Fragen und AntwortenÄnderung meiner Hydraulik
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Hallo,

mein DC30GSe ist jetzt schon zwei Heizperioden in Betrieb und lief soweit ziemlich problemfrei. Dummerweise habe ich vor drei Jahren auf das falsche Hydraulikschema vertraut und befinde mich noch ein bißchen weit vom Optimum entfernt.
Meine aktuelle Verrohrung sieht so aus: Hydraulikschema
Wichtig für die neue Verrohrung ist, dass das Pufferwasser nicht mehr durch die Gasheizung geht. Die Verluste sind dadurch enorm.
Ich überlege auch, ob ich die Brauchwasserbereitung nicht wieder komplett durch die Gastherme erledigen lassen soll. Alternative wäre ja ein Wärmetauscher am Puffer und die Gastherme an den oberen Anschlüssen des letzten Puffers. Wobei ich dann im Sommer aber immer den oberen Pufferteil mit meiner Gastherme auf Temperatur halten müsste, da ich keine Solarkollektoren habe.

Was meint ihr?

Gruß

Thomas



11 Antworten
winnie3pooh antwortete vor 15 Jahren

Hallo Thomas,

so ist das bei mir zur Zeit auch noch, meine Öler wird durchströmt , wird jetzt auch geändert. Dazu kommt eine Friwa und Solar. Willst Du bei der aktuellen Förderung, 120,00 €/qm, dir nicht doch noch überlegen Solar zu installieren, so das Du im Sommer und evtl. in der Übergangszeit deinen HV aus lassen kannst?
Anbei mein Hydraulikplan

Gruß Jörg

MaxMueller antwortete vor 15 Jahren

Da er zusaetzlich eine Gasheizung hat, braucht er wahrscheinlich im Sommer nicht mit Holz zu heizen.

Foerderung fuer Solarthermieanlagen gibt’s nur noch fuer Kombianlagen (Heizung+Warmwasser). Und wenn man dass nicht selbst macht sondern eine Firma dafuer beauftragt, sind die 120 Euro Foerderung pro qm auch nicht so der Brueller, denn der Rechnungsbetrag fuer die uebliche 6qm-Anlage liegt oft bei mehreren Kiloeuro. Und mehr als 100 Euro pro Jahr an nutzbarer! Waerme spielt so eine 6qm Solarthermieanlage oft nicht ein. Wenn sioch das in kalkulierbaren Zeitraeumen (10 Jahre) „rechnen“ soll, bleibt eigentlich nur die Eigenmontage.

Zum Hydraulikschema: Irgendwie scheint mir die Verbindung vom Puffervorlauf zur hydraulichen Weiche eigenartig. Wir haben da 2 Umschaltventile im Einsatz, welche den Mischer entweder an die Pufferspeicher oder an die Gastherme koppeln. D.h. im Pufferbetrieb sind Vor- und Ruecklauf der Gastherme komplett vom Heizkreis getrennt bzw. im Gasbetrieb umgekehrt. Eine hydr. Weiche ist am Gaskessel dennoch verbaut, falls im Pufferbetrieb mal jemand den Gaskessel startet.

Feueresel antwortete vor 15 Jahren

Hallo Thomas,
überlege mal, bei Deiner Pufferanbindung in Reihe, bleibt da beim entladen in Puffer II das Warmwasser (durch die Contra-Konvektion) nicht zum Teil eingefangen ?

Hallo Jörg,
zähle ich in Deiner Hydraulik sieben Pumpen ? Bei entsprechender Gestaltung müsste es
auch mit Drei machbar sein

MfG

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Ellern antwortete vor 15 Jahren

Hallo,
das verstehe ich jetzt nicht ganz.
Ich weiss ja nicht wer die Verrohrung bei Dir gemacht hat(bzw. voher Du den Plan hast)aber das ist das Prinzipschema von Junkers.
Geändert müßte nur das Umschaltventil. Von der Hydraulischen Weiche zum Heizkreis(RL) gesehen erst den Vorlauf vom Puffer und danach das Umschaltventil zum Rücklaufpuffer.
Im Rücklauf zwischen Therme und HW sitzt normalerweise ein Tacco zum Einstellen, der gleichzeitig die ungewollte Zirkulation zur Therme verhindert.(Sollte mindestens ein RV verbaut werden.)
Womit regelst Du die Anlage? Über die Heatronic3, FW200 und IPM sollte das kein Problem geben.

Gruß
Michael

firehead antwortete vor 15 Jahren

Hallo,

Solar kommt erst mal nicht in Frage, da der Aufwand einfach zu hoch ist.

@Feueresel
Es ist tatsächlich so, dass die Temperatur im zweiten Puffer oben höher liegt als im ersten Puffer unten. Das habe ich bisher darauf zurückgeführt, dass ich beim zweiten Puffer nicht den Anschluß im Pufferdom verwendet habe, sondern den obersten an der Zylinderwand.

@Ellern
Das Schema ist von Junkers, aber absolut nicht brauchbar. Der Kessel wird zum Kühler und das Kaminrohr der Gastherme wird sehr warm.
Das Umschaltventil wird durch eine Eigenbautemperaturkontrolle gesteuert. Wenn das Wasser im ersten Pufferdom wärmer als im Rücklauf ist, wird der Puffer „eingeschaltet“.
Was ist ein Tacco und was soll ich wie einbauen? (Sorry, bin nicht der Fachmann)
Gesteuert wird das ganze über eine HZR65 (die wahrscheinlich aber getauscht werden muss, oder?) und die Eigenbau-Differenzregelung.

Gruß und schon mal ein Dankeschön für die Hilfe!

Thomas

Ellern antwortete vor 15 Jahren

Taco Setter

Gruß
Michael

Feueresel antwortete vor 15 Jahren

Hallo Jörg und Alle – bei meiner Anlage,

EINE Haupt-Heizkreispumpe versorgt 800 L WW-Speicher, Heizkreisdurchfluß über Rücklaufthermostat gesteuert
Heizkörper sind überall vorhanden (auch im Keller mit Garage)
und 2Wärmetauscher für Fußbodenheizungen ca. 270 m²;
Die Pumpenleistung steigt gegen Morgen auf ca.16 Watt – Heizkörper Thermostate gehen entsprechen auf;
wenn der Kessel dann Leistung aufnimmt – bei steigende Vorlauftemperatur,
wieder auf 4 Watt abfallend.

EINE Heiz-Kreispumpe für 200m² Fußbodenheizungen Haupthaus
EINE Heiz-Kreispumpe für 75m² Fußbodenheizung Anbau
EINE Kessel-Kreispumpe
EINE Solar-Kreispumpe
Hab da mal einen Versuch gefahren ganz ohne Strom
Kessel anheizen und hochfahren bis ca. 50% Kesselleistung und über die Heizkörper im Haupthaus,
mithilfe der Schwerkraft-Zirkulation macht auch warm
Übrigens mein zweiter (im 2.Heizraum) Kessel – Wechselbrand – Öl (trotz guter Werte) ist schon über Jahre stillgelegt und abgemeldet (ach so, über 4-Wegemischer in Anlagen-Vorlauf eingebunden).

Gruß Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
firehead antwortete vor 15 Jahren

Hallo,

bei vielen Hydraulikplänen sieht man, dass der Gas- oder Ölkessel auch direkt am Puffer hängt.
Vorteil ist sicherlich die einfache Verrohrung und die geringe Gefahr, dass der Kessel taktet.
Wenn der Puffer ordentlich isoliert ist, ist das sicherlich kein Problem, aber wie seht ihr das, wenn kein Solarkollektor die Brühe im Sommer auf Temperatur hält? Der Gaskessel müsste dann im Sommer ebenfalls eine Temperatur von min. 60°C im oberen Pufferdrittel halten, damit genügend Brauchwasser über einen Wärmetauscher bereitgestellt werden kann. Momentan habe ich einen 120Liter Brauchwassertank im Einsatz, der natürlich auch auf 60°C gehalten wird.

Gruß

Thomas

manter antwortete vor 15 Jahren

Du kannst doch einfach nur den Boiler im Sommer laden. Das wäre dann die Variante mit T-Stück im Vorlauf. Dazu dann entweder ein Ventil oder einen Kugelhahn.
Den Kugelhahn müsstest du dann 2 mal pro Jahr umlegen, einmal zu Beginn und einmal am Ende der Heizsaison. Sollte doch machbar sein.

Gruß Manuel

Shire antwortete vor 14 Jahren

Ich mache WW nur über meinen Gaskessel. Bei einer Aufheizung des Boiler`s schaltet das Umschaltventil bei einschalten der Speicherladepumpe um. Die Steuerung meiner Heizungsanlage läuft komplett über den Gaskessel.

Gruß
Dirk

[URL=http://up.picr.de/8059338wgw.pdf]

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Dirk,

hab dein Plan etwas vergrößert, so sieht man mehr.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred