Hallo liebe Atmösser,
erstmal Danke für die vielen engagierten Heizer hier, mit den vielen tollen Beiträgen. Beim Mitlesen konnte ich mir schon einige Tipps holen. Nun wird es aber ganz konkret, deswegen habe ich mich jetzt hier registriert.
Dank BImSchV bin ich gezwungen, wieder an meiner Anlage zu basteln
– soviel vorab: Den KC25S habe ich schonmal „runtergebuckelt“
Um jetzt keine wichtigen Angaben zu vergessen bevor ich in Details gehe, zuerst mal die Frage: Gibt es hier noch irgendwo diesen „Fragenkatalog“ für Projekte, wie ich ihn mal in einem älteren Thread gesehen habe? Es hieß dort er wäre links zum anklicken – aber vielleicht hab ich Briketts auf den Augen
Gruß
Der Briketthacker
Moin, ich selber habe einen KC 25S + Ölkessel seit 2011.
Also falls du Fragen hast. Frag
Ok – ich versuche mal den Istzustand näher zu beschreiben:
– Siedlungshaus 30er Jahre mit Anbau aus den 60ern.
– teilweise isoliert (Dach und Anbau isoliert, Haupthaus nicht)
– Wohnfläche ca. 130 qm
– Keller Betonschüttung auf gestampftem Lehm
– Heizkörper in allen Räumen, teilweise neu
– Ölkessel vor 3 Jahren erneuert, Baumarktschnäppchen SaniComfort, kennt natürlich keiner, Niedertemperatur mit Blaubrenner, alles selbst umgebaut, Schorni hat´s abgenommen, funktioniert prima
– Allesbrenner aus den Ölkrisenzeiten 30KW, war im Haus bei Übernahme schon drin, OHNE Puffer
Damit hab ich gelegentlich geheizt mit Gartenholz, HBK, BKB und alten Omas, je nachdem was grad übrig war. Konnte aber darin nur kleine Feuerchen entfachen, weil sonst alles abgekocht wäre – bin also gewohnt alle 30 – 60 Min. nach dem Kessel zu schauen – nur noch 8 mal am Tag wäre also purer Luxus
Dank BImSchV jetzt laut Schorni nicht mehr erlaubt – aber egal, hatte eh schon seit längerem über einen Atmos HV nachgedacht. Nur, außer meinem Gartenholz habe ich keine günstige Holzquelle und will mir das selber Holzmachen auch nicht antun. Also Holz kaufen oder eben HBK oder BKB. Deswegen kam ich auf den KC.
– Schornstein ca. 10 m, 18 cm Durchmesser
– Ölverbrauch jährlich um die 2600 l (bei nur Öl ohne Feststoff)
Mit Schorni habe ich gesprochen und Stellungnahme OK ist da, ich muss aber schauen, dass mir die Abgastemperatur nicht ZU NIEDRIG wird – wenn möglich deutlich über 200 Grad (300…?) Also ich werde mich entweder nicht totsparen können oder müsste ggf. den Kamin verengen – aber man wird sehen.
So, den alten Feststoffkessel hab ich raus und der KC25S steht im Keller noch auf der Palette, um etliche Teile „erleichtert“.
Das ganze soll jetzt bis Jahresende in Betrieb gehen, damit ich noch BImSchV_1 bekomme. Es muss aber etliches umgerohrt werden und die nötigen Komponenten muss ich noch auswählen und ordern.
Jetzt zu meinen ersten Fragen:
1. muss/sollte ich den KC auf einen Sockel stellen? Will nicht betonieren, also was könnt ihr als Sockel empfehlen?
2. laut Schorni darf das Rauchrohr nur so ausgeführt werden wie in der Anleitung. Da steht aber drin ein gerades Rohr in den Kamin von höchstens 1 m Länge – das wäre wohl ein schlechter Witz – das geht den Bildern hier im Forum nach, wohl fast bei keinem – bei mir auch nicht. Also muss ich das ernst nehmen?
3. Pufferspeicher passen nur bis 70 cm Durchm. durch die Außenkellertür. Mit einigen Umbauaktionen würden die 79 cm Durchm. durch das Treppenhaus gehen. Kellerhöhe nur rund 190 cm.
Also würde ich entweder 2 x 800 l nehmen oder 3 x 600 l, was mir lieber wäre, da ich dann nicht umbauen muss. Größere Puffer mag ich nicht, weil ich den Rest des Nebenraums noch als Werkstatt brauche. Ich würde die wohl in Reihe schalten?! Außerdem will ich sie selber isolieren. Was meint ihr insgesamt dazu?
4. Würde ich wohl einen Ladomat 21 nehmen, falls hier keine besseren Vorschläge kommen – aber mit welcher Temperatur-Patrone soll ich den bestellen?
5. müsste ich den Heizkreis mischen. Gibt es eine Empfehlung für einen Mischer?
6. Will das ganze ja mit dem Ölkessel verbandelt sein. Wenn möglich Umschaltung automatisch. Ich schätze 25% Öl und 75% Feststoff werde ich nutzen. Welche Anbindung wäre da sinnvoll? Bis jetzt habe ich voll manuell umgeschaltet, mit Abgaswächter verriegelt.
7. Verrohrung wohl in Kupfer – aber Grundsatzfrage: Weich- oder Hartgelötet? Kann beides, da nicht gerade Doppellinkshänder
Fragen 8. bis 1000. kommen dann später
Gruß und schonmal Danke im Voraus
Der Briketthacker
1. Sockel wäre empfehlenswert, ist aber kein Muss. Man kann den Kessel auch einfach mit einem Stahlgerüst hochsetzen.
2. Rauchrohr , ja da ist der KC zickig! am besten einfach den kürzesten Weg zum Schornstein.
3. 2×800 Liter oder eben 3×600. Was du am besten in den Keller kriegst. Jetzt schon über Solarthermie nachdenken!
Den Puffer ohne Dämmung kaufen und selber dämmen! Das ist günstiger und du kannst die Puffer deutlich besser dämmen.
Die Puffer auf eine Dämmunterlage stellen. Also Syrodur + Platte , darauf die Pufferspeicher.
Die Pufferspeicher in Reihe! verschalten. Ist das einfachste System.
-> Wie machst du dein Warmwasser?
4. Nie wieder einen Laddomat! Eines der wenigen Bauteile was ich nie wieder einbauen würde. Rücklaufanhebung per Mischer!
5. Ja Heizkreis muss unbedingt gemischt werden. Ansonsten hast du bis zu 90°C an den Heizkörpern und der verschwehlende Staub stintk bestialisch! Als Steuerung kann ich eine Ceta oder UVR 1611 empfehlen.
6. Den Ölkessel nicht einfach durchschleifen. Das wäre sonst ein Prima Schornsteinheizkörper.
Der Ölkessel sollte auf das obere drittel des ersten Puffers arbeiten. So läuft der Ölkessel längere Zeit am Stück und arbeitet effizienter und Rußärmer. Das ganze kann man mit einem einfachen Thermostaten Regeln.
Löten was du willst.
Wo steht die Anlage denn ?
zu 3.:
Dann nehme ich 3 x 600 l Pufferspeicher diese hier. Höhe 183cm Bodenring bis Oberkante Anschluss oben, 65cm Durchmesser. Wie dick sollte das Styrodur am Boden sein? Reicht 3cm und 2 cm OSB-Platte? Selbst da wird es oben schon eng. Wieviel Platz brauche ich wohl noch am Anschluss ganz oben? Ich könnte zwischen den Deckensparren bis auf ca. 198 cm Höhe noch installieren. Unterkante der Sparren 190 cm. Das wird ganz schön knapp – oder? Notfalls andere Puffer mit weniger Höhe suchen oder den Betonboden aufspitzen.
Ein Solarspeicher mit 200 Liter, im Moment mit Elektroheizstab. Die 2 Kollektoren müssen erst noch montiert werden. Der Speicher sollte am Heizkessel evtl. später auch mit angeschlossen werden. Also würde ich den Anschluss mit Ladepumpe gleich vorsehen.
Solar soll aber nicht zum Zuheizen dienen, also alle Puffer ohne Tauscher.
zu 4.:
Was sind die Nachteile beim Laddomat? Vorteil würde ich für mich sehen der einfache Anschluss, da ich ja noch dieses Jahr alles in Betrieb nehmen will.
Was bräuchte ich noch alles bei der Mischer-Variante? Gibt es hier irgendwo schon eine genauere Beschreibung von so einer Lösung?
zu 5.:
Im Ölkessel ist eine Steuerung Gamma 23 B mit Anschluss für einen Mischer. Könnte ich die nicht für den Heizkreis nutzen?
zu 6.:
Ist mit „ersten“ Puffer derjenige gemeint, der die höchsten Temperaturen aufweist, also am Vorlauf zum Heizkreis? So hätte ich mir das gedacht. Ich wollte nicht alle 3 Puffer mit Öl aufheizen müssen, sondern nur den letzten (bzw. ersten?), also davon dann vielleicht 200 bis 300 Liter die in den Heizkreis gehen.
Neue Frage – 8.:
Wie gross muss ich den Ausgleichsbehälter wählen? Im Moment habe ich einen MAG 35 Liter der beim Ölkessel hängt. Dort passt auch kein größerer hin. Kann ich den lassen und noch woanders einen zusätzlichen anbringen? Nahe der Puffer?
Im Keller
Also genauer in Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg.
Gruß und Danke!
Michael, der schonmal die Briketts zerhackt
zu 3.: Ja die Puffer sind gut, wichtig ist das oben Mehr dämmung ist, denn Wärme verschindet nach oben.
3cm Dämmung ist gut. Wenns knapp wird 2 cm PUR, das hat einen besseren Dämmwert. 2 cm OSB drüber müsste reichen. Bersser wäre 2,8cm.
zu 4.:
Der Laddomat ist einfach schlecht in der Regelung, hat seine Macken – vorallem ungewollte Schwerkraftzirkulation! Zudem braucht er zu viel Strom und regelt recht ungenau.
Anschluss eines Mischers ist auch nicht so kompliziert und die Ersatzteile sind billiger, weil du keine Spezialpumpe hast sondern eine einfache Standartpumpe verbaust. Einbau kann auch ein Festwertmischer sein.
zu 5.: Jein, diese kann eventuell Steuern. Das kann ich nicht sagen, kenne die Steuerung nicht.
zu 6.: Ja, der erste Puffer ist der der am wärmsten ist. Da wird auch der Heizkreisvorlauf angeschlossen. Der erste wo auch der Heizkreisvorlauf abgegriffen wird, sollte per Ölkessel zu 200-200 Litern erwärmt werden.
8. MAG: jeder Wärmeerzeuger braucht einen. Also am Ölkessel muss eins sein, am Holzkessel und am besten auch eins an den Puffern.
Richtwert 10% deines Wasservolumens als MAG. Lieber zu viel als zu wenig.
zu 1.:
Als Sockel nehme ich jetzt einfach 4 Betonplatten 40 x 60 cm. jeweils 2 nebeneinander und 2 aufeinander. Ergibt 80 x 60 x 9 cm. Obendrauf noch ein Kesselpodest 65 x 60 x 7 cm aus PUR mit Blech ummantelt (Druckfestigkeit ca. 5 MPa) um Temperatur und evtl. Schwingungen zu entkoppeln. (sieht aus wie dieses) aus dem lokalen Heizungsfachhandel für 44 €. Die insgesamt 16 cm Höhe scheinen mir sehr sympathisch.
zu 3.:
Die 3 x 600 l Puffer kommen bald. Im Baustoffhandel habe ich 3 cm dickes hochfestes Styrodur bekommen, was man auch unter Betonböden einsetzt. Hochfestes PUR bekomme ich leider nur in Großmengen. Als Platte gab es günstig im Bauhaus Piniensperrholz 20 mm, ich denke das ist stabiler als OSB und ist sogar deutlich preiswerter.
zu 4.:
Laddomat werde ich keinen nehmen. Stattdessen 3-Wege-Motor-Mischer wie empfohlen und eine neue Wilo-Pumpe habe ich eh noch als Ersatz rumliegen die ich erstmal dazu nehme.
Brauche ich dazu noch eine Rückschlagklappe? Einen Filter und eine Umgehung wie im Laddomaten?
neu Frage 9.:
Wie dick soll ich wohl die Rohre vom KC zum Puffer machen? DN25, DN32 oder gar DN40? Pumpe und Dreiwegeventil wären dann ja das Nadelöhr mit DN25. Die Puffer stehen direkt im Nebenraum, nur eine Wand dazwischen – also mit Bögen etwa 3 m Vorlauf und 4 m Rücklauf.
neu Frage 10.:
Als Steuerung wäre ich nicht abgeneigt von der UVR 1611. Das Nachfolgemodell UVR 16×2 soll ja in Kürze lieferbar sein. Eine PC-Anbindung könnte mir viel Spaß machen. Ist das mit der UVR 1611 auch schon möglich? Gibt es Alternativen von anderen Herstellern die Vergleichbares zum ähnlichen Preis liefern?
Gruß Michael
Hallo Michael,
die PC und Internetanbindung geht auch mit der UVR1611 entweder über den alten BL-Net oder den neuen CMI wobei ich dir den CMI empfehlen möchte und wenn du mehr machen willst dann warte auf die Neue.
Sonnige Grüße Reiner
zu 1. unter den KC vor dem eigentlichen Absetzen eine Mineralwollematte drunterlegen, damit er auch von Unten komplett gedämmt ist
zu 3. OK
zu 4. Wenn du eine UVR einsetzen willst, ist es noch einfacher! Da kann man den Mischer temperaturgeführt steuern.
Schlammabscheider + Sieb sind empfehlenswert.
Die Umgehung? du meinst den Schwerkraftbetrieb des Laddomat… exakt den habe ich außer Kraft gesetzt, weil diese super tolle Konstruktion in Verbindung mit meiner Verrohrung dafür gesorgt hat das der Kessel immer auf 40°C im Schwerkraftbetrieb warmgehalten wurde durch den Puffer
9. Verrohrung mindestens 28er CU, besser größer. 32er wäre schon gut. 40er muss es nicht sein.
10. UVR 1611 gibt dafür schon vieles auf Ebay, mit dem CMI oder BL kann man das auch per PC anbinden.
Die Umgehung? du meinst den Schwerkraftbetrieb des Laddomat… exakt den habe ich außer Kraft gesetzt, weil diese super tolle Konstruktion in Verbindung mit meiner Verrohrung dafür gesorgt hat das der Kessel immer auf 40°C im Schwerkraftbetrieb warmgehalten wurde durch den Puffer
…, dank des Schwerkraftventils im Ladomat entleert sich der Kessel dank meiner
„U-Boothydraulik“ nach dem abschalten der Kesselkreispumpe automatisch
über die Injektor |↑|=← Wirkung von der T-Stück Kessel – Pufferanbindung zum Hauptkreismischer
So eine durchdachte „U-Boothydraulik“ den▬ken hat mehr zu bieten als es den Anschein hat
MfG.
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
…, dank des Schwerkraftventils im Ladomat entleert sich der Kessel dank meiner
„U-Boothydraulik“ nach dem abschalten der Kesselkreispumpe automatisch
über die Injektor |↑|=← Wirkung von der T-Stück Kessel – Pufferanbindung zum Hauptkreismischer
So eine durchdachte „U-Boothydraulik“ den▬ken hat mehr zu bieten als es den Anschein hat
Ähm – das Denken fällt mir schwer
Ich verstehe nicht ganz was Du meinst. Ist das jetzt ein Vorteil oder ein Nachteil?
@Bart:
Könnte es nicht auch gefährlich werden, wenn der Kessel läuft und aus irgendeinem Grund die Pumpe nicht anläuft oder gar der 3-Wege-Mischer den Rücklauf ganz dicht fährt?
Für den Fall gibts die TAS ( Thermische Ablaufsicherung ) dann noch die Sicherheitsventiele, Dazu die Lüfterabschaltung bei Überschreitung einer gewissen Temperatur.
So, da bin ich wieder
Die letzten Wochen hatte ich wenig Zeit, aber jetzt muss es schnell gehen, wenn der KC dieses Jahr noch in Betrieb gehen soll. Eure Antworten haben mir bisher sehr weitergeholfen
DANKE !
Aktuelle Lage:
– Der KC 25 ist nach seinem Kellergang wieder montiert und steht nun auf seinem Podest. Sehr hilfreich war dabei der Tipp irgendwo im Forum mit den 4 Möbelrollern je 2,- €. Man meint es nicht, aber die Plasteteilchen packen das Gewicht tatsächlich. Erst die Palette damit zum Podest angerollt. Dann etwas unterlegt um auf meine 16 cm Sockelhöhe zu kommen und dann damit den KC langsam von der Originalpalette aufs Podest gefahren. Eine One-Man-Show.
– Die drei 600 Liter Puffer stehen auf der Isolierplatte direkt im Nebenraum bereit.
– Inzwischen sind jede Menge Teile hier eingetroffen:
Kupferrohre, Fittings, Bögen, Verschraubungen, Reduzierungen usw.,
Kesselsicherheitsgruppe, zwei 3-Wege-Motor-Mischer für RTA und Heizkreis,
Regelung UVR 1611 K, CMI, 2 Kesselfühler, 10 Speicherfühler, 8 Tauchhülsen, Fühlerclipse, Verlängerunskabel …
Ich habe entschieden auch für den Kesselkreis doch „nur“ 28 mm Cu-Rohr zu nehmen. Im Bauhaus gibt es Cu bis 28 mm und so günstig wie im Web. Da mir teils noch nicht ganz klar ist wie mein Hydraulikplan nun wirklich werden wird, kann ich damit alles im selben Durchmesser ausführen und fehlende Rohre und Fittings vor Ort noch schnell nachkaufen. Das spart sicher auch Verschnitt und Geld. Und laut Atmos und Userberichten müssten wohl auch die 28er bei dieser Leistung noch gut ausreichen – hoffe ich doch
Jetzt geht’s ans Verrohren – schon tauchen wieder neue Fragen auf:
Frage 11:
An welchen Stellen sollte ich überall Absperrhähne vorsehen?
Frage 12:
An welchen Stellen ist es sinnvoll Verschraubungen zu verwenden. Ich dachte bisher an die Kesselanschlüsse V/R und an die Pufferanschlüsse V/R. Schraubt/Lötet man z.B. die Mischer einfach so mit ein in der Annahme die nie wechseln zu müssen?
Frage 13:
Ich möchte alle Kreise getrennt direkt zum Puffer führen (KC-Ladekreis, Öler-Ladekreis, Heizkreis, WW-Ladekreis) um bestmögliche hydraulische Entkopplung zu haben. Aber ich habe ja nur 2 RL-Anschlüsse an Puffer 3 ganz unten und 2 VL-Anschlüsse an Puffer 1 ganz oben. (den obersten Anschluss an Puffer 1 kann ich leider aus Platzgründen nur für die Entlüftung nutzen). Inwieweit kann ich auch die Zweitobersten bzw. Zweituntersten Pufferanschlüsse mit nutzen? Den Öler VL an zweitobersten Anschluss? Wäre das so gedacht wegen der Pufferwirkung für den Öler? Und den Heizkreis Rücklauf dann evtl. an den zweituntersten Anschluss?
Frage 14:
Speicherfühler – ich habe max. 8 Tauchhülsen und 8 Fühler vorgesehen für die 12 möglichen Messstellen an den 3 Puffern. Ist das evtl. schon übertrieben viel? Wie verteile ich die sinnvoll?(Serienschaltung der Puffer) Oder macht es Sinn nicht nur mit der UVR 1611 per Fühler zu messen, sondern noch ein paar Meßuhren zusätzlich anzubringen?
Frage 15:
Mein Schorni wollte wissen ob ich für den KC 25 wohl einen Zugregler einbauen will / sollte. Schornsteinhöhe 10 m, 18 cm Durchm. Er hat darauf hingewiesen, dass manche billigen Exemplare kaum funktionieren und ich soll doch dann „was Gescheites“ nehmen. Was wäre denn wohl „gescheit“ für Einbau ins 150 mm Rauchrohr ? Oder wird der Kaminzug auch ohne Zugegler für den KC passen? Ich will natürlich nicht, dass die Inbetriebnahme dieses Jahr am Ende daran scheitert dass der Zug nicht passend ist.
Gruß Michael
Frage 11:
An welchen Stellen sollte ich überall Absperrhähne vorsehen?
Da wo es Sinnvoll is . also vor/nach jeder Pumpe. Kessel, Abganz zu Heizkreisen , vor den Puffern.
Ich würde aber Rot-Gelb Absperrventiele nehmen.
Frage 12:
An welchen Stellen ist es sinnvoll Verschraubungen zu verwenden. Ich dachte bisher an die Kesselanschlüsse V/R und an die Pufferanschlüsse V/R. Schraubt/Lötet man z.B. die Mischer einfach so mit ein in der Annahme die nie wechseln zu müssen?
Mischer/ Pumpe auch schrauben. Was kaputt gehen kann sollte man nicht einfach fest installieren. Daher Schrauben!
Außer bei einem Kugelhahn z.B.– der wird eig fast nur Gelötet.
Frage 13:
Ich möchte alle Kreise getrennt direkt zum Puffer führen (KC-Ladekreis, Öler-Ladekreis, Heizkreis, WW-Ladekreis) um bestmögliche hydraulische Entkopplung zu haben. Aber ich habe ja nur 2 RL-Anschlüsse an Puffer 3 ganz unten und 2 VL-Anschlüsse an Puffer 1 ganz oben. (den obersten Anschluss an Puffer 1 kann ich leider aus Platzgründen nur für die Entlüftung nutzen). Inwieweit kann ich auch die Zweitobersten bzw. Zweituntersten Pufferanschlüsse mit nutzen? Den Öler VL an zweitobersten Anschluss? Wäre das so gedacht wegen der Pufferwirkung für den Öler? Und den Heizkreis Rücklauf dann evtl. an den zweituntersten Anschluss?
T-Stück oder einfach den Öler etwas Tiefer mit dem VL rein und etwas höherm it dem RL raus.
Frage 14:
Speicherfühler – ich habe max. 8 Tauchhülsen und 8 Fühler vorgesehen für die 12 möglichen Messstellen an den 3 Puffern. Ist das evtl. schon übertrieben viel? Wie verteile ich die sinnvoll?(Serienschaltung der Puffer) Oder macht es Sinn nicht nur mit der UVR 1611 per Fühler zu messen, sondern noch ein paar Meßuhren zusätzlich anzubringen?
Stromausfall und die Messuhr hilft dir das es nicht zum Einfrieren / Überkochen bei Elektronikdefekt kommt.
8 Temp.Fühler sind OK.
Dazu noch 2-3 Analoge Messuhren.
Frage 15:
Mein Schorni wollte wissen ob ich für den KC 25 wohl einen Zugregler einbauen will / sollte. Schornsteinhöhe 10 m, 18 cm Durchm. Er hat darauf hingewiesen, dass manche billigen Exemplare kaum funktionieren und ich soll doch dann „was Gescheites“ nehmen. Was wäre denn wohl „gescheit“ für Einbau ins 150 mm Rauchrohr ? Oder wird der Kaminzug auch ohne Zugegler für den KC passen? Ich will natürlich nicht, dass die Inbetriebnahme dieses Jahr am Ende daran scheitert dass der Zug nicht passend ist.
Meiner läuft ohne Zugregler.Aus dem Zugregler rotzt es beim Schornsteinkehren gerne mal raus.
Die die man wirklich gebrauchen kann Kutzner&Weber
So da bin ich wieder 🙂
Nach einer etwas stressigen Weihnachtszeit die ich im wesentlichen im Keller mit Löten, Hanfen und Schrauben verbracht habe, darf ich nun berichten:
Der KC 25 lebt !!!
Am Heiligabend konnte ich nach dem erfolgten Totalumbau der Anlage endlich schonmal wieder mit dem Öler heizen. Und bis dann alles für die erste Zündung des ATMOS bereit war vergingen leider nochmal ein paar Tage:
Am 31.12.2014 gegen 22:30 entzündete ich erstmals ein Sylvesterfeuerwerk im Heizkeller in Form eines angeheizten KC 25. Au Backe – gerade noch rechtzeitig um noch in BImSchV 1 zu kommen.
Bei einer Erstinbetriebnahme ab 0:00 Uhr 2015 hätte mich doch die BImSchV 2 knallhart erwischt. Ich hatte noch meinen Schorni zu dem Event eingeladen, aber der hatte wohl was anderes (besseres kann kaum sein) vor. Er hat aber meine Inbetriebnahme abgesegnet und kann erst später zum Nachmessen kommen wenn er wieder die Meßgeräte zur Verfügung hat. Na dafür kann ich ja nichts.
So bin ich also ATMOS-heizend ins neue Jahr gerutscht – gibt´s was schöneres?
Hat alles auf Anhieb ganz gut geklappt mit dem Anheizen. Dank dem Forum hier hatte ich mir ja schon viel nützliches Background dazu angelesen.
Inzwischen habe ich auch die Regelung UVR 1611 komplett in Betrieb. Wow – das Ding in Verbindung mit dem CMI macht wirklich riesig Freude. Eine Ausgabe die ich nicht bereut habe. Der Tipp von Euch war goldrichtig.
Hier mal der Anlagenplan wie ich ihn nun am Computer bzw. auch Smartphone habe. Da ist der KC gerade wieder angeheizt nach einer Nacht Überbrückung mit den Pufferspeichern:

So habe ich die wesentlichen Geschehnisse jederzeit und überall im Blick. Das finde ich eine riesen Erleichterung als ständig in den Keller rennen zu müssen.
Natürlich gibt es jetzt noch einiges zu optimieren. Ich mache mich erst nach und nach mit der Anlage vertraut.
Gestern hat kurze Zeit nach dem Auflegen auch prompt die TAS angesprochen. Offenbar hatte ich doch die Kesseltemperatur etwas zu scharf eingestellt. Als Gegenmaßnahme habe ich den Mischer der RLA von Hand schnell aufgemacht und es kam kühles Rücklaufwasser aus dem Puffer und hat den Kessel schnell wieder runtergekühlt.
Da wurde mir bewusst, dass die UVR den Rücklauf stur auf 70 Grad regelt, auch wenn der Kessel anfängt zu kochen.
Frage:
Wie kann ich die UVR so programmieren, dass bei Gefahr also wenn die Kesseltemperatur die 90 Grad deutlich übersteigt sofort der Rücklaufmischer aufmacht?
weitere Frage:
Was lässt sich noch an Sicherheitsaspekten programmieren, an die ich im Moment vielleicht noch nicht denke?
Gruß Michael (der gerade wieder Briketts hackt)
nabend Michael,
zur Kontrolle der „Gesamt“-Wärme in den Puffern hat jemand vier PT-Fühler auf eine Anzeige gelegt :
jeweils zwei in Reihe(doppelte Ohm“zahl“),
diese beiden „Reihen“ dann paralell(einfache Ohm“zahl“).
Diese Widerstandskombination habe ich für den RLA-Regler „geplant“,
der Regler soll zu 1/4 die VL-Temp „berücksichtigen“.
Wenn die VL-Temp steigt wird die RLA-Temp etwas abgesenkt,
der Regler will die OHM-„zahl“ einhalten.
Da die VL-Temp sich nie „schlagartig“ ändert, wird das funktionieren

Die vom Regler gezeigte/geregelte Temperatur ist dann
3/4 RLA + 1/4 VL…
Gruß Heinrich
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Hallo Heinrich,
eine interessante Idee – vielen Dank! Ich denke das müsste so funktionieren. Wichtig natürlich den Vorlauf auch direkt am Kessel zu messen und keinesfalls nach dem Abzweig der RLA in Richtung Puffer.
Ich habe den Fühler sogar direkt in den Kessel mit eingebaut um keine unnötigen Verzögerungen oder Differenzen bei der Messung zu haben. Er liegt also parallel zum internen Fühler des Atmos.
Damit sollte ja auch unmittelbar die Steuerung so zu programmieren sein, dass sie direkt auf den Mischer Einfluss nehmen kann. Was für eine Regelung benutzt Du? Der Plan mit den 4 Sensoren in Differenzschaltung müsste eigentlich bei jeder Regelung machbar sein.
Ich habe mir auch überlegt eine kräftige Hupe oder Sirene einzuschalten, kurz bevor der Kessel abkochen sollte oder eine andere gravierende Störung eintritt. Ausgänge sind an meiner UVR noch genügend frei. Damit könnte ich zumindest evtl. rasch eingreifen bevor ein Supergau eintritt und der ATMOS in Kernschmelze geht
_________________________________
Ich habe den Fühler sogar direkt in den Kessel mit eingebaut um keine unnötigen Verzögerungen oder Differenzen bei der Messung zu haben. Er liegt also parallel zum internen Fühler des Atmos.
Damit sollte ja auch unmittelbar die Steuerung so zu programmieren sein, dass sie direkt auf den Mischer Einfluss nehmen kann. Was für eine Regelung benutzt Du? Der Plan mit den 4 Sensoren in Differenzschaltung müsste eigentlich bei jeder Regelung machbar sein.
__________________________
?? Den Temperaturffühler in der ATMOS-Tauchhülse über dem Füllraum ??
die zeigt beim Atmos eher den „Zustand“ im Füllraum selber an.
!! Die ATMOS-VL-Temperatur hat SEHR WENIG mit der Kesseltemperatur zu tun !!
Diese Tauchhülse hinkt beim Start deutlich hinter der VL-Temp hinterher,
„überholt“ irgendwann die VL-Temp,
dann wenn die Glut immer „freier strahlen“ kann, ist die Differenz/Vorsprung am größten.
Wenn ich die VL-/Pufferladungs-Temperatur im Griff haben möchte,
setze ich den VL-Fühler möglichst dicht an den Kesselflansch.
NICHT in die Kesseltauchhülse !
Die Temperaturdifferenz _Kessel >< Vorlauf_ , wichtig zum Abbrandende hin,
muß bei deiner Reglereinstellung berücksichtigt werden.
Unser 40gse „schafft“ ca 5°K „Vorsprung“ unabhängig von der RLA-Temp.
Gruß Heinrich
ps
Ich hab noch den TRI-M_Oventrop-Kapillarfühler dran,
soll in diesem Winter geändert werden…
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
So da bin ich wieder 🙂
Natürlich gibt es jetzt noch einiges zu optimieren. Ich mache mich erst nach und nach mit der Anlage vertraut.
Gestern hat kurze Zeit nach dem Auflegen auch prompt die TAS angesprochen. Offenbar hatte ich doch die Kesseltemperatur etwas zu scharf eingestellt. Als Gegenmaßnahme habe ich den Mischer der RLA von Hand schnell aufgemacht und es kam kühles Rücklaufwasser aus dem Puffer und hat den Kessel schnell wieder runtergekühlt.
Da wurde mir bewusst, dass die UVR den Rücklauf stur auf 70 Grad regelt, auch wenn der Kessel anfängt zu kochen.
Frage:
Wie kann ich die UVR so programmieren, dass bei Gefahr also wenn die Kesseltemperatur die 90 Grad deutlich übersteigt sofort der Rücklaufmischer aufmacht?
weitere Frage:
Was lässt sich noch an Sicherheitsaspekten programmieren, an die ich im Moment vielleicht noch nicht denke?
Gruß Michael (der gerade wieder Briketts hackt)
…, ich denke die Kesselkreispumpe bringt nicht genug Förderleistung bei 70°C Kesselzulauf …
Gruß
Bernhard
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
?? Den Temperaturffühler in der ATMOS-Tauchhülse über dem Füllraum ??
die zeigt beim Atmos eher den „Zustand“ im Füllraum selber an.
!! Die ATMOS-VL-Temperatur hat SEHR WENIG mit der Kesseltemperatur zu tun !!
Ich weiß nicht wie es bei anderen Atmos Modellen ist, aber bei meinem KC 25 ist es eine weite Tauchhülse mit drei Atmos-eigenen Kapillarfühlern, u.a. dem Fühler der die Kesseltemperatur am Bedienfeld anzeigt. Diese Tauchhülse befindet sich auch nicht direkt über dem Füllraum sondern ganz hinten oben rechts im Kesselwasser, sozusagen an der Innenseite vom Kesselflansch. Dort konnte ich problemlos meinen eigenen Kesselfühler mit dazustecken.
Es ging mir primär darum im CMI die selbe Temperatur angezeigt zu bekommen als wenn ich direkt am Kessel stehen würde und dort auf diese Uhr schaue. Wenn der Kessel anfängt kochen, dann steht die auch bei rund 100° C ebenso wie es mein eigener Fühler anzeigt. Direkter am Geschehen könnte der Fühler damit kaum sein. Außen am Flansch mag es dann schon wieder 2 Grad kälter sein durch die Kühlwirkung der Umgebungsluft auf die Anschlussrohre.
setze ich den VL-Fühler möglichst dicht an den Kesselflansch.
NICHT in die Kesseltauchhülse !
Die Temperaturdifferenz _Kessel >< Vorlauf_ , wichtig zum Abbrandende hin,
muß bei deiner Reglereinstellung berücksichtigt werden.
Die reine Temperatur am Vorlauf interessiert mich bis dato eigentlich nur sekundär. Sollte die nötig sein, dann bringe ich dort noch einen weiteren Fühler an. Aber die tatsächliche Pufferladetemperatur müsste man vielleicht eher am Puffereingang direkt messen, da die Leitung bis dort sicher noch den Vorlauf etwas runterkühlt. Aber da sehe ich ja auch wieder am oberen Pufferfühler welche Temperatur sich dort ansammelt. Diese ist aber im Schnitt meist nicht viel geringer als meine „Kesseltemperatur“.
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…, ich denke die Kesselkreispumpe bringt nicht genug Förderleistung bei 70°C Kesselzulauf …
Das ist richtig. Ich habe aus der Bastelkiste eine WILO RS 25/3 (noch neu) als Kesselkreispumpe genommen, da die anscheinend auch in den Laddomaten verwendet wird und die Einstellung so mit anderen Anlagen vergleichbar sein müsste. Dort wurde meist die Einstellung Stufe 1 bis 2 empfohlen um eine möglichst hohe Ladetemperatur zu bekommen. Diese hatte ich auf Stufe 2 als die TAS angesprochen hat. Damit habe ich auch das Pufferwasser tatsächlich auf an die 90°C bekommen. Jetzt bin ich auf Stufe 3 und komme damit „nur noch“ auf max. 85°C Puffertemperatur. dafür gab es auch keine Anzeichen des Kochens mehr bisher im Kessel.
Aber was, wenn die Pumpe mal den Geist aufgibt oder weniger Fördert? Dann gäbe es ja sofort wieder einen Störfall und die TAS setzt ein. Dies möchte ich eben wenn möglich mit der Regelung abfangen oder zumindest deutlich signalisieren.
…, normalerweise müsste auch eine kleinere Kesselkreispumpenleistung ausreichen.
Kontrolliere doch mal die zugehörige Hydraulik ob da ein Ventilschieber nicht weit genug offen ist
Gruß
Bernhard
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Da ist ein Kugelventil im Rücklauf vor dem Kessel und ein Kugelventil im Vorlauf am Puffer. Beide sind ganz offen. Ich habe auch extra darauf geachtet, dass es Exemplare sind die nicht verengt sind, also praktisch so weit sind wie das Rohr.
Aber könnte es nicht sein, dass der ATMOS einfach nur zu viel Leistung bringt? Bis jetzt sind ja Primärluft und Sekundärluft überhaupt noch nicht korrekt eingestellt. Nur grob nach Vorgabe wie auf dem Hinweisschild nebendran angegeben. Vielleicht hab ich da auch was falsch interpretiert mit den Millimeterangaben. Von wo wird da nochmal genau gemessen? Der Weg wenn die Achse ganz auf Anschlag hineingeschoben wird und dann wieviele Millimeter ich sie rausziehe?
Das Rauchgasthermometer will ich auch noch ins Rauchrohr einsetzen um mal die Abgastemperatur in den Blick zu nehmen. Wo sollte ich da am besten das Loch setzen? Ein separates Loch oder das Messloch für den Schorni nehmen? Das gibt es bis jetzt auch noch nicht.
Da ist ein Kugelventil im Rücklauf vor dem Kessel und ein Kugelventil im Vorlauf am Puffer. Beide sind ganz offen. Ich habe auch extra darauf geachtet, dass es Exemplare sind die nicht verengt sind, also praktisch so weit sind wie das Rohr.
…, ich denke dein Dreiwegemischer ist nach deinem Hydraulikplan verkehrt eingebaut…
Das Regeltor zeigt normalerweise seitwärts zur Pumpe, auf deinem Plan zeigt es nach oben zum Kesselvorlauf – Bypass oder Summentor je nach Stellmotorantriebsrichtung warm / kalt zeigt zum Kesselvorlauf
Quwelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dreiwegemischer
Aber könnte es nicht sein, dass der ATMOS einfach nur zu viel Leistung bringt? Bis jetzt sind ja Primärluft und Sekundärluft überhaupt noch nicht korrekt eingestellt. Nur grob nach Vorgabe wie auf dem Hinweisschild nebendran angegeben. Vielleicht hab ich da auch was falsch interpretiert mit den Millimeterangaben. Von wo wird da nochmal genau gemessen? Der Weg wenn die Achse ganz auf Anschlag hineingeschoben wird und dann wieviele Millimeter ich sie rausziehe?
…, von Anschlag rausziehen wird gemessen
Das Rauchgasthermometer will ich auch noch ins Rauchrohr einsetzen um mal die Abgastemperatur in den Blick zu nehmen. Wo sollte ich da am besten das Loch setzen? Ein separates Loch oder das Messloch für den Schorni nehmen? Das gibt es bis jetzt auch noch nicht.
…, Loch nicht größer als Thermometer / Tauchhülse ins Ofenrohr,
gut zugängig kurz, 5 bis 25cm, hinterm Kesselanschlußstutzen
Gruß
Bernhard
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
…, ich denke dein Dreiwegemischer ist nach deinem Hydraulikplan verkehrt eingebaut…
Mh – ich habe diese Mischer eingebaut: siehe hier. Das Mischerküken ist da etwas anders konstruiert als beim Wiki-Beispiel. Je nach Lage des eingesetzten Kükens kann man verschiedene Anschluss- bzw. Drehrichtungen damit realisieren. Nach meiner Vorstellung müsste es so stimmen, aber vielleicht habe ich auch einen Denkfehler drin. Auf jeden Fall wird der Rücklauf einwandfrei auf die eingestellten 70 Grad geregelt und der Puffer mit der Überschussenergie des Kessels auf bis fast 90°C geladen.
Primärluft war auf 9,5 mm eingestellt und Sekundärluft hatte ích eingestellt auf 17,5 mm. Die Aufkleber neben den Einstellachsen fand ich verwirrend. Da stand noch was von +5 mm dabei die habe ich dann addiert was wohl ein Fehler war. Die 5 mm sind wohl schon in der Klappe eingebaut wenn die Achse ganz reingeschoben ist. Damit war es sicherlich zuviel Sekundärluft.
Ich habe nochmal hier in den älteren Beiträgen zum KC 25 gesucht und mich zunächst mal entschieden für Primär 7 mm und Sekundär auch 7 mm. Ist natürlich ziemlich spekulativ ohne Messgeräte.
Das Rauchgasthermometer habe ich jetzt eingebaut. Die Kesselkreispumpe wieder auf Stufe 2 gestellt.
Mutig mal 25 kg BKB auf die Glut gelegt und siehe da der KC marschiert wie am Schnürchen, dass es eine wahre Freude ist
Kesseltemperatur stabil zwischen 85 und 90 °C. Der Puffer lädt oben auf über 86 Grad auf.
Die AGT steigt allerdings bis auf 275 °C an, was mich aber nicht stören würde, da ich laut Schorni eh eine höhere AGT benötige.
Nun aber absolut keine Anzeichen von Kochen mehr. Alles permanent im grünen Bereich.
Ganz erklären kann ich es mir nicht mehr, warum kürzlich die TAS angesprochen hatte. Ich vermute, dass ich die Kesselkreispumpe dabei doch auf Stufe 1 statt 2 hatte. In der Panik hatte ich dann nämlich schnell auf Stufe 3 hochgedreht und den Mischer manuell geöffnet. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch kurz zuvor relativ viel Weichholzbrikett aufgelegt. Vielleicht sind die zu schnell hochgeflammt aufgrund der hohen Sekundärlufteinstellung ?!
Gruß und Danke für die Tipps
Michael
So – habe jetzt täglich meine Erfahrungen gesammelt mit dem heizen von BKB. Aktuell habe ich Primärluft auf 2 mm und Sekundär auf 6 mm. Kommt mir so vor, als ob es damit ganz gut läuft – aber leider kann ich ja nicht viel Werte messen.
Macht auch echt viel Freude mit dem Atmos KC 25 !
Mit rund 40 kg BKB habe ich die 1800 l Puffer voll bei gleichzeitigem Heizbetrieb um die 0 Grad Aussentemperatur. Damit komme ich zur Zeit mehr als einen ganzen Tag hin und muss also täglich nur einmal anfeuern – hätte ich ja kaum erwartet.
Was mich etwas wundert ist doch der große Ascheanteil. Nach jedem vollständigen Abbrand muss ich unbedingt reinigen und dabei ist die Brennkammer mind. 1/2 bis 2/3 voll wenn ich oben noch alles von der Düse mit runter gefegt habe.
Ist das denn normal
Ich dachte beim Vergaser bleibt auch bei BKB weniger Asche. Es ist aber gefühlt die gleiche Menge wie früher beim alten Naturzug-Kessel. Oder sind doch meine Einstellungen ungünstig? Aber auch mit verschiedenen Einstellungen die ich bisher probiert habe scheint die Aschemenge unverändert.
Nun dachte ich probier mal Hartholzbrikett vom Bauhaus – die runden dunkelbraunen ohne Loch. Die müssten ja wenig Asche liefern. Angefeuert wie immer mit Kleinholzscheiten und 4 Weichholzbriketts. Dann eine ganze Packung 12 kg von den Hartholz draufgepackt.
Der Kessel kam aber nicht so recht in Gang wie sonst. Nachgeschaut hat es im Füllraum heftig gequalmt aber unten kam keine Vergasung zustande. Die Brikettrugel alle so krumm wie Bananen und am glühen – ist das normal?
OK – muss ich wohl die Luft natürlich verstellen. So bei 6 mm Primär und 9 mm Sekundär scheint es jetzt besser zu laufen. Abgas liegt gerade bei 220 °C.
Hat jemand Tipps für die Einstellung?
Welches Brennmaterial braucht eigentlich warum mehr oder weniger Primärluft und mehr oder weniger Sekundärluft? Gibt es da irgendwo eine schöne Erklärung dazu oder eine Tabelle die das wesentliche zusammenfasst?
Gruß Michael
(Der im Moment gerade keine Briketts hackt sondern Bananen biegt
)
So bei 6 mm Primär und 9 mm Sekundär scheint es jetzt besser zu laufen. Abgas liegt gerade bei 220 °C.
Hat jemand Tipps für die Einstellung?
Ich würde nur 4 mm Prim und 1 mm Sekundär machen
Dunkle Brikett haben meist einen hohen Rindenanteil und neigen dazu mehr Asche als helle zu fabrizieren.
Hartholzbriketts mit Loch kann man vergessen. Die Verträgt der Kessel nicht.
Bei Holzbriketts geht am besten eine Mischung aus Holzbrikett(RUF) und Braunkohle.
Es geht auch eine Mischung aus Kohle /Holz.
Der Ascheanteil ist bei Heizprofi schon ordentlich, bei Rekord etwas weniger aber immer noch viel.
Dunkle Brikett haben meist einen hohen Rindenanteil und neigen dazu mehr Asche als helle zu fabrizieren.
Nach 2 Tagen und 8 Paketen a 12 kg von den dunklen Bauhaus-Rollen (ohne Loch) kann ich das mit der Asche bestätigen. Ist immer noch mindestens halb so viel wie mit den Rekord Briketts. Und ich hab deutlich mehr Verbrauch als mit den BKB. So würde mich das Heizen ungefähr doppelt so viel kosten.
Hab ich mir vom Bauhaus stattdessen 2 Paletten Rekord BKB anliefern lassen. Kostet die Tonne 239,60 plus 25,- € für die Anlieferung insgesamt. Mein örtlicher Brennstoffhändler wollte für BKB + Lieferung dafür fast das Doppelte haben.
Wenn ich aber die aktuellen Ölpreise von 50+X Cent ansehe könnt ich heulen gerade jetzt einen Atmos eingebaut zu haben.
Aber gerade zum Trotz heiz ich erstrecht damit
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