Fragen und AntwortenAusdehnungsgefäß
manter antwortete vor 14 Jahren

Hallo Leute,

Fast schäme ich mich, anderseits aber auch nicht, weil ich kein Fachmann bin. Aber dafür ist das Forum ja da.
Selbst wenn schon viel darüber geschrieben wurde, ich aber nicht den passenden Beitrag gefunden habe, stelle ich ein neues Thema ein. Vielleicht hilft es auch den Neuen.

Meine Puffer, 1600 L, waren auf ca. 15°.
1600 L aufgeheitzt auf ca. 80°.
Was ist passiert? Mein Sicherheitsventil, 2,5 bar, löste aus. Gut ich muß zugeben mein Vordruck ist schon 1,8 bar. Warum lassen wir außen vor.
Ich hab ein 180 L Mag im HV-Kreis verbaut und ein 35 L im Ölerkreis.
Wenn ich von einer Ausdehnung von ca. 4% gehe, Faustformel, sollten es ca. 80 L Ausdehnung sein. Ich weiß das die Rechnung nicht stimmt, ist aber Sicherheit dabei.
Die Frage lautet warum stieg mein Druck von 1,8 auf über 2,5 bar an. Wenn die Druckschwankung so stark sind, frage ich mich ob das Mag zu klein ist.
Wie ist Eure Meinung?



44 Antworten
Solarhans antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty,
da solltest Du mal den Luftdruck der Ausdehnungsgefäße prüfen. Die müssen einen gewissen Vordruck haben. Dann solltest Du auf ein 3 bar S.-Ventil umsteigen wenn es möglich ist. Ich habe FB-Heizung und fahre mit 1 bis 2,8 bar in der Winterzeit bei 2500 ltr und 80 Ltr. Adg.

Oder ist das Ventil einfach nur verschmutzt und kann nicht richtig schließen ?
Gruss Hans

Gruss Hans

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Solarhans,

Der Vordruck in Gefäßen war 1,5 bar. Das mit dem 3 bar Sicherheitsventil ist eine Möglichkeit, hat mit der Druckausdehnung meiner Meinung nach nichts zu tun.
Deshalb ist ein MAG verbaut um die Ausdehnung und den Druck abzufangen. Das der Druck etwas steigt ist mir auch klar, aber nicht so viel.

Wenn das so stimmt wie Du es bei Dir beschreibst würde ich, als Laie, sagen da stimmt auch etwas nicht. Von 1,0 bar bis 2,8 oder?

Feueresel antwortete vor 14 Jahren

…, — der Vordruck im Mag sollte wie eine gut eingespannte Membran-Luftfeder wirken

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
mariuswsw antwortete vor 14 Jahren

Also für mich klingt das jetzt alles nicht so kritisch. Ich habe 2000l Puffer und 250l MAG. Wenn die Puffer komplett auf 97°C aufgeheizt sind zeigt mein Manometer mir 3,2Bar an. Aber die 3Bar Sicherheitsventile halten scheinbar geradeso noch stand (viell. stimmt auch dass Mannometer nicht, aber die Differenz ist ja interessant).
Wenn dann alles soweit abgekühlt ist, dass die Gastherme theoretisch anspringen würde (also Puffer oben so um die knapp 50°C) habe ich einen Druck von ca. 1,8Bar.

Gruß Marius

reinelektronik antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty,

bei Reflex kannst du ein Programm herunterladen wo du die Größe des MAG bestimmen kannst. Normal stellt man den Vordruck im MAG auf statische Höhe + 0,2 bar und plus 0,2-0,3 bar ist dann der Anlagendruck im KALTEN zustand. Das der Druck in der Anlage bei Erwärmung steigt liegt daran das das Wasser in das MAG drückt und dabei wird die Luftblase zusammen gerückt was eine Erhöhung mit sich führt.

Sonnige Grüße Reiner

manter antwortete vor 14 Jahren

@ monty: Dein Vordruck ist zu hoch. Mit dem richtigen Druck sollte es machbar sein, dass der Druck nicht mehr über 2,5 bar steigt.

@ Solarhans: Was du da machst ist alles andere als gesund!
Die Ausdehnung deines Wassers im System von 25 auf 90 Grad beträgt über 80l! So ein Mag hat aber nur einen Wirkungsgrad von
62% bei 0,5bar Anfangsdruck und 3 bar Enddruck. Das heißt es kann nur gut 50l aufnehmen bis dahin.

Hast du überhaupt eine Wasservorlage in deinem Gefäß? Fängst du bei 0 bar Anlagendruck an? Und selbst dann wäre es ja noch zu knapp.

Je nach Anlagenhöhe gehört bei dir ein Mag rein zwischen 140l und 300l.

Gruß Manuel

Solarhans antwortete vor 14 Jahren
manter:

@ Solarhans: Was du da machst ist alles andere als gesund!
Die Ausdehnung deines Wassers im System von 25 auf 90 Grad beträgt über 80l! So ein Mag hat aber nur einen Wirkungsgrad von
62% bei 0,5bar Anfangsdruck und 3 bar Enddruck. Das heißt es kann nur gut 50l aufnehmen bis dahin.

Hast du überhaupt eine Wasservorlage in deinem Gefäß? Fängst du bei 0 bar Anlagendruck an? Und selbst dann wäre es ja noch zu kanpp.

Je nach Anlagenhöhe gehört bei dir ein Mag rein zwischen 140l und 300l.

Gruß Manuel

Hallo manter,
entschuldigung, ich hatte mich vertan. Das MAG von Zil Met hat 150 ltr. und einen werkseitigen Vordruck von 2,5 bar.
Ich habe auch nur eine Temperaturspanne von ca. 25°/30° bis 70°/75°C.
Die HZ steht im Erd/Kellergeschoss (Hanglage) und ich muss nur in die erste Etage. Die Anlage läuft sehr gut.
Gruss Hans

holzknecht antwortete vor 14 Jahren

Hallo Hans,
ich würde sagen dein Vordruck im MAG ist deutlich zu hoch, ich habe bei 3200L Pufferspeicher 2X 200L Mag mit einem Vordruck von 1,2bar. Meine HZ steht im Keller ich muß bis ins erste Obergeschoss ca. 8m. Der Druck von Kalt nach Warm bewegt sich bei mir von 1,6-2,0 bar kalt ist ca. 50° Warm ca. 85°.
Woody hatte mal eine Anleitung zum richtigen einstellen des MAG ins Forum gestellt.
Gruß
Dieter

winnie3pooh antwortete vor 14 Jahren

Hallo alle zusammen,

hier der Beitrag von Woody Ausdehnungsgefäße jährliche Prüfpflicht

Gruß Jörg

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Monty,

lass an dein MAG um 0,7 bar Druck ab und gut ist.

Ansonsten bei zu hoher Druck die Ventile und Armaturen darunter leiden und Kessel kann durch Material dehung ab und zu mal knallen.

Bei mir sind 520 ltr. MAG Vordruck 1,1 bar und Anlagendruck bei 30 Grad 1,2 bar und 85 – 90 Grad max 1,8-1,9 bar druck PS gesammt 5200 ltr. ohne Hausanlage.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
manter antwortete vor 14 Jahren

edit: Hab mich verklickt, wollte nur oben einen Rechtschreibfehler wegeditieren.

@ hans: Dann ist ja alles i.o.
Ich würde aber trotzdem wie schon von anderen Usern empfohlen einen geringeren Anfangsdruck wählen. Maximal 1 Bar Mag-Vordruck und Anlagendruck kalt dann ca. 1,3 bar sollten reichen.

Gruß Manuel

Solarhans:

manter:

@ Solarhans: Was du da machst ist alles andere als gesund!
Die Ausdehnung deines Wassers im System von 25 auf 90 Grad beträgt über 80l! So ein Mag hat aber nur einen Wirkungsgrad von
62% bei 0,5bar Anfangsdruck und 3 bar Enddruck. Das heißt es kann nur gut 50l aufnehmen bis dahin.

Hast du überhaupt eine Wasservorlage in deinem Gefäß? Fängst du bei 0 bar Anlagendruck an? Und selbst dann wäre es ja noch zu knapp.

Je nach Anlagenhöhe gehört bei dir ein Mag rein zwischen 140l und 300l.

Gruß Manuel

Hallo manter,
entschuldigung, ich hatte mich vertan. Das MAG von Zil Met hat 150 ltr. und einen werkseitigen Vordruck von 2,5 bar.
Ich habe auch nur eine Temperaturspanne von ca. 25°/30° bis 70°/75°C.
Die HZ steht im Erd/Kellergeschoss (Hanglage) und ich muss nur in die erste Etage. Die Anlage läuft sehr gut.
Gruss Hans

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Leute,

Danke für die Antworten. Aber so richtig weitergeholfen hat mir die Sache bis jetzt noch nicht.
Ich habe das MAG abgesperrt, habe 40 l Wasser rausgelassen und den Druck im Gefäß auf 1,8 bar gefüllt.
Dann langsam wieder aufgedreht und der Druck hat sich auf 1,6, in der Anlage, eingependelt. Nach dem hochheizen hatte ich wieder einen Druck von ca. 2,6 bar.
Egal welchen Druck man braucht oder einstellen sollte, ich möchte als normal Druck 1,5 bar haben.
Sollte ich jetzt noch mehr Wasser aus dem MAG lassen oder was?
Bitte weitere Anregungen.

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Monty,

Ich habe das MAG abgesperrt, habe 40 l Wasser rausgelassen und den Druck im Gefäß auf 1,8 bar gefüllt.

warum füllst du 1,8 bar, richtig wäre 1 bis 1,1 bar Druck.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Feueresel antwortete vor 14 Jahren

…, — wenn der Druck in der Anlage bei 1,5 bar eingestellt wird, müsste der Vordruck im Mag
deutlich unter 1,5 bar liegen – sonst geht da erst genug Heizungswasser rein wenn der Heizsystemdruck entsprechen deutlich über 1,5 bar steigt

der Esel —,

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Solarhans antwortete vor 14 Jahren

Hallo Holzknecht und die anderen Fachleute.
Ihr macht mich hier jetzt alle wuschig.. So wie ich meine gesehen zu haben schwankt der Druck jetzt von ca. 2 bis 2,5 bar von kalt nach warm. Ich werde das in den nächsten Tagen überprüfen, vermutlich nächsten Samstag. Aber warum hat das MAG denn bereits ab Werk einen Vordruck von 2,5 bar? Der restliche Prüfdruck bzw. Standarddruck?! Was kann denn passieren wenn der Druck um 0,5 bis 1 bar zu hoch ist im HZ System aber noch unterhalb des Limits von 3 bar bei meinem Überdruckventil?

Gruss Hans

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Manfred, hallo Feueresel,

Normalerweise sollte der Vordruck im MAG Anlagendruck + 0,3 sein oder? So wird es überall beschrieben.
Wenn der Vordruck im MAG kleiner als der Anlagendruck ist, wird es gleich voll sein oder?
Außerdem war das Gefäß gleich mit 1,5 bar gefüllt.

Feueresel antwortete vor 14 Jahren

—, also 1 bar Druck entspricht in et wahr einer Wassersäule von 10 m Höhe,
hat das Mag jetzt einen Vordruck von 1 bar – kann es bei einem Systemdruck
von über 1 bar zum Ausgleich – Wasser aufnehmen;
Der Systemdruck steigt weiter an und somit auch der Druck der Luft/Gas Füllung entsprechend,
das genaue Druck/Raum Verhältnis der Gasfüllung ist sicherlich über eine Formel zu berechnen

Der Vordruck im Mag entspricht einer Luftfeder die bei etwas über 1 bar Systemdruck ansteigend
gespannt, (und von über 1 bar fallend auch wieder entsprechend entspannt wird,)
eventuell bis zum Anschlag – und/oder das Überdruck/Sicherheitsventil öffnen muß !

MfG

… übrigens sind bei meiner Anlage insgesamt sieben Ausdehnungsgefäße installiert

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Monty,

Normalerweise sollte der Vordruck im MAG Anlagendruck + 0,3 sein oder? So wird es überall beschrieben.
Wenn der Vordruck im MAG kleiner als der Anlagendruck ist, wird es gleich voll sein oder?
Außerdem war das Gefäß gleich mit 1,5 bar gefüllt.

Da hast du einen Knoten drinnen, Vordruck ist z.B. dein max Heizkörper höchsten Punkt gemessen plus Sicherheitsreserve.

So schreibt auch Woodstoker z.B.

Diese 7 Meter nimmst man und multiplizierst sie mit 0,1 Bar pro Meter Höhe, und addiert dazu eine Sicherheit von ca .0,3 Bar.

7m x 0,1 bar + 0,3 bar = 1,0 bar Vordruck bei kalter Anlage.

Jetzt setzt du das Druckmeßgerät auf das Vordruckventil auf und korrigierst den Druck auf ca. 1,0 bar.

Danach musst du das Absperrventil zum Ausdehnungsgefäß wieder langsam wieder öffnen!(Wichtig !)

Dann etwas Wasser im System ergänzen und damit den Fülldruk festlegen.(ca.0,2-0,3 bar damit sich das MAG etwas füllt)

1,0 bar + 0,3 bar = 1,3 bar Fülldruck

In auslieferungszustand haben meisten höheren Vordruck damit MAG Gummi geschmeidig bleibt, muß danach entsprechend Luft abgelassen und an System angepasst werden.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Guenther antwortete vor 14 Jahren

Moin

Monty,wenn du 1,8 bar Vordruck auffüllst(bei kalter Anlage),Wie willst du dann auf 1,5 bar Betriebsdruck (Erwärmung)kommen? Dazu müßtest du die Physik neu erfinden.

claus_kriews antwortete vor 14 Jahren

Hallo Solarhans,

die richtige Eistellung des Druckgefäßes lautetet wie schon beschrieben :

Wenn dein höchster Heizkörper auf 7 m Höhe sitzt:

Diese 7 Meter nimmst man und multiplizierst sie mit 0,1 Bar pro Meter Höhe, und addiert dazu eine Sicherheit von ca .0,3 Bar.

7m x 0,1 bar + 0,3 bar = 1,0 bar Vordruck bei kalter Anlage.

Dein Problem, scheint mir, wie stellt man diesen Druck bei unter Heizungsdruck stehender Anlage ein.

Bedingung :

An einem Ausdehnungsdruckbehälter muß auf der Heizungsseite ein verblomtes Absperrventil mit einem seitlich angebrachten integrierten Ablaufhahn installiert sein.
Auf der Vordruckseite ist ein zusätzliches Ventil, wie bei einem Fahrrad,installiert. Hier wird, mit Hilfe eines Handmanometers, der Vordruck gemessen bzw. eingestellt.

Ich gehe bei der Vordruck-Einstellung meines Ausgleichsgefäßes bei kalter Anlage wie folgt vor:

1. Die Blombe des Absperrventiles öffnen und das unter der Blombe befindliche Absperrventil fest zudrehen. Damit ist der Heizungswasserzufluß zum Ausdehnungsgefäß abgesperrt.
2. Dann den seitlich angebrachten integrierten Ablaufhahn öffnen und das noch unter Druck stehende Heizungswasser aus dem Ausdehnungsgefäß ablaufen lassen.Der Druck ist nun = 0

Danach den Ablaufhahn wieder schliessen.

3. Nun mit dem Handmanometer an dem Fahrradventil des Ausdehnungsgefässes den tatsächlich vorhandenen Vordruck messen und und einstellen, d.h , z.B., bei einem vohandenen Vordruck von 2,5 bar, druck ablassen, bis der errechnete Vordruck erreicht ist. ( Im Beispiel wären das 1.0 bar )

4. Nun das unter der Blombe befindliche Absperrventil langsam aufdrehen und den Druckausgleich von der Heizungsanlage zum Ausdehnungsgefäß wieder herstellen.

Danach Blombe wieder anbringen und sichern. Kann mit einem durchgängigen Draht gemacht werden!

5. Erst jetzt wird der Gesamtdruck der kalten Heizungsanlage am Heizungsdruckmanometer durch zuführen-oder ablassen von Wasser eingestellt.

Der Druck wid bei mir auf 1,2-1,3 bar eingestellt und steigt im Heizungsbetrieb auf 2,2 – bis 2,3 bar. Differenz ca.0,8 – 1 bar.

Ich hoffe, es ist nicht zu kompliziert.

Übrigens : Die Voreinstellug eines MAG’s ist z.B 2,5 bar, damit sichergestellt ist, daß in den meisten Fällen vom Monteuer Druck abgelassen werden muß, da es sich um ein spezial rostvorbeugendes Luftgemisch handelt. Auffüllung sollte auch nur mit diesem beim HB erhältlichen Luftgemisch erfolgen.

Im Notfall kann allerdings auch ordinäre komprimierte Luft verwendet werden.

Mit freundlichen Grüssen

Claus_Kriews

Solarhans antwortete vor 14 Jahren

Hallo Claus, danke für die ausführliche Beschreibung.
Ich werde das demnächst prüfen und ggf neu einstellen.

Gruss Hans

manter antwortete vor 14 Jahren

Claus hat es richtig beschrieben, ich glaube nämlich, dass da bei Monty ein Verständnisproblem vorliegt.

Also vorsichtshalber nochmal deutlich: Der Vordruck des Gefäßes ist der Druck, der am Ventil gemessen wird und das bei abgesperrtem und leerem Gefäß! Um den Vordruck zu erhöhen wird Gas eingefüllt, kein Wasser.
Und genau der ist mindestens Anlagenhöhe in m + 0,3bar.

Reflex zum Beispiel empfiehlt mindestens 1 bar.

Danach kann man weiter wie Claus vorgehen.

Oder man macht es wie empfohlen und füllt 1% des Anlageninhalts als Vorlage ins Gefäß. Bei Monty wären das dann gut 18l. Dann die Anlage auf 1,3 bar füllen und Verbindung langsam öffnen.

Gruß Manuel

edit: Und immer schön bei komplett kalter Anlage einstellen (gut 20 Grad). Falls man bei 40 Grad einstellt, weil das Auskühlen zulange dauert, einfach die Wasservorlage um 0,75% des Anlageninhalts erhöhen. Es sei denn man heizt auch im Sommer z.B. für WW und die Anlage wird nie kälter als zum Zeitpunkt bei dem man eingestellt hat.

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Monty,

hat jetzt schon versatanden. Dein Vordruck ist 1,8 bar und brauchst kein Wasser nochmal ablassen. Egal welchen Druck anzeigt, lass einfach genau 0,7 bar Druck ab und am Hydrauliksystem mit Wasser nachfüllen bis 1,3 bar ansteigt. Das wars.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Leute,

Wie kommt Ihr darauf das ich was falsch verstanden habe?

Anlagendruck = Druck in der HZG
Vordruck = Druck über der Membrane im MAG

Wieviel Druck ich in meiner HZG bräuchte ist auch klar.
Aber ich will nun mal min. 1,5 bar haben. Das heißt, wie ich auch schon vorher schrieb, 1,5 + 0,3 ist nun mal 1,8 bar.
Woodstoker und claus haben das schon richtig beschrieben und so habe ich es auch gemacht.
MAG abgedreht, Wasser raus und oben auf 1,8 bar gefüllt.
Mag wieder aufgedreht und mein Anlagendruck lag bei ungefähr 1,5 bar. Heute Nacht werde ich wieder heizen und morgen berichten.
Trotzdem bin ich der Meinung das 1 bar Druckschwankung zuviel ist. Vielleicht ist im Forum ein HB der etwas dazu sagen kann.

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Ich hoffe Deinen Beitrag eben richtig gelesen zu haben.
Du hast einen Vordruck von 1,8 bar und einen Anlagendruck von min.1,5 bar.
Hab ich das jetzt richtig gelesen.?
Dann entleert sich Dein MAG in der Abkühlphase vollständig (nicht nötig).
MAG Vordruck = 0,2-0,3 bar unter Anlagendruck kalt.

MfG aus der Lausitz
Erik

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Leute,

Wo sind die Fachleute?

Was denn jetzt, Anlagendruck 1,5 bar, Vordruck MAG 1,5 + 0,3 bar
oder Anlagendruck 1,5 bar, Vordruck MAG 1,5 0,3 bar

o Mann, o Mann

Ellern antwortete vor 14 Jahren
Monty:
Hallo Leute,

Wo sind die Fachleute?

Was denn jetzt, Anlagendruck 1,5 bar, Vordruck MAG 1,5 + 0,3 bar
oder Anlagendruck 1,5 bar, Vordruck MAG 1,5 0,3 bar

o Mann, o Mann

Anlagendruck + 0,3bar im kalten Zustand, um eine ausreichende Wasservorlage im MAG zu haben . Mit der Wasservorlage soll ein systembedingter Wasserverlust (Armaturen, Pumpen,Schnellentlüfter) zwischen den jährlichen Wartungen ausgeglichen werden. Auserdem schütz die vorlage die Membrane vor eventuell zu hohen Temperaturen.

Gruß
Michael

claus_kriews antwortete vor 14 Jahren

Hallo Ellern,

Anlagendruck 1,5 bar, Vordruck MAG 1,5 – 0,3 bar

Deine Aussage ist o.k. Der Anlagendruck sollte immer etwas höher sein als der Vordruck des MAG. Das Problem liegt in der Vorgehensweise der Einstellung des Vordruckes für den Anfänger.

Mit freundlichen Grüssen

Claus_Kriews

Mit freundlichen Grüssen

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Leute,

Freut mich das so viele sich melden.
Aber gibt es auch viele Meinungen, da kann ich mir jetzt das beste raussuchen.

Einmal Vordruck im MAG leer = Anlagendruck + 0,3
Einmal Vordruck im MAG = Anlagendruck – 0,3
Einmal Vordruck im MAG 1,0, Anlagendruck 1,5
Da schreibt einer 1,5 + 0,3 und ein anderer gibt ihm Recht schreibt aber 1,5 – 0,3

Könnten wir uns mal auf etwas einigen?

Hier noch mal meine Eckdaten:

Vordruck MAG leer = 1,8 bar
Anlagendruck 1,5 bar bei ca.38° Wasser
Anlagendruck 2,5 bar bei ca.80° Wasser

Wie gesagt, ich bin der Meinung diese Druckschwankung ist zu groß.

Danke für euer Geduld

Feueresel antwortete vor 14 Jahren

…, logisch wäre gewünschter Anlagendruck 1,5 dann – 0,3 also Mag auf 1,2 Vordruck
dann/jetzt die Anlage auf 1,5 bar einstellen

daß ergibt eine leicht veränderliche Wassersäulen/Höhe von 15 m

MfG

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Ist der Vordruck des MAG größer als Dein Anlagendruck entleerst Du Dein MAG in der Abkühlphase vollständig.
Dieses ist aber nicht notwendig und auch nicht sinnvoll,weil ein gewisses Luftpolster auch auf der Wasserseite im MAG(je nach Anschlußart) vorhanden ist,welches Du Dir bei einer vollständigen Entleerung des MAG in den Heizkreislauf ziehst.
Dieses Luftpolster verschwindet dann über MBLA oder HK-Enlüfter.

MfG aus der Lausitz
Erik

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Rohrverbieger,

Also dann lieber Vordruck MAG 1,5(Anlagendruck) – 0,3 richtig?

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Genau,
Das MAG darf sich nicht vollständig entleeren.Wegen dem Luftpolster.
Sonst bist Du nur am Entlüften,und weißt nich wo die Luft herkommt.
Also MAG-Vordruck ist kleiner als Anlagendruck-kalt.

MfG

Erik

claus_kriews antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty,

du schriebst :

Anlagendruck = Druck in der HZG
Vordruck = Druck über der Membrane im MAG

Bei dem Vordruck des MAG handelt es sich immer um einen MAG, der noch nicht mit der Heizungsanlage verbunden ist, also :

Anlagendruck = Druck in der HZG
Vordruck = Druck über der Membrane im MAG bei Anlagendruck= 0 bar.

Vordruck MAG : h x 0,1 +0,3bar, einzustellen bei Anlagendruck = 0 bar.

Erst dann sollte man den Anlagendruck einstellen, der natürlich bei ca. 40°C der Pufferspeicher (kalte Anlage) erfolgt und der natürlich über dem Vordruck des MAG liegen sollte, damit der MAG bei ca.40°C immer schon etwas vorgefüllt ist. Dann hat sich natürlich auch der vorher eingestellte Vordruck des MAG etwas erhöht.

Bei mir erhöht sich der Anlagen-Druck ausgehend von ca. 40°C Pufferspeicher auf 80°C Pufferspeicher um ca. 0,8 – 1 bar.

Mit freundlichen Grüssen

Claus_Kriews

Guenther antwortete vor 14 Jahren

Moin

Danke Klaus.

So,jetzt sollte es aber klar sein!

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Leute,

Ich habe es jetzt so gemacht:

MAG abgedreht, Wasser raus und den Druck über der Membrane auf 1,2 bar gestellt.
Dann MAG wieder langsam aufgedreht und dann die Anlage aufgefüllt bis der Druck auf 1,5 bar stand.
Ich hoffe das war jetzt richtig und werde das ganze beobachten.

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Deine Vorgehensweise ist so richtig,aber war die Anlage kalt ??
Wenn nicht gib noch (aus dem Bauch heraus) 0,3 bar Wasser drauf.

Erik

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Rohrverbieger,

Für die jetztige Zeit war das Wasser “ kalt “ ungefähr 37°.
Da ich fast jeden Tag heize ist das “ Kalt „.
Wenn die Periode rum ist geht die Temp. bis 15° runter.

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Hast Du beim Auffüllen der Anlage bemerkt oder gehört das Wasser in das MAG geströmt ist.? Eventuell ein knistern aus dem MAG.

Erik

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Rohrverbieger,

Beim auffüllen konnte ich nichts hören, Gefäß befindet sich im anderen Raum.
Allerdings habe ich beim langsamen Öffnen der Absperrung vom MAG das Wasser rauschen gehört. Also strömte Wasser in das Gefäß.

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Na ja ist doch schon mal was.
Beobachte in den nächsten Tagen mal das Manometer.
Wenn die Anlage kalt ist sollte sich der gleiche Druck wie beim Auffüllen einstellen.

mariuswsw antwortete vor 14 Jahren

Anbei mal die Inbetriebnahmeanleitung von meinem REFLEX MAG (250l):

So habe ich es bei mir auch gemacht. MAG mit 1Bar (Mindestfülldruck) gefüllt. Anlage kalt (alles 10-15°C) auf 1,3 Bar aufgefüllt. Wenn ich richtig hochgeheizt habe (Puffer 90/97°C), habe ich so 2,9 Bar anliegen. (2000l Puffer)

Gruß Marius

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Und ?

Ergebnisse ?

manter antwortete vor 14 Jahren
Monty:
Hallo Rohrverbieger,

Für die jetztige Zeit war das Wasser “ kalt “ ungefähr 37°.
Da ich fast jeden Tag heize ist das “ Kalt „.
Wenn die Periode rum ist geht die Temp. bis 15° runter.

Hallo Monty, dann aber bitte vor der neuen Heizperiode das Mag nochmal überprüfen, falls die Wasservorlage für 15 Grad nicht ausgereicht hat und das Mag leer sein sollte.

Gruß Manuel

wagmen antwortete vor 15 Jahren

Hallo.
Wegen Puffererweiterung von 800 auf 1400L muss ja auch das MAG vergrößert werden. Kann man ein zweites MAG anschliessen oder muss man das vorhandene durch ein größeres ersetzen?
Danke und Gruß!



14 Antworten
Solarhans antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty,
da solltest Du mal den Luftdruck der Ausdehnungsgefäße prüfen. Die müssen einen gewissen Vordruck haben. Dann solltest Du auf ein 3 bar S.-Ventil umsteigen wenn es möglich ist. Ich habe FB-Heizung und fahre mit 1 bis 2,8 bar in der Winterzeit bei 2500 ltr und 80 Ltr. Adg.

Oder ist das Ventil einfach nur verschmutzt und kann nicht richtig schließen ?
Gruss Hans

Gruss Hans

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Solarhans,

Der Vordruck in Gefäßen war 1,5 bar. Das mit dem 3 bar Sicherheitsventil ist eine Möglichkeit, hat mit der Druckausdehnung meiner Meinung nach nichts zu tun.
Deshalb ist ein MAG verbaut um die Ausdehnung und den Druck abzufangen. Das der Druck etwas steigt ist mir auch klar, aber nicht so viel.

Wenn das so stimmt wie Du es bei Dir beschreibst würde ich, als Laie, sagen da stimmt auch etwas nicht. Von 1,0 bar bis 2,8 oder?

Feueresel antwortete vor 14 Jahren

…, — der Vordruck im Mag sollte wie eine gut eingespannte Membran-Luftfeder wirken

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
mariuswsw antwortete vor 14 Jahren

Also für mich klingt das jetzt alles nicht so kritisch. Ich habe 2000l Puffer und 250l MAG. Wenn die Puffer komplett auf 97°C aufgeheizt sind zeigt mein Manometer mir 3,2Bar an. Aber die 3Bar Sicherheitsventile halten scheinbar geradeso noch stand (viell. stimmt auch dass Mannometer nicht, aber die Differenz ist ja interessant).
Wenn dann alles soweit abgekühlt ist, dass die Gastherme theoretisch anspringen würde (also Puffer oben so um die knapp 50°C) habe ich einen Druck von ca. 1,8Bar.

Gruß Marius

reinelektronik antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty,

bei Reflex kannst du ein Programm herunterladen wo du die Größe des MAG bestimmen kannst. Normal stellt man den Vordruck im MAG auf statische Höhe + 0,2 bar und plus 0,2-0,3 bar ist dann der Anlagendruck im KALTEN zustand. Das der Druck in der Anlage bei Erwärmung steigt liegt daran das das Wasser in das MAG drückt und dabei wird die Luftblase zusammen gerückt was eine Erhöhung mit sich führt.

Sonnige Grüße Reiner

manter antwortete vor 14 Jahren

@ monty: Dein Vordruck ist zu hoch. Mit dem richtigen Druck sollte es machbar sein, dass der Druck nicht mehr über 2,5 bar steigt.

@ Solarhans: Was du da machst ist alles andere als gesund!
Die Ausdehnung deines Wassers im System von 25 auf 90 Grad beträgt über 80l! So ein Mag hat aber nur einen Wirkungsgrad von
62% bei 0,5bar Anfangsdruck und 3 bar Enddruck. Das heißt es kann nur gut 50l aufnehmen bis dahin.

Hast du überhaupt eine Wasservorlage in deinem Gefäß? Fängst du bei 0 bar Anlagendruck an? Und selbst dann wäre es ja noch zu knapp.

Je nach Anlagenhöhe gehört bei dir ein Mag rein zwischen 140l und 300l.

Gruß Manuel

Solarhans antwortete vor 14 Jahren
manter:

@ Solarhans: Was du da machst ist alles andere als gesund!
Die Ausdehnung deines Wassers im System von 25 auf 90 Grad beträgt über 80l! So ein Mag hat aber nur einen Wirkungsgrad von
62% bei 0,5bar Anfangsdruck und 3 bar Enddruck. Das heißt es kann nur gut 50l aufnehmen bis dahin.

Hast du überhaupt eine Wasservorlage in deinem Gefäß? Fängst du bei 0 bar Anlagendruck an? Und selbst dann wäre es ja noch zu kanpp.

Je nach Anlagenhöhe gehört bei dir ein Mag rein zwischen 140l und 300l.

Gruß Manuel

Hallo manter,
entschuldigung, ich hatte mich vertan. Das MAG von Zil Met hat 150 ltr. und einen werkseitigen Vordruck von 2,5 bar.
Ich habe auch nur eine Temperaturspanne von ca. 25°/30° bis 70°/75°C.
Die HZ steht im Erd/Kellergeschoss (Hanglage) und ich muss nur in die erste Etage. Die Anlage läuft sehr gut.
Gruss Hans

holzknecht antwortete vor 14 Jahren

Hallo Hans,
ich würde sagen dein Vordruck im MAG ist deutlich zu hoch, ich habe bei 3200L Pufferspeicher 2X 200L Mag mit einem Vordruck von 1,2bar. Meine HZ steht im Keller ich muß bis ins erste Obergeschoss ca. 8m. Der Druck von Kalt nach Warm bewegt sich bei mir von 1,6-2,0 bar kalt ist ca. 50° Warm ca. 85°.
Woody hatte mal eine Anleitung zum richtigen einstellen des MAG ins Forum gestellt.
Gruß
Dieter

winnie3pooh antwortete vor 14 Jahren

Hallo alle zusammen,

hier der Beitrag von Woody Ausdehnungsgefäße jährliche Prüfpflicht

Gruß Jörg

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Monty,

lass an dein MAG um 0,7 bar Druck ab und gut ist.

Ansonsten bei zu hoher Druck die Ventile und Armaturen darunter leiden und Kessel kann durch Material dehung ab und zu mal knallen.

Bei mir sind 520 ltr. MAG Vordruck 1,1 bar und Anlagendruck bei 30 Grad 1,2 bar und 85 – 90 Grad max 1,8-1,9 bar druck PS gesammt 5200 ltr. ohne Hausanlage.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
manter antwortete vor 14 Jahren

edit: Hab mich verklickt, wollte nur oben einen Rechtschreibfehler wegeditieren.

@ hans: Dann ist ja alles i.o.
Ich würde aber trotzdem wie schon von anderen Usern empfohlen einen geringeren Anfangsdruck wählen. Maximal 1 Bar Mag-Vordruck und Anlagendruck kalt dann ca. 1,3 bar sollten reichen.

Gruß Manuel

Solarhans:

manter:

@ Solarhans: Was du da machst ist alles andere als gesund!
Die Ausdehnung deines Wassers im System von 25 auf 90 Grad beträgt über 80l! So ein Mag hat aber nur einen Wirkungsgrad von
62% bei 0,5bar Anfangsdruck und 3 bar Enddruck. Das heißt es kann nur gut 50l aufnehmen bis dahin.

Hast du überhaupt eine Wasservorlage in deinem Gefäß? Fängst du bei 0 bar Anlagendruck an? Und selbst dann wäre es ja noch zu knapp.

Je nach Anlagenhöhe gehört bei dir ein Mag rein zwischen 140l und 300l.

Gruß Manuel

Hallo manter,
entschuldigung, ich hatte mich vertan. Das MAG von Zil Met hat 150 ltr. und einen werkseitigen Vordruck von 2,5 bar.
Ich habe auch nur eine Temperaturspanne von ca. 25°/30° bis 70°/75°C.
Die HZ steht im Erd/Kellergeschoss (Hanglage) und ich muss nur in die erste Etage. Die Anlage läuft sehr gut.
Gruss Hans

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Leute,

Danke für die Antworten. Aber so richtig weitergeholfen hat mir die Sache bis jetzt noch nicht.
Ich habe das MAG abgesperrt, habe 40 l Wasser rausgelassen und den Druck im Gefäß auf 1,8 bar gefüllt.
Dann langsam wieder aufgedreht und der Druck hat sich auf 1,6, in der Anlage, eingependelt. Nach dem hochheizen hatte ich wieder einen Druck von ca. 2,6 bar.
Egal welchen Druck man braucht oder einstellen sollte, ich möchte als normal Druck 1,5 bar haben.
Sollte ich jetzt noch mehr Wasser aus dem MAG lassen oder was?
Bitte weitere Anregungen.

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Monty,

Ich habe das MAG abgesperrt, habe 40 l Wasser rausgelassen und den Druck im Gefäß auf 1,8 bar gefüllt.

warum füllst du 1,8 bar, richtig wäre 1 bis 1,1 bar Druck.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Feueresel antwortete vor 14 Jahren

…, — wenn der Druck in der Anlage bei 1,5 bar eingestellt wird, müsste der Vordruck im Mag
deutlich unter 1,5 bar liegen – sonst geht da erst genug Heizungswasser rein wenn der Heizsystemdruck entsprechen deutlich über 1,5 bar steigt

der Esel —,

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Solarhans antwortete vor 14 Jahren

Hallo Holzknecht und die anderen Fachleute.
Ihr macht mich hier jetzt alle wuschig.. So wie ich meine gesehen zu haben schwankt der Druck jetzt von ca. 2 bis 2,5 bar von kalt nach warm. Ich werde das in den nächsten Tagen überprüfen, vermutlich nächsten Samstag. Aber warum hat das MAG denn bereits ab Werk einen Vordruck von 2,5 bar? Der restliche Prüfdruck bzw. Standarddruck?! Was kann denn passieren wenn der Druck um 0,5 bis 1 bar zu hoch ist im HZ System aber noch unterhalb des Limits von 3 bar bei meinem Überdruckventil?

Gruss Hans

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Manfred, hallo Feueresel,

Normalerweise sollte der Vordruck im MAG Anlagendruck + 0,3 sein oder? So wird es überall beschrieben.
Wenn der Vordruck im MAG kleiner als der Anlagendruck ist, wird es gleich voll sein oder?
Außerdem war das Gefäß gleich mit 1,5 bar gefüllt.

Feueresel antwortete vor 14 Jahren

—, also 1 bar Druck entspricht in et wahr einer Wassersäule von 10 m Höhe,
hat das Mag jetzt einen Vordruck von 1 bar – kann es bei einem Systemdruck
von über 1 bar zum Ausgleich – Wasser aufnehmen;
Der Systemdruck steigt weiter an und somit auch der Druck der Luft/Gas Füllung entsprechend,
das genaue Druck/Raum Verhältnis der Gasfüllung ist sicherlich über eine Formel zu berechnen

Der Vordruck im Mag entspricht einer Luftfeder die bei etwas über 1 bar Systemdruck ansteigend
gespannt, (und von über 1 bar fallend auch wieder entsprechend entspannt wird,)
eventuell bis zum Anschlag – und/oder das Überdruck/Sicherheitsventil öffnen muß !

MfG

… übrigens sind bei meiner Anlage insgesamt sieben Ausdehnungsgefäße installiert

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Manfred antwortete vor 14 Jahren

Monty,

Normalerweise sollte der Vordruck im MAG Anlagendruck + 0,3 sein oder? So wird es überall beschrieben.
Wenn der Vordruck im MAG kleiner als der Anlagendruck ist, wird es gleich voll sein oder?
Außerdem war das Gefäß gleich mit 1,5 bar gefüllt.

Da hast du einen Knoten drinnen, Vordruck ist z.B. dein max Heizkörper höchsten Punkt gemessen plus Sicherheitsreserve.

So schreibt auch Woodstoker z.B.

Diese 7 Meter nimmst man und multiplizierst sie mit 0,1 Bar pro Meter Höhe, und addiert dazu eine Sicherheit von ca .0,3 Bar.

7m x 0,1 bar + 0,3 bar = 1,0 bar Vordruck bei kalter Anlage.

Jetzt setzt du das Druckmeßgerät auf das Vordruckventil auf und korrigierst den Druck auf ca. 1,0 bar.

Danach musst du das Absperrventil zum Ausdehnungsgefäß wieder langsam wieder öffnen!(Wichtig !)

Dann etwas Wasser im System ergänzen und damit den Fülldruk festlegen.(ca.0,2-0,3 bar damit sich das MAG etwas füllt)

1,0 bar + 0,3 bar = 1,3 bar Fülldruck

In auslieferungszustand haben meisten höheren Vordruck damit MAG Gummi geschmeidig bleibt, muß danach entsprechend Luft abgelassen und an System angepasst werden.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Guenther antwortete vor 14 Jahren

Moin

Monty,wenn du 1,8 bar Vordruck auffüllst(bei kalter Anlage),Wie willst du dann auf 1,5 bar Betriebsdruck (Erwärmung)kommen? Dazu müßtest du die Physik neu erfinden.

claus_kriews antwortete vor 14 Jahren

Hallo Solarhans,

die richtige Eistellung des Druckgefäßes lautetet wie schon beschrieben :

Wenn dein höchster Heizkörper auf 7 m Höhe sitzt:

Diese 7 Meter nimmst man und multiplizierst sie mit 0,1 Bar pro Meter Höhe, und addiert dazu eine Sicherheit von ca .0,3 Bar.

7m x 0,1 bar + 0,3 bar = 1,0 bar Vordruck bei kalter Anlage.

Dein Problem, scheint mir, wie stellt man diesen Druck bei unter Heizungsdruck stehender Anlage ein.

Bedingung :

An einem Ausdehnungsdruckbehälter muß auf der Heizungsseite ein verblomtes Absperrventil mit einem seitlich angebrachten integrierten Ablaufhahn installiert sein.
Auf der Vordruckseite ist ein zusätzliches Ventil, wie bei einem Fahrrad,installiert. Hier wird, mit Hilfe eines Handmanometers, der Vordruck gemessen bzw. eingestellt.

Ich gehe bei der Vordruck-Einstellung meines Ausgleichsgefäßes bei kalter Anlage wie folgt vor:

1. Die Blombe des Absperrventiles öffnen und das unter der Blombe befindliche Absperrventil fest zudrehen. Damit ist der Heizungswasserzufluß zum Ausdehnungsgefäß abgesperrt.
2. Dann den seitlich angebrachten integrierten Ablaufhahn öffnen und das noch unter Druck stehende Heizungswasser aus dem Ausdehnungsgefäß ablaufen lassen.Der Druck ist nun = 0

Danach den Ablaufhahn wieder schliessen.

3. Nun mit dem Handmanometer an dem Fahrradventil des Ausdehnungsgefässes den tatsächlich vorhandenen Vordruck messen und und einstellen, d.h , z.B., bei einem vohandenen Vordruck von 2,5 bar, druck ablassen, bis der errechnete Vordruck erreicht ist. ( Im Beispiel wären das 1.0 bar )

4. Nun das unter der Blombe befindliche Absperrventil langsam aufdrehen und den Druckausgleich von der Heizungsanlage zum Ausdehnungsgefäß wieder herstellen.

Danach Blombe wieder anbringen und sichern. Kann mit einem durchgängigen Draht gemacht werden!

5. Erst jetzt wird der Gesamtdruck der kalten Heizungsanlage am Heizungsdruckmanometer durch zuführen-oder ablassen von Wasser eingestellt.

Der Druck wid bei mir auf 1,2-1,3 bar eingestellt und steigt im Heizungsbetrieb auf 2,2 – bis 2,3 bar. Differenz ca.0,8 – 1 bar.

Ich hoffe, es ist nicht zu kompliziert.

Übrigens : Die Voreinstellug eines MAG’s ist z.B 2,5 bar, damit sichergestellt ist, daß in den meisten Fällen vom Monteuer Druck abgelassen werden muß, da es sich um ein spezial rostvorbeugendes Luftgemisch handelt. Auffüllung sollte auch nur mit diesem beim HB erhältlichen Luftgemisch erfolgen.

Im Notfall kann allerdings auch ordinäre komprimierte Luft verwendet werden.

Mit freundlichen Grüssen

Claus_Kriews

Solarhans antwortete vor 14 Jahren

Hallo Claus, danke für die ausführliche Beschreibung.
Ich werde das demnächst prüfen und ggf neu einstellen.

Gruss Hans

manter antwortete vor 14 Jahren

Claus hat es richtig beschrieben, ich glaube nämlich, dass da bei Monty ein Verständnisproblem vorliegt.

Also vorsichtshalber nochmal deutlich: Der Vordruck des Gefäßes ist der Druck, der am Ventil gemessen wird und das bei abgesperrtem und leerem Gefäß! Um den Vordruck zu erhöhen wird Gas eingefüllt, kein Wasser.
Und genau der ist mindestens Anlagenhöhe in m + 0,3bar.

Reflex zum Beispiel empfiehlt mindestens 1 bar.

Danach kann man weiter wie Claus vorgehen.

Oder man macht es wie empfohlen und füllt 1% des Anlageninhalts als Vorlage ins Gefäß. Bei Monty wären das dann gut 18l. Dann die Anlage auf 1,3 bar füllen und Verbindung langsam öffnen.

Gruß Manuel

edit: Und immer schön bei komplett kalter Anlage einstellen (gut 20 Grad). Falls man bei 40 Grad einstellt, weil das Auskühlen zulange dauert, einfach die Wasservorlage um 0,75% des Anlageninhalts erhöhen. Es sei denn man heizt auch im Sommer z.B. für WW und die Anlage wird nie kälter als zum Zeitpunkt bei dem man eingestellt hat.

Manfred antwortete vor 14 Jahren

Monty,

hat jetzt schon versatanden. Dein Vordruck ist 1,8 bar und brauchst kein Wasser nochmal ablassen. Egal welchen Druck anzeigt, lass einfach genau 0,7 bar Druck ab und am Hydrauliksystem mit Wasser nachfüllen bis 1,3 bar ansteigt. Das wars.

Kessel 1: DC50GSE, PS 5200 ltr, Prim.KS40-1, Sec.LC, Start.ASU Timer, WT-Reinigunghebel
Kessel 2: Buderus G105U,17kw Öl,WWB 300 ltr.
Regelung: RLA Centra Mischer ZG 32
Puffervolumen: Gruß Manfred
Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Leute,

Wie kommt Ihr darauf das ich was falsch verstanden habe?

Anlagendruck = Druck in der HZG
Vordruck = Druck über der Membrane im MAG

Wieviel Druck ich in meiner HZG bräuchte ist auch klar.
Aber ich will nun mal min. 1,5 bar haben. Das heißt, wie ich auch schon vorher schrieb, 1,5 + 0,3 ist nun mal 1,8 bar.
Woodstoker und claus haben das schon richtig beschrieben und so habe ich es auch gemacht.
MAG abgedreht, Wasser raus und oben auf 1,8 bar gefüllt.
Mag wieder aufgedreht und mein Anlagendruck lag bei ungefähr 1,5 bar. Heute Nacht werde ich wieder heizen und morgen berichten.
Trotzdem bin ich der Meinung das 1 bar Druckschwankung zuviel ist. Vielleicht ist im Forum ein HB der etwas dazu sagen kann.

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Ich hoffe Deinen Beitrag eben richtig gelesen zu haben.
Du hast einen Vordruck von 1,8 bar und einen Anlagendruck von min.1,5 bar.
Hab ich das jetzt richtig gelesen.?
Dann entleert sich Dein MAG in der Abkühlphase vollständig (nicht nötig).
MAG Vordruck = 0,2-0,3 bar unter Anlagendruck kalt.

MfG aus der Lausitz
Erik

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Leute,

Wo sind die Fachleute?

Was denn jetzt, Anlagendruck 1,5 bar, Vordruck MAG 1,5 + 0,3 bar
oder Anlagendruck 1,5 bar, Vordruck MAG 1,5 0,3 bar

o Mann, o Mann

Ellern antwortete vor 14 Jahren
Monty:
Hallo Leute,

Wo sind die Fachleute?

Was denn jetzt, Anlagendruck 1,5 bar, Vordruck MAG 1,5 + 0,3 bar
oder Anlagendruck 1,5 bar, Vordruck MAG 1,5 0,3 bar

o Mann, o Mann

Anlagendruck + 0,3bar im kalten Zustand, um eine ausreichende Wasservorlage im MAG zu haben . Mit der Wasservorlage soll ein systembedingter Wasserverlust (Armaturen, Pumpen,Schnellentlüfter) zwischen den jährlichen Wartungen ausgeglichen werden. Auserdem schütz die vorlage die Membrane vor eventuell zu hohen Temperaturen.

Gruß
Michael

claus_kriews antwortete vor 14 Jahren

Hallo Ellern,

Anlagendruck 1,5 bar, Vordruck MAG 1,5 – 0,3 bar

Deine Aussage ist o.k. Der Anlagendruck sollte immer etwas höher sein als der Vordruck des MAG. Das Problem liegt in der Vorgehensweise der Einstellung des Vordruckes für den Anfänger.

Mit freundlichen Grüssen

Claus_Kriews

Mit freundlichen Grüssen

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Leute,

Freut mich das so viele sich melden.
Aber gibt es auch viele Meinungen, da kann ich mir jetzt das beste raussuchen.

Einmal Vordruck im MAG leer = Anlagendruck + 0,3
Einmal Vordruck im MAG = Anlagendruck – 0,3
Einmal Vordruck im MAG 1,0, Anlagendruck 1,5
Da schreibt einer 1,5 + 0,3 und ein anderer gibt ihm Recht schreibt aber 1,5 – 0,3

Könnten wir uns mal auf etwas einigen?

Hier noch mal meine Eckdaten:

Vordruck MAG leer = 1,8 bar
Anlagendruck 1,5 bar bei ca.38° Wasser
Anlagendruck 2,5 bar bei ca.80° Wasser

Wie gesagt, ich bin der Meinung diese Druckschwankung ist zu groß.

Danke für euer Geduld

Feueresel antwortete vor 14 Jahren

…, logisch wäre gewünschter Anlagendruck 1,5 dann – 0,3 also Mag auf 1,2 Vordruck
dann/jetzt die Anlage auf 1,5 bar einstellen

daß ergibt eine leicht veränderliche Wassersäulen/Höhe von 15 m

MfG

Kessel 1: DC-50-GSE Bj. 2006 jetzt 03.01.2025 bis auf Lüfter-Kondensator noch keine original Teile erneuert, sek. Brennraum auf reduzierte Abgasrückführung optimiert (Brennraumspülung - Selbstregelung), ergibt schnellere u. höhere sek. Brennraumtemperatur bei weniger Gesamtverbrauch
Kessel 2: Oelkessel in Reserve nicht angeschlossen, bei 240m² u. 100m² Keller Hobby - nur mit DC-50-GSE u. 10m² Solarfläche inkl. Brauchwasser versorgt.
Regelung: Standard Festeinstellung: Primär Luftschieber ganz auf / Hartholz / Kiefer sek. Luft 2,0 Umd. auf. / Lüfter durchweg bei 45% | Belimo Drossel-klappe schließt bei >160°C | Abgas steigt 200 bis 230°C| KDT >88°C Lüfter aus | primär Kettenzugklappenanschlag schließt Anschlag 0mm bei >60°C Kessel VL| Kesselpumtentaktung in Gluthaltung-ein KDach >89,5 °C |aus < 88,5°C| = Abgas dann 150°C min / bei Lüfter an 180 bis 190°C max|bei Rest-Glut 100°C Abgas- bei Kessel Dach 85 bis 90°C = KT oben|K-Kreispumpe Stufe 1|Laddomat-Patrone >72°C öffnet
Puffervolumen: 2x1000 Puffer parallel direkt oben / unten Puffer zu Puffer ergibt sehr gute Temp. Schichtung 92/24°C | mit Solarschlange (für 5x2m² Platten) unten - | 1x800WW ..., manche Menschen benutzen ihre Intelligenz zum vereinfachen ... Wissen ist eine Holschuld !!
Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Ist der Vordruck des MAG größer als Dein Anlagendruck entleerst Du Dein MAG in der Abkühlphase vollständig.
Dieses ist aber nicht notwendig und auch nicht sinnvoll,weil ein gewisses Luftpolster auch auf der Wasserseite im MAG(je nach Anschlußart) vorhanden ist,welches Du Dir bei einer vollständigen Entleerung des MAG in den Heizkreislauf ziehst.
Dieses Luftpolster verschwindet dann über MBLA oder HK-Enlüfter.

MfG aus der Lausitz
Erik

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Rohrverbieger,

Also dann lieber Vordruck MAG 1,5(Anlagendruck) – 0,3 richtig?

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Genau,
Das MAG darf sich nicht vollständig entleeren.Wegen dem Luftpolster.
Sonst bist Du nur am Entlüften,und weißt nich wo die Luft herkommt.
Also MAG-Vordruck ist kleiner als Anlagendruck-kalt.

MfG

Erik

claus_kriews antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty,

du schriebst :

Anlagendruck = Druck in der HZG
Vordruck = Druck über der Membrane im MAG

Bei dem Vordruck des MAG handelt es sich immer um einen MAG, der noch nicht mit der Heizungsanlage verbunden ist, also :

Anlagendruck = Druck in der HZG
Vordruck = Druck über der Membrane im MAG bei Anlagendruck= 0 bar.

Vordruck MAG : h x 0,1 +0,3bar, einzustellen bei Anlagendruck = 0 bar.

Erst dann sollte man den Anlagendruck einstellen, der natürlich bei ca. 40°C der Pufferspeicher (kalte Anlage) erfolgt und der natürlich über dem Vordruck des MAG liegen sollte, damit der MAG bei ca.40°C immer schon etwas vorgefüllt ist. Dann hat sich natürlich auch der vorher eingestellte Vordruck des MAG etwas erhöht.

Bei mir erhöht sich der Anlagen-Druck ausgehend von ca. 40°C Pufferspeicher auf 80°C Pufferspeicher um ca. 0,8 – 1 bar.

Mit freundlichen Grüssen

Claus_Kriews

Guenther antwortete vor 14 Jahren

Moin

Danke Klaus.

So,jetzt sollte es aber klar sein!

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Leute,

Ich habe es jetzt so gemacht:

MAG abgedreht, Wasser raus und den Druck über der Membrane auf 1,2 bar gestellt.
Dann MAG wieder langsam aufgedreht und dann die Anlage aufgefüllt bis der Druck auf 1,5 bar stand.
Ich hoffe das war jetzt richtig und werde das ganze beobachten.

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Deine Vorgehensweise ist so richtig,aber war die Anlage kalt ??
Wenn nicht gib noch (aus dem Bauch heraus) 0,3 bar Wasser drauf.

Erik

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Rohrverbieger,

Für die jetztige Zeit war das Wasser “ kalt “ ungefähr 37°.
Da ich fast jeden Tag heize ist das “ Kalt „.
Wenn die Periode rum ist geht die Temp. bis 15° runter.

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Hast Du beim Auffüllen der Anlage bemerkt oder gehört das Wasser in das MAG geströmt ist.? Eventuell ein knistern aus dem MAG.

Erik

Monty antwortete vor 14 Jahren

Hallo Rohrverbieger,

Beim auffüllen konnte ich nichts hören, Gefäß befindet sich im anderen Raum.
Allerdings habe ich beim langsamen Öffnen der Absperrung vom MAG das Wasser rauschen gehört. Also strömte Wasser in das Gefäß.

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Hallo Monty

Na ja ist doch schon mal was.
Beobachte in den nächsten Tagen mal das Manometer.
Wenn die Anlage kalt ist sollte sich der gleiche Druck wie beim Auffüllen einstellen.

mariuswsw antwortete vor 14 Jahren

Anbei mal die Inbetriebnahmeanleitung von meinem REFLEX MAG (250l):

So habe ich es bei mir auch gemacht. MAG mit 1Bar (Mindestfülldruck) gefüllt. Anlage kalt (alles 10-15°C) auf 1,3 Bar aufgefüllt. Wenn ich richtig hochgeheizt habe (Puffer 90/97°C), habe ich so 2,9 Bar anliegen. (2000l Puffer)

Gruß Marius

Rohrverbieger antwortete vor 14 Jahren

Und ?

Ergebnisse ?

manter antwortete vor 14 Jahren
Monty:
Hallo Rohrverbieger,

Für die jetztige Zeit war das Wasser “ kalt “ ungefähr 37°.
Da ich fast jeden Tag heize ist das “ Kalt „.
Wenn die Periode rum ist geht die Temp. bis 15° runter.

Hallo Monty, dann aber bitte vor der neuen Heizperiode das Mag nochmal überprüfen, falls die Wasservorlage für 15 Grad nicht ausgereicht hat und das Mag leer sein sollte.

Gruß Manuel