Meine Frage lautet: Ich habe ein Haus(Altbau 1900,Doppelglasfenster,Dach isoliert+ Neubau 1975, zusammenhängend)das mit Öl-Zh von Bj.1998 geheizt wurde, mit Warmwasserspeicherung von 150 Liter Inhalt. Leider verbrauchte ich zw. 2000 bis 2800 L. Heizöl pro Jahr, obwohl ich bereits im April bis Nov. die Anlage komplett aus hatte.
Meine Heizventile waren auf Stellung 2 eingestellt, ergo max. 5-7 Grad kalt, da ich im Winter dort nicht lebe, nur eben zwecks Schutz vorm einfrieren der Leitungen.
Nun habe ich die verbrauchsstarke, veraltete Anlage rausgeworfen, weil mein Heizungsbauer meinte, die 150 Liter Wasser würden stets auf 50 grad aufgeheizt, egal ob ich warmwasser abzapfe oder nicht, deswegen springt der Heizkessel dauernd an u. heizt das Wasser auf 50 Grad auf. Daher der erhöhte verbrauch.
Nun will ich eine Gaskombitherme von Wolf einbauen mit 18kw um eine Temperatur von mind. 21 Grad zu erreichen, das wäre dann i.O., da ich in Küche und Wohnzimmer noch zusätzlich mit Holzöfen zuheizen kann, sollte ich es irgendwo wärmer haben wollen.
Reichen die 18kw, oder müssen es 21kw oder mehr sein?
Eine Freundin hat ein ähnlich alten Bunker von 1920 mit 140qm mit einer Junkers Ceramat Gasbrennwerttherme 21kw ausgerüstet (Kosten € 1600,- für Therme) und die bekommt es ordentlich warm damit! Das sollte es doch auch bei mir klappen, oder?
Gruss ottiman
Ich würde da nicht geizen mit der Leistung, denn sonst duscht du Kalt!
Bei einer Kombitherme entscheidet die Warmwasserschüttleistung die KW Größe.
Ich würde da eher 25KW nehmen.
Besser wäre ein kleiner Warmwasserspeicher den man per Thermosyphon anschließt ohne Zirkulation. Dieser hat kaum Verluste.
18KW reichen aber locker. Bis Baujahr 1970 rechnet man mit 100Watt Heizleistung je Quadratmeter wenn die Gebäudehülle noch original ist. Durch deine Dachdämmung ist es eher weniger.
Danke der Antwort! Einen Warmwasserpufferspeicher möchte ich eigentlich nicht, da ich dort nie mich aufhalte, möchte ich während meiner Abwesenheit nicht unnötigerweise einen Warmwasservorrat auf Temperatur halten, weil nicht gebraucht wird. Ich bewohne das Haus eigentlich nicht, sondern fahre nur 1x die Woche dorthin und lüfte, schaue nach dem Rechten, so dass im Winter auch die Heizkörper nur aus Stellung 1-2 sein müßen, um ca. 5-8 Grad Temperatur zu halten, so das eben keine Leitungen einfriseren! Ab März/ April schalte ich komplett die Anlage aus. Ohne Pufferspeicher braucht keine 55 Grad erzeugt werden, da keine Samonellengefahr besteht, anders, hätte ich einen Warmwasserspeicher, dann hätte ich das vorige, alte Problem wieder, den Wasservorrat auf 55 Grad aufheizen zu müssen, egal ob Haus unbewohnt, oder nicht? Ich will einfach die kostengünstigste Lösung, nur Gasverbrauch, wenn ich tatsächlich Warmwasser benötige, läuft in der Leitung hat mal paar Sekunden kaltes
Wasser, bis warmes kommt, macht doch nix!
Eigentlich sollten bei einer 18kw-Kombitherme doch Warmwasser fließen, sonst würde das Teil ja nicht funktionieren, dann kann ich ja umtauschen, wenn nicht funktioniert?
Gruss ottiman
Du willst doch nicht die Therme in Betrieb lassen und dann mit dem Heizkörperthermostat auf Frostschutztemperatur abregeln lassen?
Das ganze solltest Du mit einer brauchbaren Regelung, die über Außentemperatur gefahren wird, machen lassen. Während Du abwesend bist, wird die Regelung sozusagen permanent auf Absenkbetrieb eingestellt (am besten komplett mit Abschaltung, mit entsprechender Frostschutzschaltung, das heißt ab z.B. 2 Grad Außentemperatur ist die Therme nicht mehr abgeschaltet, sondern läuft auf Absenkbetrieb). Ergänzend könntest Du dann noch in einem Referenzraum einen Raumfühler installieren, der auch die Temperatur im Gebäude überwacht und vielleicht bei 10 Grad oder auch 7 Grad Innentemperatur einschaltet. Und die Thermostatventile sollten nicht auf 2 stehen, sondern so, wie die normale Raumtemperatur ist.
Dann sparst Du wirklich, denn die Therme läuft dann tatsächlich nur, wenn es wirklich nötig ist, sonst verbrauchst Du dann gar kein Gas.
Thomas
Nein! Im Winter will ich so ab Nov. die Therme erst einschalten und im März/ April, wenn kein Frost mehr ist, einfach ganz abschalten. Im Winter einfach nur die kleinste Stufe an Therme z.B. Stellung 1 oder 2 am Gerät einschalten und an den Heizkörpern die Stellung 2. Dann friert nix ein und es sind viell. trotzdem noch 5-7 Grad Raumtemperatur vorhanden, das finde ich dann schon raus, ob an Therme hochstellen auf 3 und Heizkörper auf 1? oder umgekehrt?
Gruss ottiman
Diese Betriebsweise ist schlecht, da diese etwa so funktioniert :
Auto VOLLGAS und Geschwindigkeit mit der Bremse regeln.
Das macht eine Außentemperaturfühler geregelte Heizung viel besser.
Die Schaltet bei +3° AT AUS und unterhalb wieder ein. Zudem läuft dann die Therme mit sehr geringen Vorlauftemperaturen, erhöht diese aber Bedarfsgerecht. Dadurch ist immer VIEL Wasser im Umlauf. Wichtig bei Frostschutz ist, dass die Thermostate alle VOLL offen sind, da das Wasser zirkulieren muss. Nichts ist schlimmer als ein durch Sonne aufgeheizter Raum, das Thermostat schließt aber im Keller wo die Rohre verlaufen frieren diese ein, da keine Umwälzung.
Am effektivsten habe ich die Häuser die ich einige Winter lang betreut habe so beheizt.
Alle Thermostate voll auf, niedriegste Heizkurve gewählt, Pumpe mittlere bis hohe Stufe, niedriegste Schaltschwelle Sommer/Winterumschaltung bei der Heizung. Habe damit recht sparsam die Häuser über den Winter gebracht und nichts ist eingefroren.
Gilt das auch bei einer Gas-Kombitherme ohne
Wasserspeicher? Ich glaube ein Außenthermostat ist dabei? Im Wohnzimmer, habe ich noch die alte Temperatureinstellvorrichtung, da bräuchte der Monteur ja nur im Keller die Kabel bei neuer Wolftherme anschließen, dann kann man wohl den Raumthermostat im Wohnzi. weiternutzen? Hier mal die Daten vom Gerät:Ebay-Angebot!
Wolf Gasheizwert-Kombitherme CGU-2K-18 ComfortLine (18 kW, Erdgas E)
Raumluftabhängig, für Schornsteinanschluss
Art.-Nr. 8613010
Besondere Merkmale
Die raumluftabhängige Baureihe ComfortLine CGU-2 / CGU-2K entnimmt die Verbrennungsluft dem Aufstellraum.
Das neu entwickelte HydroTec System ermöglicht den komfortablen Schnellstart der Warmwasserbereitung – wahlweise im Frischwasser-Prinzip mit Edelstahl-Plattentauscher für Kombigeräte oder bei hohem Bedarf mit einem Warmwasserspeicher aus dem vielfältigen Wolf-Programm.
3-Wegeventil und Sicherheitventil sind bei allen Geräten bereits werksseitig montiert und sparen zusätzlichen Installationsaufwand.
Mit dem hydraulischen und abgasseitigen Systemzubehör wird ein schneller und preisgünstiger Austausch alter Geräte der üblichen Fabrikate erreicht. Auch zur Erstinstallation stehen passgenaue Zubehörsets für eine fixe Montage zur Verfügung.
Technische Daten
Leistungsbereich (kW):
Höhe (mm):
Breite (mm):
Tiefe (mm):
Abgasrohr (mm):
Gewicht (kg):
8-18
855
440
393
110
39
Button 3
Sie bieten auf images Originalware !!!
Für weitere Fragen zu unserer Produktpalette kontaktieren Sie uns einfach direkt unter:
Hotline 04531-891389 oder info@hgs-jahnke.de
Da fehlt noch die Steuerung! Für Witterungs/Innenraumtemperaturgeführten Betrieb.
Das alte Innenthermostat kann man nicht mehr verwenden. Früher wurde direkt per 230V der Brenner / Pumpe Stromlos geschaltet. Heute geht das alles per Kleinspannung über die Elektronik.
Kabel kann aber i.d.R. verbleiben und für die neue Steuerung weiterbenutzt werden.
Der Händler hat mir vor 2 Monaten ein gesamtangebot von 1650,-€ gemacht, wo Innenkaminblech, Halterungen, Anschlussmaterial, Thermostate für Außenfühlung, glaube auch Innenthermostat gemacht, wenn ich direkt bei ihm bestelle!
Gruss ottiman
Frag doch einfach nach, ob eine Regelung dabei ist und wenn ja welche. Der wird Dir sicher eine brauchbare Antwort geben. Sonst sind so relativ einfache Regelungen auch nicht teuer. Das gibt es bereits für um die 150-200 Euro inklusive allen Fühlern. Die lohnen sich aber auf jeden Fall.
Die Regelung z.B. ist ganz gut, die habe ich einem Freund verbaut: Regelung
Gruß Thomas
Danke der Antworten, habe den Regler auf die Beobachtungsliste bei Ebay gesetzt € 148,- soll der kosten!
Gruss ottiman
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