Hallo Forum,
ich lese schon eine Weile bei Euch mit, heute wende ich mich mit einer ersten Frage an Euch.
Nach eigener raumweiser Heizlastberechnung,Vergleich mit Abschätzung der Heizlast nach Schweizer Formel, sowie Vergleich mit meinen Erfahrungen mit der Vorlauftemperaturen unseres alten 21kw Ölers habe ich mich für einen Atmos Pelleter mit 15kw entschieden. Zur Not auch 14 kw.
Leider will mein Schorni sich vor der Vorabnahme nicht 100%ig festlegen, ob die Kessel D15P oder P14/130 an unseren gemauerten Zug (10m hoch, quadratischer Querschnitt von 135mmx135mm) passen.
Er verwies mich auf den Hersteller, obwohl ich ihm alle Angaben der Kessel (notwendige Pa Schornsteinzug und Abgasmassestrom) zukommen ließ.
Nach einem Telefonat heute mit der Fa. Rentsch ein ernüchterndes Ergebnis: Schornsteinsanierung empfohlen, da Feuchtigkeitsprobleme befürchtet.
Der Schorni würde aber mitmachen, einen der beiden Kessel am genannten Zug zu betreiben. Auflagen: Nebenlufteinrichtung und Dämmung Rauchrohr zwischen Kessel und Zug sowie Schornsteindämmung in der Dachkammer. Mit der Option: Falls Feuchtigkeitsproblem, dann Sanierung des zweiten vorhandenen Kamins (195mm QS, quadrat.) und Kessel dort anschließen. Ich würde es gern ohne die zweite Option versuchen, denn 2000€ für die Kaminsanierung sind heftig.
Langer Text
. Nun zur Frage:
Hat einer von Euch schon länger Erfahrung mit den genannten Kesseln (D15P oder P14/130)an einem ähnlichen gemauerten Schornstein bzw. mit Atmos-Kesseln mit ähnlich Daten (Abgastemp. (~145°C) , notwendiger Schornsteinzug (~ 14Pa/ 18Pa) und Abgasmassestrom (~ kg/s 0,012)?
Wenn ja, dann freue ich mich über Eure Rückmeldung.
Vielen Dank,
nop
Hallo nop
wir betreiben jetzt einen P21 und haben einen alten 4eckigen Schornstein mit unserem Öler im Betrieb gehabt.
Die Innenmaße waren , so glaube ich , wie bei Dir.
Bei uns wurde ein 13 er Metall-Rohr reingezogen.
Der Schornstein ist ca 12 Meter hoch.
Der Zug war sehr gut, es musste aber ein Zugbegrenzer eingebaut werden.
Unser Schorni hat alles problemlos abgenommen.
Dem haben wir natürlich nichts davon erzählt, daß ein 15er Rohr Voraussetzung vom Werk ist.
Gruß
Hallo nop
wir betreiben jetzt einen P21 und haben einen alten 4eckigen Schornstein mit unserem Öler im Betrieb gehabt.
Die Innenmaße waren , so glaube ich , wie bei Dir.
Bei uns wurde ein 13 er Metall-Rohr reingezogen.
Der Schornstein ist ca 12 Meter hoch.
Der Zug war sehr gut, es musste aber ein Zugbegrenzer eingebaut werden.
Unser Schorni hat alles problemlos abgenommen.
Dem haben wir natürlich nichts davon erzählt, daß ein 15er Rohr Voraussetzung vom Werk ist.
Gruß
Halo deffyman,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Für den P21 wart ihr also zur Schornsteinsanierung gezwungen und mit dem alten gemauerten Zug wäre es nicht abgenommen worden? Hab ich das so richtig verstanden?
nop
Halo deffyman,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Für den P21 wart ihr also zur Schornsteinsanierung gezwungen und mit dem alten gemauerten Zug wäre es nicht abgenommen worden? Hab ich das so richtig verstanden?
nop
Richtig.
Sanierung hört sich so schlimm an. Aber so schlimm war es gar nicht.
Die haben im Keller eine wenig die Wand aufgemeisselt für die Reinigungsöffnung und auf der anderen Seite für das Abgasrohr auch einen Zugang gemacht.
Alles im Allem vielleicht 2 Stunden Arbeit.
Die Rohre wurden von oben Stück für Stück bist nach unten gelassen.
Richtig.
Sanierung hört sich so schlimm an. Aber so schlimm war es gar nicht.
Die haben im Keller eine wenig die Wand aufgemeisselt für die Reinigungsöffnung und auf der anderen Seite für das Abgasrohr auch einen Zugang gemacht.
Alles im Allem vielleicht 2 Stunden Arbeit.
Die Rohre wurden von oben Stück für Stück bist nach unten gelassen.
Wie ist denn der Schornstein innen beschaffen?
Rauhe Steinoberfläche, oder ist ggf. schon ein Tonrohr drin?
Wenn ein Tonrohr drin ist, mach es so wie der Schornie es vorgeschlagen hat und gut. Im Ernstfall kann man ja die AGT erhöhen. Bringt zwar ein paar % Verluste, aber wenn die Sanierung zu teuer ist, ist es eine Möglichkeit.
Zum Dämmen einfach alu-kaschierte Glas- oder Steinwolle nehmen.
Nimm den P14 130.
Aus der DxxP-Serie hat der D20P den geringsten Zugbedarf, da dieser ein Gebläse hat. Der D15P ist für dich eher ungeeignet.
Gruß Manuel
Wie ist denn der Schornstein innen beschaffen?
Rauhe Steinoberfläche, oder ist ggf. schon ein Tonrohr drin?
Wenn ein Tonrohr drin ist, mach es so wie der Schornie es vorgeschlagen hat und gut. Im Ernstfall kann man ja die AGT erhöhen. Bringt zwar ein paar % Verluste, aber wenn die Sanierung zu teuer ist, ist es eine Möglichkeit.
Zum Dämmen einfach alu-kaschierte Glas- oder Steinwolle nehmen.
Nimm den P14 130.
Aus der DxxP-Serie hat der D20P den geringsten Zugbedarf, da dieser ein Gebläse hat. Der D15P ist für dich eher ungeeignet.
Gruß Manuel
Hallo manter,
vielen Dank für Deine aufschlußreiche Info zu den Kesseln. Der P14/130 ist leider eher die Notvariante, da hätte ich schon Bedenken ob der Kessel die Bude warm hält.*
Leider ist kein Tonrohr im Zug. Ziegelsteine, relativ gerade gemauert und sauber verfugt (Mitte 80er Jahre erstellt).
Stimmt der D20P hat ein Gebläse, das wäre eine Variante.
Zur Abgastemperatur: Der alte 21kw-Öler bewegte sich bei ~140°C und verursachte trotz 113er Edelstahlrohr im genannten Zug grenzwertige Kondensatprobleme.
Wenn ich mich für den D20P entscheide (128°C Abgastemperatur laut http://killus-technik.de/xtcommerce/download/Pelletkessel_DP-ki-tec.pdf) und das Edelstahlrohr entferne, müsste ich noch mehr Kondensat ernten, sehe ich das richtig? Wie hoch könnte man denn die Abgastemperatur schrauben um dem Kondensieren entgegenzuwirken?
*(Bei meiner raumweisen Heizlastberechnung mit -16° Normaußentemperatur bin ich auf ~18000 Watt bei vollbeheizter Hütte gekommen. Meine zweite, unserem derzeitigen Heizverhalten angepasste raumweise Heizlastberechnung ergab 14000 Watt. Nach Schweizer Formel bin ich mit 3000l Öl/Jahr bei nur 10kw. Aber: Die Kinder wachsen mit der Zeit und wollen dann ins Obergeschoß = Heizlast steigt.)
Hallo manter,
vielen Dank für Deine aufschlußreiche Info zu den Kesseln. Der P14/130 ist leider eher die Notvariante, da hätte ich schon Bedenken ob der Kessel die Bude warm hält.*
Leider ist kein Tonrohr im Zug. Ziegelsteine, relativ gerade gemauert und sauber verfugt (Mitte 80er Jahre erstellt).
Stimmt der D20P hat ein Gebläse, das wäre eine Variante.
Zur Abgastemperatur: Der alte 21kw-Öler bewegte sich bei ~140°C und verursachte trotz 113er Edelstahlrohr im genannten Zug grenzwertige Kondensatprobleme.
Wenn ich mich für den D20P entscheide (128°C Abgastemperatur laut http://killus-technik.de/xtcommerce/download/Pelletkessel_DP-ki-tec.pdf) und das Edelstahlrohr entferne, müsste ich noch mehr Kondensat ernten, sehe ich das richtig? Wie hoch könnte man denn die Abgastemperatur schrauben um dem Kondensieren entgegenzuwirken?
*(Bei meiner raumweisen Heizlastberechnung mit -16° Normaußentemperatur bin ich auf ~18000 Watt bei vollbeheizter Hütte gekommen. Meine zweite, unserem derzeitigen Heizverhalten angepasste raumweise Heizlastberechnung ergab 14000 Watt. Nach Schweizer Formel bin ich mit 3000l Öl/Jahr bei nur 10kw. Aber: Die Kinder wachsen mit der Zeit und wollen dann ins Obergeschoß = Heizlast steigt.)
Bei 3000l Öl reicht der P14 aus. Auch bei 3500l würde der noch gehen. Danach wirds knapp.
AGT mindestens 170 Grad, eher mehr.
Gruß Manuel
Bei 3000l Öl reicht der P14 aus. Auch bei 3500l würde der noch gehen. Danach wirds knapp.
AGT mindestens 170 Grad, eher mehr.
Gruß Manuel
Die Kondensatporbleme kommen daher, dass dein Öler immer nur kurz anspringt. Der Edelstahl ist kalt und dann schlägt sich Kondensat ab.
Aber das ist doch kein Problem. Genau deshalb nimmt man ja Edelstahl, weil da Kondensat keine Rolle spielt. Du mußt nur was zum Auffangen des Kondensates haben.
Bei deinem Pelleter solltest du dann darauf achten, dass der nur noch selten anspringt und sehr lange läuft. Das heißt, die Leistung des Brenners Stück für Stück auf die Heizleistung deines Hauses einstellen (du kennst sie ja nicht genau, also quasi ran tasten). Fang mal mit 8 kw an. Dazu 800 – 1000l Puffer.
Gruß Manuel
Die Kondensatporbleme kommen daher, dass dein Öler immer nur kurz anspringt. Der Edelstahl ist kalt und dann schlägt sich Kondensat ab.
Aber das ist doch kein Problem. Genau deshalb nimmt man ja Edelstahl, weil da Kondensat keine Rolle spielt. Du mußt nur was zum Auffangen des Kondensates haben.
Bei deinem Pelleter solltest du dann darauf achten, dass der nur noch selten anspringt und sehr lange läuft. Das heißt, die Leistung des Brenners Stück für Stück auf die Heizleistung deines Hauses einstellen (du kennst sie ja nicht genau, also quasi ran tasten). Fang mal mit 8 kw an. Dazu 800 – 1000l Puffer.
Gruß Manuel
Hallo nop
ich stand vor 1,5 Jahren auch in einer vergleichbaren Situation.
Haus aus den 80gern, ca 160 qm, Fußbodenheizung, Gasheizung 30 kw, Jahresverbrauch zwischen 33.000 und 43.000 kWh , Formsteinschornstein 14×14 cm, Gesamthöhe 9,3 m, wirksame Höhe 8 m. Ich wohne am Rande des Ruhrgebietes. Es gibt also deutlich kältere Gegenden in Deutschland.
Mein Schornsteinfeger und auch Heizungsbauer sahen keine Schornsteinsanierung als notwendig an !
Fazit nach 1 Heizperiode:
Kondensat beim Schornstein: bisher keine Probleme, ich achte auf eine Abgastemperatur zwischen 150 + 170°.
Schornsteinzug: obwohl ich meist zwischen 12 und 14 Pa bleibe, keine Probleme zB mit Startverhalten im Sommer oder Abgaswerten.
Pelletverbrauch 2012/2013 : 6,4 to = 32.000 kWh
Trotz des langen Winters (man spricht von einem Mehrverbrauch gegenüber Vorjahr ca 11%) habe ich durch einen besseren Wirkungsgrad Energie gespart !
Leistungsreserve: an den kältesten Tagen lief die Heizung 12 Std.
also 50 %, also reicht der P 14. Wenn du eine größere Leistungsreserve für extreme Kälteperioden haben möchtest, ist vielleicht eine 5 kW Heizpatrone im WW-Speicher eine Alternative ?
Deine Frage, wie man die Abgastemperatur beeinflußt:
meist durch höhere Leistung: je mehr Pellets man verbraucht, desto höher die Abgastemperatur.
Auch die Reinigung des Kessels (Wärmetauscher) spielt eine große Rolle. Bei mit Ruß belegtem Kessel geht die Wärme nicht ins Wasser sondern in den Schornstein.
Grüße, Martin
Hallo nop
ich stand vor 1,5 Jahren auch in einer vergleichbaren Situation.
Haus aus den 80gern, ca 160 qm, Fußbodenheizung, Gasheizung 30 kw, Jahresverbrauch zwischen 33.000 und 43.000 kWh , Formsteinschornstein 14×14 cm, Gesamthöhe 9,3 m, wirksame Höhe 8 m. Ich wohne am Rande des Ruhrgebietes. Es gibt also deutlich kältere Gegenden in Deutschland.
Mein Schornsteinfeger und auch Heizungsbauer sahen keine Schornsteinsanierung als notwendig an !
Fazit nach 1 Heizperiode:
Kondensat beim Schornstein: bisher keine Probleme, ich achte auf eine Abgastemperatur zwischen 150 + 170°.
Schornsteinzug: obwohl ich meist zwischen 12 und 14 Pa bleibe, keine Probleme zB mit Startverhalten im Sommer oder Abgaswerten.
Pelletverbrauch 2012/2013 : 6,4 to = 32.000 kWh
Trotz des langen Winters (man spricht von einem Mehrverbrauch gegenüber Vorjahr ca 11%) habe ich durch einen besseren Wirkungsgrad Energie gespart !
Leistungsreserve: an den kältesten Tagen lief die Heizung 12 Std.
also 50 %, also reicht der P 14. Wenn du eine größere Leistungsreserve für extreme Kälteperioden haben möchtest, ist vielleicht eine 5 kW Heizpatrone im WW-Speicher eine Alternative ?
Deine Frage, wie man die Abgastemperatur beeinflußt:
meist durch höhere Leistung: je mehr Pellets man verbraucht, desto höher die Abgastemperatur.
Auch die Reinigung des Kessels (Wärmetauscher) spielt eine große Rolle. Bei mit Ruß belegtem Kessel geht die Wärme nicht ins Wasser sondern in den Schornstein.
Grüße, Martin
Ich vergaß:
P 14 mit A25, 500 l Hygienespeicher, Steuerung KMS-D
Ich vergaß:
P 14 mit A25, 500 l Hygienespeicher, Steuerung KMS-D
also bei uns war es ähnlich, alllerdings hatten wir bereits einen Sanierten edelstahlkamin für den öler, allerdings nur 130mm auf 8 Meter, laut berechnung zu wenig.
Bei Dir kommt dazu, dass du einen quadratischen Querschnitt hast und die oberfläche rau ist, also hast Du nicht den erforderlichen Zug.
So war es übrigens bei mir auch, da 8 Meter laut berechnung nicht reichen (selbst ebenfalls nachgerechnet)
Lösung, der Atmos D20P mit Saugzuggebläse.
Der pulvert regelrecht sämtliches Kondensat 8vor allem bei Holzbetrieb) durch den Kamin raus und erzeugt eine 1 Meter hohe Rauchsäule….
nach 20 Min geht der Saugzugventi aus (bei Pellets) und das reicht prima.
folgende Maßnahmen sind aber wichtig
1. Keine 90 Grad Bögen im Rauchrohr
2. das Rauchrohr Dämmen mit 50mm Wolle
mit 45 Grad Bögen und Dämmung konnte ich den Zug rechnerisch um 2 Pa verbessern.
Dazu kommt, dass laut dem anderen Atmos Generalvertreter der D20P immer +30 Grad Abgastemperatur hat und in Folge dessen 4 Pa weniger benötigt (beim D20P)
mit diesem Nachweis konnte eine positive Berechnung durchgeführt werden, sodass der Schorni mir den Einbau erlaubt hat.
Die Praxis sieht jedoch ganz anders aus: in der Regel produziert der Kessel so viel Zug, dass ich den Zugbegrezer sogar auf 10 Pa setzen musste. Aber du weist ja, für die Abnahme muss natürlich auch rechnerisch erstmals alles passen.
Ich habe auf jeden Fall kein Kondensat und die besten Abgaswerte im Dorf, llaut Schorni
also bei uns war es ähnlich, alllerdings hatten wir bereits einen Sanierten edelstahlkamin für den öler, allerdings nur 130mm auf 8 Meter, laut berechnung zu wenig.
Bei Dir kommt dazu, dass du einen quadratischen Querschnitt hast und die oberfläche rau ist, also hast Du nicht den erforderlichen Zug.
So war es übrigens bei mir auch, da 8 Meter laut berechnung nicht reichen (selbst ebenfalls nachgerechnet)
Lösung, der Atmos D20P mit Saugzuggebläse.
Der pulvert regelrecht sämtliches Kondensat 8vor allem bei Holzbetrieb) durch den Kamin raus und erzeugt eine 1 Meter hohe Rauchsäule….
nach 20 Min geht der Saugzugventi aus (bei Pellets) und das reicht prima.
folgende Maßnahmen sind aber wichtig
1. Keine 90 Grad Bögen im Rauchrohr
2. das Rauchrohr Dämmen mit 50mm Wolle
mit 45 Grad Bögen und Dämmung konnte ich den Zug rechnerisch um 2 Pa verbessern.
Dazu kommt, dass laut dem anderen Atmos Generalvertreter der D20P immer +30 Grad Abgastemperatur hat und in Folge dessen 4 Pa weniger benötigt (beim D20P)
mit diesem Nachweis konnte eine positive Berechnung durchgeführt werden, sodass der Schorni mir den Einbau erlaubt hat.
Die Praxis sieht jedoch ganz anders aus: in der Regel produziert der Kessel so viel Zug, dass ich den Zugbegrezer sogar auf 10 Pa setzen musste. Aber du weist ja, für die Abnahme muss natürlich auch rechnerisch erstmals alles passen.
Ich habe auf jeden Fall kein Kondensat und die besten Abgaswerte im Dorf, llaut Schorni
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten und die hilfreichen Tipps. Ich habe mittlerweile den Heizungsbauer per ausführlicher Mail in meine Pläne mit dem P14 und dem unsanierten Schornstein eingeweiht. Antwort steht noch aus, ich werde berichten.
Die Sorge mit dem Kondensat hat mir manter genommen, längere Brennerlaufzeit = wärmerer Schornstein, das klingt logisch. 800l Puffer sind geplant, damit der Brenner mgl. lange laufen kann.
@ Martin: Dein Beitrag war sehr aufschlussreich. Vielen Dank dafür. Ich habe leider keine Fußbodenheizung sondern große Gußradiatoren und deshalb Vorlauftemperaturen zwischen 35° und 60° (aus der verschwommenen Erinnerung der letzten Heizperiode). Zudem wohne ich ganz im Osten, also Normtemp. von -16°. Ich brauche also im Vergleich wahrsch. etwas mehr Leistung. Werde aber mit dem HB nochmal über die Kesselgröße sprechen.
Aus Euren Beiträgen haben sich für mich noch zwei Fragen ergeben:
1) Wie habt Ihr Euren Schornsteinzug denn selber berechnet? Kann man das irgendwie überschlagsweise machen?
2) Wenn ich für mein Haus die Transmissionswärmeverluste aller Räume (bei 21° Innentemp. und Normaußentemp. -16°) + Lüftungsverluste + Warmwassererwärmung addiere komme ich auf ca. 18000 Watt. Habe ich damit auch gleich die notwendige Leistung des neuen Kessels vor der Nase (=18kw), oder muss ich noch weiterrechnen?
Vielen Dank,
nop
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten und die hilfreichen Tipps. Ich habe mittlerweile den Heizungsbauer per ausführlicher Mail in meine Pläne mit dem P14 und dem unsanierten Schornstein eingeweiht. Antwort steht noch aus, ich werde berichten.
Die Sorge mit dem Kondensat hat mir manter genommen, längere Brennerlaufzeit = wärmerer Schornstein, das klingt logisch. 800l Puffer sind geplant, damit der Brenner mgl. lange laufen kann.
@ Martin: Dein Beitrag war sehr aufschlussreich. Vielen Dank dafür. Ich habe leider keine Fußbodenheizung sondern große Gußradiatoren und deshalb Vorlauftemperaturen zwischen 35° und 60° (aus der verschwommenen Erinnerung der letzten Heizperiode). Zudem wohne ich ganz im Osten, also Normtemp. von -16°. Ich brauche also im Vergleich wahrsch. etwas mehr Leistung. Werde aber mit dem HB nochmal über die Kesselgröße sprechen.
Aus Euren Beiträgen haben sich für mich noch zwei Fragen ergeben:
1) Wie habt Ihr Euren Schornsteinzug denn selber berechnet? Kann man das irgendwie überschlagsweise machen?
2) Wenn ich für mein Haus die Transmissionswärmeverluste aller Räume (bei 21° Innentemp. und Normaußentemp. -16°) + Lüftungsverluste + Warmwassererwärmung addiere komme ich auf ca. 18000 Watt. Habe ich damit auch gleich die notwendige Leistung des neuen Kessels vor der Nase (=18kw), oder muss ich noch weiterrechnen?
Vielen Dank,
nop
Zug selber berechnen geht mit der Software Aladin.
http://www.kesa.de Die ersten Berechnungen sind kostenfrei, danach sperrt das Programm und muß für weitere Berechnungen gekauft werden.
Du könntest den Zug doch auch mal messen lassen.
Bei der Heizlast des Gebäudes kannst du dich doch an den bisherigen Energieverbräuchen orientieren.
Grüße, Martin
Zug selber berechnen geht mit der Software Aladin.
http://www.kesa.de Die ersten Berechnungen sind kostenfrei, danach sperrt das Programm und muß für weitere Berechnungen gekauft werden.
Du könntest den Zug doch auch mal messen lassen.
Bei der Heizlast des Gebäudes kannst du dich doch an den bisherigen Energieverbräuchen orientieren.
Grüße, Martin
also für die Berechnung habe ich auch eine Demo Software genutzt. Ob da dann eine Wassermarke drauf war, war mir egal. Es hat gereicht als Beweis für den schorni, und der hats mit seinem Tool nachgeprüft und kam dann sogar noch auf bessere Werte (er nutzte die Ö-Norm). Alles paletti also… dass Aladin ist gut
btw. bei mir brennt der Brenner auch lange in der kalten jahreszeit…. in der Regel 8 Stunden durchgehend am Tag. Allerdings habe ich den A25 Brenner runtergedrosselt auf 10 kW, weil er sonst laufend taktet. So luft er vor sich hin und erzeugt so viel Energie wie in der Regel laufend benötigt.
also für die Berechnung habe ich auch eine Demo Software genutzt. Ob da dann eine Wassermarke drauf war, war mir egal. Es hat gereicht als Beweis für den schorni, und der hats mit seinem Tool nachgeprüft und kam dann sogar noch auf bessere Werte (er nutzte die Ö-Norm). Alles paletti also… dass Aladin ist gut
btw. bei mir brennt der Brenner auch lange in der kalten jahreszeit…. in der Regel 8 Stunden durchgehend am Tag. Allerdings habe ich den A25 Brenner runtergedrosselt auf 10 kW, weil er sonst laufend taktet. So luft er vor sich hin und erzeugt so viel Energie wie in der Regel laufend benötigt.
O.K. vielen Dank erst einmal für Eure Hilfe. Es wird wohl der P14 werden. Ich werde mit dem HB zur Sicherheit (und meiner Beruhigung) nochmal die Kesselgröße diskutieren und von ihm eine Zugberechnung machen lassen. (Aladin hab ich probiert, bin nicht bis zum Ende gekommen, das soll mal der Meister machen)
Zug messen ist im Moment leider nicht aussagekräftig, im Moment steckt ja noch das 113er Edelstahlrohr drin.
Eure Erfahrungen / Bericht haben mich aber zuversichtlich gestimmt, dass der p14 ausreicht und mit etwas zusätzlicher Arbeit auch an den gemauerten Kamin passt – ohne Kondensatprobleme.
Falls er wider erwarten nicht reichen sollte – für die kältesten Tage Elektroheizstab – sehr gute Idee!!!
Vielen Dank für Eure umfassende Hilfe…
nop
O.K. vielen Dank erst einmal für Eure Hilfe. Es wird wohl der P14 werden. Ich werde mit dem HB zur Sicherheit (und meiner Beruhigung) nochmal die Kesselgröße diskutieren und von ihm eine Zugberechnung machen lassen. (Aladin hab ich probiert, bin nicht bis zum Ende gekommen, das soll mal der Meister machen)
Zug messen ist im Moment leider nicht aussagekräftig, im Moment steckt ja noch das 113er Edelstahlrohr drin.
Eure Erfahrungen / Bericht haben mich aber zuversichtlich gestimmt, dass der p14 ausreicht und mit etwas zusätzlicher Arbeit auch an den gemauerten Kamin passt – ohne Kondensatprobleme.
Falls er wider erwarten nicht reichen sollte – für die kältesten Tage Elektroheizstab – sehr gute Idee!!!
Vielen Dank für Eure umfassende Hilfe…
nop
Und den Heizstab kann man problemlos nachrüsten. Also spar dir den erst mal und melde dich wenn es nicht warm wird zuerst hier.
Eine kalte Hütte kann ja viele verschiedene Ursachen haben.
Z.B. offene Fenster
Gruß Manuel
Und den Heizstab kann man problemlos nachrüsten. Also spar dir den erst mal und melde dich wenn es nicht warm wird zuerst hier.
Eine kalte Hütte kann ja viele verschiedene Ursachen haben.
Z.B. offene Fenster
Gruß Manuel
So, Neues aus Bullerbü,
hab einen tollen HB gefunden der höflich & kompetent ist, sich ein gründliches Bild von der Situation macht, Atmos-Freund ist und mit mir ZUSAMMEN!!! (tatsächlich) eine Lösung zu finden versucht
.
Der hat auch gleich mal zwei Zugberechnungen (unentgeltlich) von einem mit ihm befreundeten Ingenieur (Schornsteinbauer) machen lassen.
Ergebnis: Weder der Atmos P14/130 noch der Atmos P20 würden an meinen beiden gemauerten Zügen (135x135mm und 195x195mm, wirksame Höhe 9,5m) eine Abnahme vom Schorni bekommen. Auch ein wenig schummeln bei der Berechnung und eine Verlängerung des Zuges um 1m würde da nicht helfen.
Mein HB macht sich jetzt daran, eine Kesselalternative zu finden und anzubieten, die zu meinen baulichen und finanziellen Rahmenbedingungen passt.
Ich warte erst einmal seinen Vorschlag ab und habe ja noch, dank Euch, den D20P mit Gebläse im Hinterkopf.
Ich werde berichten…
Viele Grüße,
nop
So, Neues aus Bullerbü,
hab einen tollen HB gefunden der höflich & kompetent ist, sich ein gründliches Bild von der Situation macht, Atmos-Freund ist und mit mir ZUSAMMEN!!! (tatsächlich) eine Lösung zu finden versucht
.
Der hat auch gleich mal zwei Zugberechnungen (unentgeltlich) von einem mit ihm befreundeten Ingenieur (Schornsteinbauer) machen lassen.
Ergebnis: Weder der Atmos P14/130 noch der Atmos P20 würden an meinen beiden gemauerten Zügen (135x135mm und 195x195mm, wirksame Höhe 9,5m) eine Abnahme vom Schorni bekommen. Auch ein wenig schummeln bei der Berechnung und eine Verlängerung des Zuges um 1m würde da nicht helfen.
Mein HB macht sich jetzt daran, eine Kesselalternative zu finden und anzubieten, die zu meinen baulichen und finanziellen Rahmenbedingungen passt.
Ich warte erst einmal seinen Vorschlag ab und habe ja noch, dank Euch, den D20P mit Gebläse im Hinterkopf.
Ich werde berichten…
Viele Grüße,
nop
Das interessiert mich jetzt aber: Warum würde der P14/130 nicht genehmigt werden?
Ich habe bei mir ein 130er Edelstahlrohr, die wirksame Höhe ist etwa 11 Meter, dem Schorni reicht das.
Thomas
Das interessiert mich jetzt aber: Warum würde der P14/130 nicht genehmigt werden?
Ich habe bei mir ein 130er Edelstahlrohr, die wirksame Höhe ist etwa 11 Meter, dem Schorni reicht das.
Thomas
Naja, leider leider kann ich die Berechnung nicht nachvollziehen. Ich habe ja weiter oben schon geschrieben, dass ich mit der Zugberechnung über die Alladin-Software nicht zurechtkomme. : (
Das heißt, ich muss mich in diesem Fall auf die externe Zugeberechnung des erwähnten Schornsteinbauers (der beeindruckende Referenzobjekte hier in der Umgebung hat) verlassen.
Ich habe aber über den HB die Information aus der Berechnung des Schornsteinbauers erhalten, dass die 14 Pa Schornsteinzug, die der P14/130 benötigt rechnerisch nicht vorhanden sind.
Alternativvorschlag des HB ist dieser Kessel hier mit 12Pa Zugbedarf, der passt wohl laut Berechnung, wenn wir den Zug um 1m an der Schornsteinkrone verlängern. (CTC CK-P20):
Anmerkung: Ich habe ~2,5m des gemauerten Zuges im Bereich der Dachkammer und des Außenbereichs = kalt = weniger Zug (zus. Info des HB).
Grüße,
nop
Naja, leider leider kann ich die Berechnung nicht nachvollziehen. Ich habe ja weiter oben schon geschrieben, dass ich mit der Zugberechnung über die Alladin-Software nicht zurechtkomme. : (
Das heißt, ich muss mich in diesem Fall auf die externe Zugeberechnung des erwähnten Schornsteinbauers (der beeindruckende Referenzobjekte hier in der Umgebung hat) verlassen.
Ich habe aber über den HB die Information aus der Berechnung des Schornsteinbauers erhalten, dass die 14 Pa Schornsteinzug, die der P14/130 benötigt rechnerisch nicht vorhanden sind.
Alternativvorschlag des HB ist dieser Kessel hier mit 12Pa Zugbedarf, der passt wohl laut Berechnung, wenn wir den Zug um 1m an der Schornsteinkrone verlängern. (CTC CK-P20):
Anmerkung: Ich habe ~2,5m des gemauerten Zuges im Bereich der Dachkammer und des Außenbereichs = kalt = weniger Zug (zus. Info des HB).
Grüße,
nop
Noch mal zwei Fragen hinterher:
Ich weiß jetzt (wie oben beschrieben),dass mein Schornstein laut Berechnung ~12Pa Zug bringt.
Manter hat mir weiter oben im Thread vorgeschlagen den D20P als Kessel zu wählen, da er aufgrund des Saugzuggebläses am wenigsten Zugbedarf hat.
1) Wieviel Zugbedarf hat denn der D20P genau (in Zahlen = in Pa)? Gerade für diesen Kessel habe ich im Internetz bisher keine solche Angabe finden können.
2) Gibt es den D20P auch als Ferro-Variante und auch mit Saugzuggebläse?
Vielen Dank,
nop
Noch mal zwei Fragen hinterher:
Ich weiß jetzt (wie oben beschrieben),dass mein Schornstein laut Berechnung ~12Pa Zug bringt.
Manter hat mir weiter oben im Thread vorgeschlagen den D20P als Kessel zu wählen, da er aufgrund des Saugzuggebläses am wenigsten Zugbedarf hat.
1) Wieviel Zugbedarf hat denn der D20P genau (in Zahlen = in Pa)? Gerade für diesen Kessel habe ich im Internetz bisher keine solche Angabe finden können.
2) Gibt es den D20P auch als Ferro-Variante und auch mit Saugzuggebläse?
Vielen Dank,
nop
Der P14/130 hat (laut Prospekt) einen Zugbedarf von 14 Pa, der D15P 15 Pa.
Das ist wahrscheinlich jeweils der Zugbedarf, der gebraucht wird, wenn der Strom ausfällt und die Pellets im Brenner noch ausbrennen. Wenn der Brenner läuft, ist der Zugbedarf ja viel geringer.
Thomas
Der P14/130 hat (laut Prospekt) einen Zugbedarf von 14 Pa, der D15P 15 Pa.
Das ist wahrscheinlich jeweils der Zugbedarf, der gebraucht wird, wenn der Strom ausfällt und die Pellets im Brenner noch ausbrennen. Wenn der Brenner läuft, ist der Zugbedarf ja viel geringer.
Thomas
Ergebnis: Weder der Atmos P14/130 noch der Atmos P20 würden an meinen beiden gemauerten Zügen (135x135mm und 195x195mm, wirksame Höhe 9,5m) eine Abnahme vom Schorni bekommen.
Mein HB macht sich jetzt daran, eine Kesselalternative zu finden und anzubieten, die zu meinen baulichen und finanziellen Rahmenbedingungen passt.
Lass mich raten: der HB empfiehlt Dir einen Fröling oder einen ETA weil die laut Prospekt mit 5Pa Zug auskommen
Bei mir war es so dass der Schorni meinen P21 nicht genehmigen wollte weil dieser im Aladin durchfiel obwohl ich einen doppelschaligen Kamin mit 20cm Durchmesser und 9m wirksamer Höhe habe. Ich habe mich dann selber mit Aladin befasst und festgestellt dass Aladin den Kaminzug für den Teillastbereich berechnet obwohl der P21 bekanntlich gar keinen Teillastbereich hat. Die im Aladin hinterlegten Daten für P21 (und vmtl alle Atmos) waren falsch. Ich habe dann im Aladin das Häkchen für Teillastbereich deaktiviert und siehe da alles war gut und habe das Ok vom Schorni bekommen.
Das Problem (an meinem ?) Kamin ist dass er erst richtig zieht wenn er warm ist. Je höher die Leistung je höher die AGT und je schneller heizt der Kamin auf und entwickelt dann seinen Zug.
Momentan betreibe ich den P21 mit ca. 10kW Leistung. Der Zug im Kamin steigt von ca. 9Pa auf ca 15Pa. Bei 20kW Einstellung waren das über 20Pa. Bei hohem Unterdruck saugt der Kamin förmlich die heisse Luft aus dem Kessel, sie hat gar keine Zeit ihre Energie über den Wärmetauscher an den Heizkreis abzugeben und der Wirkungsgrad sinkt entsprechend (bei mir ca 88%). Ich habe daraufhin die Leistung gedrosselt und einen Zugbegrenzer eingebaut und diesen auf ca 10Pa eingestellt. Jetzt habe ich ca 91% Wirkungsgrad. Ob das nur ein Problem der Naturzugkessel ist weiss ich nicht, evtl. ist das mit einem Saugzuggebläse besser.
Was sicher besser ist ist das Problem des kalten Kamins. Bei mir kann es vorkommen dass wenn die Pellets mit dem Glühstab erhitzt werden der Rauch nicht sauber abzieht. Ein Rauchmelder im Heizraum ist sinnlos. Ich kann das tolerieren weil ich weiss dass das halt so ist. Andere vielleicht weniger, meine Frau kriegt da die Panik.
Was ich sagen möchte: das Thema Kamin/Pelletkessel ist heikel und ich verstehe wenn ein HB oder Schorni sich Sorgen macht ob der Kessel am Kamin funzt oder nicht. Wenn der Kessel beim Anheizen ständig qualmt und der Kunde oder Schorni das nicht toleriert kann er das Ding wieder abbauen, der Kunde muss für teuer Geld sanieren oder mit einem miesen Wirkungsgrad leben, usw. Wenn keine optimalen Bedingungen vorhanden sind kann nichts optimales heraus kommen.
Jedenfalls aufgrund meiner Erfahrungen kann ich mir nicht vorstellen dass ein P14 an einem gemauerten Kamin vom Stand weg problemlos funktioniert. Wer Lust und Laune hat kann dann forschen und probieren und nach Lösungen suchen. Aber ein HB hat dazu keine Zeit, er wird vmtl. einen anderen Kessel vorschlagen oder den Kamin sanieren wollen. So wars jedenfalls bei mir.
Gruß, Jochen
Ergebnis: Weder der Atmos P14/130 noch der Atmos P20 würden an meinen beiden gemauerten Zügen (135x135mm und 195x195mm, wirksame Höhe 9,5m) eine Abnahme vom Schorni bekommen.
Mein HB macht sich jetzt daran, eine Kesselalternative zu finden und anzubieten, die zu meinen baulichen und finanziellen Rahmenbedingungen passt.
Lass mich raten: der HB empfiehlt Dir einen Fröling oder einen ETA weil die laut Prospekt mit 5Pa Zug auskommen
Bei mir war es so dass der Schorni meinen P21 nicht genehmigen wollte weil dieser im Aladin durchfiel obwohl ich einen doppelschaligen Kamin mit 20cm Durchmesser und 9m wirksamer Höhe habe. Ich habe mich dann selber mit Aladin befasst und festgestellt dass Aladin den Kaminzug für den Teillastbereich berechnet obwohl der P21 bekanntlich gar keinen Teillastbereich hat. Die im Aladin hinterlegten Daten für P21 (und vmtl alle Atmos) waren falsch. Ich habe dann im Aladin das Häkchen für Teillastbereich deaktiviert und siehe da alles war gut und habe das Ok vom Schorni bekommen.
Das Problem (an meinem ?) Kamin ist dass er erst richtig zieht wenn er warm ist. Je höher die Leistung je höher die AGT und je schneller heizt der Kamin auf und entwickelt dann seinen Zug.
Momentan betreibe ich den P21 mit ca. 10kW Leistung. Der Zug im Kamin steigt von ca. 9Pa auf ca 15Pa. Bei 20kW Einstellung waren das über 20Pa. Bei hohem Unterdruck saugt der Kamin förmlich die heisse Luft aus dem Kessel, sie hat gar keine Zeit ihre Energie über den Wärmetauscher an den Heizkreis abzugeben und der Wirkungsgrad sinkt entsprechend (bei mir ca 88%). Ich habe daraufhin die Leistung gedrosselt und einen Zugbegrenzer eingebaut und diesen auf ca 10Pa eingestellt. Jetzt habe ich ca 91% Wirkungsgrad. Ob das nur ein Problem der Naturzugkessel ist weiss ich nicht, evtl. ist das mit einem Saugzuggebläse besser.
Was sicher besser ist ist das Problem des kalten Kamins. Bei mir kann es vorkommen dass wenn die Pellets mit dem Glühstab erhitzt werden der Rauch nicht sauber abzieht. Ein Rauchmelder im Heizraum ist sinnlos. Ich kann das tolerieren weil ich weiss dass das halt so ist. Andere vielleicht weniger, meine Frau kriegt da die Panik.
Was ich sagen möchte: das Thema Kamin/Pelletkessel ist heikel und ich verstehe wenn ein HB oder Schorni sich Sorgen macht ob der Kessel am Kamin funzt oder nicht. Wenn der Kessel beim Anheizen ständig qualmt und der Kunde oder Schorni das nicht toleriert kann er das Ding wieder abbauen, der Kunde muss für teuer Geld sanieren oder mit einem miesen Wirkungsgrad leben, usw. Wenn keine optimalen Bedingungen vorhanden sind kann nichts optimales heraus kommen.
Jedenfalls aufgrund meiner Erfahrungen kann ich mir nicht vorstellen dass ein P14 an einem gemauerten Kamin vom Stand weg problemlos funktioniert. Wer Lust und Laune hat kann dann forschen und probieren und nach Lösungen suchen. Aber ein HB hat dazu keine Zeit, er wird vmtl. einen anderen Kessel vorschlagen oder den Kamin sanieren wollen. So wars jedenfalls bei mir.
Gruß, Jochen
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