Ab und zu liest man von einer Hart/ bzw Weichholzeinstellung
am Kessel. Auch in der original Anleitung stehen unterschiedliche
Einstellungen für Hart- oder Weichholz.
Ich habe da eher andere Erfahrungen gemacht.
Mein LC fährt die Prim und Sekluft über die „Gustsche“ Luftwaage gleichzeitig.
Hier kann man sehr gut erkennen wie die Sek . und Primluft geöffnet ist.
Der Holzfaktor(hart/weich) spielt sicherlich eine Rolle wird aber meiner Meinung nach überschätzt. Vielmehr ist für mich entscheident,wie hoch der Anteil
der „“OBERFLÄCHE““ vom Holz ist.
Kleingespalten= große Oberfläche „Wenig Primluft/Viel Sekluft“
Grobgespalten = kleine Oberfläche „Viel Primluft/wenig Sekluft“
Ganz extrem verhält sich der LC, wenn ich in den Hackschnitzel betrieb gehe( MEGA große Oberfläche). Hier Ist die Primluft fast ganz geschlossen.
Wie geschrieben ich möchte nicht sagen, daß Hart- bzw. Weichholz
keinen Unterschied aufweisen. Lediglich das Grob oder Kleingespaltenes Holz eine viel größere Einstellungsdifferenz
haben.
Was denkt ihr…?
Liebe grüße Klaus
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Hallo
Diese Frage hatte ich am 01.08 nach Deiner Antwort zum Thema „Brennstoffe“ gestellt.
Wurde vom Admin leider nie freigeschaltet!
Sollte ich mein Weichholz etwas gröber spalten als Hartholz oder ist das zu vernachlässigen? Ich kann leider erst nach zwei Jahren testen……dann ist es schon zu spät sollte es zu klein sein.
Gruß Steffen
Hallo Steffen, es kommt drauf an….. ich persönlich komme mit klein gespaltenen holz besser klar als mit so groben Stücken.
Gruß Klaus
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Hallo burns635csi,
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen das man schon unterschiedliche Lufteinstellungen braucht.
Allerdings kann man auch durch anderes anheizen die Lufteinstellungen stehen lassen.
Ich heize normalerweise Buche. Da reicht es wenn ich über die „Spänchen“ eine Lage kleingespaltenes Holz lege und dann den Kessel volllege. Da reicht das Glutbett aus um das Holz zum Vergasen zu bringen.
Bei Eiche sieht das ganze anders aus. Da muß ich über die „Spänchen“ 2-3 Lagen kleinstückiges Holz legen damit sich ein Stabiles Blutbett bildet um die Normal gespaltete Eiche zum Vergasen zu bringen.
Ich würde sogar behaupten das es weniger auf die Fläche, dabei ist es egal ob Hart- oder Weichholz, als auf die Masse des Holzes ankommt. Ich denke das ein Stück Buche von 10×10 cm schneller abbrennt als ein Stück Eiche der selben Größe.
Natürlich kommt es auch auf die Fläche an. Wenn ich eine Kastenform mit Hackschnitzeln in die Glut werfe verbrennt diese schneller als wenn ich ein Stück Holz in dieser Größe in die Glut werfe.
Also kann man es sehen wie man will.
… und wenn ich bei meinem 50er mit kleiner Lüfter – Drehzahl durchweg bei 13,5KW Leistungsabgabe fahre?
Ist der primär Luftschieber bis auf Anschlag geschossen und die sekundär Luft 4 Umdrehungen offen.
Bei dieser Einstellung hat das Holz im primär Brennraum viel Zeit für eine heiße fette Gaserzeugung ohne Flamme und Restsauerstoff.
Die Gasflamme zündet erst ab der Brennerdüse mit sekundär zugeführten Sauerstoff und brennt sauber aus.
Zum Einsatz kommt dabei gemischt gestückeltes Bauholz bis 40cm Umfang.
Alle Einstellungen brauchen vom Kesselstart an und über den gesamten Abbrand – nicht mehr korrigiert werden
Bei voller Lüfter – Leistung muss die Sekundärluftöffnung bis auf eine halbe Umdrehung geschlossen werden.
Für eine noch höher Kesselleistung wird der primär Luftschieber ganz raus gezogen –
dabei arbeitet der Sekundärbrennraum nur noch zur Gasnachverbrennung.
Die erzeugte Gasmenge kann nur einmal – primär und oder sekundär verbrannt werden —
sei es im primär und oder sekundär Brennraum …
Dabei ist die überwiegend sekundäre heiße Holzgasverbrennung am saubersten.
Selbst bei nur 13,5KW Kesselleistung am WMZ gemessen.
Gut Feuer – braucht Zeit
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Ich wurde in diesem Jahr mit Fichtenholz aus einer Bettenproduktion überschüttet. Das Material ist meist 4x4cm 5,5×5,5cm und 15x2cm groß, bis jetzt habe ich das Holz nur zum anfeuern verwendet aber durch die Menge die ich in diesem Jahr schon erhalten habe werde ich öfter mal den Ofen komplett damit füllen.
Auf was ist dabei zu achten?
Prim-Luft vorher etwas zu drehen?
Gruß Steffen
Hallo Steffen,
hast du ne Möglichkeit deine Brennraumtemperatur zu prüfen?
Gruß Klaus
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Leider nicht.
Der Kessel ist im Originalzustand, der Rest kommt vielleicht noch bei Gelegenheit.
Hallo Steffen, guck mal in deine PN.
Gruß Klaus
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
Regelung: BRT GEREGELT
Puffervolumen: 2000L+500L
Ab und zu liest man von einer Hart/ bzw Weichholzeinstellung
am Kessel. Auch in der original Anleitung stehen unterschiedliche
Einstellungen für Hart- oder Weichholz.
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Der Holzfaktor(hart/weich) spielt sicherlich eine Rolle wird aber meiner Meinung nach überschätzt. Vielmehr ist für mich entscheident,wie hoch der Anteil
der „“OBERFLÄCHE““ vom Holz ist.
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Wie geschrieben ich möchte nicht sagen, daß Hart- bzw. Weichholz
keinen Unterschied aufweisen. Lediglich das Grob oder Kleingespaltenes Holz eine viel größere Einstellungsdifferenz
haben.
moin Klaus,
ich habe selten „einheitliches Material“ im Füllraum,
meist von Besenstielstärke bis 20cm Spaltkante,
das Brennholz ist nie „sortenrein“, Fichte bis Eiche, Tot- bis Rundholz
Bei lockerer Füllung kann Primluft „mit“ durch die Düse in den Brennraum
(> O2 in der prim. Luft<)
>>> also wenig bis keine sek. Luft zusätzlich zur Verbrennung…
zB „pure Fichte“ (mit reduzierter Lüfterleistung, aber ausreichend hoher Brennraumtemperatur)
kann mit „null“ Atmos-Sekundärluft auf 5-7% Rest-O2 kommen
Meiner Beobachtung nach braucht der Füllraum, die Glut sehr gleichmäßige Luft,
durch starke „Eingriffe“, Änderungen kann man keine „Wunschzustände“(Temperaturen, O2wert) erzwingen
die Glut muß ruhig „aufgebaut“ werden, die sinvolle BRT wird auch mit reduzierter Primluft „zügig“ erreicht
Der Kessel läßt sich im Hauptabbrand leichter steuern wenn das Glutbett bei Start-/Aufheizende nicht zu hoch ist
Ich wurde in diesem Jahr mit Fichtenholz aus einer Bettenproduktion überschüttet. Das Material ist meist 4x4cm 5,5×5,5cm und 15x2cm groß, bis jetzt habe ich das Holz nur zum anfeuern verwendet aber durch die Menge die ich in diesem Jahr schon erhalten habe werde ich öfter mal den Ofen komplett damit füllen.
Auf was ist dabei zu achten?
Prim-Luft vorher etwas zu drehen?
mit „trockenster möbel-Fichte“ würde ich die Primluft vom Start an deutlich reduzieren,
sekundäre Luft s.o….
wie Klaus achte ich auf die Brennraumtemperatur,
die sekundäre Luft wird vom LambdaCheck geregelt…
Gruß Heinrich
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
Ich lagere die Möbel-Fichte in Gitterboxen im freien (abgedeckt) damit sich das Feuchtigkeitsniveau etwas normalisiert.
Im Herbst wenn es wieder etwas kühler wird versuche ich mal den Ofen mit reiner Möbel-Fichte zu betreiben. Wie beschrieben werde ich vorab die Luft reduzieren damit das Glutbett nicht zu groß wird.
Mal schauen wie sich der Atmos so verhält, werde bestimmt ein paar Versuche brauchen bis es ordentlich läuft.
Gruß Steffen
Hallo!
Keine Ahnung wie das bei Euch in Deutschland ist aber bei uns in Österreich ist Möbelholz nicht für das verbrennen im Haushalt zu gelassen – Sondermüll!
Der Nachbar wird sich über die giftigen Abgase und Gestank sicher freuen!!
Lack, Leim, Bindemittel usw. im Möbelholz da ist die Müllverbrennungsanlage in den eigenen 4 Wänden!!
LG
Hallo Uschy43, ???
Ich gehe davon aus, dass steffens Holz noch im unbehandelten Zustand ist. Die Möbel werden doch erst nach dem Zusammenbau behandelt…oder?
Gruß Klaus
Kessel 2: Agt 100Grad Lambdacheck Prim/Sekluft gesteuert über Gust Luftwaage anti Hohlbrandplatte
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Puffervolumen: 2000L+500L
Hallo uschy43
Das Holz ist komplett unbehandelt, das Material ist nur gesägt und gehobelt. Wenn zu viele Äste drin sind oder das Holz verzogen ist wird es aussortiert und ich bekomme es zum verheizen. Sägereste sind natürlich auch dabei, da aber eine Kreissäge weder Lack, Leim noch Öl verteilt sind diese Stückchen auch sauber. Die Firma baut nur Fichtenbetten die ebenfalls unbehandelt verkauft werden.
Gruß Steffen
So bekomme ich das Holz.
https://www.dropbox.com/s/2kbzv6qzfx8eyjk/2016-06-14%2019.25.36.jpg?dl=0
hallo Steffen,
im Vigasforum hat HB53 am 4. Mai 2014 die Holz- und Verbrennungsfeuchte mal erklärt :
„“““
Hier ein Beispiel für eine Ofenfüllung bei ca 100 l Füllraum (Hartholz):
Verbrennung von 30 kg Holz mit Holzfeuchte u =16 %
(Theoretische Mengen)
Asche: 0,26 kg
Wasser aus Holzfeuchte: 4,14 kg
Wasser aus Verbrennung: 14,22 kg
CO2 aus Verbrennung: 41,70 kg
Man sieht also, selbst wenn man das Holz auf 0% Holzfeuchte trocknen würde (ca. 26 kg), hätte man in unserem Beispiel immer noch 14,22 kg Wasserdampf.
Der Kessel ist im Originalzustand, der Rest kommt vielleicht noch bei Gelegenheit.
du hast NICHTS im (4ten) AHK-WT-Rohr…
da zB als erstes :
alte Ketten, Montagelochband, ein Nagel als Querstange…
ruhig „fastvollhängen“…das bremst und fördert den Wärmetausch
Gruß Heinrich
Kessel 2: (1987.öl) > thermia soleWP 2023
Regelung: (2009< LambdaCheck--BRT > Lüfterdimmer) >ist gut + brauchbar<
Puffervolumen: 3100 L
hallo Steffen,
Der Kessel ist im Originalzustand, der Rest kommt vielleicht noch bei Gelegenheit.
du hast NICHTS im (4ten) AHK-WT-Rohr…
da zB als erstes :
alte Ketten, Montagelochband, ein Nagel als Querstange…
ruhig „fastvollhängen“…das bremst und fördert den Wärmetausch
Gruß Heinrich
„das bremst und fördert den Wärmetausch“
eleganter kann man den Benngas ~+* Durchsatz,
mittels gedrosselter Lüfterdrehzahl – bremsen.
Ob eine im Abgaskernstrom hängende heiße Kette, im senkrecht stehenden Abgaswärme -Tauscherrohr
zusätzlich die Abgaswärmeübertragung verbessert oder wie auch immer –
tatsächlich dem heißen Abgaskernstrom einfängt?
Man sollte hierbei alle Effekte gegeneinander aufwiegen.
Es ist doch auch denkbar das eine heiße Kette mittig im Rohr
dem heißen Abgas ein sicheres Geleit nach oben gibt.
Somit entsteht eine heiße laminare Strömung an der Kette entlang.
Anderseits speichert eine heiße Kette auch Energie zwischen und gibt Infrarotstrahlung an die umgebende Wärmetauscherröhre ab.
Inwieweit sich die verschiedenen Effekte ergänzen oder aufheben bleibt zu untersuchen
Übrigens kann heißes durchsichtiges Gas auch selbst dämmungsfrei „Infrarotstrahlung“ abgeben!
…, haltet das Wärmetauscherrohr sauber, …?
Gruß Bernhard
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
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