im allerbesten Fall 2,08meter sein. Gehe von min 2,05 aus. Wird ein Flachdach bzw Betondecke. Direkt darauf meine Terasse.
Keine Angst die Waschbetonplatten wandern in den Container *g*
Wird eh recht bald alles eine Mondlandschaft wenn ich das Haus rundrum ausbuddel.

Ich komme aus 31275 Lehrte knapp 15km östl Hannover.
Und genau deswegen muss ich jetzt zum Fussball.
Einen schönen Tag wünscht
Andreas
EDIT : Sorry für das grosse bild. werd es morgen verkleinern.
erledigt!
Zwei Puffer sind nicht schlechter als ein grosser, nur complexer. Und es nimmt mehr Raum ein und braucht mehr Dämmung.
mfg
alfons
Moins,
danke für eure Antworten.
Nach dem ganzen gewirr an text meinerseits wollt ich nochmal schreiben.. :
Der Tank den ich bekommen sollte war anfangs ein 4500l Tank.
Nachdem mein Kollege ihn endlich vermessen hat und eine Bild vom Typenschild gemacht hat ist es ein 2700L Tank. Und zwar genau der auf dem Bild. 2,2m lang und 1,1m durchmesser, grob gemessen

Einen zweiten Tank suche ich noch!
OK also 2700l, die Länge kam mir nur komisch vor
Warum sollten zwei Puffer wesentlich schlechter sein als ein grosser? Du bist der erste der das schreibt. Habe schon viele Anlagen hier im Forum gesehen bzw gelesen die zwei Tanks unterschiedlicher grösse haben.
Solar möchte ich auf keinen Fall haben. Schaut hässlich aus will keine leitungen durchs ganze Haus bauen und gefördert wirds ja auch nicht mehr so doll?? Ausserdem hab ich eine perfekte Bauholzquelle. Daher ist es mir egal ob ich im sommer
auch heize.
OK ist deine Entscheidung, hatte gefragt weil es für die Hydraulik wichtig ist
Ich denke das eine Schwerkraftzirkulation kaum möglich sein wird. Hab mich ehrlich gesagt noch nicht genug damit beschäftigt.
das wird bei dir gut möglich sein wenn du alles richtig machst, wenn Schwerkraft funktioniert hat das Vorteile
-du brauchst dir keine Sorgen machen wenn du nicht da bist, der Kessel läuft und der Strom ausfällt
-wenn du nur alle paar Tage heizt willst du die ~10kWh die nach Ausbrannt noch im Kessel stecken, im Puffer haben, dazu noch eine Kesselvorwärmung
Für Notfälle mit dem Atmos (alle ausser Stromausfall) werde ich meine Buderus GK nutzen.
gut, einfach vom System abschiebern braucht nicht automatisch gehen
Und wenn der Strom ausfällt steht noch ein schöner HARK FGT17 im Wohnzimmer. *g*
Die Deckenhöhe wird im allerbesten Fall 2,08meter sein. Gehe von min 2,05 aus. Wird ein Flachdach bzw Betondecke. Direkt darauf meine Terasse.
Keine Angst die Waschbetonplatten wandern in den Container *g*
Wird eh recht bald alles eine Mondlandschaft wenn ich das Haus rundrum ausbuddel.

warum kann der ATMOS nicht in den Schuppen hinter deinem Haus dann kannst du deine ebenerdige Terasse behalten, eine Erdleitung ist schnell verlegt wenn die Bagger da sind
Ich komme aus 31275 Lehrte knapp 15km östl Hannover.
Und genau deswegen muss ich jetzt zum Fussball.
Ist ja doch noch ein tolles Spiel geworden, wer hat den Karnickeldraht vor das belgische Tor genagelt?
Einen schönen Tag wünscht
Andreas
EDIT : Sorry für das grosse bild. werd es morgen verkleinern.
erledigt!
@ Volker
Danke für deine Antworten.
Ich habe gestern von Jürgen noch sehr wertvolle Hilfe
für meinen Hydraulikplan bekommen. Denke das ich am Wochenende meinen Entwurf fertig habe. Werde ihn dann in dem
anderen Beitag
Neuvorstellung & Planung Atmos Heizanlage
von mir veröffentlichen damit es übersichtlicher bleibt.
Das Problem ist dass ich gar nicht wüsste wo ich den Schuppen bauen sollte. Ausserdem ist es so geplant das die Terasse genau so wird wie sie vorher war. die decke vom Pufferbunker wird dann vernünftig gepflastert kommt alles 20cm höher damit ich ebenerdig aus dem Haus gehen kann. d.h. wer den Bunker nicht kennt wird ihn nichtmal sehen!
Kellerfenster links zum Holz einlagern. Bleibt ja dann sehr viel Platz in dem Bunker den ich vollständig mit Holz füllen will.
Und wie gesagt das Haus wird sowieso wegen Kellerabdichtung, neue Drainage und Fundament zum Verklinkern ausgegraben. Nur deswegen bin ich auf die Idee gekommen einen Kellerraum anzubauen.
Hat jemand eine bessere Idee?
OT an :
„Tja das Spiel gestern war echt gut. Das beste seit langer Zeit. Hätte mehr draus werden können.
Letzten Sommer hat ganz Fussballdeutschland über Hannover in Europa gelacht. Und jetzt ist es die einzige Truppe die sich noch nicht blamiert hat. Mal sehen was beim Rückspiel geht.“
OT Off
Gruss Andreas
Also ich hätte einen 2700l Tank!!
Baujahr 1982
Steht im Garten und muß schnellstens entfernt werden!!! 🙂
Wer in gebrauchen kann bitte melden!!
Facebook bei Flock Peter
Danke
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