Hallo an die Experten!
Ich habe im Frühjahr diesen Jahres bei der Firma Solardirekt24 eine Solaranlage gekauft und mit Hilfe meines Dachdeckers und meines HB installiert.
Leider bin ich sehr enttäuscht, da die Kollies noch nicht einmal imstande sind, einen 500l Kessel auf 80°C aufzuheizen.
Einige Infos:
2 30er Module http://www.solardirekt24.de/vakuumroehrenkollektoren/eurotherm-solar-vakuumrohrenkollektoren/eurotherm-solar-vakuumrohrenkollektor-30-rohren.html
Steuerung von Resol
500l Speicher mit 2m² WT
Umwälzpumpe wird leistungsgeregelt 20-100%, allerdings mechanisch auf Stufe 1 gestellt
Tacosetter auf minimalstem Durchfluss, also kaum ablesbar (schätze <=1l/min)
Steuerungsfreigabe auf 90°C Puffertemperatur
Temperatureinstellung für Ein/Aus/Spreizung passen
Ausrichtung Kollie 1 auf SW 45° Dachneigung, Kollie 2 auf SO 30° Dachneigung
Selbst mit extrem wenig Durchfluss sind bei voller Sonneneinstrahlung nur Werte um 65°C, gemessen am Kollektorfühler, erreichbar.
Dies ist m.E. viel zu wenig, da auch mein HB bezüglich der „nur“ 500l Puffer Kopfschmerzen bekam und desöfteren von Stagnation gesprochen hat, von der ich allerdings weit entfernt bin.
Die Isolierung auf den 12m (einfache Strecke) ist denke ich ausreichend, da sich nur ein Verlust von <1°C einstellt.
Das Vakuum sollte OK sein, da die Silberbedampfung am Fuß der Röhren gut aussieht und nicht weißlich bröselig ist.
Luft im System wurde auch geprüft und ebenfalls ausgeschlossen.
Da oben schon nicht wirklich gute Temperaturen vorherrschen, habe ich mich an den Firmensupport gewendet, die mir aber leider nur ein Paar tolle Formeln, die kenne ich selber, bin Kältetechniker, zugesandt haben und auf Nachfrage leider nicht mit mir, sondern nur mit meinem HB (der wenig Zeit hat) die Kommunikation aufrecht erhalten wollen.
Nun die Frage, kann mir jemand bezüglich der Temperaturen und/oder der Anlage helfen?
Vielen Dank schonmal für Eure Mühen!
Gruß
Thilo
Hallo Hubschrauber!
Danke erstmal für Deine Antwort.
Das kann natürlich sein, auch wenn ich es nicht wirklich verstehe:
Die Sonne geht im Westen auf und ab ca 9 Uhr wird Kollie 1 voll bestrahlt. Mittags/Nachmittags bekommen beide das volle Programm ab (auch nur gut 60° am Kollietempfühler) und Abends bekommt Kollie 2 noch das Verwöhnprogramm ab. Je nachdem wie hoch die Sonne steht ggf auch noch Kollie 1. Ist da wirklich so viel Verlust drin?
Gruß
Thilo
Hallo Hubschrauber!
Das kann natürlich sein, auch wenn ich es nicht wirklich verstehe:
Die Sonne geht im Westen auf und ab ca 9 Uhr wird Kollie 1 voll bestrahlt.
Gruß
Thilo
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
@ hubschrauber
…in Reihe sind sie schon, aber halt nicht auf einem Dach. Ich mache mal ein Photo zur Veranschaulichung
So, habe mal Bildchen angefügt….Nebel haben wir selten.
Hausansicht ist wie Kartendarstellung, oben Nord…..
Mit der „Energievernichtungstheorie“ versteh ich das leider noch immer nicht 🙁


…, also die 1. auf dem roten Dach ist nach Süd/Ost und die andere nach Süd/West ausgerichtet
Also die erste günstiger für den Vormittag, die 2. nach Süd/West günstiger für den Nachmittag.
Und Mittags beide zusammen dann nicht zu krass … ausgeglichen.
…, ach so noch: Am Vormittag kühlt die 2., am Nachmittag die 1..
MfG.
Bernhard
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Hallo grisu71881
Schau mal auf die NETTO Fläche Deiner China-Röhren und dann überlege Dir mal warum Du keine Power bekommst.
Es ist immer wieder verwunderlich. Die NETTO Fläche der China-Billig-Röhren entspricht etwa 50% der Brutto Fläche.
Die Bruttofläche beiinhaltet auch die Luft zwischen den einzelnen Röhren. Nur die kann keine Solarwärme produzieren.
Billige China-Röhren haben gegenüber Flachkollektoren bei gleicher
Bruttofläche immer den schlechteren Wirkungsgrad. Ich habe unzähliche Simulationen mit entsprechenden Programmen gemacht und auch Erfahrungen aus der Praxis. Deine ca. 5 m² Nettofläche (Absorberfläche) reichen gerade mal im Som mer aus um das Brauchwasser zu bereiten. Flachkollektoren Bruttofläche = annähernd Absorberfläche (Nettofläche) !!
Dan frag Dich auch mal warum der Händler keine Netto-Fläche in den technischen Daten angibt…Die sind nur im Prüfzertifikat der Frauenhofer zu finden !!
…, ▬ preiswert muss nicht billig sein
…
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
In diesem Fallo wohl eindeutig schon…
Hallo zusammen!
Ja, ca. 5m² netto, das ist leider nur so. Als Faustformel sagt man doch 1m² pro Person für WW, dann sollte das doch hinreichen?!
Habe gestern mal herumexperimentiert: strahlender Sonnenschein, über 20°C auf dem Schätzeisen…..Kollektortemperatur 66°; Pumpe für 20 Minuten abgeschaltet und siehe da: 81°C!
Die Dinger müssten m.a. kochen!
…, es kommt auch darauf an, in welcher Kollektorfläche der Kollektor/Temperaturfühler sitzt
Wenn der in der von der Sonne benachteiligten Fläche sitzt ?
Ach so, wahrscheinlich wäre es sinnvoll, die je nach Tageszeit benachteiligte Kollektorfläche,
in Reihe zuerst durchströmen zu lassen und die jeweils voll von der Sonne beschienenen
direkt anschließend zu durchströmen.
Um den Temperaturanstieg, gegenüber der unterschiedlich heißen Flächen,
voll ausnutzen zu können.
Gruß
Bernhard
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Hallo,
ich vermute, der Kollektorfühler ist nicht richtig installiert oder defekt oder einfach der falsche.
Wenn ein Vogel an dem Kabel zieht rutscht der Fühler aus seiner Halterung und die Regelung schaltet nicht oder zu spät ein.
Das ist der häufigste Grund bei nicht funktionierenden Röhrenkollektoren, Flachkollektoren sind da wesentlich einfacher und langlebiger.
Wichtig wäre auch zu erfahren in welchem Kollektor der Fühler steckt und wie die Kollektoren hydraulisch verschaltet sind. In Reihe oder Parallel.
Der Fühler sollte auf jeden Fall in den morgends zuerst bestrahlten Koll eingebaut sein, besser wäre natürlich ein Regler erfasst beide Kollektortemperaturen.
Fühler ist der richtige, gegen herausrutschen gesichert und steckt selbstverständlich im zuerst bestrahlten. Reihenschaltung.
Werde mir über die Verschaltung von Fühler 2 mal Gedanken machen, wobei dies definitiv nicht der Grund für die Schlechtleistung ist…
eom
Diesen Plan habe ich bei der Resolsteuerung auch. Habe aber nur eine Pumpe da Reihenschaltung. Den 2. Fühler kann ich noch aufklemmen, kein Problem – doch ist mir nicht ganz klar, was ich dann noch proggen muss.
Habe zzt das Schema 1 mit einem Kollektor (da ja Reihenschaltung) und einem Puffer…
Hallo Herr Schmitz,
Die NETTO Fläche der China-Billig-Röhren entspricht etwa 50% der Brutto Fläche.
Das ist doch bei VRK immer so. Das ist kein Beschiss sondern baubedingt so weil die äussere Röhre zur thermischen Isolation dient. Lasse mich gern belehren. Und: Was hat das mit China zu tun ?
Billige China-Röhren haben gegenüber Flachkollektoren bei gleicher
Bruttofläche immer den schlechteren Wirkungsgrad.
Ja, im Sommer, wo die meisten heutigen Anlagen sowieso zu viel Leistung bringen. Im Winter, bei hoher Differenz Kollektor zu Aussentemperatur, liegen die VRKs vorn. Also wer seine Solaranlage nicht nur zum Warmwasserbereiten für den Pool im Sommer benutzen will sondern auch im Winter zur Heizungsunterstützung schätzt daher die VRKs.
Dan frag Dich auch mal warum der Händler keine Netto-Fläche in den technischen Daten angibt…Die sind nur im Prüfzertifikat der Frauenhofer zu finden !!
Also bei meinen „China Röhren“ steht Brutto und Nettofläche drin, ausserdem viele Diagramme die den Wirkungsgrad bei verschiedenen Einstahlwinkeln, Einstahlleistungen etc. etc. darstellen.
Vielleicht sollte man nicht unbedingt alles über einen Kamm scheren ? Jedes Ding hat seinen Sinn und schwarze Schafe gibt es in China und in Deutschland.
Dass die Röhren aus China sind ist sicher nicht der Grund weshalb die Anlage nicht die erwartete Leistung bringt. Meine Meinung halt.
Gruß,
Jochen
strahlender Sonnenschein, über 20°C auf dem Schätzeisen…..Kollektortemperatur 66°; Pumpe für 20 Minuten abgeschaltet und siehe da: 81°C!
Die Dinger müssten m.a. kochen!Nicht unbedingt. Bei einem dT von 100-20=80° muss schon einiges an Sonnenenergie auf den Kollektor treffen damit dieser kocht. Geht man im Sommer von 1000W/m2 aus sind es jetzt wohl eher um die 500W/m2. Und das auch nur wenn der Einfallswinkel stimmt.
Laut der allgemeinen Grafik unten

muss bei diesem Kollektor bei einem dT von 80° mindestens 600W/m2 exakt auf den Kollektor treffen damit dieser „kocht“.
Ich habe mal die Daten verglichen. Bei 1000W/m2 und dT=0°hat dein Kollektor noch akzeptable 66% Wirkungsgrad. Bei dT=70° allerdings nur noch 46 ggü. den 52% meiner VRKs. Schätze das kommt von einem schlechten Isolator.
Der Wirkungsgrad des Kollektors nimmt bei steigendem dT und sinkender Einstrahlleistung drastisch ab (siehe nochmals die Grafik). Bei meinem Kollektor sind das z.B. bei 400W/m2 @ dT=70° nur noch 29% Wirkungsgrad.
Leider finde ich zu deinem Kollektor keine Angaben aber aufgrund der Angaben bei 1000W/m2 mutmasse ich dass bei 400W/m2 @ dT=70° der Wirkungsgrad wohl eher so gegen Null geht…
Bei einer üblichen Solaranlage zur WW-Bereitung mit den notwenigen hohen VL-Temperaturen wird im Winter kaum nutzbare Energie mehr aus dem Kollektor zu holen sein.
Gruß, Jochen
Hallo Jochen!
Vielen Dank für Deine Ausführungen!
Im Winter, wenn ich mit dem HV heize, kommt wirklich nichts mehr rum, das ist richtig und auch hinnehmbar.
Leider habe ich im Sommer auch nichtmal meinen 500er vollbekommen. Der dümpelt dann so bei 60°C rum. Reicht für WW, aber nur einen Tag, sprich, der nächste Tag regnerisch und schwupp, läuft der Öler. Ich hatte mir etwas anderes versprochen…
Also im Sommer sollte bei 10m2 schon mehr gehen…
Also nur mal ins Blaue gefragt: Ist der Kollektorfühler korrekt mit Wärmeleitpaste montiert ? Auch Wärmeleitpaste an der Verbindung Röhre Heatpipe und Sammler ? Heatpipe Anschlüsse sitzen satt und vollständig im Sammler ? Die gingen bei meinem Kollektor recht stramm rein.
Schon geprüft ob der Sammelkasten auch ordentlich mit Glaswolle vollgestopft ist ? Nicht dass die vergessen wurde…
Würde auch prüfen ob der Wert des Kollektorfühlers realistisch ist. Einfach Thermometer zum Vergleich nehmen.
Hast Du eine Aufzeichnung mit Kollektor-, Vorlauf-, Rücklauf-, Puffertemperatur ? Im Internet gibt es etliche Anlagen die Online sind. Such eine möglichst in der Nähe aus und schau was da an Leistung vom Dach kommt und vergleiche mit deinen Werten.
Wäre perfekt wenn Du eine andere Solarröhre (eines anderen Herstellers) zum Vergleich hättest. Würde dann beide nebeneinander in die Sonne legen und die Temperatur am Heatpipe Anschluss messen. Bzw. die beiden Röhren je in einen Eimer Wasser stellen und die Temperatur vergleichen. So kannst Du sehen ob die Röhre genug Leistung produziert oder ob Du nicht von vorneherein eine schlechte Lieferung erwischt hast. Sowas kann es geben. Leih dir mal ein/zwei andere Röhren vom HB deines Vertrauens. Aber Achtung, ich hab mir beim Röhren bestücken an einem leicht bewölkten Tag ordentliche Brandblasen an der Heatpipe geholt !
Gruß, Jochen
Hallo,
Dämmung des Sammlers ist OK, Wärmeleitpaste auch aufgetragen.
Habe jetzt folgendes überprüft:
ALLE Röhren mal rausgezogen und geprüft ob der Kopf der Heatpipe auch korrekt im Sammler sitzt. Selbiges war OK.
Allerdings ist aufgefallen, dass nur etwa die Hälfte aller Röhren (Heatpipe, nicht Glas) sehr warm bis heiss waren und sich die andere Hälfte leider nur zwischen lauwarm und warm bewegt hat.
Mein Fazit daher: Die Röhren taugen nicht die Bohne! Ein schwarzer Gummischlauch würde mehr bringen :hmm:
Hallo,
falls die Reklamation nichts bringt würde ich mal das Innenleben einer guten und schlechten Röhre vergleichen. Denke deine Röhren bestehen wie meine auch aus einem doppelwandigen Glasrohr, zwischen den Wänden sollte ein Vakuum sein. Das Innenleben lässt sich herausziehen, bei meinen sind die Röhren mit einem Kunststoffstopfen oben verschlossen der relativ leicht rausgeht. Die Heatpipe besteht aus einem Kupferrohr welches in einem Alugerippe steckt. Dieses sollte an der Innenseite der Glasröhre satt anliegen. Damit soll die Wärme, welche an der dunkel getönten Innenseite der Vakuumröhre entsteht, über das Alugerippe an das Kupferrohr übertragen werden.
Falls das alles ok aussieht bzw. keine Unterschiede zwischen gut/schlecht zu erkennen sind, fehlt vmtl. das Vakuum bei den schlechten Röhren. Einfach mal die Glasröhren kreuzweise tauschen und schauen ob das Problem mit wandert. Die Glasröhren gibts evtl. einzeln zu kaufen (wegen Hagelschaden z.B.), ist vmtl. billiger als eine ganze neue Röhre.
Viel Erfolg,
Jochen
Jau, werd ich mal probieren. Genauso sind meine auch aufgebaut
Hallo zusammen.
Langsam wird klar das ein Teil der Heatpipes nicht mehr arbeiten.
Das Vakuum in der Heatpipe hat sich abgebaut und somit ist ein Wärmetransport nach oben in den Kondensatorkopf unterbrochen.
Im unteren Teil verdampft Flüssigkeit, meist Wasser, steigt nach oben in den kälteren Kondensationstopf und fliesst an den Wänden des Rohres zurück in den heisseren Bereich. Wenn kein Vakuum mehr vorhanden kann nur noch über Wärmeleitung in den oberen Bereich etwas ankommen.
In Wikipedia ist die Funktion recht gut beschrieben.
Das Vakuum in der Heatpipe hat mit dem Vakuum in der Absorberröhre nichts zu tun.
Nur, wie will man diesen Schadensfall einem Lieferanten nachweisen?
Denke dass der Verkäufer bzw. Hersteller für seine Röhren einen „Mindestertrag“ garantieren muss. Wenn das Vakuum in der Heatpipe fehlt dann ist die Röhre kaputt und somit auf Garantie zu tauschen.
Aber wie nachweisen ? Denke es wird nicht möglich sein mit Bordmitteln eine Unterschreitung des Mindestertrags stichhaltig zu beweisen. Das kann vmtl. nicht mal der Hersteller der Röhre selbst. Das wird aber meiner Meinung nach auch nicht nötig sein.
Wenn wie vermutet die Heatpipe wie beschrieben „defekt“ ist wird es vmtl. einfach sein die defekten Röhren von den „guten“ zu unterscheiden in dem man einfach an einem sonnigen Tag die Temperatur am Kopf der Heatpipe misst und alles schön protokolliert. Wenn tatsächlich ein Defekt an der Röhre vorliegt wird die Temperatur an den schlechten Röhren drastisch unter den der guten Röhren liegen.
Diese Röhren würde ich reklamieren. Wenn der Verkäufer bzw. Hersteller den durchgeführten Test nicht akzeptiert und die Röhre darauf hin nicht auf Garantie tauschen will würde ich mit dem Anwalt drohen. Der wird dann im Ernstfall vmtl. ein Institut beauftragen und die werden herausfinden dass die Röhren defekt sind. Die Kosten wird der Verkäufer bzw. Hersteller dann tragen müssen. Aber ich vermute stark dass der Verkäufer den Test akzeptieren wird und es nicht so weit kommen wird.
Gruß, Jochen
man könnte alle Röhren ausbauen, mit einem Baustrahler beleuchten und während der Aufheizphase mit einer Wärmebildkamera ansehen.
Wenn man sich schon so viel Arbeit macht würde ich auf Flachkollektoren umsteigen, nach meiner Erfahrung wird dieses Phänomen an den Heatpipes immer wieder auftreten.
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