Fragen und AntwortenRückbrandsicherung
Purzel antwortete vor 12 Jahren

Hallo!
Wie habt Ihr das Thema „Rückbrandsicherung“ gelöst?
Letzendlich wäre ein Rückbrand ja im Bereich des Möglichen.

Wäre es möglich die Pellets in einen am Brenner angebrachten Trichter fallen zu lassen? So wäre zumindest die Verbindung Brenner – Förderschnecke getrennt.

Gruß



4 Antworten
hs007 antwortete vor 12 Jahren

Hallo Purzel,

wenn wir vom Atmos-Brenner A25 reden, dann ist die Rückbrandsicherung für Dich/uns schon gelöst.

Zum einen hast Du ja den Fallschacht (wo die Pellets im eigentlichen Brenner runterrutschen), zum anderen den Temperatursensor im Pelletknie/-stutzen vom Brenner (schaltet die Pelletzufuhr beim Überschreiten ab) und dann noch den Schmelzschlauch (der fackelt dann als letztes runter) – somit darf da nix passieren.

Das mit dem Trichter lass mal
– über den hast eine Undichtheit (zieht er Falschluft und bekommst Du nie eine ordentliche Verrennung hin),
– Dir geht der notwendige Unterdruck im Kessel verloren (darf nie passieren)
– und erreichst Du im schlimmsten Fall genau das Gegenteil (Dir kommen dort die Flammen entgegen).

Außerdem fallen ja in dem Fall immer noch Pellets nach (soweit der Temperatursensor nicht auslösen würde), weil Du ja keine direkte Verbindung zum Schmelzschlauch mehr hättest.

Viele Grüße

Heiko

hs007 antwortete vor 12 Jahren

Hallo Purzel,

wenn wir vom Atmos-Brenner A25 reden, dann ist die Rückbrandsicherung für Dich/uns schon gelöst.

Zum einen hast Du ja den Fallschacht (wo die Pellets im eigentlichen Brenner runterrutschen), zum anderen den Temperatursensor im Pelletknie/-stutzen vom Brenner (schaltet die Pelletzufuhr beim Überschreiten ab) und dann noch den Schmelzschlauch (der fackelt dann als letztes runter) – somit darf da nix passieren.

Das mit dem Trichter lass mal
– über den hast eine Undichtheit (zieht er Falschluft und bekommst Du nie eine ordentliche Verrennung hin),
– Dir geht der notwendige Unterdruck im Kessel verloren (darf nie passieren)
– und erreichst Du im schlimmsten Fall genau das Gegenteil (Dir kommen dort die Flammen entgegen).

Außerdem fallen ja in dem Fall immer noch Pellets nach (soweit der Temperatursensor nicht auslösen würde), weil Du ja keine direkte Verbindung zum Schmelzschlauch mehr hättest.

Viele Grüße

Heiko

Purzel antwortete vor 12 Jahren

Hört sich gut an. Ich möchte die Pellet’s unterirdisch über KG-Rohr vom Pellethauptlager noch ca. 2 Meter in einen kleinen „Entnahmeschacht“ gleiten lassen. Gibt es hier Erfahrungen im Bezug auf eletrostatischer Aufladungen? Oder ist das eher unbedenklich da das KG-Rohr im Grund verlegt wird?
Gruß!

Purzel antwortete vor 12 Jahren

Hört sich gut an. Ich möchte die Pellet’s unterirdisch über KG-Rohr vom Pellethauptlager noch ca. 2 Meter in einen kleinen „Entnahmeschacht“ gleiten lassen. Gibt es hier Erfahrungen im Bezug auf eletrostatischer Aufladungen? Oder ist das eher unbedenklich da das KG-Rohr im Grund verlegt wird?
Gruß!