pelletszahler antwortete vor 14 Jahren

Liebe Forumsgemeinde,

ich lese seit einiger Zeit hier interessiert mit und finde es toll, wie man hier vom Einsteiger zum Tuningfreak werden kann (meine z.B.den thread von Spacy). Jetzt freue ich mich schon richtig auf meine eigene Holzvergaserheizung.

Zuvor möchte ich Euch bitten, Eure Meinung zur geplanten Anlage abzugeben.

Ich habe mich vorerst für den Kombikessel DC32SP entschieden, da er einerseits einen geräumigen Feuerraum (170l) hat und andererseits die Pelletsvariante für die Übergangszeit eine Automatikvariante bietet.Und nicht zuletzt wegen des tollen suppoorts hier! Ich versuche gerne die Dinge zu verstehen, mit denen ich umgehe und hätte wahrscheinlich mit meiner Nachfragerei schon zumindest 2,3 Heizungsbauer in den Wahnsinn getrieben

Es gilt variabel zwischen 130 – 300m² zu beheizen, wobei auch
längere komplette Leerstände von einigen Wochen möglich sind.
Darum ist ein rasches Aufheizenkönnen wichtig.
In einigen Jahren, bei kontinuierlicher Nutzung denke ich an
Erweiterung mit Solareinbindung, Puffererweiterung und eventuell einen wasserführenden Herd.

Zunächst stelle ich den Hydraulikplan ein. Wenn dieser einmal steht,plane ich die Regelung mit einer UVR1611 von der ich hier ebenfalls schon einiges gelesen habe was mich anspricht- Stichwort „open source“!

Bis dahin
schönen Dank im voraus

Gerhard



23 Antworten
manter antwortete vor 14 Jahren

Falls Platz keine Rolle spielt, nimm einen P25 und dazu einen GSX 50 oder 40 GSE.
Incl. Bafa-Förderung kosten die 2 Kisten zusammen etwa 3500 Euro. Dabei sind die Kessel aber vom Wirkungsgrad her wesentlich besser. Bitte hier nicht nur auf die Prospektangaben schauen.
Ein Kombikessel kostet da schon deutlich mehr.
Du brauchst bei entsprechender Hydraulik auch für beide nur eine RLA.

Ich würde dazu mindestens 3x1500l Puffer aufstellen. Das reicht dann um die volle Förderung abzugreifen. Mindestens 2750l für den HV und mindestens 750l für den Pelleter.

Außerdem schaltet der Kombikessel wohl nicht vollautomatisch auf Pelletbetrieb um, bin mir aber nicht ganz sicher. Evtl. kann man da aber auch was basteln. Vielleicht meldet sich ja ein Kombiheizer.

Gruß Manuel

pelletszahler antwortete vor 14 Jahren

Mit Förderung wirds leider nichts. In Österreich gibt es für Zweitwohnsitze keine Förderungen. Darum warte ich zunächst mit Solar. Wenn ich einmal fix dort wohne sieht es da schon besser aus.

Platz habe ich für die Kesselaufstellung ca. 8m². Plane eine Heizungsraum direkt nordseitig an den Wintergarten anzubauen. Dann brauche ich kein Holz in den Keller zu schleppen, habe Abgase und Kamin ebenfalls außer Haus. Pufferspeicher sind im Keller geplant, dafür ist genug Platz.

Leider gibt es den Kombikessel DC32SP meines Wissens nicht größer. Theoretisch sollte er ja groß genung sein, aber wenn ich hier lese, daß die Angaben von ATMOS eher übertrieben sind bin ich eher an der unteren Grenze wenn es richtig kalt draussen ist.

Wie komme ich übrigens an Adressen von Heizungsbauern, die sich mit ATMOS auskennen? Sollte in Gegend zwischen Salzburg und Braunau sein?

Mit herzlichem Gruß

Gerhard

mariuswsw antwortete vor 14 Jahren

Also, wenn die Puffer nicht in den 8qm Raum müssen und auch kein WW-Speicher, dann würde ich definitiv auch die Variante mit zwei Kesseln bevorzugen. Statt Pellet ist evtl. auch ein kleiner Öler möglich. Je nachdem, wie oft der genutzt werden soll…

Gruß Marius

manter antwortete vor 14 Jahren

Was kostet denn der Kombi bei euch?

Die Leistung von 32kw wird bei HV-Betrieb nicht immer erreicht, soviel ist klar, aber im Pelletbetrieb hast du die 32kw auch konstant.
Für 300m2 sollte das also reichen.

Gruß Manuel

pelletszahler antwortete vor 14 Jahren

@ mariuswsw

Müßte ich den Schorni fragen, ob er eine Huckepackvariante genehmigt und wie das mit den Rauchabzügen ginge.“Heizraum“ ist hier fast schon eine Staatsaffäre.
Öl mag ich mir nicht so gerne anfangen.

@ manter

Also zum Einkauf hätte ich bei einem Blick über die Grenze an Killus-Technik (Internet) gedacht. Kombikessel mit Pelletbrenner und Schnecke für knapp 5000,-. Hier habe ich (ebenfalls Internet) nichts unter 4600,- aber ohne Brenner und Schnecke gefunden. Lasse aber auch den HB drann, wenn er einen vernünftigen Preis macht. Vielleicht bekommt er als Gewerblicher ja Prozente bei ATMOS.

Bei der Pelletschiene bin ich noch am tüfteln wegen Lager und Austragung. Habe zunächst an einen 1000l Behälter für die Übergangszeit/Sommerbetrieb/Abwesenheit gedacht. Dass der Kessel im Pelletbetrieb die volle Leistung erbringt höre ich gerne. Man hat es ja gerne warm im Winter

pelletszahler antwortete vor 14 Jahren

Hallo…………….Hydraulikfachleute……………..

bitte Euch nochmals einen Blick auf meinen Hydraulikplan zu werfen. Bin kein Fachmann, habe mir das so theoretisch ausgedacht und habe keine Ahnung ob das praktisch sinnvoll ist !!!
Oder ob man das auch einfacher lösen könnte. Meine Vorstellung war möglichst flexibel ein bis mehrere Puffer be- und entladen zu können und auch einfach eine Erweiterung vornehmen zu können.

Danke Danke Danke

Gerhard

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo

Was willst du mit den vielen Ventilen auf den Pufferrückläufen machen??
Im Vorlauf das Ventil(zw Kessel und Puffer)m.E.sinnlos.
Kesselvorlauf in den ersten Puffer rein.
Hzg.und Friwa vom ersten Puffer weg.
Wenn du nur einen oder 2 Puffer heizen willst,dann ein 3-Wege Ventil in die Verbindungsleitung Puffer/Puffer.
Pumpe im Gesamtrücklauf auch nicht nötig.
Was soll das Motorventil an de Friwa ??

pelletszahler antwortete vor 14 Jahren

Danke für Deine Anregungen!

Rohrverbieger:
Hallo

Was willst du mit den vielen Ventilen auf den Pufferrückläufen machen??

Eine möglichst intakte Pufferschichtung (horizontal und vertikal) erzielen

Rohrverbieger:

Im Vorlauf das Ventil(zw Kessel und Puffer)m.E.sinnlos.
Kesselvorlauf in den ersten Puffer rein.
Hzg.und Friwa vom ersten Puffer weg.

Die Idee bei diesem Ventil ist, die Restwärme des Kessels nach Abbrand, wenn die VL-Temperatur (Kessel) unter die Temp.von Spitze Puffer 1 fällt direkt in den Heizungskreislauf schicken zu können. Bei einer Heizkreisvorlauftemp. von 55 Grad könnte ich den großen Kesselkreislauf bis geschätzt 40 Grad Kessel VL- Temperatur laufen lassen ohne die Schichtung im Puffersystem gleichzeitig zu stören.
Vielleicht großer Aufwand für wenig Wirkung?

Rohrverbieger:

Wenn du nur einen oder 2 Puffer heizen willst,dann ein 3-Wege Ventil in die Verbindungsleitung Puffer/Puffer.

Da vertehe ich jetzt nicht was Du genau meinst: Wo sollen Deiner Meinung nach die Dreiwegventile untergebracht werden?

1, Verbindungsleitung = rote Linien? -da bringe ich kein Dreiwegeventil unter, weils ein einfaches Rohr ist.
oder
2, Verbindungsleitung = schwarze untere Linie (gr.Kesselrücklauf). Meinst Du diese alleine würden genügen?
oder
3,Verbindungsleitung = schwarze obere Linie (Puffer-Heizkreislauf). Oder sollen nur die bleiben
oder
4, ganz was anderes

Rohrverbieger:

Pumpe im Gesamtrücklauf auch nicht nötig.

Woher soll die Strömung dann kommen?

Rohrverbieger:

Was soll das Motorventil an de Friwa ??

Motorventil an der Friwa unnötig. Danke.

Mit herzlichem Gruß
dzt. aus Wien +2 Grad windig

Gerhard

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo

Vielleicht so

walterle antwortete vor 14 Jahren

Hallo pelletszahler,
also auf Deine Frage mit einem HB in Deiner Gegend kann ich Dir jetzt schon sagen, daß Du wohl (außer bei Euch ist das anderes) nur sehr schwer Glück haben wirst, einen zu finden, der dir Atmos einbaut.
Ich komme aus dem Süden und befasse mich schon länger mit der ganzen Thematik und habe festgestellt, das es uns Ösis wohl (noch) viel zu gut geht als das man sich mit „Billigkessel“ befassen muß, sprich einen solchen einbauen.
Was ich sagen will, jene Hb mit denen ich in Kontakt geteten bin, haben alle einheitlich Atmos verneint.
Grund: die taugen nichts.
Hintergrund ist aber, das die HB bei „billigeren“ Kesseln nicht so viel mitschneiden als wie bei einem 10000€ Premiumkessel.
Deshalb gibts nur 2 Möglichkeiten:
Entweder der Rubel rollt Richtung HB oder er rollt in Deine Brieftasche.
Bei mir kommt Variante 2 in Frage.
Was heißt, Atmos.
Dazu muß man sich natürlich sehr gut selbst einstudieren, wozu dieses Forum hier sehr behilflich ist.

Zu deinem Vorhaben:
so mir manter es geschrieben hat.
HV mit großer Leistung, Pellet als Notlösung und deshalb braucht der auch nur billig sein.
Schnecke würd ich nicht machen, wenn Du ohnehin neu baust kann man das so planen, das die Pellets einfach manuel nachfüllbar sind. Spart Geld.
PS: warum so viele WT?
Max.2 Stk. , 1 in 1.PS und 1 in letzten.

Tip: setzt Dich mit Deiner Landesregierung in Verbindung und fordere die Liste an welche Kessel AUCH WIRKLICH gefördert werden.
Sonst planst Du lange hin und her mit einem Kessel der vielleicht gar nicht gefördert wird.
Allerdings fängt das Jahr gerade erst an, wie das mit den Förderungen heuer aussieht weiß ich noch nicht.
Wenn Du wirklich dann baust, laß Dir die Förderungszusage SCHRIFTL. auf das Typenblatt deines Kessels geben,ich kenne einen Fall, der hat gedacht er bekommt das Geld, und hat hinterher über 1 Jhar gekämpft um es zu bekommen.
Aber bei uns hier ist das wohl „Part of the game“…
(Wenn Du weißt was ich meine…)

Gruß Walter

pelletszahler antwortete vor 14 Jahren

@ Rohrverbieger

Vielen Dank für Dein Hydraulikschema. Bin echt begeistert von der wundersamen Reduktion der Dreiwegventile im Vergleich zu meinem eigenen Schema. Kürze – Würze, oder „in der Beschränkung liegt der Meister“. Die Wasserwege sind mir gut nachvollziehbar. Was ich noch nicht kapiere ist, warum Du für die Pufferverbindungen nun Motormischer verwendest? In Deinem Vorpost hattest Du von 3-Wege Ventil gesprochen? Und -weniger wesentlich- wie gelingt es Dir die Zeichnung so sauber hinzukriegen. Meine Linien (verwende TAPPS) treffen nicht so genau.
Nun ja und ich gestehe, wo der Pufferkreislauf seinen Antrieb herbekommt sehe ich noch immer nicht. Die Heizungskreisläufe sind ja hydraulisch entkoppelt. Kann die Kesselpumpe im Umkehrmodus arbeiten? – selbst dann komme ich mit den Wasserwegen durcheinander.
Nochmals besten Dank für Deine Mühe und das – „elegante“ Schema!

Gerhard

@ walterle

Sprichst mir aus der Seele bezüglich HB. Hoffe auf eine für beide Seiten faire Lösung.

Hast Du eine konkrete Idee zur manuellen Nachfüllung bei der Pelletsheizung? – Ich habe selbst mal überlegt im Geschoß über dem Heizraum ein Pelletslager einzurichten und die Pellets halbautomatisch in den 1000 l -Behälter rutschen zu lassen.

Die vielen WT hatte ich vorgesehen weil ich häufig lese, daß gerade bei niederen Solartemperaturen die Wärmeeinspeisung in die Puffer schwierig ist. Im 1.Puffer sollte daher besonders viel Tauschfläche vorhanden sein um besonders in der Übergangszeit noch lange ohne Heizung auszukommen. Habe das aber nie richtig durchgerechnet (wäre dazu auch nicht in der Lage). Die WT in den Puffern zwischen 1. und Letzten deshalb, um möglichst exakt die Schichtung der Wärmeverteilung in den Puffern anzufahren. (Dazu würde ich wieder zahlreiche Dreiwegventile benötigen, welche ich gerade erst durch Hilfe von Rohrverbieger einsparen konnte )

Habe eben nochmals auf der Homepage vom Land OÖ nach den Förderungen für Scheitholz/Pellets nachgesehen. Da finde ich gar nichts mehr!!! War früher unter der Rubrik Förderungen – Umwelt.

Schönen Gruß aus Wien
Dzt. nicht eine Schneeflocke!

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Pelletzahler

Die Strömung im Pufferkreislauf(während des Feuers) kommt durch die Ladepumpe(z.B.Laddomat).Das Wasser läuft rechts rum.
Wenn kein Feuer ist(Laddomat ist aus)läuft die ganze Sache andersrum.Die Strömung kommt dann von den Heizkreispumpen oder FRIWA-Ladepumpe.
Die Ventile zwischen den Puffern sollen keine Mischer darstellen sondern Umschaltventile.(obwohl ich persönlich die noch in Frage stelle zwecks der Notwendigkeit).Das Motorventil am rechten Puffer nutzt du zur RWN.
Wenn es die Anschlüsse am ersten Puffer hergeben,schließ den Hzg-Abgang am ersten Puffer an.

Die Zeichnung habe ich nicht mit TAPPS gemacht,sondern Autocad.

walterle antwortete vor 14 Jahren

Hallo Gerhard,

zum HB:
wenn Du irgendwie die Möglichkeit hast und Dir einen Kumpel etc. besorgen kannst, der sich bei Installationen auskennt, würd ich mir den hohlen.
Un einem Hb 100€ geben für den Stempel wegen der Förderung.
Ich habe lange gesucht und nun diese Lösung gefunden.

Pelletlager:
ja genau so wie Du geschrieben hast.
Wenn man neu baut, kann man so ziemlich alles machen.
Allerdings würde ich dieLucke, wo die Pellets dann herunter in den Kessel fallen, relativ klein machen.
So bekommst du sie leichetr wieder zu (Druck wegen Pellets).

WT in den PS:
ich würde 1xim 1.PS und 1x im letzten Ps einbauen, und das mit Sommer/Winterschaltung realisieren.

Ich bin nun schon eine ganze Weile bei meinem Hydr.Plan dabei, aber eben nur wegen den Solar WT`s.
HAtte die WT schon weggeplant, werde sie aber wohl wieder einplanen müssen.
Um eine relativ gute Ausbeute ser Sonne zu erzielen, geht es ohne WT nicht, allerdings ohne großen Aufwand, händ.Umschaltung würde genügen.

Aber das ist meine Meinung, die Experten hier können Sir sicher auch weiterhelfen.

Wegen der Förderung:
werd mich gleich morgen schlau machen.
Ich gebe Dir Bescheid.

Bei uns hats in den 3 Tagen 30cm Neuschnee gemacht.
Wäre ja ganz schön, allerdings schmerzt das Kreuz schon einwenig vom schaufeln.

Gruß vom Glockner,
Walter

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren
Aber das ist meine Meinung, die Experten hier können Sir sicher auch weiterhelfen.

Die Zehnender

Feueresel antwortete vor 14 Jahren

…,
und dann – gibt es noch den Reiter suche

der Esel —,

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Volli antwortete vor 14 Jahren

@pelletszahler,

Hast Du eine konkrete Idee zur manuellen Nachfüllung bei der Pelletsheizung? – Ich habe selbst mal überlegt im Geschoß über dem Heizraum ein Pelletslager einzurichten und die Pellets halbautomatisch in den 1000 l -Behälter rutschen zu lassen.

das ist dann schon vollautomatisch ganz ohne Aufwand.

Wenn das Pelletlager über dem Pelletvorratsbehälter/Tagesbehälter (ein 200er Kg-Rohr 1,5m hoch reicht da völlig) liegt lege ein Rohr oder Schlauch (Dm 8-10cm)in den oberen Bereich des Vorratsbehälters und die Pellets rieseln vollautomatisch nach. Ist der Vorratsbehälter voll und die Schlauchmündung verschlossen rieselt nichts mehr nach.

pelletszahler antwortete vor 14 Jahren

die entrümpelte Version

@ Rohrverbieger

Danke für die ausführliche Erläuterung. Langsam glaube ich kapier ich’s. Habe mir im I-Net das Prinzip des Drucklos Verteilers angesehen und kann mir nun einen Strömungsimpuls der Heizkreispumpen (Sekundärkreislauf) im Primärkreislauf vorstellen. Pumpe zum Wärmetauscher sowieso. Die hatte ich aber nicht berücksichtigt, da sie nur gelegentlich läuft.

Ist ein Rückschlagventil im VL (vor dem Drucklosverteiler) sinnvoll? Oder ist eine komplette Strömungsumkehr im Primärkreislauf ausgeschlossen?

Die Ventile zwischen den Puffern sollen keine Mischer darstellen sondern Umschaltventile.(obwohl ich persönlich die noch in Frage stelle zwecks der Notwendigkeit).Das Motorventil am rechten Puffer nutzt du zur RWN.

Wäre interessant, ob es dazu praktische Erfahrungen gibt!- wegen der „Eleganz“ )-
Wenn ich Dich da richtig verstanden habe meinst Du, daß einfache Absperrventile zwischen den Puffern genügen (jeweils am Verbindungsstück zum Kesselrücklauf) würden um Puffer zu bzw. wegschalten zu können?

Und Ventil 1,2,3 geschlossen: für die RWN?

Schönen Gruß aus Wien

Gerhard

@ walterle

Werde mal Gespräche mit HBs führen, dann weitersehen. Zu berücksichtigen ist ja auch der Schorni. Besonders was die Pelletseintragung von der Decke im Heizraum betrifft!

Bezüglich WT für Solar: Mit wievielen Puffern willst Du arbeiten?

Wegen der Förderung:
werd mich gleich morgen schlau machen.
Ich gebe Dir Bescheid

Wäre super, wenn Du etwas fändest. Bei mir ist ja auch noch das Problem des (dzt.) Status als Zweitwohnsitz.

Schönen Gruß aus Wien
3 Grad und noch immer keine Flocke im Osten!

Gerhard

@Volli

Hallo Volli,

mechanisch betrachtet gebe ich Dir da völlig recht. Und obwohl ich -SO EINEN HALS KRIEGE- wenn alles vor lauter Vorschriften zubetoniert (Brandschutz) ist, hätte ich in dem Fall doch bedenken wenn ein Kunststoffrohr, gefüllt mit Pellets, in nicht ganz 2m Entfernung schräg über dem Heizkessel sich befindet. Mit Quasi Kaminanschluß ins Pelletslager.
Hast Du praktische Erfahrungen damit? Sehe ich das zu eng? Oder gäbe es eine brandschutztechnisch sinnvolle Erweiterung Deines Vorschlags?

MfG

Gerhard

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Pelletszahler

Ganz klares „NEIN“

Du hast immernoch diverse „Korken“ in deinem Schema.

Ich habe dich so verstanden:
Zweitwohnsitz – du bist nicht ständig da
Heißt für mich,Handregelung geht nicht.
Wenn ich an deiner Stelle wäre….

Bei Holzvergaserbetrieb(wer auch immer den füttert)sind alle Umschaltventile auf maximale Pufferladung geschalten.(von Kessel durch Puffer1 zu Puffer2 zu Puffer3).
Das Ventil nach dem letzten Puffer ist nur für deine RWN.
Bei Pelletbetrieb kannst du die letzen 2 Puffer(oder den letzten) wegschalten.
Aber dann mußt du Umschaltventile nehmen,die in der Verbindung von Puffer zu Puffer sitzen.

Allerdings brauchst du dafür auch eine Regelung.
Ob das die,hier verbreitete, UVR 1611 kann, weiß ich nicht.
Da gibt es aber sicherlich einige hier im Forum die das beantworten können.

pelletszahler antwortete vor 14 Jahren

@ Rohrverbieger

Der Ausdruck „einfache Absperrventile“ hat anscheinend zu Mißverständnissen geführt.

1, Diese sollen natürlich steuerbar sein (UVR1611)

2, Bei Pufferbeladung: 1,2,3, offen

3, Bei RWN : 1,2,3, geschlossen. (Habe ich nur V3 geschlossen, geht mir die Restwärme in Puffer 2 und 1, oder?)

Bei Pelletbetrieb kannst du die letzen 2 Puffer(oder den letzten) wegschalten.
Aber dann mußt du Umschaltventile nehmen,die in der Verbindung von Puffer zu Puffer sitzen.

Es sollte also richtig „Umschaltventile“ und nicht „einfache Absperrventile“ heißen

Bei Zweitwohnsitz habe ich „derzeit“ geschrieben. Das beeinflußt natürlich die Planung.

„Korken“ gelöst?

Schönen Gruß

Gerhard

Volli antwortete vor 14 Jahren

Hallo Gerhard,

die Zufuhrschläuche am Atmos-Pelleter sind aus dünnen flexiblem Kunststoff und gehen direkt an den Brenner. Das ist also kein Problem.
Wenn du Bedenken hast nimm Stahlrohr.
Die originale Förderschnecke zum Brenner bleibt ja erhalten du greifst also nicht in den Brenner ein sondern füllst nur automatisch deinen Tagesbehälter.

walterle antwortete vor 14 Jahren

Hallo Gerhard,
Pelletseintragung von der Decke:
http://www.brandschutz.at
Da bekommst Du Infos bzw. ich würd anrufen. Geht besser als per mail.

Bezüglich WT für Solar: Mit wievielen Puffern willst Du arbeiten?
Ich bau 4 Puffer a 1000l ein.
Hab lang nachgedacht ob mit WT oder ohne (wäre natürlich billiger).
Werde wohl 2 WT einbauen müssen. 1x 1.PS, und 1x 4.PS.

Förderungen:
050 536 18213 Hr. Süßenbacher.
Ist zwar für Kärnten zuständig, kennt sich aber sehr gut aus und ist hilfsbereit.
Der kann Dir weiterhelfen.
Auch wegen der Bundesförderung und Zweitwohnsitz.
Förderung für 2011 wäre gewesen:
1100.- für den HV
1300.-für 6m² Solarerweiterung
500.- vom Bund (ohne Energieauswqeis-mit bekommt man mehr!)

Schönen Gruß aus Wien
3 Grad und noch immer keine Flocke im Osten!
Besser als dzt. in Vorarlberg zu sein

Gruß Walter

pelletszahler antwortete vor 14 Jahren

@ Volli

Hallo Volker,

Stahlrohr klingt gut. Meinst Du, dieses direkt in den 1000 l Vorratsbehälter einmünden zu lassen (Loch in Deckel schneiden)?
Sind dann Maßnahmen zur Druckentlastung (Senkrechte Pelletssäule + Pellets im Obergeschoß) erforderlich? Oder genügt es den Querschnitt des Rohres klein genug zu wählen. 5-10 cm?

Grüße aus Wien

Gerhard

@ walterle

Hallo Gerhard,
Pelletseintragung von der Decke:
http://www.brandschutz.at
Da bekommst Du Infos bzw. ich würd anrufen. Geht besser als per mail.

Ufffff, geballte Ladung. Danke für den Link.
Da brauche ich wohleine Brandschutzklappe.

Bezüglich WT für Solar: Mit wievielen Puffern willst Du arbeiten?
Ich bau 4 Puffer a 1000l ein.
Hab lang nachgedacht ob mit WT oder ohne (wäre natürlich billiger).
Werde wohl 2 WT einbauen müssen. 1x 1.PS, und 1x 4.PS.

Auch mit 3-4 Puffer zu 1000 l .
Habe im Holzvergaserforum eine interessante Anregung gefunden.
Da hat einer den Puffer im Wohnzimmer aufgestell, rundum isoliert und mit Gipskarton verkleidet.
Sagt, alle wollen nur mehr beim „Kachelofen“ sitzen. Hat meine Phantasie gehörig angeheizt!
Bei der Schaltung der puffer habe ich ebenfalls eine überlegenswerte Variante gefunden: Puffer
2-3-4 parallel, diese drei mit Puffer 1 in Serie. Vorteil: Schichtung besser durch niedere Strömungsgeschwindigkeit bei Parallelschaltung (mehrere Rohre). Hydraulikschema war leider keines dabei.
Mit meinem eigenem komme ich leider nicht weiter. Rohrverbieger beschäftigt sich in anderen Threads und sonst meldet sich auch keiner dazu.
WT -Anzahl ist wohl abhängig von der Größe Deiner Solaranlage bzw. was Du damit willst. Heizungsunterstützung in der Übergangszeit rechnet sich finanziell m.E.nicht, wohl aber die Zeitspanne, wo Du nicht zu feuern brauchst. Also Komfortgewinn.

Schönen Gruß aus Wien
7 Grad Regen

Gerhard

pelletszahler antwortete vor 14 Jahren

@ walterle

Hallo Walter,

habe mich heute wegen Förderungen erkundigt. gibt für Scheitholzöfen 1000,- für Pelletsöfen 1700,- Landesförderung.
(Auf der Homepage nicht mehr unter Abt.Umwelt, sonder Abt.Land-u.Forstwirtschaft zu finden. Bin ich jetzt Förster ?)
Nachweis über Einhaltung von Emissionswerten durch hiesige Prüfanstalt erforderlich. Für den Kombikessel könne man die 1700,- bekommen. Bundesförderung 500,- soll wieder kommen (war Ende 2011 ausgelaufen). Zweitwohnsitz bei Landesförderung egal.

Hast Du schon einen Plan für Deine Pufferschaltung?

Grüße aus Wien

Gerhard