Fragen und AntwortenAnschlußschema,Installation des Holzvergasers
Feueresel antwortete vor 11 Jahren

Hallo
Nachdem die Energiepreise stetig steigen, habe ich mich jetzt doch dazu entschlossen, mir einen Holzvergaser anzuschaffen und zwar den DC 15. Leider bin ich eher im kaufmännischen zu Hause. Ganz ohne Heizungsbauer werde ich von daher nicht auskommen. Aber vielleicht weiß jemand bzw. kann mir jemand helfen, wie ich diesen Vergaser anschließe.
Also,..seit 10 Jahren besitze ich bereits einen Kaminofen, der mir im Winter auch die Bude beheizt. Da die Wohnung aber nicht seinerzeit dafür gebaut wurde, läuft im Badezimmer dennoch der Heizkörper und natürlich wegen dem Warmwasser.
Jetzt habe ich mir den Atmos 15 kw Vergaser über Ebay angeschafft mit dieser thermischen Sicherung und dem Ladomat. Dazu habe ich jetzt vor kurzem auch noch einen 800 Liter Hygienespeicher gekauft, damit das mit der Wasserversorgung in einem ist. Meine bestehende Ölheizung gibt leider auch bald den Geist auf, da ich alle 2 Tage in den Keller muß, um den Kesseldruck zu mindern. DAs MAG habe ich schon getauscht, hat aber nicht viel geholfen.
Von daher würde ich diese Heizung dann ganz deaktivieren, also keine hochwertige Temperatursteuerung. Die würde ich ganz ausmachen, und nur im Bedarfsfall anschmeißen, wegen mir durch einen Abschieber, oder so.
Jetzt habe ich mir mal den Vergaser angeschaut und da sind ja doch so einige Anschlüsse, auch von dieser thermischen Ablaufsicherung geht ein 15er Kupferröhrchen raus.
Die Broschüre, die bei dem Ofen dabei war, nützt mir auch nicht allzu viel. Von daher denke ich, müßte es doch irgendwo einen Link geben, der mir sagt, wo welcher Anschluß hin muß und dann auch, wie sieht es aus mit dem Druckausdehnungsgefäß. Wie groß sollte der sein, brauche ich für den Hygienespeicher auch noch zusätzlich einen??
Na ja, vielleicht kann mir jemand den ein oder anderen Hinweis geben.



4 Antworten
Bart9995P antwortete vor 12 Jahren

Der DC15, es hätte besser der KC25 sein sollen. Der kostet kaum mehr ist aber deutlich besser ausgestattet.

Aber du hast jetzt den DC und für die TH-Sicheurng brauchst du ein Ventil. Ich habe es mit 22er CU angeschlossen.
Hygienespeicher: Das MAG berechnet sich aus dem Gesamtvolumen Wasser der Anlage. Faustregel 10 Liter Wasservolumen 1 Liter MAG.

Ich habe gut 2.500 Liter Wasser in der Heizungsanlage und mein MAG umfasst 300 Liter.

Kunifer antwortete vor 12 Jahren

Hallo Andy,
entlich mal jemand mit einem Namen.
Ich kopiere:
>Meine bestehende Ölheizung gibt leider auch bald den Geist auf, da ich alle 2 Tage in den Keller muß, um den Kesseldruck zu mindern. DAs MAG habe ich schon getauscht, hat aber nicht viel geholfen. <

Das bedeute der Druck in deinem Heizungssystem steigt kontinuierlich an, richtig?

Wie du richtig erkannt hast liegt ein Druckanstieg an der Volumenzunahme im Heizkreissystem.
Das Volumen kann auf zweierlei Art zunehmen.
1. Durch erhitzen des Wassers im Kreislauf.
2. Durch das bestehende Trinkwassernetz.
Ich fürchte der Einbau des HV bringt keine Besserung deiner Probleme.
-Wann steigt der Druck an?
Nur ,a) wenn der Brenner den Heizkreis erwärmt oder b) kontinuierlich immer.
Bei a) ist das normal. Prüfe den Vordruck in deinem MAG. Ist der Vordruck zu hoch oder zu niedrig kann das MAG nicht arbeiten.
Ein starkes,schnelles Ansteigen und Abfallen des Druckes ist dann zu beobachten.
Bei b) kommt Wasser aus dem Trinkwassernetz in dein Heizungssystem. Der Druck in der Trinkwasserleitung ist viel höher wie der in deinem Heizungssystem.
Besteht eine kontinuierliche Verbindung zur Nachspeisung des Heizungskreises, so unterbreche diese mit Sicherheit. Leitung komplett trennen und Heizkreisdruck beobachten.
Du hast wohl jetzt einen „Boiler“ zur Warmwasserbereitung an deiner Ölheizung angeschlossen. Auch dieser kann innwändig defekt sein, wodurch das Trinkwasser aus dem netz in deinen Heizkreis gelangt. Wasserzufuhr zu diesem sicher abdrehen und den Druck im Heizkreis beobachten.

Zu deinem HV benötigst du mindestens 825 Liter Speicher, besser mehr. Ich würde dir einen 2. Puffer dazu empfehlen.
Anschluss grob beschrieben im text, es gibt gute Schaltkreise, kannst du diese lesen?
– HV aufstellen, am besten etwas erhöht,Steine unterlegen oder einen Stahlbock.
– Ofenrohr am besten ansteigend zu Schornstein verlegen.
– Nebenzugklappe oberhalb des Ofenrohres in den Schornstein einbauen, alternativ kann man diese auch in das Rauchrohr montieren.
-Unten an den HV (an das dicke Rohr 1 1/2″) kommt der Rücklauf.
dort wird so nah wie möglich an den HV die Rücklaufanhebung angeschlossen (Auf der Rücklaufanhebung findest du einen Pfeil der muss zum HV zeigen.)Die Pumpe der Rücklaufanhebung ist auf der Seite zum HV.
Nun hast du noch zwei freie Anschlüsse an der Rücklaufanhebung.An den Oberen Anschluss kommt eine Leitung ,die mit dem Kesselvorlauf mittels T-Stück verbunden wird.
Der dritte Anschluss kommt unten an den Puffer (825 Liter Speicher)In diese Leitung kommt ein T-Stück an das dein Mag angeschlossen wird.
Ich würde dir empfehlen mit 28mm Rohren zu arbeiten.
– HV-Vorlauf ist die dicke, 1 1/2″ Muffe oben am HV. Diese führe in das T-Stück nach unten zur Rücklaufanhebung oberer Anschluss. Die freie Seite des T-Stückes verbindest du mit dem 825-Liter-Puffer oben 1 1/2″ Anschluss. Empfehlenswert ist in den Vorlauf kurz hinter den HV vor das T-Stück zur Rücklaufanhebung einen Spirovent vorzusehen. Der Scheidet entstehende Luftbläschen ab und ist eigentlich unverzichtbar.
– Musst du 2 Puffer nehmen,so verbind sie folgendermaßen:
Von dem Puffer, den du oben angeschlossen hast, mit gleichem Leitungsquerschnitt, vom unteren Anschluss in den oberen Anschluss des 2. Puffers, den du unten angeschlossen hattest.

Damit steht dein HV-Kreislauf. Kommen noch die Sicherheitseinrichtungen.
Die thermische Ablaufsicherung wird je nach Wunsch vor oder hinter die Heizspirale oben am HV 1/2″ Anschluss angeschlossen.Eine Anbauanleitung sollte beiliegen.
Manometer, Sicherheitsventil und automatischer Entlüfter oder fertige Sicherheitsgruppe am HV montiren. Ich würde für den HV ein Rauchgasthermometer im Rauchrohr gleich hinter den HV montieren.
Der Fühler der thermischen Ablaufsicherung kommt in den vorgesehenen 1/2 “ Anschluss oben am HV.

Nun könnte es losgehen aber der Heizkreis muss noch an den Speicher angeschlossen werden.
An die freie 1 1/2″ Muffe oben am Speicher kommt der Heizkreisvorlauf. Keine Angst, dass durch die Vorlaufführung des HV gleich in den Puffer und nicht in die Vorlaufleitung zum Heizkreis eine Verzögerung im Aufheizen der Heizkörper eintritt.
Im Puffer befinden sich in den Muffenanschlüssen normalerweise Rohre die in den Tiefpunkt der Klöppelböden des Puffers reichen. Also. sobald die Kesselpumpe läuft wird warmes Wasser in den Puffer gedrückt. Die Heizkreispumpe bekommt es unmittelbar nach der Einspeisung in den Puffer auch in den Heizkreis. Diese Art der Verrohrung ist die Sicherste und störungsfrei obendrein.
-Den Rücklauf des Heizkreises schließt du unten am Puffer an die 1 1/2″ Muffe an.
Bei 2 Puffern. Erst den Hygienespeicher mit dem Vorlauf bedienen dann den leeren Puffer als 2.

Ralf

andy_mania antwortete vor 12 Jahren

Hallo, ich war am WE nicht zu Hause, von daher kann ich erst jetzt antworten. Also das Problem meiner derzeitigen Heizung (Fröhling) liegt wohl in defekten Heizschlangen. Ich habe die Heizung seit Mittwoch jetzt ganz ausgestellt, da ich jetzt auch mal den Brennraum gereinigt habe, die Wasserzufuhr mittels Schieber ganz gekappt und der Druck stieg dennoch, sprich es tropfte wieder am Überlaufventil.
Von daher ja die Überlegung, alle Zuflüsse abzuschieben und dann alles mit dem Holzofen zu heizen. Bezüglich der Größe des Pufferspeichers…ja habe ich schon gelesen, je größer der Puffer, um so besser, wenn man denn den Platz hat, es sei denn, ich schmeiß den 5600 l Öltank komplett raus, wobei ich den Raum auch nur durch ein Klappe betreten kann….Nun ja, ich habe mich jetzt erst mal dafür entschieden, damit ich überhaupt mal beginnen kann. Erweitern kann ich das ja immer noch. Ist ja auch alles nicht ganz billig.
Meine Überlegung hinsichtlich der Größe des Pufferspeichers und des Vergasers ist aber folgende. Sobald der Ofen doch den Pufferspeicher aufgeheizt hat, ist doch erst mal Pause angesagt, bis die Temperatur wieder gefallen ist. Klar kann ich dann nicht unüberlegt immer nachlegen, weil sonst die Wärme nicht weiß, wo sie hin soll, aber das sind doch sicherlich Erfahrungswerte. Dann werde ich wohl morgens und abends auflegen, aber das macht mir jetzt nicht viel aus, das kenne ich ja schon von meinem Kaminofen.
Bezüglich der Anleitung werde ich das mal kopieren und meinem Bruder zeigen, mal sehen, ob wir da durchblicken. Ich hoffe, ich kann dann hier fragen, falls Probleme auftauchen…
So, ich muß jetzt in den Wald, mir das Brennholz fürs nächste Jahr machen.

Andy

Feueresel antwortete vor 11 Jahren
andy_mania:
Hallo, ich war am WE nicht zu Hause, von daher kann ich erst jetzt antworten. Also das Problem meiner derzeitigen Heizung (Fröhling) liegt wohl in defekten Heizschlangen. Ich habe die Heizung seit Mittwoch jetzt ganz ausgestellt, da ich jetzt auch mal den Brennraum gereinigt habe, die Wasserzufuhr mittels Schieber ganz gekappt und der Druck stieg dennoch, sprich es tropfte wieder am Überlaufventil.
Von daher ja die Überlegung, alle Zuflüsse abzuschieben und dann alles mit dem Holzofen zu heizen.
Andy

…, ich denke mal wenn da nichts ins System rein kann,
kann der Druck auch nicht über Gebühr ansteigen und somit auch nichts raus tropfen.
Es sei denn da ist noch irgendwo eine versteckte Systemeinspeisung.

Wenn die Überdruck – Ursache beseitigt ist, spricht erst mal nichts dagegen,
vorläufig den Ölkessel weiter am Heizungsnetz zu belassen.
Wer sitzt denn schon gerne im Winter besonders über die Feiertage kalt.

Gruß
Bernhard

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!