Fragen und AntwortenFragen zum Kessel DC50GSE
juergen antwortete vor 13 Jahren

Hallo
wir haben seit einem Monat den blauen ATMOS DC50GSE inkl. Laddomat21. Ich hätte dazu ein paar Fragen, die mich plagen…
Die Installation ist folgende:
– DC50GSE mit Laddomat21
– 1500 Liter Speicher mit integriertem Boiler
– 2x 800L Speicher
– Alle Speicher in Serie geschaltet
– 8.5m Kaminzug, Doppelwandig isoliert, inne 180mm, aussen 240mm

1) Auf der Bedienseite oben hat es zwei Drehregler. Links für die Kesseltemperatur, rechts für ein Rauchgasthermometer. Das Ding links habe ich soweit begriffen. Dreh ich es zurück, stellt der Venti ab, damit die Temperatur jene erreicht, die nun eingestellt wurde. Das Ding rechts stell ich auf 0 (ganz nach links), damit Pumpe und Venti in Gang kommen. Dreh ich es nach dem Anfeuern und Auflegen von Holz anschliessend zu hoch, stellt mindestens der Venti, ev. auch die Pumpe im Laddomat wieder ab (ich weiss nicht, ob es beide sind). Brennt es dann mal so richtig, kann ich das Ding hochdrehen, weit über die Anzeige Max hinaus. Am Ende des Heizprozess – wir haben zweimal nachgelegt – bleiben Venti und Pumpe solange in Betrieb, bis eine bestimmte Temperatur unterschritten wird. Diese Temp kann ich eben an diesem Regler rechts einstellen (zwischen Max und Min). Im MOment habe ich den Eindruck, dass bei Einstellung Min Wasser aus den Speichern den Ofen heiss hält.
Wohin soll ich mit diesem Regler rechts?

2) Bei Vollbrand haben der Kessel eine Temp von knapp 90 und der Abgang Rauchrohr ca. 190 Grad. Die Speicher werden befüllt, zuerst der 1500L, anschliessend der erste der 800L und schliesslich noch der letzte. Bei diesen eher milden Temperaturen haben wir nach 2 Ladungen gut trockener Tanne 85 Grad oben und 75Grad unten im 1500er, 70 Grad im 2. und ca. 60 grad im 3. Speicher. Wir haben recht viele Verbraucher, 6 Kreise Bodenheizung an einem Mischer und derzeit ca. 12 Radiatoren (am Schluss 22) am Mischer 2.
Der Laddomat zeigt in der Regel immer folgende Temps: oben (Vorlauf) 70, Rücklauf Seite Kessel knapp 65, Rücklauf links davon ca. 60 Grad.

Ist das korrekt so? Ich lese immer, der Rücklauf sollte mind. 65 Grad haben…

3) Seit dem ersten vollen Abbrand verklebt immer wieder die Rauchabzugsklappe. Ist der Ofen abgekühlt, können wir diese nicht mit dem Zuggestänge vorne öffen, wir müssen mit einem Stab im Brennraum die Klappe aufstossen. Teer (Pech) liegt in dem kurzen Rohr, das aus dem Brennraum heraus auf die Klappe hin führt. Nach jedem Abbrand können wir an der gewölbten Decke etwas abstossen (Teer? Asche?). Die Aschenreste im Allgemeinen sind grau bis dunkelgrau. Die Rückwand im Brennraum ist schwarz, hat ebenfalls Ablagerungen, wir können diese aber nicht entfernen. Im unteren Teil des Kessel (Kugelraum?) sieht alles noch aus wie fast neu. Keine Ablagerungen, lediglich Aschenreste, die wir nach jedem Heizen entnehmen. jede Woche reinigen wir die Heizung. Die gedrehten Eisenbleche (Turbo… irgendwas) haben wenn auch wenig ebenfalls leichte, klebende Ablagerungen.

Ist das so alles korrekt? Stimmt hier etwas mit der Sekundärluft nicht?

Ich danke Euch für jede Hilfe!
Gruss aus Frankreich
Urs



23 Antworten
Feueresel antwortete vor 13 Jahren
urs63:
Hallo

Die gedrehten Eisenbleche (Turbo… irgendwas) haben wenn auch wenig ebenfalls leichte, klebende Ablagerungen.

Ist das so alles korrekt? Stimmt hier etwas mit der Sekundärluft nicht?

Ich danke Euch für jede Hilfe!
Gruss aus Frankreich
Urs

Das Wichtigste zu erst,
klebrige Ablagerungen hinten am Wärmetauscher inkl. besonders an den Wirbulatoren
dürfen nicht sein

Ist eine sichere Anzeige für zeitweiligen Kogelbetrieb

1) ein häufig gemachter Anfängerfehler, zu viel Sekundärluft beim 50er
Dadurch abreisen der Flamme und unverbranntes Kondensat schlägt sich am Wärmetauscher nieder
2) …
3) …
4) Kesselthermostat zu tief und Rauchgasthermostat I zu hoch eingestellt
5) beim ersten Husten schaltet der Kessellüfter ab und Rauchgasthermostat I anschließend, früher oder später geht der Kessel in den Kogelbetrieb da Rauchgas I zu hoch eingestellt wurde,
schaltet der Kesselthermostat zwar wieder ein, aber der schon abgeschaltete
6) Rauchgas I (in Reihe geschaltet) leitet den Stromkreis zum Lüfter jetzt/so nicht weiter;
auch die Kesselkreispumpe steht still.
7) …
8) …
9) …
10) am besten mal esellese alles … u. andere Heizer …

Gruß
Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
urs63 antwortete vor 13 Jahren

Lieber Bernhard

vielen Dank vorerst. Ich verstehe leider nicht ganz alles… Ich habe gestern rund 3 Stunden im Forum gelesen und viel dazugelernt. dass die Klappe hin und wieder verklebt, scheint ja kein Einzelfall zu.

– Was ist ein Kogelbetrieb?
– Weniger Sekundärluft = Schraube reindrehen? Steht derzeit drei Umdrehung raus, gerechnet vom Anschlag, wenn ich die Schraube ganz reindrehe
– Kesselthermostat steht auf Max, Rauchgas bei Betrieb ebenfalls auf Max. Lüfter läuft immer durch, stellt erst nach Abbrand und Unterschreiten der eingestellten Temp bei Rauchgasdreher ab.
– Was heisst „beim ersten Husten“? Der Kessel arbeitet ruhig vor sich hin, hin und wieder etwas unruhig, wenn das Holz nicht gut geschichtet ist.

Gruss aus den verschneiten Vogesen
Urs

Postmann antwortete vor 13 Jahren

Hallo
Habe selber einen 50 S Atmos.
Einfaches Einstellen.
Anheizen: Den linken Drehknopf auf Maxi immer stehen lassen.,ganz auf.(Sonst Teillastbetrieb)
der rechte Drehknopf beim— Anheizen— ganz nach links stellen ,so läuft der Lüfter und sorgt für- schnelles -Aufheizen,bei 180-200° Im Ofenrohr den Drehknopf auf 11 Uhr stellen(markieren mit Strich am Kessel) und und so lassen,nicht höher stellen sonst geht der Ofen auf Kokeln-oder Kökeln (Stillstand des Lüfters.Bei dieser Temperatur stellen ich den ofen ab ,so das die kette lose ist.die Sekundaer luft ganz wenig ziehen 2-3mm.Beim öffnen der oberen Tür schauen ,wie die Farbe ist –Dunkel— der Schamott
–mehr Luft-hell zuviel Luft.Es kommt immer auf das Holz an.Es dauert einige Zeit bis man alles im Griff hat.Zum Schluss noch meine Erfahrung .Wenn man am Abend genug Wärme (erreicht) hat .Drehe ich den rechten Knopf über die 11Uhr stellung .,denn so habe ich am Morgen noch reichlich Holzkohle im Brennraum und der Heizvorgang geht wesenlich schneller voran.,zZ wird ja 24Stunden geheizt .

Feueresel antwortete vor 13 Jahren
urs63:
Lieber Bernhard

vielen Dank vorerst. Ich verstehe leider nicht ganz alles… Ich habe gestern rund 3 Stunden im Forum gelesen und viel dazugelernt. dass die Klappe hin und wieder verklebt, scheint ja kein Einzelfall zu.

…, genau
habe die Anheizklappe früher, mit einem Schlag, mittels Kunststoffhammer,
direkt hinten seitwärts gegen den Hauptklappenhebel gelöst Heute ist die Klappe verriegelt und hat sich selbst abgedichtet

urs63:

– Was ist ein Kogelbetrieb?

…, wenn die Brennstoff/Brennraumtemperaturen nicht mehr ausreichen, den Brennstoff unter Sauerstoffzufuhr sauber zu verbrennen

urs63:

– Weniger Sekundärluft = Schraube reindrehen? Steht derzeit drei Umdrehung raus, gerechnet vom Anschlag, wenn ich die Schraube ganz reindrehe

…, genau so ist es, hatte diese Grundeinstellung früher auch mal so, und dann kam ich nach und nach je nach Stand der Brennraumoptimierung oben/unten mit immer weniger Sekundärluft aus Heute ist die Drosselscheibe ganz zugedreht plus Zusatzblende vor den Zwangsöffnungen,
bis auf einen 1mm breiten Spalt oberhalb der Zentraleinstellschraube fest.
Übrigens, habe ich jetzt den Primärluftschieber generell auch
bis auf Anschlag geschlossen und festgestellt

urs63:

– Kesselthermostat steht auf Max, Rauchgas bei Betrieb ebenfalls auf Max. Lüfter läuft immer durch, stellt erst nach Abbrand und Unterschreiten der eingestellten Temp bei Rauchgasdreher ab.

– Kesselthermostat steht nicht auf Max, Rauchgas I bei Betrieb ebenfalls nicht Max. Lüfter läuft nicht immer durch, stellt erst nach Abbrand und Unterschreiten der eingestellten Temperatur bei Rauchgasdreher I ab.
Sollte jetzt nach reichlich Holzkohle/Glut/Brennstoff im oberen Brennraum sein,
steigt jetzt die Kesselwassertemperatur an, bist die Kesselwasservorlauftemperatur den eingestellten Wert, an der einstellbaren „Kesselwassertemperaturabfangschaltung“ erreicht und jetzt die stehende Ladomat Kesselwasserkreispumpe wieder einschaltet. Darauf hin fällt allmählich die Kesselwassertemperatur, bist die Abfangschaltung wieder abschaltet;
wird in der Zwischenzeit der eingestellte Wert am Kesselwasserthermostat unterschritten,
schaltet sich selbstverständlich der Abgaslüfter zusätzlich ein.
Sollte jetzt noch potenter Brennstoff zur Gaserzeugung zur Verfügung stehen, steigt die Abgastemperatur schnell an und schaltet den Rauchgasthermostaten wieder auf Normalbetrieb
Befindet sich nur noch reine Holzkohle im oberen Brennraum wird der Lüfter wieder über Abgas I abgeschaltet. Möchte ich in diesem Stadium Holz nachlegen drücke ich den von mir nachträglich eingebauten Motorwiederanlaufschutzschalter, jetzt springt der Lüfter an und das schon bereitliegende Brennholz kann problemlos, rauchfrei, eingeschichtet werden.
Wenn anschließend die eingestellte Temperatur am Rauchgasdreher I überschritten wird springt
die zuvor gedrückte Automatikstarttaste wieder in ihre Ausgangslage zurück
Der Kessel läuft jetzt unter den zuvor mal ermittelten Einstellwerten.

urs63:

– Was heisst „beim ersten Husten“? Der Kessel arbeitet ruhig vor sich hin, hin und wieder etwas unruhig, wenn das Holz nicht gut geschichtet ist.

…, nun Hohlbrand, feuchtes Holz, schlechte Kesselgrundeinstellung,
dazu gehört auch den Kessel entsprechen Hydraulisch anzugleichen,
bei meiner Hydraulik läuft die Ladomat/Kesselkreispumpe generell auf Stufe I,
und der Ladomat/Zulauf ist nochmals gedrosselt, (Durchfluss mittels WMZ angepasst)
Dadurch ergibt sich ein bestimmte „Kesselwassertemperatureffekt“ den ich zusätzlich zur automatischen Kesselführung nutzen kann

urs63:

Gruss aus den verschneiten Vogesen
Urs

Gruß
Bernhard, der mit dem Esel …

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
urs63 antwortete vor 13 Jahren

Hallo Bernhard

Du hast das Wissen, das ich niemals haben werde. Ich kann Dir in einigen Punkten folgen, in anderen sprichst Du für mich eine fremde Sprache.
Aber das macht nichts – ich danke Dir dennoch!

Gruss Urs, der aus den Vogesen…

urs63 antwortete vor 13 Jahren

Hallo Postmann

welche Kette meinst Du? Du hast vielleicht ein älteres Modell? Ich stell die Sekundärluft durch drehen und nicht ziehen ein.
Übrigens – ich bin auch bei 11 Uhr angelangt. Aber ob das für mich der ideale Wert ist weiss ich nicht. Ich stell derzeit fest, dass die beiden 800L Speicher noch weiter geheizt werden, solange der Laddomat noch läuft/durchlässt. Mir ist aber nicht klar, ob Lüfter und Umwälzpumpe ein Paar sind, sprich, ob da nur gepumpt wird wenn auch der Lüfter läuft. Wenn dem so ist, müsste ich eigentlich alles ausschalten, wenn der Laddomat schliesst. Braucht ja dann nur noch Strom. Ich meine, das ist bei mir so um die Stellung 11 Uhr.

Vielen Dank
GRuss Urs

Feueresel antwortete vor 13 Jahren
urs63:
Hallo Bernhard

Du hast das Wissen, das ich niemals haben werde. Ich kann Dir in einigen Punkten folgen, in anderen sprichst Du für mich eine fremde Sprache.
Aber das macht nichts – ich danke Dir dennoch!

Gruss Urs, der aus den Vogesen…

Urs,
wir Beide wissen doch, es gibt keine dummen Fragen eher dann schon dumme Antworten

wenn Du etwas nicht gleich verstehst, immer wieder fragen, fragen weiter fragen;

genau so hab ich es auch mit/bei meinem Esel/Kessel gemacht

und jetzt frisst Er mir aus der Hand und ist dabei sehr genügsam,
genau so, wie ein richtiges Grautier auch

Gruß
Bernhard und xx xx,

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Feueresel antwortete vor 13 Jahren

…, als mein Esel mal Probleme mit der Verdauung hatte
und der Teer Im an der oberen Brennraumtür raus lief,
fragte ich, was passiert wenn ich Deine obere Brennraumtemperatur erhöhe ?

Der Esel sagte: Probier es aus
Jetzt erzeugt er Gas im Überfluss für die QSDüse und
die Kohle bleibt erst mal im oberen Brennraum▬ optimiert.

Gruß
Bernhard & xx xx …

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Martin_D antwortete vor 13 Jahren

Hallo Urs,

mir ist folgendes aufgefallen:
– Du beschreibst die beiden Thermostate nicht richtig:
1. Das Thermostat links regelt die Kesselwassertemperatur nicht. Es begrenzt sie nur. Das heißt, je weiter du den Drehknopf im Uhrzeigersinn drehst desto höher ist die Kesseltemperatur wenn der Ventilator abschaltet. Es soll den Kessel vor zu hohen Temperaturen schützen. Die Regelung der Kesselwassertemperatur funktioniert über die Regelung der Rücklauftemp. sprich Laddomat.
Fazit: wenn du die Kesselwassertemperatur zu hoch einstellst wird die Thermische Ablaufsicherung oft anspringen (noch etwas, was deinen Kessel schützen soll)
wenn du die Kesseltemp zu niedrig einstellst wird oft der Lüfter ausgehen und der Ofen wird möglicherweise nicht richtig brennen ( so etwas kann die Ursache für Teer im Wärmetauscher sein)

2. Das Thermostat rechts soll einfach nur den Lüfter und die Pumpe abstellen wenn kein Holz mehr zum Verbrennen da ist. Dazu stellst du nach dem Anfeuern eine Abgastemp ein, die dir gut passt (mein Drehknopf zeigt auf das M von Max) ich warte dazu bis das Rauchgas 160 Grad erreicht hat. Wenn du das Thermostat nach dem Anfeuern nicht auf Max drehst, dann laufen Pumpe und Lüfter nach dem Abbrand einfach weiter und verbrauchen Strom. Sonst passiert nichts.

Das Problem, dass du wirklich hast sind die klebrigen Ablagerungen hinten in den Rohren im Wärmetauscher. Das ist ein Zeichen dafür, dass Rauch am Wärmetauscher kondensiert. So etwas darf nicht sein.
Meist ist es zu geringe Rauchgastemperatur (kannst du am Rauchgasthermometer ablesen, sollte aber mit 190 Grad in Ordnung sein).
Ich könnte mir noch vorstellen( da begebe ich mich aber auf´s Glatteis):eine zu hohe Sättigung vom Rauchgas durch unvollständige Verbrennung. Wie sieht den dein Rauch aus? Gelb und schwer oder eine leichte weiße Fahne?
Vielleicht weiß einer der anderen ob das eine Ursache sein kann?

Viel Erfolg

Martin

Feueresel antwortete vor 13 Jahren
Martin_D:
Hallo Urs,

mir ist folgendes aufgefallen:
– Du beschreibst die beiden Thermostate nicht richtig:
1. Das Thermostat links regelt die Kesselwassertemperatur nicht. Es begrenzt sie nur. Das heißt, je weiter du den Drehknopf im Uhrzeigersinn drehst desto höher ist die Kesseltemperatur wenn der Ventilator abschaltet. Es soll den Kessel vor zu hohen Temperaturen schützen. Die Regelung der Kesselwassertemperatur funktioniert über die Regelung der Rücklauftemp. sprich Laddomat.

Das Problem, dass du wirklich hast sind die klebrigen Ablagerungen hinten in den Rohren im Wärmetauscher. Das ist ein Zeichen dafür, dass Rauch am Wärmetauscher kondensiert. So etwas darf nicht sein.
Ich könnte mir noch vorstellen( da begebe ich mich aber auf´s Glatteis):eine zu hohe Sättigung vom Rauchgas durch unvollständige Verbrennung. Wie sieht den dein Rauch aus? Gelb und schwer oder eine leichte weiße Fahne?
Vielleicht weiß einer der anderen ob das eine Ursache sein kann?

Viel Erfolg

Martin

Also dass ist schon mal nur die halbe Wahrheit und halb Wahrheiten vernebeln …

Also der Kesselwasserthermostat begrenzt die Kesselwassertemperatur nach oben = richtig.
Und er begrenzt auch die Kesselwassertemperatur nach unten, in dem Er den Ventilator nach unterschreiten des eingestellten Wertes wieder anspringen lässt
Somit regelt der Kesselwasserthermostat die Kesselwassertemperatur, so man ihn den lässt‼

Der Ladomat dient in erster Linie zur Rücklaufanhebung, und gibt dann erst den Kesselkreis gegen
den Heizkreis/Pufferkreis frei

…, sagt mein Esel,

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
urs63 antwortete vor 13 Jahren

Guten Abend miteinander

Ich danke Euch allen! Ich schätze die spontane Anteilnahme.

Gestern und vorgestern hat meine Freundin geheizt. Sie meint, es hätte gestern wie heute etwas Rauch im Heizraum gehabt, Rauch den man nicht sieht aber riecht.

Martin, so habe ich das eigentlich auch verstanden. Bei mir ist der Kessel so eingestellt, dass er bei Vollbrand knapp 90 Grad auf dem Thermometer anzeigt. Thermische Ablaufsicherung, Notkühlung und diese Honeywellklappe schliessen/öffnen bei 95 Grad, das haben wir eingestellt und getestet, indem wir einfach den Vorlauf sperrten (mein Problem übrigens: ohne Strom habe ich auch kein Wasser für die Notkühlung, da wir unser eigenes Wasser hochpumpen…) Und das mit dem Rauchgas mache ich auch so wie Du.

heute morgen habe ich nun Folgendes machen:
1) Ich löste und putzte die AHK und das durch sie zu schliessende Rohrstück sauber, damit das wieder gut verschliesst.
2) Am unteren Innenbereich des Rohrstück brachte ich etwas Kesselkit an, und zwar so, dass diese Innenfläche zur AHK hin leicht ansteigt. Ich hoffe, dass so Teer eher in den Brennraum denn auf die andere Seite fliesst.
3) Die AHK versehe ich mit einer Feder, ähnlich wie es jemand (Manfred?) hier im Forum mal beschrieb. Dadurch wird diese stärker an das Rohr gedrückt.
4) Die Sekundärluft drehe ich mal auf 2mm zurück.

Resultat:
Mit der verminderten Sekundärluft brannte der Ofen schlecht an. Erst nach der doppelten Zeit hatte ich Vollbrand. Der Ofen war insgesamt ruhiger, das Rauchgasthermometer zeigte rund 170-180 Grad. Nach zwei Abbränden habe ich nun vor zwei Stunden mal nachgeprüft. Ich habe wiederum Teer im Rohr, vielleicht etwas weniger. Die AHK klebbte leicht mit nur wenig Teer.
Ich habe heute auch mal ohne das Öffnen der AHK geheizt. Das geht eigentlich recht gut, solange der Venti läuft. Ich werde nun mal mit der Primärluft etwas spielen…

Wünsch Euch ein schönes Wochenende!
Gruss Urs

PS: Bernhard, nun versteh ich Deinen Esel…

Feueresel antwortete vor 13 Jahren
urs63:
Guten Abend miteinander

Ich danke Euch allen! Ich schätze die spontane Anteilnahme.

4) Die Sekundärluft drehe ich mal auf 2mm zurück.

Resultat:
Mit der verminderten Sekundärluft brannte der Ofen schlecht an. Erst nach der doppelten Zeit hatte ich Vollbrand. Der Ofen war insgesamt ruhiger, das Rauchgasthermometer zeigte rund 170-180 Grad. Nach zwei Abbränden habe ich nun vor zwei Stunden mal nachgeprüft. Ich habe wiederum Teer im Rohr, vielleicht etwas weniger. Die AHK klebbte leicht mit nur wenig Teer.
Ich habe heute auch mal ohne das Öffnen der AHK geheizt. Das geht eigentlich recht gut, solange der Venti läuft. Ich werde nun mal mit der Primärluft etwas spielen…

Wünsch Euch ein schönes Wochenende!
Gruss Urs

PS: Bernhard, nun versteh ich Deinen Esel…

.. hm, also von der Logik her wird die Kesselleistung über die Primärluft geregelt.
Die Sekundärluft ist eher für die Abgaswerte zuständig.

Ein guter Indikator ist der Rauchgasthermometer im Ofenrohr,
wenn man Den rauszieht, sollte die Einschubhülse noch metallisch blank sein/bleiben
Übrigens, ist die Einschubhülse immer etwas kälter als der Abgasstrom
Denn das Thermometergehäuse außen, wirkt wie ein Kühlelement zur Einschubhülse
Und wenn sich was absetzt, dann zuerst an der kühlen Stelle

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Martin_D antwortete vor 13 Jahren

Hallo Urs,

das wichtigste zuerst: über Zusammenhang TAS und Stromausfall und Wasserzufuhr solltest du dir ernsthaft Gedanken machen.

Dann ist mir, wie auch dem Bernhard, aufgefallen, dass es seltsam ist, wenn du Sek zudrehst und dann länger brauchst beim Anheizen. Es gab auch hier im Forum schon mal Mißverständnisse, was jetzt die Primärluftstange ist und was die Sekundäre.

Was den Teer im Wärmetauscher angeht, kannst du da mal ein Foto einstellen?

Gruß Martin

urs63 antwortete vor 13 Jahren

Guten Abend allerseits

schreibe erst jetzt, weil ich noch ein wenig probieren wollte…

Habe nun heute morgen die Sekundärluft (bei DC50 GSE vorne mittels Distanzschraube zu regeln) fast ganz zugedreht. Ich korrigiere mein erstes Resultat, Ofen brennt eigentlich mit diesem dritten Versuch bei weniger Sek Luft doch gut an. Ich habe nach wie vor weniger Teer, die Klappe klebt aber trotz realisiertem Gefälle an Innenrohr mittels Kesselkit immer noch leicht an. Teer im Brennraum auch weniger geworden.

Mein Problem bleibt – gleichwohl ob Sek Luft mehr oder weniger – dass die AHK nach Öffnen durch irgendein stossendes Hilfsmittel (da ja verklebt) nicht mehr 100%ig schliesst. Bei Abbrand kann es dann vorkommen, dass der Teer über das Rohr in den hinteren Raum (Wärmetauscher?) läuft und dort in einem der Kanäle für diese Turb…Dinger verschwindet. Das ist dann mühsam zu reinigen.

Im Moment reinige ich Rohr und AHK täglich, damit das Ganze ordentlich schliesst. Ein vollständiges Verschliessen will ich vorderhand nicht vornehmen, auch wegen meiner Situation im Falle des fehlendes Stromes.

Martin, was ist ein TAS? Wir machen uns ernsthaft Gedanken, Du kannst auch sagen Sorgen. Derzeit haben wir 200L Wasser rumstehen, das wir in einen 20l Kübel oberhalb des Einlaufs der Notkühlung schütten können.. Zudem werden nun Heizung inkl. Laddomat sowie die beiden Mischer mit ihren Umwälzpumpen so geschaltet, dass ein zweiter Stromkreis zur Verfügung steht. Dieser liefert Strom mittels eines einfachen Notstromaggregats. Das allein bringt etwas Ruhe. Du hast schon recht – wir verlassen das Bauernhaus nicht, wenn wir heizen und die Situation draussen ist sehr stürmisch oder nasser Schnee bedroht die Stromfreilandleitungen.

Fotos mache ich beim nächsten Reinigen. Aber hier mal ein Foto von der Ferme selbst, aufgenommen anfangs Dez mit dem vielen Schnee…

http://www.les-hauts-champs.ch/bild.jpg

Schlaft gut
Gruss Urs

Pit antwortete vor 13 Jahren

Hallo Urs,
falls der Teer durch die Klappe nach hinten in den oberen Bereich des Wärmetauschers dringt, gibt es folgende Tipps die ich auch meist hier im Forum gelernt habe.

Trockenes auf Zimmertemperatur vorgewärmtes Holz verwenden.

AHK (Anheizklappe) nur so kurz wie möglich öffnen.

AHK zum Nachlegen wenn irgend möglich nur öffnen nachdem die Hauptverbrennung vorüber ist (Glutphase)

AHK Schmieren mit Kupferpaste besonders die schräge Ebene am 50 GSE welche die Zuhaltung fördern soll.

AHK mit Federzug modifizieren. Das bringt bessere Abdichtung und weniger Teerdurchgang. Holzkeil zwischen Kessel und Zugstange hält die AHK auf.

AHK entnieten und mit einer M8 er Schraube verbolzen. Somit ist die AHK (zum Reinigen außerhalb des Kessels) mit der Spachtel leicht zu entnehmen. Merke dir aber unbedingt wie sie Eingebaut war.
Am besten mit Flex ein kleines v für vorne o.ä. einritzen aber nicht auf die Dichtfläche.
Bei um 180° verdrehten Einbau blokiert die AHK.

Ca. 30 cm langes L Eisen 10 x 10 mm oder 15 x 15 mm unter die AHK legen dabei die Turbulatoren so Drehen das Druck aufgebaut wird. Teer sammelt sich im L Eisen und kann nach der Entnahme ausgekratzt werden. Die Turbulatoren werden nicht so sehr verklebt.

Viel Erfolg

Gruß
Pit

urs63 antwortete vor 13 Jahren

Hallo Pit, hallo zusammen

danke für Deinen Input. In etwa habe ich derweil die gleichen Gedanken, was die AHK betrifft. Ich dachte bereits an ein angewinkeltes Eisen unterhalb der AHK im Wäremtauscher, das ev. austretendes Teer aufnimmt; so bliebe alles Darunterliegende veschont. Ich habe die AHK auch ausgebaut, um das Rohr innenseitig mit Kesselkit auszubessern. Der Kit liegt wie ein zweites Rohr im bestehenden, wird aber zur AHK hin dicker, will heissen steigt an und soll damit den mögichen Teerfluss nach vorne in die Brennkammer zurückleiten.

Das mit der Feder mache ich bereits. Die Kupferpaste muss ich mir noch besorgen.

Im Moment ist das Ganze aber nicht befriedigend. Ich öffne täglich die Abdeckung hinten, schabe die AHK mit einem ausgedienten Stechbeutel plan, reinige das Rohr so gut das in der Enge dort geht und kontrolliere den „Überlauf“ aus Rohr in die Brennkammer. Das ist nicht viel aber doch immer wieder ein wenig.

Ich habe zwei Tage lang versucht, mit fast keiner Sekundärluft zu feuern. Dabei stellte ich am Tag 1 und 2 diesen Geruch fest, den man auch ganz zu Beginn nach Inbetriebnahme eines Ofens kennt (einbrennen von Lacken?). Er war sogar stärker als zu Beginn. Am Tag 2 hatte ich zudem nach gut 1.5 Stunden die ganze Heizung voller Rauch. Wieso bleibt mir ein Rätsel.

Ich habe mich dann nochmals der Anleitung gewidmet. Ich bin der Meinung, umsonst steht da auch nicht 10-15mm für die Einstellung der Sekundärluft. Also habe ich das Ganze mal auf 5 Umdrehungen gebracht, entspricht 5×1.75mm. Resultat: Mehr Kohlenreste und mehr Teer, kein Rauch mehr, kaum mehr von diesem Duft. Vielleicht liegt der ideale Wert tiefer aber denn doch nicht so tief wie zuvor versucht (1mm).

Fotos stelle ich bereit, wenn ich morgen reinige.

Grüsse Euch alle
Urs

Feueresel antwortete vor 13 Jahren
urs63:
Hallo Pit, hallo zusammen

Ich habe zwei Tage lang versucht, mit fast keiner Sekundärluft zu feuern. Dabei stellte ich am Tag 1 und 2 diesen Geruch fest, den man auch ganz zu Beginn nach Inbetriebnahme eines Ofens kennt (einbrennen von Lacken?). Er war sogar stärker als zu Beginn. Am Tag 2 hatte ich zudem nach gut 1.5 Stunden die ganze Heizung voller Rauch. Wieso bleibt mir ein Rätsel.

Ich habe mich dann nochmals der Anleitung gewidmet. Ich bin der Meinung, umsonst steht da auch nicht 10-15mm für die Einstellung der Sekundärluft. Also habe ich das Ganze mal auf 5 Umdrehungen gebracht, entspricht 5×1.75mm. Resultat: Mehr Kohlenreste und mehr Teer, kein Rauch mehr, kaum mehr von diesem Duft. Vielleicht liegt der ideale Wert tiefer aber denn doch nicht so tief wie zuvor versucht (1mm).

Fotos stelle ich bereit, wenn ich morgen reinige.

Grüsse Euch alle
Urs

…, Du schreibst es hat nach eingebrannten Lack gestunken inkl. Rauch …

Wie hoch war zu diesem Zeitpunkt die Abgastemperatur ?

Wenn man die Sekundärluft drosselt, kann die untere Brennraumtemperatur
gewaltig ansteigen
Somit werden auch die Bleche hinten unter dem Wärmetauscher so heiß,
dass Dort die Lackierung eingebrannt wird
Also wenn man die Sekundärluft drosselt, sollte man auch die Primärluft entsprechend drosseln.
Hast Du den Primärluftbelimo, über Rauchgas II einzustellen, schon mal beobachtet,
ab wann der schließt ?

Gruß
Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
urs63 antwortete vor 13 Jahren

Guten Abend allesamt

wie bringe ich Bilder direkt in meine Nachricht rein?

Danke Gruss Urs

Feueresel antwortete vor 13 Jahren

…, über den Reiter hier links, Bilderupload / Link, dort wird dann alles weitere erklärt.

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
sebest antwortete vor 13 Jahren

versteh gar nich wie teer in die rauchgaskanäle gelangen kann.

Feueresel antwortete vor 13 Jahren
sebest:
versteh gar nich wie teer in die rauchgaskanäle gelangen kann.

…, je geringer die obere Feuerraumtemperatur ist, desto mehr Rauchgaswasserkonzentrat
kann an den relativ kühlen wasserführenden Metallflächen kondensieren.
Und wenn jetzt die Abgasklappe nicht 100% dicht schließt, läuft auch dort die Suppe hinten bis in die Wärmetauscherrohre rein.
Früher zwischendurch hatte mein Feueresel auch mal diese Kinderkrankheit, da ist es ihm sogar aus der oberen Feuerraumtür unten raus gelaufen und die Dichtung, an der Feuerraumtür, ist am Türrahmen hängen geblieben.
Wer sich die Mühe macht kann das alles in den Tiefen des Forums nachlesen

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
urs63 antwortete vor 13 Jahren

Guten Sonntag morgen allerseits

ich konnte nicht früher schreiben. Wir – mein Auto und ich – haben vorletzte Woche morgens um 5 ein teures Treffen mit einem Kirschbaum… Totalschaden, Nackenschmerzen, usw.

So nun hab auch ich’s begriffen mit den Bildern:


Hier sieht man den Brennraum nach 1 1/2 Monaten Gebrauch. Die „Blasen“ links und rechts werden immer wieder entfernt.


Blick in den Wärmetauscher Bereich. Hier tritt Teer über, je nach dem wie gut die AHK schliesst.


Nochmals ein Foto davon. Täglich öffne ich den Deckel oben am Wärmetauscher – hin und wieder klebt die Dichtung der Platte am Wärmetauscher – reinige die AHK mit einem alten Meissel und einer Drahtbürste, feile kurz den (Andruck-) Rand des Rohres gen Brennkammer und entferne auch hier den Teer mit Drahtbürste.


Interessantes Foto der Wirbulatoren: unten meistens weiss, alle mit wenig Russ ausser das Stück unterhalt der AHK. Das Stück ganz rechts führt so etwas wie zwei Bahnen: die eine Bahn ist gleich wie die anderen, die zweite Bahn ist tiefschwarz und glänzt. Wenn ich mich nicht irre, ist es ebenfalls jener Wirbulator, der unterhalb der AHK ist.


Das ist der Ascheteil, den wir in der Regel nach zwei Abbränden haben.

In der Zwischenzeit habe ich damit begonnen, ohne das Öffnen der AHK zu heizen. Diese wird nun auch mit einer Feder fester angedrückt. Das passt mir zwar nicht – die AHK hat ja auch ihre Daseinsberechtigung – aber ich habe so weniger Reinigungsaufwand. Seit zwei Tagen – bei diesen tiefen Temperaturen – stelle ich fest, dass der Schornstein zwischendurch auf 230 Grad geht (ansonsten immer so um 190). Ich habe auch schon vergessen, die Wirbulatoren wieder einzubauen. EFfekt: die Heizung „rumpelt“ nicht, ist schön leise und vielleicht ein klitzeklein weniger Heizleistung.

Ich grüsse Euch aus den verschneiten Vogesen.
Gruss Urs

juergen antwortete vor 13 Jahren

Hallo urs63,

zum reinigen der AHK nehme ich die Kante einer Feile und schabe an der Kessel Öffnung entlang und auch an der Klappe. Dadurch wird sie sauberer vom Ruß befreit.