Fragen und AntwortenEinstellung / BImSchV / Lambda
burns635csi antwortete vor 11 Jahren

Hallo Leute,

nachdem mein KC 25 seit 4 Wochen glücklich läuft, steht nun auch die Abnahme und die Messung nach BImSchV1 vor der Tür.

H I L F E – was soll ich machen ?

Die günstigsten Einstellungen (BKB) kann ich wohl nur erraten – oder ?

Soll ich einen Heizungsbauer kommen lassen zum Messen und Einstellen? Was kostet das?

Oder bringt es was, wenn ich mir eine Lambda-Sonde mit passender Elektronik zulege und anhand des Rest O2 selbst einstelle?

Ich habe bereits eine Regelung vom Typ UVR 1611 inkl. CMI. Dann könnte ich ja im nächsten Schritt noch einen Belimo anschließen und in Zukunft permanent regeln lassen.

Außer dem bekannten LambdaCheck habe ich jetzt gesehen, dass auch TA speziell für die UVR 1611 eine „Sauerstoffsonde“ anbietet. Wäre mir recht sympathisch, da es natürlich gut zur UVR passt und keine zusätzlichen Eingänge frisst weil es über den Daten-Bus angeschlossen wird.
http://www.ta.co.at/de/produkte/sensoren/sauerstoffsensor.html
Kann da jemand was dazu sagen?

Oder seid ihr alle noch nicht messpflichtig und müsst die Einstellungen nicht optimieren?

Fragen über Fragen

Gruß Michael



25 Antworten
iolanos antwortete vor 11 Jahren

Mach den Kessel 2 Std. bevor der Schorni kommt an, leg nur zwei Reihen Holz auf. Ne halbe Std. bevor er da ist, leg nochmal zwei, max. drei Reihen über die Glut – jetzt nicht mehr die Tür öffnen – auch dem Schorni das verbieten – dann ist der Ofen voll am vergasen beim messen. Stell die Primär Luft auf ca. 7mm, die sek. Luft auf ca. 4mm und dann lass es drauf ankommen. Der legt dir nicht gleich den Ofen still, wenn CO oder Staub etwas zu hoch ist. Evtl. kannst du während der Messung die sek. Luft nochmal was nachregeln – mußt du ihn fragen.
Also, keine Angst vorm schwarzen Mann

Feueresel antwortete vor 11 Jahren

Thema: ATMOS einstellen über BRT-Temperaturfühler

» 14.12.14 10:10 «

…, eine hohe sekundär Brennraumtemperatur / Heißgastemperatur ist wichtiger als der Restsauerstoffgehalt im Abgas.
Je höher die Brennraumtemperatur,
desto weniger Restsauerstoff im Abgas sind für eine gute Verbrennung notwendig.
Denn es gibt keinen allgemein gültigen Restsauerstoffwert für eine gute Verbrennung,
dazu sind die Gegebenheiten viel zu unterschiedlich.
Also, erst mal die sekundär Brennkammertemperatur über 650°C, dann kann man immer noch
am Restsauerstoffgehalt spielen.
Letztendlich kommt es auf einen niederen CO Gehalt im Abgas an
Der Restsauerstoffgehalt im Abgas ist halt mal Relativ einfach zu messen und so versucht man
über dessen Regelung die Brennraumtemperatur hoch zu halten und damit indirekt den CO Gehalt zu senken.
Bei hoher Brennraumtemperatur und zu wenig Sekundärluft steigt übrigens auch der Rußanteil im Abgas,
den kann man gegebenenfalls an der raus gezogenen Abgasthermometer Tauchhülse anhaften sehen.
In der Regel wird der sekundär Luftanteil bei hoher Brennraumtemperatur,
so weit gesenkt, bis das Abgas kurz vor der Ruß – Grenze steht und dann zur Sicherheit für einen
niederen CO Wert wieder etwas mehr Sekundärluft / Restsauerstoff.

Man kann auch den Restsauerstoff solange erhöhen bis die Brennraumtemperatur zusammenbricht
und dann die Sekundärluft reduzieren bis die Brennraumtemperatur wieder steht,
so hat man früher einen Vergasermotor eingestellt.
So kann man nur an Hand der Brennraumtemperatur für die örtlichen Gegebenheiten einen
guten Mittelwert einstellen.

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Briketthacker antwortete vor 11 Jahren

Danke für Eure Tipps !

Hört sich alles sehr plausibel an. Auch die BRT-Messung.

Aber noch ziere ich mich etwas ein Loch in meinen schönen, neuen Kessel zu bohren

Aber über die BRT hinaus scheint die Rest-O2 Messung dann ja auch nicht völlig sinnlos zu sein.

Könnte evtl. noch jemand was zu den Lambda-Messgeräten sagen? Gibt’s vielleicht noch was günstigeres als LambdaCheck?

Der „Sauerstoffsensor“ von Technische Alternative würde ja schon mal weniger kosten. Kennt den wirklich keiner?

Feueresel antwortete vor 11 Jahren
Briketthacker:
Danke für Eure Tipps !

Der „Sauerstoffsensor“ von Technische Alternative würde ja schon mal weniger kosten. Kennt den wirklich keiner?

…, vor kurzem war die Kesselabgassauerstoffmessung noch in Planung nach meiner Info …

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Briketthacker antwortete vor 11 Jahren

Aha – Danke Bernhard !

Das bestätigt dann doch meinen Verdacht, dass das Ding noch ganz neu im Sortiment ist. Mir war es bisher noch nicht aufgefallen und die Doku dazu ist mit Datum von 2015 versehen.

Mit dem Regler UVR 1611 bin ich ja schwer zufrieden und so überlege ich jetzt, ob ich es wage hier mal den Versuchs(k)Esel zu spielen.

Karsten_S antwortete vor 11 Jahren

Sollte man den TA-Sauerstoffsensor tatsächlich im Holzkessel einbauen? DasTA-Datenblatt wiederspricht imho einem Einbau:

Die O2-Sonde darf sich nie in einer Umgebung mit 0% Sauerstoffgehalt befinden, da sie dadurch beschädigt wird

Nur zu Testzwecken ca. 240 EUR zu investieren wäre mir zu teuer. Dann würde ich eher 280 Euro für den LambdaCheck ausgeben.

Viele Grüsse
Karsten

HKruse antwortete vor 11 Jahren

nabend,

zu TA, UVR und der Sauerstoffregelung :
das O2-modul hat nen zusätzlichen mV -Eingang,
kann aber nur hinten, „unter“ den WT-Rohren eigesetzt werden…&00°C Begrenzung :
________________________________
„““Zur Erfassung von hohen Temperaturen (bis 600°C) in Verbindung mit den UVR-Reglern.
Geeignet z.B. zur Messung der Abgastemperatur. Der Messverstärker verhält sich am Regler wie ein Temperatursensor KTY,
jedoch um den Faktor 10 vermindert (z.B. 230°C => Anzeige: 23,0°C). „““
___________________________________

Wenn man die Brennraumtemperatur nicht beachten will und zwei Eingänge an der UVR „frei“ hat,
ne Möglichkeit, aaaber „…nie in einer Umgebung mit 0% Sauerstoffgehalt…“

viel günstiger als der LambdaCheck „plus“ Schaltoption ist das nicht,
siehe Karsten_S…

ich hab den LambdaCheck am Kessel, 0% Sauerstoff kommt vor,
in der Startphase, ….nicht oft, aber oft genug…
der LC mit seiner Sonde hat da keine Probleme.

Warum ist 0% Sauerstoff bei dem TA-UVR-Sensor ein „no go“ ?

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Briketthacker antwortete vor 11 Jahren

Es ist ja von einer „Umgebung mit 0% Sauerstoff“ die Rede. Eine Lambdasonde liegt ja mit der einen Seite der Zirkoniummembran im Abgasstrom und mit der anderen in der Umgebungsluft. Die „Umgebungsluft“ sollte also noch etwas Sauerstoff haben, wovon man wohl ausgehen könnte, sofern der Heizer noch lebt Auf der Seite mit dem Abgasstrom kann natürlich der Sauerstoffgehalt schon durchaus 0,00 % betragen.

Ich gehe davon aus, dass es sich um eine vorsorgliche Warnung handelt, falls jemand auf die Idee kommt den Restsauerstoff innerhalb eines mit z.B. Stickstoff gefüllten Raumes messen zu wollen. Die Steuerungen von TA werden vielleicht auch noch in anderen Bereichen eingesetzt als bei den Hobbyheizern.

In der Anleitung zum Sauerstoffsensor ist auch genau der Einbau ins Rauchrohr eines „Biomasse-Kessels“ beschrieben. Dazu zählen ja wohl auch unsere Holzvergaser. Kritisch könnte es eben werden, wenn man die Lambdasonde ganz im Rauchrohr versenken würde. Dann könnte es schief gehen, abgesehen davon dass keine vernünftige Messung möglich wäre. Also ca. die Hälfte der Sonde muss noch zur Umgebungsluft hin aus dem Rohr schauen.

Der eingebaute Messverstärker für einen K-Typ Temperatursensor ist ein zusätzlicher Bonus und spart bares Geld. Es reicht, dort einen entsprechenden Sensor anzuschließen. Die Maximaltemperatur dürfte eher vom Sensortyp abhängen als vom Verstärker. Ich gehe also davon aus, dass man auch 1200 °C damit messen könnte.

Allerdings werde ich ihn tatsächlich nur zur AGT-Messung benutzen. Für die BRT werde ich mir noch einen zusätzlichen Mantelfühler mit Verstärker besorgen und den wohl ähnlich wie im Foto in die Tür einbauen. Danke für den Tipp !!! Dafür habe ich noch einen Eingang an der UVR frei.

Tja – ich habe es einfach mal riskiert und mir diesen Sauerstoffsensor von TA bestellt. Der Preisunterschied zum LambdaCheck ist durchaus spürbar. Außerdem gehe ich davon aus, dass er besser in die UVR-Regelung zu integrieren sein wird als ein System von anderen Herstellern. In zukünftiger Firmware wird da bestimmt noch einiges zum Thema optimiert.

Ich bin guter Dinge, dass Technische Alternative sich da wieder etwas gutes ausgedacht hat. Ansonsten hätte ich halt den Schwarzen Peter gezogen.

Morgen oder Montag rechne ich mit der Lieferung und werde dann mal weiter berichten.

Gruß Michael

HKruse antwortete vor 11 Jahren

hallo Michael,

…wo du es schreibst, „Umgebungsluft“…
„sauerstoffarmes lesen/denken“ wohl bei mir…
ich glaub, ich muß auch mal wieder raus…Umgebungsluft,
…irgendwo inne Stadt…

Gruß Heinrich

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Briketthacker antwortete vor 11 Jahren

Hahaha
Zuerst bin ich ja auch stutzig geworden. Aber nachdem mich mein Pudel dann zu einem Spaziergang an der frischen „Umgebungsluft“ gezwungen hat, wurde mir plötzlich klar was das wohl bedeuten soll.

Ich bin ja schon mächtig gespannt, wenn die „Sauerstoffsonde“ meinen „Orbit“ erreicht. Hoffentlich muss ich mich nicht drüber ärgern.

Hab mir jetzt auch mal nach Mantelfühlern Ausschau gehalten. Die gibt’s wohl sogar mit bis nur 1 mm Durchmesser. Dann wäre das Loch ja winzig das man bohren müsste. Die 3 mm von Deinem Thermoelement kamen mir schon dünn vor. Wie stabil ist das eigentlich? Müsste sich ja bei 50 cm schon ordentlich biegen zumal bei den hohen Temperaturen ?!
Ich denke ich könnte vielleicht einen relativ kurzen direkt in die Tür oben einbauen. ob 5 cm Länge wohl auch reichen würden? Oder besser 10? Und ist mehr in der Mitte der Tür oder seitlich besser wie bei Dir?

Gruß Michael

Feueresel antwortete vor 11 Jahren

„Umgebungsluft“…
Aus diesem Grund hat mein Schwiegersohn mit mir zusammen heute Nachmittag, Holz gespaltet und aufgesetzt.

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Briketthacker antwortete vor 11 Jahren

Wobei mir ja die Luft in der Umgebung meines Atmos im Moment angenehmer ist als der eisige Schneesturm der über den Schwarzwald fegt
Aber vielleicht wird ja bald wieder ein richtiger „Lothar“ draus wie vor Jahren – dann fallen die Tannen und Holz gibt’s wieder BILLIG

Feueresel antwortete vor 11 Jahren
Briketthacker:
Danke für Eure Tipps !

Hört sich alles sehr plausibel an. Auch die BRT-Messung.

Aber noch ziere ich mich etwas ein Loch in meinen schönen, neuen Kessel zu bohren

Der „Sauerstoffsensor“ von Technische Alternative würde ja schon mal weniger kosten. Kennt den wirklich keiner?

…, eben in einem anderen Zusammenhang dazu gefunden;

„Mit seinem kritischen Denkansatz (Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!)
ist Kant der wohl wichtigste Denker der deutschen Aufklärung.“

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Briketthacker antwortete vor 11 Jahren

Aufgeklärt bin ich schon. Ein kleines Loch ist ja auch kein so richtiges Loch. Ich kann es ja nach und nach größer machen so wie ich den Mut dazu finde 🙂

Feueresel antwortete vor 11 Jahren
Briketthacker:
Aufgeklärt bin ich schon. Ein kleines Loch ist ja auch kein so richtiges Loch. Ich kann es ja nach und nach größer machen so wie ich den Mut dazu finde 🙂

„Die Methode der Transzendentalphilosophie hilft ihm aber, klarer zu erkennen, wo er sich in den Bereich der Spekulation begibt.

Eine Metaphysik, die gegen die Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis verstößt,
kann keine gültige Metaphysik sein.
Kant hat selbst versucht, sein methodisches Prinzip aus der reinen Vernunft im Bereich der Naturwissenschaften
in den Metaphysischen Anfangsgründen der Naturwissenschaft und im Bereich der Ethik mit der Metaphysik der Sitten in die Praxis umzusetzen.“

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
suncamel antwortete vor 11 Jahren

man,bohr da endlich das Loch rein
oder willst du Dir da was aufsparen für ne Hochzeitsnacht
oder sowas….?

Feueresel antwortete vor 11 Jahren
suncamel:
ja nä,is klar.
schnapp Dir nen Akkuschrauber und bohr Dir ein Loch.
Wird Dich erleuchten
Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
suncamel antwortete vor 11 Jahren
Feueresel:

suncamel:
ja nä,is klar.
schnapp Dir nen Akkuschrauber und bohr Dir ein Loch.
Wird Dich erleuchten

…is doch wahr!!!

HKruse antwortete vor 11 Jahren

BRT…..
ich hatte auch mal ein 1,5mm d, 500mm Mantelthermoelement…
mit dem Teil hab ich mich vom unteren Reinigungsdeckel hinten, bis auf ca 10cm an die Düse herangetastet,
als letzte Aktion habe ich das „Mäntelchen“ auf den vorderen 5-7cm wohl zu eng umgebogen,
es hat noch ne Stunde plausible Werte am Thermometer geliefert, also ca 200°K Diferenz zum xmt612-Fühler
durch die BR-Tür, dann war nur noch „fantasiespannung“am chauvinarnoux…

Im unteren Reinigungsdeckel sitzt neben der LC-o2-sonde das „normale“ AGT-Thermometer, „geht“ bis 500°C,
im Endrohr(schorniebohrung) hängt der PT-1000, „geht“ wohl gut 300°C,
ich hab mir noch kein neues „dünnes“ typK-„Mäntelchen“ geholt…

„Fehlbohrungen“ im Kessel werden mit Alu-Tape abgeklebt, das ist dicht und hält,
seit Jahren ohne Erneuerung.

wenn ich wieder mal zwischen Düse und Tür die BRT „chekken“ will, pule ich eine „Fehlbohrung“ frei :
Der „Brennraumtür“Flansch“ ist seitlich „wasserfrei“, in Höhe des linken oberen(freien) „Türgewindes“
habe ich von innen durch den „Türflansch“ gebohrt.
der Fühler läuft hinter dem Türsturz, biegt dann ab zur Sibraldichtung links auf der Keramik,
liegt ruhig unter der sibralen Decke und streckt dann die Spitze in den Brennraum.
Ich hatte die Spitze ca 10-12cm „über Grund“, zum vorderen Düsenrand über 20cm schräg hoch.
Ich habe nicht im „sogenannten Kernstrom“ der Düse gemessen, eher etwas „schattiger“….
Mein Brennraum ist nicht horizontal „segmentiert“,
das vertikale(20cm breit) „Temperaturschott“ steht vor der Tür bis zum Düsenauflager hoch.
die ca 200°K Differenz zum seitlichen Abgasweg hatte ich nicht erwartet, erleichtert aber das „Rechnen“…

Die Brennraumtür, der „Türflansch“ sind konstante,gute „Wärmeabnehmer“,
die Messung und Regelung mit der Temperatur direkt vor der seitl. Abgasbremse ist gut genug.
Im Brennraum selber „regeln“ wär mir zuviel Installationsstress.

Mein billig Mantelthermo hat nen Griff dran, ist „unbeugsam“,
hat ü 80 meter Holz drauf… sieht blöde aus,
als wenn jemand nen Plastik-Grillspieß in den Kessel gestochen hätte…
ca 6cm muß der Fühler unter dem Tür-Flansch/Sturz durchreichen,
10cm Fühlerlänge reichen dann vom „Isoblech“ bis zur Spitze,
der Fühler bleibt fest in der Tür, auf der Türgriffseite stört die Spitze nicht
beim Abgasweg fegen, die Tür schwenkt weit genug zurück.
Ich hab keine Klemmverschraubung, der Fühler wird eingehanft…mit Alu-Tape…

nacht ook, Heinrich
ps..
einfaches AluTape u das rote HT-Silikon werden gern unterschätzt…

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Briketthacker antwortete vor 11 Jahren

Vielen Dank Heinrich,

da sind jetzt nochmal viele nützliche Gedanken dabei die mir erst mal weiterhelfen.

Die Sauerstoffsonde kommt dann wohl Anfang nächster Woche. Nur die Mantelthermoelemente müsste ich noch bestellen.

Die direkt aus China von 321… sind ja sensationell günstig. Aber das dauert mir zu lange bis die da sind. Bis dahin wäre die Messung vom Schorni schon vorbei. Ich brauche also schnell welche. Die deutschen Anbieter die ich bis jetzt gefunden habe scheinen die auch aus China zu beziehen, obwohl sie dann teilweise so tun als ob sie selbst der Hersteller seien. Dort sind die Dinger dann allerdings schnell über 10 mal so teuer. Gibt es vielleicht eine Empfehlung für einen schnellen und preiswerten Anbieter von Mantelthermoelementen?

Gruß Michael

P.S.: Ich bin jetzt inzwischen soweit, dass ich skrupellos ein Loch bohren werde – allerdings erst wenn ich die Mantelfühler da habe und mir über den Durchmesser im Klaren bin

suncamel antwortete vor 11 Jahren
Briketthacker:
Vielen Dank Heinrich,

da sind jetzt nochmal viele nützliche Gedanken dabei die mir erst mal weiterhelfen.

Die Sauerstoffsonde kommt dann wohl Anfang nächster Woche. Nur die Mantelthermoelemente müsste ich noch bestellen.

Die direkt aus China von 321… sind ja sensationell günstig. Aber das dauert mir zu lange bis die da sind. Bis dahin wäre die Messung vom Schorni schon vorbei. Ich brauche also schnell welche. Die deutschen Anbieter die ich bis jetzt gefunden habe scheinen die auch aus China zu beziehen, obwohl sie dann teilweise so tun als ob sie selbst der Hersteller seien. Dort sind die Dinger dann allerdings schnell über 10 mal so teuer. Gibt es vielleicht eine Empfehlung für einen schnellen und preiswerten Anbieter von Mantelthermoelementen?

Gruß Michael

P.S.: Ich bin jetzt inzwischen soweit, dass ich skrupellos ein Loch bohren werde – allerdings erst wenn ich die Mantelfühler da habe und mir über den Durchmesser im Klaren bin

3-2-1-…..
Suchbegriff: Typ-K
Option:…aus Deutschland
Dann haut er Dir alles hin was mit typ-K Fühlern ,Messgeräte
und Datenlogger zu tun hat.
Viel Spass

Briketthacker antwortete vor 11 Jahren

Heute ist die Sauerstoffsonde von Technische Alternative für meine UVR Steuerung eingetroffen. Sieht aus wie auf dem Foto bei TA, stattdessen allerdings mit einem ordentlichen Silikonkabel versehen anstatt der abgebildeten Einzeladern. Das Kabel ist aber nur ca. 90 cm lang und direkt mit dem Messverstärker verbunden. Außerdem liegt ein Netzkabel bei.

Nach einigem Googeln sieht es so aus, als ob es sich bei der Sonde selbst um ein Produkt der XYA-Serie der Firma First Sensor AG (SensorTechnics) handeln müsste. Die Optik und die Abmessungen stimmen zumindest mit der dortigen Beschreibung genau überein.

Frage:
An welcher Stelle sollte ich die Lambdasonde jetzt am besten einbauen? Die Anleitung schweigt sich darüber aus.

HKruse antwortete vor 11 Jahren

nabend,

ich hab die O2-sonde im unteren Reinigungsdeckel,
die Sonden heizen sich sowieso zum Betrieb auf, ca 700°C…
2009 wurde hier im Forum beim Atmos immer von „Falschluft“ geschrieben,
….. möglichst dicht am Brennraum…messen, regeln,
mich „stören“ lose Dichtungen „hinter“ den WT-Rohren nicht.
(oberer Deckel, Lüfterdichtungen, Endrohr)

Meine Sonde hab ich drei mal kalibriert seit 2009,
1. Inbetriebnahme
2. Fehlbedienung (wollte 2011/12 den O2-wert ändern, war im „falschen“ Menue…)
3. gestern, der LC zeigte in „UmgebungsLuft“ 21,7 % O2….

Gruß Heinrich

ps ….ob der Lc mal mit inne Stadt will ?….

Kessel 1: ( 2009.40gse ) > eta (30)20 2024
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Briketthacker antwortete vor 11 Jahren

Liebe Mitheizende,

heute (25.02.2015) war bei mir der schwarze Mann im Haus

Abnahme der Anlage und 1. Messung meines neuen ATMOS KC25s

ERGEBNIS:

B E S T A N D E N

Da ich das Glück hatte, den Kessel gerade noch in 2014 in Betrieb genommen zu haben, ist für mich nun noch BImSchV1 maßgeblich und nicht die strengeren Grenzwerte der BImSchV2 die für diesen Kessel seit 1.01.2015 gelten.

Die Anlage hatte ich ja komplett selbst geplant und aufgebaut ( siehe: Altbauprojekt KC 25 S und Öler ). Es gab vom Schorni darüber keinerlei Grund zur Beanstandung – alles Ordnungsgemäß – Jippie.

Die Messung erfolgte mit einem Messgerät der Firma Testo. Dabei wird über einen Zeitraum von 15 Min. durchgehend gemessen und darüber als Endergebnis der Durchschnittswert ermittelt. Das bedeutet allerdings, dass also während der Messung am Kessel auch nichts weiter verändert bzw. nachjustiert werden kann um die Werte noch schnell zu optimieren. Dazu hätte man dann eine 2. Messung machen müssen, was doch schon ein ziemlicher Mehraufwand gewesen wäre, da beim Messgerät nach jeder Messung wieder einiges zu reinigen ist bevor wieder gemessen werden könnte. Das ist dem Schorni eigentlich kaum zuzumuten.

Zu meinen konkreten Einstellungen am KC 25:

Im Voraus bin ich einigen eurer Tipps gefolgt und habe mal selbst herumgemessen. Ins Türchen vom Brennraum hatte ich ein 3mm Loch gebohrt (vorne oben am Türfalz) und mit einem 10 cm K-Typ-Mantelthermofühler die BRT gemessen. Den neuen Sauerstoffsensor von TA (Lambda-Sonde) und einem weiteren K-Typ-Mantelfühler habe ich zunächst mal in der Nähe des Schorni-Messlochs platziert, um mit der Messung des Schornis vergleichbare Werte zu bekommen. Nach einigen Untersuchungen habe ich mich dazu entschieden, die Werkseinstellung beizubehalten, da hier offenbar so ziemlich die m.E. tatsächlich besten Werte lagen:

Primärluft-Schieber: 6 mm
Sekundärluft-Schieber: 0 mm
Drosselzugklappe Anschlag: 5 mm

Zur Vorbereitung auf die Messung:

Der Schorni hat mir im Vorfeld empfohlen, 3 Tage vor der Messung den Kessel NICHT mehr zu reinigen !!! Das würde nur unnötig für aufgewirbelten Feinstaub sorgen. So habe ich das dann auch gemacht und nur noch grob die Asche herausgeholt. Zuvor hatte ich das günstigste Zeitfenster für die Messung nach Anheizen ermittelt.
Der Kessel wird von mir vor Anzünden komplett gefüllt. 2 Holzbriketts links und rechts über die Düse gelegt und dazwischen Anzündholz. Papier darauf und eine Papierlunte zur Fülltür legen. Auf das Papier noch einen größeren Holzscheit. Dann ca. 35 kg Braunkohlebrikett eingestapelt bis randvoll. Dann Papier anzünden, Gebläse an und Tür zu – fertig.

Nach ca. 30 Min. ist dann die Kesseltemperatur erreicht und es wird eingespeist. Nach 1,0 Std. ist der Brennvorgang sehr gut im Gange, BRT 600 °C, AGT 240 °C, Rest-O2 unter 8 %. Nach genau 1,5 Stunden beginnt dann die heißeste Phase der Vergasung und Verbrennung, die etwa 1 Stunde dauert: BRT 700 °C, AGT 270 °C, Rest O2 3,5 %. In dieser Phase sollte der Schorni messen und das hat vom Timing her ziemlich gut mit seinem Eintreffen bei mir im Heizkeller gepasst.

Zu den Ergebnissen der Messung:

Mein KC 25 hat die Werte der geforderten BImSchV1 spielend erreicht. Sogar die Werte der BImSchV2 wurden noch sehr deutlich unterschritten !!!
Schorni war sichtlich begeistert und etwas sprachlos. Es war die beste Messung aller Kessel die er die letzte Zeit geprüft hatte und da waren auch etliche geregelte, hochpreisige Kessel dabei gewesen. Er selbst hat wohl zu Hause schon länger ein geregelten Holzvergaser (baugleich ETA aber „in Lila“) und kommt wohl auch nur mit Mühe auf die BImSchV2-Werte.

Leider habe ich die konkreten Werte mir nicht notiert und bekomme das Protokoll erst dieser Tage zugeschickt.

Was ich mich aber lebhaft erinnere ist der Feinstaubwert von 0,005 g/m3. Das ist die Messgrenze des Messgerätes! Da lag mein Kessel also noch darunter – echt der Wahnsinn – hätte ich nie gedacht bei all der Asche die bei BKB anfällt. Aber Asche hat halt nichts mit Feinstaub zu tun.

Der CO-Wert lag mit 0,33 g/m3 auch deutlich unter BImSchV2 (0,4 g/m3). Hier könnte ich mir vorstellen, durch weitere Optimierung den CO-Wert noch zu verbessern. Evtl. noch etwas mehr Sekundärluft?

Kaminzug lag bei 25 Pa (eingestellt hatte ich 23 nach der Skala am K+W Zugbegrenzer).

Rest-O2 hatte er wenn ich mich recht entsinne 4,5 % gemessen, während meine eigene Sonde nur 3,7 % angezeigt hatte. Nun ja, etwa 20 cm entfernt von der Sonde des Schorni schon möglich.
AGT war bei meinem Sensor genau identisch mit der Schorni-Sonde.

Abgasverlust hatte mich interessiert: lag bei 10,4 %

Die genauen Werte des Protokolls reiche ich dann ggf. nochmal nach.

Ich bin glücklich und mehr als zufrieden

EIN HOCH AUF ATMOS !

Und DANKESCHÖN – an alle die hier mit ihren Tipps zu diesem Erfolg beigetragen haben !!!

Gruß Michael

burns635csi antwortete vor 11 Jahren

So muss es sein!

Kessel 1: Atmos dc30gse CO Messung
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L