Hallo,
da bin ich wieder – immer noch mit meinem bereits dreimal nachgeschweißten Kessel DC 30 GSE. Jetzt ist er zum vierten Mal undicht geworden. Nur ein winziger Punkt, an den Wasser aussickert.
Nun habe ich die Idee, dieses Löchlein nicht schweissen zu lassen, sondern zu löten.
Was halten die hier schreibenden Spezialisten davon?
Grüße – Günter
Neiiiin,
diese Lötstelle dürfte schon nur im äußeren Mantel liegen.
Ich meine man sollte unbedingt schweißen. Ist es immer dieselbe Stelle? Wenn nicht sieht der ja aus wie ein Sieb, dann kannst du dran bleiben.
Ralf
Hallo, ja, natürlich ist die Leckstelle im äusseren Mantel.
Aber mal dumm gefragt: warum eigentlich immer schweissen? Strukturelle Festigkeit ist hier ja nicht gefragt, sondern lediglich der Verschluss einer Leckstelle. Ich habe vor Jahren mal einen undichten Heizkörper gelötet-ganz einfach weichgelötet- und das hält heute noch.
Normalerweise sollte ich an den Kessel einen Handgriff anschweissen, damit man ihn besser wegschmeissen kann. Aber einerseits funktioniert das Ding recht gut – hervorragender Abbrand mit null Rauchentwicklung- und andererseits weiss ich nicht, weichen Pfusch ich mir antue, wenn ich einen neuen Kessel kaufe. Unsummen will ich auch nicht mehr investieren (Stichwort „Qualitätskessel“), da mit immer weiter ansteigenden Holzpreisen die Attraktivität des Holzvergasers ohnehin im Schwinden ist.
Grüße – Günter
Hallo!
Schweißen entweder Schutzgas oder mit Elektroden ist schon von der Vorbereitung einfacher!
Beim Löten muss ja Alles penibel gereinigt werden!
Außerdem bei dem Drück -Wassertemperatur könnte das Weichgelötet aufplatzen!
Würde gleich Großflächig ein starkes Kesselblech verschweißen!
LG!
Hallo, Löten hat sich erledigt.
Ist mal wieder eine Schweissnaht – wie der TÜV Süd dieser Firma
ein Zertifikat für ihre Schweisstechnik verleihen konnte, bleibt unbegreiflich. Na ja – Bayern halt.
Ein gutes Beispiel, was das CE-Zeichen wirklich wert ist. NICHTS.
Sorry muss mich korrigieren – ich vergass den deutlich höheren Verkaufspreis.
Grüße – Günter
Hallo Guenter,
mit dem CE-Zeichen ist das so eine Sache. Mein Schorni ist da meiner Meinung, Geschäftemacherei. Entweder ein Hersteller arbeitet gründlich oder billig. Meiner Meinung nach kann gründlich auch preiswert sein. Ein Ausrutscher kann immer mal passieren aber eine Häufung sollte nicht vorkommen, egal wie teuer der Kessel auch ist. Man sollte erwarten können, dass die Schweissnähte immer sorgfältig gearbeitet werden. So etwas ist eindeutig ein Verschulden von Atmos und kein Materialfehler.
Ralf
…, sage nur;
Chrom-Nickel-Mangan Elektrode
Damit kann man eine poröse Stelle einfach;
sogar bei einem mit Wasser gefülltem Kessel,
auch noch unter Systemdruck stehend dicht – schweißen
Gruß
Bernhard
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Hallo Guenter,
wenn eine Schweißnaht undicht ist, ist es nicht ganz so einfach diese dicht zubekommen. Da hilft nur Schweißen, mit einer Elektrode drüber Kleben geht eigentlich nicht wenn das dicht wird, dann hat der Macher sehr viel Glück gehabt. Ich gehe jetzt davon aus das du Schweißen kannst, mit Gas, die Stelle markieren mit einem Körnerschlag oder Edding weiß, das Material am Außenmantel ist glaube ich 6mm stark. Ich würde eine Spitze ab 9mm nehmen ein paar cm vor der defekten Stelle die vorhandene Naht sowie das Material auf schmelzen, im Bad ist die undichte Stelle gut zu sehen, in Form eines Loches, dann weiter erwärmen bis das Loch sich schließt und wenn nötig Schweißdraht zugeben und die Wärme langsam aus dem Material nehmen (Spannungsrisse). Ach wichtig eine weiche Flamme an der Spitze einstellen (auf keinen Fall zu viel Sauerstoff) .
Wenn du nicht Schweißen kannst, da suche dir einen Kessel oder Heizungsbauer der vor der Wiedervereinigung seine Lehre (in der DDR) in einer dieser Berufe abgeschlossen hat. Diese Leute haben noch das Schweißen gelernt.
Ach ich bin kein Atmos Freund, das kommt aber bei Künzel und Co auch vor.
Gruß Andreas
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