Fragen und AntwortenSinn oder Unsinn
Feueresel antwortete vor 10 Jahren

Und wieder eine Frage von dem unentschlossenen…
Für wie sinnvoll haltet ihr einen modulierenden Brenner beim Betrieb mit einem Pufferspeicher?
Ich habe das im Haustechnikforum nachgefragt und mich über die fachlichen Antworten gefreut.
Der Atmos Brenner moduliert ja nicht, seht ihr da Nachteile?
Was habt ihr für Erfahrungen ?
Danke

Gerd



16 Antworten
jens2012 antwortete vor 10 Jahren

Hallo Gerd

Da kann man wohl lange drüber diskutieren,denke ich.Ein modulierender Brenner braucht ja eigendlich keinen Puffer,denn er paßt seine Leistung ja dem momentanen Bedarf an.
Der A25 moduliert nicht.Is ja auch ok, denn dafür ist er mit einem Puffer(875 L) gekoppelt.
Ich kann aber die Leistung beim A25 in den Grundeinstellungen regulieren. Somit erreiche ich möglichst lange Brennerlaufzeiten die Festbrennstoffkessel ja mögen. Mein Brenner läuft zur Zeit nur mit rund 8Kw.Reicht zur Zeit völlig aus um abends kurz durch zuheizen und WW zu bereiten.(150L-Speicher)
Ich habe auch lange überlegt ob es Sinn macht einen hochwertigen,modulierenden Kessel anderer Hersteller zu nehmen oder den Atmos.
Bereut habe ich meine Entscheidung noch nicht.
Im Sommer 2012 ohne fremde Hilfe(das Forum kannte ich noch nicht)
eingebaut,nach und nach ausgetestet,die für mich sinnvollen Einstellungen gefunden und alles gut.

jens2012 antwortete vor 10 Jahren

Hallo Gerd

Da kann man wohl lange drüber diskutieren,denke ich.Ein modulierender Brenner braucht ja eigendlich keinen Puffer,denn er paßt seine Leistung ja dem momentanen Bedarf an.
Der A25 moduliert nicht.Is ja auch ok, denn dafür ist er mit einem Puffer(875 L) gekoppelt.
Ich kann aber die Leistung beim A25 in den Grundeinstellungen regulieren. Somit erreiche ich möglichst lange Brennerlaufzeiten die Festbrennstoffkessel ja mögen. Mein Brenner läuft zur Zeit nur mit rund 8Kw.Reicht zur Zeit völlig aus um abends kurz durch zuheizen und WW zu bereiten.(150L-Speicher)
Ich habe auch lange überlegt ob es Sinn macht einen hochwertigen,modulierenden Kessel anderer Hersteller zu nehmen oder den Atmos.
Bereut habe ich meine Entscheidung noch nicht.
Im Sommer 2012 ohne fremde Hilfe(das Forum kannte ich noch nicht)
eingebaut,nach und nach ausgetestet,die für mich sinnvollen Einstellungen gefunden und alles gut.

duc antwortete vor 10 Jahren

Was soll er den viel modulieren ? bei Öl oder Gas ist das bestimmt
eine Klasse Geschichte aber bei Holz bestimmt nicht. man merkt das
wenn man die Füllmenge oder Luft einstellt das dauert ja doch eine
gewisse zeit bis sich da was im Brennraum ändert.also viel zu träge.

Große Ersparnisse würde ich da nicht sehen, einmal eingestellt brennt der Atmos eigentlich sehr vernünftig.

duc antwortete vor 10 Jahren

Was soll er den viel modulieren ? bei Öl oder Gas ist das bestimmt
eine Klasse Geschichte aber bei Holz bestimmt nicht. man merkt das
wenn man die Füllmenge oder Luft einstellt das dauert ja doch eine
gewisse zeit bis sich da was im Brennraum ändert.also viel zu träge.

Große Ersparnisse würde ich da nicht sehen, einmal eingestellt brennt der Atmos eigentlich sehr vernünftig.

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo jens2012,

Nur so interessehalber nachgefragt reichen die 8 kw auch für den
Winterbetrieb? Oder stellst du dann wieder die Kessel/Brennerleißtung hoch?

Hallo Gerd,

Also ich sehe den Vorteil bei einem Atmospelletkessel auch darin das er z.b. den Puffer mehr oder weniger immer auf eine konstante Temperatur hält somit steht bei Bedarf gleich Wärme bereit, weil der Pelletkessel doch etwas träger ist als ein Oel oder Gaskessel. Da spielt es so Glaube ich auch keine Rolle ob er modoliert selbst wenn er mit seiner Leistung bei mehr Wärmebedarf hochmoduliert.
Sicher weis ich wenn ich mehr Energie zuführe das unter dem Strich auch mehr Energie frei werden muß nur geht das dann auch immer so auf gerade unter dem Aspekt das ebend Pelletkessel träger reagieren. Ich weiß jetzt nicht ob das hier im Forum schon mal jemand Zeitmäßig festgehalten hat wenn die Pelletmenge erhöht wird?
Wäre schon interessant mal zu wissen wenn ich eine Grundeinstellung habe um von 30º auf 80º zukommen und anschließend die Fördermenge plus alles was wiederum dazugehört um vernünftige Abgaswerte zu haben um wieviel das dann die Laufzeit verkürzt.
Ich vergleiche das immer mit einem Elektrobackofen wenn ich den auf 220 Grad aufheizen möchte dann bringt das auch nichts wenn ich die Temperatur auf 280 Grad stelle der wird dann auch nicht schneller warm um nach 220 Grad zu kommen .
Ich lasse mich aber gerne belehren.

Mfg. Blitzer

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo jens2012,

Nur so interessehalber nachgefragt reichen die 8 kw auch für den
Winterbetrieb? Oder stellst du dann wieder die Kessel/Brennerleißtung hoch?

Hallo Gerd,

Also ich sehe den Vorteil bei einem Atmospelletkessel auch darin das er z.b. den Puffer mehr oder weniger immer auf eine konstante Temperatur hält somit steht bei Bedarf gleich Wärme bereit, weil der Pelletkessel doch etwas träger ist als ein Oel oder Gaskessel. Da spielt es so Glaube ich auch keine Rolle ob er modoliert selbst wenn er mit seiner Leistung bei mehr Wärmebedarf hochmoduliert.
Sicher weis ich wenn ich mehr Energie zuführe das unter dem Strich auch mehr Energie frei werden muß nur geht das dann auch immer so auf gerade unter dem Aspekt das ebend Pelletkessel träger reagieren. Ich weiß jetzt nicht ob das hier im Forum schon mal jemand Zeitmäßig festgehalten hat wenn die Pelletmenge erhöht wird?
Wäre schon interessant mal zu wissen wenn ich eine Grundeinstellung habe um von 30º auf 80º zukommen und anschließend die Fördermenge plus alles was wiederum dazugehört um vernünftige Abgaswerte zu haben um wieviel das dann die Laufzeit verkürzt.
Ich vergleiche das immer mit einem Elektrobackofen wenn ich den auf 220 Grad aufheizen möchte dann bringt das auch nichts wenn ich die Temperatur auf 280 Grad stelle der wird dann auch nicht schneller warm um nach 220 Grad zu kommen .
Ich lasse mich aber gerne belehren.

Mfg. Blitzer

jens2012 antwortete vor 10 Jahren

Hallo Blitzer

Wenn es draußen kälter wird erhöhe ich auch die Leistung wieder,aber 12 Kw reichen hier voll und ganz aus.Das Problem ist eigendlich nur die Startphase,denn wenn morgens Wärme und Warmwasserbereitung gleichzeitig angefordert werden braucht er mit 8 Kw bei Minusgraden einfach zu lange bis er auf Betriebstemperatur ist.Im letzten Winter habe ich ihn lange Zeit noch mit 10 Kw laufen lassen.Da waren Laufzeiten von über 12 Std bis zu 20 Std keine Seltenheit.Gerade am Wochenende.
Bei der Leistung sind Abgastemperaturen (bei gereinigtem Kessel)
deutlich unter 150°C drin.

Gruß Jens

jens2012 antwortete vor 10 Jahren

Hallo Blitzer

Wenn es draußen kälter wird erhöhe ich auch die Leistung wieder,aber 12 Kw reichen hier voll und ganz aus.Das Problem ist eigendlich nur die Startphase,denn wenn morgens Wärme und Warmwasserbereitung gleichzeitig angefordert werden braucht er mit 8 Kw bei Minusgraden einfach zu lange bis er auf Betriebstemperatur ist.Im letzten Winter habe ich ihn lange Zeit noch mit 10 Kw laufen lassen.Da waren Laufzeiten von über 12 Std bis zu 20 Std keine Seltenheit.Gerade am Wochenende.
Bei der Leistung sind Abgastemperaturen (bei gereinigtem Kessel)
deutlich unter 150°C drin.

Gruß Jens

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo jens2012,

Ich finde Laufzeiten von 12 bis 20 Std. Schon etwas hoch, sollte das nicht etwas ausgeglichen werden und zwar dadurch das du die Kw Leistung hoch setzt damit der Kessel mehr Leistung hat somit auch schneller auf Temperatur kommt somit hast du dann auch irgendwann wieder mehr Stillstandszeiten für den Pelletbrenner.
Außer deine Anlage braucht soviel Energie das es der Kessel garnicht schaft überhaupt den Wärmebedarf zu decken dann läuft der natürlich immer durch.
Was dein Problem mit dem morgendlichen Anheizen betrifft dawürde ich doch einfach zusehen das der Pelletkessel einfach früher mit dem Hochheizen beginnt. Also erst dein warmes Wasser bereitet und anschließend deine Heizkreise bedient werden dann wird nicht parallel sondern nacheinander versorgt. Oder gleich die Kw Zahl erhöhen.

Mfg. Blitzer

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo jens2012,

Ich finde Laufzeiten von 12 bis 20 Std. Schon etwas hoch, sollte das nicht etwas ausgeglichen werden und zwar dadurch das du die Kw Leistung hoch setzt damit der Kessel mehr Leistung hat somit auch schneller auf Temperatur kommt somit hast du dann auch irgendwann wieder mehr Stillstandszeiten für den Pelletbrenner.
Außer deine Anlage braucht soviel Energie das es der Kessel garnicht schaft überhaupt den Wärmebedarf zu decken dann läuft der natürlich immer durch.
Was dein Problem mit dem morgendlichen Anheizen betrifft dawürde ich doch einfach zusehen das der Pelletkessel einfach früher mit dem Hochheizen beginnt. Also erst dein warmes Wasser bereitet und anschließend deine Heizkreise bedient werden dann wird nicht parallel sondern nacheinander versorgt. Oder gleich die Kw Zahl erhöhen.

Mfg. Blitzer

duc antwortete vor 10 Jahren

Das hatte ich auch das der früh nicht aus der Hüfte kam, das aber nur wenn es draußen richtig kalt war. wenn der erste zb. um 6 Uhr aufsteht einfach die Nachtabsenkung um 5 Uhr beenden. und die auch gar nicht so fahren das die Bude auskühlt.

12 Stunden Laufzeit hatte ich auch, da hatte ich die Fühler an den Rohren angebracht seit die im Puffer stecken läuft der max
9std am Tag (quasi 3x 3std.) und da muss es schon -10° haben. bei der Witterung wie jetzt läuft der 1x am Tag mit 3std.

duc antwortete vor 10 Jahren

Das hatte ich auch das der früh nicht aus der Hüfte kam, das aber nur wenn es draußen richtig kalt war. wenn der erste zb. um 6 Uhr aufsteht einfach die Nachtabsenkung um 5 Uhr beenden. und die auch gar nicht so fahren das die Bude auskühlt.

12 Stunden Laufzeit hatte ich auch, da hatte ich die Fühler an den Rohren angebracht seit die im Puffer stecken läuft der max
9std am Tag (quasi 3x 3std.) und da muss es schon -10° haben. bei der Witterung wie jetzt läuft der 1x am Tag mit 3std.

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo Duc,

Volle Zustimmung.

Mfg. Blitzer

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo Duc,

Volle Zustimmung.

Mfg. Blitzer

Feueresel antwortete vor 10 Jahren
duc:
Das hatte ich auch das der früh nicht aus der Hüfte kam, das aber nur wenn es draußen richtig kalt war. wenn der erste zb. um 6 Uhr aufsteht einfach die Nachtabsenkung um 5 Uhr beenden. und die auch gar nicht so fahren das die Bude auskühlt.

12 Stunden Laufzeit hatte ich auch, da hatte ich die Fühler an den Rohren angebracht seit die im Puffer stecken läuft der max
9std am Tag (quasi 3x 3std.) und da muss es schon -10° haben. bei der Witterung wie jetzt läuft der 1x am Tag mit 3std.

Seit jetzt 20 Jahren nutzt ein Autohersteller den Batterie Pufferspeicher erfolgreich zum Antrieb … nichts ist unmöglich

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Feueresel antwortete vor 10 Jahren
duc:
Das hatte ich auch das der früh nicht aus der Hüfte kam, das aber nur wenn es draußen richtig kalt war. wenn der erste zb. um 6 Uhr aufsteht einfach die Nachtabsenkung um 5 Uhr beenden. und die auch gar nicht so fahren das die Bude auskühlt.

12 Stunden Laufzeit hatte ich auch, da hatte ich die Fühler an den Rohren angebracht seit die im Puffer stecken läuft der max
9std am Tag (quasi 3x 3std.) und da muss es schon -10° haben. bei der Witterung wie jetzt läuft der 1x am Tag mit 3std.

Seit jetzt 20 Jahren nutzt ein Autohersteller den Batterie Pufferspeicher erfolgreich zum Antrieb … nichts ist unmöglich

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!