Hallo,
ich plane unser Heizsystem umzustellen und habe Fragen über Fragen…
Erstmal zur Ausgangslage:
– MFH, 5 WE, ca. 450 qm Wohnfläche
– Momentane Heizung: Holzvergaser
Das heizen mit Holz ist mir mittlerweile zu aufwendig. Ich muss mind. 2 mal am Tag Holz nachlegen. Dazu verarbeite ich das Holz selbst. Im Winter brauch ich also kein Hobby…
Der Holzvergaser wurde bedeutend überdimensioniert und hat 80 KW. Ich denke, dass 50 kw reichen sollten und dachte daher an den ATMOS P50. Dann mal zu den Fragen…
1.) Wie kann man berechnen wie viel Pallets man verbrauchen wird? Mir ist klar, dass man das nicht 1:1 ausrechnen kann, aber es muss ja irgendwie einen Richtwert geben.
Meine Schätzung: 16 Tonnen. Ist das realistisch?
2.) Ich hab relativ wenig Platz im Kesselraum und auch drum rum. Ich müsste daher entweder mit Sackware den Kessel selbst auffüllen oder ein Saugsystem einsetzen.
Daher gleich 2 Fragen: Kann man abschätzen wie lange dieser Vorratsbehälter vom Atmoss hält? Das darüber zu betreiben, wenn das ganze wenigstens eine Woche oder so hält wäre die Notlösung. Sinnvoller wäre ein Außentank aus dem gesaugt wird, allein schon wegen dem günstigeren Preis von „losen“ Pellets.
Kennt jemand dazu ein geeignetes System? Ich finde im Internet viel und irgendwie doch nichts passendes. Auch die Preise sind, sofern angegeben…ziemlich hoch…
3.) Ich würde wahrscheinlich das Pelletlager selbst bauen und vors Haus stellen. Hat jemand damit Erfahrungen und kann vielleicht ein paar Tipps geben was man beachten muss?
4.)
Kann auch jemand etwas zum „Notbeheizen mit Holz“ sagen? Da ich auch einen Kamin habe ist Holz eigentlich immer da. Ich würde also durchaus auch mal mit Holz heizen.
Vielen Dank!
Hallo,
Da ich selbst erst vor kurzer Zeit auf eine Atmos P30 umgestellt habe, kann ich nur wenig Auskunft erteilen.
Wichtig ist meiner Meinung aber die Heizlast des Gebäudes zu kennen um die Heizung nicht falsch oder sogar zu klein zu kaufen ( ich hatte vorher 40 kw öl und dacht erst eine 24 kw sollte reichen. Nachdem ich mit einer App von Honeywell die Heizlast, welche auch für den Hydr. abgleich notwendig ist berechnet hatte, war klar ich brauche die P30).
Wieviel du an Pellets brauchst hängt von mehr Faktoren ab, als du bis jetzt genannt hast. (Gebäudezustand Warmwasserbereitung usw)
Meine P30 braucht im Moment 150 kg Pellets pro Woche ( 3 Personen , 1000l Hyg Speicher und Heizung in WZ Bad und Küche)
Bei einem 1000l Atmos Vorratsbehälter könnte ich mir vorstellen, das bei Vollast einer P50 im Winter die 1000 L für eine Woche eng werden könnten.
Ich habe momentan mit ca 12 T Pellets pro Jahr gerechnet bei meiner P30. Ich wohne allerdings auch auf 900m.
Wenn mit Holz zugeheizt werden soll gehe ich davon aus, das mit 2 Kesseln gearbeitet werden soll.
Leider wenig hilfreiches, aber vielleicht die ein oder andere Anregung.
Gruss
Oschumi
Hallo,
Da ich selbst erst vor kurzer Zeit auf eine Atmos P30 umgestellt habe, kann ich nur wenig Auskunft erteilen.
Wichtig ist meiner Meinung aber die Heizlast des Gebäudes zu kennen um die Heizung nicht falsch oder sogar zu klein zu kaufen ( ich hatte vorher 40 kw öl und dacht erst eine 24 kw sollte reichen. Nachdem ich mit einer App von Honeywell die Heizlast, welche auch für den Hydr. abgleich notwendig ist berechnet hatte, war klar ich brauche die P30).
Wieviel du an Pellets brauchst hängt von mehr Faktoren ab, als du bis jetzt genannt hast. (Gebäudezustand Warmwasserbereitung usw)
Meine P30 braucht im Moment 150 kg Pellets pro Woche ( 3 Personen , 1000l Hyg Speicher und Heizung in WZ Bad und Küche)
Bei einem 1000l Atmos Vorratsbehälter könnte ich mir vorstellen, das bei Vollast einer P50 im Winter die 1000 L für eine Woche eng werden könnten.
Ich habe momentan mit ca 12 T Pellets pro Jahr gerechnet bei meiner P30. Ich wohne allerdings auch auf 900m.
Wenn mit Holz zugeheizt werden soll gehe ich davon aus, das mit 2 Kesseln gearbeitet werden soll.
Leider wenig hilfreiches, aber vielleicht die ein oder andere Anregung.
Gruss
Oschumi
Habe MFH mit 550qm und brauche ca 15-16 Tonnen. Im Sommer läuft fast nur solarthermie.
Heize nur Sackware weil die billiger ist als einblasen.
Über dem heizraum ist der pellets Lagerraum der mit stapler und Hubwagen befahren werden kann.
Habe im Keller den Orginal pellet Behälter stehen und oben einen aus Osb Platten wo gefüllt wird. Von da aus rieseln die per Schwerkraft in den Keller.
Verbrauch Übergangszeit 1-3 Sack per Tag bis max 8-9 Sack im tiefen Winter.
Fülle selber oder der eine mieter, lege 300 Euro per Anno auf die mieter um fürs befühlen und reinigen des Kessel.
Habe MFH mit 550qm und brauche ca 15-16 Tonnen. Im Sommer läuft fast nur solarthermie.
Heize nur Sackware weil die billiger ist als einblasen.
Über dem heizraum ist der pellets Lagerraum der mit stapler und Hubwagen befahren werden kann.
Habe im Keller den Orginal pellet Behälter stehen und oben einen aus Osb Platten wo gefüllt wird. Von da aus rieseln die per Schwerkraft in den Keller.
Verbrauch Übergangszeit 1-3 Sack per Tag bis max 8-9 Sack im tiefen Winter.
Fülle selber oder der eine mieter, lege 300 Euro per Anno auf die mieter um fürs befühlen und reinigen des Kessel.
Hallo Stud1
zu 1) da gibt es einen rechnerischen Weg über die Berechnung der Heizlast jedes einzelnen Raumes oder den Weg über die Erfahrungen der Vergangenheit. Was hast du an Holz verbraucht pro Saison ?
Bei Eiche / Buche / Birke kann man von ca 2000 kWh / ster ausgehen.
Eine Tonne Pellets hat rund 5000 kWh. Also entsprechen 16 Tonnen rund 40 ster Holz.
zu 2) Meine Daten zum Vergleich:
ich habe den P 14 , Vorratsbehälter 500l (300kg), Wohnfl 155 qm
Verbrauch in kaltem Winter rund 6 to, davon im Dez,Jan,Feb jeweils ca 1 to. Da man nicht den kompletten Vorratsbehälter nutzen kann, ca 50 kg Bodensatz braucht man, damit die Schnecke richtig arbeitet, fülle ich in der kältesten Zeit ca alle 4-5 Tage nach.
zu 3) Schau mal unter http://www.depv.de und dann unter downloads.
Dort gibt es Empfehlungen zum Lagern von Pellets.
zu 4) wenn man beabsichtigt, auch mit Holz zu heizen, wird im Forum eher empfohlen , einen Holzvergaser und einen Pelletskessel zu installieren. Zwei Spezialisten sind wohl besser als einer der alles (aber nicht so gut) kann.
Grüße, Martin
Hallo Stud1
zu 1) da gibt es einen rechnerischen Weg über die Berechnung der Heizlast jedes einzelnen Raumes oder den Weg über die Erfahrungen der Vergangenheit. Was hast du an Holz verbraucht pro Saison ?
Bei Eiche / Buche / Birke kann man von ca 2000 kWh / ster ausgehen.
Eine Tonne Pellets hat rund 5000 kWh. Also entsprechen 16 Tonnen rund 40 ster Holz.
zu 2) Meine Daten zum Vergleich:
ich habe den P 14 , Vorratsbehälter 500l (300kg), Wohnfl 155 qm
Verbrauch in kaltem Winter rund 6 to, davon im Dez,Jan,Feb jeweils ca 1 to. Da man nicht den kompletten Vorratsbehälter nutzen kann, ca 50 kg Bodensatz braucht man, damit die Schnecke richtig arbeitet, fülle ich in der kältesten Zeit ca alle 4-5 Tage nach.
zu 3) Schau mal unter http://www.depv.de und dann unter downloads.
Dort gibt es Empfehlungen zum Lagern von Pellets.
zu 4) wenn man beabsichtigt, auch mit Holz zu heizen, wird im Forum eher empfohlen , einen Holzvergaser und einen Pelletskessel zu installieren. Zwei Spezialisten sind wohl besser als einer der alles (aber nicht so gut) kann.
Grüße, Martin
Bitte melden Sie sich an oder erstellen Sie ein Konto um Antworten schreiben zu können

