Fragen und AntwortenTAS ausprobieren?
blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo,

nach einigen Tests weiß ich nun, daß

1. die TAS bei 98,5 Grad noch keinen Tropfen rausläßt (Auslösetemperatur Soll 97 Grad)
2. der Lüfter bei 98,5 Grad noch nicht ausgeht.

Während man 2. durch ein Dreh am Rad entschärfen kann, so macht mir 1. doch etwas Sorgen.

Sollte man jetzt tatsächlich einmal hart die TAS versuchen auszulösen? Aber bis welcher Temperatur möchte man dabei gehen…?

Wohl ist mir dabei nicht. Allerdings ist mir auch nicht wohl dabei, nicht zu wissen, ob die TAS überhaupt funktioniert.

Gruß,
Martin



22 Antworten
Feueresel antwortete vor 10 Jahren

…, alles schon mal dagewesen …

HKruse:

Eumeltier:
Hallo,

ich hab als TAS die STS20 mit 97 Grad drin.

Von Afriso gibt es die TAS 03 mit Öffnungstemperatur 99 Grad… ist vielleicht eine Überlegung wert, um ein wenig mehr Sicherheitspuffer bis zum Auslösen der TAS zu bekommen?

Gruß,
Martin

hallo Martin,
bei mir „schalten“ TAS und STB fast gleichzeitig,
wenn die TAS „später“ schalten würde, steht der Lüfter schon „länger“…
kochendes Wasser im Kessel AUF dem Herd in der Küche…klar,
kochendes Wasser im Atmos-Kessel…brauche ich wirklich nicht.

warum willst du die Lüfterabschaltung ?
zu wenig Puffer ?
ist die FZR-Klappe zu lange offen ? die AGT zu hoch vorher ?
ist die Kesselpumpe zu schwach ?

Fragen Fragen….ich würde die TAS nicht tauschen

Gruß Heinrich

…, also: „Zurück in die Zukunft“ :

Autor Eumeltier – Thema: Afriso TAS 03 99 Grad » 27.01.16 20:37 «
Kenntnisstufe 4 | Beiträge: 32

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Schraubenfeder antwortete vor 10 Jahren
Eumeltier:
.

Sollte man jetzt tatsächlich einmal hart die TAS versuchen auszulösen?
Gruß,
Martin

moin,
ja sicher, sonst weist du doch nicht ob sie im ernstfall funktioniert
das probiert mann natürlich nicht wenn der kessel kocht, sondern bei kaltem kessel. event. ist je nach wasserqualität der sitz etwas verkalkt, da hilft aubermachen, manchmal auch nur erneuern

gruß jens

Eumeltier antwortete vor 10 Jahren

Nee, nicht zurück in die Zukunft, ich fahre meinen Kessel derzeit auf 90 Grad Vorlauf.

Ich würde nur gerne wissen, ob die Sicherheitsvorrichtungen funktionieren.

Ja, wie bei kaltem Kessel testen?
Da bleibt ja nur, die Fühler in einen Wasserkocher zu hängen… hmmmm

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo,

Also ich bitte um etwas mehr Vertrauen in die Technik.
Es gibt ja den Spruch vertrauen ist gut Kontrolle ist besser.
Aber wieso muß eigendlich alles immer übertrieben werden, ich habe vor 35 jahren schon mit Stückholz geheizt da bin ich nicht ein einziges mal darauf gekommen die TAS von Hand auszulösen.
Was ist denn das Endresultat von dem dauernden Auslösen von dem Teil egal ob nun von Hand oder auch durch die Übertemperatur?
Das Teil wird nur undicht und tropft.
Warum muß der Kessel überhaupt immer bis ans Limit hochgeheizt werden? Da sollte man sich lieber Gedanken machen wie ich es vermeiden kann das der Kessel überhaupt so hoch kommt.
Ihr setzt euch jeden Tag ins Auto da kommt ihr doch auch nicht darauf den Airbags vor Fahrtbeginn zu Testen.
So jetzt schlagt mal richtig auf mich ein

Mfg. Blitzer

uschy43 antwortete vor 10 Jahren

Hallo!
Bei der TAS einfach den Abstand des Stössels zum Vertiel vergrößern so könnte man ein späteres Auslösen erreichen ohne die Tas zu tauschen!
Kappe abschrauben Distanz-Scheibe(versciedene probieren) beilegen und testen wann dann die Auslösung erfolgt!
mfg

Monty antwortete vor 10 Jahren

Hallo blitzer,

blitzer:
Hallo,

Warum muß der Kessel überhaupt immer bis ans Limit hochgeheizt werden? Da sollte man sich lieber Gedanken machen wie ich es vermeiden kann das der Kessel überhaupt so hoch kommt.

Mfg. Blitzer

Endlich mal einer der meiner Meinung ist.
Ich stimme Dir 100% ig zu.

Gruss monty

Eumeltier antwortete vor 10 Jahren

Warum kommen wir denn wieder so weit vom Thema ab?

Ob ich meinen Kessel auf 95, 90 oder 70 Grad betreibe, darum geht es doch hier doch gar nicht.

Mir geht es darum, ob man die TAS einmal absichtlich auslösen solle, um zu wissen, daß sie auch wirklich funktioniert.
Dafür hat die Temperatur ja nix zu sagen, auch wenn ich den Kessel auf 50 Grad fahre, sobald der Strom ausfällt, werde ich die TAS brauchen…

Monty antwortete vor 10 Jahren

Hallo Eumeltier,

Dann machs doch einfach. Natürlich unter beobachtung.

Das schlimmste was passieren kann ist das diese nicht mehr dicht ist. Wenn Du sie auslösen läst dann habe auch Geduld. Die TAS öffnet und schließt langsam, das heist es kann einige Zeit dauern.

gruss monty

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo Eumeltier,

Du hast schon recht was die Temperaturen angeht wir oder bessergesagt ich habe ja nicht behauptet das ihr auf die TAS verzichten sollt und da ist es schon wichtig das das Teil verbaut wird/ist. Nur mich reizt dieses Teil garnicht um es von Hand oder durch Übertemperatur auslösen zu lassen.
Ich wäre da schon eher dran interesiert wie ich es auf Dauer schaffen würde den Kessel nicht immer so am Limit zu fahren.

Es gibt hier im Forum auch irgendwo das Thema ….

Hilfe meine TAS ist nicht mehr dicht

Das ist dann der nächst Schritt der dann ansteht. Das selbe Problem haben auch einige die Permanent meinen sie müßten ihre Sicherheitsventile testen, ich weiß nicht warum ?
Vielleicht sollte man aus Sicherheitsgründen einfach die TAS oder auch die Sicherheitsventile doppelt einbauen dann kann man sich das Testen sparen da es wohl eher unwahrscheinlich ist das beide Teile ihren Dienst versagen. Und auf Dauer ist das auch günstiger.

Mfg. Blitzer

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo Eumetier,

Nur so als Info

Nimm einfach einen Wasserkocher bei dem du die Temperatur einstellen kannst und füll ihn mit Wasser stell die Temperatur auf 95 Grad und stell ihn an. In der Zwischenzeit kannst du mit einem Schlitz oder Kreuzschrauber die Fixierschraube an der Tauchhülse lösen so das du den Fühler aus der Tauchhülse an deinen Kessel ziehen kannst. Wenn der Wasserkocher dann bei 95 Grad abgeschaltet hat tauchst du den Fühler vom der TAS ein und wartest was passiert. Sollte es noch nicht öffnen mußt du das Wasser noch heißer machen bis es öffnet. Damit es schnell wieder schließt tauchst du den Fühler wieder in kaltes Wasser.

Mfg. Blitzer

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren

Hallo Martin,

meine TAS hatte ich schon etwa 5 Jahre im Vorgängerkessel betrieben. Als ich sie dann vor einem Jahr in den neuen Atmos übernehmen wollte, stellte ich fest, dass sie fest war. Der Knopf ließ sich absolut nicht mehr drücken. Folglich hätte sie bei Übertemperatur wohl auch nicht mehr angesprochen. Die Teile waren durch Oxydation im Laufe der Zeit zusammengeklebt.
Nach Demontage und Reinigung und Konservierung mit etwas Öl befand ich sie aber wieder für gut und habe sie erneut eingebaut.

Jetzt werde ich sie zumindest ein- bis zweimal im Jahr von Hand auslösen um zu prüfen ob sich erneut Probleme einschleichen. Sollte sie tatsächlich irgendwann undicht werden, dann ist eben auch mal eine neue fällig.

Also das Teil ist schon recht wichtig, denn ob im Ernstfall nicht auch noch das Überdruckventil versagt, kann man auch nicht wissen. Davon habe ich zumindest 2 Stück im Heizkreislauf, bei jedem Kessel eines.

Gruß Michael

Schraubenfeder antwortete vor 10 Jahren

moin,

Briketthacker:
Hallo Martin,
Nach Demontage und Reinigung und Konservierung mit etwas Öl
Gruß Michael

silikonfett wäre die bessere wahl, spült sich nicht so leicht weg.

Briketthacker:

Also das Teil ist schon recht wichtig, denn ob im Ernstfall nicht auch noch das Überdruckventil versagt, kann man auch nicht wissen.

kunden sind da in ihrer einfalt kreativ:

so gesehen diese woche, die kundin meinte: „hatte grad nichts anderes“

gruß jens

p.s. fehler erkannt–> geht halt nicht bilder in ein anderes forum hochladen von welchem nicht alle teile öffentlich sind.
ich gelobe besserung 😉

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren
Schraubenfeder:

silikonfett wäre die bessere wahl, spült sich nicht so leicht weg.

Gute Idee – danke Jens.

kunden sind da in ihrer einfalt kreativ:

Das Bild wird bei mir nicht angezeigt?!

Gruß Michael

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo Briketthacker

Ich tippe das der Kunde einen Stopfen oder ähnliches eingeschraubt hat nur damit es dicht ist/war.

Mfg. Blitzer

Schraubenfeder antwortete vor 10 Jahren

ja, stopfen sind mir auch schon untergekommen, auslaufhahn bisher noch nicht

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo,

Ja also ich hatte bisher schon wie geschrieben Stopfen oder auch Sicherheitsventil in Sicherheitsventil also da scheinen einige aus Unwissenheit sehr schmerzlos zu sein.

Mfg. Blitzer

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren

Super Idee mit dem Hahn.
Wenn man den zudreht wird der Kellerboden nicht so nass wenn das Überdruckventil auf geht
Und wenn der Kessel dann kurz drauf die Himmelfahrt macht, wirds auch schön warm im Haus

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren

Lustig – wie sich die Probleme doch überall gleichen.
Ich bin allerdings dort unbeteiligt

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo,

Also ich beteilige mich auch nicht an solchen Experimenten, werde nur immer angerufen wenn es irgendwie nicht klappt mit den Anlagen,
wobei ich garkein HB mehr bin.
Es ist aber schon immer wieder interessant in den ein oder anderen Heizungskeller zu kommen wo sich dann jemand verwirklichen wollte, ich muß aber auch zugeben das ich die Weisheit auch nicht mit Löffeln gegessen habe. Aber bei solchen Sachen lehrnt man immernoch hinzu, es ist aber zu Glück nicht jede Anlage betroffen.

Mfg. Blitzer

Briketthacker antwortete vor 10 Jahren

Der Bezirksschornsteinfegermeister (Schorni ) sollte die Anlage ja mal irgendwann abgenommen haben.
Allerdings, wenn ich sehe wie das bei mir so gelaufen ist, wundert mich auch nicht, wenn offensichtlicher Murks unbemerkt bleibt. (Oder mein Schorni hatte schon so großes Vertrauen in meine Künste?)
Das Wichtigste scheint ihm die Einhaltung der Brandschutzmaßnahmen zu sein und die Emissionswerte der Anlage. Für die Einhaltung sonstiger Bestimmungen hat sicher der Erbauer rechtlich selbst den Kopf hin zu halten. Bei umherfliegenden Heizkesseln ist der geneigte Murkser dann gut beraten, seinen Kopf aus der Flugbahn zu nehmen.

blitzer antwortete vor 10 Jahren

Hallo,

Also ich sehe das auch so das der Schorni nur seine Sachen kontroliert oder abnimmt von Hydrauliken oder Sicherheitsrelevanten Teilen fehlt ihm sicher das Fachwissen. Warum sollte er das auch überhaupt prüfen er wird sich doch nicht selber ein faules Ei ins Nest legen, er wird sagen dafür ist der HB zuständig er muß bei einer neuerstellten Anlage nur eine Unterschrift haben oder zumindest will er wissen wer die Anlage erstellt hat damit er das für seine Unterlagen hat. Wenn einer im Nachinein an seiner Anlage privat rum schraubt interessiert ihn das wenig außer er bastellt an Sachen herum die feuertechnisch mit ihm in Verbindung zubringen sind dann wird er schon gerade.
Also ich glaub das er nicht nur den Kopf aus der Flugbahn nehmen sollt das ist es schon besser er bringt nicht nur sich sondern auch alle Mitbewohner die im Hause mit ihm wohnen in Sicherheit.
Ich durfte mir so eine Anlage mal anschauen bei der ein alter Buderusguskessel ein etwa 15 cm2 große Loch oben im Kessel bekommen hat da muß ich ehrlicherweiß zugeben das dort die Sicherheitsrelevanten Teile versagt hatten weder TAS noch Sicherheitsventile haben geöffnet da ging im Haus eine Druckwelle vom Keller hoch bis unter das Dachgeschoss. Dort oben waren noch die Holzvertäflungen in den Dachschrägen eingedrückt, ganz zu schweigen von den Türrahmen die nachgegeben hatten. Inklusive der Heizungkellerstahltür die sich sowas von verbogen hatte das sie nur noch schrottwert hatte. Zum Glück ist bei der Explosionen niemand zu Schaden gekommen.

Mfg. Blitzer